Beiträge von Sabine Sax

    Dascyllus aruanus
    Dreistreifen-Preußenfisch


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    Als Nachzucht erhältlich: Der Dreistreifen-Preußenfisch konnte zwar schon erfolgreich nachgezogen werden, gelangt aber als Nachzucht nicht in den deutschen Handel.

    Schwierigkeitsgrad: 1
    Erläuterungen siehe unten

    Hauptfutter:
    Dieser Fisch ernährt sich in der Natur von Zooplankton und Aufwuchsalgen. Im Aquarium ist er ein Allesfresser, hier nimmt er neben dem üblichen Frostfutter auch alle verfügbaren Arten von Trockenfutter. Um Mangelerscheinungen vorzubeugen, sollte die Ernährung dennoch abwechslungsreich gestaltet werden.

    Zu erwartende Endgröße: 10 cm

    Geschlechtsunterschiede: Männchen sind etwas größer als Weibchen

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 400 Liter

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja

    Innerartliche Haltung:
    . Einzelhaltung: möglich, wird nicht empfohlen
    . Paarhaltung: empfohlen
    . Gruppenhaltung: Gruppenhaltung nur in sehr großen Aquarien möglich (Siehe Besonderheiten)

    Lebensraum: Lebt Korallenriffen in losen Zusammenschlüssen und zieht sich bei Gefahr in die Äste der Korallen zurück.

    Aquariengestaltung: Riffaufbau mit vielen Versteckmöglichkeiten

    BESONDERHEITEN:
    - Im Aquaristikfachhandel wird der Dascyllus aruanus fälschlicherweise oft als Schwarmfisch angeboten, das ist aber nicht der Fall. Der Zusammenschluss zu losen Gruppen in der Natur dient dem Schutz vor Fressfeinden.
    - Besonders hervorzuheben ist allerdings die Aggressivität gegenüber Artgenossen und auch gegenüber neu eingesetzten Fischen, wobei die Größe derer dabei fast keine Rolle spielt. Wenn man ihm diese Schwäche verzeiht, ist er ein sehr angenehmer und ausdauernder Pflegling in unseren Aquarien.
    - Wir empfehlen die Paarhaltung, wobei uns die Auswahl der Partner ziemlich leicht gemacht wird, da Preußenfische als Jungtiere die Möglichkeit haben ihr Geschlecht vom Weibchen zum Männchen zu wandeln. Bei ausreichendem Platz (Becken ab 1000l) für die Revierbildung, können auch mehrere Paare gehalten werden.
    - Der Dascyllus aruanus stellt an das Becken und die Wasserqualität keine zu hohen Ansprüche. Somit ist er auch für Anfänger geeignet.

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    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
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    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Siganus sp. - Kaninchenfisch - Fuchsgesicht
    (Beschrieben wird die ehemals als Lo bezeichnete Gattung, heute allg. als Fuchsgesicht bekannt.)

    Siganus vulpinus - Gelbes Fuchsgesicht
    Siganus unimaculatus - Gepunktetes Fuchsgesicht
    Siganus magnificus - Andamen Fuchsgesicht
    Siganus uspi - Braungelbes Fuchsgesicht


    Siganus vulpinus - Copyright: Siegfried Lösel



    Siganus unimaculatus - Copyright: Martin Sebald



    Siganus magnificus - Copyright: Sabine Sax

    Als Nachzucht erhältlich: Nein

    Schwierigkeitsgrad: 4
    Erläuterungen siehe unten

    Hauptfutter:
    Dieser Fisch ernährt sich hauptsächlich pflanzlich (herbivor). Geeignet sind Algen (Aufwuchsalgen, Caulerpa, Nori, Wakame), Trockenfutter mit hohem Algenanteil

    Ergänzung/Zusatzfutter:
    Als zusätzliches/ergänzendes Futter und zur Beschäftigung der Tiere kann auch gelegentlich Gemüse oder Obst angeboten werden, obwohl es nicht dem natürlichen Futter entspricht. Dazu gehören zum Beispiel Salat, Löwenzahn, Gurke, Karotte, aber auch Banane.

    Zu erwartende Endgröße: 18 bis 25 cm je nach Art

    Geschlechtsunterschiede: keine eindeutigen bekannt

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 1000 Liter

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja

    Innerartliche Haltung:
    • Einzelhaltung: empfohlen
    • Paarhaltung: nur bedingt möglich (siehe Besonderheiten)
    • Gruppenhaltung: nicht möglich

    Lebensraum: Vielschwimmer, riffverbunden

    Aquariengestaltung: Lockerer Riffaufbau mit viel Schwimmraum, Lebendgestein, Algenaufwuchs.

    BESONDERHEITEN:

    - Fuchsgesichter leben in der Natur paarweise, allerdings ist die Zusammenstellung von Pärchen sehr schwierig und sollte Fachleuten vorbehalten bleiben.

    - Sie werden häufig als sogenanntes „Problemlösertier“ empfohlen um Becken von übermäßigem Algenbewuchs zu befreien und Algen sind naturgemäß auch die Hauptnahrung dieser Tiere.
    Allerdings ist es wie so häufig, wenn man ein Tier für eine bestimmte "Aufgabe" kauft, sie tun nicht immer das was sie sollen. Die Gründe dafür sind ebenso vielfältig wie spekulativ; in vielen Fällen fressen sie die unerwünschten Algenarten, in genauso vielen Fällen aber auch nicht. Deshalb möchten wir im Grunde empfehlen weder Fuchsgesichter noch andere Tiere nur für einen bestimmten Zweck zu kaufen, da diese Tiere, wenn sie die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen, häufig wieder abgegeben werden und das ist unnötiger Stress für das Tier.

    -Kaninchenfische können an tierisches Futter (z. B. Frostfutter) gewöhnt werden, aber ihr Organismus ist eigentlich nicht auf proteinreiches Futter vorbereitet und die Tiere können darum schnell verfetten. Da Füchse zudem sehr viel Futter benötigen (Algen sind nährstoffarm) und das über den ganzen Tag, ist auf entsprechend häufige Fütterung oder ausreichend Algenbewuchs zu achten. Desweiteren fressen sie gerne Sand zur besseren Verdauung und „schlürfen“ schon mal den Biofilm (Kahmhaut) von der Wasseroberfläche, was aussieht, als wenn sie nach Luft schnappen würden. Noch ein Hinweis: Die Menge, die gefressen wird, wird natürlich auch verdaut und das bedeutet immer auch eine zusätzliche Wasserbelastung.

    - Sowohl Rücken- als auch Unterseite von Siganus sp. sind mit Giftstacheln versehen, damit ist das Fuchsgesicht ein sehr wehrhafter Fisch. Die Stiche sind mit Wespenstichen zu vergleiche, nicht tödlich für Menschen, aber sehr schmerzhaft. Umso verwunderlicher ist es wie ängstlich manche Exemplare sein können. Ein wenig zu hektisch im oder vor dem Aquarium hantiert und schon kann das Tier in regelrechte Panikattacken verfallen und schwimmt pfeilschnell durchs Becken um ein sicheres Versteck zu finden. Deshalb bitten wir um Vorsicht, denn so eine Panik kann mit einem Sprung aus dem Becken oder mit ernsthaften Verletzungen durch die Beckendeko enden.

    - Kaninchenfische sind nahe Verwandte der Doktorfische, trotzdem verstehen sie sich nicht immer untereinander. Vor allem Tiere mit gleicher Färbung können schon mal aneinander geraten, wie zum Beispiel Siganus vulpinus und Zebrasoma flavescens (beide gelb). Mit Hinblick auf die Skalpelle der Doktoren und den Giftstacheln der Fuchsgesichter sollte man den Besatz also sehr sorgfältig auswählen.

    - Zur Tarnung wechseln Fuchsgesichter ihre Farbe in eine fleckiges grau braun. Vor allem in den Ruhephasen ziehen sie Ihren "Schlafanzug" an und sind fast nicht mehr zu entdecken, selbst wenn sie sich außerhalb des Riffs aufhalten.

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    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
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    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Hallo Gerd,

    du kannst die Viecher auch mit einem dünnen Schlauch absaugen. - Vorsichtig, damit du das Gewebe nicht verletzt.
    Ist mühselig und macht nicht wirklich Spaß - ist aber das einzige, das m.E. hilft, wenn die Tiere auf Korallen sitzen.
    Daran gehen nämlich oft auch die Fressfeinde nicht...


    Viel Erfolg!!

    Sabine

    Hi Zusammen,

    vergesst alles was ich geschrieben habe...der Wert kann nicht gestimmt haben (obwohl 2 mal gemessen).

    Ich habe seitdem jeden Tag jeweils neues Osmosewasser gemessen und immer einen PO4-Wert = nn herausbekommen. - Auch bei den zusätzlichen Gegenmessungen mit Salifert.

    Weitere Kontrollmessungen der KH haben beim Leitungswasser einen Wert von 18 und beim Osmosewasser einen Wert von 1 ergeben. Mit der Osmoseanlage scheint also alles in Ordnung zu sein.

    Keine Ahnung, was da beim Messen an diesem Tag schief gelaufen ist :yrf :yrf
    Also sorry nochmal für den Trouble.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Marc,

    du wurdest weder beleidigt noch belächelt - weder von Klaus noch von sonst irgendjemandem.

    Jeder hat einmal angefangen und bestimmt hat jeder auch seine Anfängerfehler gemacht. Du wurdest auf diesen Fehler mit dem Hepatus hingewiesen. Dir wurde auch gesagt, dass dein Becken mit 3 Wochen Standzeit noch zu jung für deinen Fischbesatz ist und dir wurde geraten, dass du erstmal auf weiteren Fischbesatz verzichten solltest.
    Jetzt hast du dir trotzdem einen Zwergkaiser geholt...dein Mandarinfisch ist auch verschwunden und es ist gut möglich, dass Claudia recht hat und er in dem noch jungen Becken verhungert sein könnte.

    Ob jemand Anfängerfehler macht und daraus lernt, oder jemand, wenn man ihn darauf hinweist, beleidigt - entschuldige bitte den Ausdruck, aber im Grunde ist es doch nichts anderes - reagiert und ankündigt, das Forum deshalb zu verlassen, sind zwei paar Dinge und dann darfst du dich über manche Reaktionen nicht wundern.

    Wie vieles im Leben ist die Entwicklung eines Thread und der Beiträge auch hier eine Entwicklung aufgrund von Aktion und Reaktion :smiling_face:

    Wir versuchen hier immer nur Tipps zu geben, die dem Wohl der Tiere dienen. Egal, ob der Angesprochene Anfänger oder 'alter Hase' ist, oder ein 100L oder 2000L Becken besitzt.

    Um noch einmal auf dein Problem zurückzukommen:
    Warum dein Zwergkaiser verschwunden ist, wirst du wohl nie herausfinden. Zu deinem Mandarin hat Claudia die möglichen Ursachen genannt.
    Ob dein Hepatus Pünktchen bekommen wird, kann keiner voraussehen. Fakt ist aber, dass Stress die Wahrscheinlichkeit erhöht.
    EDIT:
    Hier solltest du mit möglichst vitaminhaltiger und gut angereicherter, abwechslungsreicher Fütterung vorsorgen.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Norbert,

    frisch angesetztes Salzwasser hat den gleichen PO4-Gehalt - zumindest soweit es meine Augen erkennen können.

    Das mit dem Osmosewasser erschreckt mich doch sehr, wenn ich bedenke, wieviel Wasser in dem Pott verdunstet und nachgefüllt wird. Da bringe ich doch immer wieder PO4 ein - das verdunstet ja nicht mit.
    Oder denke ich da so verkehrt??


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    wir kämpfen in unserem Riffbecken schon länger mit der Reduzierung von PO4, schaffen es aber einfach nicht, ihn unter 0,1 mg zu bekommen.

    Jetzt haben wir unser Osmosewasser gemessen. Es hat einen Wert von 0,046 mg. (rowa-merck)

    Wir sind jetzt etwas verunsichert, ob das vielleicht die Ursache sein könnte, oder ob dieser Wert eher normal ist.


    Deshalb die Frage an euch:
    Welchen Wert hat euer Osmosewasser, bzw. welcher Wert ist für Osmosewasser noch ok?


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Gerd,

    die Bilder reichen dicke...eindeutig Turbellarien.

    Wenn du die Koralle aus dem Becken bringst, kannst du ein Jodbad machen.
    Nimm dazu Betaisodona aus der Apotheke. Mach ein Bad aus aus ca. 3-4mL auf 1L Beckenwasser. In einen zweiten Eimer gibst du nur Beckenwasser.
    Tauch die Koralle in das Jodbad und schüttel sie kräftig - du siehst dann relativ schnell, dass die Turbellarien abfallen-, dann gibst du sie in das reine Beckenwasser und spülst sie ordentlich ab - noch mal gut schütteln und das Ganze wiederholen.

    Ich würde auch dein restliches Becken genauer unter die Lupe nehmen. Schwer vorstellbar, dass die Viecher in der Masse nur auf dieser einen Koralle vorkommen.

    EDIT:
    Bei deiner Beckengröße bist du in der Auswahl möglicher Fressfeinde ja relativ frei.
    In Frage kämen da z.B.
    - Halichoeres chrysus
    - Halichoeres marginatus
    - Synchiropus marmoratus
    Je nach bisherigem Besatz könntest du dir überlegen, zumindest prophylaktisch einen potentiellen Fressfeind einzusetzen.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Zitat

    Original von Gwynnedd
    danke, der ist ja putzig :grinning_squinting_face: gibts noch mehr, die dir einfallen würden?


    Hallo Adi,

    nein, leider nicht.


    Zitat

    Das mit dem Kugelfisch ist ne gute Sache aber der hat bestimmt später noch mehr auf der Speisekarte stehen oder ?


    Ich pflege diesen Fisch seit über einem Jahr im Riffbecken. Alles was neu an Korallen ins Becken kommt, muss erstmal probiert werden - es könnte ja schmecken...
    Auch wenn eine Koralle nur umgestellt wird, wird wieder probiert.
    An SPS kann ich aber keine Schäden feststellen.

    An LPS wie Acanthastreas zupft er auch gern. Aber auch hier kann ich keine dauerhaften Schädigungen entdecken.
    Einzig eine neu eingesetzte Cynarina hat er innerhalb eines Tages so geschädigt, dass ein Umsetzen am Abend der Koralle leider nicht mehr geholfen hat.

    Generell ist es m.E. auch immer eine Frage des Korallenbestandes und der damit verbundenen Beckengröße.
    Bei einem größeren Bestand an Korallen verteilt sich das Knabbern auf entsprechend viele Korallen, so dass einzelne nicht wirklich geschädigt werden und mögliche Bißspuren gut verheilen können.
    Bei kleineren Becken mit entsprechend weniger Korallen mag das wieder ganz anders ausschauen.

    Aber man sollte auch bedenken, dass jedes Tier anders ist und sich das Verhalten eines Tieres auch nach längerer Zeit aprupt ändern kann.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hi Claudia,

    ich würde es auch erst so versuchen und sehe bei dem geplanten Besatz eigentlich auch keine Probleme.

    Wir haben unser Pferdebecken mit den Weichkorallen und Gorgonien auch lang nur mit den im Trigon350 verbauten 2x15W und 2x30W T8 beleuchtet. Nach der Umstellung auf T5 (nur, weil die Abdeckung weg musste) konnte ich keine Wachstumssteigerung o.ä. erkennen.


    Viele Grüße,
    Sabine


    P.S.
    Verwendete Röhren waren Osram blau und daylight

    Hallo Michael,

    um eine Mikroskopbestimmung wirst du nicht herum kommen.

    Vom fädrigen Aussehen her würde ich eher auf Cyanos tippen. Vermutlich es es aber eine in der Einfahrphase gar nicht so seltene Kombi aus Cyanos/Dinos/Kieselalgen.

    Wenn deine Wasserwerte stimmen, scheinst du sehr sauberes Wasser zu haben. Manchmal auch eine mögliche Ursache.
    Sorry, wenn ich mir jetzt deinen anderen Thread nicht ganz durchgelesen habe, aber was hast du denn jetzt schon an Besatz drin? Einsiedler, Schnecken...?

    Viele Grüße,
    Sabine


    Ich kann dir das gern bestimmen wenn du in der Umgebung niemanden kennst, der ein Mikroskop hat.

    Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    Sabine hat mir erzählt das sie alle Tiere an einer Krankheit verloren hat, sie wird das sicher hier genauer erklären.

    Stimmt :frowning_face:

    Plötzlich haben alle Tiere zunächst auffällige Zuckungen bekommen, danach konnten sie sich nicht mehr unter Wasser halten, sondern trieben mit dem Bauch nach oben an der Wasseroberfläche (ähnlich wie bei einem entzündeten Brutbeutel).
    Ich konnte dann sehen, dass der Bauchraum der Tiere entzündet war (man konnte trotz der geringen Größe eine deutliche Rotfärbung erkennen und der Bauch war unnatürlich aufgebläht).

    Ein Umsetzen in eine sterilere Umgebung und eine Umstellung auf Copepoden brachte nur kurzzeitig Besserung. Nach ein paar Tagen waren die gleichen Symptome wieder da.
    Nach und nach sind alle Tiere verstorben.

    Ich hatte mit 7 Tieren angefangen. Mein größter Bestand durch Nachzuchten waren um die 30 Tiere. Mein ältestes Nachzuchttier wurde knapp 4 Monate alt.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Arielle,

    30kg halte ich für zu viel, da du ja schon eine Menge Unterbaugestein hast.
    Gutes Lebendgestein ist sehr leicht und voluminös und wenn du nochmal 30kg verbaust kann das Becken schnell übervoll wirken.

    Du musst immer bedenken, dass ja noch Korallen rein sollen (die ja auch immer auf einem Stein befestigt sind) und ein bisschen Schwimmraum für Fische sollte ja auch bleiben.

    Da du den Händler ja vor Ort hast, würde ich erstmal 15 kg nehmen. Wenn es wirklich nicht reicht, kannst du ja immer noch was nachholen.

    Ich habe zB in einem 350L Becken insgesamt nur 15 kg gebraucht.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Zitat

    Original von Boris_
    Weil das Online angebot von mrutzek hört sich ja richtig gut an. =)
    Müsst ihr euch durchlesen.
    haben da noch mehr leute bestellt???

    Hallo Boris,

    das Lebendgestein auf dem Foto in deinem anderen Thread ist von M. Mrutzek.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Sebastian,

    so schlecht schaut die Grundel doch gar nicht aus - ich habe schon Tiere gesehen, die weitaus unerernährter waren. Ich denke, da hast du gut Karten, wenn sie jetzt fressen.

    Den Bodengrund halte ich für Krabbenaugengrundeln allerdings für viel zu grob. Ist der Bodengrund wie auf dem Foto im ganzen Becken so?


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Arielle,

    herzlich Willkommen im Forum :smiling_face:

    Bei der Beleuchtung muss ich nochmal einhaken:
    54Watt-Lampen würde ich dir nicht empfehlen.
    Dein Becken ist ja nur 80cm breit, dafür sind 54W Röhren viel zu lang.

    Was hast du denn für eine Beleuchtung? Ist das Becken ein Komplettsystem mit integrierter Beleuchtung oder hast du eine Hängelampe?

    Hier ist beschrieben, wie du Bilder einstellen kannst. Wenn es gar nicht klappt, mail sie mir einfach, dann stell ich sie für dich ein.


    Viele Grüße,
    Sabine


    EDIT:
    Andy hatte die Nase vorn :winking_face:

    Hallo Uwe,

    die Geschlechter lassen sich sehr gut unterscheiden. Die Männchen sind viel farbenfroher gefärbt, während die Weibchen eher einheitlich rötlich sind. Außerdem haben die Männchen den verlängerten Flossenstrahl.
    Dein verstorbenes Tier war eindeutig ein Männchen.

    Du solltest allerdings aufpassen, dass das verbliebene Weibchen nicht schon angefangen hat, sich - da ja nun allein im Becken - zum Männchen umzuwandeln. Denn dann bekommst du ganz sicher Probleme.
    Ein Restrisiko bleibt also immer und steigt mit der Dauer, bis ein neuer Partner kommt an.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Sebastian,

    meine Beiden graben auch immer wieder Löcher in den Sand rund um ihre Höhlen (ist kein Pärchen, sie leben also unter verschiedenen Steinen) und schaffen verschiedene Eingänge. Ich würde das dem natürlichen Verhalten zuordnen.

    Schön zu hören, dass die Tiere nun anfangen zu fressen. Sind denn jetzt beide Tiere wieder richtig aktiv?


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Uwe,

    stell doch bitte ein Bild des verbliebenen Tieres ein. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du zwei Männchen bekommen hast, da die Weibchen von Paracheilinus-Arten meines Wissens eher schwer zu bekommen sind und zudem sehr schwer einer Art zuzuordnen sind.
    Bei mir ist aus einem vermeintlichen P. filamentosus Weibchen ein P. mccoskeri Männchen geworden. (Worüber der P. filamentosus Kerl nicht wirklich erfreut war. - Er hat letzendlich den Kampf auch verloren - bei 1400L)

    Ich glaube nicht, dass zwei Männchen bei deiner Beckengröße gut gehen. Deshalb bitte Bild :smiling_face:
    Bei zwei Weibchen derselben Art sehe ich weniger Probleme. Ich pflege jetzt schon über 1 Jahr das P. mccoskeri Männchen mit einem Weibchen. Von Umwandlung des Weibchens zu einem Männchen bisher keine Anzeichen.

    Paracheilinus sp. schlafen nicht im Sand, sondern in Spalten und Höhlen im Gestein.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    zur Info: Der User Masterbreeder hat um Löschung seines Accounts gebeten. Jegliche Postings in diese Richtung sind also unnötig und werden kommentarlos entfernt.
    Über die Thematik der Albino-Zuchten an sich kann natürlich gern weiter diskutiert werden.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Boris,

    zunächst herzlich Willkommen im Forum.

    Ich kann Ingrid nur zustimmen und würde den Steinaufbau auf keinen Fall auf den Korallenbruch setzen. Solltest du einmal grabende Tiere (gerade für Nano-Becken sind ja z.B. Grundeln mit Knallkrebs als Besatz geradezu prädestiniert) kannst du da wirklich Probleme bekommen.
    Zudem finde ich (persönliche Geschmacksache) dass der grobe Korallenbruch immer recht schnell schwarz und unansehnlich wird.

    Es gibt so eine Faustformel, die sagt 10% des Beckenvolumens = kg an Lebendgestein. Aber auch da wäre ich vorsichtig. Es kommt sehr stark auf das Lebendgestein an. Gutes Gestein ist sehr porös und damit leicht und voluminös, da können 10% schnell zu viel werden.
    Ich würde lieber am Anfang etwas weniger nehmen, sonst wird es schnell zu voll.

    Auch wenn man die eigentlichen Bakterien, die dem Lebendgestein seinen Namen geben und für die Filterung verantwortlich sind, nicht sehen kann, würde ich immer Lebendgestein bevorzugen, dass auch einen ordentlichen, bewachsenen äußeren Eindruck macht. Soll heissen: Steine, die mit Algen, Kalkrotalgen bewachsen, schön leicht sind und eine schöne Struktur haben, wären für mich immer die erste Wahl.

    So zum Beispiel sollte für mich gutes Lebendgestein aussehen:


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Angelika,

    leider kann man auf den Bildern nicht wirklich viel erkennen. Man sieht zwar die weißen Stellen, ob dies aber Anzeichen einer Infektion o.ä. sind kann ich nicht sagen.

    Du kannst, um bessere Fotos zu machen, die Pferdchen ruhig vorsichtig in die Hand nehmen und sie dann fotografieren (unter Wasser natürlich :winking_face: )

    Wenn du selbst schon das Gefühl hast, dass das Weibchen einen zu dünnen Bauch hast, solltest du dir schnellsten lebende Mysis besorgen - auch wenn du dabei evtl. Gefahr läufst, dass das Männchen diese lieber frisst als die Frostmysis. Ich denke nicht - ohne jetzt dein Becken zu kennen - das das Weibchen im Becken genügend Lebendfutter findet.
    Dass das Weibchen bei lebenden Artemien zögerlich ist, ist durchaus möglich, da Artemien meines Wissens nicht auf dem natürlichen Speiseplan von Seepferdchen stehen. - Mysis aber durchaus und mit Lebendmysis solltest du es sicher zum Fressen bewegen können.
    Füttere zusätzlich zu den Lebendmysis auch konstant Frostmysis und reichere diese gut an (Lipovit z.B.)

    Wenn du keinen Händler vor Ort hast, der dir lebende Mysis besorgen kann, kannst du sie auch hier bestellen:
    http://www.shop-meeresaquaristik.de/product_info.p…er-Beutel-.html


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Angelika,

    stell bitte Bilder von beiden Tieren ein.
    Wenn möglich die Tiere komplett und Detailaufnahmen von den Krönchen (oder was meinst du mit 'Hörner?) und dem Körper.

    Werden nur die Krönchen weiß, oder haben die Tiere auch weiße Flecken am Körper?


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo (Name? :smiling_face: )

    zum RSM selbst würde ich dir empfehlen, hier die Suche zu nutzen. Es gibt eine Menge Threads, die die Pros und Kontras des Komplettsystems beinhalten.
    Dann kannst du dir darüber schon mal ein Bild machen. Wenn dir etwas unklar ist, hier einfach nochmal konkret danach fragen.

    Zum Inhalt:
    So wie das Becken aussieht würde ich dir, solltest du dich für den Kauf entscheiden, dringend raten, komplett neu anzufangen. Wenn du, so wie das Becken ausssieht, Steine, Bodengrund, Wasser übernimmst, wirst du meines Erachtens keine Freude an dem Becken und dem schönen Hobby haben.

    Gegen Keniabäumchen und Anemonenfische (dann aber bitte mit Symbioseanemone) ist nichts einzuwenden. Vielleicht findest du jemanden, der die Tiere aufnehmen könnte, bis dein Becken neu eingerichtet und eingefahren ist.

    Von dem Hawaii-Doc würde ich mich endgültig trennen. Dafür halte ich 130L für viel zu klein.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Marc,

    ich denke, Palettendoktor sucht schlichtweg die Nähe und die Gesellschaft der anderen Fische - in dem Fall sind es halt Anemonenfische.

    Zur Krabbe kann ich nichts sagen - da kennen sich andere besser aus.
    Wenn du sie identifiziert haben willst, wirst du aber um ein gutes Foto nicht herum kommen :smiling_face:


    Paulie:
    Es ist gut möglich, dass diverse Kratzer von Palettendocs auch in größeren Aquarien von den engen Spalten der Schlafplätze und Rückzugsplätze kommen. Das ist kein Phänomen von kleinen Aquarien, sondern arttypisch, dass sich immer in die engsten Spalten gequetscht wird.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Sebastian,

    schön, dass die Grundel wieder aufgetaucht ist. Deuten kann ich das Verhalten jetzt auch nicht sicher - vielleicht Angst vor irgendeinem Beckenbewohner?

    Aber du solltest dafür sorgen, dass die Grundel etwas frisst. Versuch mal (falls du das nicht schon machst), feines Frostfutter wie Cyclop Eeze, Bosmiden o.ä. mit einer Pipette vorsichtig unmittelbar VOR den Höhleneingang zu platzieren. Vielleicht gräbt die Grundel etwas um den Eingang herum und frisst das Futter dann.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Sebastian,

    kannst du ausschließen, dass die zweite Grundel aus dem Becken gesprungen ist?

    Dann würde ich mir noch keine allzu großen Sorgen machen, wenn das Tier fit ist und erst seit ein paar Stunden nicht zu sehen ist. Vielleicht sitzt sie auch an einer anderen Stelle
    An ein Gelege glaube ich nicht. Soweit ich mich erinnern kann, müsste die Höhle dann mit Sand verschlossen sein.


    Viele Grüße,
    Sabine


    EDIT:
    Nur interessehalber: Woher weißt du welches Tier das Männchen und welches das Weibchen ist?