Beiträge von klaus Jansen

    Aha.. :smiling_face: ... Frischwasser ohne Oberflächenspannung/Eiweiße und dazu ein neuer Abschäumer. Völlig normale Reaktion. 30 Watt ist schon eine Hausnummer, das sind ca. 1300-1350 L/h. Fahr mal auf 18-22 Watt zurück.

    Und ? die Speedy ist der Hammer, was Geräusche anbelangt, gell ? :grinning_squinting_face:


    Grüße ... Klaus

    Hi Markus..

    nach spätestens einer Woche ist alles perfekt. Kenne ja unsere Geräte :smiling_face: Bei uns laufen immer 5-7 Abschäumer im Dauertest in Salzwasser um Langzeiterfahrungen zu sammeln. Verändern wir wasserchemische Parameter, da reicht schon ein Wasserwechsel, oder der Einsatz von Pellet-oder Aktivkohle, verändert sich sofort und schlagartig auch die Performance... in aller Regel bricht der Schaum zusammen und braucht dann wieder einige Stunden um sich wieder zu stabilisieren....

    Neue Abschäumer sollten beim Einfahren grundsätzlich in der kleinsten Stufe *angefahren* werden. Wenn noch frisches Salzwasser dazu kommt, dauert es noch länger. Bei den Minis geht die kleinste Stufe allerdings nicht, weil es keine regelbare Wassereinzugsdüse für diese Modelle gibt. Derzeit ist nur der 200er Mini ist mit einer Speedy lieferbar. Da kann man natürlich sehr feinstimmig die Abschäumleistung bestimmen...

    Grüße aus Köln ... Klaus

    Hallo zusammen....

    wir haben grad Betriebsferien. Versand ist erst in 10 Tagen wieder möglich ... Dann werden wir Simon diese Teile zum Testen senden und nach einem möglichen positiven Feedback kommen die Teile auf den Markt. Wir haben schon mal etwas über 100 Ronden gefräst....

    @Markus,

    ein neues Abschäumer braucht ein paar Tage um richtig einzulaufen. Die Microblasen sind am Anfang ein normales Phänomen.

    Grüße ... Klaus

    So,..... mal eben was programmiert und produziert.... so könnte das jetzt aussehen. Die *Plätscherbremse* für all die, die es aaaabsolut leise haben wollen. :smiling_face: Ich werde Dir, Simon, die Prototypen zum testen zuschicken und Du sagst uns dann bitte , ob es was gebracht hat oder nicht, bzw. ob die Siebe mit den 4 oder die mit den 5 mm löchern ausreichen.
    Die Siebe habe alle in der Mitte einen integrierten Notüberlauf, falls doch mal mehr Wasser durchlaufen muss, als die Siebe es schaffen.....

    Sollten die Löcher nicht ausreichen, kann man die Löcher auf 6, 7 oder mm vergrößern.

    Grüße ... Klaus




    Ich habe es mal ausprobiert, ab wann das Plätschern anfängt : ... es gibt einen bestimmten Bereich, wo es überhaupt nicht plätschert, ergo das Wasser schön über die Stege gleitet und in die Socken fällt ohne jedes Geräusch. Sollte dieser Bereich allerdings über-oder unterschritten werden, hört man ein Plätschern, das sich steigert, wenn man zu viel Durchfluss durch den Filter pumpt. Der Idealfall ist das sog. abgesperrte System, also wenn keine Luft aus der Ablaufkammer mit gezogen wird. Die Sockensiebe verteilen jetzt das Wasser in viele kleine Rinnsale, die im Idealfall wie Perlenschnüre nach unten fallen.... Am meisten plätschert es auch nur in der ersten Reihe, die nachfolgenden hört man so gut wie gar nicht.... Wenn überhaupt, würde ich nur in der ersten Reihe diese Siebe einsetzen....

    Grüße aus Köln ... Klaus

    Hallo Simon,

    welche Größe hast Du ? Das Plätschern sind in der Tat Restgeräusche, die aber erträglich sein sollten, weil die Sockenreihe ja grundsätzlich mit 6-8 mm Platten komplett abgedeckt sind. Sollten die Geräusche aber zu stark sein, muss man den Filterdurchsatz verringern. Bei den tiefen Dreamboxen hat man das Plätschern eher weniger, weil das Wasser sich über die Tiefe verteilt.
    Was wir vlt. machen könnten in die Socken oben am Kragen, kleine Verteilersiebe einlegen, damit das Wasser nicht senkrecht in die Socken *fällt* Ich vermute mal, daher kommt das Plätschern... Der Kragen am Socken ist ja genormt, so dass das hier recht einfach umzusetzen wäre. Gib mir mal bitte Deine Adresse via PN. Nächste Woche hab ich dann mal einige Muster fertig und sende Dir welche zum Testen zu.....


    Pumpenprofile zu erstellen ist nahezu unmöglich, da die Speedys ja über 5 Watt Schritte regelbar sind und man unmöglich sagen kann, was kommt oben raus, bei Gegendruck xy, eingebaute Winkel oder Bögen xy, verwendete Kugelhähne, mit oder ohne Rückschlagventil/Klappe ect....
    Was machbar ist, die Leistungen zu ermitteln am Prüfstand ohne Gegendruck. Also bei 15 Watt, 20 Watt, 25 Watt usw...
    Profile erstellen, z.B. 45 Watt, bei Steighöhe 50 cm, 60 cm , 70 cm, 80 cm usw. ist unmöglich, da das tausende von Profilen wären. Die Komponente Gegendruck bei zusätzlichen Aggregaten, wie Kühlmaschine, Medienfilter, Bypass usw. sind dann noch gar nicht berücksichtigt.


    Grüße ... Klaus

    Guten Tag zusammen....

    ...ich finde die externen Überlaufboxen deshalb interessant, weil kein Kasten im Becken mehr stört. Gerade in unserem geplanten *Lochboxen-Strömungskonzept* stört der Kasten für eine mögliche laminare Strömung. Und genau aus diesem Grund wird die Überlaufbox hinten, in der Mitte des Beckens, aufgesetzt. Die Aussparung für die Überlaufkante wird allerdings bei einem 200 cm langem Becken, ca. 60 cm lang und 50 mm hoch werden. Von hinten wird dann ein höhenverstellbarer Kamm eingesetzt. Die Kammer selbst wird nicht, wie auf den Beispielen, eine ca. 20 cm hohe Box werden, sondern gleich hoch wie das Becken selbst, also 60 cm. Dadurch steht mehr Druck auf dem abgesperrtem System. Die Überlaufbox wird komplett abgedeckt sein und aus Schwarzglas geklebt, damit sie nicht von innen verkalkt. Zwei Lochbohrungen reichen. Hauptablauf 40mm und Bypass, 25mm ) für das abgesperrte System. Ein zusätzlicher 40mm Notüberlauf wird im Aquarium, in der hintersten Ecke eingebaut, falls der Kamm mal verstopfen sollte.
    Die Kammer wird ca. 8 cm tief sein. Das geht natürlich von der Tiefe verloren. Stört mich allerdings nicht, weil die Rückwand von hinten eh frei bleiben muss, weil beleuchtet und die Scheiben von hinten auch ab und an mal gereinigt werden müssen. Außerdem kann man die Rücklaufleitungen der Filterpumpe, über die Kante führen, wobei man dadurch zwei Lochbohrungen durch das Glas, sparen kann.

    Mit nur zwei Löchern in der Rückwand würde ich das nicht bauen. Zum einen würde es viel zu Geräusche machen und zum anderen, steigt der Wasserspiegel im Becken zu hoch an. Bei einer langen Überlaufkante ist das nicht der Fall. Wenn der Wasserspiegel zu hoch über den Löchern steht, muss bei Stromausfall die Filterwanne das nachfließende Wasser auffangen können. Auf der MACNA habe ich ein Becken mit genau dieser Variante auf dem Stand von Ecotech sehen könnte. Hat 1-A funktioniert. Der Wasserstand war kein 3-5 mm über der Kante.

    Grüße aus Köln ... Klaus

    Hi Andreas,

    Bei der *Technik-im-Becken* Methode, befinden wir uns auf der absolut gleichen Wellenlänge. Ich persönlich möchte weder den Filter im Aquarium, noch sichtbare Technik im Becken haben.
    Die Frage, was derzeit die beste Methode für Strömung in Meerwasserbecken darstellt, ist so einfach nicht zu beantworten. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, Strömung zu erzeugen. Der Sinn allen Strebens ist eine gleichmäßige, nicht zu starke und eine nicht zu schwache Strömung. Intervall-und pulsbar, mit geregelten Pausen zwischen den Intervallen.
    Die Technikindustrie liefert mittlerweile ein großes Sortiment von unterschiedlichsten Strömungspumpen. Der Idealfall stellt ein Meerwasseraquarium dar, wenn man nur in die Frontscheibe einsehen kann. Am ungünstigsten sind, wie bei Dir, dreiseitig offene Scheiben, quasi Raumteiler. Raumteiler sind strömungstechnisch am schwierigsten zu beströmen, da man ja die Seiten-und Rückwandscheibe, komplett sieht.
    Man sollte unbedingt vermeiden, die Frontscheiben anzublasen, da man die Scheiben-Reinigungsintervalle um den Zeitfaktor zwei Drittel heruntersetzt, da sich sofort Algen auf angeblasene Scheiben bilden. Diese Methode wird gerne verwendet, wenn man viel zu starke Förderpumpen in die hinteren Ecken stopft und dann schräg gegen die Frontscheibe blasen lässt. Davon abgesehen, dass das niemals eine befriedigende Strömungslösung darstellt, kann man sich drauf einstellen, täglich runtergeblasene Korallen wieder aufzufiddeln. Grundsätzlich sollte man Pumpen vermeiden, die mit einem extrem harten Strahl in Becken blasen. Diese Art der Strömung ist nichts anderes als wiederbelebte Steinzeitaquaristik.
    In Deinem sp. Fall würde ich tatsächlich die Closed-Loop Variante in Betracht ziehen. Im Bereich Deiner Seitenscheibe, kann man ein umlaufendes, O-förmiges 40 mm Rohr verwenden, mit integrierten 10mm Ausblasöffnungen, ca. alle 50 mm hintereinander versetzt. Am tiefsten Punkt trifft sich die Ringverrohrung mit einem 50 mm VDL-Y-Stück. Um die Ecken sollte man mit 40er Bögen, anstatt 40er Winkel gehen.... Die Ausblasöffnungen am Boden sollten ca. 15-20 Grad versetzt, nach oben zeigen, Die seitlichen Rohre, ca. 5 Grad... das Rohr unter der Wasseroberflache, ca. 25 Grad..... Zusätzlich würde ich noch bei Deiner Tiefe, im Bereich der vorderen Seitenscheibe, zwei 45-Grad Winkel mit Ausblasöffnungen und vollen 50 mm , schräg von unten nach oben, über die 2 Meter, strömen lassen.
    Unter dem Becken verbindest Du die Ringleitung und die beiden 45 Grad Düsen ebenfalls über ein 50mm VDL-Y-Stück. Beide Bereiche, also die Ringleitung und die 45-Grad Winkel-Leitung bekommen je einen Kugelhahn zum regulieren.

    Die andere Seite ist relativ einfach für Closed Loop... Hier würde ich die Pumpe aufteilen in 8 Kanäle a 32 mm, oben 4 Kanäle, mittig zwei und unten zwei. wichtig ist es, dass die Aufteilung hier auch mit den VDL echten Y-Stücken und nicht mit T-45 Grad Stücken gemacht wird. Denn nur mit den *echten* Y-Stücken bekommt man eine 50-50 % Aufteilung. Es ist auch wichtig, dass man exakt die gleichen Rohrlängen verwendet, quasi die Aufteilung spiegelverkehrt aufteilt. Wasser sucht sich immer den kürzesten Weg und wird den Weg des geringsten Widerstandes suchen. Ist eine Seite länger verrohrt, wird das meiste Wasser aus dem kürzeren Kanal strömen....

    Für Deine Variante würde ich 2 x die 230 Watt Speedys nehmen und sie im CL laufen lassen. Mit jedem Steuergerät, z.B. von GHL, die über einen 10 Volt Ausgang verfügen, kannst Du die Pumpen pulsen, takten oder intervallen. Vor Jahren hatte ich mal eine simple Steuerung bauen lassen, die eine Overcross-Regelung hatte. Rechte Seite Fullspeed (linke Seite aus) dann nach Zeit XY Linke Seite Vollspeed (rechte Seite aus)... dann nach Zeit xy beide Pumpen auf Vollspeed, dann nach Zeit xy, beide Pumpen auf Slowflow 15 %. Mit dieser Variante hatte ich die besten Erfolge in meinem eigenen Becken. Eine mechanische. Zeitschaltuhr hat dann ab 23 Uhr bis morgens um 7.00, beide Pumpen auf 15 % Leistung runter geregelt. Genau so werde ich heute wieder machen.

    Als zusätzliches Highlight bietet sich dann noch die Kombination mit unserer neuen geplanten

    Strömungspumpe an. Versteckt in einem Riff-Atoll/Dammers-Dekoturm, könnte man zwei von den 12 Volt Propellerpumpen, für den oberen Bereich als reine Strömungspumpen einsetzen, und diese im Gleichtakt mit den Closed Loop Speedys laufen lassen. Das ergibt neue ungeahnte Strömungssimulationen, die allerdings in der Praxis noch nicht getestet wurde, aber in der Theorie sehr vielversprechend ist. Die Propellerpumpen mit 60 Watt haben richtig Bums und da die Impeller ja gewechselt werden können, würde ich in Deinem Fall die *breitstrahlenden* nehmen um eine möglichst große Menge Wasser in Bewegung zu setzen. Zwei Meter Länge ist kein Problem....

    Die Steuerungen der 230 Watt Speedys sowie die Steuerung der 12 Volt Propellerpumpen wurden extra so gebaut, dass die beiden miteinander kommunizieren können. Ein 10 Volt Regelsignal lässt beide Pumpen parallel in der Rampe, hoch-und runterfahren.

    Diese Methode wäre dann schon das Optimum für Deinen Raumteiler.

    Grundvorraussetzung für eine gleichmäßige Strömung ist allerdings tatsächlich, dass die Dekoration nicht wie mit der *Schubkarre-reingeworfen* aussieht, sondern eher Stelzenhaft, mit schlanken Türmen und vielen schlanken Verästelungen ausgeführt wird. Es macht keinen Sinn, wenn man die Strömung mit Steinen zupackt. Mehr oder weniger richtet sich die Deko auch daran, wo die Ausströmkanäle sich befinden, die natürlich nicht zugestellt werden sollten.

    Das Non-Plus-Ultra dürfte die laminare Strömungsanlage mit den Lochboxen sein, die aber bei Deiner Konstellation (Raumteiler) leider nicht umgesetzt werden kann und außerdem noch zu experimentel ist, bzw. noch nicht getestet wurde.

    Wenn du diese, für den unbedarften Leser sicher nicht leicht zu verstehende Anleitung umsetzen kannst, hättest Du eine nahezu perfekte Strömung. Bedenke aber bitte, dass Du bei Einsatz der 230 Watt Speedys, zwei Schlitzrohe brauchst, mit 63mm Dm. Die würde ich dann direkt neben die Ablaufkammer setzen, bzw. hochführen, wo sie optisch am wenigsten stören. Dass Du in der Ablaufkammer das abgesperrte System verwendest, gehe ich mal von aus. Dann hast Du eine extrem geräuscharme Anlage. Wir bereiten gerade ein Sondermodell der ECO-Dreambox vor, wo zwei 230er Speedys in der Dreambox fest verbaut sind und die Verrohrung bereits in der Box integriert ist. ( ab 150 cm Länge der Boxen) In unserer geplanten Testanlage wird genau diese Box verwendet. Dann entfällt auch das Argument, was ist, wenn mal eine CL-Pumpe undicht werden sollte. Das Hauptargument dieser Variante dürfte dann aber der nahezu unhörbare Betrieb der CL-Pumpen, im Unterwasserbetrieb sein.

    Ich hoffe, dass ich mit diesem Vorschlag Dir ein wenig helfen konnte :smiling_face:

    In diesem Sinne ... Klaus

    Hi Willi...

    Zitat

    Ich dachte, hier geht es um eine Stream, oder habe ich was falsch verstanden?

    Nein, hast Du nicht .... :smiling_face: .. die Strömungspumpe wird mit dem gleichem Motor gemacht. Ein Antriebskonzept, für unterschiedliche Anwendungen. Die Nadelräder, die Förderimpeller sind zwei von möglichen Anwendungen. Die Propeller/Strömungspumpe ist die dritte Variante... wir testen derzeit noch unterschiedliche Propeller....

    Die Wochenproduktion unserer Dreambox-Wassertanks und Refugien....

    Hier ein 30 cm breites und 60 cm tiefes Refugium für einen Kunden .... Refugien werden immer beliebter, denn gerade bei langen Becken ist noch Platz im Unterschrank. Die meisten Kunden lassen in Refugien, Algen wachsen und eine ungestörte Mikrofauna entwickeln. Ich persönlich finde Refugien genial.... eine kleine LED drüber und schon hat man sein Zweitaquarium ....


    Die kürzlichst eingeführten roten Schweißdrähte, erfreuen sich ebenfalls steigender Beliebtheit. Aktuell werden ca. 60 % aller Dreamboxen und Filter/Refugien, mit roten Schweißnähten, versehen....
    Der Mehrwert der *Roten* ist einzig und allein, die Optik & Ästhetik. Das eine und andere, muss sich ja nicht unbedingt ausschließen, in der Meerwasseraquaristik.....


    Aber auch die *Ecos* laufen gut ..... die große Technikkammer in den Ecos, ermöglicht eine vielfältige Nutzung.

    Ich hoffe, die Zeiten wo eine Filterkammer/Raum so aussieht, sollte vorbei sein....

    Das ist eine Filterkammer nach unserem Geschmack.... ...


    Grüße aus Köln ....

    Yep....

    Motorseitig ist soweit alles im Lot......die ersten Prototypen wurden aus dem Vollen gedreht/gefräst..... die Teile sind jetzt alle fertig entwickelt.... die Steuerung ist auch fertig gebaut.....


    Diese Woche sind dann auch die ersten Motorgehäuse aus Titan fertig geworden....die Teile stellen wir selber her....... hier mal erste Bilder von den allerersten Prototypen aus Titan Grade 2, polierte Oberflächen....




    Morgen werden die Statoren in die Titanmotorbodys eingebaut, verdrahtet und vergossen..... Dann gehen die drei Varianten der 12 Volt Pumpen zum Softwaremensch, der die passende Steuerung auf die drei unterschiedlichen Anwendungen einstellt. Das heißt, aus dieser Pumpe werden kleine Abschäumerpumpen, eine Vertikal-Förderpumpe, sowie Propeller-sowie eine Rohr-und Flowpumpe, realisiert. Der Kunde kann daher später mit einem Jumper, die Steuerung umkonfigurieren, z.B. von Propeller auf Abschäumerpumpe, oder Impeller-Flowpumpe.

    Da diese Serie ein Baukastensytem ist, kann man durch Tausch der Komponenten, die Pumpen umbauen auf eine andere Anwendungsart. Da die Schäfte ebenfalls aus Titan sind, allerdings wesentlich härter als Grade2, wird vorne ein Gewindeabsatz gedreht, wo alle unterschiedlichen Laufräder, auf-und abgeschraubt werden können.

    Der Motorbody aus Titan ist natürlich das Highlight des Jahres für Royal-Exclusiv. Zum einen, weil das in 12 Volt noch niemand gemacht hat und zum anderen, wir uns mit so einer exclusiven Bauart, deutlich vom Wettbewerb absetzen. Der hinzugefügte Wert eines solchen Teils ist allerdings gering. Im wesentlichen dürfte der polierte Titanbody mit seiner extrem glatten Oberfläche, sehr einfach zu reinigen sein, was den Einsatz als Propellerpumpe natürlich fördert. Wer eine dick verkalkte Propellerpumpe aus Kunststoff mal versucht hat zu reinigen, weiß was ich meine.... die Optik von zwei solcher polierten Teile in einem Meerwasserbecken, dürfte auch nicht zu verachten sein.... der Trend geht ja eh zu designten Anlagen, wo wieder mehr Wert auf Optik und Ästhetik gelegt wird, als noch vor einigen Jahren, zu Kabelsalat-Zeiten....

    Möglicherweise werden wir die Kunststoffvariante anbieten, sowie als auch die polierte Titanvariante, als Premiumline.... die Titanvariante dürfte ca. 40.- Euro teurer sein, als in Kunststoff....

    Hier mal die ersten Bilder der POM-Laufräder, einmal als Impeller-und als Nadelräder in bekannter Bauart....... die Teile stellen wir hier in der Firma auch selbst her. Die Gewinde sind alle CNC-gedreht und nicht mit einem Gewindebohrer erstellt worden. CNC-gedrehte Gewinde sind sehr genau und haben keine Rundlauffehler wenn man mit Nuller-Passungen arbeitet. Die Rohlinge werden alle auf den Achsen aufgeschraubt, eingespannt und einzeln nachgedreht. So erreicht man eine hohe Rundlaufgenauigkeit, was wiederum eine hohe Laufruhe mit sich bringt.



    Zum Schluss bleibt sicher noch die Frage, was dieser Aufwand am Ende kosten wird ? Die Frage ist für uns zweitrangig. Wir waren, sind und werden immer Nischenanbieter bleiben. Unser Motto ist nicht Masse, sondern Klasse. Handwerklich auf höchstem Niveau arbeiten, wird durchaus von mehr Kunden honoriert, als manche glauben...
    Jeder der ernsthaft sein Hobby betreibt, wird früher oder später, mal ein Produkt von uns in seinen Händen halten und dann erkennt man die Unterschiede....

    In diesem Sinne, schönes WE....

    Klaus

    Hi Daniel...

    also, mit einem normalem Kugelhahn ist es fast unmöglich, genau zu justieren. Die Einstellung ist durch die ruckartige Verdrehung des Knebels extrem schwer. Genau aus dem Grund verwende ich immer die GF Schrägsitzventile, denn die haben ein Feingewinde in der Spindel. Bei der letzten Justage kann manchmal eine viertel Umdrehung reichen, um den optimalen Punkt zu finden. Der Bypass in der Kammer fungiert bei mir nur als Bypass, nicht als Notüberlauf... am Filter sollte genau aus diesem Bypass immer ein leichtes Rinnsal laufen, dann weiß man mit einem Blick, dass die Ablaufkammer optimal eingepegelt wurde.

    Ein Punkt wird aber nie angesprochen, denn genau der Punkt kann die beste Einstellung zunichte machen : ... die Pumpen müssen permanent synchron laufen. Es gibt zu Genüge Pumpen, die laufen nicht synchron, besonders, wie der Name schon sagt, die Asynchronläufer, das heißt sie laufen mit unterschiedlichen Drehzahlen, je nach Belastung des Netzes. In aller Regel heißt das, das sie nacht etwas schneller drehen, als tagsüber zu Spitzenbelastungszeiten. Im Normalbetrieb fällt das nicht auf, aber bei einem *abgesperrtem* System schon. vor Jahren hatte ich im Keller zwei Drehstrompumpen laufen, die Einstellung der Abläufe war eine Odysee, bis ich mal nach einem Tip eines elektrofachmannes, die Drehzahlstabilität der Antriebe überprüft habe. Und siehe da : .. bis zu 150 Umdrehungen waren die Unterschiede zw. Tag und Nacht....

    Wer diese Pumpen einsetzt, wird keine Freude am geräuschlosen Ablauf haben. Drehzahlsynchron laufen alle elektronisch kommutierten Pumpen, sowie Pumpen mit Synchronwicklungen.

    Grüße ... Klaus

    ....so haben wir immer die Kammern gebaut ... komplett abgedeckt. Die Schlitze waren nie am Schacht selbst befestigt, sondern am Kammerdeckel. Schlitze setzen sich schnell zu, schlimmstenfalls mit Kalkalgen. Das heißt, man muss sie regelmäßig sauber machen. Das geht am einfachsten, wenn die Schlitze am Deckel sind.
    Die Kammern hab ich grundsätzlich immer abgedeckt. Nachdem mir einige Garnelen, Schnecken und fridmanis nachts in die Kammer gehuscht sind, hab ich die Kammern abgedeckt....

    Hier mal auf die Schnelle ein Bild. Der Notüberlauf ist links neben der Kammer und ragt ca. 10mm über dem regulärem Wasserniveau hinaus. Offene Kammern möchte ich nicht mehr haben. Einserseits zum Tierschutz und anderseits auch wegen den Plätschergeräuschen und Wasserverdunstung sowie Salzspritzer genau an der Stelle....

    Grüße ... Klaus

    Der 40er Hauptablauf darf überhaupt nicht verlängert werden ! Die Verschraubung unten im Glas und Ende... nur so staut sich das Wasser in der Kammer auf und zieht keine Luft mit..... so wie das jetzt aufgebaut wurde, kann es nicht funktionieren. Also, das Rohr muss raus, egal wie... Der Notüberlauf schrägt man auch nicht 45 Grad ab. Kann man machen, aber richtig wäre es, ein dünneres Rohr zu verwenden, 25mm hätte völlig gereicht und am Ende ein 90 Grad Winkel drauf stecken.... Warum 25mm ? Es geht ja nur darum unten am Filter zu sehen, wann der Wasserspiegel in der Ablaufkammer hoch genug ist. Er dient nur zum einpegeln des Wasserstandes und nicht als Notüberlauf. Einen Notüberlauf stellt man grundsätzlich *nicht* in eine Ablaufkammer, sondern daneben, ergo im Aquarium neben einer Ablaufkammer. Es gibt Situationen, wo Dir Dein Kamm verstopft, z.B. wenn sich Blau-oder Fadenalgen ablösen, sind Deine Schlitze in den Kammern sofort zugesetzt. Da nutzt Dir auch ein Notüberlauf in der Kammer nix, das Becken wird überlaufen, bis das Technikbecken leer gepumpt ist. Ein Notüberlauf neben der Kammer, verhindert das zuverlässig.

    Und noch was : ... Ablaufkammmern gehören grundsätzlich abgedeckt. Bleiben sie offen, sind das Todesfallen für viele Tiere.


    Ich bin immer wieder überrascht, wie wenig Ahnung selbst ernannte Fachleute von einer gescheiten Wasserführung haben.... Aber Du bist ja auf dem richtigen Weg und im richtigen Forum :winking_face: .. und was noch wichtiger ist : ... lernfähig .. :smiling_face:


    Grüße .. .Klaus

    Hi Torsten...

    Wenn Du ein 40er Ablaufrohr hast, kannst Du mit dem *abgesperrtem* System und einem Höhenunterschied von 1,5 Metern, über 10 m3 Wasser da durch bekommen. Dein Fehler ist das 32er Membranventil. Grundsätzlich wählt man Armaturen, egal ob Hähne oder Ventile, immer eine Stufe größer aus, weil Armaturen sich innen verjüngen. So hast Du Du mit dem 32er Membranventil aus Deinem 40er, einen 25-28 mm Ablauf gemacht. Da liegt Dein Problem.
    Ich persönlich verwende lieber die Schrägsitzabsperrventile, als die klobigen Membranventile.
    Wichtig ist auch, dass das Ventil an die tiefste Stelle Deines Systems verbaut wird und nicht direkt unmittelbar unter dem Glasboden. Jeder cm Höhenunterschied erhöht den Druck in der Leitung. Hilfreich ist auch, wenn unmittelbar hinter dem Ventil, ein Stück Glas-PVC-Rohr eingebaut wird, um zu erkennen, ob noch Luft ins Ablaufrohr gezogen wird....

    Grüße ... Klaus

    Hi Gerald...

    zunächst bringen wir die 230er Speedy auf den Markt, dann die 12 Volt Pumpen. Ein neuartiger Kalkreaktor und Zeolith-Filter steht auch noch auf der Agenda. Zeitgleich arbeiten wir dann an einer 500 Watt Speedy und der Rohrpumpe....

    So schnell schießen die Preussen nicht :grinning_squinting_face:

    Grüße ... Klaus

    Hallo Sascha,

    das heißt, dass diese Hähne vornehmlich für die Dreamboxen geeignet sind, also direkt kleben bei interner Verrohrung, oder abdichten mit Teflonband, um z.B. die Medienfilter zu regulieren oder wenn eine zusätzliche Pumpe in der Dreambox steht, die z.B. eine außen montierte UV-Lampe oder einen Kühler, beschicken soll. Dafür sind diese Kugelhähne besonders gut geeignet, nicht nur weil sie sehr kurz gebaut sind. Natürlich kann man sie auch außerhalb verwenden.

    Grüße ... Klaus

    Ab sofort haben wir speziell für die Dreamboxenverrohrung, auch weiße/rote Kugelhähne im Programm.

    Zu finden hier : ... http://royalexclusiv.net/Zubehoer/Verro…:33_75_138.html

    Die Kugelhähne haben wir bereits seit einiger Zeit in Dreamboxen verbaut mit sehr guten Ergebnissen. Jetzt haben wir sie auch offiziell im Programm. Sie sind lagermäßig verfügbar in den Größen 20 bis 50 mm

    Grüße ... Klaus

    Guten Abend zusammen....

    Die Ultrakleinen 12 Volt Pumpen, nehmen langsam Gestalt an.....

    Hier mal ein paar Bilder aus dem Prototypenbau.... 12 Volt DC-Pumpen nach dem vergießen des Stators.

    Auch hier haben wir nur beste Komponenten genommen. Kabel und Verschraubungen von Lapp-Kabel. Die Prototypenbodys, Flansch und Lagerplatte haben wir hier selbst aus dem *Vollen* gedreht. Material ist POM/schwarz. Allerdings wollen wir ja in der Serie diese Teile aus Titan machen, nicht aus POM. Wenn es preislich im Rahmen bleibt, nehmen wir Titan, wenn es zu teuer wird, bleiben wir bei POM... mal schaun....

    Die Kabel kommen entweder seitlich aus der Pumpe, oder hinten. Wir testen dann einfach mal beide Versionen, welche besser ist. Für den Kabelaustritt hinten, haben wir etwas ganz spezielles vor, was wir aber hier an der Stelle noch nicht verraten wollen :smiling_face:


    Da wir ja beabsichtigen, aus der kleinen 12 Volt Pumpe, ein Universalgenie zu machen, ist der vordere Flansch austauschbar und in diversen Größen erhältlich. Die kleinste Variante wird der 70mm Flansch für die Propellerpumpe sein. Dazu komemn noch 80, 90 und 100 mm Flansche... Der Motorbody selbst hat außen nur 50, bzw. hinten 55 mm. Die 50 mm Verjüngung wurde speziell für die Aufnahme in einer Rohrklemme vorgesehen. Dazu später mehr.....
    Vorne auf der Titanachse wurde ein Linksgewinde gedreht, um das abnehmen der Räder zu ermöglichen. Also kein fest aufgepresstes Teil mehr... die Ganze Pumpe wird ein Baukastensytem darstellen, wo der Kunde sich seinen Einsatzzweck selbst konfigurieren kann. Das heißt, dass mit diesem Antrieb, ein Abschäumer- eine Förder-, Strömungs- oder eine Propellerpumpe zusammen gestellt werden kann. Der Kunde kann später jederzeit den Einsatzzweck ändern. Dazu sind in der Steuerung unterschiedliche Softwareprogramme anwählbar, das heißt für die jeweiligen unterschiedlichen Anwendungen, gibt es serienmäßig verschiedene Software. Bei Erstinbetriebnahme muss der Kunde dann einfach die gewünschte Variante anwählen und schon geht´s los....

    Die Pumpenköpfe, Abschäumerköpfe, Porpellergitter usw wird dann einfach auf das Flanschgewinde mit einem 1,5er Gewinde aufgeschraubt. Somit lassen sich auch die Propeller tauschen, wenn man z.B. mehr Schub oder mehr Flow in die Breite möchte.... Alles ist machbar, sofern nicht die Wellenleistung von 60 Watt überschritten wird. Ab 60 Watt, riegelt die Elektronik ab, um die Pumpe vor Überlastung zu schützen.

    Das Kabel zum Motor wird entriegel/absteckbar sein, da 12 Volt Technik. Wir verwenden dazu Trennkupplungen in der Schutzklasse IP67 von der Firma Phoenix. Die Steuerung ist soweit fertig und wird aktuell softwareseitig optimiert/angepasst.....

    Genau diese Pumpenmodelle werden wir aber auch noch mit 120 oder 150 Watt serienreif machen, für größere Anforderungen.



    Grüße aus Köln ... Klaus

    Hi Stephan,

    dier 130er Double-Cones sind faktisch schon fertig, ca. 200 Stück stehen fertig im Regal. Wir stimmen nur noch die Düsen und Nadelräder auf die 130er ab, bzw. lassen die Teile im Langzeitzeit laufen. Ist aber bald soweit....

    Wir sind selbst daran interessiert, die 130er auf den Markt zu bekommen, besonders weil dieses Modell sich perfekt in eine geplante Dreamboxengeneration integrieren lässt, die speziell auf Würfelbeckenbesitzer zugeschnitten ist, also eine Dremboxkombi, komplett ausgestattet und steckerfertig abgestimmt auf Würfelbecken....


    Grüße ... Klaus

    Geduld ist einer der Wege ( japanisches Sprichwort)

    Wir sind dran... werde mal Bilder von den Teilen hier einstellen. Die ersten Protos haben noch CNC gedrehte POM-Motorbodys. Sehen jetzt schon richtig schick aus...... die sollen aber später eins-zu eins aus Titan übernommen werden. Soweit alles im Gang....

    Grüße ... Klaus

    Hi Bernd,

    als ehemaliger Anlagenbauer kann ich Dir versichern, dass die Fa. Müller mit Abstand einer der Besten in unserer Branche ist. Den kenne ich schon so lange, dass man ihn als Fossil bezeichnen kann. Kennen gelernt, als er noch für Dupla geklebt hat. Die Verarbeitungsqualität und Sauberkeit der Silikonfugen ist unerreicht.
    Ich spreche äußerst selten über andere Hersteller, noch weniger lobe ich welche über den Klee, aber hier weiß ich, dass Du gut beraten bist. Wer allerdings erwartet dass dieses Qualität zu Ebay-Beckenpreisen zu haben ist, sollte besser da nicht anrufen. Qualität hat nun mal ihren Preis. Das Testbecken für die laminare Strömungs-Geschichte kommt auch von IHM.


    Zitat

    ...einem Angebot gefragt welches leider nie angekommen ist.....

    Da hättest Du wohl etwas mehr nerven müssen :winking_face:

    Grüße ... Klaus

    Moin, moin..

    Linksrheinisch Kölner Leitungswasser (Rheinuferfiltrat) hat drei Probleme: .. Nitratgehalt 50 +, extrem hoher Calziumgehalt und Silikatwerte, jenseits von Gut und böse. Gemessen habe ich immer mit Merck SI-Test. Selbst das dunkelste Blau im Farbumschlag hat nicht gereicht. Selbst mit einer Druckerhöhungosmoseanlage und nachgeschaltetem Silikatfilter, waren noch geringe Spuren nachweisbar.

    Wenn ich einen Liter ungefiltertes Leitungswasser in mein damaliges 17.000 Liter Aquarium geschüttet habe, waren Stunden später alle Scheiben und der Bodengrund braun. Daher kann ich einen direkten Zusammenhang zwischen Silikat und Algenwachstum, sehr wohl erkennen.

    Grüße ... Klaus

    Hi Kevin,

    ich weiß nicht womit Du gemessen hast, aber ich kann Dir versichern, dass viele so genannte Stromverbrauchsmessgeräte nicht geeignet sind, um magnetisch angetriebene Pumpen zu messen. Du brauchst ein Messgerät, was unterscheiden kann zwischen Gesamt, Blind, Schein- und Wirkleistung. Die sind nicht billig. Ein Stromzähler misst nur die Wirkleistung, also das, was man dem Energieversorger bezahlen muss. Magentisch angetriebene Pumpen haben konstruktionsbedingt eine relativ hohe Blindleistung und wenn man ein Messgerät hat, was nur die Gesamtleistung erfassen kann, kommen eben solche Werte zusammen.
    Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass eine 8000er RD1 tatsächlich über 90 Watt nimmt. Das würde schon gar nicht gehen, weil der RD1 Motor ein Synchronmotor ist, der bei steigendem Gegendruck, die Leistungsaufnahme verringert. Bei Asynchronmotoren ist das genau umgekehrt.
    Ganz anders sieht das aus bei den heutigen DC-Motoren, wie eine RD3 Speedy. Wie Du ja festgestellt hast, liegen hier Welten, was die Effizienz anbelangt. Hier kann man tatsächlich solche Unterschiede feststellen, weil ein DC Motor linear zur Drehzahl die Stromaufnahme ändert. Dieser Wert geht immer linear einher. Bei Asynchron-oder Synchron-Motoren ist das nicht so.
    Man kann in etwa sagen, dass die Effizienz einer Asynchron-Maschine bei ca. 30-35 % liegt, eine Synchronmaschine liegt bei etwa 50-55%, ein moderner DC-Motor kann bis zu 95 % der elektrischen Energie in Kraft umwandeln.

    Grüße ... Klaus

    Das Problem ist an sich nicht die zu hohe Temperatur, sondern der sinkende Sauerstoffgehalt. Ich habe in Ebbetümpel in Kenia geschnorchelt, die hatten gefühlte 35-38 Grad und nicht eine Koralle war zu. Allerdings waren Millionen von Mikroalgen, Sauerstoffbläschen am assimilieren und zogen an die Wasseroberfläche, wie an einer Perlenschnur aneinandergekettet....

    Ich würde daher mal sagen, das es bis 30 Grad generell eigentlich keine Probleme geben sollte, sofern genügend Sauerstoff im Wasser ist...

    Grüße ... Klaus

    Moin, moin,...

    Man kann jederzeit Substrate in den Socken verwenden. Das geht zwar nicht ganz so gut, wie mit unseren Medienfiltern, aber es geht. Ich weiß von Kunden, die sogar Zeolith in den Socken verwenden. Da alles Wasser ja zwangsweise durch die Socken muss, gibt es auch keine Totraumzonen. Wem das Sockenauswaschen zu lästig ist, dem empfehlen wir die 800 oder sogar die 1200 my Socken zu verwenden und in diese, grobe, mittlere oder feine Filterwatte zu stecken. Geht wunderbar. Es müssen dann die Socken nicht mal raus genommen werden, sondern nur die Watte. Ob man die Filterwatte wie bisher in herkömmlichen Kammern einsetzt oder in den Socken, ist völlig egal. Vorteilhafterweise geht das in den Socken aber viel besser, weil hier keine große Mengen Watte zum Einsatz kommt und die das einfließende Wasser in die Socken gleichmäßig verteilt wird. Überlaufen können die jeweiligen Stufen ja nicht, weil im oberen Bereich, Notüberläufe eingefräst wurden.

    Grüße ... Klaus

    Zitat


    Aber als Test sicher interessant. Bin gespannt, wie ein Becken mit so eher niedriger Strömungsgeschwindigkeit ich entwickelt. Zumindest wird man weniger Probleme haben mit Stellen mit zu starker Strömung.


    Hi Steffen,...

    wenn das so nicht gehen sollte, bleibt immer noch die Option mit der vor-und rückwärtslaufenden Rohrpumpe. Die macht ohne Ende Flow, aber eben bei geringem Druck. Und viel Druck brauchen wir ja nicht bei den Kästen. Der Vorteil wäre dann, dass man nur eine Pumpe für beide kästen braucht. Aber die Rohrpumpe ist ein Projekt für nächtses Jahr. Generell möchte ich erst mal testen, ob die Idee überhaupt umsetzbar ist.
    Wenn das alles so funktionieren sollte, wie wir uns das vorstellen, bieten wir für das neue Strömungssystem, fertig konfigurierte Glasbecken von IHM-Müller, an, incl. Untergestell aus X-Profilen. Aber bis dahin ist noch ein weiter Weg. Immer schön Step-by-Step ..

    Uwe....

    Du kannst gerne mal die ersten Propeller-Prototypen zum Testen bekommen... Dein Becken ist ja so ca. 3-4 Meter lang, wenn ich mich recht erinner .... :smiling_face:

    Grüße .. Klaus
    ....

    Hi Torsten...

    siehst Du ...... und genau da sind wir nicht einer Meinung. Du hast ja mit großem Einsatz und Eifer allen Kunden versucht, Abyzz Förderpumpen, als Strömungspumpen zu verkaufen. Ich kann Dir aber versichern, dass ich dieses Prinzip schon vor über 20 Jahren versucht habe zu realisieren, mit Pumpen von Jütting, die auch schon regel-und pulsbar waren. Und schon damals hab ich erkannt, dass das Käse ist, weil der Strahl viel zu hart ist und man bestenfalls eine punktuelle Strömung erzeugen kann. Ich kenne die Impeller der von Dir eingesetzten Pumpen zu Genüge, Torsten. Das sind reine Förderimpeller, die aufgrund ihrer geschlossenen Bauweise nur geeignet sind, um große Förderhöhen zu überwinden. Dafür wurden sie gemacht und für nix anderes. Erst später kamst Du auf die Idee, die auch als Strömungspumpen zu verwenden. Für Strömung sind sie völlig ungeeignet. Förderpumpen haben am Beckenrand nix zu suchen. Das sieht man doch allein an unserem letzten Video, wo eine normale RD3 Speedy mit nur 80 Watt, ein 2 Meter langes Becken so umgewirbeln konnte, dass hinten am anderen Ende der 2 Meter, sich eine Bugwelle hochgeschoben hat. Wie gesagt, dass schon bei 80 Watt. Und du nimmst 200 Watt Pumpen dafür ??? Ich käme nicht auf den Hauch einer Idee, die Speedys jetzt als Strömungspumpen zu vermarkten, denn dafür sind sie nicht ausgelegt.
    Ich weiß auch von nicht wenig unzufriedenen Kunden, denen Du das so eingebaut hast und sie jetzt versuchen irgendwie noch eine gleichmäßigere Strömung hinzubekommen. Die können zum Teil die Pumpen nicht mal 40 % ihrer möglichen Leistung, abrufen. Ich nenne das eine klassische Fehlplanung. Aber gut... jeder so, wie es ihm gefällt.
    In der Tat hast Du allerdings Recht, dass man Pumpen immer auf seinen jeweiligen Einsatzzweck, konfigurieren sollte. Eine Pumpe, die alles kann, gibt es nicht. Die jetzigen Propellerpümpchen am Markt überzeugen mich nicht, weil auch sie den Fehler machen, kleine Propeller mit teilweise 6-bis 8000 Umdrehungen oder mehr, rasen zu lassen. Hier verwendet man billigste Antriebe, die zwar Speed können, wohl aber kein Drehmoment an der Welle aufbringen. Ds wird dann halt mit kleinen 2-flügeligen Rennpropellerchen versucht zu kompensieren. Der andere Weg wäre aber, den Durchmesser und die Anzahl der Blätter zu erhöhen, was allerdings eine völlig andere DC-Motorengeneration erfordert, die aber nicht billig ist. Dehmoment erfordert starke Magnete und die sind teuer... Gerade diese hohen Drehzahlen verursachen aber auch nicht tolerierbare Geräusche....

    Letztendlich sind herkömmliche Propellerpumpen aber immer noch die bessere Alternative, als Förderpumpen, die einen extrem harten Strahl in Becken blasen. Idealerweise strahlen gut konstruierte Propeller breitflächig ab, aber auch hier gehen die meisten Hersteller hin und wählen Propellerkonfigurationen, die einem Förderpumpenstrahl schon wieder nahe kommen, was zwar im ersten Moment einen WoW-Effekt nach sich zieht, aber letztendlich wieder suboptimal ist.

    Wenn das Testbecken in Betrieb geht, binden wir viele Bindfäden aus Wolle an die Deko und schaun was passiert... welche Konstruktion die bessere ist, kann man nur in praktischen Versuchen ermitteln.

    Grüße .. .Klaus

    Hi Torben,

    nein, die Pumpen laufen über Kreuz, nie zusammen......geht die eine Pumpe auf Fast-Standby, ( 5 %) , geht die andere Pumpe auf 100 %....... die Pumpe saugt aus dem gegenüberliegendem Kasten an und drückt in den eigenen Kasten zurück. Weil ja die gleiche Menge Wasser, die über die Löcher angesaugt, im gegenüberliegenden Kasten wieder rausgedrückt wird, heben sich die Seitenwände als Bremse, quasi auf..... nur so funktioniert eine laminare Strömung im Aquarium. Irgendwann nach Zeit XY geht dann die andere Pumpe auf 100 % und die andere Pumpe fährt runter..... es wäre quasi der gleiche Effekt wie im Meer... Ebbe und Flut, mit einigen Stunden Zeitversatz....


    Die Ansaugleitung würde ich aber wie auf dem Bild dargestellt, heute so nicht machen, sondern die Pumpen direkt unter dem Ansaugrohr, unter das Aquarium hängend, montieren.. der kürzestmögliche Weg.... Nur die Druckleitungen unter dem Becken, zu den Kästen verlegen... ist effektiver....

    Grüße .. .Klaus

    Zitat

    meinst Du damit die Überlegungen damals mit dem UWF Herausgeber?


    Hi Wolfgang,

    ja, das war damals, meine ich der Heinz Ritter, der ja leider nicht mehr hier schreibt... Die Idee ist ja schon ein paar Jahre alt, aber irgendwie dreht sich ja die Strömungsfrage seit langem im Kreis. Und so richtig zufrieden ist ja bis dato keiner.
    Das von mir entwickelte Konzept, wurde damals von Kadatz gezeichnet, der das Verfahren sofort verstanden hat.

    Vor Jahren las ich in einem US-Artikel etwas über die laminare Strömung. Da war der Autor der Meinung, dass eine gleichmäßige, also laminare Strömung, genau so wichtig sei, wie Licht. Das erste Bild stammt aus diesem Artikel. Ich habe mir dann weiter Gedanken gemacht, wie man das in einem Aquarium umsetzen kann. Hier mal der erste Versuchsaufbau und eine grafische Darstellung des Systems zur besseren Verständigung.


    Zitat

    Was mich davon abhält, und wahrscheinlich die meisten anderen auch, ist einfach das man die Sicht durch die Seitenscheiben verliert.


    Ja, das ist dann leider so. Bei grundsätzlich neuen Dingen, muss man sich manchmal von alten Zöpfen trennen. Und ganz ehrlich, Wolfgang : .. ich hab selbst einige Becken mit Seitenscheiben gehabt. Das war, jedenfalls bei mir, immer die Stiefmütterchenseite mit den Class-B-Korallen. Es hat mir auch nie gefallen, die Seitenscheiben zu putzen. Scheibenputzen ist immer die Arbeit, die regelmäßig und oft gemacht werden muss. Irgendwann war ich froh, keine Seitenscheiben mehr zu haben. Später hatte ich dann nur noch die sog. Bilderrahmenaquarien, also wo man z.B. im Wohnzimmer nur noch die Frontscheibe gesehen hat, weil die Becken rückwertig eingebaut waren. Ich persönlich würde heute keine mehrseitigen Aquarien betreiben. Aber wie gesagt, reine Geschmacksache......

    Dieses System ist aber völlig ungeeignet für Aquarien Typ Kaimauer oder Dekohaufen. Hier können die Seitenwände und das Becken selbst, nicht zugestellt werden. Das Augenmerk wird mehr in Richtung Mitte verlagert, also eher minimalistische Aquaristik.... auch das werden die Versuche zeigen, inweit man ein System zustellen kann, ohne dass der laminare Strömungseffekt, völlig zusammenbricht. Ich denke, dass Rifftürme und sehr verästelte Strukturen ideal wären. Perfekt wäre eine schwebende Deko, also, wenn der Boden nicht zugeparkt wird. Kann der Luther oder der Dammers sich ja mal Gedanken machen :smiling_face:

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    Würde es rechnerisch reichen, etwa die Hälfte der Seitenscheibe zu nutzen, und ev leicht schräg nach vorne strömen zu lassen? ..

    Besser so, als gar nicht... es würde auch evtl. gehen, wenn man eine PVC-Rohrringleitung einmal um die komplette Seitenscheibe verlegt....und in dem Ring vlt. 20 oder 30 Löcher bohrt.... Dann hat man natürlich einen Teil der Fläche als Abströmfläche genutzt, aber eben nicht nur einen Teil . Ziel und Zweck ist es aber die *gesamte* Wassermasse in Bewegung zu versetzen. Das bis dato gängige klassische Prinzip ist ja mehr oder weniger ein Mitreißeffekt, egal ob das Wasser aus nur einer Propeller-oder durch mehreren Förderpumpen geschossen kommt. Je härter der Strahl, umso mehr Bewegung.... stellenweise. Und genau das ist das Problem : .. stellenweise..... ich möchte aber die gesamt Fläche in Bewegung halten und nicht darauf hoffen, dass der harte Wasserstrahl mir nicht alle Korallen von den Ästen fegt und ich die Umfaller Dutzende male wieder vom Boden aufheben muss.


    Das mit dem 8-Eckbecken kann funktionieren, wenn zwei Kästen verwendet werden, die jeweils in die andere Richtung blasen. Funktioniert das in einem normalem Rechteckbecken, sollte das auch hier gehen.

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    ....und wenn ja wieviel Energie aufgebracht werden muß.


    .. und genau das kann noch keiner sagen... ich vermute mal: .. am Anfang tut sich erst mal gar nichts oder sehr wenig... so nach 2-3 Minuten fängt die Strömung an zu wirken.. nach 3-5 Minuten ist es vollbracht und die gesamte Wassermenge ist in Bewegung und wird sich weiter aufschaukeln bis zu einem Punkt, wo es dann zu viel wird. Und genau da setzt dann die Pumpe ein, die sich dann runter regeln soll. Anders ausgedrückt : ... am Anfang, wie ein Güterzug beim Anfahren : ... voll Power.. ist der Zug in Bewegung, halbe Kraft oder weniger, je nachdem wie die Steuerung konfiguriert/eingestellt wird ... Interessant wird die ganz Geschichte aber dann, wenn der Umkehrschluss einsetzt, also wenn die eine Pumpe runterfährt und die andere hoch.... bei dem Umkehrspiel dürften Strömungen auftreten, die das gesamte Becken durchblasen werden. Aber sanft, nicht brachial.... die Stärke ist abhängig davon, wie schnell die Pumpen hoch-und runter geregelt werden, also die Rampenlaufzeiten. Für dieses Szenarium haben wir extra bei der 230 Watt Speedy, der Pumpe 63er Einlässe verpasst, denn nichts ist so uneffizient, als dass bei einer CL-Pumpe, der Ansaugbereich zu eng ist. Ist wie atmen durch einen Strohhalm. Ich habe in langwierigen Versuchsreihen herausgefunden, dass die Effizienz einer Pumpe erheblich durch die Größe des Zulaufs und der Gestaltung des Ansaugbereiches am Pumpenkopf, abhängig ist... So konnten wir die Leistung der Pumpe, die anfänglich bei ca. 14.000 Liter lag, auf fast 20.000 Liter/h steigern. Und zwar nur durch die Pumpenkopfgeometrie. Wie das ganze sich nachher bei einem Realtest auswirkt, werden wir sehen....


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    Klaus werden die Kästen ganz banal mit einen Rohren angeschlossen und fertig ? Oder werden die Kästen mit ein Drucksensor überwacht ?


    Der Kasten wird ganz banal auf die Rohrverschraubungen gesteckt, verklebt oder verschraubt... wie genau, das weiß ich noch nicht. Der Ansaugbereich wird von IHM-Müller in den hinteren Ecken mit 70mm Lochbohrungen versehen, wo wir selbst gedrehte Verschraubungen verwenden, die natürlich sehr kurz in das Becken ragen. Der Kasten wird unten ca. 40 mm vom Boden entfern,t erst anfangen, man will ja nicht den Sand wegspülen. Der Kasten darf also nicht bündig im Sand stehen, bzw. die löcher fangen erst ein wenig nach oben versetzt an.... Der Kasten selbst muss nicht breit sein, 2-3 cm reichen völlig, vielleicht sogar nur 10-15 mm... das müssen Versuche hier ergeben, wie breit sie sein müssen, um die Wassermenge gleichmäßig zu verteilen. Und genau das ist der Punkt : ... Gleichmäßigkeit. Das heißt also : ....


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    Oder werden die Kästen mit ein Drucksensor überwacht ?

    ..... dass die Probekästen auf jeden Fall Feindrucktransmitter an der obersten Stelle bekommen um zu sehen, wie viel Druck anliegt. Es muss permanent ein ganz leichter Überdruck anliegen, nur so sieht man, dass aus allen Löchern gleichmäßig das Wasser ausströmt. Bei zu wenig Druck kann passieren, dass das Wasser nur am leichtesten Punkt rauskommt und genau das darf nicht passieren. Ein Closed-Loop System, also ein in sich geschlossenes System arbeitet ja nicht gegen die Schwerkraft, sondern nur durch Rohrwiderstand. Bei einer günstigen Installation, dürfte der aber zu vernachlässigen sein. So werden wir nicht, wie auf dem Bild oben, die Pumpen auf den Boden stellen, sondern die Pumpen hängen/saugen senkrecht stehend, unter der Aquarium-Multiplexplatte, direkt aus der Box an, drücken aber in die gegenüberliegende Box rein. Das ist der widerstandsloseste Ansaug überhaupt. Die Pumpen sind leise genug, dass sie wahrscheinlich nicht mal entkoppelt werden müssen. Auch das wird ein Versuch zeigen, ob es so geht....


    Zitat

    hi so ne iddeehab ich vorlängern auch hier gepostet wurde als schwachsinig abgetan leider...

    helmut...


    Haha.... tja... das *Neue* ist immer ein Feind des *Alten* Es ist immer leicht, etwas theorietisch zu verneinen, als es selbst praktisch mal zu versuchen. Versuche sind immer sehr teuer und zeitaufwändig. Wenn dann etwas funktioniert und die Kunden sind begeistert, ahnst Du nicht, wie schnell das dann nachgebaut und als Eigenidee, angepriesen wird. Ist in unserem Bereich auch nicht anders. Könnte Dir Dutzende Beispiele nennen.


    Zitat

    ...nicht schon wieder mit was anderem "rumspielen" - verkünde uns endlich die Neuigkeit, dass die "Strömungsspeedy" bestellt werden kann!...

    Hi Günther....


    das Propeller Pumpen-Projekt ist schon fast abgeschlossen... die ersten Muster-Steuerungen werden gerade gebaut, die Titanteile für den Body und Flansch sind bestellt und an die 20 unterschiedliche Propeller warten hier auf ihren Einsatz.... wir brauchen eine fertige Steuerung, um den Motor auf die Propeller anzupassen. Leider ist es immer so, dass solche Projekte, wenn man das in Deutschland machen lässt, extrem lange dauert, gerade wenn es um Musterteile geht. Die 230 Watt Speedy hat über 2,5 Jahre gedauert, bis alles klar war.... und immer noch werden täglich neue Vorgaben gemacht, so haben wir beschlossen, dass die 230 Watt und die 12 Volt Propellerpumpen, alle serienmäßig die WLan Schnittstellen eingebaut bekommen, damit später nicht wieder Pumpen mit oder ohne Schnittstellen auf Lager liegen. Damit kann man später wunderbar die Pumpen auf sein Smartphone legen und eine FernüberwachungsApp sich runterladen.
    Also, wir sind dran, aber die Warterei macht uns selbst kirre, aber schneller schießen die Preußen leider nicht....

    Alles in allem haben wir an die zehn neue Projekte in der Pipeline... als nächstes kommt eine 500 Watt DC-Tauchpumpe, dann die 12 Volt Abschäumerpumpen, 12 Volt Mini-Förderpumpen, den Biotower für Dreamboxen, Calziumreaktor, Zeolith-Reaktorund einiges mehr....


    Grüße ... Klaus

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    Wer legt denn sowas fest? Was soll denn das für eine Logik sein? Damit im Falle des Falles auch wirklich das ganze Becken leer läuft?


    ....mach doch mal in ein prall gefülltes Becken einen kleinen Ritzer außen an die Scheiben und Du hast die Antwort !! ....Bitte danach einen kleinen Schritt nach hinten, eine halbe Drehung nach links... und laufen lassen .....Vlt. hast Du ja mal was von dem geplatzten Becken in Heilbronn gehört, da war genau so was der Hauptgrund, warum das Becken gerissen ist. Und das gleich zwei mal hintereinander. Schade dass Herr Hoffmann hier nicht mitschreibt, der kann Dir dann was erzählen von Lochbohrungen....Da ist in der Tat das Becken ganz leer gelaufen. Laut gerichtlich bestelltem Gutachten, waren Löcher in den Seiten- und der Rückwand ausschlaggebend für den Schaden. Schon von der Logik her, macht man keine Lochbohrungen in diese empfindlichen, statisch relevanten Teile. Genau diese Scheiben stehen unter enormen Druck und jede Lochbohrung schwächt die Statik. Einfacher Praxistest : ... nimm mal ein drei, vier- oder fünf Meter langes, gefülltes Becken und halt mal eine Alu-Richtlatte über die Scheiben... danach traut sich niemand mehr, da Lochbohrungen zu setzen. Im klassischen Sinne nennt man das eine *Sollbruchstelle*
    Anders sieht es aus bei Bodenscheiben. Diese sind statisch unterfangen mittels Auflageplatten, im besten Fall durch eine Multiplexplatte und darunter noch durch einen Unterbau, im günstigem Fall, durch ein stabiles Metalluntergestell. Hier wurde der Druck statisch abgefangen und abgeleitet. Da biegt sich nichts mehr durch.

    Zitat

    Warum willst Du denn unbedingt irgendwelche extra Becken aufstellen? Es gibt doch nichts, was man außerhalb eines Hauptbeckens besser machen könnte,


    Jeder der die Möglichkeit hat, einen separaten Technikraum zu haben, wird früher oder später sich zusätzliche kleine Becken oder Refugien aufstellen. Da gibt es Dutzende von Anwendungsfällen, nicht nur als Quarantänebecken. Das sind meine Erfahrungen aus 25 Jahre Anlagenbau.


    Zitat

    + Keine Hubarbeit einer Förderpumpe


    Worüber reden wir, wenn die Pumpe tatsächlich 1 Meter höher fördern muss ? Bei einem so großem Becken sollte das kein Maßstab sein.

    Zitat

    +Kein rumkriechen (Abschäumerreinigen o.ä)


    Dafür aber eine kleine Trittleiter und rüberbeugen und richtig Spaß, wenn da mal die Pumpe rausgeholt werden muss.


    Zitat

    + Keine Absicherung gegen Wasserverlust durch z.B. Stromausfall nötig (Höhe TB voll nutzbar, ...)


    Bei einem richtig berechnetem und kalkuliertem Ablaufschacht & Auffangbehälter, gibt es keinen Wasserverlust. Ein zusätzliches Wasservolumen im Unterbecken ist sehr hilfreich. Im Filter setzen sich Schwebstoffe ab, die sich leicht absaugen lassen. Ich würde niemals auf ein ordentliches Fliterbecken verzichten wollen, weil erfahrungsgemäß immer zusätzliche Geräte angeschlossen werden, sei es ein Medien-oder Pelletfilter oder sonst was. Der Platz im Unterbau ist ja vorhanden und als Bücherregal ist der Platz echt zu schade.

    Grüße ... Klaus

    Da niemand meine Idee, zur Umsetzung einer echten laminaren Strömung in einem Meerwasseraquarium umgesetzt hat, werden wir das jetzt selbst in die Hand nehmen. Dazu haben wir ein handelsübliches Aquarium, mit Weißglasfrontscheibe bei der Fa. IHM-Müller mit den Maßen 200 cm länge, 80 cm Tiefe und 60 cm Höhe, bestellt.

    Dieses Aquarium wird mit Strömungsboxen auf den beiden Seitenscheiben ausgestattet. Jede Box bekommt je eine der neuen RD3-Speedy/230 Watt zugewiesen. In die gesamte Seitenfläche der Box werden viele Löcher gefräst und von innen angesenkt.

    Mit diesem Versuchsbecken wollen wir endlich eine funktionierende laminare Strömung in einem Meerwasserbecken erzeugen. Dazu laufen die Closed-Loop Pumpen über Kreuz, das heißt, eine Pumpe saugt z.B. am rechten Kasten an und drückt in den linken Kasten. Dabei werden sich Seitenwände als Strömungsbrecher gegenseitig aufheben und nach kurzer Zeit, sollte ein laminarer Strömungseffeket eintreten. Alles noch Theorie, aber wir werden sehen.

    Für die Glasdurchbrüche verwenden wir erstmalig unsere eigenen neuen Tankverschraubungen, die mit zwei dicken Silikon O-Ringen versehen werden. Für die RD3-230 Watt brauchen wir 63mm Durchbrüche im Boden, es werden daher 70 mm Löcher gebohrt. Da es für unsere Anwendungen keine fertigen Verschraubungen gibt, machen wir die jetzt selbst.

    Wir werden in diesem Thread darüber berichten, sobald es los geht....

    Grüße ... Klaus

    So... jetzt ein besseres Video.

    Unser Salzwasserprüfstand mit 200 cm Länge und 100 cm Breite, wird mit einer 80 Watt RD3 Speedy, als reine Strömungspumpe, beströmt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Am Ausgangsstutzen haben wir etwas über 12.000 Liter echten Flow messen können. Selbst nach 200 cm kommt hinten am Ende noch eine richtige Welle hoch.
    Natürlich ist das Becken für so einen Test immer noch zu klein, es müsste mindestens doppelt so hoch sein, aber wir haben ja auch nicht vor, die RD3 Speedys als reine Strömungspumpen zu verkaufen. Unser Fokus liegt viel mehr diese Teile als Closed Loop Pumpen zu vermarkten.
    2 x 80 Watt Speedys als Clsoed Loop Pumpen, eine für die linke Seite, eine für die rechte Seite, möglichst kurz verrohrt, je Seite einmal geteilt in 2x32 mm Rohre und man kann mindestens ein 160-180 cm Aquarium perfekt beströmen

    Hier unser Video....

    http://youtu.be/Ynz7Yg7C7wE


    Grüße ... Klaus

    Hi Thorsten...

    bei dem Messverfahren, muss der Innendurchmesser eingetippt werden. Du kennst das Verfahren ja :grinning_squinting_face: Im Grunde ist das Meßgerät, die Weiterentwicklung von dem Gerät, was Du damals mit gebracht hast, als wir beide hier in der Firma Propellerpumpen vermessen haben.

    Zitat

    .....daß Rohrleitungen (also Dein bisheriger Meßaufbau!) unheimlich viel Leistung schluckt, hast Du versucht, das lächerlich zu machen.....


    Das sehe ich nicht so, Thorsten... unser Meßaufbau kommt einem realem Betriebszustand schon relativ nahe. Im Grunde sind Messverfahren, direkt am Ausgang die Leistung zu messen, nicht praxistauglich, weil Förderpumpen immer in einem Rohrnetz installiert werden. Normalerweise..... Du verbaust ja auch Förderpumpen in Keramiknester ... :grinning_squinting_face: .. ein Verfahren, wo ich so gar nicht von überzeugt bin. Aber ist auch egal, wir müssen ja nicht immer einer Meinung sein.
    Lächerlich habe ich das nie gemacht. Wir haben ja damals zusammen auch RD1 Pumpen mit unserem Pumpenprüfstand gegen gemessen und die Abweichungen lagen, wenn ich mich recht erinnere, gerade mal zw. 3 und 5 %.

    Welche Methode für Pumpenleistungsmessungen die bessere ist, sei dahingestellt. In aller Regel sind Leistungsmessungen erst ab 1 Meter WS Stand der Dinge. Pumpenprüfstände bei Großfirmen, selbst die ich selber in Betrieb gesehen habe, waren in etwa immer so aufgebaut, wie unser Prüfstand. Man saugt aus einem Behälter an und drückt es ein wenig höher wieder rein.... dazwischen wird gemessen.

    Schmagauke....

    wir können den Test noch mal wiederholen am großen Becken. Das hat mehr als 200 cm und ist auch mehr als 1 Meter breit.....ich werde berichten, wie es ausgegangen ist .....

    Grüße ... Klaus

    Ps. .. hier mal Prüfstände aus der Industrie für Großpumpen. So ähnlich ist auch unser Prüfstand aufgebaut, nur deutlich kleiner.....

    Hi Basti...

    Nein, die Teile haben wir nicht auf Lager. Bei unserem früheren Anlagenbau haben wir die eingesetzt und anlagenspezifisch, geordert. Sie sind schlichtweg zu teuer, die auf Lager zu legen.

    Die Spindelabdichtung würde ich aus PDFE nehmen....

    Grüße ... Klaus