Beiträge von klaus Jansen

    Hallo Klaus,

    schon mal eine Vortech ausprobiert? Bei deiner Aussage bekomme ich Herzrasen!
    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Yep... hatte ich... bei 19er Glas gingen die gerne mal auf Wanderschaft. Und sobald die etwas schief hängen, ergo nicht parallel Wet/ Dryside, werden die ganz schön laut. Die Dryside wurde auch ordentlich warm. Flogen bei mir nach 2 Wochen wieder raus, auch weil sie es nicht geschafft haben, die 300 cm zu beströmen. Die Vortech macht einen schönen breiten Strahl, lässt sich gut programmieren aber nach 200 cm merkste nix mehr von Strömung. Unter 200 cm eine gute Alternative.

    Grüße ... Klaus

    @klaus Jansen, das Thema mit den immer wieder anfallenden Reinigungsintervallen war mir von Anfang an bewusst und ich rede mir ein das es mich nicht so arg nerven wird aber vermutlich spring ich dann in naher Zukunft wie Rumpelstilzchen rum und ärgere mich gewaltig :grinning_squinting_face:
    Letztendlich war alleine das Strömungskonzept das was mich dazu getrieben hat so eine Art Pumpe einzusetzen. Die nachlassende Leistung und die Reinigungsintervalle sind aber natürlich nicht wegzureden.

    Das Strömungsbild war wirklich klasse. Keine andere Pumpe erreicht eine so gleichmäßige Strömung wie Walzenpumpen. Wen das ständige Reinigen nicht stört, sicher eine sehr gute Strömungspumpe für den Preis. die Nr. 1 ist nach meiner persönlichen Einschätzung, aber immer noch die Panta Rhei ECM 42 Pro. Unerreicht was die Wartungsintervalle, Strömungssimulationen und Power anbelangt. Nur die Programmierung ..... ohweia.... da bekommt man graue Haare :smiling_face:


    Zitat von Benny71

    Kurze Zeit später war ich selbst betroffen.....

    nicht nur du.... Ich selbst auch. Glasbecken kam von einem namhaften Hersteller, aber nach 8 Monaten fing es unter der Ablaufkammer an zu tropfen. Daher wird mein nächstes Becken ein Hybridbecken. Keinen Bock mehr auf russisch Roulette ...

    Die 2 K -Silikone,... da gibt es nur einen einzigen Grund warum die genommen werden : heute geklebt, morgen ausgeliefert. Essigvernetzende Silikone : ... heute geklebt, frühestens in 14 Tagen, oder je nach Scheibenstärke : bis 6 Wochen den Kasten in der Firma aushärten lassen. Das,... und NUR das ist der Grund.

    Grüße .... Klaus

    Das Problem kommt (meines Wissens) vom Silikon....meine der Hersteller wurde mittlerweile geändert....offizielle Angaben bekommst ja nicht...auch auf Nachfrage....

    Betrifft ja versch. Modelle.....über Jahre hinweg

    Wenn man mit 2-K Silikonen gearbeitet hat, wirst auch keine Antwort bekommen. Einem Kollegen hier in Köln ist ein so verklebtes 6000 Liter Becken nach 3 Jahren undicht geworden und wie es sich heraus stellte, war dieser 2-K Silikon überhaupt nicht zugelassen für Aquarienverklebungen. Diese Info hat der Silikon-Hersteller sogar bestätigt.

    Silikonnähte, die sich großflächig vom Glas ablösen, gab es früher nicht, das ist ein Neuzeitproblem, als man anfing die Aquarien mit 2-K Silikonen zu verkleben aber auch generell mit minderwertigen Silikonen. Becken mit dem guten, alten Perennator V/23-1 schwarz, wurden 30 Jahre und älter.

    Auch hier bestätigt sich wieder auf traurige Art-und Weise . You get, what you pay ... blöd ist, dass man ein Aquarium nicht so einfach tauschen kann. Lampen, Abschäumer, Pumpen, Deko.... alles kein Problem, das kann man immer wieder mal auswechseln. Aber einen Unterbau, Filteranlage oder Aquarium, das tauscht man nicht mehr so einfach so.

    Grüße ... KLaus

    Jetzt wollte ich generell mal von den Reef Wave Besitzern in Erfahrung bringen wie leise diese Pumpen denn tatsächlich sind?
    Bernd meinte ja das nachdem er neue Impeller eingebaut hat die Pumpen flüsterleise laufen.
    Ich gehe davon aus das die generell wahrnehmbar sind und es sich nicht so verhält das man von denen gar nichts hört oder (mir ist bewusst das Menschen Geräusche usw. unterschiedlich wahrnehmen :smiling_face: )?

    @benny71 sofern du die Reef Wave noch im Einsatz hast bzw. dich noch daran erinnern kannst, wäre es klasse wenn du die Geräuschkulisse etwas detaillierter beschreiben könntest :smiling_face:

    ich hatte 6 Monate die ReefWave45 im Einsatz. Alles was ich dazu sagen kann : Steuerung ist wirklich Top, die Programmierung einfach und die Steuerung ist auch hochwertig verarbeitet.
    Die Pumpe lief, jedenfalls bei mir, nahezu geräuschlos, bis, naja, eben bis die Lamellen anfingen zu verdrecken, dann machte sich ein Fiepen bemerkbar.

    Absolute Katastrophe war allerdings die Leistung, sobald die Lamellen einen Biofilm gebildet haben, ging die Leistung rapide bergab. Nach einer Reinigung konnte ich die Pumpe auf max. 25 % der Leistung laufen lassen, sonst hat es mir die Plugs von der Deko gehauen. Aber spätestens nach 5-6 Tagen fängst du an, die Leistung hochzudrehen. Nach 4-6 Wochen steht die Leistung auf 100 % am Anschlag und es kommt nur noch ein laues Lüftchen aus der Pumpe. Dann fängst an, die Kabel rauszufuddeln um die Pumpe zu reinigen. Das ist ein Akt, wobei man noch aufpassen muss, dass die Gummihalterungen nicht im Abfluss verschwinden. Die extrem schmalen Rollen mit ihren diffizielen Lamellen lassen sich nur schwer reinigen, ich habe mir extra spezielle Bürsten besorgt, um zwischen die Lamellen rein zu kommen.
    Alle 4-6 Wochen das gleiche Prozedere, die schwankende Leistung,.... das war nix für mich und habe die Strömungspumpe für nen kleinen Toto wieder verkauft. Jetzt werkelt da eine Jebao MOV mit dem neuen Touch-Display und selbst jetzt nach 8 Wochen hat die Pumpe kaum an Leistung verloren.

    Der Leistungsverlust betrifft alle Walzenpumpen. Die Idee und das Konzept ist wirklich klasse, aber der praktische Nutzen würde ich als ungenügend klassifizieren !

    Grüße ... KLaus

    Hallo Bernd

    Eintröpfeln mit Dosierpumpe, ganz langsam.
    Die 25 Liter mit 50 ml ElmiPhos, dauert ungefähr 10 Tage, bis der Tank leer ist.
    Der Maßstab ist aber nicht den Tank leer zu bekommen, sondern jeden Tag messen bis der PO4 Wert sich wieder auf 0,08-0,1 eingependelt hat.
    Das kann u.U. bereits nach 5-6 Tagen erreicht sein.
    Jeden Tag messen ist Pflicht bei Lanthaneinsatz.
    Ist der Wunschwert erreicht, schalte ich die Dosierpumpe ab und beginne ab dem nächsten Tag wieder mit der Messung ob der Wert wieder steigt. Ist das der Fall, verdünne ich die Restflüssigkeit mit Osmosewasser erneut um den Faktor 1 zu 2 und starte mit halber Hubfrequenz erneut die Dosierung bis sich ein wertestabiler Zustand einstellt.
    Aufgrund dieser geringen, fast homöopathischen Menge Lanthan hat das keinerlei negativen Auswirkungen auf die Aquarienbiologie, stabilisiert aber extrem den PO4 Wert in meinem Becken.

    Kontinuität ist der Schlüssel zum Erfolg..

    Grüsse… Klaus

    Hallo,
    das kann ich voll bestätigen. Mit Lanthan (in extremer Verdünnung) halte mein Phosphat exakt im Zielbereich. Ich habe die bei mir notwendige Dosierung ermittelt, welche nun schon längere Zeit völlig gleich bleibt.

    Ganz genau so ist es . Ich dosiere 50 ml ElmiPhos in 25 Liter Osmosewasser und lasse dass direkt in die Dreambox Vlieserkammer, bzw in die Vorflutkammer eintröpfeln.
    Aufgrund der extremen Verdünnung und dem schnellen Austrag des ausgeflicktem Phosphats im Vlieser, sinkt der PO4 Wert nur marginal in der Woche um vielleicht 0,01und das ist perfekt so. Korallen mögen nämlich plötzliche PO4 Sprünge überhaupt nicht und zeigen sehr schnell ihr Sklett.
    Wenn ich manchmal mitbekomme dass Leute aus Unwissenheit Lanthan unverdünnt direkt ins Becken kippen, rollen sich mir die Zehennägel auf.
    Lanthan ist wirklich das Mittel der Wahl aber wehe man wendet es falsch an.

    Hallo Klaus

    Für mich liegt da das Problem, PO4 bei über 1,5.
    Meiner Meinung nach passt da der Besatz nicht!
    Schon klar, wenn es irgendwie geht wollen wir Heute alles mögliche haben, bunte Korallen und viele schöne Fische!
    Mag im Meer funktionieren, im Glaskasten aber nicht.
    Deshalb gibt es Heute etliche sogenannte Möglichkeiten solches zu neutralisieren, aber funktioniert das auch...auf lange Sicht denke ich nicht.


    Speziell mein Becken läuft am besten mit PO4 Werten zwischen 0,08 und 0,15
    Hatte lange Zeit 0,02-0,04 aber da hatte ich mehr Verluste und Ausfälle als jetzt.
    Im besonderen Euphylias haben sich bei den niedrigen Werten gern verabschiedet. Wenn ich ReefRoids dosiere steigt immer der PO4 um einiges am nächsten Tag, aber das Zeug ist so gut dass ich darauf nicht mehr verzichten möchte.
    Mein Becken ist eh nicht so SPS lastig, von daher halte ich den Wert schön unter Kontrolle mit Wasserwechsel und Lanthan. Richtig angewendet ist Lanthan das Mittel der Wahl um den Phosphatwert zu halten. Von Adsorbern halte ich nicht so viel.

    Grüsse…. Klaus

    Wie ich schon sagte, Chris, ich habe Geräte die laufen seit Jahren ohne welche Macken.
    Die Philips CoralCare Gen2 zum Beispiel, oder auch die ATI Hybrid, null Probleme.
    Der Reeffactory Doser arbeitet sehr zuverlässig und dosiert auch weiter, wenn er gerade offline ist, aber die Verbindungsabbrüche oder generell W-LAN Geräte ins Heimnetz einbinden nervt einfach nur.
    Den Profilux 1 hatte ich mal, den hätte ich am liebsten an die Wand geklatscht. Gleich wieder verkauft.
    Technik die permanent nervt, fliegt bei mir wieder raus. Hab schon weiße Haare, noch weißer werden die nicht mehr :confused_face:

    Es geht ja auch anders, da bin ich auf dem Standpunkt von Bernd Koberstaedt.

    Diese Dosierpumpe von Iwaki habe ich seit mehr als 20 Jahren im Einsatz und die hat noch nie Probleme gemacht.
    Da kann man die Hublänge und Taktfrequenz einstellen.
    Damit dosiere ich Lanthan in die Vlieserkammer, wenn mir der PO4 Wert mal über 0,15 abrauscht.
    Die Dosiermenge bestimme ich mit einem Glas-Messzylinder.
    Das klappt wunderbar und dafür benötige auch kein W-Lan




    ..... warum sollte man moderne Technik nicht nutzen, wenn sie einem das Leben erleichtert?

    Grüße

    Chris


    ...> Wenn >... sie denn einem das Leben wirklich erleichtern und nicht Stunden-über Stunden versucht, den Scheiss irgendwie ans laufen zu kriegen.


    Zitat von Daniel Rother

    Sowas geht ja gar nicht. Lief das System den überhaupt nicht?

    Ne, das Ding war neu und hat als Reservegerät bei mir im Regal gelegen zuhause und war noch nie in Benutzung.
    Der sollte neben dem DaStaco Kalkreaktor noch zusätzlich Kh Flüssigkeit nachdosieren, weil mein Becken gerade in so großen Mengen Calzium und Kh verbrennt, was der DaStaco nicht mehr schafft zu liefern. Er könnte, nur drückt mir das den Ph Wert zu tief nach unten was wieder andere Probleme nach sich zieht.

    Grüße ... KLaus

    Vielleicht ist es sogar besser, dass die Geräte die WLAN Verbindung verlieren :smiling_face:

    Denn wie oft gibt es dafür ein Softwareupdate? Die meisten Hersteller in diesem Bereich haben ihre Kompetenz definitiv nicht im Softwarebereich. Sie sind froh, wenn sie eine halbwegs bugfreie Version hinbekommen.

    Das war wohl auch das Problem beim GHL.... als ich das Gerät in Betrieb nehmen wollte, war es etwas über ein Jahr alt. Ohne Softwareupdate war das dann nicht in Betrieb zu nehmen. Ist dann zurück zu GHL gegangen für ein Update. Ist jetzt auch schon über 3 Monate her, das Gerät ist immer noch nicht zurück.

    Grüße ... Klaus

    Dass es durchaus auch einfach geht, stellt Philips unter Beweis. Die Einbindung hab sogar ich in 5 Minuten hinbekommen und noch nicht einmal Probleme gehabt mit W-LAN. Zur Not geht das bei der CoralCare2 auch über Bluetooth.
    Es geht also,…. als Industriehersteller verbaut Philipps eben nicht das billigste vom Billigen um ein paar Cent zu sparen und der Kunde sich am Ende des Tages damit rumärgert.

    Genau so was such ich auch. Ist aber nicht einfach was gutes zu finden .Andreas

    Kommt.... :wink Ich weiß aus zuverlässiger Quelle dass von RE was entwickelt wird in der Richtung

    @Sven ....

    ich bin leider nicht so der Computerspezialist. Wrong Generation .... Heute muss man ja Informatik studiert haben, um die neuen Geräte bedienen zu können. Ist ja schön wenn Entwickler sich austoben, aber die Geräte müssen auch funktionieren, ohne dass man 12 Stunden braucht, bis die Dinger mal halbwegs laufen.
    Ich habe mal versucht über den Profilux 10 Volt Analogausgang RD3 Pumpen intervallen zu lassen. Nach 8 Stunden hab ich es aufgegeben.

    Ich sag nur : ... warum war/ist Apple so erfolgreich ?

    Und ja, du hast Recht : mittlerweile hat jeder Kühlschrank W-Lan, bei uns steht ein Thermomix, der hat ebenfalls W-Lan. Unsere Haus-Alarmanlage funktioniert nur über W-Lan. Die Haustüre hat keinen Schlüssel, sondern wird mit einem Chip geöffnet.
    Sogar die elektrischen Rolladen werden via App gesteuert. Zum Glück haben wir aber auch manuelle Schalter, das reicht mir.


    Grüße ... Klaus

    Willkommen im Club der Telefon-Wählscheibendreher….
    Mit W-LAN stehe ich auf Kriegsfuß. Eine ständige, nie versiegende Quelle, ständigen Ärgers.
    Ich habe einen Profi bei mir alles einrichten lassen.
    Beim GHL Doser hat auch er aufgegeben. Sein Kommentar über die W-Lan Technik in diesen Geräten wollt ihn nicht wissen. Er bezeichnete die verwendete Technik ( er hat mal reingeschaut ) als das billigste vom Billigen und Stand der Technik vor 10 Jahren. !!!
    Ich will Dosierpumpen die man direkt am Gerät programmieren kann und die zuverlässig laufen. Ich muss auch nicht in den USA oben auf dem Empire State Building stehen und wissen was gerade mein Doser zuhause macht.

    Grüße Klaus

    Hall8 KlausDu dosiert die 3 Sachen zusätzlich zum Ari Essentiels pro . Werde das mal testen . Fahre zwar mein nano mit Essentials plus aber das sollte egal sein. Wieviel l hat denn das Becken,.
    Bekomme nächste Woche mein neues Becken mal schauen wie ich das einfahren und welches Versorgungssystem ich da fahre. Bin noch nicht ganz sicher
    Andreas


    Im Nebenbecken dosiere ich kein FM BigReef, weil ich da über Dosierpumpen täglich in kleinsten Dosen, ATI Essentials Pro dosiere, da kommt nur noch im Wechsel händisch ReefRoids, am nächsten Tag Reef Energy und am dritten Tag, Plankton rot, abends ins Becken.
    Mit dieser Konstellation habe ich bisher den besten Erfolg. Habe drei Jahre gebraucht um für mein System diese Reihenfolge raus zu finden.
    Da jedes Becken anders ist, muss man wohl oder übel für sein System die beste Kombination finden. Wenn ich Versorgungssysteme getestet habe, nie unter 6 Monaten. War ich nicht zufrieden, habe ich gewechselt. Aber jetzt passt es.

    Dosierpumpen sind von Reef Factory. mit denen bin aber nicht so zufrieden. Laufen zwar zuverlässig, aber die W-Lan Anbindung ist eine Katastrophe. Manchmal bekomme ich 50 Emails am Tag, Reef Factory hat die Verbindung zum Internet verloren, dann : ... hat die Verbindung wiedergefunden. Die Email-Funktion ist jetzt ausgeschaltet.

    Grüße ... Klaus

    Die Bröckchen habe ich auch. Ist wohl ausgeflocktes Material. Ich schüttel den Kanister 15 Sekunden, dann sind die Klumpen wieder aufgelöst.
    Da ich jetzt nur alle 3 Tage 20 ml händisch dosiere, lasse ich das lieber nicht über Dosierpumpe eintröpfeln.
    Das Reef Energy wirkt in meinen Becken geradezu wie ein Booster. In Verbindung mit ATI Essentials Pro im Nebenbecken und Fauna-Marin BigReef A+B plus Wasserwechsel alle 14 Tage, laufen alle Becken bei mir Top.

    Ich dosiere wie folgt :

    Tag 1 = ReefRoids, ein Teelöffel
    Tag 2 = BigReef, je 20 ml A+ B
    Tag 3 = Reef Energy

    Nach Wasserwechsel setze ich für 3 Tage die Dosierung 1-3 aus.

    Da ich ohne Bodengrund fahre, gehe ich alle 4 Wochen hin und sauge den Mulm, Dreck, Cyanos und Fischkacke ab, der sich immer an ganz spezifischen Stellen anlagert. Und genau auf den Mulmecken bilden sich rote Cyanos mit der Zeit.
    ich hänge dann einen Sockenhalter in die Vlieserbox und mit einem 12 mm Schlauch wird der gesamte Boden im Becken abgesaugt. Da das Wasser direkt in der Vlieserbix landet, geht auf die Art kein Wasser verloren. Für mich eine maßgeblich wichtige Arbeit.
    Ich hole auf die Art immer 1-2 Hände voll Dreck aus dem Becken.
    In Verbindung mit einem Vlieser und wenig Ozon im Abschäumer, immer kristallklares Wasser.

    Diese Menge Schlamm letztes Wochenende aus dem Becken geholt. Dreck, der sonst im Bodengrund versickert


    Grüsse. Klaus

    Reef Energy AB+ ist top.. Dieses Zeug lieben meine Korallen irgendwie.Teste gerade das Aquaforest Power Elixir.. ist fast ähnlich und bekommt den Tieren auch sehr gut.

    Gruß, René


    Aqua Forrest soll auch ein sehr gutes Zoa Futter im Portifolio haben. Auf einer US-Zoagruppe in FB wird das in den höchsten Tönen gelobt.
    Mit dem RedSea AB Plus bin ich sehr zufrieden.
    Die Fischen kucken nur immer ziemlich blöd, wenn ihnen die neongrüne Wolke abends entgegenkommt.
    Man sollte sich nur nicht unbedingt an die Dosierempfehlung von Red Sea halten. Nach einer Woche begannen Schmieralgen zu wachsen. Heute dosiere ich das nur alle drei Tage und die Schmieralgen verschwanden wieder genau so schnell wie sie gekommen sind.

    Grüsse. Klaus

    Moin Klaus
    Ich werde die Koralle jetzt erst einmal unter der Versorgung mit Essentials pro beobachten. Kann ja sein, dass sie sich damit schon verbessert. Zusätzlich dosiere ich noch AB+ von Red Sea und gelegentlich Reef Roids. Mal sehen, was damit passiert.

    Perfekt. Genau die Grundversorgung fahre ich im Nebenbecken auch, im Hauptbecken mit FM Big Reef, in beiden Becken im 3-Tagesintervall Reef Energy Plus, ReefRoids von PolyLab.


    Okay, wenn die Farben noch weiter verblassen, versuche mal mit den Traces grün und Rot von FaunaMarin gegen zu steuern. Die sind gezielt dafür da, Farben wieder zurück zu holen.
    Tip : mit halber Dosierung wie angegeben starten und wenn nix passiert, ggfs. im Wochenrythmus um 25 % erhöhen.
    Siehst du nach 2 Monaten keinen Erfolg, den Versuch abbrechen und eine ICP machen lassen

    Grüße. Klaus

    Auch die Weichen, Montis, Eupyillias, Krusten und alle anderen: keinerlei Reaktionen.
    Also, ich mach mir nicht mehr ins Höschen wenn die Temperatur mal kurz unter 20 Grad abfällt. Jeder der schon mal getaucht oder geschnorchelt hat im Meer, kennt diese kalten Sprungschichten im Wasser.

    @muschelschubser

    das zweite Bild ist im übrigen so eine typische * crafted * Koralle. Zwei Farben wurden vor knapp 2 Jahren aneinander gesetzt und sind jetzt gut miteinander verwachsen.




    Hallo Jackrum

    Keinerlei Reaktionen bei den SPS. Stehen alle top.
    Im großen Becken Beleuchtung ATI Hybrid, im Nebenbecken im SPS Bereich Kessils. Besonders die Hybrid können das Becken gut aufheizen. Jetzt im Winter ersparen sie mir dicke Heizer einzusetzen.
    Ist schon paradox: alle freuen sich 300 Watt an Strom gespart zu haben weil man auf LED gewechselt hat und im Filter läuft der 300 Watt Heizer permanent bis auf ein paar Sommermonate

    Das Fenster vergessen zuzumachen am Abend, gestern Nacht hier in der Region - 3 Grad und morgens 19 Grad im Becken. Ein paar Stunden später 21 Grad.
    Und was passiert? Nix ….
    Alle Korallen stehen top. Ich bin schon länger der Meinung dass unsere Becken zu warm gefahren werden.
    Im Sommer komme ich nie über 24 Grad, im Winter morgens 22 und Abends 23 Grad.
    Besonders die LPS im Nebenbecken fahren voll ab bei niedrigeren Temperaturen, erhöhten Phosphatwerten und Kh um die 7,5








    Nein, Ferndiagnosen sind, wie gesagt, Rätselraten und bringen nichts. Den kuriostesten Fall einer brummenden Pumpe hatten wir im Haus schnell lösen können : ... im Laufrad hing ein Ehering. :thumbs_up: Hast du deinen noch am Finger ?

    Grüße ... Klaus

    Der neueste Trend : Scolys wie eine Torte zu zerschneiden und zusammenzupappen mit Sekundenkleber. In der Hoffnung dass all 2,4 oder 8 Stücke dann kein BrownJelly bekommen und das Exemplar dann im 4 stelligem Bereich angeboten wird sobald es angewachsen ist.

    Ich habe so eine Farbmorphe im Becken : eine rote und grüne Montipora hat man auf die Art zusammengefügt. Sind schön zusammengewachsen.

    Ich bewerte das nicht, denn bei Obstbäumen ist veredeln und okulieren eine gängige Praxis.

    Grüße ... KLaus

    ich betreibe zwei Rückförderpumpen. Ich benutze lieber zwei kleine, als eine große Pumpe. Wenn eine Pumpe mal ausfällt, steht nicht der ganze Wasserkreislauf still. Dass zwei gleichzeitig ausfallen, ist relativ unmöglich, es sei denn, der Strom ist weg. Und für den Fall, springt bei uns ein Notstromaggregat an.

    Ist somit einzig und allein dem Sicherheitsaspekt geschuldet und der Tatsache, dass untertourig laufende Pumpen so gut wie keinen Verschleiß haben.

    Grüße ... Klaus

    Bei ganz großen Becken wird das mit PE-verkleidetem Stahlgestell wieder kompensiert. Ähnlich hat RE früher die großen Anlagen gebaut (außen mit Multiplex).


    Hi Daniel …

    fast richtig. Nur wir haben immer mit PVC Platten die Wände ausgeschlagen, nie mit PE.
    Auf PE oder PP hält kein Primer, ergo auch kein Silikon. Der größte Vorteil bei Hart-PVC : …, man kann die Platten kleben, primern und dann hält auch der Silikon

    PE und PP habe ich ganz früher verarbeitet. Bin dann aber zu Hart PVC gewechselt, weil es einige Vorteile hat, wie klare Scheiben, lässt sich mit Acryl verkleben und verschweißen, die Rohrdurchbrüche sind ebenfalls verschweißt, mehr Stabilität, lässt sich kleben, usw. Diese Wasserbehälter und Filteranlagen nutze ich selber und wie man sieht, sind alle abgedeckt mit PVC Glas. Dieses Material verzieht sich auch nicht so hoffnungslos wie Acrylplatten. So halte ich Verdunstung und Wärmeverlust auf niedrigem Niveau.

    Im Grunde kann man in dieser Bauweise sämtliche Konstruktionen planen und auch fertigen. Wir experimentieren aktuell in verschiedenen Richtungen PVC-Aquarien mit Acryl-oder Glasscheiben herzustellen.

    Ich persönlich wollte keinen Glaskasten mehr im Unterschrank haben wollen. Viel zu unflexibel

    Grüße ... KLaus


    Die Becken bei Jonas werden im Hotmelt System verschweisst und sollen unkaputtbar sein. Bei Tangit wäre ich nir nicht so sicher ... eventuell klärt Klaus mal etwas auf!

    Tangit ist nicht besonders gut geeignet für Stumpf-Stoßverklebungen. PE oder PP ist viel zu weich für Tankanwemdungen, wird aber trotzdem oft genommen, weil es preiswerte Kunststoffe sind. Hart-PVC ist teuer, wird nur noch von Acryl und PVDF übertroffen. Der Vorteil von Hart PVC : keine Weichmacher und extrem hart/stabil. Auf Kunststoffen kann man generell nicht mit Silikonen abdichten, selbst auf geprimerten Oberflächen nur sehr unzureichende Haftvermittlung.
    Eine fachgerechte Konstruktion ist, : ... Nuten fräsen, die Kunststoffplatten hier einkleben und von außen mit im Heissgas-Schweißverfahren die notwendige Stabilisierung und Dichtheit erstellen, vorzugsweise mit Dreikant-Schweißdraht. Größere Behälter sind im Extruder-Schweißverfahren abzudichten.


    Zitat von Ruediger

    Ich hatte mal irgendwo im Internet aufgeschnappt, dass man PVC und Plexiglas nicht verkleben kann.

    Das stimmt nicht, Rüdiger.... . Es gibt spezielle Kleber um beide Materialien miteinander zu verkleben. Wir schweißen sogar PVC Und GS-Acrylplatten untereinander. Geht, aber nur mit viel Erfahrung und einem ganz speziellem Schweißdraht.

    Ich habe mir ein PVC-Plexiglas-Aquarium selbst gebaut, mit 300 x 60 x 50 cm, PVC aus 12mm PVC-U und Frontscheibe Röhm GS-Plexiglas. Die Frontscheibe wurde unlösbar mit den PVC-Platten verschweißt. Allerdings bedarf es einiger Vorbereitungen, so muss man die Kanten V-förmig vorfräsen, bei den PVC-Platten muss vor dem verschweißen die Wachsschicht etwas abgefräst werden, damit der Schweißdraht einen perfekten Grip auf den PVC Oberflächen bekommt. Sonst verbinden sich die unterschiedlichen Materialien nicht.
    Und man sollte darauf achten, dass die PVC-Platten eine Lebensmittel-Zulassung haben.

    Gerade wieder ein paar Becken für Kunden gebaut aus PVC-Acryl. Der Vorteil : die werden nie undicht, da es keine Silikonnähte und Verschraubungen mehr gibt.


    Ich hatte vergeblich versucht meinen pH-Wert mit der Ansaugung von Aussenluft zu korrigieren. Hatte trotzdem morgens immer nur 7,8.
    Nach 1 Woche Kalkmilch (und Traces von Tropic Marin) kam ich morgens auf 8,15, tagsüber auf 8,3. Tendenz steigend. Dummerweise hab ich mir vorgestern neuen Live-Sand eingebracht, der hat mir alles wieder durcheinander geworfen. Jetzt bin ich morgens wieder bei 8,0 :wacko:

    Ich bin da noch in der Startphase, bei mir muss das alles noch (auch durch ICPs) validiert werden. Aber im Grunde habe ich nur adaptiert was andere schon ein Jahr praktizieren. Chris Meckley dosiert grundsätzlich nur noch nachts, sobald sein APEX einen pH von unter 8,3 feststellt, wird dosiert um ihn oben zu halten.

    Was bei mir wirklich gut geholfen hat, dass der DaStaco sich kein Salzwasser mehr aus dem Filter zieht, sondern reinstes Osmosewasser, was nochmal über Harze gelaufen ist, um die Kieselsäure raus zu ziehen. Osmosewasser zieht sofort Kalk, ohne Zugabe von CO2. Mit der Methode arbeite ich jetzt seit 2 Jahren und der Verbrauch von CO2 ist um mehr als die Hälfte, gefühlte 60-70 % reduziert worden. Alles CO2 was nicht im Becken landet, kann nur gut sein.
    Nicht ganz so einfach ist es allerdings mit dem Dastaco gleichzeitig den Verdunstungsausgleich mit zu regeln. Geht, ist aber knifflig. Das verdunstete Wasser, bei mir gut 15-20 Liter am Tag wird komplett durch Osmosewasser was durch den DaStaco geht ersetzt.
    Das klappt super und seit dem Tag ist auch Nachts der Ph nie mehr unter 8,15 abgefallen. Das Wasser aus dem DaStaco lasse ich noch mal über ein mit Kalkmaterial gefülltes Rohr/Rieselsäule laufen, was gegenbelüftet ist, um den Rest CO2 auszutreiben. Jetzt ist mein Wert sehr stabil und schwankt Tag und Nach vielleicht noch um 0,1 bis 0,15 das heißt, er fällt nicht mehr unter 8,2.
    Das System habe ich aktuell so stabil eingestellt, dass ich am Dastaco nichts mehr verändere.... die kleinste Drehung an den Potis der Steuerung, ziehen oft gravierende Änderungen nach sich.... wenn mir der kh Wert trotzdem unter 7,5 abfällt, ergänze ich das lieber mit etwas kh-Lösung, als am DaStaco was zu verändern.
    Geplant ist deswegen eine weitere Automatisierung mit einem Focustronic/Alcatronic, aber erst am neuen Becken.
    Im Moment baue ich mir einen Prototyp um gezielt das CO2 auszutreiben und teste das noch mal ein Jahr, bis es vlt. in die Vermarktung geht. Aber im Moment sieht es sehr gut aus, was die Stabilität des PH-Wertes anbelangt ohne Zugaben von Calzimhydroxydlösungen.

    Die Meerwasseraquaristik ist im steten Wandel. Man muss nur aufpassen, dass man nicht vorschnell auf einen künstlich aufgeblähtem Hype aufspringt, denn nicht alles was neu ist, ist auch automatisch gut. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit als Dupla versucht hat die Meerwasseraquaristik auf den Kopf zu stellen, die Berliner Methode als Auslaufmodell hinzustellen und als Maß aller Dinge, Abschäumer raus und die Becken massiv mit CO2 zu begasen, um Ph-Werte von 7,75 bis 7,8 zu erzwingen. Das Ergebnis waren völlig verkrautete Becken, wo man später bei Biotop Aquaristik bei Bonn, das ganze noch gehypt wurde mit 10-15 cm hohen Sandschichten, die einem als lebender Sand, verkauft wurden. Das alles wurde dann munter miteinander verknüpft, Eisendüngung war dann ebenfalls überlebensnotwendig usw... Und von alldem ist nix übriggeblieben, außer die Erkenntnis, dass das Berliner Modell eigentlich, in etwas modifizierter Form, immer noch angewendet wird.

    Das Gleiche mit Licht : wir waren in der Universität Gießen und haben haben dort eine aktuell sehr populäre Lampe vermessen lassen. Das Ergebnis war ernüchternd . Diese Lampe wurde explizit gemacht für ein typisches US-Style-Becken, also extrem blaulastiges Licht. Schön für den Betrachter, aber gut für Korallen ? Sie war sehr weit entfernt von natürlichem Sonnenlicht. Und beim Vergleich unterschiedlicher Lampentypen, welches Lichtspektrum kommt dem Sonnenlicht unangefochten immer noch am nächsten ??? Voila ... das gute, alte HQI-Licht

    Grüße ... Klaus

    Einen stabilen pH-Wert von 8,3 zu halten ist nicht möglich wenn man mit einem Kalkreaktor arbeitet, selbst dann nicht wenn man versucht das CO2 hinter einem Nachbrenner noch mal über gegenbelüfteses Calziumkarbonat rieseln zu lassen. So meine Erfahrung mit einem DaStaco Kalkreaktor. Mit Aufwand habe ich es geschafft dass er nicht mehr morgens auf unter 8,15 abfällt.
    Ohne spezielle Maßnahmen ist er bis auf 7,75 abgefallen

    Grüße. Klaus

    ich bin regelmäßig bei DeJongh und ja, es handelt sich um Nachzuchten, sowohl die gelben Hawaidoktoren als auch die Gemmatums. Beide sind noch recht klein, adulte Tiere hat DeJongh nicht, wenn man ein großer Gemmatum rein kommt, ist der richtig teuer.


    Zitat von muschelschubser

    Für FB und die anderen " sozialen " Medien habe ich überhaupt nichts über. Wenn mir dadurch die eine oder andere Information entgeht, dann ist es eben so.

    Für den Blick über den Gartenzaun, nutze ich gerne bestimmte Meerwasser-Facebook-Gruppen, vornehmlich im englischsprachigem Raum.