Beiträge von Ruedi

    Hallo Michael

    Zur Ventilautorität: Das Ventil sollte in voll geöffnetem Zustand mindestens etwa den selben Druckverlust aufweisen wie die gesamte Rohrleitung in der das Ventil eingebaut ist. Dies ist jetzt nicht die technische Definition der Strömungslehre, aber als Daumenregel tauglich.

    Die Definition lautet: Die Ventilautorität ist das Verhältnis zwischen dem Druckverlust über dem voll geöffneten Ventil und dem Druckverlust über dem geschlossenen Ventil.

    Je näher dieses Verhältnis gegen den Wert 1 geht, desto besser ist die Regelbarkeit. In der Haustechnik strebt man einen minimalen Wert von 0,5 an.

    Übrigens: Gemäss dem Datenblatt, welches ich vorin verlinkt habe, geht durch ein DN25 Ventil 10,5 m3/h bei einem wasserdruck von 10m Wassersäule (kvs-Wert). Also bei ca 3m Wassersäule sollte noch genug durchgehen, du willst ja sicher nicht 5 m3/h durchjagen wollen.

    Hallo Michael

    Wähle ein Membranventil und dieses 2 Dimensionen kleiner, sonst stimmt die Ventilautorität nicht und es ist sehr schlecht regelbar. Ich habe bei mir nur eine Dimension kleiner (D40 statt D50) gewählt und muss das Ventil im untersten Bereich (gegen geschlossen) einstellen, das ist relativ heikel. Es gehen übrigens etwa 4 m3/h durch.

    Übrigens dieses: Link

    Zitat

    Original von Peshewa
    Hallo Reinhard,

    ... Sicher EQ's ernähren sich durch ihre Zooxantellen aber andere halt nicht ...

    Häää??? Wo steht das?

    Die meisten in unseren Becken gehaltenen Anemonen sind auf ihre Zooxanthellen angewiesen! So auch deine H.magnifica!

    Hallo Zusammen

    Bedenkt auch, dass Luftklappenantriebe nicht dafür entwickelt wurden nonstop hin und her zu laufen! Die Eigenbauten mit solchen Antrieben werden vermutlich nie solange halten wie die Osci Motion, die für Dauerlauf gemacht sein müsste.

    Hallo Michael

    Mir wäre es auch wohler gewesen, wenn die Pumpe ausserhalb des TB's zu stehen gekommen wäre, aber während der Planung dachte ich immer an eine Sumpfpumpe und als es dann daran ging die Pumpe auszuwählen fanden wir keine, welche die Leistung gebracht hätte und gleichzeitig für Meerwaser tauglich gewesen wäre. So musste ich das bereits gelieferte Technikbecken anpassen. Ausserhalb gings einfach nicht mehr, weil das Becken in der Ecke steht und daneben der Schaltschrank.

    Ich vertraue eigentlich den Tankverschraubungen sehr, beim jetzigen Becken muss ich das wohl auch, denn trotz des Schachtes mit den 11 Löchern kann ca 20 cm Wasserhöhe (also etwa 900 Liter) auslaufen. Die zentrale Anordnung der Löcher war auch von der eigenwilligen Unterkonstuktion gefordert :winking_face:

    ps.: In den Verkaufsanlagen stehen die Pumpen neben den Technikbecken :winking_face:

    Hallo Michael

    Von welcher Pumpe fragst du: Rückförderung? Typ?

    Kommt halt drauf an ob die Pumpe im TB (also im Wasser steht), oder ausserhalb. Dann kommts drauf an ob sie selbstansaugend ist oder nicht.

    Meine Rückförderpumpe (Troptronic PW8 ) steht in einem Trockenabteil im TB lediglich auf einer Neoprenplatte. Saugseitig direkt mit Tankverschraubung und Schlauchstück an der letzten Kammer das TB angeschlossen und druckseitig ebenfalls mit Schlauch auf die feste PVC-Verrohrung geführt. Je länger und weicher der Schlauch, desto besser ist die Pumpe vom übrigen fibrationsmässig entkoppelt! Wobei der Schlauch natürlich genügend Druck aushalten sollte, der blaue, dickwandige PVC-Schlauch ist zu empfehlen.

    Zitat

    Original von Michael Krentscher
    Hallo Ruedi,

    bei Dir liegt das Teil aber falsch ! Schick das Teil mit Reduzierungen gefälligst zu mir !
    Kriegst ne PN !

    Nicht so ungeduldig, gut Ding will weile haben! :winking_face:

    Hast eine PN!

    Hallo Michael

    Nein, eine Leiter brauche ich nur, wenn ich mal wieder einen Putzerlippi aus dem Schacht befreien darf!

    Ich mach das auf dem Rücken liegend, denn ich sehe von unten in den Schacht und so sehe ich genau wann das Wasser in den Notablauf rinnt.

    Zitat

    Original von Michael Krentscher
    ...

    Ach nochwas... die vorhandenen Duchführung... Neumachen oder kappen und verlängern ?

    Die Frage versteh ich jetzt nicht ganz?

    Nachregulieren mach ich eigentlich äusserst selten, vielleicht max. monatlich schnell ganz auf zum Durchspühlen und dann wieder neu einstellen, geht ganz schnell. Habe es aber nun sicher schon zwei Monate nicht mehr angerührt.

    Ah nochwas Michael

    Schau dir auch mal die Troptronic-Pumpen an, die sind, glaub ich auch nicht teurer als die ATK, aber die machen mehr Förderhöhe und weniger Lärm ;). Geräuschlos sind sie aber auch nicht, das spielt aber im Keller ja nicht die grosse Rolle.

    Hallo Michael

    Du kannst problemlos 40er-Verrohrung machen, wenn du Bögen verwendest und nur im Bereich des 50er Ypsilons auf 50 erweitern.

    Für den Ablauf habe ich erst kürzlich folgendes in diesem Thread geschrieben:
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    Im grossen Becken habe ich zur besseren Regelbarkeit in den 50er Hauptablauf ein reduziertes Membranventil DN40 eingebaut. Dies darf/muss dann etwas mehr geöffnet sein und somit arbeitet es in einem besseren Betriebspunkt (Hinweis Ventilautorität, wenn dies jemandem was sagt). Daneben ist im Schacht auch der Notablauf DN50, welcher oben 45° angeschrägt ist und etwa 3cm unter der Überlaufkante endet. Ich stelle nun das Membranventil so ein, dass gerade ein kleines Rinnsal durch den Notablauf abfliesst. Dies ist dann sehr geräuscharm und kleine Wassermengendifferenzen werden problemlos aufgefangen. Da brauchts kein Durso . Das System erholt sich auch ohne Nachregulierung wieder, wenn einmal zu spät nachgefüllt wird, sodass die Rückförderpumpe Luft saugt und der Schacht somit ziemlich leergelaufen ist. Ich fülle noch von "Hand" nach (der Stecker wird bei Bedarf noch von Hand eingesteckt).

    Durch diesen Ablauf gehen immerhin etwa 6000 liter/std.
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    Daniel K. hat dieser Sache sogar schon einen Namen gegeben, suche einfach nach "Ruedischem Prinzip" :winking_face:

    Hallo Konrad

    Ja, die vier Standrohre für die Ansaugung stehen in eigenem Schachtabteil mit hohem Kamm.
    Die oben offenen Rohre sind über die ganze Beckenhöhe geschlitzt und reichen bis über die Wasseroberfläche. So wäre auch der Kamm nicht unbedingt nötig und auf einer Seite ist er auch schon weg und die kleineren Fische, welche durch die Schachtverkleidung von AtollRiffDeko durchkommen nutzen auch den zusätzlichen Schwimmraum. Es laufen aber immer nur 2 Pumpen gleichzeitig (Ebbe/Flut-Simulation).

    Hallo Zusammen

    Um euch noch einwenig zu verwirren :winking_face:

    Ein Winkel mit DN50 hat weniger Druckverlust als ein Bogen mit DN40, bei gleicher Fördermenge, versteht sich! Dies kann einem manchmal nützlich sein, wenn Bögen zuviel Platz benötigen, dann kann man die Verrohrung eine Dimension grösser machen und Winkel verbauen und hat weniger Druckverlust als mit der kleineren Dimension und Bögen.

    Y gibt es nicht in D40 (jedenfalls wüsste ich nicht von wem), nimm ein 50er und reduziere es auf 40.

    Hallo André

    1 bar ist 10m Wassersäule ---> 10cm = 0,01 bar :winking_face:

    Ob dies eine Nanostream schafft kann ich dir nicht mit Sicherheit sagen, aber es sind ja auch schon solche in Überlaufschächten eingesetzt worden. Sollte also schon gehen. Rechne mal aus, welche Wassermenge du beötigst um ca 10 cm/s Geschwindigkeit über dem Sand zu erreichen!

    Nochwas: um etwas mehr Strömung über dem Sandbett zu erhalten, kannst du noch ein Loch in der Trennscheibe zwischen Abschäumer und Rückförderpumpe für z.B. eine Nanostream vorsehen, welche von der Pumpenkammer Wasser zurück in die Abschäumerkammer bläst und so dei Strömungsgeschwindigkeit über dem Sand erheblich vergrössert!

    Hallo André

    Gerade habe ich deine Zeichnung genau so abgeändert, wie du jetzt vorgeschlagen hast :winking_face:

    Die Trennscheiben vor und nach dem DSB kannst du aber gleich hoch machen. Wenn du nicht auf 26cm Wasserstand angewiesen bist im Abschäumerteil, beide nur max 22cm eher nur 20cm. Dies gibt mehr Reservevolumen und 18cm Sandschicht reicht alleweil. Bei mir ist der Sand bis 1cm unter die Glaskante eingefüllt, dies gibt beinahe von zuvorderst bis zuhinderst eine schöne fastlaminare Strömung.

    Ein solches Sandbett ist im Stande erheblich Nährstoffe zu ziehen und bei deinem Verhältnis Beckenvolumen zu DSB-Fläche könntest du in Nährstoffmangelbereiche gelangen. Es kann aber bis zu 6 Monate dauern, bis das DSB seine volle Wirkung entfaltet.

    Hallo Alex

    Ich habe ein ziemlich feines HM-Blatt. Ein geschränktes, normal gehärtetes Stahlblatt ist eher für Grobschnitte an Dachlatten geeignet und könnte schon zum Zurückschlagen neigen. Wie fein das jetzt mit 30 Zähnen jedoch ist, kann ich mir jetzt am Schreibtisch nicht richtig vorstellen, aber mehr als 10-15mm sollten die Zähne nicht auseinander stehen.

    Für das Geld, was ein neues, feines Hartmetallblatt kostet, bekommst du wahrscheinlich auch einen Rohrschneider ;). Nur mit dem Rohrschneider kannst du halt nur Rohre schneiden, aber mit einem vernünftigen Sägenblatt kannst du alles mögliche klein machen :D.

    Hallo Klaus

    Alles eine Frage der Kraft :D!

    Nein im Ernst, es kommt auf die Zahnung des Sägeblattes an, ob's zurückschlägt oder nicht, aber das weisst du ja. Hätte ich vielleicht oben noch schreiben sollen, hast recht. Ich habe bisher alle meine Verrohrungen mit einer Kappsäge erledigt (das waren nicht wenige) UND ich habe noch alle Finger ;). Obwohl ich zum Schreiben hier nicht alle brauchen würde :P.

    Hallo Thomas

    Du hast es aber schon toll drauf mit deinem, noch nicht mal einem Jahr Meerwasseraquaristik-"Erfahrung"!

    Halte dich einfach ein bisschen zurück, bis du eigene Erfahrungen gesammelt hast ;)!

    Zitat

    Original von andi_schlumpf

    Das fällt unter "Irreführung". Deine Signatur hast angepaßt ... deine Homepage nicht :grinning_squinting_face:

    Andreas

    Ja, SORRY, aber ich komme einfach nicht dazu, da fehlt ja noch einiges in meinen Berichten :winking_face:

    Hallo Andreas

    Vergleichsbilder gehen nicht! Wie ich zuvor schon geschrieben habe ist ohnehin im Becken soviel Sonne durch die Scheiben, dass man nicht beurteilen kann wieviel vom Solatube kommt. Soweit abdunkeln ist auch nicht möglich. Ob die HQI brennt oder nicht, sieht man, wie auch schon geschrieben ;), einfach im Becken nicht, wenn die Sonne scheint. Erst wenn es dunstig bis bewölkt ist ist das HQI sichtbar und dann bringt auch der Solatube nicht mehr viel.

    Die HQI-Steuerung wird schon so gemacht, dass sie relativ schnell abschaltet, wenn eine gewisse Einstrahlung überschritten wird und nur sehr träge wieder einschaltet, wenn sie erstens eine Mindestdauer aus war und zweitens lange genug eine gewisse Einstrahlung überschritten ist. Die Schaltpunkte in Abhängigkeit der Einstrahlung und die Zeiten sind frei einstellbar. Dies wird für jeden Strahler separat einstellbar sein. Bei lockerer Bewölkung wird so die HQI schon abgeschaltet, aber vermutlich lange nicht mehr ein, dies hat der Vorteil, dass während der Zeit wo nur mit Sonne beleuchtet wird gratis eine natürliche Wolkensimulation realisiert ist.

    Wenn jetzt jemand das Gefühl hat, dass die Korallen zu wenig Licht bekommen werden muss ich sagen, dass nach 19:00h auch im Hochsommer die Sonne hinter dem Berg verschwindet und dann die HQI sowieso bis 22:00h noch ein sind.

    Die ganze Steuerung wird auf Grund der Verteilung der Strahler am Vormittag nur auf die vorderen zwei HQI und nachmittags auf alle drei Strahler wirken. Wobei der am Fenster nächste zuerst aus- und zuletzt wieder eingschaltet wird.

    Das Ganze macht natürlich nur Sinn, weil der Anbau mit dem Aquarium gegen Süden ausgerichtet ist.
    An der Südfassade ist ein Sonnenfühler montiert, welcher der Steuerung ein 0..10Volt Signal zur Verfügung stellt.

    Hallo

    Also was Andreas geschrieben hat ist teilweise richtig :winking_face:

    Richtig ist, dass ich einen sog. Solatube eingebaut habe, aber....
    Falsch ist die 2x1100 Watt HQI und mehrere T5.

    Mittlerweile habe ich auf 3x 400Watt HQI umgestellt.

    Was der Solatube wirklich bringt ist dermasen schwer zu beurteilen, dass ich mich da zu keiner Beurteilung hinreissen lasse ;). Es ist einfach so, dass durch die Glasgiebel und die grosse Frontscheibe dermassen viel Sonne ins Becken scheint, dass man das Licht aus dem Solatube nicht erkennen kann, obwohl die Streuscheibe schon gut blendet. Übrigens auch die HQI sind dann eher nutzlos (war auch bei den 1000er so), oder im Becken wirkungslos. Sobald der Sonnenfühler endlich programmiert ist werden dann auch die HQI entsprechend ausgeschaltet!

    Hallo Martin

    Ich hatte bei meinem Umzug des 1000er Beckens einen Totalverlust (Ausnahme ein Paletti, der heute noch bei uns ist) zu verzeichnen. Hatt damals alles in zwei Schritten in ein 500lt Zwischenbehältnis gebracht.

    Tag 1: 1. Teil Korallen mit 200lt Altwasser und 100lt Frischwasser
    Tag 4: 2. Teil Korallen und Fische
    Tag 5 morgens: Alles tot und mächtig Gestank

    Das Behältnis (PVC Palettenkübel) mit Licht Pumpe und Abschäumer bestückt. Das Riff resp. die Steine des Unterbaus) musste ich zum Teil mit Kraftaufwand auseinander zerren! Das Becken stand 2 Jahre ohne einen Stein zu verrücken und diverse Schwämme haben alles zusammen gehalten.

    Ein so rascher Übernachtgau führe ich auf eine Vergiftung zurück und da nichts Giftiges im Becken war liegt es eben nahe, dass ein giftiger Schwamm seine Gifte freigesetzt hat. Sicher ist das natürlich nicht, wie sovieles in unserem Hobby, aber das Risiko ist mir heute mit dieser Vermutung im Hinterkopf einfach zu gross, nicht darauf hinzuweisen.

    Kurz danach (etwa im März 2005) habe ich hier im Forum einen Thread zum Thema begonnen mit dem Titel "Umzug, immer ein Risiko" oder so, kann ihn aber nicht mehr finden!

    ps.: Sind ja bei weitem nicht alle Schwämme giftig, wenn man aber das Pech hat einen solchen zu haben, dann gute Nacht.

    Nochwas Oli

    wenn du die Möglichkeit hast auf dem Transport die Fische zu belüften, dann machs! So kommen die Tiere weit besser an, als ohne Belüftung. Ich habe mir ein 12/230V Travo für den Zigarettenanzünder im Auto gekauft für eine Luftpumpe. Alternativ geht natürlich auch eine 12V Luftpumpe.

    Hallo Martin

    Ist ja nur ein Übergangsbecken, was Oli da vor hat :winking_face:

    Hallo Oli

    Kannst du so machen, wie du es beschrieben hast. Sind etwa 3 Stunden Fahrt, oder? Das macht dem Wasser und den Steinen nicht viel aus. Wenn auf den Steinen in der ersten Phase keine Korallen und sonstige niedere Tiere drauf sind kannst du die in der Styroporbox feucht transportieren. Im Übergangsbecken aber jedenfalls für gute Abschäumung sorgen, ev. auch Aktivkohle einsetzen.

    Anmerkung: Wenn du die Steine aus dem alten Becken entnimmst achte darauf ob du da viele Schwämme hast, welche die Steine allenfalls über die Zeit mit einander verwachsen haben. Wenn ja, würde ich diese möglichst entfernen, um einer Schwammvergiftung im Übergangsbecken vorzubeugen. Muss nicht, aber kann :winking_face:

    Hallo Michael

    Wir hatten ja im Februar diesen Jahres etwa die ähnliche Situation. Von 1000 auf 3600 Liter. Da im, durch die Bautätigkeit vernachlässigten alten 1000lt Becken die Korallen nicht mahr so gut standen wollte ich dem neuen Becken einen kompletten Neustart gönnen. Ich habe somit zuerst die ganzen neuen toten Riffgesteine eingebracht, danach das Becken gefüllt, gesalzen, Technik in Betrieb gestetzt und den neuen Sand eingefüllt. Um der Biologie auf die Sprünge zu helfen habe ich gemäss Dosierungsanweisung die Bacs von AquaMedic rein geschüttet und etwas Futter dazu. Eine Woche später wenig LS wonach eine dreitägige Kieselalgen-Phase das LS befiel. Die sonstige Einrichtung wurde nicht befallen. Anschliessend wurde das ganze Becken schön mit Grünalgen zugewuchert, mit Ausnahme der LS. Bald wurden die Algen glasig und das gröbste von Hand entfernt. Nach sechs Wochen, mit noch einmaliger Bakteriendosierung in etwa der Halbzeit mussten die Fische und die wenigen Korallen umziehen. Die Algen waren noch nicht ganz verschwunden, aber die Doktoren haben innert Tagesfrist das Becken leer gefressen :). Verluste gab es keine und auch den Korallen hat die Neuerung nur gut getan! Wieviel nun die Bakterien geholfen haben ist natürlich nicht auszumachen, da hätte mal wohl paralell ein zweites System genau gleich ohne Bakterien starten müssen (aber dazu hat einfach das Geld nicht gereicht ;)).

    Dazu muss ich aber anmerken, dass unsere Wasseraufbereitung mit Christ-Umkehr-Osmose und nachgeschaltenem Reinstwasserfilter (Ministil) Reinwasser mit äusserst guter Qualität herstellt. Nach meinem Dafürhalten der Grund für die extrem kurze Kieselalgenphase. Vielleicht hat es auch mit der grossen Wassermenge zu tun, was einfach eine grössere Stabilität mit sich bringt.

    Im Nachhinein bin ich froh, dem neuen Becken nicht die "Altlasten" des Alten mitgegeben zu haben!

    Hallo Peter

    Auch nicht innen? Denn die Kanten stehen ja im Fitting über und verursachen erheblichen Druckverlust.

    Wenn aussen durch die Schneidrollen des Rohrschneiders genügend eingewalzt wird, dass das Tangit nicht alles eingestossen wird, fällt das Entgraten aussen natürlich weg. Ich habe halt bis anhin immer mit einer Kappsäge gearbeitet. Muss mir nun wirklich für die nächste Verrohrung auch einen Rohrscneider zulegen: Kein Lärm und keine Späne!

    Hallo Claudia

    Bei dir ist es ja nicht die gleiche Ursache ;). So wie du oben beschrieben hast wird bei dir von der Oberfläche Luft angesaugt und dies geschieht halt schneller, wenn die Pumpe im Ansaugkorb weniger gebremst wird, sprich wenn der leer ist.