Beiträge von Sabine Sax

    Hallo Wolfgang und Linda,

    vielen Dank euch Beiden nochmal. Beide Algenarten finde ich passend, die stahlii wäre der Hit, wohl aber kaum zu bekommen, wenn ich das richtig interpretiere.

    Angedacht ist ein 350L-Eckbecken als Artenbecken für Messerfische.
    Ich hatte dabei eben an eine große Sandfläche mit grüner Wiese gedacht, und als Aufbau lediglich eine Art flacher 'Korallenblock' mit ein paar wenigen Arten Weichkorallen und karibischen Gorgonien. Evtl. noch einen zweiten kleinen Block mit nur einer Solitärkoralle...mal schaun.
    In dem Becken wird ausserdem noch ein Pärchen Kauderni seinen Platz finden.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hi Zusammen,

    zunächst vielen Dank für die Antworten - das klingt ja nicht so prickelnd, kommt aber nicht unerwartet. Ich habe im ehemaligen Seepferdchenbecken auch schon mehrere gescheiteterte Versuche hinter mir, Seegras über einen längeren Zeitraum zu halten, bzw. zum Wachsen zu bringen.

    Linda
    Vielen Dank! Da werde ich mich mal schlau machen.

    Torsten:
    Ich nehm dich beim Wort :]
    Das würde ich gern auch in einem der Nanos testen.


    Wenn ihr für ein Aquarium eine 'grüne Wiese' gestalten wolltet, Seegras wohl eher ausfällt, welche Algen würdet ihr alternativ nehmen? Prolifera werden mir zu hoch. Taxifolia wuchern zu stark.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    mich würde interessieren, wie die aktuellen Erfahrungen in der Kultivierung von Seegras sind.

    Gibt es Arten, die leichter zu halten sind? (Arten, die man auch bekommen kann)
    Kennt jemand Bezugsquellen?
    Welche Anforderungen werden an den Bodengrund gestellt?
    Was muss sonst noch beachtet werden? Zusätze? 'Dünger'?
    Was muss beim Besatz beachtet werden?


    Vielen Dank schon mal :wink


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Thorsten,

    das hört sich ja wirklich schrecklich an.
    Gab es denn gar keine Anzeichen, dass irgendetwas beginnt, aus dem Ruder zu laufen? Hast du irgendetwas verändert? Neubesatz?

    Viele Grüße,
    Sabine

    Au weiha.....das ist wirklich heftig.

    Ich finde, da sollten wir reagieren und den auch anschreiben und darauf hinweisen, dass dies völlig daneben und unter aller Kanone ist. Vielleicht gibt es ihm zu denken, wenn er einige Mails dieser Art bekommt...

    Ich für meinen Teil werde das jedenfalls machen und gleichzeitig auf unsere Haltungsempfehlungen verweisen.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Thomas,

    vor den Fischen solltest du dein Becken erst mit Korallen besetzen.
    Hier solltest du, wie Ralph geschrieben hat, mit einfacheren Tieren wie Weichkorallen, Krusten- und Scheibenanemonen beginnen.

    Zu den Fischen, wie gesagt, schreib mal was dir vorschwebt, das macht es leichter, als blind Vorschläge zu machen, ohne zu wissen, in welche Richtung du gehen möchtest.

    Bis auf Symbiosepartner wie Anemonenfische/Anemone ist der Besatz an niederen Tieren im Wesentlichen unabhängig vom Fischbesatz.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Thomas,

    um nochmal auf deine Frage zurückzukommen.
    Was genau verstehst du unter Erstbesatz?
    Denkst du dabei an Einsiedler etc. oder sind diese bereits im Becken?

    Oder möchtest du Vorschläge für einen passenden Fischbesatz? Abgesehen von Anemone mit Anemonenfische, zu denen du ja schon einige Infos und links bekommen hast.
    Wobei dies immer schwer ist. Besser ist es hier, wenn du dir Tiere aussuchst, die du evtl. halten möchtest und wir dir dann sagen, was passt und was nicht.

    Und poste doch bitte ein Foto vom Becken, das hilft immer, die Situation besser einzuschätzen.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Petra,

    was sind denn rote Nori-Algen?

    Ich füttere täglich ordentlich Nori-Algen vor der 'normalen' Fütterung mit Frostfutter. - So stürzen sich die Docs erstmal auf das Grünzeugs - dann ist der Hunger beim Frostfutter nicht mehr ganz so groß.

    Im Sommer gibt es ergänzend Bärlauch aus eigener Balkon-Kultur. - Das ist der absolute Hit.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Ingrid,

    ich konnte zumindest die Erfahrung machen, dass mein Randalli wesentlich aktiver ist, seit er wieder mit Symbiosegrundeln zusammen lebt (er musste einige Monate allein auskommen, und in dieser Zeit habe ich ihn nicht ein einziges mal gesehen)

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Ingrid,

    sehr interessante Wohngemeinschaft, die du da hast. :wink

    Hast du schon mal daran gedacht, wie bubble vorschlägt, dem Alpheus eine Partnergrundel/Paar zuzusetzen?

    @bubble: Amblyeleotris randalli ist allerdings der falsche Partner für Alpheus randalli. Passend dafür wären Stonogobiops-Arten.
    Wir (Marubis) haben gerade eine neue Haltungsempfehlung veröffentlicht, die das Thema Partnergrundeln und die passenden Partner behandelt:
    Partnergrundeln und ihre Assoziationspartner

    Viele Grüße

    Partnergrundeln und ihre Assoziationspartner

    Als Nachzucht erhältlich: Nein, einige Grundelarten wurden zwar bereits erfolgreich nachgezüchtet, allerdings nicht kommerziell.

    Zuordnungstabelle Knallkrebse/Partnergrundeln[1][2]

    Alpheus bellulus

    Alpheus bisincisus

    Alpheus djeddensis

    Alpheus djiboutensis

    Alpheus ochrostiatus

    Alpheus purpurilenticularis

    Alpheus randalli

    Alpheus rapax

    Alpheus rapicida

    Alpheus rubromaculatus

    Amblyeleotris aurora

    (X)

    (X)

    Amblyeleotris diagonalis

    X

    Amblyeleotris guttata

    X

    X

    Amblyeleotris gymnocephala

    X

    X

    Amblyeleotris japonicus

    X

    Amblyeleotris latisfasciata

    X

    Amblyeleotris ogasawarensis

    X

    Amblyeleotris periophthalmus

    X

    Amblyeleotris randalli

    X

    Amblyeleotris steinitzii

    X

    X

    X

    X

    X

    X

    Amblyeleotris sungami

    X

    Amblyeleotris wheeleri

    X

    X

    Amblyeleotris yanoi

    X

    Apocryptodon bleekeri

    X

    Cryptocentrus caeruleopunctatus

    X

    X

    Cryptocentrus cinctus

    X

    X

    X

    Cryptocentrus cyptrocentus

    X

    X

    Cryptocentrus fasciatus

    X

    Cryptocentrus koumanni

    X

    Cryptocentrus lutheri

    X

    Cryptocentrus octofasciatus

    X

    Cryptocentrus strigilliceps

    X

    Ctenogobiops feroculus

    X

    X

    Ctenogobiops maculosus

    X

    Ctenogobiops pomastictus

    X

    X

    X

    Eilatia spp.

    X

    Flabellogobius spp.

    X

    Istigobius ornatus

    X

    Lotilia graciliosa

    X

    Psilogobius mainlandi

    X

    Stonogobiops dracula

    X

    Stonogobiops nematodes

    X

    Stonogobiops xanthorhincia

    X

    Stonogobiops yasha

    X

    Tomyamaichthys omi

    X

    Vanderhorstia mertensi

    X

    Vanderhorstia ornatissima

    X



    Schwierigkeitsgrad: 1 (siehe Besonderheiten)
    Erläuterungen siehe unten

    Bevorzugtes Futter: kleiner Krill, Mysis, Artemia, Flocken- und Granulatfutter
    Der Knallkrebs lebt vom gleichen Futter. Zur Nahrungssuche verlässt er vor allem Nachts seine Höhle vollständig.

    Zu erwartende Endgröße:
    - Stonogobius, Flabellogobius 5-6 cm
    - Amblyeleotris etwa 8 cm, einige Arten bis 15 cm
    - Cyptocentrus bis 16 cm
    - Lotilia graciliosa bis 5 cm

    Geschlechtsunterschiede: Nur bei Stonogobius yasha ist der GU bekannt. Das Männchen hat an den Spitzen der Bauchflossen einen braun/schwarzen Fleck, wenn die Bauchflossen zusammenliegen sieht es wie ein einziger Fleck aus. (Laut Erstbeschreibung von Yoshino & Shimada von 2001)

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: (jeweils für ein Pärchen Grundeln)
    Das empfohlene Beckenvolumen ist teilweise abhängig von den gewählten Symbiosegrundeln. Die angegebenen Beckenvolumen können sich vor allem bei größeren Arten nach oben verschieben.
    - Grundeln als Paar der Arten Stonogobiops, Flabellogobius, Ctenogobiops und ihre Symbiosekrebse ab 50 Liter
    - Grundeln als Paar der Arten Amblyeleotris und Tomiyamichthys ab 100 Liter
    - Grundeln der Art Cryptocentus ab 160 Liter

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja

    Innerartliche Haltung:
    • Einzelhaltung:möglich
    • Paarhaltung: empfohlen (gilt für Grundel und Krebs)
    • Gruppenhaltung:nicht möglich (gilt für Grundel und Krebs)

    Lebensraum: Die Grundeln halten sich immer in beziehungsweise in unmittelbarer Nähe des Höhlensystems auf, welches vom Knallkrebs ausgebaut und gewartet wird.

    Aquariengestaltung: Das Becken sollte mit einem für den Knallkrebs geeigneten Bodengrund ausgestattet sein. So bentötigt Alpheus randalli eher feinen Bodengrund mit einigen kleinen Stücken Korallenbruch oder Muschelbruchstücken, Alpheus bellulus eher gröberen Korallenbruch für die Anlage eines Höhlensystems.
    Der Bodengrund sollte für die Haltung von Knallkrebsen etwas höher sein (ca. 3-4cm), es kann aber beobachtet werden, dass der Krebs für seinen Höhlenbau Sand und kleines Gestein quer durch das Becken an eine für sich geeignete Stelle transportiert.

    BESONDERHEITEN:
    - Von der Paarhaltung der Knallkrebse sollte abgesehen werden, wenn diese nicht bereits in den Hälterungsbecken beim Händler als Paar gekauft werden können. Die Pflege von gleichgeschlechtlichen Tieren ist nicht möglich.

    - Die kleineren Arten wie Stonogobiops sp. können sich nur schwer gegen eine "ruppige" Fischgesellschaft durchsetzen und ziehen sich dann mit ihrem Krebs in die Wohnhöhle zurück

    - Größere Arten wie Cyptrocentrus können auch mit größeren Fischarten vergesellschaftet werden, da diese sich nicht so scheu wie kleinere Arten sind und ihr Revier energisch verteidigen

    - Grundeln und Knallkrebs finden sich im Normalfall innerhalb weniger Tage im Becken.
    Dabei drängt sich die Grundel dem Knallkrebs auf, sie wird nicht von diesem "eingeladen".
    Ein nachträgliches Einsetzen im Normalfall immer möglich.

    - Eine Haltung sollte immer mit dem geeigneten, oben genannten Knallkrebs erfolgen. Nur so ist eine Kommunikation zwischen den "Partnern" (s.u.) möglich und die Tiere zeigen ein natürliches Verhalten.
    Schlimmstenfalls kann sonst eine falsche Vergesellschaftung zum Verlust eines der Tiere führen. So sind Fälle bekannt, dass Grundeln einen zu kleinen Knallkrebs fressen können und umgekehrt.

    - Grundel und Knallkrebs stehen immer in direkten Kontakt. Durch ein Zittern warnt die Grundel ihren durch den Höhlenbau abgelenkten Knallkrebs vor Gefahr und zieht sich dann nach ihm in die Höhle des Krebses zurück. Es kann aber beobachtet werden, dass ein Knallkrebs auch ohne Grundel lebt. Einigen Berichten zufolge ist die Gewichtszunahme des Krebses ohne Grundel höher als mit einem Partner, da Grundeln und Krebse in direkter Nahrungskonkurrenz stehen. Die Grundeln sind mehr vom Krebs abhängig als umgekehrt. Es sollte hier ggf. von einem fortgeschrittenen Kommensalismus gesprochen werden.

    - Die Grundel wird in ihrer natürlichen Umgebung hauptsächlich vor Fangschreckenkrebsen durch den Knallkrebs geschützt. Die Knallkrebse reagieren bei ungewohnten Bewegungen oder Störungen in ihrem Höhlensystem mit sofortigem Angriff.

    - Kranke und geschwächte Grundeln können vom Knallkrebs gefressen oder verletzt werden, wenn diese nicht schnell genug und artgerecht bei Antennenkontakt mit einem ensprechenden kurzen Schwanzschlag reagiert.

    - Bei seinen nächtlichen Streifzügen kann sich der Knallkrebs an anderen Tieren vergreifen. So konnten Übergriffe auf Garnelen, Krabben und tlw. kleine Riffhummer beobachtet werden. Auch Tiere, die sich im Sandboden über Nacht (zum Beispiel Lippfische) eingraben, können zum Opfer werden.

    - Nachts verschließt der Krebs seine Höhle und sperrt sich mit seiner Grundel ein. Auch kann es vorkommen, dass die Grundel für einige Tage/Wochen in den Gängen der Höhle verschwindet und dann wieder an einer neuen Stelle im Aquarium auftaucht.

    --------------------
    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
    --------------------

    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.
    (c) Marubis e.V.


    Quellenangabe:
    [1] Prof. Dr. Barbara Schmitz und Daniel Knop, Koralle 17, Oktober/November 2002
    [2] Prof. Dr. Barbara Schmitz und Daniel Knop, Koralle 12, Juni/Juli 2007


    Stonogobiops yasha mit Alpheus randalli, Copyright by Lars Kläning




    Amblyeleotris randalli mit Alpheus bellulus, Copyright by Ben Krämer




    Cryptocentrus cinctus mit Alpheus bellulus, Copyright by Inken Krause




    Flabelligobius sp. mit Alpheus randalli, Copyright by Peter Schmiedel




    Amblyeleotris guttata mit Alpheus ochrostriatus, Copyright by Dietmar Schauer

    Am Freitag, den 5. März, beendet die Regierung des Vereinigten Königreichs eine öffentliche Anhörung, ob das weltgrößte Meeresschutzgebiet um die Chagos-Inseln eingerichtet werden soll oder nicht.

    Fischereifirmen haben ihren Widerstand zum Ausdruck gebracht und sind bestrebt, die Riffe für ihre Geschäfte offen zu halten. Wir können dies nicht zulassen – Korallenriffe sterben und die Fische verschwinden immer schneller aus den Weltmeeren. Die Entscheidung in dieser Woche könnte ein Katalysator für die Rettung unserer Meere sein.
    (Originaltext http://www.avaaz.org)

    Link zur Petition

    Hallo Martina,

    schön zu lesen, dass die Pferdchen ein gutes Zuhause gefunden haben und sich dein Freund jetzt richtig auf eine Seepferdchenhaltung einstellen und sich entsprechend will.

    Wenn er Hilfe bei der Planung braucht, weiß er ja, wo er welche bekommt. :wink


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hi Zusammen,

    Vielen Dank euch schonmal. Ich fasse die bisherigen Ergebnisse dann wie folgt zusammen.

    Bild 1: Lotilia graciliosa + Alpheus rubromaculatus

    Bild 2: Tomiyamichthys latruncularius (?) + Alpheus randalli

    Bild 3: Amblyeleotris periophthalma (?) oder Cryptocentrus polyphtalmus (?) + Alpheus ochrostriatus

    Bild 4: Cryptocentrus sp. (cinctus ?) + Alpheus bellulus oder Alpheus djiboutensis


    Korrekt so?


    Viele Grüße,
    Sabine

    Zitat

    Original von Andi S.
    Hallo ihr lieben

    Leider schlechte Nachrichten für euch und die Schnecken! Die sind schon auch hier in der Schweiz aufgetaucht und leider fressen die keine Glasrosen!

    Drei unabhängige Halter haben es versucht, aber nach 2-3 Wochen waren die nicht mehr da! Also wie die meisten Nacktschnecken Nahrungsspezialisten!

    Hallo Andi,

    vielen Dank für diese wichtige Information.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Martina,

    Benjamin hat eigentlich schon so gut wie alles gesagt.

    Bäumchenkorallen und Lederkorallen stellen kein Problem dar.
    Krusten- und Scheibenanemonen würde ich persönlich nicht in einem Seepferdchenbecken pflegen. Da wäre mir die Gefahr von Vernesselungen zu groß, da sich die Pferde wirklich überall versuchen fest zu halten.

    Was ist das für eine Garnele, die noch in dem Becken ist?

    Ansonsten: Bitte Bilder einstellen, da sieht man dann vielleicht noch das ein oder andere, an das man so jetzt nicht denkt.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Susann,

    es spricht bei den heutigen Salzen nichts mehr dagegen, jetzt schon das LS einzusetzen.

    Wenn du Angst vor Gammel durch das Lebendgestein hast, kannst du mit dem Einbringen des Bodengrundes noch etwas warten und den Boden dann absaugen.
    Das 'Problem' hast du aber vornehmlich mit ganz frischem Gestein. Wenn du gut Konditioniertes verwendest, hast du kaum noch etwas am Gestein, das gammeln könnte (z.B. abgestorbene Schwämme o.ä.)

    Hier mal ein link zum besseren Verständnis.

    Ich betreibe 2 54-Liter-Becken und 1 18-Liter-Becken ausschließlich mit Lebendgestein. Gerade bei so kleinen Becken trägt das Lebendgestein m.E. mit zur Stabilität bei.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Susann,

    mit dem von dir geplanten Vorgehen wirst du deine Einfahr- resp. Algenphasen nur verlängern bzw. immer wieder neu 'hervorrufen'.

    Ich kann mich Peter nur anschließen: Auch ich würde bei dieser Beckengröße nur Lebendgestein verwenden - und dieses solltest du auf einmal einbringen.
    Bei gutem, leichten Gestein reichen dir für einen schönen luftigen Aufbau 5kg.

    Und gerade wenn du das Becken nicht stark besetzen möchtest, kannst du so wunderbar beobachten, was sich alles von selbst aus dem Lebendgestein entwickelt. Du solltest beim Kauf von Lebendgestein auch darauf achten, dass es schön mit höheren Algen etc. bewachsen ist. - Das ist für dein Vorhaben ideal.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Paul,

    ob sich die Krusten bei dir im Becken so stark vermehren, dass sie zu einer Plage werden, wird dir keiner sagen können.

    Wenn du ganz sicher gehen willst, stell den Stein einfach separat vom restlichen Aufbau in den Sand.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Christian,

    mit Rent-a-Reef Patenschaften speziell und den Möglichkeiten, die man in diesem Bereich evtl. hätte, haben wir uns bisher noch nicht näher beschäftigt.
    Auf der Suche nach einem guten Projekt sind wir letztendlich bei dem hier beschriebenen Biorock-Projekt 'hängen' geblieben und haben uns darauf konzentriert.

    Sorry, dass ich dir deshalb dazu keine weiteren Infos geben kann.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hi Zusammen,

    hier noch einige, wie ich finde sehr interessante, Hintergrundinfos zu unserem Biorock-Projekt:

    Was zerstörte die Riffe vor Koh Samui?
    So genau kann das leider keiner mehr sagen.
    Den Einheimischen wurde diese Frage immer wieder gestellt. Aber es wurde bisher niemand gefunden, der hierzu wirklich eine sachkundige Antwort geben konnte.
    Es gibt nur noch wenige Ältere, die sich noch an diese Zeit erinnern können. Diese aber sprechen von kristallklarem Wasser voll mit Muscheln, Hummer, Delphinen und Haien.
    Aufgrund der Insel-Geschichte ist aber bekannt, dass Koh Samui vor ca. 100 Jahren einem großen landwirtschaftlichen Wandel unterzogen war.
    Die internationale Nachfrage nach Kokosnuss trieb die Preise dafür in die Höhe und machte den Anbau zu einem lukrativen Geschäft.
    Zu dieser Zeit wurde Koh Samui hauptsächlich von chinesischen Fischern bewohnt, die ihre Fänge zu thailändischen und chinesischen Märkten exportierten und auf diesen Zug aufsprangen.
    Der Kokosnussboom führe zu massiver Abholzung auf Koh Samui und den benachbarten Inseln.
    Niedrig gelegene Gebiete wurden ihrer Urwälder beraubt und die den Boden befestigenden Wurzelgeflechte wurden zerstört. Dadurch kam es in den Monsunzeiten verstärkt zu Bodenerosionen, nährstoffreicher Schlamm und Dreck flossen ins Meer und erstickten die Riffe.

    Was macht uns sicher, dass dies mit dem neuen Riff nicht mehr passiert?
    Während Ban Thai früher eine Kokosnussplantage war, ist es heute eine kleine Gemeinde und das umgebende Land ist im Besitz dort lebender einheimischer Familien. Diese sind bemüht, das Dorf und das Land darum in seiner jetzigen Form zu erhalten. Sie verdienen ihren Lebensunterhalt durch die Vermietung von Häusern an dort langfristig ansässige Ausländer, die dort Ruhe und die Natur suchen. Die einheimische Bevölkerung hat keine Intention, ihr eigenes Land für den Massentourismus zu öffnen und so entstanden in den letzten Jahren um Ban Thai nur 3 sehr kleinere Resorts, die auch keine Vergrößerungskapazität haben, so dass dieses Gebiet nicht den Schaden nehmen wird wie die größeren Touristengebiete Chewang oder Lamai.
    Die anfänglich geschilderten ständigen Ablagerungen nährstoffreicher Sedimente durch Strömung und Gezeiten haben verhindert, dass sich das Riff in der flachen Gezeitenzone regenerieren konnte, da die Korallen dadurch nicht nur erstickt wurden, sondern das von den Korallen zur Ansiedelung benötigte Substrat durch seinen Nährstoffreichreichtum von Algen überwuchert wurde. Dies in Verbindung mit der ständig steigenden Wassertemperatur und Coralbleaching war verantwortlich für die stetige Rückbildung des Riffs.
    Die Etablierung von Biorock-Strukturen wird der auslösende Faktor für die Einleitung einer Sanierungsphase in diesem Gebiet sein.
    Korallen, die auf den Biorock-Strukturen wachsen, können nicht so leicht von Dreck und Ablagerungen erstickt werden, wachsen bis zu 5mal schneller, tolerieren höhere Temperaturen und erholen sich leichter von negativen Umwelteinflüssen.
    Das beschleunigte Wachstum wird dafür sorgen, dass sich sehr schnell ein marines Ökosystem bildet, das unzähligen Meeresbewohnern einen privilegierten Lebenraum innerhalb einer zerstörten und toten Umgebung bietet.

    Warum wurde gerade Ban Thai ausgewählt?
    Ban Thai wurde aus mehreren Gründen gewählt.
    1. Die Dorfgemeinschaft von Ban Thai ist sich der negativen Entwicklung in der Vergangenheit rund um die Insel bewusst und möchte eine Wiederholung bzw. weitere Zerstörung verhindern. Es hat sich gezeigt, dass gerade die Bevölkerung von Ban Thai in besonderem Maße bereit ist, ihre Umwelt wiederaufzubauen, zu schützen und zu erhalten.
    2. Der größte Teil der Küstenregionen auf Kho Samui hat sehr weit ausgedehnte Gezeitenzonen mit großen Tidenunterschieden, die erst mehrere 100 Meter von der Küste entfernt abnehmen und einen Bau erst dort zulassen würden. In diesen Gebieten, weit ab von der Küste ist die Errichtung und Beobachtung von Biorockstrukturen extrem schwierig und kostspielig.
    Das Gebiet vor Ban Thai erlaubt den Bau der Struktur innerhalb von 100 Metern von der Küste auf Sandboden, was es sehr leicht zugänglich macht.
    3. Mitglieder von Biorock Thailand wohnen in der näheren Umgebung, wodurch sich Bau und künftiges Monitoring sehr vereinfachen.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    freut mich sehr, dass unser Mangrovenprojekt auf so positive Resonanz stößt. :]

    Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, werden gerade für die Mangrovenprojekte, wie auch für das neue Biorock-Projekt die meisten Geldmittel benötigt.

    Falls also der ein oder andere den unüberwindbaren Zwang verspürt, eines der Projekte finanziell unterstützen zu wollen:
    Wir freuen uns über jede Zuwendung - gern auch zweckgebunden. =) =)


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    es wäre schön, wenn ihr euch in diesem Thread wieder auf die eigentliche Fragestellung des Threaderstellers konzentrieren könntet.
    Für themenfremde Diskussionen eröffnet bitte einen neuen Thread.
    Und achtet bitte etwas mehr auf einen sachlicheren und angemesseneren Umgangston.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Zitat

    Kann mir noch jemand mehr über den genannten Seestern sagen?


    Hallo Martin,

    bei deiner neuen Beckengröße kannst du m.E. auch einen Archaster angulatus halten. (Genügend Sandfläche vorausgesetzt)
    Aber du hast völlig recht, mit deiner Annahme, dass dieser erst eingesetzt werden sollte, wenn das Becken eine zeitlang läuft und der Boden enstprechend Nahrung bietet.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Axel,

    am einfachsten wird es sein, wenn du das Mikroskopbild mit einer Digitalkamera abfotografierst. - Das funktioniert eigentlich ganz gut.

    Da Bild kannst du dann hier zur Bestimmung posten.
    Und hier gleich eine Bitte: Bite gerade Bilder, bei denen es um Bestimmungen geht, immer mit der Funktion 'Dateianhänge' direkt auf den Forenserver hochladen und nicht extern ablegen, wo sie möglicherweise wieder gelöscht werden und den Thread dann unbrauchbar machen.

    Oder wolltest du eine Anleitung, wie man die das mit dem Mikroskop generell funktioniert?


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Axel,

    diese Beläge lassen sich leider ohne Mikroskop nicht bestimmen.

    Es kann sich neben Kieselalgen auch um Dinoflagellaten oder Goldalgen handeln.
    Da wirst du um eine Mikroskopuntersuchung nicht drumrum kommen.


    Viele Grüße,
    Sabine