Beiträge von Walhai

    Hallo Helmut,

    darf ich mal fragen, welchen Kleber Du verwendest?

    Ich verwende Aqua Medic Reef Construct und knete den direkt bevor ich ihn ins Becken einbringe noch kurz unter fliependem Wasser (Hände natürlich auch von Kleberresten befreien). Dadurch kommt nach meinen Beobachtungen viel weniger Kleber-Mulm ins Wasser. Mein AS (AM Blue 1000) reagiert kaum darauf. Ein paar Bläschen kommen durch die Rückförderpumpe ins Becken, aber das ist nicht der Rede wert.

    Bin daher etwas überrascht, von dem "Überkochen" Deines AS.

    Gruß Axel

    Ok, dann so. :grinning_squinting_face:

    Habe nicht in den AC geguckt, sondern mal irgendwann von einer Flaschenbeschriftung vom Kaufprodukt zurück gerechnet. War wohl zu ungenau. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Ich löse jedenfalls 80 g in 1000 ml Osmosewasser und dosiere davon 1 ml/Std. per Dosierpumpe in mein 120 l Becken. Das hält meine KH konstant auf 8-9° dkH.

    Günstige Lösung und einfach zu machen.

    Gruß Axel

    Hallo Sebastian,

    kauf Dir einen Eimer (7kg) Back-Soda/Natriumhydrogencarbonat (Lebensmittelqualität!!!!) und löse davon 80 g/l in Osmosewasser auf. Mehr geht pro Liter nicht!!!!

    Den Eimer habe ich bei Amazon bestellt und er hat ca. 14,-€ inkl. Versand gekostet.

    20 ml der daraus entstandenen Lösung, hebt Deine KH um 1°dkH je 100 l Beckenwasser.

    Ermittle Deinen täglichen Verbrauch durch KH Tester und dann solltest Du möglichst gleichmäßig entsprechend dosieren. Ich mache das mit Hilfe einer Gro Tech Dosierpumpe.

    Manche machen das auch über die Nachfüllautomatik gleich mit dem Verdunstungswasser, aber das ist mir persönlich zu ungenau.

    Gruß Axel

    Ha, Ina, der war gut!! :face_with_tongue:

    Scherz bei Seite,..... ich nehme wenn nötig eine Kunststoff-Fütterungs-Pipette und blase den Mulm von den Korallen. Durch meinen Lippfisch ist einfach regelmäßig Mulm im Wasser, der sich leider auch auf den Lederkorallen an manchen Stellen ablegt. Damit geht das sehr einfach und schnell zu machen und bei meiner Beckengröße, bleiben dabei sogar die Hände trocken. :grinning_squinting_face:

    Gruß Axel

    Hallo,

    habe selbst gerade mit diesen Viechern zu kämpfen, die sich bei mir am Liebsten auf den Korallen ansiedeln.

    In kleiner Anzahl sind sie nicht wirklich schädlich, aber die Dinger haben die Angewohnheit, sich unter günstigen Bedingungen stark zu vermehren. :loudly_crying_face:

    "Günstig" empfinden diese Plattwürmer ein Wasser mit höherem Nährstoffgehalt, wie Nitrat, Phosphat usw., was im Umkehrschluß bedeutet, daß Du sie mit sehr sauberem Wasser in ihrer Vermehrung eindämmen kannst. Los wirst Du sie dadurch aber nicht.

    In großer Zahl sehen sie nicht nur sehr unschön im Becken und auf den Korallen aus, sie legen sich auch dicht an dicht auf die Korallen und nehmen ihnen das Licht.

    Du solltest also schon gegen sie vorgehen!

    Ich benutze z.Zt. ein Produkt namens "Flatworm Stop", der Fa. korallen-zucht.de. Man muß das Mittel täglich mit 1 ml/100 l dosieren und das nach Angaben des Herstellers für mindestens 3 Monate. :face_with_open_mouth:

    Seit ca. 6 Wochen verwende ich das Mittel nun schon, die Würmer sind aber noch da. Ob es ohne das Mittel mehr wären, kann ich nicht sagen, aber ich hatte mir mehr davon erhofft. :frowning_face:

    Es gibt noch ein Mittel das heißt "Flat Control Fauna Marin", das man nur an drei aufeinanderfolgenden Tagen (3 ml/100 l) ins Becken gibt und dann sofort anschließend mit Aktivkohle die freigesetzten Gifte aus dem Wasser filtert.

    Das Gift stammt nicht von dem Medikament, sondern es wird beim "platzen" der Würmer an das Wasser abgegeben. Soll wirklich sehr giftig sein, also nicht die Aktivkohlefilterung vergessen.

    Habe letzteres Mittel erst entdeckt, als ich das Andere schon in Gebrauch hatte. Würde also an Deiner Stelle lieber mal das Flat Control ausprobieren.

    Ach und je schneller Du das machst, je besser ist das, denn je weniger Würmer Du im Becken hast, je Weniger geben beim Absterben ihr Gift ab. :grinning_squinting_face:

    Gruß Axel

    Hi,

    also mit Käferschnecke und Schuppenwurm kann ich mich nicht so anfreunden, denn da kann ich keinen finden, der sehr ähnlich mit meinem Tierchen ist. Trotzdem vielen Dank für Deinen Tip, denn da hätte ich nicht gesucht.

    Ich hoffe das sich das Tierchen noch etwas entwickelt und man später vielleicht besser erkennen kann, um welches Tier es sich wirklich handelt.

    Im Moment würde ich wie Bernhard auf eine Nacktschnecke tippen.

    Gibt es weitere Vorschläge?

    Gruß Axel

    Hallo,

    eine Lederkoralle und eine Bartkoralle wachsen aufeinander zu. Z.Zt. sind sie noch etwa 6 cm von einander entfernt, aber wenn sie sich beide weiter entwickeln, werden sie sich früher, oder später berühren.

    Werden sie auf Abstand bleiben und in andere Richtungen weiterwachsen, oder macht eine der Beiden den Anderen platt?

    In vielen Eurer Becken sehe ich immer viele verschiedene Korallen ganz dicht zusammen wachsen, wo eine Berührung der verschiedenen Arten gar nicht zu verhindern ist.

    Was denkt Ihr, wird bei mir passieren?

    Gruß Axel

    Hallo,

    sehe gerade zum ersten Mal ein etwa erbsengroßes Wesen, daß wie eine "Vielzitzen-Weichschnecke" aussieht. :grinning_squinting_face:

    Kann seine vielen "Rüssel" scheinbar zum filtrieren, wie auch zum festhalten nutzen und hat einen äußerst elastische und anpassungsfähigen Körper. Bewegt sich mit der Geschwindigkeit einer Wanderdüne, kann sich aber von einem Moment zum Nächsten in eine kleine Vertiefung schmiegen und wird eins mit dem Untergrund.

    Habe zwei Fotos gemacht, wobei sich das Tierchen im Bildmittelpunkt, etwas oberhalb der Krustenanemonen befindet.

    So etwas habt Ihr doch bestimmt schon mal gesehen, oder?? :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Bevor ich mir eine Wolf suche, bitte ich Euch um Hilfe. :smiling_face:

    Gruß Axel

    Hallo,

    vielen Dank für Eure Antworten. Ja, das mit den Algen leuchtet ein, aber jetzt sind die Werte besser und es wachsen weder die Algen, noch die Korallen gut. Irgendwas tut sich aber gerade im Becken und wie es aussieht positiv. Wahrscheinlich muß sich das Becken erstmal von den hohen Phosphaten erholen und kommt jetzt wieder langsam in Gang.

    Wächst denn diese Korallenhaut auf den Röhren wieder, oder ist das nicht möglich?

    Auf den Bildern könnt Ihr ja mal gucken was ich beschrieben habe. Ich hoffe man kann es ohne Zoom-Funktion erkennen.

    Gruß Axel

    Hallo Björn,

    naja, ich meine die Bezeichnung schonmal gehört zu haben und ich meine die dünne Haut, die sich z.B. bei der Bartkoralle außen auf den Röhren befindet. Aus diesen Röhren kommt ja vorne der eigentliche Polyp/Kopf heraus. Auf eben diesen besagten Röhren, war immer eine schillernde, fluoreszierende Haut, die nun weg ist, bzw. nur noch vereinzelnd in Nähe der Köpfe vorhanden ist. Die Hautreste zeigen einen gelblichen Rand und ich meine zu beobachten, daß die Köpfe die noch mehr Haut haben, sich weiter öffnen und somit gesünder aussehen. Die ersten Monate war diese Haut immer da und die Koralle entwickelte sich prächtig. Sie bekam sogar einen Ableger, der dann aber in seinem Wachstum stagnierte, worauf dann etwas später dieses "Hautproblem" auftrat.

    Da einige SPS und LPS abstarben, suchte ich Rat und alle meinten immer, daß die Korallen auf Grund meiner Wasserwerte am Verhungern wären und ich schnellstens gegensteuern sollte. Da kamen Vorschläge wie den Abschäumer nicht ganztägig zu betreiben, mehr zu füttern, mehr Fische usw. ......

    Das machte ich dann auch und so kam es zu den hohen Phosphatwerten. Der Abschäumer läuft inzwischen wieder durch und auch die Fütterung habe ich wieder etwas reduziert. Ich kontrolliere die Werte zum Teil täglich und der Phosphatwert hält sich jetzt scheinbar auch ohne Adsorber im bereits genannten Bereich. Trotzdem bin ich im Moment nicht so ganz zufrieden, denn irgendwie war das alles schon mal besser. Was mich auch wundert ist, daß die höheren Algen irgendwie kümmern, bzw. sich kaum bilden. Nicht das ich es darauf anlege, oder sie erfolgreich halten möchte, aber sie waren immer da und ich mußte gärtnern um sie in Schach zu halten. Jetzt schaffen die es gar nicht, sich überhaupt zu bilden. Steine auf denen immer so rotes "Gestrüpp" wuchs, sind jetzt wie geleckt.

    Irgendwie irritiert mich das Ganze, denn die verschiedensten, zum Teil sehr schönen, höheren Algen wuchsen in der Zeit, in der angeblich meine Korallen am Verhungern waren. Nicht falsch verstehen, ich rede hier von einzelnen Exemplaren und nicht von einem Algenproblem.

    Einigen Korallen geht es immer noch schlecht, bzw. sind inzwischen abgestorben, aber die höheren Algen wollen auch nicht mehr.

    Die einzigen Korallen die richtig gut wachsen, sind die Xenien, eine Röhrenkoralle und eine Gorgonie. Die Euphyllias halten sich tapfer, aber perfekt stehen die auch nicht da.

    Bin etwas ratlos. :frowning_face:

    Gruß Axel

    Hallo,

    die schillernde Korallenhaut auf den Röhren meiner Bartkoralle (Duncanopsa axifuga) ist verschwunden und der Koralle geht es seit dem auch nicht mehr so gut, wie es mal war. :loudly_crying_face:

    Da das Becken erst seit ca. 6 Monaten läuft, hatte ich erst mit Nährstoffmangel und dann plötzlich mit zu hohen Phosphatwerten zu kämpfen. Ich kann jetzt im Nachhinein nicht mehr sagen, wann und unter welchen Umständen die Haut abhandengekommen ist, aber ich bin mir eigentlich sicher, daß es während der Zeit mit den höheren Phosphatwerten passiert ist. Lag ein paar Wochen zwischen 0,3 und 0,4. :face_with_open_mouth:

    Inzwischen habe ich das Problem erkannt und mit Hilfe von Adsorbern und einer leicht veränderten Fütterung, den Wert wieder unter 0,1 gebracht. Alle anderen Werte wie Ca, Mg, KH, PH, Dichte, Nitrat sind im grünen Bereich.

    Wird sich diese Haut wieder auf den Röhren bilden, oder ist die unwiederbringlich zerstört?

    Welche Aufgabe hat diese Haut?

    Gruß Axel

    Hallo,

    habe mir gestern bei Euch einen Beutel Phosphat-Adsorber von Aqua biotica gekauft und auch gleich abends 100g davon mit Socken in den Tunze Comeline gehängt, der in meinem TB läuft.

    Der Phosphatwert lag gemessen mit einem frischen Test der Marke Tropic Marin bei 0,3 mg/l, bevor ich die 100 g Granulat in den Filter gehängt habe.

    Nach nun 24 Stunden habe ich erneut mit dem Test das Wasser gemessen und bin etwas irritiert von dem Ergebnis. Leider sind ausgerechnet die beiden Farbtöne von 0,1 und 0,01 mg/l sehr ähnlich und ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, welches der Beiden Ergebnisse mir nun vorliegt.

    Daher würde ich gerne wissen, was denn überhaupt möglich ist? Wie viel Phosphat kann denn durch 100 g dieses Granulats, innerhalb von 24 Stunden, aus ca. 110 l Aquarienwasser herausgefiltert werden???

    Ist ein Sprung von 0,3 auf 0,01 mg/l innerhalb von 24 Stunden überhaupt möglich???

    Ich habe auch gelesen, daß Korallen einen plötzlichen, starken Abfall von Phosphat nicht mögen und ggf. Schaden nehmen. Stimmt das?

    Falls ja, wie verhält sich das mit diesem Adsorber? Fällt der Wert nicht auch zu schnell?

    Ist das Granulat in meinem Filter erschöpft, wenn nach z.B. 2-3 Tagen der Phosphatwert von 0,3 auf 0,01 gesenkt wurde?

    Kann man sagen, wie viel Phosphat pro g Granulat aufgenommen werden kann?

    Über eine schnellst mögliche Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Gruß Axel Dreier

    Hallo,

    die KH liegt bei mir immer zwischen 7-8, denn 8 strebe ich als Sollwert an. Um den Wert zu halten, dosiere ich per Hand täglich 20 ml gesättigtes Sodawasser in kleinen Schritten.

    Sonstige Werte:

    PH 8,2

    Ca 430

    Mg 1350

    Dichte 1,0232

    Temp 25°C

    Nitrat 15 mg/l

    Phosphat 0,03

    Gruß Axel

    Hallo,

    also die Beleuchtungszeitverlängerung hat kene positive Veränderung gebracht.

    Meine Euphyllia ancora sieht jetzt noch schlechter aus und die Stylophora ist weiterhin am Absterben.

    Auch an meinen anderen Euphyllias, haben seit ein paar Wochen die Polypen fast alle so Stellen, wo sie dünner sind.

    Sieht aus wie Segmente, oder eine Würstchenkette und an den Verjüngungen knicken die Polypen auch mal ab.

    Kann mir einer von Euch sagen, was der Grund dafür sein kann?

    Die Scheibenanemonen gehen immer noch nicht wieder auf und auch die Goniopora bleibt eingezogen.

    Kein mir bekannter Wert ist nicht im normalen Bereich. Es ist zwar alles ohne Referenz gemessen, aber es geht hier glaube ich nicht um Feintuning, sondern um ein grundsätzliches Problem, daß mir scheinbar verborgen bleibt.

    Ist denn z.B. diese "Segmentbildung" an den Euphyllias nicht ein Symptom, das sich direkt mit einem bestimmten Mangel, Fehler, Übersättigung, etc.pp erklären läßt???

    Die Euph. cristata z.B. an der man das am stärksten sehen kann, ist an dem selben Standort wie immer und hat sich dort von einem winzigen Ableger zu einer schönen, kräftigen Koralle entwickelt. Nun plötzlich diese komische Segmentbildung.

    Das Einzige das ich wirklich bewußt verändert habe, ist die Anhebung der Nitrat und Phospaht-Werte durch stärkere Fütterung. Beide Werte waren definitiv zu niedrig, was mir Probleme mit einigen Korallen gemacht hat. Alle sagten mir, daß ich unbedingt mehr füttern muß, um die Werte zu erhöhen. Habe also von vier auf 5 Fütterungen pro Tag erhöht und etwas mehr Futter je Fach in den Futterautomat gefüllt.

    Was außer den Nitrat und Phosphat-Werten gestiegen ist, ist die Anzahl der "Flatworms", auf die ich gerne verzichtet hätte.

    Gruß Axel

    Hallo Andreas,

    ok, danke für den Tip mit den Referenzen und dem Gilbers Test.

    Die Xenie wächst wie Unkraut, aber ich schneide sie einfach ab, wenn sie in eine Richtung wächst, in die ich sie nicht haben will. Das ist doch ok, oder sollte man das nicht machen?

    Ja, ich warte jetzt mal ab, was die längere Beleuchtung bringt.

    Ich beobachte jetzt seit Kurzem, das die Tentakeln der Bartkoralle kürzer, dicker und unbeweglicher geworden sind. Sie kann damit gar nicht mehr Futter aus dem Wasser fischen. Wenn ich sonst mal gefüttert habe, hat sie sofort zugegriffen und die Beute in die Mundscheibe gesteckt. Jetzt wirken die Tentakeln steif. Was kann denn der Grund dafür sein?

    Gruß Axel

    Hallo Andreas,

    ok, dann werde ich die Beleuchtungszeit mal langsam steigern. Ich verwende Leuchtmittel von "Blau" 2x weiß und 2x blau (ich meine mit 15000 K). Die Röhren brennen jetzt seit Ende Mai 2014.

    Nitrat und Phospaht messe ich mit Salifert und ohne Referenz.

    Ich habe mal aktuelle Fotos gemacht, wie Du hier gleich sehen kannst. :smiling_face:
    Auf den ersten 4 Fotos siehst Du die freie Fläche, die ich noch besetzen möchte. Die höchste Stelle auf dem Stein, hinter/oberhalb der Xenie.

    Bild 5 zeigt die Goniopora, die vorher da oben stand, aber wahrscheinlich sich dort nicht wohl gefühlt hat. Da ich gelesen habe, daß sie keine starke Strömung mögen und mehr in der Boden- und Mittelzone anzusiedeln sind, habe ich sie nach unten verfrachtet. Da ist weniger Strömung und weniger Licht. Die vergangenen 4 Tage am neuen Standort haben sie aber noch nicht herausgelockt.


    Gruß Axel

    Hallo Andreas,

    wie es aussieht, wird wohl in Kürze nur noch ein Trupp pumpende Xenien mit auf dem Stein sein. Die Stylophora pistillata verabschiedet sich gerade als letzte von den SPS. :loudly_crying_face:

    Die Dichte 1,0232 paßt immer und einige Arten kommen ja auch gut zurecht. Euphyllias stehen ganz gut, die Weichen auch alle, Röhrenkorallen haben auch kein Problem, die Bartkoralle macht sich gut und die Gorgonie sieht super aus. Eine Pavona decussata hält sich wacker, aber von Wachstum kann man nicht wirklich sprechen.

    Eine Caulsastrea kämpft auch ums Überleben und eine Goniopora hat sich nach 14 Tagen nach innen verzogen und kommt wenig bis gar nicht wieder heraus.

    Scheinbar gibt es noch etwas zu beachten, was ich noch nicht weiß. War ja bei den vorangegangenen Problemen auch so.

    Ich höre auch schon die Hinweise, ....warte einfach noch weitere 6 Monate und dann wirst Du auch mehr Erfolg haben. :face_with_open_mouth: Wahrscheinlich ist da was dran, aber es ist irgendwie frustrierend. Man meint alles zu tun und trotzdem gelingt es einem nicht.

    Kann es z.B. auch sein, daß Euphyllias und Scheibenanemonen nährstoffärmeres Wasser bevorzugen? Seit ich an der Schraube gedreht habe, gehen die Scheiben nicht mehr richtig auf und auch die Polypen der Euphyllias haben weniger Volumen. Auch die einzelnen Köpfe der Bartkoralle waren unter den "schlechteren" Bedingungen viel größer.

    Nitrat liegt jetzt bei 15-20 mg/l und Phosphat bei 0,03-0,1. Wie gesagt, ich habe die Werte bewußt angehoben, da lange Zeit Phosphat nicht nachweisbar war und auch der Nitrat-Wert immer unter 10 lag. Habe einfach mehr gefüttert.

    Ein aktuelles Foto werde ich morgen nachreichen.

    Eine Pavona cactus könnte mir gefallen. Kommt die mit viel Licht und stärkerer Strömung klar? So sehr viel Angaben sind im Meerwasser-Lexikon nicht gemacht.

    Gruß Axel

    Hallo Andreas,

    mit SPS hatte ich bisher noch kein Glück und ich dachte eigentlich, daß durch meine Angaben, die mögliche Auswahl schon begrenzt ist. Viel Licht, stramme, einseitige Strömung, relativ wenig Platz auch zur Oberfläche und ein Becken das erst 6 Monate läuft.

    Da sollten doch nicht zu viele Korallen in Frage kommen, oder?

    Schlag doch einfach mal etwas vor, daß unter solchen Bedingungen zurechtkommen müßte. :smiling_face:

    Gruß Axel

    Hallo,

    ich habe noch ein schönes Plätzchen für eine Koralle in meinem Becken frei. Die Stelle befindet sich ca. 15 cm unter der Wasseroberfläche und der Abstand bis zu den T5 Röhren beträgt ca. 24 cm. Die Strömung ist kräftig (ca. 40 cm von einer Tunze 6015 entfernt) und die Fläche ist ca. 15 x 15 cm groß.

    Das Becken läuft erst seit 6 Monaten daher sollte die Koralle nicht zu anspruchsvoll sein.

    Sonst sind alle Wasserwerte ganz normal, 25°C, und ich gebe mir größte Mühe, die Werte stabil zu halten. Beleuchtet wird das Becken 9 Std. täglich, 4 x 24 W, T5.

    Außer einer kleine Korallengrundel, die gerne mal Korallenhopping betreibt, befinden sich nur Fische, Garnelen und Einsiedler im Becken, die sich nicht für Korallen interessieren.

    So, ich hoffe die Angaben reichen Euch für eine Beratung. :smiling_face:

    Gruß Axel

    Hi Andreas,

    das mit dem Jodbad möchte ich eigentlich vermeiden. Die Koralle ist zusammen mit Anderen fest auf einem größeren Stein verklebt. Mein halbes Becken zerlegen möchte ich nicht, deshalb wäre ein Mittelchen schon schöner. :face_with_open_mouth:

    Schädigt dieses Mittel andere Lebewesen wie Sterne, Schnecken, Garnelen usw. im Becken?

    Gruß Axel

    Hallo Schmagauke,

    vielen Dank für Deine schnell Antwort und Deinen Volltreffer. Genau so sehen die Dinger aus, die da auf meiner Euphyllia herumkriechen.

    Ist das denn nun ein ungebetener Plagegeist, oder lebt der einfach in Symbiose mit der Koralle? In dem Beitrag im Aquarium-Lexikon hört sich das ja so an, als wenn man sich den im Aquarium halten möchte. :face_with_open_mouth:

    Gruß Axel

    Hallo,

    beobachte seit einiger Zeit "Sommersprossen" auf meiner Sarcophyton und auch an Euphyllia furcata.

    Die Sarcophyton steht aber sonst prima und man sieht die braunen Flecken nur wenn sie ihre Polypen eingezogen hat.

    Bei der Euphyllia sind die Flecken unten an dem weichen, hellen Gewebe des "Kelches" aus dem die Polypen herauswachsen und auch an den Polypen selbst. Die Euphyllia steht z.Zt. nicht so gut da. Die Polypen sind irgendwie schlapp, dunkler, kürzer, dünner und nicht an allen Enden ist sie grün. Die Flecken darauf scheinen sich aber zu bewegen, zu wandern, sich abzulösen und wieder festzusetzen. Wie so hauchdünne Hautlappen, die sich auf den Polypen bewegen.

    Ist das ein Parasit, oder was habe ich mir da eingefangen?

    Fotos hänge ich an.
    Die Fotos sind übrigens direkt nach dem Einschalten des Lichts entstanden. So sehen die Korallen nicht aus, wenn das Licht eine Weile an ist. :smiling_face:


    Gruß Axel

    Hallo,

    danke, das sind ja schon mal wieder viele gut gemeinte Hinweise und Informationen.

    Da mir wie gesagt ca. 100 mg Ca im Becken gefehlt haben, dosiere ich seit drei Tagen täglich 20 ml Dupla Ca liquid ins Wasser. Gestern lag der Ca Wert schon bei 400. Mache also erst mal so weiter, bis ich bei ca. 430 angekommen bin.

    Seit ich das mache, hält sich die KH gut bei 8. Das war vorher nicht so. Da mußte ich täglich 20 ml gesättigte Sodalösung ins Becken kippen, damit mir die KH nicht täglich um 1° abfiel.

    Hatte den Ca-Mangel irgendwie nicht auf dem Schirm, denn von Beginn an war Nitrat und Phosphat-Mangel mein Problem. Dadurch war ich fixiert auf die Erhöhung dieser Werte und versuchte zusätzlich über Aminos für Nährstoffe zu sorgen. Das mein Problem inzwischen beim Ca lag, hatte ich gar nicht bemerkt. Am Anfang war dieser Wert auch wochenlang immer stabil, was mich dazu verführt hat, die Überprüfung dieses Wertes zu vernachlässigen. :loudly_crying_face:

    Jetzt wo der Ca Wert im grünen Bereich ist, zeigen einige Korallen auch schon positive Veränderungen, aber nicht alle. Jetzt liegt der Nitrat-Wert bei ca. 20 mg/l und Phosphat ist mit 0,1 auch etwas hoch.

    Meine Scheibenanemonen gefallen mir z.Zt. gar nicht. Vermute mal, das die sich im Moment ständig verändernden Werte die Ursache dafür sind. Tja, die Beständigkeit ist halt das angestrebte Ziel, aber das ist gar nicht so leicht, wenn das Becken noch nicht richtig eingefahren und der Halter noch unerfahren ist. :face_with_open_mouth:

    Jetzt muß ich erst mal ermitteln, wie hoch mein Ca-Verbrauch ist, damit ich die richtige Menge dazugeben kann, um die starken Schwankungen zu vermeiden.

    Hoffe das ich die Werte schnell optimieren kann, damit meine Korallen und ich zur Ruhe kommen. :smiling_face:

    Mal sehen, welches Problem dann auf mich wartet? :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Gruß Axel

    Hallo Dennis,

    den Aqua Calkulator habe ich schon von Anfang an auf meinem Rechner. Ich benutze ihn aber bisher nur um die Salzmenge beim WW zu berechnen. :smiling_face:

    Durch das Testen des Ca-Werts habe ich ja wie gesagt bemerkt, das er zu niedrig war. Ca kann ich wie von Euch gehört, mit Calciumchlord-Dihydrat wieder anheben, aber wie sieht es denn mit den anderen Stoffen aus, die sich sicherlich im entsprechenden Verhältnis auch verbrauchen? Was ist mit Strontium, Mangan, Eisen, Bor, Barium, Kalium usw.? Durch den 10%igen WW kann man ja die Verluste nicht vollständig wieder ausgleichen. Wenn man aber alle diese Stoffe einzeln kaufen will, die Mengen berechnen, abwiegen und mischen will, hat man ja auch eine Menge Zeug zu kaufen, viel Arbeit und viel Zeugs das dann herumsteht. Spart man denn noch dabei, im Vergleich zu fertigen Mischungen aus dem Fachhandel?

    Die Frage mit dem Sparen bezieht sich in meinem Fall auf ein 100 l-Becken.

    Von Dupla gibt es ja z.B. ein Ca liquid, in dem alle Stoffe im Verhältnis schon enthalten sind. Klar ist das Zeug nicht billig, aber all die Zutaten auch nicht.

    Kann mir da mal Jemand Licht ins Dunkel bringen?

    Gruß Axel

    Hallo Martin,

    vielen Dank für Deine Hilfe und das tolle Tool. Das ist sicher eine super Hilfsmittel, aber gib mir Zeit, mich mit der ganzen Sache etwas vertraut zu machen. Ich muß mich weiter einlesen, Erfahrungen sammeln, verstehen was vor sich geht usw.. Ich will nicht blind irgendwelchen Methoden folgen, sondern verstehen lernen und dann zu der Erkenntnis kommen, ja ich will das, oder nein, ich will das nicht. An dem Punkt bin ich aber noch nicht. :loudly_crying_face:

    Komme aber ggf. gerne auf Dein Angebot zurück. :smiling_face:

    Gruß Axel

    Hallo,

    muß noch eine Frage los werden. Erzeuge ich mir mit dem Calciumchlorid-Dihydrat eine gesättigte Lösung, oder wie ist das mit den 3,67 g gemeint?

    Nehme ich dazu Osmosewasser, oder Beckenwasser? Habe nur gerade gedacht, daß sich doch durch das Einbringen von "Calcium-Osmosewasser" die Dichte im Becken verändert, oder wie muß ich mir das vorstellen? :confused_face:

    Wenn ich den Calciumgehalt um 100 mg/l in meinem ca. 100 l Becken anheben will, benötige ich dafür 36,7 g Calciumchlorid-Dihydrat und löse das auf in ?? ml ??-Wasser?

    Gruß Axel

    Hallo Armin,

    habe heute die Alu-Vollstäbe abgesägt. Der Teil der nun seit 6 Monaten unter Wasser war, hatte sich dunkel verfärbt und der Vollstab ist dünner geworden. Da hat sich also Alu aufgelöst. :face_with_open_mouth:

    Was bewirkt das gelöste Aluminium im Wasser, bzw. wo bleibt es?

    Gruß Axel