Beiträge von klaus Jansen

    Hallo, an alle Forumuser,
    dieses Aquarium haben wir mal für eine Kundin in eine Küche gebaut. Ich fand damlas die Idee nicht schlecht. Schließlich hält man sich doch sehr viel in einer Küche auf, oder?? B ei uns jedenfalls mehr, als im Wohnzimmer. Mich würde nun mal interessieren, wie Ihr über ein solches Aquarium in einer Küche denkt. Bin mal gespannt, was für Antworten darauf kommen.

    Grüße aus Köln .... Klaus Jansen
    > Royal-Exclusiv<H

    Hallo, Hans Werner,
    Du hast es auf den Punkt gebracht. Probieren und beobachten. Nur so kann jeder rausfinden, was für sein Becken am Besten ist. Was beim einen geht, geht beim anderen noch längst nicht.... wie ich schon gesagt habe .... die Meerwasseraquaristik ist noch voller Rätsel

    Grüße aus Köln ... Klaus Jansen

    Zitat

    Original von Chriss
    Hallo Klaus,

    warum bist du der Meinung, dass sich das Prinzip des Fallstromabschäumers hier nicht durchsetzt. Es geht ja nur um eine andere Art der "Lufterzeugung" bzw. Lufteinzug und Zerstäubung. Dieses Prinzip ist meiner Meinung nach nicht schlecht.
    Ich kenne hier jemanden im Forum, der könnte sein Wasser 8 Meter hinunterfallen lassen in den Abschäumer. Das müsste dann so aussehen, wie auf einer Schaumparty :grinning_squinting_face: !
    Der Nachteil des Fallstromabschäumers ist doch der hohe Stomverbrauch der benötigten Pumpe und evtl die Lautstärke. Mir fehlen aber die Erfahrungen mit diesem Abschäumertyp und deshalb kann ich auch keinen weiteren Grund erkennen, warum er schlechter sein soll, als "unsere".

    Gruß,
    Christian

    Hallo, Chriss,
    den größten Nachteil des Fallstromabschäumers hast Du schon angesprochen : .. die Lautstärke! Mein Meerwasserfreund hatte sich ein solches Teil gebaut, aber nach einem halben Jahr wieder abgebaut und gegen einen Tauchabschäumer ausgetauscht. Fazit: zu laut, zu uneffektiv, schwer zu regulieren. Das mit dem Regulieren kann ich sogar nachvollziehen und zwar aus einem einfachen Grund : die Pumpen, die im Keller stehen, laufen nachts mit einer geringfügig höheren Drehzahl als tagsüber, oder zu den sog. Spitzenverbrauchszeiten. Soll heißen : die Pumpen förden nicht immer die gleiche Menge Wasser, da Stromschwankungen im Netz vorhanden sind. An meinen eigenen Pumpen (stehen auch im Keller) konnte ich mittels einem Drehzahlmessgeber feststellen, das die Drehzahl im Laufe des Tages sich um bis zu 120 Upm ändern kann. Der Fallstromabschäumer ist aber absolut auf eine konstante Fallmenge angewiesen. Schwankungen werden mit Überlauf des Schäumers honoriert. Aus diesem Grund, hat mein Kollege ihn wieder abgebaut, nachdem 3 mal der Keller geflutet war. Der Stromverbrauch, sehe ich als einen zu vernachlässigenden Faktor an, die Förderleistung der Pumpe geht ja eh nach oben, also warum nicht dann das zurückkommende Wasser als Abschäumerantrieb nutzen ? Da ist der Fallstromabschäumer schon eine geniale Idee. Einen weiteren Nachteil sind die heftigen Turbulenzen im Fallstromabschäumer. Das versucht man mit sog. Biobällen zu unterbinden, wobei man sich zwangsläufig einen Biofilter mit angelacht hat. Tendenziell würde ich den Fallstromabschäumer nicht als schlecht bezeichnen, er ist eben nur noch weiter entwicklungsbedürftig. Mir ist in Deutschland kein namhafter Hersteller bekannt, der das Prinziep aufgegriffen hätte und ihn zur Marktreife bringen will. Und das aus einfachem Grund : .. es gibt keinen Markt dafür... wer hat schon seine Filteranlage im Keller stehen ? Die Mehrzahl der Aquarianer hat numal die Filteranlage unter dem Aquarium oder daneben.
    Die hierzulande auf dem Markt erhältlichen Abschäumer sind bewährt, eine ganze Reihe sind sogar ausgesprochen gute Teile. Die experimentierfreudigen Aquarianer sind selten geworden, oder kennt jemand hier, der einen funktionierenden Fallstromabschäumer seit mind. 1 Jahr betreibt ?.
    In diesem Sinne .... Klaus Jansen

    Zitat

    Original von Chriss
    Hallo,

    wie erklärt ihr euch die Aussage einiger Amerikaner, die sagen, dass sie Probleme (Mangelerscheinungen der Korallen, evtl. sogar Ausbleichen) bekommen haben durch zu starke Abschäumung bei Verwendung eines Fallstromabschäumers?

    Gruß,
    Christian

    Hallo, Chriss.....
    wie bitte ? Amerikaner ? Kennst Du den amerikanischen Korallenriffstand ? Wer kann mal hier Berichte posten, der im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sich Schauanlagen anschauen durfte. Also, von den Amis lernen ? Nee... die hängen doch noch meilenweit dem deutschen Stand hinterher. Auf deren Beobachtungen, gebe ich nichts. (oder nicht sehr viel) Den von Dir genannten Fallstromabschäumer hatte ich mal in Aktion gesehen. Der wird sich hier bei uns, nicht durchsetzen. Aber das ist jetzt nicht das Thema. Solange nicht das Gegenteil bewiesen ist, kann es durchaus möglich sein, das ein kräftiger Abschäumer, auch Spurenelemente dem Wasser entzieht. Aber ist es denn nicht einfacher, diese wieder mit einem Wasserwechsel oder Zugabe von Spurenelementen, auszugleichen ? Tut mir leid.... ich sehe keinen Sinn darin, die täglich abgeschäumte braun-schwarze Brühe im Becken zu lassen. Frei nach Greenpeace : das Meer (Aquarium) hat keinen Abfluss, der Dreck bleibt drin....

    So long und Grüße aus Köln .... Klaus Jansen

    Hallo, Hans Werner,
    klar, wenn Rohrleitungen nur Stundenweise betrieben werden, kann sich keine Mikrofauna an den Rohrwänden bilden. Aber auch stillstehendes Wasser, gerade Meerwasser mit seinen Tausenden und Aber-Tausenden Mikrolebewesen pro Kubikzentimeter, die reagieren auch nicht gerade lustig auf Sauerstoffentzug. Ich bin da vor Jahren zufällig darauf gestoßen. Ich hatte zur Überprüfung mal 2 Redoxelektroden an einem Meerwasserbecken montiert. Eine Elektrode hing am Beckenrand, eine war fest in einer Rohrleitung installiert, dieses Rohr war nur Stundenweise in Betrieb, also Dein Vorschlag zum stundenweisem Pumpen- Betrieb, wurde hier durchgeführt. Nach Pumpenstillstand sackte der Wert bereits nach 5 Minuten immer weiter ab, bis er nach 30 Minuten um über 250 Punkte tiefer lag, als die Messelektrode am Beckenrand. Obwohl ich heute generell nicht viel vom Redoxmessen halte, war für mich der Beweis erbracht, das in Stillstandzeiten der Rohrleitungen, das Wasser .. umkippt.. Also nach meinem Ermessen, eine erhebliche Störung der Kontinuität darstellt.
    2. Frage : Aktivkohle im Meerwasser kann sehr gute Auswirkungen haben oder auch Katastrophale, je nachdem. Generell abzulehnen sind sog. Aktivkohlelangzeiteinsätze, wie sie mache Profis (?) gerne empfehlen. Ich hatte mal einen sehr interessanten Gedankenaustausch mit einem Chemiker der Fa. Bisterfeld, einer der größten Hersteller von Aktivkohle für Abwassereinsatz. Ich verkürze mal die Sache so : .. Aktivkohle ist im Meerwasser bereits nach Stunden erschöpft.. die atomare Gitterstruktur der Aktivkohle lässt einen weiteren, über Tage hinziehenden Einsatz, nicht zu. Ergo, handeln wir uns bei längerem Einsatz von Aktivkohle, eine tollen Denitrifizierfilter, ein. Soll heißen : die mühsam und teuer gesammelten Giftstoffe aus dem Meerwasser, fangen bereits nach 24 Stunden an, sich wieder abzubauen, oder besser gesagt, von einer Giftstufe, sich in die andere zu zersetzen. Die dabei freiwerdenden Bakterientoxine, schaden erheblich gewissen Tiergruppen, insbesondere empfindliche Xeniden. Daher auch die Vermutung, Aktivkohle würde Xenidenbestände vernichten, bei Einsatz von Kohle. Das stimmt so nicht. Schuld ist nicht die Aktivkohle als solches, sondern der zulange Einsatz im Wasser. Gerade Xeniden, Anthelien und ähnliche Filtrierer reagieren sehr empfindlich auf Bakterientoxine. Also.. man nehme eine gute Kohle, vor Einsatz auswaschen, in gutdurchströmten Teil des Filters einsetzen und dann nach sp. 8 Stunden wieder raus. Generell sollte man aber vor Einsatz der Kohle sich fragen, warum sich gewisse Gelbstoffe angelagert haben. Damit gleite ich dann wieder über, warum ein Abschäumer nicht groß genug sein kann : in überschäumten Becken, gibt es keine Gelbstoffe. Wer ergo ständig Aktivkohle nehmen muss, um das Wasser klar zu bekommen, sollte sich besser Gedanken machen, warum färbt sich das Wasser so schnell gelb. Mit Kohle laboriert man nur das Problem. Man beseitigt es nicht. Anders ausgedrückt : man rennt ja auch nicht dauernd zum Zahnarzt und lässt sich jeden Tag eine Spritze gegen Zahnschmerzen geben, daher auch der Ausdruck.. das Übel an der Wurzel packen.
    In diesem Sinne :
    Salzige Grüße aus Köln ... Klaus Jansen

    Hallo, Hans Werner,
    ich hoffe nun doch, das mir Leute widersprechen. Eine Diskusssion lebt von Widersprüchen.... und wir sind ja hier schließlich auch ein demokratisches Forum. Zum Thema : in Rohrleitungen gibt es sehr wohl eine tätige Mikrofauna. Wer ein PVC-Rohr nach Jahren aufschneidet, der wird überrascht sein, was er dort vorfindet...... ich habe Rohrleitungen gesehen, die waren zu 70% geschlossen mit Hunderten von Kalkröhrenwürmern. Was sich da sonst noch so tummelt in Rohrleitungen, das sollten dann mal unsere Biologiespezln im Forum erklären.

    Hallo, Kenny....
    Peter Wilkens ist in seiner Betrachtungsweise der biologischen und chemischen Vorgänge nach wie vor aktuell. Seine technischen Ansichten sind das leider nicht. Nach meinem Empfinden ist er in den 80er Jahren hängengeblieben. Oder kennt jemand noch jemanden, der empfiehlt, seine Dekoration mit toten Korallen und Portlandzement zu gestalten ? Das Stundenweise Abstellen der Strömungspumpen oder Abschäumer bringt dem System nichts Gutes. Einen Abschäumer so zu regulieren, das eben mal mehr oder weniger Wasser/Luft eingedüst wird, stellt nach meiner persönlichen Meinung, eine Störung der Kontinuität dar. Es bringt auch allgemein nicht viel.... wird die Zulaufmenge verringert, dann wird eben das nun länger im Abschäumer verweilende Wasser besser abgeschäumt. Oder glaubt hier irgendjemand, das irgendein Abschäumer in der Lage ist, das austretende Wasser am Abschäumerauslauf ist zu 100 % gereinigt ? Haben wir z.B. einen Abschäumer mit 3000 Li/h gefahren, so wurde das Wasser, nehmen wir mal den hypotetischen Wert an, zu 10% gereinigt. Fahren wir nun 1500 Li/h Wasser in den Schäumer, so ist das austretende Wasser eben zu 20% gereinigt, usw. Sorry, das hier sind keine wissentschaftlich ermittelte Fakten, sondern Beobachtungen aus meiner eigenen Meerwasserzeit. Wenn wir baugleiche Abschäumer am Prüfstand laufen lassen und lediglich die Wassermenge verändern, die Luftmenge aber gleich ist, so haben am Abend beide Schäumer die gleiche Menge abgeschäumt. Im Gegenteil, der Schäumer mit weniger Turbulenzen hat deutlich mehr abgeschäumt. Aber das wäre dann schon wieder ein neues Thema.

    Grüße aus Köln... Klaus Jansen

    Betr : Abschäumerabschaltung...
    Einen vermeintlich übergroßen Abschäumer abschalten ? Davon halte ich gar nichts... Wenn ich mal so die schönsten und erfolgreichsten Meerwasseraquarien und deren Besitzer besucht habe, ist mir in vielen Diskussionen und Befragungen eins aufgefallen : nur die haben Erfolg, die eine kontinurierliche Linie fahren und da gehört Abschäumer ausschalten ganz bestimmt nicht dazu. Ein mit vernünftiger und wohlgemerkt, ausreichender Technik, ausgestattetes Aquarium, sollte in Ruhe gelassen werden. In regelmäßigen Abständen einen Wasserwechsel durchführen, Spurenelemente nachdosieren, Lampen und Brenner pünktlich auswechseln, Abschäumer pflegen und warten usw.usw.... jegliche Unterbrechung der Kontinuität, und dazu gehört auch einen Abschäumer ausschalten, unterbricht die Linie. Wer ständig mit beiden Händen im Aquarium hängt, alle Wochen seine Strömung ändert, dies und jenes Wunderwässerchen ausprobiert, mal mit, mal ohne Ozon und am Sontag auch mal die UV-Lampe mitlaufen lässt, (hat ja schließlich auch Geld gekostet).... der wird lange auf den Erfolg warten. Eine Abschäumerabschaltung verändert schlagartig den Sauerstoffgehalt und die Oxydationsstufe im Aquarium. Wie wichtig der Sauerstoffgehalt in einem Meerwasseraquarium ist, dem sei jener Versuch empfohlem : ein ständig durchströmtes Rohr, z.B. Wassertransportleitung vom Filter zum Abschäumer... einfach mal 20 Minuten ausschalten und dann wieder einschalten. Im günstigsten Fall riechte es kurfristig nach faulen Eiern. Im ungünstigen Fall habt ihr ein Redoxmeter am Aquarium und werdet beobachten können, das der Wert dann schlagartig in den Keller sackt und Stunden braucht, um sich wieder auf den alten Stand zu berappeln. Das Fazit des kleinen Experiments : in den Rohrleitungen gibt es eine Mikrofauna, welche höchst abhängig von Sauerstoffreichem Wasser ist. Entzieht man den Bakterien den Sauerstoff, sterben diese schlagartig ab und verseuchen das Wasser mit üblen Geruchsstoffen. Das bemerkt man sofort, die freigewordenen Bakterientoxine bemerkt man erst Tage später... die Korallen sind zu. Die wissentschaftlichen Zusammenhänge sind durchaus nachvollziehbar und nachzulesen in den Meerwasserbänden von dem von mir hochgeschätzten Meerwasserpionier Peter Wilkens, Band 1 und 2. Aus diesem Grunde sollte man auch darauf verzichten, eine Strömung stundenweise von links und rechts in das Aquarium einzudüsen. Im Stillstand fault das Wasser in den Rohren. Jedesmal ein Schockerlebnis für die Korallen und Fische. Im Ganzen natürlich nicht sofort zu sehen, im Einzelnen geht hier und da mal eine Koralle oder Fisch über den Jordan. Woran´s gelegen hat ? Vielleicht auch am stundenweise abgeschaltetem Abschäumer ? Wer weiß ? Die Meerwasseraquaristik ist noch voller Rätsel....

    Grüße aus Köln ..... Klaus Jansen

    Hallo, Andre,
    das Gerücht für eine mutmaßliche Abschäumerüberdimsionierung geistert seit Mitte/Ende der 80er Jahre durch die Fachgazetten. Auslöser dieser Diskussion Pro und Contra Eiweißabschäumer, war die Firma Dupla, die aus Verkaufstaktischen Gründen ( ich erinnere mich noch, wie die blauen Biobälle einzeln verkauft wurden !!) die Bioball-Rieselfiltertechnologie in die Meerwasseraquaristik, einführte. Na, ja.. was aus dieser Technologie übriggeblieben ist, kann ja jeder hier im Forum nachschlagen : nichts.... Nur das Gerücht einer Abschäumerüberdimsionierung, also , das hält sich ja hartnäckig. Mein Fazit : ES GIBT KEINE ZU GROSSEN ABSCHÄUMER !! Überdimensionierte Abschäumer, stellen Ihren Dienst ein, wie Matthias auch vor mir richtig beschrieben hat und sonst passiert gar nichts. Mir ist bis dato kein fundierter wissenschaftlicher Bericht unter die Augen gekommen, der das Gegenteil beweist. Im Gegenteil.. einige Vorzüge von übergroßen Abschäumern im Einzelnen : hohe Sauerstoffsättigung. Da kann auch mal im Sommer mal ein Aquarium auf 32 Grad hochfahren, ohne dass eine Koralle zugeht oder ein Fisch nach Luft ringt. Zum Vergleich : in Ebbetümpeln an der Kenianischen Südküste, haben wir Temperaturen von 39 Grad gemessen. Keine Koralle war im Begriff abzusterben, kein Fisch hatte eine erhöhte Atemfrequenz. Der Grund : bedingt durch die sengende Sonne, haben Mikroalgen unglaublich viel Sauerstoff produziert, welcher in langen Blasenkolonnen an die Wasseroberfläche zog. Mein pers. Fazit aus dieser Beobachtung : in Ebbetümpeln herrscht eine große Sauerstoffübersättigung.
    Desweiteren frage ich mal an, ab wann, bzw. welche Baugröße oder Wirkungsprinziep, ja, wann ist denn nun eigentlich ein Abschäumer zu groß ? Ich habe Aquarien gesehen, die hatten mehr Wasser im Abschäumer zirkulieren, als im Aquarium. Wer jemals die Ehre hatte, Gerd Holst aus Duisburg, sein Aquarium zu bestaunen, der wird das verstehen. Sein modifizierter Abschäumer haute derart viel Sauerstoffblasen in das Aquarium, das man zeitweise die Rückwand nicht erkennen konnte. Von wegen, Korallen mögen keine Sauerstoffblasen. Keine einzige Stein- oder Weichkoralle war geschlossen. Abgesehen von dem störendem optischen Eindruck, konnte ich keine negativen Begleiterscheinungen einer überdimsionierten Abschäumung feststellen.
    So, das war´s für heute erst mal. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mal eure Meinung und Erfahrungen zum Thema Abschäumung hier postet Vielleicht haben ja andere User gänzlich andere Erfahrungen gemacht. Auch das würde mich interessieren..

    Grüße aus Köln .... Klaus Jansen

    Hallo, Michael...
    die einzigsten Meerwasserfesten Schläuche, die im Meerwasser ihre Geschmeidigkeit nicht verlieren, sind Silikonschläuche. Leider sind die sehr teuer und im Fachhandel in der Regel nicht zu bekommen. Bei Einsatz von Silikonschläuchen sollte man auf zwei Faktoren achten : 1.) mind. 4-5mm Wandstärken. Bei dünneren Wandstärken knicken die Schläuche ein, gerade wenn´s um´s Eck gehen soll. 2.) Die Shorehärte sollte 60 Shore nicht übersteigen. Dann hat man gleichzeitig auch eine Entkopplung von Pumpenresonanzschwingungen erreicht.
    Grüße aus Köln ... Klaus

    Guten Abend, Peter..
    Du mußt die Ringleitung, wie der Name schon sagt, als Ring ausführen und nicht als U.... Nur in Ringleitungen als solches, also ein O, baut sich ein gleichmäßiger Druck im Rohrinnern auf, so dass aus allen Austrittsöffnungen die gleiche Menge Wasser fließt. Bei einer U-Konstruktion wird es einen Rückstau geben und aus wenigen Öffnungen ganz viel und aus den restlichen Öffnungen eben nur sehr wenig, bis gar kein Wasser fließen.
    Ich hoffe ich konnte Dir helfen.
    Grüße aus Köln ... Klaus

    Guten Abend, Forum-User...
    Ich bin schon seit längerem auf der Suche nach einem Gerät, welche deutsche Stromspannung, also 230Volt/50Hz, in amerikanische 110Volt/60Hz, umwandeln kann. 230 Volt auf 110Volt runterregeln ist noch realtiv einfach, das Problem sind aber immer die 60 Hz. Mit einem Frequenzumrichter wären die 60 Hz möglich, das wiederum geht aber nicht in 110 Volt und schon gar nicht in Wechselstrom. Wer kann eine Bezugsquelle nennen oder kennt jemanden, der mir so ein Gerät bauen könnte.
    Grüße aus Köln.... Klaus Jansen

    Hallo, Herr Hanning,
    wenn ich nur wüßte wie, würde ich mal ein Bild von der Black-Box hier einstellen. Leider reichen dazu meine Computerkenntnisse beiweitem nicht aus. Aber demnächst kommt sicher mal der Netzwerkspezialist Schmiedel zu mir und zeigt mir dann mal wie´s geht
    Grüße aus Köln... Klaus Jansen

    Hallo, Joe,
    Korallennachzuchten werden bald die einzigste Möglichkeit sein, überhaupt noch an marine Lebewesen zu gelangen. Deshalb gehört das gefördert und die Arbeit derer, die das heute schon praktizieren, auch gewürdigt. Das kann aber in keinem Fall über Preisdumping und Versandhandel geschehen. Die wenigsten machen sich eine klare Vorstellung über die Arbeit derer, die in nächtlichen Aktionen, Korallenableger aufbinden und mit akribischer Sorgfalt, ihre Nachzuchten, pflegen. Ganz zu schweigen, von den immensen Schwierigkeiten und dem finanziellem Aufwand, an Mutterstöcke zu gelangen. Ich würde niemals meine Nachzuchten, wenn ich denn mal welche hätte, versenden. Klar, die in Posemuckel wohnen, haben natürlich den schwarzen Peter gezogen. Wie sollen die an Korallen kommen ? Ich kenne Leute, die fahren 300 km zum nächsten Händler, mit einer halbwegs vernünftigen Auswahl. Das die natürlich dann auch mal das Risiko eines Versandes auf sich nehmen, kann ich durchaus nachvollziehen. Nur sollte der Korallenversandhandel eben nicht die Norm werden. Bekommen wir dann in Zukunft eine Art Quelle-Katalog für Korallen in´s Haus geschickt?

    In diesem Sinne ..... Klaus Jansen

    Zitat

    Original von Joe

    moin klaus,

    nun, besser nachzuchten innerhalb deutschland/europa versenden, als aus überseegebieten 'wildfänge' mit
    den imens langen transportzeiten, vorhälterung und den nachteilen, die daraus entstehen können.


    Innerdeutsche Nachzuchten sind eine unterstützenswerte Sache, der ich mich jederzeit anschließe. Es geht ausschließlich nur darum, daß nach meiner Meinung Korallen nicht termingerecht zugestellt werden können. Das weiß ich aus meiner eigenen Erfahrung,da wir täglich mit div. Paketdiensten versenden. Wir haben erlebt, das Pakete in die USA (1 Tag) schneller versendet waren, als nach Österreich ( 4 Tage !!) Alle Paketdienste weigern sich, lebende Tiere zu versenden. Warum wohl ? Was kommt denn dann als nächstes ? Werden dann bald Dackel in Schuhkartons versendet ? Mag sein, das Korallen nach dem Empfinden von manchen nicht als lebende Tiere eingestuft werden, aber wer jemals eine abgetötete Hysterix aus einem trübem Versandbeutel gefischt hat, kann mich verstehen. Deswegen meine Vorbehalte, gegen Versandhandel von Korallen. Zudem fehlt dann auch noch der gänzliche Bezug Kunde-Zoofachhändler. Ich jedenfalls möchte meinem Gegenüber gern in die Augen schauen, wo ich meine Korallen kaufe..
    Grüße... Klaus Jansen

    Wenn ich mich recht erinnere, ist der Verkäufer nicht der einzigste Korallenhändler, der lebende Tiere versendet. Ich hatte unlängst eine Bewertung eines Verkäufers mir angeschaut, wo der Käufer sich über einen Totalverlust einer Steinkoralle beschwert hat. Ich bin auch der Meinung, das Korallen nicht im innerdeutschem/innereuropäischem Versandhandel verschickt werden sollen, das Risiko, das Pakete nicht termingerecht geliefert werden, ist einfach zu hoch. Die hierzulande, mühsam nachgezogenen Korallen, gehören nicht in den Versandhandel.. Wehret den Anfängen... Das ist meine Meinung.

    Zitat

    Original von Michael Hannig
    Hallo Robert

    Und warum motzt keiner rum wie bei Aqua Medic oder Deltec? Er weiß das sehr gut und bietet halt auch das an was Schuran Deltec Aqua Medic machen. Ich weiß, wenn ich das Geld hätte, wem ich von den vieren trauen würde. Also das muß er nicht lernen, den seine Anlagen laufen. Dann macht Royal aber auch nur Mist den die bieten das auch noch an und an dem Ruf wird doch auch nur preislich gerüttelt.

    Mfg Michael Hannig


    Guten Abend Herr Hanning,
    wir bieten weder Nitratfilter an, noch verwenden wir Biobälle, wir haben auch keine Rieselfilter im Programm und von Schwefel-oder Wodkafiltern halten wir schon gar nichts. Wir setzen einzig und allein auf eine gute Abschäumung. Bei ebendiesem erübrigt sich der ganze Filterkram und deshalb verwenden wir in unseren Black-Box Filteranlagen keine Rieselfilter... die letztendlich nur Giftstoffe in andere Giftstoffe umwandeln.
    Grüße..... Klaus Jansen > Royal-Exclusiv<

    Hallo, Frank,
    die besagte Elektronik in den Red-Dragon Pumpen, haben mehrere Aufgaben. Der entscheidendste : Richtungsanlaufend. Es gilt technisch als nicht möglich, einen Synchronläufer in eine bestimmte Drehrichtung zu versetzen. Das Patent bezieht sich unter anderem auf diese Elektronik, die es ermöglicht, immer in eine definierte Richtung anzulaufen. Anlaufschutz, der es ermöglicht, die Pumpen ohne dem Motor zu schaden, zu takten oder intervallen. Ferner hat die Pumpe als einzigste Tauchpumpe überhaupt am Markt, eine sog. Schutzschaltautomatik bzw. Blockierschutz. Die Pumpe schaltet automatisch ab, wenn ein Fehler oder ein Problem vorliegt. Das kann sein : Überlastung, Verstopfung des Ansaugkrohrs, überhöhte Kammertemperatur oder zu hohe Wassertemperatur allgemein, Verkalkung durch ausgefallenen Calziumspat im Magnetläuferraum oder sonstigen Fremdkörpern im Innern der Pumpe. Der Blockierschutz beugt kapitalen Motorschäden vor. Die Pumpe ist dann durch einfaches Einschalten, wieder an´s Laufen zu bringen. Ferner könnte in älteren Pumpen die Kohlelager verschlissen sein, dann streift das Flügelrad am Gehäuse, auf Dauer, schaltet sich dann auch hier, die Pumpe dann in immer kürzeren Intervallen, selbstständig ab. Lagerverschleiss gibt es in den Red-Dragon´s nicht mehr. Ab 7.2001 haben Pumpen von uns ab 8m3, Lager und Gegenlager aus Siliziumkarbid. Die Lagerschäden ab 7.2001 liegen bei Null.........(Bis heute jedenfalls)..
    Grüße... Klaus..................................

    Guten Abend Frank,
    Red-Dragon Pumpen sind generell nicht dimmbar. Mit dem sog. Wave-Controll soll das zwar möglich sein, es liegen aber noch keine Langzeitbeobachtungen vor. Wie Du schon richtig vermutest, hat die Pumpe eine eingegossene sehr aufwändige Elektronik. Wie diese Elektronik dann im Dauerbetrieb reagiert, darüber liegen noch keine Erkenntnisse vor.
    Grüße aus Köln... Klaus Jansen

    Guten Abend, Peter...
    sorry das ich Dich ein wenig korrigieren werde... die Hauptlager in den Red-Dragon Pumpen sind nicht aus Titan, sondern Siliziumkarbid. Du meinst sicher die Gehäuseschrauben, die sind tatsächlich aus Titan. Wären die Lager aus Titan, käme wenig Freude auf. Titan ist ein butterweiches Edelmetall..für Schrauben im Meerwasser : super, als Gleitlager : schlecht...
    Grüße.... klaus

    Hallo, Olliver,
    sorry für das Du, ich wurde aber daraufhingewiesen, das man sich hier duzt.....
    also, eine echte Wellensimulation ist für mich eine gleichmäßige Wiegeströmung, eben gleichmäßig von oben nach unten und nicht wieder eine laue Streicheleinheit für die Softkorallen. Punktförmiges Abblasen, mit minmalem Strömungsaustrittsöffnungen wie bei kleinen Strömungspumpen, ist auch nix.... was man eben will ist eine gleichmäßige Strömung. Aber der Denkansatz mit dem US-Wellengenerator ist auf jeden Fall techn. der richtige erste Schritt. Die Zukunft wird zeigen, ob die Technik sich bewährt. Überfällig ist es schon lange. Übrigens so neu ist die Idee mit dem Wavemaster gar nicht. Ich habe vor über 10 Jahren, bei einem Bastelfreudigem Renter ein Gerät gesehen, das dem US-Wavemaster sehr ähnlich ist. Die techn. Probleme konnten nicht gelöste werden, insbesondere der Antrieb und die Spindel waren dauernd defekt, die Kiste wurde nach 1 Jahr wieder aus dem Becken entfernt. Ich hab das Gerät hier im Lager. Der Motor war ein 12 Volt Scheibenwischermotor, der Antrieb wurde nicht über Riemen, sondern über Kunststoffgetriebezahnräder übertragen, die im Wasser liefen und so auch dann optimal geschmiert wurden. Vielleicht schaffst Du es ja, die Probleme zu bewältigen, dann lass mich es wissen, ich baue schon seit längerem an meinen 2 Meerwasserbecken und ich bin für neue Technologien immer aufgeschlosssen.

    Grüße.... Klaus

    Hallo, Frank,
    in den Führungsstäben sehe ich auch die größte Schwierigkeit, die müßten dann aus extrem hartem und verschleißfestem Material sein. Kunststoffe scheiden alle aus, techn. Keramik würde sich anbieten, wie Siliziumkarbid oder Wolframkarbid. Die lassen sich aber technisch aber nur noch mit Diamantschleifscheiben bearbeiten, das heißt am Ende, das die Stäbe, wenn sie einen Durchmesser von ca. 10mm haben, Länge, sagen wir mal 5o cm und eine Gewindesteigung von mind. 3 Zoll, das diese sehr teuer wären. Ich habe mal Spasshalber unseren Lieferanten für Hochleistungskermaik ausrechnen lassen, das eine Stange, fertig bearbeitet, mind. 60.- Euro kosten würde, die dazu passende Gewinderollspindel aus Siliciumkarbid, auch mind. 70.- Euro. Da wird die Kiste dann am Ende sehr teuer aber dann hält es wenigstens einige Jahre. Wie gesagt.... mit Kunststoffen.... keine Chance....Aber generell im Ansatz : Eine Suuuuuper Sache... Wenn´s funktioniert, eine kleine Revulotion...
    Grüße.... Klaus

    Hallo, Leute, ...mit Erstaunen lese ich im Meerwasserforum alle Beiträge über die Wellensimulation und wie man das auch in einem Aquarium bewerkstellen kann.
    Nun habe ich eine ganze Reihe von Aquarienanlagen gebaut und komme nach 17 Jahren Anlagenbau zu folgendem Ergebniss : ...Eine echte Wellensimulation im Aquarium ist technisch und praktisch nicht zu erreichen.. Und zwar aus folgendem Grund : bei einer Wiegeströmung, z.B. wie sie in Karibikgewässern anzutreffen ist, müsste man im Aquarium mit Pumpen, Schaufelrädern, hydraulischen Stempeln, das Wasser in eine Art wiegende Strömung versetzen und zwar nicht einfach so an 2 oder mehreren Stellen, sondern in den Seitenflächen insgesamt ! Das ist im Aquarium noch mit techn. Mitteln zu machen aber jetzt kommt das Problem : wird das Wasser in eine Wiegeströmung gebracht, werden die Wassermassen an den Seitenscheiben wieder abgebremst, sie knallen also mit voller Wucht gegen die Statik. Und je länger man den Intervalltakt beibehält, desto höher werden die Kräfte, die bei einem Silikonverklebtem Becken auf die Nähte drücken. Man stelle sich das so vor : eine ganze Division Soldaten marschiert im Stechschritt auf eine lange Brücke zu. Bedingt durch die gleichmäßigen Schritte, fängt die Brücke an zu schwingen, die Kräfte werden mit jedem Schritt höher und höher. Eine Brücke kann so zum Einsturz gebracht werden. Jeder, der mal gedient hat, kann bestätigen, das Marschordnung an Brücken aufgehoben ist. Übertragen auf ein Aquarium hieße das so : gleichmäßige Wasserschwingungen, erzeugt mit Pulsautomatiken, würden das Wasser im Aquarium bereits nach wenigen Minuten überschwappen lassen, wenn man nicht über ringsumlaufende Glasstreben verfügt. Sind diese Stege vorhanden, bleiben die Kräfte im Aquarium, im theoritschen Sinne könnte das Becken anfangen zu wandern, wenn man den Impuls nicht stoppt. Alles Theorie, werdet Ihr jetzt denken, Schwarzmalerei ? Nein, ich habe das mal selbst ausprobiert 14St. 12er Red- Dragon Pumpen habe ich in einem 15.000 Liter-Aquarium, im 8 Sekunden-Takt gepulst. Bereits nach 2 Minuten, war die gesamte Wassermasse in eine derartige Schwingung versetzt worden, das ich einen Wellengang von 20cm Höhe hatte. Ein phänomenales Erlebniss für die Fische, Korallen und für mich. Doch dann wurde der Impuls schnellstens wieder gestoppt, die Wassermassen krachten mit einer solchen Wucht gegen den Aquariumkörper, das mir Angst und Bange wurde, denn für diese Gewalteinwirkung war das Aquarium dann doch nicht gebaut worden. Aber zugegeben : Der Wellengang im Aquarium, der sich auch bis zum Bodengrund runterzog, war schon ein toller Anblick. So bin ich dann eben doch wieder dazu übergegangen, auf Wellenschlag zu verzichten. Mehrfach wurde dazu, hier im Forum, der Oloid-Rührer angesprochen.
    Mit einem Oloid-Rührer wird man auf keinen Fall eine Wellensimulation erreichen, da er sich ja immer nur in eine Richtung dreht. Auch aus optischen und nicht zuletzt auch aus finanziellen Gründen, lehne ich ihn ab. Die neuen Tunze-Stream Pumpen sind auf jeden Fall der Weg in die richtige Fahrspur, ich persönlich werde sie nicht einsetzen, da ich in der Vergangenheit mit Tunze-Tauchpumpen, leidvolle Erfahrungen sammeln musste. Ich habe keine Lust, ständig die blockierten Pumpen aus dem Aquarium zu ziehen und mühsam zu entkalken und reinigen. Ich kann mir nicht vorstellen, das die Probleme mit den neuen Stream-Pumpen gelöst sind. Aber ich lass mich gern eines besseren belehren. Und vielleicht findet dann ja doch noch einer die ultimative Lösung für eine Wellensimulation im Aquarium. Dann lasst mich es wissen.
    In dem Sinne..... Klaus Jansen

    Hallo, Stefan,
    ich empfehle Dir ebenfalls die Anschaffung eines guten Refraktometers, ich kann mich mal erinnern, da hatte ich mal 10 Spindeln eines Herstellers gekauft und alle 10 haben was anderes angezeigt. Und durch die Oberflächenspannung des Wassers fragt man sich doch immer bei der Spindel : ja wat denn nu ?? Das Wasser zieht sich bogenförmig an der Spindel hoch, was stimmt denn dann?
    Mit einem Refraktometer bist Du immer auf der sicheren Seite, denn nicht längst alle Spindeln zeigen exakte Werte, auch bei extrem kaltem Wasser an, wie Du es doch ansetzt. Auch ist es bei Spindeln schwierig die tatsächliche Salinität zu ermitteln, wenn du Osmosewasser oder extrem hartes Leitungswasser verwendest. Was glaubst Du was Du da für Fehlwerte bekommst, wenn Du Dich auf eine Spindel verlässt. Erwähnen sollte man allerdings, das gute Refras nicht billig sind, 300.- Euro muss man schon hinlegen. Aber bei Deinem Spindelverbrauch dürfte sich das doch immer noch rechnen, oder ??

    Grüße aus Köln..... Klaus

    Hallo, Thomas,
    das mit dem Duzen ist in Ordnung, aber der Herr Schmiedel ist ein Kunde von mir und im Geschäftsleben duzt man sich nunmal nicht, zumindest nicht hier in Deutschland, im Ausland, wo wir öfter tätig sind, ist das genau andersrum. Da wird höchstens am Anfang die Form gehalten und geht dann bereits nach kurzer Zeit zum Duz-Modus über. Das Beharren auf .. Sie ... käme einer Beleidigung gleich. Aber vielleicht ändern sich ja auch in Deutschland die Sitten, fangen wir bei mir an : .. Hallo, Peter....
    Grüße aus Köln : ... Klaus...

    Hallo, Her Schmiedel.
    Wir verwenden seit Jahren Membran-Dosierpumpen der Fa. Iwaki, nicht ganz billig. aber wirklich sehr gute und zuverlässige Dauerläufer. Die saugen mind. 3 Meter an und drücken ohne Probleme, je nach Modell bis zu 15 Meter hoch. Da können andere Dosierpumpen nur von träumen. Übrigens, den hohen Qualitätsstandart der vorgenannten FESTO-Pneumatik Teile kann ich nur bestätigen. Die werden garantiert nicht undicht oder ziehen Luft.
    Grüße aus Köln..... Klaus Jansen...

    Hi, Leute...
    Nach meiner Meinung sollte ein Abschäumer immer laufen. Denkt doch nur mal zurück, an die Zeiten, so Anfang der achtziger.... Dank fehlender oder unzureichender Abschäumtechnologie, war man froh wenn man Fadenalgen halten konnte.... es gibt heute eine ganze Reihe sehr Leistungsfähiger Abschäumer auf dem Markt, da hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan. Ich sehe auch nicht ein, die braune Brühe, die so ein Abschäumer rausholt, irgendeiner unkontrollierbaren biologischen Abbautätigkeit zuzuführen, die letztendlich nichts aus dem System rausholt, sondern nur Dreck in anderen Dreck umwandelt. Wenn ein Abschäumer überdimensioniert ist, dann stellt er eben seine Abschäumleistung ein und fertig. Dann hat man eben immer noch einen guten Sauerstoffeinträger der auch überlebenswichtig ist....
    Grüße... Klaus