Beiträge von klaus Jansen

    Hallo Klaus,

    gefällt mir sehr gut muss ich sagen.

    Eventuell habe ich's übersehen oder überlesen. Wird es das auch als Raumteiler bzw. als quadratisches Becken mit Ablauf in der Mitte geben?

    Gruß,
    Fabian


    Im Kunststoffbau ist alles möglich :winking_face:

    Wir starten mit der Komplettanlagenserie 100, 125 und 150 cm, dann ist erst mal mein eigenes Becken mit 300 x 140 x 75 cm an der Reihe ( mit nur einer Frontscheibe ) und wenn das alles so gut funktioniert wie es derzeit aussieht, macht RE auch Sonderanfertigungen.

    Grüße ... Klaus

    Hallo Klaus,

    was ist eigentlich aus den Lochboxen geworden, war der Prototyp in Betrieb. Vom Prinzip finde ich die Lösung sehr gut, eine sanftere und gleichmäßiger Strömung dürfte es nicht geben.

    Hallo Ralf,

    das hat schon sehr gut funktioniert, nur möchte ich auch an diesem System mit vor-und Rückwärtslaufenden Propellerpumpen arbeiten. Sobald die verfügbar sind, wird das Lochboxensystem noch mal upgedatet. Die Strömung für ein typisches LPS-Becken war perfekt, für SPS allerdings noch nicht.

    Grüße ... Klaus

    Auslaufsichere Hybrid-Aquarien.

    Mittlerweile sind wir soweit, dass jetzt nach einigen Änderungen die kritischen Punkte, die Durchbrüche fertig haben. In enger Zusammenarbeit mit der Fa. Panta Rhei bauen wir aktuell das erste Hybridbecken 150 x 70 x 60 cm auf. Das Becken wird aus weißen 15mm Hart-PVC Platten hergestellt, wird eine auswechselbare Weißglasfrontscheibe-sowie zwei austauschbare Weißglas-Seitenscheiben, aufweisen.

    Dieses Aquarium wird mit den neuen Panta Rhei, vor-und rückwärtslaufenden Rohrpumpen ausgestattet. Zwei Pumpen und 4 Durchbrüche. Die laminar ausgelegte Strömung die im Boden versenkt werden, übernehmen zu 100 % das gesamte Strömungsmanagement. Weitere Strömungs-oder Propellerpumpen sind dann nicht mehr notwendig.

    Mehr Infos in Kürze.

    Grüße ... KLaus



    Hab ich auch gedacht, als vor Jahren in der "Koralle" eine marktreife Plasma-Lampe abgebildet war. Nur leider hat sich seitdem nicht viel getan.

    Abwarten.... ich weiß dass sich da aktuell was tut im Bereich auf extra auf Meerwasseraquaristik zugeschnittene Plasmalampen mit 10.000 Kelvin :winking_face: die geregelt werden von 10 bis 300 Watt und 60 - 600 sowie 100 bis 1000 Watt. Nächstes Jahr, so Mitte Ende 2022 habe ich die ersten Prototypen im Test. Man kann sogar die Lichtfarbe einstellen, ähnlich wie bei der PCC Gen2.

    Grüße ... Klaus

    https://www.elektroniknet.de/power/hocheffi…pen.148276.html

    Bitte berichten was die Lautstärke betrifft.

    die Jebao MOW-16 habe ich am Samstag installiert und in Betrieb genommen. Bis 80 % ist die Pumpe nahezu unhörbar. Fasse ich jedoch mit der Hand ins Becken um die Strömungspumpe auszurichten, merke ich doch ein deutliches Brummen und starke, spürbare Vibrationen der Pumpe und zwar richtig extrem, die nach 3 Tagen auch nicht weg gegangen sind. Dennoch schafft es Jebao diese Vibrationen und Brummen mittels einem guten Gummiabsorber so weit zu reduzieren, dass man zumindest nach außen nichts oder kaum was hört.

    Diese Vibrationen und Brummen halten ich dennoch für bedenklich. Fische haben zwar kein Gehör wie wir Menschen, aber empfindliche Seitenlinien, die feinste Schwingungen wahrnehmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Vibrationen gut für unsere Fische sind und sehe mich wieder bestätigt, dass Closed Loop immer noch die beste Art der Strömung für mich darstellt.
    Ich habe mal auf einem Meerwassersymposium mit jemand gesprochen, der meinte diese Vibrationen wären purer Stress für die Fische und gerade empfindliche Fische, wie z.B. Doktorfische mit Samthaut, wie der Weißkehl oder Kirschfleck, würden durch Lärmstress, in ihrer Immunabwehr gestresst und anfälliger für die Samtkrankheit oder Pünktchen.

    Eigentlich verständlich, wir wollen Nachts auch Ruhe haben und nicht links und rechts Pumpengebrumme hören mit 90 db. Von 24.00 Uhr bis morgens um 10.00 Uhr, ergo in der Dunkelphase, habe ich alle Pumpen auf ca. 20-25 % ihrer Leistung am laufen, damit nachts Ruhe ist im Becken.
    Strömungspumpen die richtig Lärm machen sind da nur kontraproduktiv.

    Der neue Controller von Jebao ist echt klasse. Der Halter ist ein bisschen billig gemacht, erfüllt aber seinen Zweck. Das Strömungsverhalten würde ich als sehr gut bezeichnen. Die Pumpe sollte ausreichend sein für Becken bis max. 2 Meter Länge.

    Grüße ... Klaus


    Hallo Stefan,

    ich kann nur was zu GHL sagen, sehr präzise, sehr leise. Teuer, aber bisher hatte ich keinerlei Probleme. Macht was sie soll.

    Wohl wahr, wenn man sie denn in´s W-Lan eingebunden kriegt. Habs nach Stunden aufgegeben und zurück zum Service geschickt. Ist jetzt 4 Wochen hier, noch keinerlei Rückmeldungen erhalten. Bin eher enttäuscht.

    Jetzt habe ich die 3er von ReefFactory. Sehr präzise und zuverlässig, außer dass er mehrfach am Tag seine Verbindung in´s W-Lan verliert und wiederfindet.

    Ich hätte am liebsten einen Doser den man noch händisch programmieren kann, direkt am Gerät ohne diesen ganzen W-Lan Mist !

    Grüße ... Klaus

    Ich fürchte fast, ich komme um eine neue Pumpe nicht herum.

    Hat jemand eine Empfehlung für eine ähnlich leistungsstarke Pumpe die qualitativ genauso gut ist und LEISE (unhörbar) ist?
    Oder sonst einen heißen Tipp, wie man das Brummen beseitigen kann?

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Der beste Tip um das Brummen einer RD1 Förderpumpe weg zu bekommen, ist das hintere Lager zu kontrollieren, ob es A : richtig rum verbaut ist und B : ... nicht fest auf der Welle sitzt ( Verkalkung ) und C : ... den RE-Service, hier Herrn Dominik Sagorsky, zu kontaktieren. :wink

    Grüße ... Klaus

    Sind mit 700 Euro wohl schon im etwas höheren Preissegment angesiedelt :grinning_squinting_face:
    Gruß, Thomas

    Ja, ist leider so.... Thomas, aber wenn ich im Vergleich die große Jebao SLW-30 nehme, die hat nach gut einem bis 1,5 Meter ihren Power verpufft, mit der Panta Rhei ECM 42 habe ich bei 300 cm Beckenlänge und 50 % der max. Leistung, hinten am anderen Ende des Beckens eine Bugwelle.
    Leider sind die Leistungsangaben fast aller Strömungspumpen eher Wunschdenken, als Realität. Es gibt Messmittel, wo man sehr genau den Flow von Propellerpumpen messen kann.

    Grüße .. Klaus


    Ich finde das Konzept klasse, nur nachträglich, ohne Bohrung, doch leider nicht umsetzbar, oder?


    CL-Systeme mit den notwendigen Lochbohrungen, plant man immer vorher. Leider nachträglich so gut wie unmöglich. Der größte Vorteil ist der nahezu wartungslose Betrieb. Die CL-Pumpen laufen bei mir jetzt 3 Jahre Nonstop ohne Probleme. Nach einem Jahr hab ich sie mal aufgemacht, sahen aus wie neu und gleich wieder eingebaut. Geräuschkulisse, wenn sie ordentlich entkoppelt sind, geht gegen null. Die Ansaugrohre im Becken müssen gut zugänglich sein, die Schlitze nicht größer als 3 mm. Würde ich jederzeit immer wieder so machen.

    Grüße ... Klaus

    Closed Loop Strömung, 2 x 100 Watt Pumpen, auf 80 Watt getaktet. Auslässe : 4 x 50mm Winkel 45 Grad


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    Die mit Abstand besten Strömungspumpen sind die Panta Rhei ECM 42 pro. Ich habe davon 4 am laufen, an den Nebenbecken laufen Walzen-Strömungspumpen und Jebao verschiedene Modelle.
    Die Walzenpumpen fliegen alle wieder raus, die sind mir zu Wartungsintensiv. Nach kurzer Zeit ab dem Moment wo sie anfangen zu verschmutzen lässt die Leistung massiv nach.
    Die Jebaos schlagen sich erstaunlicherweise recht gut, sind aber nicht so flexibel programmierbar wie die Panta Rhei.
    Die Jebaos muss man alle 6-8 Wochen raus holen zum säubern, die Pantas 1 x im Jahr.
    Abgesehen von dem nahezu geräuschlosen ( bis 50 % nicht hörbar ) Betrieb sind die Pantas m.E. die besten Strömungspumpen auf dem Markt. Keine andere Strömungspumpe die ich bis dato im Becken hatte, erreicht den Flow einer Panta ECM.
    Generell bin ich aber Closed Loop Fan. Mein neues Becken wird demnach nur noch eine CL Strömungsanlage bekommen und zwar die Kählig Rohrpumpen im Verbund mit RD3 Speedys und einer neu entwickelten Strömungssteuerung.


    Grüsse Klaus

    Ich sehe es wie Burkhard und halte die Aussage von Klaus für falsch. Duplex ist ein Sammelbegriff für eine größere Anzahl von Stählen mit einem austenitisch-ferritischen Mischgefüge. Die Korrosionsbeständigkeit ist abhängig von der Höhe der Chrom- Nickel- und Molybdänanteile. Super-Duplex ist in Meerwasser aufgrund der höheren Legierungsbestandteile beständiger, noch beständiger ist Hyper-Duplex oder man nimmt gleich Nickelbasis-Werkstoffe.

    LG Ralf


    Hallo Ralf,

    Datenblätter sind die eine Sache, Erfahrungswerte die andere. Wir haben beide Stahlsorten über Jahre getestet in unseren Salzwasserprüfständen. Superduplex hatte nach 6 Monaten deutlich sichtbare Ausblühungen an den Oberflächen. Höhere Nickel, Chrom oder Molybdänwerte erhöhen die Zähigkeit des Metalls, das ist richtig, aber es kann nicht mit ausblühendem Kupferionen erkauft werden.

    RE verwendet Duplex jetzt mehr als 16 Jahren als Achsen in den RD1 Pumpen und bis dato hatten wir keinerlei Auffälligkeiten mit Duplex.


    Grüße ... Klaus

    Da hat er mal wieder Recht, der Klaus. Ein großer Geldbeutel kann sogar von Nachteil sein, weil das Geld dann locker sitzt und die Leute zu viel des Guten kaufen. Dass man noch nicht mal ein Filterbecken braucht, um gute Ergebnisse zu erzielen, hat vor Jahren ein Schweizer besonders eindrucksvoll unter Beweis gestellt ..

    http://carlix.de/mw_forum_bay/maerz-2006.html

    Gruß, Thomas

    Ich kenne das System, Thomas.... Zeo-Schiene. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Das ZeoSystem ist Junk-Aquaristik, ständig ein Ritt auf Messers Schneide. Da musst du schon richtig Ahnung von Meerwasserchemie und Biologie mitbringen, um den Weg zu gehen. Farblich kannst du natürlich aus den Korallen einiges rausholen, auch wenn es unnatürlich ist. Setze das Zeo ab und dir kippt sofort das ganze Becken um. Die Korallen sind nahezu am verhungern und einmal den Zeitpunkt verpasst die nötigen Reagenzien zuzufügen,... das war´s.

    Ist einer der vielen Wege, den man gehen kann in der Riffaquaristik.

    Grüße ... Klaus

    Hi Burkhard ...

    in SuperDuplex ist Kupfer mit verbaut.

    Duplex : 1.4462 X2CrNiMoN22-5-3

    SuperDuplex : 1.4501 X2CrNiMoCuWN25-7-4)

    Deswegen geht SuperDuplex nicht. Wenn man ganz sicher gehen will, ist Titan Grade 2 immer noch die beste Wahl für Meerwasseranwendungen. VA Stähle gehen in Meerwasseraquarien auch nicht, obwohl es überall als meerwassergeeignet verkauft wird. Das Problem in unseren Aquarien ist : permanent Kriechströme im Wasser, hohe Temperatur, extrem hoher Sauerstoffgehalt. Der Garant für Spaltkorriosion und Zerstörung des Gefüges.... selbst V4 A ist nicht Meerwasserfest in dem Sinne, dass man es für unsere Aquarien verwenden könnte.

    Grüße ... Klaus

    hallo @Klaus: wie sollte ich die icp vorbereiten?
    den ablegerstein 24 stunden separat in in beckenwasser lagern? vorher bissel ankratzen? ich müsste ja dann eine vergleichs-icp machen lassen, um ein delta zu sehen, oder?

    Ich habe die Keramikteile damals zerkleinert, in Beutel gesteckt und an drei ICP Firmen gesendet., dort werden sie in Osmosewasser 14 Tage , 4 und 8 Wochen lang gelagert, das Wasser anschließend analysiert.

    Grüße ... Klaus

    Hallo Offshore…

    Es ist ein großer Irrtum zu glauben, ein großer Geldbeutel führt automatisch zu einem tollen Becken.
    Geduld, einen salzigen Daumen und ein Gefühl kann man nicht kaufen.
    Viel Geld zu haben erleichtert es möglicherweise etwas um sich gute Technik leisten zu können, aber ein Erfolgsgarant ist es nicht.
    Wenn man kein guter Autofahrer ist, nutzt einem auch der tollste Ferrari nichts.
    Ich kenne Nanobecken und kleine Becken, da würde ich gerne an der Scheibe lecken

    Grüße Klaus

    Generell kann man davon ausgehen, dass Australien-Importe bei weitem eine bessere Qualität aufweisen, als indonesische. Diese Erkenntnis gilt mittlerweile als gesichert. Ich war 2020 bei einem niederländischem Großhändler, weiß den Namen nicht mehr, war aber nicht DeJongh. Der hat große hellblaue GFK Wannen und der berichtete mir ebenfalls von Totalverlusten von Indo SPS und da war die Rede von Hunderten Stöcken, die zwar alle vital bei ihm ankamen, aber schon in der Hälterungsanlage innerhalb von 2 Wochen alle weiß geworden sind. Er sprach ebenfalls von Bakterien auf den Acros. Ich werde das Thema aber noch mal aufgreifen und ihn genauer fragen was denn die Ursache war.

    Das Problem bei Australien-Importe : es sind alles Wildfänge, Australien züchtet ( noch ) nicht im Meer nach. Hinzu kommt dass ein großer Teil südlich von Perth gesammelt wird. Was die wenigstens wissen : ... diese Gebiete sind Kaltwassergebiete, Wilsonis und Trachys die dort gesammelt werden sind bei uns Todeskandidaten, denn diese Korallen tolerieren keine Temperaturen dauerhaft über 20 Grad, denn die kommen aus Gewässern mit 15-18 Grad. Alle die ich kenne aus der Meerwasserszene, haben 100 % Verluste gehabt. Manche hielten paar Monate, Trachys waren oft schon nach 2-4 Wochen weg. Die längste die ich halten konnte war 1 Jahr, dann war das Gewebe vollständig verschwunden. Und ich fahre morgens 22, abends 24 Grad geregelt.

    Kurioserweise sind Indo-Wilsonis und Trachys nicht so empfindlich, die kommen nämlich aus warmen Gewässern. Nur sind Australien Wilsonis und Trachys farblich eine ganz andere Hausnummer als Indo. Was man aber generell wissen muss . egal ob Indo oder Aussi : .... sie vertragen alle keine Powerbeleuchtung.

    @Sven ... lass mal eine ICP Analyse von dem Ablegerstein machen. Bin sicher, das gibt ne fette Überraschung. Nachdem ich mal Keramik Bruchstücke habe ICP-analysieren lassen, war das Thema Riffkeramik in meinen Becken durch. Die Analyse willst du nicht sehen ! Damit hätte ich meine Schwiegermutter um die Ecke bringen können :winking_face: Arsen, Kupfer, Chromat usw... aber gleich tausendfach zu hoch....


    Zitat von Jackrum

    ganz generell aber ist das thema bakterielle infektionen bei korallen noch recht unbehandelt. aber sowohl rtn bei sps als auch brown jelly bei lps, vowiegend bei eupyllias, scheinen bakterien zumindest ihren teil beizutragen

    Deswegen meine Empfehlung sich eine richtig starke UV-C Lampe anzuschaffen, um den Keimdruck möglichst unten zu halten. Das Dilemma bei fast allen UV-C Lampen : sie wirken fast gar nicht. Professionelle UV-C Lampen aus der Trinkwasser-oder Lebensmittelindustrie, die wirken, aber die haben alle eines gemeinsam : ... es sind keine Kunststoffe verbaut, die mit der Strahlung in Kontakt kommen. Die sind ausnahmslos alle in VA Metallen gekapselt, denn eine richtig wirkende UV-C Lampe ist sehr gefährlich, da reicht 3 Sekunden in die Lampe schauen und ihr habt eure Augen verblitzt. Fazit . Die aquaristischen UV-C Lampen sind nahezu wirkungslos. Das ist auch der Grund wenn man einen Cryptocarion-Befall an Fischen habt, helfen diese UV-C Lampen oft nicht. Teflon ist UV-C resistent und ich glaube auch PFDF, aber das sind Exoten-Kunststoffe, die extrem teuer sind. Macht keiner.

    Bei meinem nächsten Becken werde ich eine Industrie-UV-C Lampe mir bauen lassen, wo der wasserführende Teil aus Titan gefertigt wird. Der Euphyliapapst den ich kenne, hat drei dicke Trop-Tronic UV-C Amalgam Lampen an seinem Becken laufen. Die sind zwar aus PVC, haben aber 10mm dicke Wände. Das dauert, bis die mal spröde geworden sind. Also, um Brown Jelly zu verhindern muss man unbedingt das Wasser nahezu keimfrei halten und das geht nur mit bester Wasserpflege, Abschäumer mit Ozon und wirkungsvollen UV-C Lampen

    Grüße ... Klaus


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    Diese Euphyllia glabrescens ist jetzt 2,5 Jahre im Becken und von ursprünglich 3 Köpfen mit ca 8 cm im Durchmesser auf 25 Köpfen mit ca 23 cm gewachsen.

    Steht ganz oben. Licht : 2 x ATI Hybrid, Röhren gedimmt mit zeitweise 6 Stunden auf 100 %
    Versorgung : ATI Essentials Pro, sowie DaStaco Kalkreaktor
    Strömung : 4 x Panta Rhei ECM 42 Pro und 2 x 150 Watt RD3 Speedys, über 4 x 50 mm Bodeneinläufe im 45 Grad Winkel.
    UV-C Lampe : Trop-Tronic Amalgam im Dauerlauf
    Zusatz LED Lampe : AquaLight Feige, Marine-Star Blue, 300 cm
    Ozon : Sander, 20 mg im Dauereinsatz
    Filterung : Dreambox 3.0 mit BK DeLuxe200 und RD3 Speedy 100 Watt.
    Vliesauswurf je Schaltung : 70 %
    Phosphat 0,01-0,02
    Nitrat 3-5
    Kh 8.0
    Temp. Morgens 22, abends 24 Grad, gesteuert mit Schego Titanheizer

    Lg. Klaus

    Das Problem sind ja nicht nur dass empfindliche SPS geschädigt werden, sondern diese Basissteine geben die Giftstoffe auch ans Wasser ab.
    Ich hatte in den ICP immer erhöhte Schwermetallwerte, vor allem Chrom, Eisen, Kupfer und Blei. Nach abtrennen und entfernen der Basisteile, nach einem 30 % Wasserwechsel und 1 Woche Filtern über Aktivkohle, waren die Werte wieder im grünen Bereich. Immerhin waren es mehr als 30 Teile im Becken.
    Danach hat sich Becken sichtbar stabilisiert. SPS die nicht haltbar waren gehen jetzt wieder.
    Gerade bei kleinen Meerwasserbecken können diese Basisteile zum Problem werden, wenn man nicht permanent große Wasserwechsel durchführt oder dauerhaft über Kohle filtert

    Das Problem ist oft mangelnde Kommunikation : keiner gibt gerne zu, dass man Verluste hat, man will nicht als Versager dastehen in der Community. Hätte ich nicht rumgefragt und ehrliche Antworten bekommen, würde ich heute noch nach den Ursachen suchen oder die Fehler bei mir selbst verorten.
    Daher ist es auch wichtig über negative Erfahrungen zu schreiben.
    Zum Beispiel versuche ich noch rauszufinden warum Golden Torch bei den meisten faktisch nicht haltbar sind. Ich hab’s dreimal versucht, ohne Erfolg.
    Bis ich erfahren habe dass gerade Australien Torchs und Eupyhillias sehr empfindlich auf hohem Bakteriendruck reagieren. Geringe PO4 und Nitratwerte sind ebenfalls Pflicht, sowie den Kh Werte niemals unter 8,0 fallen lassen. Erfüllt man diese Voraussetzungen nicht, lösen sich die Köpfe quasi über Nacht auf.
    Eine große und wirkungsvolle UV-C Lampe ist zwingend im Dauerlauf zu betreiben.
    Dieser Tip bekam ich von jemand, der ein ganzes Becken voll mit Euphyllias hat,

    Grüße. Klaus

    Ps : mein Erfahrungsbericht erhebt nicht den Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
    Es sind eigene Erfahrungswerte und von befreundeten Meerwassersquarianern mit denen ich seit Jahren befreundet bin, aber nur die wenigsten in Foren, WhatsApp oder FB Gruppen aktiv sind.

    Wer kennt das nicht : vornehmlich Indo -Nachzucht SPS fangen von unten an, langsam abzusterben.
    Trotz bester Wasserwerte, Licht, Strömung und Versorgung sterben einige SPS langsam von unten ab.
    Befreundete SPS Freaks aus den Niederlanden und Belgien gaben mir den entscheidenden Hinweis :
    die größtenteils gemörtelten Steine sind das Problem. Die werden aus örtlichen Zementmischungen hergestellt, die toxisch sind und die Korallen von unten her schädigen.
    Nach abtrennen der noch intakten Äste habe ich die fragmentierten Reststücke in Hart-PVC Ronden eingeklebt und siehe da, die erholen sich wieder und überwachsen auch langsam die Klebewülste.
    Die Ronden haben mittig ein Loch, der mit Gel/Sekundenkleber hälftig aufgefüllt wird. Dann mit Aktivator kurz einsprühen und sofort das Korallenfragment einsetzen und fixieren.
    Nach 2 Minuten setze ich die Koralle für 20 Minuten in ein Gefäß mit Beckenwasser damit der Kleber unterwasser vollständig aushärten kann. Danach geht es zurück ins Aquarium.

    Schaut unter die Ablegersteine. Sind sie aus Ton oder echtem Gestein, kein Problem. Aber findet ihr blau, grün oder schwarze Verfärbungen, so ist der Sockel unbedingt auszutauschen. Im Meer sind diese Sockel kein Problem, im Aquarium aber sehr wohl

    Grüße Klaus


    Es gibt ja auch Weichkorallen, die stehen in Farbe Steinkorallen in nichts nach.

    Diese Lythopyton in rosa/pink habe ich vor 2,5 Jahren als 3 vom Ableger von einem Bekannten bekommen. Ist jetzt auf 50 x 50 x 50 cm gewachsen und eine echte Schönheit.

    es müssen nicht immer HighEnd Korallen sein

    Braun scheint verpönt und ist auch nicht mehr so gefragt.
    Schon damals, als der Acro-Hype hoch knallte, hatten wir Mühe, die überzähligen Weichkorallen an die Händler zu bringen.
    Das hatte und hat zum Ergebnis, dass sich eine große Anzahl von Weich- und Lederkorallen selbst im privaten Umfeld nicht mehr tauschen lässt. Vom Verkauf an den Händler ganz zu schweigen.

    Also, da habe ich doch letztens bei Meerwasser Böttcher tatsächlich eine ganz schöne Auswahl verpönter Weichkorallen gesehen. Gladielllas, die ich das letzte mal in den 80ern gesehen habe. Alle schön gewachsen auf Steinen und gar nicht billig. Gingen so ab 100.- Euro los. Hab sogar zwei mitgenommen und die stehen fantastisch gut. Klar, sind knatschbraun, aber so flauschig dass sie allein durch ihr Erscheinungsbild ein echter Blickfang im Becken sind wenn die Strömung sie küsst.

    Gestern war ich bei einem Händler in Belgien, da stehen drei fünf-farbige Chalice Bugatti, zwischen 5-9 cm im Durchmesser. Die Große für 4050.- Euro.

    Diesen Farbenhype mache ich nicht mehr mit, da kaufe ich mir liebe flauschige Gladiellas als einer Aussi-Golden Torch 24 K oder Trachy, beim langsamen sterben zuzuschauen.

    Corona-Zeiten war für viele Händler ein Glücksfall. Die Leute waren zuhause, flogen nicht in Urlaub, es wurden auch keine neuen Autos angeschafft weil man nicht weiß, ob man in 2 Jahren noch mit dem Diesel in die Innenstädte fahren kann. Ergo, wo wurde investiert ?

    Großhändler haben während des Lockdowns 2020 das Geschäft ihres Lebens gemacht.

    Aber eigentlich ist es auch so wie du es beschreibst : die Kunden wollen farbige Korallen und Fische.

    Abwarten.... parlamentarische Alleingänge innerhalb der EU haben keinen Bestand. Hatten wir schon mal mit dem Falter-und Kaiserfische Verbot in den 90er Jahren. Entweder gilt das für alle europäische Länder oder findige Anwälte zerreißen das Verbot in der Luft.


    Zitat von slap01

    hat dann auch etwas gutes.. das tut den einen oder anderen Händler mal ganz gut.. deren Mondpreise gehen einem sowieso schon tierisch auf die Nüsse!

    Ähemm.... du hast schon mitbekommen, dass die Frachtraten sich seit Corona vervierfacht haben ?
    Mit den Grünen bin ich allerdings nah bei dir :winking_face:

    Grüße ... Klaus

    Bei PO4 Werten um die 0,02 krebst du aber schon verdächtig nah auf Messers Schneide. Ab 0,02 Phosphat dosiere ich täglich 40 ml Phosphat um auf 0,03-0,04 zu kommen. Bei 0,01 und darunter sind bei mir auch die Spitzen erst blass geworden, dann abgestorben. Vor allem wenn der Nitratwert dann auch noch unter 5 lag.

    Grüße ... Klaus

    Schon mal jemand die neue Focustronic LED gesehen ? 1400.- € für eine LED :danke:

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    Hi Rüdiger ...

    mein damaliges Großbecken hatte 4 x 2000 Watt HQI und 4 x 1000 Watt HQI dazu noch 16 blaue Philips T8 Röhren. Das war das beste Licht was ich je gesehen habe und kam auch an das Licht ran, wenn man an Kenias Südküste in 1-2 Metern geschnorchelt hat.

    Die Firma Osram unter einem Herrn Sauer kam mit Messequipment zu uns und hat das Becken vermessen. Wasserstand war 150 cm, an der Oberfläche konnte 100.000 Lux gemessen werden, in 150 cm Tiefe, also am Boden war es dann nur noch 15.000 Lux.
    Dieses Becken war mal in den Fossa-Nilsen Büchern abgebildet sowie in Daniel Knop´s Buch über Tridacnen. Damals bekam ich von Osram selektierte Brenner, die garantiert 6500 Kelvin hatten. Und ja, das Licht war schon recht gelb, aber bei der Leuchtstärke fiel das nicht so auf.

    Unter diesem extrem starken Licht war das Becken natürlich schnell zugewachsen, damals halt mit überwiegend Weichkorallen, das war die Zeit wo Dietrich Stüber aus Berlin gerade mit den ersten Acroporen anfing.

    Derzeit plane ich ja ein neues Hybridbecken, weil mein Glasbecken nach 6 Monaten bereits anfing zu tropfen. Da steht das Thema Beleuchtung am neuen Becken natürlich weit oben auf der Agenda. ( 300 x 140 x 75 cm )

    Wenn, dann würde ich das Plasma Licht mit blauen Röhren oder LED´s kombinieren. 6500 Kelvin ergo Sonnenlicht, sollte für uns das Maß aller Dinge sein. Diesen US-Blaustyle finde ich, ehrlich gesagt, völlig unnatürlich, obwohl, zugegebenermaßen, ich selbst am liebsten vor dem Becken sitze, wenn die Blauphase ihren Höhepunkt hat, ergo kurz bevor die Lampen ausgehen.

    Grüße ... Klaus

    @ Klaus Plasma brauch wieder mehr Energie.


    MfG Philipp

    Hihoo Philipp

    das ist richtig. Aber seien wir doch mal ehrlich : sparen wir wirklich mit LED soviel Strom ? mittlerweile sind wir doch wieder bei 1 Watt/Liter angelangt, so wie zu HQI Zeiten.
    Klar sparen wir mit LED oben 300 Watt, packen sie aber im Filter mit einem Heizer wieder rein ....

    Die Stromersparnis LED gegenüber HQI/Plasma dürfte demnach nur marginal sein.


    Zitat von Ruediger

    Es gibt mehrere Hersteller:
    gavita.com/retail/products/gavita-pro-line-e-series/
    ceravision.com/plasmagrowlights.php


    Für dich ist diese hier vermutlich am interessantesten:
    plasma-i.eu/product-plasmalamp-plasma-sun/
    Die werden in Deutschland hergestellt und können komplett nach Kundenwunsch gebaut werden.

    Gavita kenne ich, hab mir schon mal Angebote machen lassen. Den anderen Hersteller kannte ich noch nicht. Den werde ich jetzt mal anschreiben.

    Danke für den Link :thumbs_up:

    Grüße ... KLaus

    Was mir momentan total fehlt sind vernünftige Balken, die am Rand unterstützen. Ich hab zwei PCC bei 90 cm Tiefe und würde gerne noch zwei Balken ergänzen, hier fehlen aber gefühlt noch gute Optionen. Schade das das Flex System von ATI es nicht zur Marktreife gebracht hat.

    Schau dir mal die an, die habe ich in Sonderlänge 300 cm mir machen lassen und bin sehr zufrieden mit denen. Werden in Deutschland gefertigt. Dimmeinheit aber unbedingt mit ordern.

    https://aqualight.de/star-led-blau-…loxiert-dimmbar

    Über meinen 4 Becken mit zwei getrennten Wasserkreisläufen laufen :
    2 x ATI Hybrid 8 x 80 Watt mit lED
    1 x ATI Sirius X8
    1 x ATI Sirius X6
    1 x Kessil APX9
    2 x Kessil AX360
    2 x Philips CoralCare Gen2

    ungeschlagen Nr.1 ist immer noch die Hybid, wenn es um Korallen geht, die viel Licht brauchen. Manchmal wechsel ich die Korallen von einem zum anderen Becken mit unterschiedlichen Beleuchtungen, manchmal verbessert sich das Polypenbild bei mehr, manchmal bei weniger, dafür aber blaulastigeres licht.

    Das Problem ist eigentlich immer, dass wir nie wissen, aus welchen Tiefen wurden die Korallen gesammelt oder nachgezüchtet in Indonesien.

    Das Licht allein ist aber nicht der Schlüssel zum Erfolg, da bedarf es noch einiger anderer Komponenten, nämlich die Versorgung, Wasserpflege und Strömung.
    nur wenn alle Komponenten passen, die Werte wie festgenagelt stabil sind, hat man Traumbecken.
    Das heißt : regelmäßig messen, kontrollieren, dosieren und ICP

    Grüße... Klaus, der immer noch den HQI Strahlern hinterhertrauert. :danke: