Beiträge von Sandy Drobic

    Nein, die 5cm sind nicht so kritisch, es ist einfach eine Optimierung. Kritisch wird es vor allem dann, wenn an den Streifen Salzfraß auftritt und den Streifen etwas erblinden lässt. Bei mir ist dies z.B. leider der Fall.

    Unabhängig davon würde ich wegen dem Ablaufschacht aber keine lange Lampe mehr nehmen, sondern die Beleuchtung links und rechts in die Beckenhälften setzen. Je nach Deko hast Du dann eine große Spanne an Lichtstärken im Becken und kannst den Besatz entsprechend gestalten. Bei 200-300 PAR ist der Bereich, pro praktisch alle Korallen gut wachsen.

    So etwa sieht die Lichtverteilung bei mir aus.

    Du siehst auch ganz unten wachsen SPS wie die Monti und Seriatopora, obwohl die Acros alle oberhalb der 250 PAR Zone angesiedelt sind. Zonen sind nicht ganz exakt, aber passen ungefähr.

    Im Augenblick kannst Du noch problemlos am Ablaufschacht arbeiten, der Zugriff ist nicht sehr mühselig. Jetzt stell Dir aber mal vor, wenn direkt über dem Ablaufschacht ein 20cm Glasstreifen eingeklebt wird, um die beiden Querstreifen links und rechts zu ersetzen. Wenn jetzt ein Fisch in den Ablaufschacht springt hast Du eine echt üble Zeit, den wieder rauszubekommen, denn über dem Ablaufschacht ist dann ein Glasstreifen, der Dich heftig behindert beim Arbeiten im Schacht. Du kannst nur noch ein paar Zentimeter mit einem Kescher links oder rechts dann reinreichen. Das wäre dann richtig mühselig.

    Also am besten verhindern, dass es überhaupt passieren kann und eine Art Dach auf den Ablaufschacht setzen, damit die Fische nicht reinkommen können. Dafür reicht ein relativ leichtes und aufgesetztes Kunststoffteil, was man leicht abnehmen kann. Es ist nur zu Vorsicht da.

    Dann hättest Du ein Becken, wo links und rechts vom Ablaufschacht alles frei ist und eine kräftige Lampe in der Mitte dieser Fläche positioniert werden kann. Weniger Licht wären dann ganz links und rechts und in der Mitte vor und hinter dem Ablaufschacht. Das wären dann die Bereiche für LPS und andere, die nicht so viel Licht brauchen.

    Reine SPS-Becken sind auch nicht mein Ding, ich mag es auch lieber, wenn der Bestand eine gewisse Vielfalt zeigt. Bei mir mit weniger als 200PAR auf dem Boden wächst allerdings auch die Seriatopora neben der Chalice ganz gut. Es muss also nicht überall 400 PAR sein.

    Ehrlich gesagt würde ich mir überlegen, das Becken etwas zu ändern und einen breiten Querstreifen über dem Ablaufschacht zu setzen, dafür die beiden kleineren Querstreifen links und rechts zu entfernen. Auf dem Ablaufschacht müsste dann auch ein Vorkehrung, dass Fische dort nicht reinspringen können und wieder zurückrutschen ins Becken.

    Diese Arbeiten dürften auch im laufenden Betrieb möglich sein.

    Als Lampen dann zwei quadratische oder leicht längliche wie die Ati Straton pro 153 oder 102 (je nach gewünschtem Besatz) oder zwei PCC dürften alle Wünsche beim Besatz ermöglichen. Zu nah am Rand würde ich keine Leuchten positionieren, da geht zu viel Licht an die Scheiben und führt nur zu Putzorgien.

    Wenn Du mehr auf SPS gehen möchtest würde ich mir auch überlegen, wie das Riff dafür gestaltet werden soll und dann das ganze als Konzept in Reih und Glied bringen.

    Eher Augenkrebs bei der blauen Suppe. Und frage bloss nicht mit Fotos von der blauen Suppe etwas außer "Sieht jemand den schwarzen Fisch auf blauem Hintergrund in blauer Suppe?"

    Für Korallen ist blau sehr energiereiches Licht, was bei Korallen, die das nicht gewohnt sind, zu Lichtstress führen kann.

    Das Problem mit dem Blaue-Suppe-Look ist, dass die nicht fluoreszierenden Korallen darunter praktisch unsichtbar werden. Du musst dafür die Lichtmischung wählen, wie beides gut erscheint. Oft ist Blau plus 20% Weiß eine gute Mischung. Dann brauchst Du auch keine Brille aufsetzen.

    Hallo Ina,

    wie alt ist die Lampe? Wegen der T5-Röhren wird eine Menge Wärme erzeugt, die meist nur unzureichend abgeführt wird. Ich könnte mir vorstellen, dass auch die Elektronik der Steuerung und der Vorschaltgeräte gelitten hat.

    Das Verhalten von Giesemann würde ich als KO-Kriterium für teure Produkte von ihnen werten. Dafür waren Zeit, Kosten, Ergebnis und Folgeprobleme einfach zu gravierend.

    Am meisten hat mich aber verstört, dass sie dann erst mal die Lampe einfach so zurückgeschickt hatten und vermutlich darauf warteten, dass Du Dich meldest oder mit dem Ergebnis zufrieden gibst. Hätten sie wenigstens vor der Rücksendung direkt gemeldet, dass die Lampe nicht zufriedenstellend zu reparieren ist und angeboten, sie zu entsorgen und eine andere Lampe mit Rabatt angeboten, wären eine Menge Irritationen gar nicht aufgetreten. Niemand erwartet kostenlose Wunder, aber eine schnelle Rückmeldung und Angebote zur Lösung des Problems der defekten Lampe wären schon angebracht.

    Ina, mein Angebot steht. Wenn Du es annehmen möchtest sage Bescheid, dann würde ich einen Tag für einen Test ansetzen und wir können uns überlegen, was Du alles haben möchtest (nur Lampe oder alles mit neuen Röhren, habe neue Ati-Röhren hier liegen) und wie wir die Lampe zu Dir befördern. Wenn jemand ohnehin in Richtung Norden fährt wäre das ideal, notfalls könnten wir beide die Hälfte der Strecke fahren, oder ich schicke alles in großem Paket.

    Wenn Du keinen großen Haufen an T5-Röhren gebunkert hast würde ich aber überlegen, ob Du nicht dies als Anlass nimmst, auf eine gute LED-Lampe umzusteigen.

    Hallo Burkhard,

    es ist eine interessante Idee! Elegant ist, dass das meiste direkt verbaut sein kann und die Gesamtmaße noch einigermaßen gut im Schrank zu verstauen sind. Nachteil sind die doch nicht ganz unerheblichen Kosten. So etwas stellt man sich nicht ins Regal, um es jahrelang als mögliche Notfall-Lösung nur verstauben zu lassen. Deshalb sehe ich den möglichen Interessentenkreis eher im professionellen Bereich oder bei passionierten Züchtern mit hohen Ansprüchen.

    Hallo Ina,

    mein Beileid. Hat Giesemann dies kommentarlos zurückgeschickt? In dem Fall würde ich prüfen, einen Anwalt einzuschalten. Das ist aber nur Nebenschauplatz.

    Wenn Du die Röhren aus den den zwei nicht funktionierenden Fassungen entfernst, kannst Du dann aus den zwei verbliebenen und den LED-Modulen genügend Licht kitzeln, um zumindest den Status Quo aufrecht zu erhalten, so dass Du Zeit gewinnst für die Suche nach einer neuen Lampe oder ist eine neue Lampe jetzt die Priorität?

    Sollte es nicht reichen brauchst Du erst mal eine Ersatzlampe, entweder eine LED oder eine T5 Leihlampe. Bei Hybrid bleibt fast nur die Ati Hybrid.

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    Hallo, ich biete hier eine ca 2,5 Jahre alte ATI Hybrid mit 8x80w T5 und 4x75W Led in weiß an. Es...,ATI Hybrid weiß 8x80w 4x75W LED, Wifi, Meerwasser in…
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    Mit 8x80W ist das eher Overkill, aber dannmüssen halt ein paar Röhren nicht genutzt werden, dafür günstig. Nur Abholung steht dabei.

    Das passende Modell mit 4 x LED + 4 x 80W T5 kostet das vierfache neu:

    ATI Hybrid LED-Powermodul 4x80 Watt T5 + 4x75 Watt LED WiFi (1010003) - Mrutzek Meeresaquaristik GmbH

    Ansonsten kannst Du auch nach der Ati Sunpower 6x80W (mit Dimmcomputer) suchen, diese dürfte ebenfalls ausreichend sein.

    Sollten alle Stricke reissen kann ich Dir meine Ati Sunpower 8x80W schicken, ich habe sogar noch passende neue Röhren direkt hier stehen. Ich würde sie aber sicherheitshalber einen Tag testen, um sicherzustellen, dass alles funktioniert. Der Transport ist nicht ganz billig.

    Ächz! Erwin Du Unschuldsengel!

    Ich habe gerade meinen 10l-Kh-Kanister durch einen 19l-Kanister ersetzt, dieser reicht jetzt endlich wieder für knapp 40 Tage.

    Ca wird es wohl der 5l-Kanister, da dosiere ich nur ein Viertel bis ein Fünftel von dem Volumen der kH-Flüssigkeit.

    Vorher hatte ich 4 x 1,5l und kam damit bei Triton für etwa einen Monat aus.

    Egal welches System man verwendet, wichtig ist, dass man damit zurecht kommt und es die Ergebnisse bringt, die man erwartet, wenn man sich darauf einlässt und innerhalb des Systems arbeitet. Dann ist alles gut.

    Hallo Chris,

    vielen Dank für das Lob! HTML-Kenntnisse habe ich, das ist kein Problem. Solche Links zu setzen dürfte relativ einfach sein.

    Das Thema Quarantänebecken finde ich auch sehr wichtig, aber es bedarf mehr als nur ein nacktes Becken dahin zu setzen und dann sagen "Okay, ich habe jetzt eine Quarantäne, damit bin ich abgesichert." Wichtig ist ja auch wie die Einrichtung vernünftig geschieht für eine Fischquarantäne und was der Unterschied zu einem normalen Becken ist. Sonst wundert man sich, warum man Quarantäne macht und sämtliche Fische in der Quarantäne sterben, was vorher nicht passierte beim direkt ins Schaubecken setzen.

    Auch ein paar Medikamente und Vorgehensweisen für bestimmte Probleme sind sinnvoll (Wie sieht die Hausapotheke für das Aquarium aus?) Wenn man keine Medikamente hat, wenn sie gebraucht werden, wo ist der Sinn für das Quarantänebecken?

    Ich finde die Quarantäne auch für Korallen sehr interessant, gerade wenn man die Probleme mit Vibrio, der Catalaphyllia-Probematik und ähnliches verfolgt. AEFW oder Strudelwürmer möchte man auch nicht im großen Schaubecken haben, wo alle Korallen bombenfest einzementert sind.

    Auch LS habe ich zuerst im Quarantänebecken vorgelagert und war froh drum als Bryopsis und Dictyota an Anlgen hervorkam.

    Hallo Erwin,

    Balling light von Fauna Marin läuft im Prinzip auch auf Basis von zwei Flüssigkeiten, Ca-Kanister und kH-Kanister. Magnesium wird nur sehr wenig verbraucht und kann fast ignoriert werden. Spurenelemente werden nur bei Ca und kH zugegeben, auch bei Anpassungen.

    Modern-Reef hört sich sehr ähnlich wie die Triton-Methode an, wo man auch vier Flüssigkeiten hat und diese anhand des kH gleich dosiert. Dabei sind die Lösungen 3a und 3b für kH zuständig und identisch, es wird halt nur aufgeteilt um gleiche Mengen dosieren zu können.

    Das erste halbe Jahr habe ich mit Triton Core7 Other Methods angefangen, da ich ursprünglich mit Triton angefangen hatte (Triton hat hier in Düsseldorf ihren Ursprung), später habe ich nicht mehr die Tritonmethode verwendet und nur die Flüssigkeiten, die auch für andere Systeme angepasst sind (halt keine Sachen für die Algen im Refugium drin im Unterschied zum eigentlichen Triton Core7 für die Triton-Methode.

    Da mir die ICP-Analyse von Triton auch nicht so behagte war ich für die ICP dann zu Fauna Marin gegangen und habe auch die Spurenelemente von Fauna Marin genommen. Mir gefiel, dass die Konzentration der Spurenelemente bei den Flaschen aufgedruckt war, so dass ich unabhängig von der Methode oder der ICP damit meine Elemente angleichen konnte. Bei Triton ist die Konzentration nicht aufgeschrieben, so dass man sich an die ICP von Triton bindet, die einem sagt, was man dosieren soll.

    Das funktionierte auch durchaus ganz gut, mein Problem war dabei meine Faulheit: bei Triton war ich gezwungen, die Erhaltungsdosierungen der Elemente einzeln täglich vorzunehmen, weil ich sie nicht zu den Dosierflüssigkeiten hinzufügen konnte. Das hat letztendlich den Ausschlag gegeben, dass ich auch für die Versorgung auf Balling Light von Fauna Marin umgestiegen bin, wo ich die ganzen Spurenelemente einfach mit in die Kanister kippen kann für die Anpassung der Erhaltungsdosen und das automatisch dann dosieren lassen kann. Es hat aber Monate gedauert, bevor ich die Umstellung der Dosierung wieder in den Griff bekommen hatte und erst jetzt läuft es wieder so wie ich mir das wünsche.

    Ich glaube, bei Oceamo oder Sangokai kann man das auch zusammenmischen, habe aber keine Erfahrung mit den Systemen, das soll jemand sagen, der sich damit auskennt. Für mich ist es wichtig, das so automatisieren zu können, denn das sind Arbeiten, die für mich lästig sind und kein Vergnügen. Nur die Fütterung automatisiere ich nicht.

    4. Krankheit beim Besatz

    Dies ist leider ein Fall, der fast immer in einer Aquarianerlaufbahn irgendwann auftritt, früher oder später, deshalb lohnt es sich, darüber nachzudenken, bevor der Fall eintritt. Vermeidung und Vorbeugen natürlich immer die beste Methode, aber nicht immer möglich. Gute Wasserwerte, gute und passende Besatzplanung, damit Kampf und Stress nicht direkt vorprogrammiert ist, tiergerechte Gestaltung von Deko, Licht und Strömung und natürlich dem Futter bieten gute Voraussetzungen, sind aber kein Garant, dass es keine Krankheiten gibt.

    Wenn es also eintritt, was tun? Als erstes natürlich eine Diagnose einholen, was es sein könnte, ohne diese fehlt eine zielgerichtete Strategie zur Bekämpfung der Krankheit. Gute Fotos, Beschreibung von Becken, Besatz, Wasserwerten und Geschicht des kranken Tieres und des Verlaufs helfen sehr dabei. Wenn Foren oder erfahrene Aquarianer nicht weiterhelfen können ist auch ein Tierarzt noch eine Möglichkeit. Zumindest bei Fischen, bei Korallen und niederen Tieren habe ich es noch nicht gehört. Aber es könnte sich lohnen, nachzufragen, ob vielleicht über Fotos eine vorläufige Diagnose gegeben werden kann, die Gebühren sind meist moderat, allerdings sind nur wenige Tierärzte dazu imstande. Ein Anruf beim Fischgesundheitsdienst, wer im Zweifelsfalle die passende und nächste Anlaufstelle ist, könnte helfen. https://www.fischgesundheitsdienst.de

    Viele Krankheiten mit Parasiten kann mit einer angemessen leistungsstarken UVC wirksam eingedämmt werden. Die meisten im normalen Einsatz befindlichen Geräte sind für einige Krankheitserreger stark unterdimensioniert, und hier ist ausnahmsweise die Parole "viel hilft viel" richtig bei der UVC-Leistung. Im Fall von Cryptocarion irritans etwa muss die wirksame Leistung sehr hoch sein, was kaum jemand im normalen Betrieb leisten kann. Man kann sich dies auch mal selbst dimensionieren über diese Webseite: http://www.fisch.importstation.de/uvc.htm

    Meist ist die Leistung der UVC ausreichend für eine Keimreduzierung und das Unterdrücken von Algen- und Bakterienblüten, aber nicht für die Bekämpfung von Parasiten.

    Wie sieht der Plan B hierfür aus?

    - starke UVC-Klärer ausleihen. Einige Händler bieten das Verleihen von starken UVC-Klärern als Service an, einfach anfragen.

    - einige Händler mit Quarantänestation und der Möglichkeit zur Behandlung wären vielleicht auch bereit, den Fisch aufzunehmen und haben direkt die Medikamente dafür, da sie ohnehin regelmäßig Fische importieren und durch die Quarantäne schleusen müssen. Wenn man das Vieh erst mal erwischen kann ohne das Becken auseinanderzureissen. Ist das kein Problem ist es meist zu spät und der Fisch schon stark geschwächt und ein Fall mit wenig Hoffnung. Auch der Stress des Fangens und Transports müssen dagegen gewichtet werden.

    - Fisch(e) in eine Quarantänebecken zur medikamentösen Behandlung überführen. Dies verringert auch nötige UVC-Leistung und ermöglicht für Wirbellose schädliche Medikamente oder eine verringerte Salinität. Auch für Bäder und das dafür notwendige Fangen ist dies deutlich sinnvoller.

    Ich hatte doch sehr durchwachsene Erfahrungen mit Nachzuchtfischen, die ich per Versand erhielt. Der erste Kaiser kam wohlbehalten an, schwamm die ersten zwei Tage normal herum, schwächelte stark am dritten Tag und war am Morgen des vierten Tages tot im Becken ohne sichtbare Symptome. Der zweite Kaiser, zu dem ich mich nach einem halben Jahr dann doch durchgerungen hatte, bekam schon direkt in der Anpassung Pünktchen und wurde nach ein paar Stunden zum Streuselkuchen. Habe das noch nie so schnell und stark gesehen.

    meerwasserforum.info/attachment/121297/

    Er hat sich zum Glück bald erholt, es war wohl hauptsächlich der Stress von Transport und neuem Becken und hat sich gut eingelebt in das Becken. Leider beisst er auch in alle Korallen rein und ignoriert, dass er ein Nachzuchtkaiser ist, der eigentlich keine Korallen kennen sollte.

    meerwasserforum.info/attachment/121298/

    Ich hatte bereits die UVC-Röhre durch eine neue gewechselt, habe Ozon noch am Abschäumer angeschlossen, was ich wegen der Gelbstoffe ohnehin wollte und Nach Rückfrage bei Nautilus das Futter mit Knoblauch und Multisanostol einziehen lassen. Außerdem die Finger aus dem Becken gelassen um möglichst keinen Stress zu erzeugen beim kleinen Doktor und reichlich gefüttert.

    Die UVC war mit 36W auf 800l mit Sicherheit nicht ausreichend, um Cryptocarion wirksam zu unterdrücken, auch Ozon hilft vielleicht, aber nur sehr gering, da die notwendig Dosis deutlich höher wäre als gesund für Mensch oder Tier. Das Futter war auch eher als Kräftigung und weniger als Heilmittel. Stress vermeiden beim Kaiser und viel füttern war wahrscheinlich mindestens ebenso wichtig wie die UVC. Die Pünktchen haben sich in wenigen Tagen deutlich reduziert und sind auch nicht in Wellen zurückgekommen. Ich hatte diesmal Glück gehabt.

    Plan B wäre gewesen, den 25W DeBary aus dem 500l-Becken (nicht in Betrieb im Augenblick) ebenfalls noch einzuklinken und wenn das noch nicht reicht einen 55W Wiegand hinzuzukaufen, dieses lange Teil. Gerade die großen UVC-Klärer sind bei vielen nicht dauerhaft in Betrieb, deshalb ist ein Hilferuf vielleicht erfolgreich, um ihn schnell leihen zu können.

    5. Pflegepersonal für das Becken

    Auch dies ein Fall, der regelmäßig eintritt, meist aber nicht ganz kritisch ist. Solange man selbst sich um das Becken kümmern kann läuft alles seinen geregelten Gang und es gibt keine Probleme bei Beckenwartung und er Versorgung und Fütterung. Solange man es planen kann wie Urlaub oder einen geplanten Krankenhausaufenthalt kann man zumindest die Beckenpflege und Versorgung so gestalten, dass dies für die Dauer der Abwesenheit ausreicht. Wenn alle Fische mit Futter aus einem Fütterungsautomaten bedient werden können ist oft eine Aufsichtsperson, die ab und zu nachschaut, ob das Aquarium noch normal läuft, ausreichend.

    Aufwendiger wird es, wenn die Abwesenheit nicht geplant ist und unvermittelt auftritt oder die Fütterung nicht vollständig über Automaten stattfindet, weil der Fisch nur Frostfutter oder gar nur Lebendfutter nimmt.

    Glück dem, der Plan B in der Person von einem kundigen Freund oder dem Lebenspartner bereits besitzt, sofern dieser nicht während des Urlaubs im Flugzeug auf dem Sitz neben einem mitfliegt.

    Hier spielt die Vorkehrung ihre Stärke aus: indem das Becken dokumentiert wird, welche Pflegemaßnahmen notwendig sind und wo die notwendigen Sachen dafür untergebracht sind. Beschriftete Kabel und Geräte sind ebenfalls sehr hilfreich, gerade, wenn der Helfer sich nicht gut auskennt. Beschreibungen und Fotos, wie es normal aussieht helfen enorm. Diese Dokumentationen und Checklisten helfen aber auch einem Pflegeservice, wenn etwa ein Aquarienhändler mit der Urlaubswartung beauftragt wird und diese Doku als Referenz in die Hand gedrückt bekommt.

    Und wenn einmal etwas gar nicht richtig läuft kann es gut sein, dass man selbst geholfen wird durch die Beschriftung, denn wer weiß noch, welches Kabel nun der Heizer oder die UVC-Pumpe war, wenn es etwas brutzelt nach einem Jahr Betrieb.

    Wie sieht dann der Plan B aus, wenn etwa ein längerer Krankenhausaufenthalt plötzlich notwendig ist? Dies ist gar nicht so selten, da viele Aquarianer lange Jahre dabei sind und bereits ein gutes Alter erreicht haben.

    - Schlüssel bei Freunden/Eltern und Kontaktadressen von kundigen Aquarianern zum Fragen, wenn der Helfer überfordert ist? Wer entscheidet das Vorgehen bei Problemen?

    - Beckenauflösung durch Händler oder befreundete Aquarianer, damit die Tiere in gute Hände kommen? Wäre mir persönlich lieber als die Tiere sterben zu lassen bei fehlender Pflege. Wichtig ist aber, dies VORHER zu klären und zu fixieren, sonst kann es bitteres Blut unter vorher guten Freunden geben, weil der Besitzer des Beckens später sagt das wäre alles nicht notwendig gewesen und er hätte dies niemals so gesagt. Teilweise befinden sich da ja fünfstellige Werte in den Becken.

    Es gibt noch viele Punkte und Überlegungen für einen sinnvollen Plan B, gerade was die Temperatur im Becken angeht, aber zumindest diese großen Themen wollte ich schon mal angerissen haben und Ansporn zum Planen geben. Denn ich finde es wichtig, sich mit einem Plan B bei Problemen rund um die Pflege unserer Becken zu beschäftigen.

    Ich würde mich freuen, wenn sich noch viele beteiligen mit Kommentaren zu Problemen und einem Plan B, aber auch zu Vorkehrungen, dass das Problem möglichst nicht auftritt und wie man es frühzeitig herankommen und vermeiden kann. Schön wäre es, wenn dann alles einmal zusammengefasst werden kann als Checkliste für sinnvolle regelmäßige Messungen und Wartungen und worauf man achten sollte,um Probleme gar nicht erst zu einem Problem werden zu lassen.

    Es gibt noch viele Themen deshalb würde ich mich über Ergänzungen freuen, etwa Ergänzungen zu Themen wie Temperatur, Gutes Futter, Vergiftungen, Korallengesundheit und Fischgesundheit und Vorsorge, dass die Tiere eben gar nicht erst geschwächt werden, was oft als Vorlage für weitere Probleme dient.

    Wenn wir daraus eine Empfehlung erarbeiten können, wie man durch welche Kontrollen die meisten Probleme bereits vermeiden kann mit etwas Fleiß und Aufmerksamkeit können wir wahrscheinlich einige Tiere retten und vielen angehenden Aquarianern die Freude am Hobby erhalten.

    2. Stromausfall für längere Zeit

    Zum Glück passiert dies in Deutschland nur sehr selten, aber leider passiert es hin und wieder. Bei meiner Mutter war nach dem Sturm Kyrill für mehrere Tage der Strom ausgefallen. Hier in Düsseldorf war ich nicht von so großen Ausfällen betroffen. 2022 gab es ja viel Panik bezüglich der Umstellung auf grüne Verfahren und der Abschaltung von Atommeilern und Kohlekraftwerken. Zum Glück war es nur Panikmache und nichts war passiert außer dass die Anbieter von Generatoren die Preise hochgetrieben haben. Deshalb hatte ich auch keinen gekauft zu der Zeit und war mutig auf Lücke gefahren. Allerdings habe ich mir Gedanken gemacht und eine Strategie entwickelt. Wichtig ist vor allem, dass die Strömungspumpen laufen können und in zweiter Reihe Wasserkreislauf und Abschäumer.

    Ich habe für die MP40 das Battery Backup angeschafft. Damit kann für einen guten Tag die MP40 mit reduzierter Geschwindigkeit zumindest eine Notströmung bereit stellen. Dies auch in der Überlegung, dass man genau zu Unzeit mal auf Besuch, extern Beschäftigt ist usw. Man ist nicht immer vor Ort und sieht das Problem und kann direkt handeln. Dies schaltet automatisch auf Notbetrieb um, wenn kein Strom an der Pumpe ankommt und auch wieder zurück.

    Für die Tunze Stream 3, die ich zuerst in Betrieb hatte war der Tunze Safety Connector vorgesehen zusammen mit einer 80kWh-Batterie. Nur habe ich sie gegen ein ECM42 getauscht und diese kann nicht dort angeschlossen werden. Deshalb ein Ersatzkonzept, was nicht automatisch funktioniert. Ich habe einen Sinus-Umwandler, der 12V von der Batterie in 220V Strom umwandelt. Zwar mit Verlusten, dafür kompatibel mit allen normalen Geräten. Die 150W reichen für Abschäumer und RFP aus. Und ich kann den Motor der Lampe dort anschließen und die Lampe hochfahren, wenn der Strom ausfällt.

    Hier habe ich mich gegen eine automatische Lösung entschieden wie die Geräte immer hinter dem Umwandler/Batterie-Kombi laufen zu lassen, weil ich argwöhne, dass dies fragiler ist als die normale Versorgung. Daher muss ich dies alles per Hand machen, wenn der Notfall eintritt. Zumindest habe ich getestet, dass dies tatsächlich funktioniert. :winking_face_with_tongue:

    Bei langfristigen Ausfällen ist aber Strom einfach notwendig. Zumindest tagsüber, damit das Becken auch Licht für die Korallen bekommt. Da inzwischen die Preise für Generatoren deutlich gefallen waren, die Verfügbarkeit kein Problem und die Preise nicht mehr jenseits von gut und böse habe ich mir für 400€ einen 2000W-Generator mit Inverter angeschafft. Ein Jahr vorher war noch über 1000€ und nicht zu bekommen. Jetzt ist ein Kanister mit 10l Benzin (habe dummerweise einen Diesel als Auto) im Blechkanister und etwas Schmieröl neben dem Generator und wartet darauf, dass ich ihn mal wirklich in Betrieb nehme und teste. Der muss natürlich draußen stehen und darf nicht im Regen sein. Ich werde wohl ein billiges kleines Zeit für den Generator holen und notfalls auf der Terasse aufbauen, was für ein Käse! Aber ohne Test kein Sicherheit.

    Was für mich nicht möglich ist aber bei anderen vielleicht:

    - Balkonkraftwerk/Photovoltaik mit Batterielösung und Notstromfunktion

    - USV oder Powerstation eventuell mit PV-Ergänzung

    - Generator (bitte als Inverter, nicht nur Notstromaggregat!) ausleihen bei Baumarkt/Händler/Freundeskreis?

    - wie bei defektem Becken ein Auslagern der Tiere möglich?

    Generell halte ich diesen Fall aber für den am wenigsten wahrscheinlichen hier in Deutschland. Wenn man im Ahrtal ein Aquarium überflutet stehen hat, ist der Stromausfall ohnehin nicht das größte Problem. Dafür ist es aber zusammen mit dem defekten Becken der Fall mit den schlimmsten Folgen. Eine Versicherung schließt man ja nicht ab, weil der Eintrittsfall wahrscheinlich ist, sondern weil die Folgen im Notfall sehr groß sind.

    3. Geräteausfall von zentralen Komponenten

    Teure Geräte hat man meist nur einmal bei sich im Einsatz ohne Ersatz. Gerade Licht, Abschäumer, Strömungspumpen und Rückförderpumpe müssen im Einsatz sein, sonst drohen bald Probleme bei den Tieren. Bei Strömungspumpen und Rückförderpumpe ist ein Ersatz vielleicht noch möglich, sei es, weil man eine unbefriedigende laute Lösung durch eine bessere ausgetauscht hat und die alte Pumpe dann als Backup für den Fall der Fälle in den Schrank gepackt hat. Vielleicht hat man auch noch kleinere Pumpen, die im Notfall die Arbeit machen können? Etwa Pumpen für den Wasserwechsel oder das Ansetzen von Salzwasser? Beim Abschäumer dürfte das schon schwieriger sein und für die Lampe haben die wenigsten einen ausreichenden Ersatz.

    Ich habe mir für den Fall der Fälle eine alte T5-Lampe angeschafft, wenn eine meiner Lampen ausfällt. Dies war tatsächlich einmal notwendig, als ich bemerkte, dass die Leistung meiner Lampe zu stark nachgelassen hatte, weil ich die Wärmeregulierung der Lampe nicht richtig gebaut hatte und die LEDs wegen der Wärme vorzeitig gealtert sind. Da habe ich dann die dicke 8x80W über dem 500l Becken aufgehangen, das sah echt wild aus und hat wunderbar Strom gefressen, ein mehrfaches von meiner LED-Lampe. :loudly_crying_face:

    Sie war laut, heiß, schräg und notdürftig an den Kabeln der LED-Lampe aufgehängt über dem Becken, aber die Korallen haben überlebt und mein Geldbeutel geblutet bei der Stromrechnung. Jetzt liegt sie wieder im Keller zusammen mit neuen Röhren und wartet auf den erneuten möglichen Einsatz.

    Hier kommt auch das Messen wieder ins Spiel. Licht kann man mit Quantummeter oder noch besser Spektrometer messen, aber dies haben nur die wenigsten zu Hause. Immerhin kann man es sich ausleihen bei einigen Anbietern und seinen Verdacht nachprüfen. Es sollte aber bereits durch den Verbrauch sichtbar sein, ob die Korallen normal wachsen oder in den Überlebensmodus wechseln und kaum noch Verbrauch zeigen. Spätestens dann sollte natürlich nachgeforscht und nachgemessen werden.

    Was wäre hier der Plan B?

    - ein Ersatzgerät leihen? Viele Firmen bieten Leihgeräte, auch wenn diese ziemlich teuer sind, dafür hat man die Geräte nicht rumliegen als totes Kapital, das Platz braucht und Staub ansetzt. Fauna Marin etwa bietet das Verleihen von Radion Lampen und dem Parwise zum Messen an. Es lohnt sich vielleicht, einen Händler zu suchen, der so einen Service anbietet, um im Notfall schnell reagieren zu können. Auch eine Anfrage bei Bekannten, Freunden, in Foren und Aquaristikverein nach einem Leihgerät könnte Erfolg bringen. Für die meisten Geräte dürfte sich ein angemessener Ersatz auftreiben lassen mit etwas Glück.

    - ein Ersatzgerät kaufen? Gerade die T5-Lampen sind jetzt regelrecht im Ausverkauf, was natürlich auch mit der auslaufenden Verfügbarkeit der Röhren zu tun hat. Eine günstige Chinapumpe sollte den Geldbeutel nicht zu stark strapazieren. Aber die Optionen auszuloten, bevor es passiert, ist keine schlechte Idee.

    All dies setzt aber voraus, dass es ein intaktes Becken gibt. Deshalb setze ich dies als erstes Problem an.

    1. Defektes/undichtes Becken oder Technikbecken

    Wenn das Becken geplatzt ist und das ganze Wasser im Wohnzimmer schwappt zusammen mit den zappelnden Fischen ist erst mal der Mega-GAU eingetreten. Schlimmer geht es nicht mehr, oder? Wie wäre es mit einem fetten elektrischen Schlag mit all dem rumschwappenden Salzwasser? Bitte erst an den eigenen Schutz denken und nicht voller Panik in die Pfütze marschieren und mit den Händen nach den Fischen grabschen! Gummistiefel an und Sicherungen abschalten! Wie bereits erwähnt: erst mal Ruhe bewahren, tief durchatmen und überlegen, was die wichtigsten Punkte sind. Das muss man sich unbedingt als Reflex antrainieren. Hier ist das erst mal Selbstschutz. Erst danach Behälter für die Fische holen und retten, was noch zu retten ist und weitere Schäden durch das Wasser verhindern.

    Ein undichtes Becken ist ernst, aber noch keine Katastrophe. Hier gilt erst mal verhindern, dass es schlimmer wird und eine Scheibe sich komplett abtrennt zum Mega-GAU. Aber wie?

    - Aquarienbauer anrufen für Rat?

    - Gurte spannen für Gegendruck?

    - Unterwasserkleber wie der Orca?

    - Druckreduzierung durch Verringerung des Wasserstandes?

    Wie könnte ein Plan B aussehen? Nicht jeder hat ein ähnlich großes Becken, wo man notfalls alle Tiere einfach unterbringen kann. Was möglich ist:

    - im Baumarkt eine Regentonne oder großen Kübel/Tank holen

    - aufblasbares Becken verwenden

    - Badewanne zweckentfremden (bitte sehr penibel putzen vorher!!)

    - Tiere im Refugium/Technikbecken unterbringen

    - Händler oder Bekannter in Reichweite, wo man die Tiere notfalls unterbringen kann für einige Zeit?

    Ich habe noch mein 500l Becken hier stehen und werde es wieder bereit machen, so dass ich es in wenigen Stunden notfalls in Betrieb nehmen kann. Ich habe auch noch 3 210l Regentonnen hier stehen, die ich für große Wasserwechsel verwende und für ein kleines aufblasbares Becken mit ein paar hundert Litern. Egal welche Lösung man wählt, der Fall sollte zumindest mal durchgespielt und die Optionen abgeklopft werden.

    Technikbecken ist nicht ganz so kritisch, nur muss man bedenken, was alles im Technikbecken angeschlossen ist und ohne dieses ausfällt. Wie etwa der Abschäumer, Heizung und Dosierung. Im Winter mit wenig Heizung kann dies schon wichtig sein. Ebenso natürlich daran denken, wenn der Abschäumer ausfällt die Abdeckung runter und Strömungspumpen gegen die Wasseroberfläche für Gasaustausch.

    Ich muss gestehen, dass ich hier noch etwas geschlampt habe. Wenn ich die Lampe hochfahre (die das ganze Becken abdeckt und die Verdunstung verringert) habe ich keinen Schutz gegen das Rausspringen der Fische. Dabei habe ich die Sprungsicherung hier liegen, ich müsste sie nur einmal zurechtsägen und zusammensetzen, damit sie für den Notfall auch bereit ist.

    Hallo Leute,

    unsere Aquarien haben eine Menge Technik und benötigen ständige Pflege und Aufmerksamkeit, damit die Tiere in unseren Becken einfach nur normal leben können. Dass früher oder später einmal etwas nicht wie vorgesehen funktioniert ist fast so sicher wie das Amen in der Kirche. Die Frage ist nur wann und wie gut man darauf vorbereitet ist.

    Im Geschäftsleben würde das unter "Business Continuation Management" laufen. Unsere Tiere können wir auch nicht mal eben ins Regal stellen, bis das Problem behoben ist, die Show muss eben immer weiterlaufen.

    DIE eine richtige Lösung für alle Fälle und Aquarianer gibt es dabei natürlich nicht, von daher ist es immer eine Frage, was die sinnvollste Antwort für jeden Einzelnen ist. Wichtig ist dabei vor allem, dass man einen Plan hat und diesen dann umsetzen kann. Diese Lösungen können sich teils drastisch unterscheiden und nicht für jeden adaptierbar sein, aber so etwas schon mal gehört zu haben kann im Notfall eben viel rauchende Köpfe sparen.

    Ich möchte hier in dem Thread mal etwas Ideen und Vorschläge sammeln, damit sich jeder hier etwas rauspicken kann. Dabei sollten alle möglichen Probleme und Lösungen für den Plan B mal angesprochen werden.

    Der allererste Ansatz dabei ist natürlich, es gar nicht zur Katastrophe kommen zu lassen

    Verhindern, das etwas aus dem Ruder läuft vor allem durch regelmäßige Beobachtung und Wartung von Becken und Wasserwerte. Es klingt so einfach und selbstverständlich, aber es ist wohl jedem mal passiert, dass genau dies nicht geschehen ist. Ob es die Temperatur ist oder pH-Wert oder Dichte, sei es, weil es nicht direkt sichtbar ist, oder die Geräte nicht kalibriert wurden oder einen Schlag bekommen haben. Wenn die normalen Wasserwerte alle stimmen kann eigentlich nicht viel verkehrt sein. Deshalb ist die regelmäßige Messung ja so wichtig. Es ist auch der erste Hinweis, dass vielleicht nicht alles ganz in Ordnung ist, wenn etwa der kH-Verbrauch oder Ca-Verbrauch sich ändern ohne dass man direkt eine Erklärung für diese Änderung sehen kann.

    Der Innere Schweinehund, der einem sagt "Messen nicht notwendig, ich sehe doch, wenn etwas nicht richtig läuft" ist hier die gefährlichste Quelle von Problemen. Das kenne ich leider nur zu gut aus eigener Erfahrung. Wenn der Verbrauch stabil ist, die Wasserwerte wie pH-Wert, kH-Wert, Ca, Nitrat, Phosphat, Temperatur, Licht und Strömung in Ordnung sind ist bereits eine Menge an möglichen Problemen ausgeschlossen.

    Regelmäßige wöchentliche Kontrolle der Geräte, bevor Probleme auftauchen ist ebenfalls ein wichtiger Punkt. Zusammen mit dem Messen der Wasserwerte ist es die Ergänzung, die viele Probleme verhindert. Regelmäßige Wartung der Pumpen, Auffüllen der Dosierflüssigkeiten und Sichtkontrolle der Geräte und Schläuche, regelmäßige Kalibrierung der Geräte und Dosierung (kH-Schlauch verstopft?) verhindert einen Großteil der Probleme vor dem Auftreten. Murphy hasst das!

    Was aber tun, wenn doch etwas mehr oder weniger im Argen liegt? Dafür geht es hier im Thread. Es soll auch helfen, etwas die Angst vor einem Problem zu nehmen, denn nichts ist so schlimm wie Panik vor dem Becken. :winking_face:

    Deshalb erst mal Ruhe bewahren, tief durchatmen und überlegen, was die wirklich wichtigsten Punkte sind und was später gerade gerückt werden kann, bevor man aus der Hüfte schießt und planlos loslegt. Der Ausfall der Dosierung etwa ist keine Katastrophe, notfalls muss man halt manuell morgens einmal die Dosierungen vornehmen. Das kann man notfalls auch ein paar Wochen machen, bis die Dosierpumpe repariert ist.

    Was man immer als Priorität berücksichtigen muss sind Sauerstoff, Temperatur und Strömung. Egal was sonst passiert, es muss einen Gasaustausch geben, sonst ersticken die Tiere, die Temperatur muss im akzeptablen Bereich bleiben, die Korallen brauchen Strömung für Stoffwechsel und Atmung. Alles andere hat wenn nötig ein paar Tage Zeit für eine Behebung.

    Hallo Erwin,

    meinen Pocci geht es eher zu gut und sie streuen quer durch das ganze Becken. Überall entstehen Ableger.
    Vielleicht liegt es auch nicht am Versorgungssystem sondern an anderen Umständen wie Strömung oder Temperatur oder den Abscheidungen von Nachbarkorallen.

    Ich habe sie bisher als sehr robust und wehrhaft angesehen. Acros haben keine Schnitte gegen eine Pocci, meine hat auch wirklich alles weggesteckt an Werteschwankungen oder Temperatur. Meine ist eine normale einfache Pocillopora damicornis und fast nicht tot zu bekommen. Hast Du vielleicht empfindlichere Sorten?

    Für den Fall genau habe ich noch die alte Ati Sunpower 8x80W hier rumliegen, wenn etwas an meiner primären LED mal nicht in Ordnung sein sollte. In dem Fall muss ich mir selbst aber die Ohren lang ziehen, da ich die Lampe selbst gebaut habe. Deshalb dauert es meistens nur ein bis zwei Tage, bis ich das Problem wieder behoben habe.

    Was ich aber nun, ehrlich gesagt, nicht ganz verstehen kann ist, dass Du nach langen Wochen mit den Problemen nicht direkt eine unabhängige Lösung zusätzlich anvisiert hast. Vielleicht ist es wie die Fabel mit dem Frosch, der so langsam heiß wird, dass er den Zeitpunkt zum aus dem Kochtopf springen verpasst, bis er gekocht ist. :loudly_crying_face:

    Gebrauchte T5-Lampen dürfte es reichlich geben für relativ wenig Geld, und ich gehe davon aus, dass Du ohnehin noch einiges an Röhren gebunkert hast. Alternativ wäre auch eine kleine Anfrage im Forum, ob jemand für ein paar Wochen eine große T5-Lampe ausleihen kann, möglich. Auch Händler haben Lampen zum Leihen und einige Geschäfte ebenfalls. Dann hättest Du nicht nach dem Tausch auf die Originallampe noch eine große Lampe rumliegen.

    Aber deine Idee mit dem Technikbecken im Keller finde ich mega. wenn ich mir schon den Akt mache und ein Verbindung nach unten herstelle, dann könnte ich hier ja gleich mein Platzproblem im Unterschrank mitlösen. Gefällt mir sehr gut die Idee. Muss ich mir mal alles durchrechnen, insbesondere im Bezug auf Förderleistung meiner Pumpe, sind ja dann doch knapp 4 Höhenmeter mehr. Aber danke für den Tipp. :smiling_face_with_sunglasses:

    Wenn dann am besten Nägel mit Köpfen machen und das Technikbecken auf einen Unterschrank stellen, damit alles in bequemer Arbeitshöhe seinen Platz findet. Nichts ist schlimmer als ein sehr niedriger und kleiner Technikschrank, wo man sich nur mit Buckeln und viel Fluchen eingezwängt bewegen kann. Dann wirklich den Luxus gönnen mit dem Technikbecken auf Arbeitshöhe und einer großen Spüle mit wasserfester Arbeitsplatte daneben. Den Platz darunter kannst Du als Stauraum verwenden für den ganzen Aquarienkrempel.

    Für den Winter solltest Du über Isolierung nachdenken und auch eine Abdeckung des Technikbeckens gegen die Verdunstung. Gibt inzwischen einige Anbieter, die auch nach Zeichnung maßgeschneiderte PC-Abdeckungen anfertigen können. Wenn Dein Wohnzimmer nicht über eine ordentliche Klimatisierung verfügt kannst Du auch die Temperatursteuerung über das Technikbecken regeln bei zu viel Hitze.

    Dann am besten auch direkt eine Luftansaugung für den Abschäumer von außen abklopfen. Das erspart den größten Teil der pH-Wert-Regulierung.

    Apropos Eisensäge: Du denkst ja daran, das ganze wieder zu säubern und mit Süßwasser abzuspülen und zu trocknen, nicht wahr? Es ist Wahnsinn, wieviel rostet, wenn Salzwasser auch nur in der Nähe von Werkzeug ist. Meine ganzen Sägen sind alle verrostet allein über die Verdunstung!

    Ich hab schon überlegt, ob ich mir eine WW-Anlage eifnach in unserem Keller, genau unter dem Aquarium aufbaue. Da hab ich Wasser- und Abwasseranschluss und könnte mit einer Pumpe direkt nach oben gehen. Alleine nicht jedes mal alles aufbauen und abbauen zu müssen, wäre ein big win für mich. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Wenn Du ohnehin die Möglichkeit hast, eine Verbindung nach unten in den Keller zu machen kannst Du auch darüber nachdenken, ob es sinnvoller ist, einfach das ganze Technikbecken in den Keller zu verlegen. Dort kannst Du dann in aller Ruhe Deine Wasserwechsel machen, hast die Geräusche aus dem Wohnzimmer verbannt und mehr Platz für die Aquaristik. Dann würde ich das Becken schön auf bequemer Arbeitshöhe platzieren und auch eventuell ein Ablegerbecken dort mit anschließen. Auch für die Temperierung dürfte das Vorteile bringen.

    Für die zusätzlichen Stromkosten hättest Du auf jeden Fall Punkte bei der ordnungsliebenden Gattin gesammelt. :face_with_tongue:

    Ich kann doch meine Gattin nicht einfach in einen Schrank packen. Du hast Ideen... :rolling_on_the_floor_laughing:

    Du Schelm! Du sollst die OSMOSE in den Schrank packen!! Gerade für den Badbereich gibt es so viele kleine Unterschränke und Kommoden, dass dies machbar sein sollte, ohne den Schrank selbst bauen zu müssen.

    Brooklyn hatte ich zum Glück noch nie gehabt, auch weil ich noch nie Anemonenfische im Becken hatte.

    Das wichtigste ist erst mal abzuklären, ob es wirklich Brooklynella ist, das kannst Du vor dem Becken am besten, wir haben nur ein mäßiges Foto gesehen und kennen den Werdegang nicht und was sonst noch so alles geschehen ist bei Dir.

    Wenn die Diagnose tatsächlich zutrifft bist Du bereits sehr spät mit einer Behandlung. Meiner Einschätzung nach ist es beinahe schon eher zu spät, verlieren kannst Du deshalb kaum noch etwas. Hänge das kleine Behandlungsbecken/Eimer/Was-auch-immer einfach mit ins Becken für einen Temperaturangleich und dann rein mit dem Fisch. Solange es ihm einigermaßen gut geht dann nach 10 Minuten wieder raus.

    Ich drücke Dir die Daumen!

    Stufen innerhalb einer Etage sind vom Teufel ausgesonnen! Das pure Böse!

    Übrigens: wenn der Anblick der Osmose Deine holde Gattin zu sehr stört packe sie doch einfach in einen kleinen Schrank. Tür zu, mit Frau ist Ruh! Solange der Platz da ist gibt es immer eine Möglichkeit.

    Meine Tonne ist rollbar, wenn die Badewanne weiter weg ist kommt sie halt von dort hergerollt. :winking_face_with_tongue:

    Auch die Osmose kann einfach hingerollt werden, es reicht, wenn der Anschluß für den Osmoseschlauch im Bad ist.

    Die Kunst zur Problembeseitigung ist sie auf so kleine Teile zu reduzieren, dass jedes kleine Teil für sich eine einfache Lösung bekommt.

    Ich habe auch zuerst einen Wasseranschluß direkt unter dem Becken gesetzt, aber letztendlich doch die Sicherheit des Badezimmers vorgezogen. Wenn es da überläuft wird es nicht so schnell kritisch. Hier geht Sicherheit wirklich vor Bequemlichkeit. Die Tonne wird nur direkt gefüllt, wenn ich vor Ort bin und direkt einen Timer setzen kann. Ansonsten werden erst die 20l Kanister gefüllt und daraus dann die Tonne. Die Osmose läuft auch so lange, bis Nachfüllvorrat für zwei Wochen, die Wechseltonne und die sechs Osmosekanister gefüllt sind. Damit kann ich dann auch einen weiteren Wasserwechsel machen, so dass die Osmose nur alle zwei bis drei Wochen läuft.

    Lasse Dir genügend Zeit zum Ausknobeln von guten Lösungen. Alles andere wirst Du ohnehin nicht verwenden. Lieber etwas Zeit und Energie investieren, so dass in den folgenden Jahren die Arbeit leichter wird.

    Diese kleinen Anemonen lassen sich sehr einfach zählen! Eins, zwei, ganz viele!!

    Wenn Du den Stein rausnehmen kannst und sie beim ersten mal komplett entfernst war es nur ein kleiner Eingriff. Lässt Du es einfach laufen wirst Du in ein paar Monaten das Becken überrannt sehen. Eine Plage ist es dann, wenn man nicht mehr damit fertig wird. Alles andere ist nur lästig. (^-^)

    Es sieht nicht nach Glasrose aus, aber durchaus nach Anemone. Ich würde sie entfernen, und zwar direkt mit einem Tel des Steins wegknapsen, um sie wirklich zu entsorgen.

    Zumindest sieht es nicht nach Seeaster aus, eher nach einer Feueranemone.

    Anemonia manjano Feueranemone

    Erkennungsmerkmal ist der doppelte konzentrische Tentakelkreis. Auf dem Bild nicht erkennbar, aber ich würde mal ein Auge darauf werfen, ob so ein doppelter Tentakelkreis erkennbar ist.

    Da läuft irgendwas gewaltig schief bei Dir. :face_with_tongue:

    Zum einen darf es einfach nicht so lange dauern und aufwendig sein, denn alles, was mühselig ist, macht man nicht so regelmäßig wie man sollte. Deshalb ist erste Pflicht immer, die Wartung so einfach und leicht wie möglich zu machen. Diese bittere Erfahrung habe ich auch beim ersten Start des großen Beckens gemacht und deshalb mir sehr lange Zeit gelassen, all die kleinen Probleme zu beseitigen, die mir aufgefallen sind.

    Im Fall des Wasserwechsels sind es Zeit und Mühsal, die Du beseitigen musst. Dann funktioniert das auch und ist nicht mehr so ein Riesenakt.

    Thema Zeit: ich habe eine 400 GPD-Osmose, die grob einen 20l-Kanister Osmosewasser in einer halben Stunde schafft. Sind etwas mehr aber Pi mal Daumen eine gute Näherung. Die Osmose ist zusammen mit dem Harzfilter in einem kleinen selbstgebauten Wägelchen, so dass sie zum einen mobil und zum anderen stabil ist und nicht in Einzelteilen rumfliegt. In meinem Fall habe ich sie im Bad angeschlossen, dort steht sie jetzt ständig angeschlossen über einen extra Anschluß, der nichts blockiert und sie selbst ist auch kaum sichtbar.

    Sie steht unauffällig in der Ecke und belegt kaum Platz. Wenn ich sie brauche schließe ich das Netzkabel der Druckerhöhungspumpe an und kann loslegen. Schlauch ist lang genug um zur Badewanne zu reichen für Ablauf und die Kanister, die in der Badewanne gefüllt werden (ja ich habe es schon oft geschafft, stundenlang es laufen zu lassen und möchte keine Überschwemmung in der Wohnung, deshalb auch immer Timer für die Zeit). Wenn der Kanister überläuft ist es "nur" Verschwendung und läuft in der Badewanne in den Ablauf.

    Um das Faß zu füllen brauche ich gute zwei Stunden. Jetzt im Sommer ist es eine willkommene Gelegenheit, das Becken runterzukühlen, deshalb wird es auch nicht aufgeheizt. Also einfach Aufsalzen, mit der Strömungspumpe gut durchrühren lassen, und wenn alles klar ist, Deckel drauf und ins Wohnzimmer rollen. Dort werden die Schläuche ins Technikbecken gehängt und die Pumpe eingeschaltet. Es ist dann eine Erweiterung des Wasserkreislaufs, da direkt auch Wasser ständig eingesaugt wird und das Faß mit Überdruck arbeitet. Muss deshalb auch gut geschlossen sein, dafür ändert sich nichts am System und Abschäumer, RFP und Wassernachfüllung, Dosierung, alles kann einfach weiterlaufen.

    Wenn nach ein paar Stunden der Wasserwechsel abgeschlossen ist rolle ich die Tonne wieder ins Bad, lasse das Wasser ab und reinige sie einmal durch. Fertig. Einfach, robust, bequem.

    Nur, dass eben nicht das Becken gepflegt wird und ich deshalb auch das System ändern werde. Also etwas mehr Aufwand mit Wasserkreislauf, Abschäumer abschalten und Absaugen und putzen, aber mehr Effektivität bei der Maßnahme an sich.

    Es ist also nicht die 10% Wasserwechsel, die entscheidend sind, sondern die Beckenpflege. Und diese ist unabhängig vom System und immer notwendig. Ohne Aufwand kein schönes Becken.

    Der wöchentliche Wasserwechsel ist empfohlen, aber keine Pflicht. Claude erwähnt, dass es mehr ein Anlass ist, sich um sein Becken zu kümmern und Dreck zu entsorgen beim Absaugen.

    Ich habe bis jetzt ein 110l Fass einfach zusätzlich mit in das System eingeklinkt über das Technikbecken und mache damit den Wasserwechsel. Der Aufwand ist extrem gering, alles läuft einfach weiter, selbst die Nachfüllung muss ich nicht abschalten, allerdings sauge ich so den Dreck nicht ab. Und dieser Aspekt wird jetzt immer wichtiger, je länger das Becken läuft. Deshalb werde ich demnächst lieber weniger Wasser wechseln und dafür mehr absaugen. Ist zwar Aufwand, aber notwendiger Aufwand, der sich nicht ersetzen lässt. Es ist halt Teil der Beckenpflege, die jede Woche stattfinden sollte und nicht nur alle drei oder vier Wochen. Von daher würde ich vorschlagen, an Stelle der Bezeichnung Wasserwechsel lieber Beckenpflege zu verwenden und sich nicht an den 10% WW festzubeissen.

    Lieber effektiv nur 3-5 Prozent Wasser ersetzen, aber diese dafür verwenden, wirklich den Dreck zu entsorgen, Cyanos absaugen, Deko abpusten usw. Dieser Teil der Pflege ist ohnehin nicht zu ersetzen. Wenn Du es so übersetzt macht es plötzlich Sinn.

    Je größer das Becken desto kleiner die Wassermenge bei der Beckenpflege aber die Überwachung wird engmaschiger, so dass die Maßnahmen relativ klein und beherrschbar bleiben. Denn es hängen eine Menge Tiere und letztendlich auch die Freude am Becken davon ab.

    Egal, wie man es macht, ein großes Becken ist immer eine Menge Aufwand und nicht billig. Wichtig ist vor allem, sich konstant um das Becken zu kümmern, kleine Probleme direkt anzupacken, bevor sie zu großen Problemen werden und konstant ein Auge auf die Tiere zu haben und immer wieder genau zu schauen, wie es ihnen geht und aktiv nach Problemen zu schauen.

    Hallo hajo,

    es war eine ganzes Bündel von Problemen. Das fing an mit Lösungen, die sich gerne entmischten, so dass die Konzentration erst viel zu hoch und dann viel zu niedrig waren. Das artete in Samba-Tänzen mit viel Schütteln aus. Andere liessen sich nicht gut messen, was man zudosierte war dann nur teilweise Ortho-Phosphat, so dass die Messwerte mit Hanna deutlich unter dem eigentlichen Wert war. Und den Korallen sah man an, dass es ihnen nicht gut ging.

    Das beste unter den schlechten war dann noch das partikuläre Phos-Feed, das nicht zu irgendeinem messbaren Phosphatanstieg führte, aber die Korallen zumindest nicht schlecht aussahen.

    Deshalb gehe ich lieber zu Futterlösungen über am Anfang als Phosphat direkt zu dosieren.