Mache einen etwas größeren Wasserwechsel, das sollte den Wert deutlich senken. Bei der nächsten Probe mit Osmosewasseranalyse nimm etwas Osmosewasser und füge etwas zerstampftes Futter hinzu, lasse es eine Stunde stehen und filter es dann ab. Wenn dann in der Osmosewasserprobe eine große Menge an Alu gezeigt wird hast Du den Verdächtigen.
Beiträge von Sandy Drobic
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Nein, die Schlitze sind etwa 2-3mm breit, da geht Futter einfach durch. Ohne das Sieb gab es tatsächlich ab und zu das Problem, dass Luft von der Oberfläche angesaugt wurde (Ablaufschacht ist nur halb-hoch). So habe ich Luftansaugen von der Oberfläche und Schnecken oder Fische im Ablauf direkt verhindert.
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Hallo Torben,
Du wirst es nicht gerne hören, aber diese Alge war ein Hauptgrund, warum ich das 500l-Becken ausgeräumt und alle Steine entsorgt habe.
An meine Variante gingen keine Fressfeinde dran, und wenn sie es taten ging es ihnen richtig übel. Weder Fuchsgesicht noch Doktoren noch Seeigel oder Schnecken. Einzig der Pfaffenhut ging da etwas dran und hat es direkt bereut. Dann war er für zwei Tage benommen und blieb auf der Stelle, konnte sich kaum rühren. Die Alge hatte also eine starke Abwehr für Fressfeinde, die normalerweise an Algen gehen.
Die Sprossen gehen auch problemlos für längere Strecken unter Steine ohne Licht, sie klammert sich hervorragend in Steine fest, lässt sich leider nicht sauber entfernen und kommt aus den kleinsten Fitzelchen wieder. Du kannst sie also nur unterdrücken durch manuelles Entfernen, aber beseitigen war nicht möglich bei mir.
Und wenn Du neue Deko besorgst würde ich alle Korallen nur als guten Ableger abschneiden und alle Steine entsorgen, auf keinen Fall Ablegersteine mit aus dem Becken nehmen. Es ist echt die Pest schlechthin.
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Nein, die Reinigungszyklen sind eher im Bereich von Wochen oder sogar Monaten, da ich auch noch einen Vliesfilter habe, der viel rausholt. Bei mir habe ich das Teil von Aqua Medic drin, das sind nicht Gitter, sondern einfach Schlitze. Es reicht, dass Fische und Schnecken nicht durchkommen, soll aber nicht dazu dienen den Vliesfilter oder Wattefilter zu ersetzen.

Solltest Du tatsächlich das Problem bekommen, dass es sich in kurzer Zeit zusetzt, dann ist das mehr ein Symptom für ein mit Detritus und größeren Schwebestoffen gefülltes Becken. Das kann tatsächlich passieren, wenn Du etwa viele Algen im Becken hast, die durch die Gegend treiben. In einem normal laufenden Becken sind wie gesagt längere Zeiten dazwischen, bis es Probleme mit dem Durchfluß gibt.
Also ein klares Zeichen, dass das Becken Pflege dringend nötig hat. (^-^)
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Ich habe einfach ein Ablaufsieb draufgesetzt, das hat gleichzeitig das Problem mit Schnecken oder Fischen im Ablauf gelöst.
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Ich habe mal eben dieses Foto aus meiner Kristallkugel extrahiert...
Wie ganz klar zu sehen ist liegt es eindeutig an... Erdstrahlen!!
Bitte sofort einen Hut mit Alufolie aufsetzen für gut abgeschirmten Durchblick!
Aber jetzt mal etwas ernsthafter: generell gibt es drei Möglichkeiten, dass Luft in die Leitung kommt:
- Luft wird angezogen in einem Strudel, das sieht man gerne bei Abläufen, die weniger als 15cm unter der Wasseroberfläche enden. Denke bitte daran, dass der Wasserstand gerade bei der RFP schwanken kann.
- Luft wird an einer nicht ganz dichten Stelle angezogen, besonders bei Verklebungen, Verschraubungen oder Übergängen Schlauch zu Rohr. Ist mir mal vorgekommen vor nicht langer Zeit, da hatte ich deutlich sichtbar bei meiner UVC-Pumpe vor dem UVC-Klärer alles sauber und hinter dem UVC-Klärer dann viele Luftblasen. Letztendlich hatte es an einer nicht ganz richtig arbeitenden Dichtung bei einer Verschraubung gelegen. Etwas Silikonfett, sauber ohne zu viel Druck anziehen und alles war gut.
- Die Blasen werden durch Kavitation erzeugt. Dies geschieht bei harten Strömungskanten und viel Durchfluß. Dies kann bei dünnen Rohren mit schnellem Durchfluß und schlechter/unsauberer Verklebung passieren. Viel Kleber der absteht als Strömungshindernis und kräftig Druck durch das Rohr, oder harte Winkel bei zu hoher Strömungsgeschwindigkeit.
Was davon zutrifft siehst Du auf dem obigen Bild... mit der richtigen Kristallkugel.
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Nimm eine kleine Spritze mit Wasser mit Kohlensäure und spritze mal in das Loch um zu sehen, was da rauskommt.
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Bequemlichkeit und Zeitaufwand. Für normales Frostfutter im gefrorenen Zustand brauche ich etwa 10 Minuten, wobei ich erst das Frostfutter zum Auftauen herausnehme und später dann das aufgetaute Futter im Sieb spüle und dann verfüttere.
Das Futter in der Salzlake kann im Notfall direkt ins Becken gegeben werden oder wenn man etwas sauberer arbeiten möchte erst abgespült und dann verfüttert. Zeitaufwand vielleicht eine Minute. Wenn es morgens zur Arbeit geht zählt jede Minute, denn diese Minuten kann ich auch länger schlafen.
Zusätzlich gibt es immer noch die Möglichkeit, die Salzlage per Dosierpumpe oder Tropflösung automatisiert zu verfüttern.
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Ja ich kippe meine Versuchslösung jetzt weg, da ich keine hochprozentige Salzlake verwendet habe und es drei Tage alt ist. Das ist mir selbst gekühlt zu heikel. Danke für die Erinnerung, dass es auch die Möglichkeit mit der Salzlösung noch gibt.
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Ich habe mit gehacktem gemischtem Sea Food gerade erst einen Rückschlag erlitten. Gerade den Fisch, der am meisten darauf angewiesen ist, hat das gehäckselte gute Futter nicht als solches anerkannt, wohingegen die üblichen fetten Verdächtigen damit keine Probleme hatten. Für den Chelmon muss es länglich und nach Wurm/Kleinkrebs aussehen. Muss mal noch einen Versuch mit in winzige Streifen geschnittenem Sea Food machen.
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Habe gerade Würfel 170l gesehen, da würde ich lieber einen kleinen Seeigel reinsetzen, den bekommst Du gut wieder raus, wenn die Algenphase überwunden ist.
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Ich hatte einen großen Pfaffenhut und habe ihn schließlich bei Joe abgegeben, weil ich ihn nicht mehr ohne Zufütterung durchbekommen habe und er sich obendrein als echter Punk entpuppt hat und im Becken als Abrisskommando unterwegs war. Der Junge hatte einen gesegneten Appetit, dummerweise hatte ich keine Algen mehr für ihn und so zog er auf der Suche nach Futter kreuz und quer durch das Becken, selbst Fütterung mit Norialgen lies ihn nur etwas innehalten.
In den anderthalb Jahren, wo ich ihn hatte ist er recht groß geworden, Körperdurchmesser fast 8cm (ohne Stacheln) und ein echtes Kraftpaket. Er dekoriert sich gerne mit allen möglichen Sachen, die er losreissen kann. Egal ob Korallen, Schnecken oder Steine oder andere Wirbellose. Ein echter Kleptomane.
Als Algenfresser taugt er gut, er nimmt auch die meisten Algen, auch wenn er nicht sehr systematisch vorgeht. Was für Dich besser ist hängt auch viel von Deinem Becken und den anderen Bewohnern ab. Ohne Algen nur die feinen Aufwuchsalgen waren nicht genug für einen großen Seeigel. Auch nicht in meinem 800l-Becken.
Wenn Du mit dem Blenny den Salarias fasciatus oder Salarias ramosus meinst solltest Du im Hinterkopf haben, dass sie zum einen sich meist nicht mit Borstenzahndoktoren verstehen und zum anderen nur dann auf Dauer gehalten werden können, wenn sie ständig genügend Algen bekommt und nicht zu viel Frostfutter. Sobald es für Dich gut läuft und die Algen verschwinden hat der Blenny ein Problem.
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Grundsätzlich ist das Auftauen und Wiedereinfrieren von Frostfutter immer mit einem kleinen Qualitätsverlust verbunden, was aber durch den Vorteil der Mischung und Portionierung aufgewogen wird.
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Das größte Problem ist der fehlende Automat in der Vorrichtung. Es ist immer nur für den aktuellen Tag möglich, dann muss der Eiszapfen manuell getauscht werden, mechanisch oder zeitgesteuert ist da gar nichts. Das große Problem bei Frostfutter ist eben, dass man bei mehrtägiger Abwesenheit kein Frostfutter kontinuierlich oder zeitgesteuert ins Becken geben kann, und dies scheint diese Vorrichtung nicht leisten zu können.
Es hat schon einige Versuche gegeben, mit gekühlten Lösungen oder einer Kombination von Gefrierschrank und Portionierer zu arbeiten, aber bisher sind keine robusten und länger funktionierenden Lösungen übrig geblieben. Leider.
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1. von einer Lampe, die über 1.000 € kostet und auch noch keine 4 Jahre alt ist, würde ich mir schon wünschen, dass sie grundsätzlich ohne solche "special features" funktioniert

2. bei planschenden Doktorfischen und einem Fuchsgesicht, das mit seiner Schwanzflosse auch eine ordentliche Welle schlagen kann, passiert es schon gelegentlich, dass Salzwasser bis an die Lampe knallt. Wenn die Abdeckungen offen sind und Salzwasser in das Gehäuse/an die stromführenden Teile gelangt, ist die komplette Lampe hinüber

Hallo Ina,
bei den älteren Maxpect mit der hohen Bestromung der LEDs gebe ich sogar nur eine Lebensdauer von drei Jahren. Die dürften sogar noch etwas kühler sein als diese T5-Lampen, da kann man sich dran verbrennen, so heiß sind die.
Du kannst auch einfach zwischen Lampe und Scheibe ein paar Abstandhalter befestigen und die Scheibe notfalls mit Kabelbindern für einen Test befestigen. Hauptsache die Temperatur geht runter durch mehr Luft.
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Leider nicht! Lebendgestein ist Saisonware, die muss man eigentlich immer nach der jeweiligen Lieferung beurteilen. Teilweise hilft es auch, nachzufragen bei Importeuren, wann neue Lieferungen kommen und eine Vorbestellung zu tätigen. Ich habe schon viele schlechte und wenige gute Lieferungen bekommen. Je länger das Gestein beim Händler liegt desto weniger ist es wert, weil die Diversität nur sinken kann, die Plagen aber sich verteilen über die Steine. Wenn Du Glasrosen aus dem Gestein sehen kommst kannst Du fast sicher von alter Lagerware ausgehen. Ein alter Stein achtlos vom Händler mit zum LS geworfen kann die ganze Ladung "verseuchen".
Mein Becken vor einem guten Jahr habe ich mit EpoReef gestartet ohne LS, aber mit vielen Korallen. Wenn ich mal gutes LS bekomme werde ich zur Steigerung der Diversität des Mikrolebens einen Brocken dazuwerfen.
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Hallo Ina,
wenn es tatsächlich mit der Temperatur zu tun hat, dann kannst Du ja mal versuchen, die Lampe etwas höher zu hängen und dafür die Schutzscheibe abzuziehen, damit die Wärme besser abgegeben werden kann. Sollte es dann plötzlich ohne Probleme funktionieren hast du erst mal einen Hinweis, in welcher Ecke das Problem sitzt und kannst überlegen, wie die Wärme besser abgeführt werden kann. Diese T5-Lampen sind deutlich heißer als optimal und auch die Elektronik im Innern der Lampe leidet dadurch. Vielleicht ist auch das freipusten des Staubes im Innern der Lampe schon hilfreich.
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Hallo Thomas,
Lebendgestein gehört zu den Sachen, die nicht gedippt werden sollten, denn schließlich ist es die nicht sichtbare Vielfalt an kleinen und Kleinstlebewesen, die die Biologie stabilisieren und verbessern sollen.
Natürlich ist immer die Gefahr vorhanden, auch unerwünschte Migranten mit ins Becken zu setzen, im Zweifelsfalle ist es sinnvoll, den Stein erst in ein Quarantänebecken zu setzen und zu schauen, ob unerwünschte Bewohner oder Algen sich zeigen.
Risiko und Vorteile sind hier im Sammelpack vorhanden. Zu meinem Bedauern muss ich sagen, dass die Risiken deutlich zugenommen haben und die angenehmen Überraschungen deutlich weniger geworden sind. Gutes Lebendgestein ist inzwischen selten geworden.
Wenn ein neuer Stein in das Becken gesetzt wird ist immer eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Einfahrphase dort ausgelöst, wobei Lebendgestein den deutlichen Vorteil hat, dass sich bereits ein Biofilm und Mikroleben etabliert hat und lediglich durch die Transportstrapazen beeinträchtigt wurde. Aber trotzdem wird immer ein stiller Kampf um den Siedlungsraum ausgefochten, bis sich ein Gleichgewicht zwischen vorhandener und neu eingeführter Flora und Fauna einstellt. Generell sollte es kein besonderes Drama sein und relativ mild verlaufen.
Nur Vorteile oder nur Nachteile gibt es nicht.
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Hallo Ina,
hast Du die Röhren einbrennen lassen? Ich hatte das auch nicht gemacht und später noch gedacht, dass genau dieses "Einbrennen" die Probleme des Startens der Röhre vielleicht mildern würde.
Ich denke auch nicht, dass es an sich bei der Elektronic liegt, denn eine alte Röhre hatte erneut eingesetzt in der Tat problemlos funktioniert. Von daher glaube ich nicht, dass es Kontaktprobleme sind.
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Ich hatte einmal etwas ähnliches mit meiner Ati Sunpower beim Röhrenwechsel. Da gingen einige Röhren ab und zu nicht zuverlässig an. Ich konnte es letztendlich nur lösen, indem ich die Starteinstellung auf 30% setzte und nicht von Null hochdimmte.
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Das ist mal eine richtig gute Nachricht!! Dann hört auch die extreme Gebrauchtwaren-Verteuerung von dem Buch auf. Dieses Buch muss man eigentlich alle paar Jahre erneut lesen, wenn der eigene Wissenstand wieder gereift ist.
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Seit einem halben Jahr etwa sind da keine neuen Korallen reingekommen. Im letzten Jahr habe ich etwas Lebendgestein dort gebunkert und später wieder entsorgt. Wäre also möglich, dass Eier dort mit eingewandert sind und in der Zeit geschlüpft sind, wo das LS noch vorhanden war. Das einzige, was in dem Becken drin ist sind nur die Korallen mit den Ablegersteinen. Da habe ich die Hoffnung, dass ich die kleinen Biester wiederfinde und das Mutterschiff schon entsorgt ist. So groß sind die Korallen nicht, dass sich ein Metermonster dort verstecken kann. Nur Korallendeck und die Korallen.
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Ja, aber ich habe es so verstanden, dass mit der Zeit eine Pufferkapazität aufgebaut wird und der KH dann über den Tag nicht mehr schwankt. Kann aber auch falsch sein.
Das mit den Spurenelementen finde ich witzig, denn das ist ja seit Jahren genau das Konzept von Sangokai. Die Spuren werden einmal am Tag und zwar relativ am Anfang der Beleuchtungsphase in einer Stoßdosierung zugegeben. Das Konzept dahinter: wenn es während der Wachstumsphase dosiert wird, bekommen alle was ab und dann dürfen bestimmte Spuren auch mal nicht nachweisbar sein. Wichtig ist, dass sie einmal täglich in ausreichender Menge dosiert werden.
Hallo Chris, der kH kann schwanken und darf im Bereich von 6-10 laut HTU wandern. Nach den Berichten von Claude ist das auch gewollt, es wird vor allem auf das Puffersystem Wert gelegt und damit auf die Robustheit des Systems. Insbesondere der pH soll sich dauerhaft auf höherem Niveau etablieren, die Tag-Nacht-Schwankung auch etwas reduzieren. Mangels eigener Praxis mit Bolus kann ich dazu nichts selbst berichten.
Hauptsinn ist wohl, dass die Korallen notwendigen Stoffe kurz vor der Beleuchtung in vollem Maße zugegeben werden und dann die Beleuchtung mit Schmackes für die Fotosynthese arbeiten soll. Soweit die Theorie. Die erste Ca-Zugabe soll dann eine Stunde nach der kH-Wumme zugeführt werden. In der Ca-Lösung ist bei FM Balling die Hauptmenge an Spuries drin. Die weiteren Ca-Zugaben dann über die Lichtphase verteilt.
So ganz kann ich mir keinen Reim darauf machen, aber er scheint bei vielen zu funktionieren.
Das Problem in unserem Hobby ist halt, dass man meist gar nicht so wirklich weiß, woher was kommt. Kommen hohe Nährstoffwerte von zu viel Fütterung, von schlechter Beströmung, von schlampiger Pflege, von gesättigtem Riffgestein oder gar von Ausfällungen, die sich mit der Zeit ansammeln?
Vermutlich ist es wie so oft eine Gemengelage mit vielen Teileinflüssen. Ich habe ja auch immer hohe Nährstoffe, teils bestimmt von zu viel Fütterung, teils von zu viel Detritus, an dem ich immer noch am Arbeiten bin. Teils legt Claude auch einfach Wert auf das allgemeine Arbeiten und die Beckenpflege und betont dies auch immer wieder. Wenn man die Schmocke wegsaugt und das Becken pflegt läuft es einfach besser. Egal welches System man verwendet.
Ich bin ja erst Ende des Jahres umgestiegen und hatte vorher Triton Core7 Other Methods verwendet, hat auch ganz gut funktioniert, war mir aber mit den vielen Einzeldosierungen zu aufwendig. Jedenfalls hat das Becken bei mir viel Wachstum gezeigt.
Stand: 2023-08-19 (Start mit Korallen etwa Ende Mai 23)
Stand jetzt:
Die Korallen haben schon gut zugelegt. Aber wie gesagt, bisher ohne Bolus, nur normal FM Balling light.
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heute hat Claude ein Video hochgeladen, in dem es um die Bolus Dosierempfehlung geht (Link). Kurz zusammengefasst: Carbonate werden kurz vor Beleuchtungsbeginn komplett zugegeben (statt über den Tag verteilt) und das Licht wird mehr oder weniger schlagartig auf 100-120% hochgefahren. Nutzen: der pH wird dauerhaft erhöht, KH bleibt trotz der Stoßzugabe sehr konstant, was in Summe zu besserem Wachstum führt (quantitativ und qualitativ).
Das ist nicht ganz korrekt, denn der kH kann ja gar nicht gleich bleiben, wenn alles auf einen Schlag von der kH-Lösung zugegeben wird. Gezielt wird mit der Methode eher auf eine pH-Werterhöhung und -stabilisierung. Das ist also eine deutliche Abkehr von der sonstigen Methode, die auf einem möglichst stabilen kH-Wert hinarbeitet.
Auch die übrige Dosierung sollte in der Beleuchtungsphase erfolgen (erste Ca-Dosierung erst eine Stunde nach kH-Dosis). Im Prinzip wird die Dunkelphase ignoriert, da im Gegensatz zum Riff bei uns keine Nahrungsaufnahme in der Nacht normalerweise erfolgt und daher auch kein Wachstum/Spurenelementeverbrauch. Wäre interessant, dies mit Experimenten zu untermauern bzw. zu widerlegen.
Bei mir habe ich bereits eine hohe Lichtstärke über lange Stunden, da bin ich vielleicht schon ohnehin mit zu viel Licht dran.
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Wenn ich sie mal erwische werde ich ein besseres Foto einstellen, vielleicht kann dann jemand sagen, was es für einer ist. Ein normaler Borstenwurm macht mir keine Panik. Und ja, manchmal sind sie wirklich hinterlistig und lauern an ungeahnten Stellen. Wollte eigentlich nur den abgelösten Zoaball rausfischen und ankleben, aber...
Zum Glück habe ich eine Pinzette genommen und nicht mit blosser Hand reingegriffen. Der Zoa haben die vielen Stacheln anscheinend nichts ausgemacht, obwohl einige Stacheln in den Zoas stecken. Von oben hat man nichts von der "Überraschung" gesehen. Aber besser als ein Kieferwurm.

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Seufz, ich muss ohnehin mal das Becken putzen, da werde ich mich auf die Jagd machen. Der war wirklich nur für eine Minute sichtbar. Ist zum Glück nur im kleinen Ablegerbecken.
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Wollte mich gerade dazu aufraffen, das Aquarium endlich etwas zu putzen, da bin ich auf einen kleinen Wurm aufmerksam geworden, der die Scheibe hochkroch und ziemlich eindeutig den Belag abweidete. Der Vergleich mit der Turbellarie zeigt, wie klein er noch ist. Allerdings waren seine Bewegungen sehr flink, und auf dem Foto haben die Fühler am Kopf eine unangenehm große Ähnlichkeit mit einem Kieferwurm, auch wenn dieser nur einen Millimeter im Durchmesser hatte. Kurze Zeit später habe ich gleichzeitig ein weiteres Exemplar auf der Scheibe turnen sehen.
War leider nur kurze Zeit da, es hatte nur für einen schnellen Schnappschuss gereicht. Die Turbellarien und andere Kleinkrebse hat er übrigens in Ruhe gelassen, er war nur an den Belägen interessiert.
Kann jemand etwas einengen, ob es ein harmloser Wurm ist oder ich doch etwas energischer die kleinen Biester besser entfernen sollte? Habe seit Monaten keine weiteren Korallen eingesetzt.
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Hallo Chris,
manchmal ist es gut, wenn ein Kontrapunkt zeigt, dass gut laufende Korallenbecken auch vor der Verfügbarkeit von ICP-Analysen existierten.

Hi Sandy, kannst du das wirklich auf die Anpassungen im Spurenelementbereich zurückführen, die du aufgrund der Ergebnisse der ICP anschließend gemacht hast? Ich bin da nach wie vor ein Zweifler, sofern es sich nicht um krasse Mängel handelt, wie Jodmangel.
Ja, das ist tatsächlich so. Am Anfang hatte ich deutlich zu kämpfen mit dem Verhältnis der Spurenelemente. Da ging es ziemlich wild zu gerade bei den Halogenen und den dynamischen Elementen Zink, Nickel, Vanadium, Kupfer, Molybdän. Da konnte ich dann sehen, dass ein starker Mangel an Zink und Nickel deutliche Auswirkungen hatten. Nach der entsprechenden Dosierungen waren die Korallen direkt entspannter. Zink und Nickel dosiere ich immer noch etwas zu, jetzt aber direkt in die Kanister. Ich habe Eporeef verwendet, funktioniert auch durchaus gut, aber in der FM Wissensdatenbank kannst Du bei Zink auch nachlesen, dass gerade Kunststoff-Riffkeramik viel Zink schluckt und meine Mangelsituation hat dies auch deutlich bestätigt.
ICP ist kein Allheilmittel und für einige Situationen sind die Korallen bessere Anzeiger als die ICP selbst wie etwa bei Mangan und Eisen. Ich habe auch schon rein auf Verdacht einige Sachen dosiert, weil ich sah, wie einige Korallen nicht so gut standen, aber einfacher ist es ganz klar mit der ICP.
Letztendlich ist es auch eine Frage der Effizienz und der Kosten. Ein wöchentlicher 10% Wasserwechsel kostet mich etwa 20 Euro (100l Wasser, 4,5 kg Salz), also etwa das gleiche wie eine kleine ICP. Wenn etwas nicht stimmt und es deshalb schnell gehen muss ist ein großer Wasserwechsel einfach flinker, wenn auch deutlich teurer als eine ICP.
Ich finde es toll, dass es ICPs gibt und der Schritt von Christoph, in die ICP-MS zu investieren ist auch wunderbar. Allerdings wird mir das für meinen Geschmack etwas zu viel. Ich höre fast alle Meerwasser podcasts aus Deutschland und es scheint irgendwie common sense geworden zu sein, dass ICP Analysen alle paar Wochen "normal" sind.
Irgendwie finde ich diese extreme Fixierung auf bestimmte Werte und den dazugehörigen Kontrollwunsch etwas übertrieben. Wenn man sich Probleme von Leuten anschaut, dann kommen die Spuren häufig an hinterer Stelle. Davor liegen oft schon die Basiswerte oder das richtige Messen im Argen. Aber sofort heißt es, mach mal ne ICP. Gut, man kann damit auch die Mengenelemente überprüfen, das ist schon ok. Aber es gibt den Reflex, das Problem schnell mal durch eine ICP lösen oder erkennen zu wollen, den Grund der Probleme also woanders zu suchen.
Natürlich sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass eine ICP auch nicht alles zeigt wie etwa Sauerstoffmangel oder organische oder Schwefelwasserstoff-Vergiftungen, Temperatur, Licht und Strömung mal ganz ausgeblendet. Wenn alles, was man kennt ein Hammer ist sieht jedes Problem plötzlich wie ein Nagel aus.
Es stimmt schon, dass viele Meldungen von Leuten mit Problemen im Becken ihre Ursache in schlechten Basisparametern haben. Je nachdem wie schlimm es klingt ist da auch meine erste Empfehlung nicht eine ICP, sondern ein großer Wasserwechsel.
Die Frage nach einer großen ICP hat allerdings gerade bei Anfängern schon ihren Sinn, da häufig das Hauptproblem sich vor dem Becken befindet und die dorther kommenden Informationen schlicht falsch sind. Das fängt bei falschen Dichtemessungen zur Salinität an und geht über pH-Wert (kann man das essen?) weiter zu extrem seltsamen Messergebnissen von verschiedenen Tests bzw auch einfach schlampige Angaben wie falsche Zehnerpotenzen. Etwas böse gesagt wird der größte und häufigste Unsicherheitsfaktor bei den Angaben zum Aquarium umgangen. Die ICP zeigt dann auch häufig schon, dass die Angaben zu den Werten einfach daneben sind.
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Hier in Düsseldorf bin ich ja praktisch im Hinterhof von Triton und habe auch gerade deshalb mit Triton zuerst angefangen, ganz zu schweigen davon, dass es die erste ICP war, die überhaupt verfügbar war. Die ICPs habe ich teilweise mit dem Fahrrad schnell vorbeigebracht. Mit der Zeit war ich leider nicht mehr so zufrieden mit Triton und den Analysen, deshalb habe ich jetzt doch umgestellt.
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Bei den meisten Dosierpumpen liegt ein kleiner Meßzylinder dabei für die Kalibrierung, dadurch habe ich mehrere 10ml Meßzylinder bei mir rumfliegen. Wenn die Kalibrierung jetzt geklappt hat sollte die Dosierung jetzt auch normal laufen.
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Hallo Burkhart,
viele Probleme in unseren Aquarien kommen ja durch nicht naturnahe Verhältnisse in unseren Becken, angefangen von der Korallen- und Fischdichte bis hin zu den Wassermengen im Riff. Eine Spurenelementeversorgung in der Natur findet über mehrere Wege statt, über direkte Entnahme von Ionen aus dem Wasser und über das Futter, welches Korallen fortwährend aufnehmen.
Beides kann nur ungenau im Aquarium reproduziert werden. Zusätzlich kommen noch Einflüsse von Materialien hinzu, die im Riff nicht vorhanden sind. Denke allein an die Riffkeramik aus allen möglichen Materialien und das Totgestein, welches man auch als Mega-Phosphatadsorber bezeichnen kann.
Die Herausforderung ist somit, eine vernünftige Spurenelementversorgung sicherzustellen, wobei sowohl Limitierungen als auch ungesund hohe Konzentrationen an Spurenelementen möglichst vermieden werden sollten. Zusätzlich sollen auch die Verhältnisse der Spurenelemente einigermaßen gewahrt bleiben, da sonst oft genau die von Dir genannten Ausfällungen stattfinden können. Oft ist die Unterscheidung zwischen Spurenelement und schädlichem Metall meist die Dosis.
Für welches System man sich entscheidet ist jedem selbst überlassen, viele Wege führen zum Ziel.Wer sich nicht sicher ist kann ruhig schauen, wieviele Anwender eines Systems es gibt und die damit zufrieden ist und schöne über Jahre gepflegte Becken zeigen können oder eben doch lieber wechseln. Wichtig ist vor allem, dass man das System versteht und damit klarkommt. Jemand, der das System kennt und einen beraten kann, was zu tun und was zu lassen ist, hilft dabei oft mehr als das System an sich selbst. Auch der Support von Hersteller und Anwendern mit fundierten Kenntnissen ist wichtig. Letzten Endes ist nicht das System wichtig, sondern ob der Anwender damit ein stabil laufendes Becken betreiben kann. Ob dies der Fall ist kann man gut am Verbrauch sehen. Wenn der kH ständig schwankt und die Dosis rauf und runtergeht ist dies ein deutliches Zeichen, dass die Korallen nicht "schieben" können.
Bei mir haben die häufigen ICPs im Abstand von wenigen Wochen ganz klar geholfen, dass die Korallen immer schön wachsen können. Bei den Korallenpreisen sind die Preise für das Versorgungssystem nicht mehr so entscheidend. Tatsächlich sind bei mir die dicksten Faktoren Strom und Wasserwechsel. Erst in einigem Abstand dahinter kommt dann das Versorgungssystem.
Hier mal keine Ironie, sondern Ernst: eine eigene ICP wäre zwar ein Traum, aber es könnte auch schnell zum Albtraum werden. Schließlich ist der Betrieb der ICP gar nicht so billig und recht aufwändig, denn es braucht für jeden Lauf eine Kalibrierung. Die Preise für ICP-Analysen sind auch in einen akzeptablen Bereich gekommen, dass normale Aquarianer sie sich ohne Bauchschmerzen leisten können.
Hier jetzt die Ironie: ich wünschte mir nur, dass die DHL zuverlässiger die Proben transportieren würde, denn häufig sind diese Lieferzeiten deutlich länger als die Analysezeiten. Was nützt mit die exakte Analyse der Wasserwerte, wenn die Analyse erst über eine Woche nach der Absendung eintrifft. Da platzt mir wirklich manchmal die Hutschnur und die Versuchung kommt hoch, selber Kurier zu spielen, sind ja nur 400km...
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Bei Triton war mir das leider nicht möglich, bei Balling Light von Fauna Marin schon. Das ist dann wohl ähnlich wie Ati Essentials.
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Oceamo bietet gegen Gebühr sogenannten Custom-Elements in flüssiger Form an. Dabei werden nach ICP die fehlenden Elemente für 3 Monate zusammengestellt. Danach kann wieder eine ICP gemacht werden. Darüber hinaus wird eine ICP-MS angeboten, deren Genauigkeit bis zu 0,001µg angegeben wird, um auch Spurenelemente exakt bestimmen zu können, was ja die ICP-OES nicht kann.
Ich bin glücklich, wenn ich die Spurenelemente für vier Wochen einigermaßen halten kann, von drei Monaten wage ich noch nicht einmal zu träumen. In ein paar Jahren wäre das vielleicht drin, aber bisher ist eine Vorhersage für drei Monate für mich eher Wahrsagerei als ernstzunehmende Dosierungsempfehlung.
Durch die Anhebung kann meiner Meinung nach Umsatz mit Zusätzen generiert werden, ein durchaus legales Mittel. Der Anwender hat einen Wert und alle sind glücklich.
![Freude :]](https://www.meerwasserforum.info/images/smilies/pleased.gif)
Wie werden die Werte ermittelt, bzw. welche Grundlagen gibt es???

Mangan und Eisen sehe ich tatsächlich auch eher bei der Farbe bestimmter Korallen bzw wie gut die Goniopora stehen. Da brauche ich keine ICP, um zu sehen, ob genügend vorhanden ist oder ich laufend nachdosieren muss. Bei mir ist übrigens tatsächlich Eisen n.n. in den letzten Analysen. Dass ich genügend laufend zudosiere sehe ich nur anhand der Korallen.
Wenn eine ICP-MS mir jetzt einen Wert von 0,001 zeigen würde, wäre das eine sinnvolle Angabe oder komplette Makulatur? Wenn ich täglich einen halben Milliliter der Lösung zukippe. In Zahlen ausgedrückt wären das 0,25 µg/l für mein Becken. Welche Bedeutung hat da eine Präzision von 0,001 µg/l? Da hätte ich dann die richtige Konzentration für fünf Minuten?!? Direkt am nächsten Tag ist die Messung für die Katz!!
Und Mangan ist wirklich dermaßen niedrig dosiert, dass die Dosierungsempfehlung bei komplettem Mangel 0,35ml Manganlösung für mein 800l Becken ist. Das 250ml Püllchen wird eher an Alterschwäche sterben als das ich es tatsächlich mal verwenden kann.
Ich habe schon einige Ati-ICPs gesehen immer mit der Bemerkung "naturnah". Ob das so sinnvoll ist in einem Aquarium mit dem sehr begrenzten Wasservolumen? Natürlich nicht. DAS ist der Grund für erhöhte Konzentrationen. Du bist so schnell in einer Limitierung wie Du gar nicht hinsehen kannst! Bitte immer bedenken: eine ICP-MS/OES ist eine Momentaufnahme der Werte. Sie sagt nichts über die Entwicklung der nächsten Wochen oder gar Monate aus. Einen Dreimonatsabstand bei den Spurenelement-Messungen ist für mich eher abenteuerlich als seriös. Das mag vielleicht in einem Becken klappen, das fünf Jahre unverändert läuft, aber relativ neue Becken wie meines profitieren deutlich mehr von häufigeren Messungen in relativ kurzen Abständen. Zugegeben, bei mir ist es noch verstärkt durch die Umstellung auf Balling Light vor einem halben Jahr.
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Faunamarin bietet den gleichen Service mit 4 zusammengestellten Pillen an, aber mit 4-wöchiger ICP-OES. Die setzten die Referenzwerte wahrscheinlich so hoch an, damit sie mit der ICP-OES nochmessbar sind.
Hallo Burkhart,
ich glaube nicht, dass dies der Grund dafür ist. Eher, dass die Werte so deutlich schwanken, dass eine so lange Zeit zwischen den ICP-Messungen erst bei stabil laufenden Becken mit gleichem Spurenverbrauch sinnvoll sind. Mein Becken etwa läuft seit einem guten Jahr und ich hoffe, dass sich die Spurenelemente bald stabilisieren. Bei den meisten Messungen ist es völlig egal, auf wieviele Stellen gemessen wird, da die Schwankung der Werte um ein vielfaches über der Messgenauigkeit ist.
Ob der Kupferwert bei 2,62µg/l ist oder bei 2,6271µg/l ist wirklich völlig Banane. Solange der Wert im ganzen Mikrogrammbereich schwankt sind die Kommastellen praktisch bedeutungslos.
Erst dann, wenn der Wert im kaum noch messbaren Bereich schwankt und diese Schwankung relevant ist macht die höhere Genauigkeit einer ICP-MS wirklich Sinn.
Oder gibt es vielleicht Elemente, die mit ICP-MS gemessen werden können, mit der ICP-OES aber nicht? Etwa Fluor oder Nitrat? Diese müssen bei FM über andere Methoden gemessen werden.
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Vielleicht hat es ja triftige Gründe für die Verwendung anderer Abschäumer gegeben. Die Lindenholzabschäumer gibt es teilweise noch immer, aber sie werden immer weniger. Da hättest Du nämlich zwei Pumpen am Laufen, die Luftheberpumpe und die Rückförderpumpe. Der Lärm addiert sich da.
Dann lieber ein Becken mit Technikabteil gut überlegt eingerichtet, das spart eine Menge Energie.
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Häufig ist das auch ein Mischvorkommen, wo normale Fadenalgen von Bakterien überzogen sind. Schau es Dir mal genau an!
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Gib für den Übergang einfach etwas Futter in den Sand, was sie sich rausfischen können. Sehr kleine Mengen natürlich, etwas Staubfutter oder Min S und sehr kleine Pellets und zerriebene Noriblätter mit feinem Frostfutterplankton, alles in geringer Dosis ab und zu in den Sand gespritzt. Dann sollten sie es schaffen.
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Dann sind es vermutlich zum größten Teil Bakterienrasen, die sich zu diesen schleimigen Fäden zusammenrotten. Passiert häufiger in der Anfangszeit. Kann man nur mechanisch etwas entfernen und fortwährend dafür sorgen, die Wasserwerte, insbesondere die Nährstoffwerte, in die richtige Bahn zu lenken. Dann gibt sich das früher oder später von selbst. Genügend Schnecken und andere Cleaning Crew hilft dabei.
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Schau Dir mal die Beschreibung von BOLUS von FM an. Da wird morgens vor der Lichtphase die gesamte Tagesmenge an kH dosiert, was zu einem Anstieg beim pH führt. Dies soll Atemkalk größtenteils überflüssig machen. Habe es bisher aber noch nicht selbst probiert.
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Ah! Kein Wunder, dass ich dachte, ich wäre im falschen Film. (^-^)
