Beiträge von Ölfinger

    Hm, die Idee ist also doch nicht so neu. :face_with_rolling_eyes:
    Bei der "Klospülkasten"- Lösung bin ich auch schon angekommen. Wenn man auf den Eimer einen Deckel mit Luftausgleichsloch macht dürfte sich die Sauerei ja im Rahmen halten. Die Frage ist, wie das Technikabteil mit dem schwankenden Wasserstand klarkommt. Ich verwende kein separates Technikbecken.

    Auf dem Boden liegt noch eine kleine Eheim- Förderpumpe mit 5 Watt und einem halben Meter Förderhöhe herum. Ich glaube, ich werde damit mal etwas herumspielen...

    ...und wäre es sinnvoll?

    Ich bin gerade dabei, mir Gedanken zu meinem 400l- Projekt zu machen.
    Momentan überlege ich, wie ich möglichst natürliche Strömungsverhältnisse mit einfachen Mitteln simulieren könnte. Da kam mit der Gedanke, einen Behälter zu bauen, der von einer Pumpe mehr oder weniger langsam gefüllt wird und bei einem bestimmten Füllungsgrad aus dem Gleichgewicht gerät, kippt und sich schwallartig in das Becken entleert. (direkt oder über Rohre) Anschließend fällt er zurück in die Ausgangsstellung und der Zyklus wiederholt sich.
    Das gäbe eine kräftige Wasserbewegung, Sauerstoffanreicherung und käme dem natürlichen Wellengang bei entsprechender Auslegung sehr nahe.

    Was meint Ihr dazu?
    Wäre das eine Idee, die sich weiterzudenken lohnt oder ist das Quatsch?

    Danke, beste Grüße und ein gesundes und spannendes Neues Jahr

    Hallo,
    vielen Dank für Eure Empfehlungen und Angebote.

    Zufällig wurde eine IEM- Anlage in der passenden Größe aus einer Beckenauflösung angeboten, für die ich mich nun entschieden habe.
    Ich werde berichten. Dauert allerdings noch etwas.

    Hallo,
    da ich mir noch nicht so ganz im Klaren darüber bin, worauf ich beim Kauf einer Umkehrosmoseanlage achten muß, möchte ich hier mal in die Runde fragen, wer mir ein konkretes Modell empfehlen kann.

    Folgende Eckdaten erscheinen mir wichtig:
    -Leistung ca. 150...200l/Tag
    -günstiges Verhältnis Frischwasser/Osmosewasser
    -entsprechende Vor/Nachfilter, um mit sehr hoher Karbonathärte, Silikat und möglicherweise Metallen klar zu kommen
    -ein Hersteller mit voraussichtlich längerfristiger Verfügbarkeit von Ersatz- und Verschleißteilen

    Bin für jeden Ratschlag dankbar.

    Zunächst nochmal danke für Eure Anteilnahme.
    Wie an anderer Stelle ja schon erwähnt wurde dieses Becken hauptsächlich zum Lernen und Verstehen der Zusammenhänge angesetzt, damit ich beim demnächst an den Start gehenden großen Becken gröbere Fehler vermeiden kann.
    Alle Lebewesen wurden mit Hinblick auf einen Umzug ins große Becken angeschafft.
    Wenn auch das Erreichen und vor allem Halten akzeptabler Wasserwerte eine ziemliche Berg- und Talfahrt war, so geht es zumindest den meisten Bewohnern gut.
    Selbst die -unwissend- halb verhungert erworbenen Terrazoanthus sp. erholen sich merklich. Die Clownfische fressen inzwischen aus der Hand und beginnen zuzunehmen.
    Lediglich die knallgrünen zoanhus und die discosoma nummiformis sehen nicht gut aus. Ich hoffe, noch dahinter zu steigen, was ihnen fehlt.

    Inzwischen hat sich meine Frau an den Gedanken gewöhnt, daß ich ein 2m² großes Loch in die frisch renovierte Wohnzimmerwand reiße. Ich gehe davon aus, daß noch im Januar das 480l- Becken gefüllt wird.

    Ich überlege, mal einen "Bilanzthread" zu dem Versuchsbecken aufzumachen. Vielleicht wäre das interessant für den einen oder anderen Neueinsteiger?

    Hallo Ingrid,
    das Tier bzw. die Muttertiere, von denen es abstammt, sind wesentlich größer, als ich das bei Manjanos bisher kennengelernt bzw. gelesen habe. Weiterhin hat sie stellenweise auch diese weißen Sprenkel, wie sie im Beschreibungslink zur cribinopsis crassa zu sehen sind. Auch die Mundscheibe unterscheidet sich leicht.
    Das hier: https://www.meerwasser-lexikon.de/img/5738_48dBkrgh9k.jpg trifft es meiner Meinung nach am Besten.

    PS: Wie bereits geschrieben: Die Anemonen wurden in großer Zahl im selben Verkaufsbecken gehältert wie die amphiprion ocellaris, welche sich in Scharen darin vergnügten.

    Hallo,
    seit ca. 2 Wochen habe ich eine Kolonie Pumpender Xenien, die sich mit beeindruckender Geschwindigkeit durch Teilung vermehrt.
    So weit, so gut.
    Inzwischen tauchen aus dem Bodengrund in größerer Entfernung zur Kolonie kleine (~10mm) Polypen auf, die fast wie Einzelpolypen der Xenia aussehen, aber keine Pumpbewegungen ausführen. Leider ist kein brauchbares Bild hinzubekommen.
    Frage:
    Können das ebenfalls Jungtiere sein, die irgendwie abgespalten wurden oder kommt da eher eine andere Art in Frage?

    So, nun habe ich mal ein Bild zusammen mit meiner Sandanemone gemacht.
    Besser geht es momentan nicht.
    Die Tentakel zeigen manchmal im oberen Drittel eine leichte, blasenartige Verdickung. Meine bisherige Vermutung ist Entacmaea oder was eng Verwandtes. Der Verkäufer hatte ein Schaubecken, das nahezu vollständig von diesen Anemonen eingenommen war. Die Größten hatten eine Schaftlänge von ca. 10cm, Mundscheibendurchmesser ca. 5cm und bis zu 15 cm lange Tentakel. Er behauptete, es seien Manjanos, was ich allerdings nicht glaube...

    Danke, aber ich werde in das Becken nichts mehr investieren. Es geht nur noch darum, die Tiere so lange halbwegs vernünftig durchzubekommen, bis das große Becken läuft.

    Nochmal die Frage: Wie lange ist die Mindestbeleuchtungsdauer, um Anemonen und pumpende Xenien nicht zu gefährden?

    Danke.
    Ich habe den Abschäumer zwar 24 Stunden am Tag durchlaufen lassen, aber nur stundenweise die Luft aufgedreht.
    Da mir aufgefallen ist, daß er nachts besser abschäumt als am Tage und nachts auch das Bläschenproblem deutlich geringer ausfällt habe ich ihn in den letzten Tagen nachts abschäumen lassen.
    Nun werde ich ihn einfach die nächsten Tage durchlaufen lassen und hoffe, daß das Punkte bringt.
    Einen Oberflächenskimmer hat das Teil leider nicht und ich behelfe mir damit, 1x täglich eine Tasse zum Abziehen der Kahm/ Schaumschicht zu benutzen.

    Ich würde mal das weiße Licht ausschalten, wenn ich Algenprobleme habe...

    Das würde ich ja gerne, aber dazu müßte ich die weißen LEDs auslöten. :winking_face:
    Momentan sieht es eh so aus, als würde mein Versuchsbecken mit Vollgas in die Sackgasse fahren. Mal sehen, was ich da noch ausrichten kann.

    Was ist die Mindestbeleuchtungsdauer, um die Anemonen am Leben zu halten?

    Das Große Becken ist mittlerweile verbindlich bestellt und nächste Woche wühle ich das entsprechende Loch in die Wohnzimmerwand. Insofern kannst Du schonmal so ca. zur 2...3. Januarwoche eine Leuchte für mich beiseite legen.
    Ich bin etwas nervös und hoffe, beim neuen Becken alles in den Griff zu bekommen. :face_with_open_mouth:

    Daß das eng wird ist mir schon klar. Ich habe die Krabbe ja auch nicht eingeladen. (Daher die Frage)
    Ansonsten lagen beim Verkäufer zahlreiche z.T. winzige Ableger der gleichen Anemonenart in einem Becken mit mindestens 20 kleinen Clownfischen, welche sich ständig in den Anemonen gewälzt haben, ohne daß diese sich davon merklich stören ließen.

    Wird Zeit, daß ich mit meinem 480l- Projekt anfangen kann...

    Wie gesagt, eine Osmoseanlage werde ich mir auf jeden Fall zulegen. In den letzten Wochen habe ich des öfteren laut darüber nachgedacht und kann nicht ganz ausschließen, daß ich möglicherweise heute Abend darüber verfüge. :smiling_face_with_sunglasses:

    Das mit dem "Destillierten Wasser" ist eine Frechheit. Auf den Kanistern steht in großen Buchstaben "Destilliertes Wasser" und es wird explizit für Aquarien empfohlen.
    Ganz klein darunter steht "Chemisch rein" und "Demineralisiert gemäß VDE 0510-5"
    Also wohl doch bloß "gefiltert". Ist so eine irreführende Etikettierung überhaupt zulässig?

    Wenn sie sich voll entfaltet ist die "Mundscheibe" etwa 4 cm im Durchmesser.
    Verkauft wurde sie mir sehr billig in einer Kölle- Filiale als Manjano, wobei ich mir aber recht sicher bin, daß diese Bestimmung falsch ist.
    Wie gesagt, ich vermute Entacmaea.
    Kürzlich habe ich es doch getan und ihr einen frisch getöteten Guppy an eine Tentakelspitze gehalten, welchen sie mir sofort regelrecht entrissen und verschlungen hat.

    Ich versuche dieser Tage mal ein aussagefähiges Bild hinzubekommen.

    Danke für den Link! Das ist ja super Lesestoff! Das mit der Falle werde ich mal probieren.

    Die Anemone ist am Tage des Einsetzens ca. 5cm weit gewandert und sitzt seitdem mit dem Fuß in einer Ritze. Sie entfaltet sich voll und ist auch schon gewachsen. Insofern war ich bis dato nicht sonderlich besorgt um sie.
    Nur leider trampelt nun die Krabbe darauf herum, so daß sie sich nicht mehr voll entfaltet, wie bei Berührungsreizen eben.

    Ist es möglich, daß da irgendwann ein Gewöhnungseffekt eintritt?

    Hallo,
    das Becken (55l) steht seit ca. 12 Wochen.
    Die Anemone ist seit ca. 6 Wochen drin, die
    Clownfische (ocellaris) sind seit nicht ganz 14 Tagen drin und haben eine Länge von ca. 3,5...4 cm. Offenbar sind sie mit Anemonen nicht vertraut und beginnen erst seit gestern mit zaghaften Annäherungen.
    Die Krabbe wegzufangen ohne größere Verwüstungen anzurichten dürfte schwer werden, Sie ist sehr scheu und das LG sehr porös.
    Ich wollte sie schon schnappen und in die Sandanemone setzen, mit der sie offenbar eingereist ist. Hat leider noch nicht geklappt.

    Danke nochmal!

    Daß im destillierten Wasser viel Silikat enthalten ist, überrascht mich ziemlich. Bisher ging ich davon aus, daß beim Destilliervorgang eine sehr hohe Reinheit erreicht wird. Wie können da Salze mitkommen?
    Naja, das erklärt zumindest das leicht forcierte Braunalgenwachstum...

    Dann ist es wohl doch besser, ich mache einmal die Woche einen 20%igen Wasserwechsel mit Leitungswasser?
    Falls wer von den Experten mal drüberschauen mag: >Das hier< ist die offizielle Analyse unserer örtlichen Wasserwerke. In meinem Fall ist der Brunnen in Mirow.
    Ist irgendein Wert auffällig?
    Das gesamte Rohrnetz sowohl vom Wasserwerk als auch bei uns zu Hause ist aus PE.

    Leider sind alle Meerwasserläden recht weit weg, so daß ich nicht spontan losfahren und ein paar Kanister Osmosewasser holen kann.

    Wenn ich das große Becken in Angriff nehme, werde ich mir eine Osmoseanlage holen und zumindest teilweise Osmosewasser verwenden.

    Wie sieht es eigentlich mit Regenwasser oder Wasser aus dem sehr klaren (aber sauren) Teich aus? pH mit CaO anheben und verwenden oder besser bleiben lassen?

    Ich gebe nun seit 4 Tagen Red Sea "Reef Energy" A und B in halber empfohlener Dosis ins Becken.
    Inzwischen öffnen sich nahezu alle Polypen der gelben Krusten wieder und ich meine auch zu erkennen, daß die Tentakel länger werden.
    Nitrat und vor allem Phosphat sind offenbar durch die Fischfütterung kräftig gestiegen.
    Ob es daran liegt oder sich ein anderer nicht meßbarer Wasserwert verändert hat - keine Ahnung.
    Ansonsten verwende ich zum Nachfüllen seit einiger Zeit destilliertes Wasser, das ich mit einer Prise CaO anreichere.

    Die Kalkrotalgen nehmen meiner Meinung nach auch zu.

    Leider sehen die herrlichen, knallgrünen Zoanthus immer noch erbärmlich aus. Jetzt habe ich sie mal etwas dunkler gestellt.

    Hallo,
    meine Nährstoffwerte fangen allmählich an, aus dem Ruder zu laufen.
    Weiterhin habe ich noch immer das Problem, daß die Krusten erbärmlich aussehen.
    Für meine Teilwasserwechsel verwende ich inzwischen destilliertes Wasser, weil ich mir keinen anderen Rat mehr weiß, als daß möglicherweise irgendwelche Schwermetalle im Leitungswasser sein könnten. Ich möchte nun einen möglichst radikalen Wasserwechsel vornehmen. Daher meine Frage: Wieviel Wasser kann man denn auf einmal wechseln, ohne die Bewohner zu gefährden?
    Muß die angerührte Salzlösung "abstehen" und wenn ja, wie lange?

    Danke schonmal für jede Antwort.

    Hallo,
    in meinem Becken ist eine Anemonenkrabbe (Neopetrolisthes maculatus) "gestrandet", die es sich sofort in meiner (vermutlichen) Entacmaea bequem gemacht hat.
    Der kleine Stinker verläßt die Anemone nicht eine Minute und vergrault meine Clownfische, die sich gerade zaghaft damit vertraut machen wollen. :frowning_face:

    Weiterhin kommt die Anemone gar nicht zur Ruhe und ist seitdem nicht mehr voll entfaltet gewesen.
    Bringt die Krabbe zuviel Stress für die Anemone oder geht das in Ordnung?
    Was soll ich tun?

    Danke schonmal für jeden Tip.

    Ist es denn gesichert, daß da tatsächlich Zooxanthellen ausgestoßen werden?
    Sowohl meine Stichodactyla als auch meine Phymanthus buitendijki zeigen seit Wochen das gleiche Verhalten, ohne daß ich Veränderungen an der Färbung oder an der Vitalität feststellen kann. :confused_face:

    Hallo,
    In meinem 55l- Becken gedeihen nun die Cyanos und Dinos prächtig und ich möchte nun doch über den Abschäumer versuchen, Eiweiße usw. auszutragen. Im Schaum, der oben auf dem Becken schwimmt, sind so einige braune Fladen...
    Das Problem ist, daß ich in dem Wissen, daß bald ein großes Becken mit ordentlicher Technik kommt nur ein kleines Billigteil ("Jebo 178") angeschafft habe, welches nur mit sehr viel Luftzugabe überhaupt Schaum produziert und die Blasen auch nicht sonderlich gut abscheidet. Das austretende Wasser sieht aus wie Milch und dementsprechend ist alles im Becken von feinen Luftbläschen überzogen. :frowning_face:

    Die Frage ist: Schadet es den bzw. irritiert das die Bewohner?
    (Meine Min/Max- Anemone hat seit Tagen die Form eines Pfifferlings angenommen. Liegt das daran?)

    Kann/soll ich das Ding ständig oder nur zeitweise laufen lassen?

    Bei mir im Regal steht ja schon ein Tunze 9006 für das große Becken, aber der würde ein Fünftel des Platzes im kleinen Aquarium wegnehmen. :face_with_open_mouth:

    Besten Dank für jeden Tip.

    Auf dem Eimer steht tatächlich "Microbe-Lift Premium Reef Salt" und laut Aufschrift ergeben 36g auf einen Liter eine Dichte von 1,022.

    Somit weiß ich wieder ohne geeichtes Meßgerät nicht, woran ich bin.
    Ich finde es reichlich frustrierend, daß es so schwierig zu sein scheint, ein präzises Instrument für die primitivste physikalische Messung überhaupt herzustellen.

    Bei der Gelegenheit: Gibt es tatsächlich nennenswerte Qualitätsunterschiede bei den verschiedenen Salzmarken oder ist das nur Hersteller- Voodoo?

    Aller Anfang ist schwer...

    Das Hauptproblem ist tatsächlich, die Informationen, die man aus Büchern, Foren und von Händlern bekommt zu filtern.
    Alles widerspricht sich gegenseitig.
    Einfach der Meinung der Mehrheit zu folgen bringt Dich auch nicht weiter, denn wissenschaftliche Korrektheit hat leider nichts mit Demokratie zu tun.
    Ich habe mich auch schon von einigen verschiedenen Händlern beraten lassen. Nicht die Hälfte der mir verkauften Tierarten war korrekt bestimmt und Haltungsempfehlungen z.T. grob falsch.

    Es bleibt Dir nichts weiter übrig, als Dich so gut wie möglich in die Thematik einzuarbeiten und jegliche Informationen, die Du bekommst, kreuz und quer auf Plausibilität zu überprüfen.
    Auf diese Weise findest Du auch heraus, wem Du glauben kannst.

    Ich habe mir sogar als Erstes ein kleines "Lernbecken" angesetzt, um die Zusammenhänge verstehen und beeinflussen zu lernen. Das halte ich immer noch für eine gute Idee und werde beim großen Becken, welches ich in ein paar Wochen ansetzen werde, so einige Sachen anders machen, als ich ursprünglich gedacht habe.

    Zunächst erstmal herzlichen Dank für Eure zahlreiche und schnelle Hilfe!

    Tatsächlich: Da steht "specific gravity". Somit sind die ermittelten Dichtewerte doch relativ dicht beieinander.
    Interessanterweise ist auf der Skala der Bereich von 1,020 bis 1,024 farbig hervorgehoben. Demnach würde man ja einen viel zu niedrigen Salzgehalt haben, wenn man sich danach richten würde?

    Heute Abend werde ich mal mit Hilfe meiner Laborwaage und 10l destilliertem Wasser eine Salzlösung mit bekannter Dichte herstellen und das Ganze mit den Meßgeräten vergleichen.
    Das Salz ist von "ARKA" und die Grammangaben für die Dichte von 1,022 stehen auf dem Eimer.

    Hallo,
    soeben komme ich nach Hause und habe mir vorsichtshalber ein zweites Dichtemeßgerät mitgebracht, um das Vorhandene gegentesten zu können.
    Nun stehe ich da:
    Das SERA- Aräometer zeigt 1,024 und das mir vorhin als super präzise verkaufte Schwimmzeigerteil sagt 1,028!

    Ich mache mir nun große Sorgen um meine Bewohner, zumal die Krusten noch immer nicht gut aussehen.

    Was nun tun?

    Ich brauche dringend Rat.

    Vielen Dank schonmal.

    Hallo,
    da lese ich nun seit einigen Wochen eifrig in den Foren und und finde, was die Philosophie anbelangt, im Wesentlichen zwei Fraktionen:

    Bei der Einen sieht der Inhalt des Unterbauschrankes aus wie der Keller eines mittelgroßen städtischen Spaßbades, alles wird überwacht und getestet - selbst die Konzentration von quasi in homöopathischer Verdünnung vorliegenden Elementen wird noch versucht zu ermitteln und zu beeinflussen.

    Die andere Fraktion hat kein Technikbecken, nur Pumpen, Licht, das stumpf an- und ausgeht, dazu vielleicht noch einen Abschäumer, wechselt gelegentlich mal Wasser und nimmt dessen Werte nur, wenn was faul zu sein scheint.
    Daß ich bei meinem 55l- "Testbecken" überhaupt die Wasserwerte nehme, sorgte bei einem Gespräch sogar für Erheiterung.

    Werfe ich nun einen Blick auf die statistische "Erfolgsquote" beider Fraktionen, so sehe ich mich außerstande zu sagen, wer denn Recht hat.

    Da ich selbst eher ein Freund von einfacher (nicht primitiver!) Technik bin und damit zumindest bei meinem Süßwasserbecken sehr gut fahre, möchte ich auch mit Hinblick auf meine Beckenplanung mal diese Frage zur Diskussion stellen:

    Was ist an Technik, Chemie und Überwachung notwendig, was sinnvoll, was schlicht überflüssig?

    Danke für Eure Meinungen.

    Hallo Peter.

    Wie wäre es mit Geduld und nicht alles mögliche zu versuchen. (...) mit Geduld kommen sie. Kann allerdings Monate dauern.

    Ich wußte ja nicht, daß man soviel Geduld haben muß. Daher auch meine Ausgangsfrage. Irgendwo habe ich gelesen, daß die stark verkürzten Tentakel bedeuten, daß die Tiere von ihrer eigenen Substanz zehren. Da dachte ich, daß sie ziemlich bald verhungert sein würden. :frowning_face:

    Geben abgestorbene Polypen eigentlich Giftstoffe ab, die Schaden im Becken anrichten können?

    Danke für Eure Antworten.

    So, ich habe nun zunächst einen 20%igen Teilwasserwechsel gemacht, wobei ich zum Ansetzen destilliertes Wasser genommen habe. Zusätzlich habe ich eine geringe Menge Korallenfutter zugegeben.
    Ich tappe aber immer noch im Dunklen, was nun die Ursache sein kann. Es muß ein Parameter sein, welches ausschließlich Zoanthus und Parazoanthus stört - und zwar massiv. Alles andere sieht wirklich sehr gesund aus!
    In der Annahme, daß die gelben Krusten mit ihren winzigen Tentakelstummeln möglicherweise irreparabel geschädigt sein könnten habe ich mir am Freitag 2 knallgrüne Zoanthuspolypen mitgebracht. Aber auch diese über Zooxanthellen verfügenden und somit nicht auf zusätzliches Futter angewiesenen Anemonen sind bis dato bombenfest geschlossen...

    Was zum %$x kann das bloß sein?? :angry_face:

    Mal ganz unabhängig von der Diskussion:
    Antibiotika, die unterdosiert oder zu früh abgesetzt werden, fördern resistente Erreger besonders!
    Lieber (wenn nötig) die volle Breitseite, als unter den Bakterien nur Darwin auf die Sprünge zu helfen, indem nur die Empfindlichsten gekillt werden.

    Danke.
    Das Problem ist aber, daß nur wenige überhaupt weit genug offen sind, daß sich überhaupt Tentakel zeigen.
    Ich habe wohl zu lange gebraucht, um dahinterzusteigen, daß es Nährstoffmangel ist. Lange habe ich mit anderen Standorten (Licht, Strömung..) herumexperimentiert.
    Ebenso hat das Fische füttern eine Woche lang nichts gebracht.

    Das Problem tritt ausschließlich bei Zoanthus und Parazoanthus auf. Alle anderen Anemonen und die Pumpenden Xenien stehen mehr oder weniger sehr gut da.

    Ich sollte nun also zunächst nur destilliertes Wasser mit Kalziumhydroxid nachfüllen und die Werte überwachen, oder?

    Wer kann noch was zur Ausgangsfrage sagen?

    Hallo,
    obwohl ich bereits seit einer Woche 2 Clownfische im Becken habe und auch entsprechend füttere, standen meine Nitrat- und Phosphatwerte immer noch bei null.
    Der Rest sieht so aus:
    KH: 10,5°
    Ca: 385 ppm
    Mg: 1300 ppm
    pH: ca. 8,1
    Dichte: 1,024
    Nachdem ich schweren Herzens nun doch zu Ergänzungsmitteln gegriffen habe, steht der Phosphatwert bei 0,4 (wohl etwas viel...)
    und Nitrat bei ca. 5 ppm.

    Das war gestern.
    Die Frage ist: Wann kann ich mit einer sichtbaren Besserung des Zustandes meiner längere Zeit hungernden Krustenanemonen rechnen?
    Hintergrund der Frage ist, ggf. bei Zeiten mit weiterer Ursachenforschung beginnen zu können.

    Danke schonmal und beste Grüße

    Hallo,
    In meinem "Versuchsbecken" sind der Nitrat- und der Phosphatwert unterhalb der Nachweisgrenze, was den Krustenanemonen gar nicht gut bekommt.
    In meinem sehr stabil laufenden Süßwasserbecken hingegen sind beide Nährstoffe in geringen Mengen vorhanden. Weiterhin enthält dieses Wasser kaum noch Silikat. Allerdings ist der pH- Wert bei ca. 7.

    Was meint Ihr: Wäre es eine gute Idee, von diesem Süßwasser zu nehmen, es mit CaO anzureichern und damit die Verdunstungsverluste des Meerwasserbeckens auszugleichen?
    Besteht irgendeine Infektionsgefahr für die Meerwasserbewohner?

    Besten Dank schonmal.

    Ein Update, falls es jemanden interessiert:
    Die Anzahl der Turbellarien hat sich ganz langsam verringert. Inzwischen finde ich auf einer Fläche von 10 x 10 cm jeweils ca. 5...8 Stück. Nitrat und Phoshat waren bis vor kurzem noch jeweils nicht nachweisbar.
    In Verlauf der vergangenen Woche habe ich noch einige Anemonen, pumpende Xenien und 2 sehr kleine Clownfische eingesetzt und mit der Fütterung angefangen. Mal sehen, was bei den nun steigenden Werten passieren wird.

    Danke nochmal!

    Gleich die nächste Frage:
    Macht das die Blaubein-Scherengarnele (Stenopus cyanoscelis) auch?Anfang der Woche habe ich mir eine mitgebracht, die sich auch 2 Tage lang besonders abends recht munter durch das Becken bewegte. Nun scheint sie weg zu sein. Ich habe mir alle von außen inspizierbaren Höhlen gründlich angeschaut - nix... :confused_face: