Beiträge von Sleepwalker

    Hallo Basti!
    Ich hatte auch schon mit den Pyramidellidae Schnecken zu kämpfen. Das Problem mit einem Bad wird sein, dass sich nicht alle dieser Schnecken permanent direkt an der Muschel befinden. Bei mir hat sich ein großer Teil in der Nähe der Muschel, im Sand oder Gestein versteckt. Die sind nur im Dunkeln zum Fressen an die Muschel gegangen, auch meine Gehäuseschnecken wurden von denen befallen! Wenn du nach einem Bad fragst, gehe ich mal davon aus, dass du die Muschel aus dem Becken nehmen kannst? Ich konnte sie beseitigen indem ich JEDEN Abend, so 30-60 min nach dem Abschalten der Beleuchtung die Muschel aus dem Becken nahm und alle Schnecken abgesammelt/abgebürstet habe, das ist sicherlich auch schonender für die Muschel, als sie täglich zu baden. Leider schlüpfen immer mal welche nach und du wirst nicht alle erwischen, darum musste ich das 3 Wochen lang eisern duchziehen. Es wurden jedesmal weniger, eines Abends warens dann plötzlich wieder total viele, aber winzig klein, also wohl ein neuer Schlupf. Nach ca. 3 Wochen war der Spuk vorbei und der Muschel geht es wieder super.

    Ich wünsche dir viel Erfolg beim Beseitigen dieser Plage.

    @ Ingrid: ich versuche mal davon ein Bild zu machen, ich bin mir aber nicht sicher ob man das wirklich erkennen kann. Das ist so ein ganz leichter, rostbrauner Film. Ich glaube die Cam bekommt diesen leichten Farbschimmer nicht wirklich eingefangen, ich werds morgen mal bei Licht an versuchen. Meistens wird das auch schnell untergraben, mein grabener Seestern und meine 2 Babylonias wühlen das immer wieder gut durch. Bisher hatte ich immer den verdacht auf Kieselalgen, daher auch der Silikattest, der ja negativ war.

    Hallo Olaf!
    Wie erwähnt, zieht derweil noch ein ~3cm großer Sechsstreifenlippfisch seine Bahnen, der kommt aber bald wieder raus, da das Becken für seinen Schwimmbedarf auf Dauer nicht ausreichend sein wird. Gefüttert wird 2x täglich, meistens Granulatfutter. 2-3x die Woche gibts FroFu, Artemia, Mysis oder Fischeier (gut ausgewaschen und abgetropft). 2x die Woche gibts noch Staubfutter für Korallen, Filtrierer und Kleingetier. Ich gebe immer kleine Portionen, zuerst für den Lippi, bis der nichts mehr nimmt, dann gibts erst was in die Garnelenecke, damit der Lippi nicht neidisch wird. Meist wird alles in wenigen Sekunden restlos vertilgt, die wenigen Reste die auf den Grund sinken werden von den Einsiedlern dankbar genommen. Die Strömung schalte ich zum Füttern für ~10min aus.

    Hallo Steffi!
    Danke für den Hinweis, ich werde mal einfach mein Leitungswasser prüfen und gucken ob der Test dort etwas anzeigt.

    Hallo Ina!
    Korallen sind schon einige drin, allerdings sind die dann noch recht klein. Ich stelle mal 2 Bilder der aktuellen Gesamtansicht ein. Muss ich mir denn Sorgen machen, dass mir die Korallen dann verhungern, wenn die Algen alles rausziehen? Oder habe ich da wenigstens gut aufgepasst und die Korallen ziehen als erste, die Algen dann eher was noch übrig bleibt?

    An Algenfressern habe ich 10 oder 12 Turbos und 9 Clibanarius Einsiedler sowie nen Mespilia globulus im Becken. Im Moment schwimmt ein noch recht kleiner (ca. 3cm) großer Sechssteifenlippi durchs Becken, da sich leider so einige Planarien breit machten. Die Tierchen sind inzwischen verschwunden und dem Fisch gehts gut. Ich denke ich werde ihn in ein paar Wochen dann zurückgeben, da das Becken wohl viel zu klein für den Racker ist, auch oder gerade weil er mir so ans Herz gewachsen ist. 2 Lysmata Debelius sind ebenfalls drin.

    Die Fadenalgephase hatte ich eigentlich schon hinter mir, die wurden von dem Igel und den Schnecken beseitigt und die Wasserwerte waren bei ca. 2 Nitrat zu ca. 0,025 Phosphat. Daraufhin zeigten sich sehr viele Makroalgen, die der Igel aber auch gut dezimiert hat. Darum war ich etwas erstaunt, wieso plötzlich an der Technik und auf einer Koralle Fadenalgen wachsen und die Scheiben und der Grund binnen 1-2 Tagen mit braunn schlieren zu sind. Und wie gesagt, messe kann ich im Moment gar nichts mehr, Korallen und Tridacna wachsen allerdings auch sichtbar. Die KH fällt täglich um ca. 0,6 - Ca fällt täglich um ca. 5.

    Hallo Ingrid!
    Ach ich werd einfach noch viel zu schnell unruhig. Ich hatte mir extra vor ein paar Tagen einen Silikattest von JBL zugelegt, dieser hat aber nichts angezeigt, also denke ich mal ist das Osmosewasser ok. Du hast wohl vollkommen recht, ich wunder mich bei einem 2 Monate alten Becken über ein paar wenige Fadnalgen ... DANKE fürs beruhigen! :smiling_face:

    Hallo Zusammen!
    Ich habe da mal eine kurze Frage zum Verständnis ... in meinem 112 Liter Becken kann ich weder Nitrat noch Phosphat messen. Nitrat mit Nyos und Phosphat mit Gilbers gemessen und mit einer Referenz gepüft, passt soweit alles. Ich verwende keinen Abschäumer. Korallenwuchs ist ganz ok, aber die Scheiben setzen innerhalb von zwei Tagen mit braunen Schmieralgen zu, ebenso die Technik. An der Technik und am "Stamm" einer Sacrophyton wachsen teils auch Fadenalgen. Lebendgestein bleibt sauber. Habe ich das letzte Jahr vielleicht nicht richtig aufgepasst? Ich dachte die meisten Algen wachsen bei zu hohem Nitrat im Verhältnis zum Phosphat. Oder habe ich eventuell sogar schon einen Phosphatmangel und die Algen ziehen sich jetzt das Nitrat daher vor den Korallen ausm Wasser? Kann mir jemand vielleicht nen kleinen Schubbser geben? -DANKE! :smiling_face:

    EDIT: Das Becken steht seit 2 Monaten, vielleicht ist auch das System noch etwas wackelig? Aber wie gesagt, ich kann nichts an Nährstoffen nachweisen...

    Hallo Zusammen!
    Mein neues Becken läuft seit ca. 4 Wochen. Seit 2 Wochen habe eine Sarcophyton im Becken. Die Wasserwerte waren als ich sie einsetzte in etwa so wie jetzt:

    Nitrit: nn
    Nitrat: ~2
    Phosphat: 0,025
    Mg: 1300
    Ca: 430
    kh: 8

    Die Sarcophyton ist, so wie die SPS im Becken, ein Stück gewachsen und steht die ganze Zeit voll geöffnet. Leider verändert sich der "Stamm" oder "Fuß" seit in paar Tagen. Er bekommt von unten her langsam dunkle Flecken, außerdem wächst eine mir unbekannte lange, braune Alge am "Stamm" der Sarcophyton. Die Koralle bekommt ordentich Licht, steht in guter Strömung und ist auch immer voll offen. Ich bin etwas in Sorge, dass sich die Stellen, wie die letzten Tage auch schon, langsam weiter ausbreiten. Ist das normal und gehört vielleicht zum Häutungsprozess? Es steht auch nichts in der Nähe, was die Koralle vernesseln könnte. Ich habe auch bereits oft in der Nacht mit einer Taschenlampe geschaut, ob sich etwas an dem Fuß der Koralle vergreift, konnte aber auch nichts finden. Muss ich mir Sorgen machen oder ist das normal? Bisher scheint sie keine Probleme zu haben, das Polypenbild ist einwandfrei, nur breiten sich ebend diese Stellen mehr und mehr aus ...

    Anbei ein paar Bilder.
    Vielen Dank im Voraus! :smiling_face:

    Hallo Reinhard!

    Das mir keiner eine Garantie geben kann oder möchte ist natürlich klar. Ich bin nur mal wieder auf Meinungsfang. :grinning_squinting_face: Daher, erstmal Danke für deine Ausführung!

    Das vergaß ich zu erwähnen, die Steine werden nicht mit umziehen. Ich habe in dem kleinen Becken einfach zu viele kleine Quälgeister und ich glaube auch, dass mein LS nicht mehr so wirklich gut ist, nach meinem "Unfall" mit Korallenkleber im Becken ect. Darum werden die Korallen vorsichtig gelöst, mit PestControl behandelt und sollen dann ins neue Becken zu den frischen Steinen.

    Die Korallen in meinem kleinen Becken sitzen alle auf winzigen Ablegersteinen, die haben vielleicht einen Durchmesser von 5 cm und sind aus Riffzement. Daher brauche ich mir, so glaube ich, um eine neue Einfahrphase nicht wirklich Sorgen zu machen.

    Vielleicht helfen euch ja auch ein paar aktuelle Bilder, auch wenn sie leider wieder recht schlecht geworden sind.

    Bild1: Polypenbild der Weichkoralle
    Bild2: Polypenbild der SPS (Montipora? Vielleicht kann jemand gleich helfen? :smiling_face: Gewebefarbe ist leider noch immer weiß, Polypen sind orange)
    Bild3: Algen - Grund
    Bild4: Algen - Steine
    Bild5: Gesamt

    Hallo Zusammen!
    Mein neues Becken (112Liter) fährt nun seit 11 Tagen ein. Scheinbar hatte ich endlich mal Glück was das Lebendgestein angeht *auf Holz klopf*. Es gab einen kleinen Nitritpeak an Tag 2 (0,2 Nitrit), der aber auch rasch wieder vorbei war, bereits an Tag 6 war kein Nitrit mehr nachweisbar. Ich hatte keine Kiesel- oder Schmieralgenphase, es schossen direkt Fadenalgen und andere höhere Algen aus Gestein und Bodengrund. Um den Algen das Leben schwer zu machen, setzte ich bereits vor ein paar Tagen Schnecken, Einsiedler und einen kleinen Seeigel, sowie eine Weichkoralle und Ableger einer LPS und SPS ein. Die Algen wachsen nun nicht mehr weiter, was auch an dem nicht nachweisbaren Nitrat liegen wird, zeitgleich bekommen die Algen ordentlich Fraßdruck. So langsam werden es weniger. An den Scheiben und am LS tummeln sich inzwischen auch diverse Kleinstlebewesen und natürlich ein paar Borstis.

    Die aktuellen Wasserwerte (mit Referenz geprüft):
    Temp: 25°C
    Salinität: 35°
    Nitrt: nn
    Nitrat: nn
    Phosphat: nn
    dKH: 7,5
    Mg: 1320
    Ca: 430

    Ich plane ja, den Besatz aus meinem 30 Liter Nano in das neue Becken einzubringen. Dieser besteht in erster Linie aus SPS. Jetzt frage ich mich, wie ich das am besten mache. An sich sind die Wasserwerte in dem großen Becken besser als in dem Kleinen. Allerdings bin ich mir nun auch nicht ganz sicher, ob ich schon SPS ins neue Becken einsetzen sollte. Die Algen haben ja nahezu alle Nährstoffe aus dem Wasser gezogen und die Frage ist, wie die SPS darauf reagieren. Ich frage mich auch, ob sie ein Problem damit haben, wenn in dem Becken noch einige Algen stehen (wachsen kann ich ja nicht mehr sagen). Ich habe ja bereits ein SPS-Bruchstück in dem neuen Becken. Das hat mir mein Händler gratis mitgegeben, nachdem ich den Futzel in einem Trümmerhaufen seines Verkaufsbeckens habe liegen sehen. Das Bruchstück war komplett weiß, zeigte aber noch kleine Ansätze von Polypen. Das Stück liegt seit 5 Tagen im Becken, es ist zwar immernoch weiß (also die Gewebefarbe), zeigt aber inzwischen ordentlich Polypen, ich denke es ist ne kleine Monti.

    Wie würdet ihr nun weiter vorgehen? In das große Becken sollen, wie erwähnt, Hauptsächlich SPS, 2 Garnelen und später noch eventuell 2 Fische (die kommen, wenn überhaupt ganz zum Schluss). Einfach noch länger warten, auch wenns schwer fällt? Oder vielleicht von meinen SPS aus dem anderen Becken mal einen kleinen Ableger machen und einsetzen um zu gucken, wie er sich entwickelt? Oder lieber erstmal die Garnelen, damit auch wieder ein paar Nährstoffe ins Wasser kommen?

    Freu mich, wie immer, über eure Hilfe! :smiling_face:

    Hallo Ina!
    Danke für den Hinweis, das könnte auch gut passen. :smiling_face: An sich freu eich mich über jede Krabbe mehr. Ich finde die total toll! Ich habe mich nur mal wieder verunsichern lassen, aber das habt ihr wieder gerade gebogen. :grinning_squinting_face:

    Danke Björn, ich bin beruhigt! :grinning_squinting_face:
    Das sind meine ersten Krabben, im 30 Literbecken hatte ich leider keine und in dem hier entdecke ich laufend Neue, habe auch noch mindestens 2 Andere gesehen, die waren aber weg ehe ich die Cam in der Hand hatte. An sich freue ich mich auch über jedes Stück mehr Leben, welches aus den Steinen kriecht, aber wie du ja schon sagtest, so manche Schaudergeschichte macht einen dann doch wieder unsicher. Ich werde mir also wohl erst wieder Gedanken mahen, wenn ich Fraßspuren oder lädierte Tiere finde.

    Danke Björn!
    Das klingt schon mal gut! Das mit der Anderen war leider nicht wirklich besser zu machen, die war so winzig ... sieht man ja am Bodengrund ... der ist eigentlich ziemlich fein. :grinning_squinting_face:
    Zuerst saß sie ganz gemütlich zwischen meinen Clibanarius rutilus. Sie kletterte dann noch in meine Weichkoralle, ich konnte allerdings nicht erkennen, das sie diese geschädigt hat. Inzwischen ist sie auch schon wieder verschwunden.

    Hallo Zusammen!
    Ich habe nach der ersten Krabbe, die ich entdeckt hatte nun noch eine weitere gesehen, diese ist allerdings winzig, ca. 0,5cm. Kann mir jemand durch Zufall sagen, welche es ist oder vielleicht anhand der Merkmale sagen, ob sie harmlos ist oder nicht? An sich find ich die 2 ja super, ich hoffe nur sie werden nicht noch zu einem Problem. Wäre super, wenn jemand was zu den Tieren zu sagen hätte! :grinning_squinting_face:

    Bild 1+2 sind glaube ich ein Actaeodes tomentosus.
    Bild 3+4 habe ich keine ahnung was das sein kann.

    Danke!

    Hallo Wolfgang!
    Zumindest reagieren sie nicht auf Bewegung / Licht, werde gleich mal eine vorsichtig anstubbsen. Sie bestehen auch nicht aus mehreren Fangarmen, das ist eher wie ein kleiner Schirm, also geschlossen, mit ein paar ganz kurzen Auswüchsen am Rand, daher dachte ich zuerst junge Kruste.

    Hallo Leute!
    Ich habe vor ein paar Tagen an meinem Gestein ein kleines, weißes Sternchen gesichtet. Zuerst hielt es für eine kleine Krustenanemone. Heute sah ich, dass ich an dem kompletten Aufbau zahlreiche dieser Dinger habe, außerdem fiel mir auf, dass sie keinen "Fuß" haben, wie ne Kruste sondern auf sowas wie einem Stiel sitzen. Ich habe mal gehört, dass sich einige Quallen in der Form fortpflanzen und sich dann irgendwann vom Stiel abtrennen und zu schwimmen beginnen, aber obs das ist? Oder villeicht Hydropolypen? :frowning_face: Ich habe absolute keine Ahnung was das sein könnte und hoffe mal wieder auf eure Hilfe. Leider sind die Bilder wieder mal recht schlecht, die dinger sind auch nur so 1-3 mm groß. Vielleicht erkennt es ja doch jemand wieder und kann mir einen Tip geben? :smiling_face:

    Danke vorab!

    Und sich zusätzlich noch den Ruf ruinieren? Nochmal Danke Bernd für deinen gut gemeinten Hinweis. Glücklicherweise kam es nicht soweit. Die Unterhaltung begann so, dass er mir erklären wollte, dass das Tier ja wirklich leicht zu halten sei. Immerhin brauche es ja kaum Licht und nicht viel Strömung ... meinen Gesichtsausdruck könnt ihr euch sicher vorstellen. Dann führte er fort, ich solle mir überlegen, ob ich nicht einfach n paar mal am Tag ein bisschen Futter ins Becken kippen mag. Dann ist das Tier echt kein Problem. Ich sagte ihm, dass ich in eigentlich allen Berichten, die ich über das Tier finden konnte, gelesen habe, dass es trotz guter Fütterung nach einem Jahr verstorben ist. Daraufhin wurde mir erklärt, dass die Fütterung inzwischen nicht mehr so problematisch sei, bei den ganzen Mitteln, die es nun zum Verfüttern gibt. Ich erwiderte, dass das gut sein mag, wenn man ein reines Filtriererbecken pflegt, ich aber ein Steinkorallenbecken plane und nichtmal einen Abschäumer verwende ...
    Ich glaube das wars dann auch. Er lachte und sagte, nunja, wenn du 200 Steinkorallen pflegst, passt das dann auch wieder. Meine Antwort war recht nüchtern: 112Liter.
    Nach kurzer Begutachtung, ob ich auch nichts abgeschnitten habe, wanderte das Tier wieder in sein Becken und ich bekam nen Gutschein über den Kaufpreis. Den tauschte ich dann gleich gegen ne größere Putztruppe für das neue Becken.

    Ich bin wieder eine Erfahrung reicher. Vielen Dank euch allen auch für die rege Anteilnahme und Unterstützung!

    Ende gut, alles gut! :smiling_face:

    Hi Bernd!
    Danke für den Hinweis, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Ich werd das natürlich erstmal ruhig versuchen, Fehler macht ja schließlich jeder mal. Stellt er sich quer, habe ich nun zumindest ein Ass im Ärmel. Bei der Kaufempfehlung würde mich das doch arg wundern, wenn er den Nachweis bringen kann. :winking_face: Aber erstmal abwarten und gucken was morgen passiert.

    Hallo Leute!
    Danke dir Hans-Werner für deine Unterstützung! Du könntest sehr wohl richtig liegen, das Tier fühlt sich glatt und schleimig an. Leider ist die Sclero ja ebenfalls nicht wirklich als Erstbesatz für ein frisches Becken zu empfehlen und scheinbar auch recht heikel.

    Ich habe heute den Händler angerufen und jetzt kommts ... Ich hatte eine komplett andere Person am Telefon. Den scheinbar eigentlichen Betreiber des Ladens. Dieser ist gerade aus dem Urlaub zurück und ich bin wohl an seine Vertretung geraten. Ich habe ihm die ganze Geschichte erzählt und er wusste auch sofort um welches Tier es geht. Er bezeichnete sie als Nephthea. Ihm ist auch die Problematik mit der Koralle durchaus bekannt, seinem "Kollegen" scheinbar nicht. Er war auch darüber schockiert, dass ich die Problematik der Haltung angesprochen habe, der Verkäufer mich aber fälschlicherweise korrigiert hat.

    Wie geht es jetzt weiter? Das konnte/wollte er mir heute nicht sagen. Er wird mit seiner Vertretung nochmal sprechen und schauen was er mir anbieten kann. Aber lebende Tiere seien ja eigentlich vom Umtausch ausgeschlossen und er ruft mich morgen nochmal zurück.

    Damit hat sich das mit der Art der Koralle für mich erledigt, welche es nun genau ist, ist ja egal, da sich keines dieser Tiere wirklich "unproblematisch" pflegen lässt. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal für eure Unterstützung! Der Fall mit dem Tier ist jetzt klar und es besteht absolut kein Zweifel mehr. Jetzt geht es "nur" noch darum, was jetzt mit dem Tier und meinem Geld passiert ...

    Sofern er mitspielt, habe ich genau das vor! Selbst wenn er mir noch 100 mal versichert, dass das ein normales Bäumchen mit Zooxanthellen ist. Das ist mir zu heiß, ich betreibe das Becken immerhin weil ich diese Tiere pflegen mag, zu wissen ich habe einen Pflegling, der mir auf lange Sicht eh langsam eingeht ... das trübt doch gleiche die ganze Freude über das neue Becken. :frowning_face:

    Und sie behalten und es probieren? Drüber nachgedacht habe ich ... ich habe aber keinen Abschäumer, einerseits gut, viel zum Filtern im Wasser, aber ordentlich und täglich Staubfutter geben, um auf Nummer sicher zu gehen das si egenug bekommt und das ohne Abschäumer? Das wird nix. Außerdem habe ich hier immernoh mein 30 Liter SPS-Ablegerbecken stehen. Die SPS sollen in dem neuen Becken Hauptbesatz werden, auf die ist das ganze Becken ausgelegt. Das harmoniert nicht. Eigentlich solltens ja nur 2 robuste Weiche sein, um jetzt am Anfang etwas Konkurrenz für die Algen zu schaffen.

    Danke Valle,
    das ist es was ich meine ... trotz direkter Nachfrage wurde mir gesagt ich liege falsch. Darum Versuch ich auch die ganze Zeit von euch ne ID zu bekommen, für den Fall das er doch recht hatte. Aber ich glaube auch, es gibt nicht viel was es sonst sein könnte.

    Und ja das Tier ist wunderschön ... zu schön um wahr zu sein ... und auf dieses Gefühl hätte ich hören sollen anstatt auf nen Verkäufer. Das kann ich mir definitiv vorwerfen. :frowning_face:

    Hi Bernd, ich erreiche da heute keinen mehr. Ich werde das denke ich auch persönlich machen, so sehe ich wenigstens seine Reaktionen. Jedenfalls vielen Dank an euch für die ID. Ich will zumindest sicher sein, das ich auch richtig liege, wenn ich das Thema mit ihm diskutiere. Werde wie gesagt noch bessere Bilder von Polypen und Stamm nachlegen, auch wenn ich denke die Sache ist relativ klar. Was aus der Geschichte wird, werde ich hier natürlich auch noch berichten. Ich bin dennoch schockiert. Zumal ich ihm auch noch sagte, ich suche ein paar Verbraucher für mein neues Becken, am Besten 1-2 robuste Weichkorallen. Da fragte er wielang das Becken steht. Auch als ich ihm sagte das sind erst ganze 7 Tage, war das mit dem Tier trotzdem kein Problem ... Und so endet das, wenn ahnungslos von noch ahnungsloser beraten wird. Das arme Tier ist der Leidtragende. :frowning_face:

    Und ich wollte mal nen neuen Händler angucken, da mir von meinem anderen Händler ernsthaft geraten wurde, ich solle doch in mein 30 Liter Becken ein paar Fische einsetzen. Mir ist klar, dass ich das niemals tun würde, aus interesse habe ich aber dann mal gefragt, welche er empfehlen würde. Das Ergebnis war so schockierend, dass ich das soga noch weiß: folgendes kam zustande: ein Paar Synchiropus splendidus + ein Pictichromis paccagnellae sollten kein Problem darstellen. Zumal die alle nicht viel schwimmen und auch keinen Schwimmraum brauchen ...

    Das hat mir dann gereicht. Aber das ich beim nächsten gleich wieder an sone Träne gerate ... oh man.

    Hallo Ruedi!
    Danke für die Info, angeblich hatte das Händlerbecken ca. 10mg Nitrat. Mal schauen wie sich das Tier entwickelt.

    Hallo Hajo!
    Ich gebe dir da voll und ganz recht. Das ist der Grund wieso ich mich vor geplanten Einkäufen zuhaus informiere. Sehe ich etwas wovon ich keine Ahnung habe, frage ich nach. Wie ich bereits sagte, glaubte ich zu wissen um welches Tier es sich handelt, weswegen ich es auch nur bestaunt habe und nicht kaufen wollte. Der Verkäufer korrigierte mich aber und sagte mir das ich mich irren würde. Die Koralle sei sehr unproblematisch. Strömung müsse mäßig sein und sie sollte nicht zu viel Licht bekommen. Gefärbt sei sie auch nicht. Und die werde von ihm oft verkauft, gab noch nie Probleme. Gut dann denkt man ebend, ich mit meinem Jahr Erfahrung weiß ebend doch nich alles ... und wenn das ne "normale" Weichkoralle ist, dann ists eine der schönsten, die ich je gesehen habe ... und kauft sie. Natürlich sagte mir der Händler auch den Namen und die Art, was ich 100%ig weiß das er nicht von Nephthea / Dendronephthya sprach, da ich diese ja wie gesagt vom Namen / haltungsproblem her kenne. Mein latein ist leider nicht das beste, nur noch mein Gedächtnis ist schlechter, weswegen ich mir die Namen beim Kauf in der Aufregung meist nicht merken kann. Wenn ich dann noch mehrere Tiere kaufe, bringe ich eh alles durcheinander. Also präge ich mir ein was ich brauche, die Haltungsbedingugen, den Namen später via Meerwasserlexikon anhand des Bildes zu finden ist ja meist nicht sehr schwer. Und da kam dann ebend der Schock, ich finde nichts was dem Tier ähnlich sieht außer ebend genau der erwähnten Nephthea / Dendronephthya ... wohl am ehesten Dendronephthya klunzingeri.
    Und das frustet mal richtig, zumal man das ja extra vermeiden wollte. Ich werde morgen mal ein paar gute Bilder machen, vielleicht liege ich ja auch doch daneben und der Händler behält recht (bezweifel ich stark). Ansonsten werd ich mich mit dem Kerl wohl nochmal unterhalten ...

    Hallo Bernd, Hallo Jens.
    Danke für eure Bemühungen. Ich werde mir die Tage mal ne ordentliche Cam leihen und mal bessere Bilder machen. Bei Blaulicht leuchten die oberen ~85% der Koralle in einem grünlichen Farbton, falls es hilft. Ob die Korallen gefärbt seien, fragte ich den Händler ebenfalls, da ich noch eine 2te Weichkoralle mitnahm, die in einer extremen Farbe leuchtet (siehe Bild). Nein, da ist nichts gefärbt, das ist alles Zucht wurde mir gesagt. Und Jens, ich werde mit sicherheit KEINE freude daran haben, dem Tier beim sterben zuzusehen. Wie ich dem Händler auch schon sagte, kaufe ich keine Tiere, die nicht oder nur sehr schwer haltbar sind. Ja es ist vielleicht naiv gewesen dem Händler zu glauben, aber sowas habe ich noch nicht erlebt. Ich sprach ihn direkt auf die Problematik mit dem Tier an und er versicherte mir 100%, dass ich mir keine Sorgne machen müsse ...

    Mir ist das echt ein Rätsel, habens doch die Fachhändler teils schon schwer gegen die Onlineshops anzukommen. Sind doch ihre letzten beiden Vorteile, man kann sich das Tier ansehen und eine entsprechende Beratung. Und letzteres ging hier ja wohl gründlich in die Hose. Frage ich mich nurnoch ob aus unwissenheit oder absicht. :angry_face:

    Hallo zusammen!
    Als ich heute bei einem neuen Händler ein paar Kleinigkeiten gekauft habe, stach mir dieses schöne Tier ins Auge und ich kam ins Schwärmen. Winkte dann allerdings ab, da ich schonmal mit einer geliebäugelt hatte, ich laß dann damals, dass die quasie auf Dauer nich haltbar sind und über keine Zooxanthellen verfügen. Der Verkäufer korrigierte mich und sagte es handelt sich hierbei um eine ganz normale Bäumchenkoralle, die hat er oft (nur sehr viel kleiner) im Stock und er verkauft die oft. Sie hält sich ziemlich leicht und braucht nicht sehr viel Licht. Nunja, der Wunsch ihm zu glauben war dann doch recht groß, groß genug das das Tier im Transportbeutel landete. Zuhause verglich ich nochmal ein paar Bilder und bin mir nun leider doch recht sicher, dass es sich um eine Nephthea / Dendronephthya handelt. :frowning_face: Der einzige Unterschied der mir auffällt sind die Polypen, die bei Dendros oder Nephtheas meist anders gefärbt sind als der Rest des Tieres. In dem Fall ist das alles einfarbig. Vielleicht kann mir jemand mit der Bestimmung helfen und mir sagen, ob sie sich halten lässt oder schon mit mehr als einem Bein im Grab steht? :loudly_crying_face:

    Danke schonmal!

    Ingrid, dich zähle ich doch eigentlich zur Elite! :smiling_face:
    Danke das du das mal etwas entwirrt hast. Ich denke ich werde jetzt einfach das Wasser verwenden, 120 Liter wegschütten widerstrebt mir eh. Da ich das Wasser auch nur benutzen werde um mein neues Becken zu starten, würde denke ich etwas Silikat auch kein Beinbruch sein, die Einfahrphase kommt so oder so. Danke auch für den Tip, dass das UOWasser vom Händler auch einen zu hohen Leitwert hat, ich spiele schon seit längerem mit dem Gedanken mir selbst eine Anlage zuzulegen. Hat sich bei meinen 30 Litern bisher nicht wirklich gelohnt. Das ändert sich aber nun. :grinning_squinting_face: Die Beckenvorstellung folgt ...

    Vielen Dank und
    viele Grüße,
    Eric

    Schon klar, dass es auch "nur" Osmosewasser ist, wer destilliert heute schon noch wirklich? Ging mir eigentlich nur um die Eignung für mein Becken. In diversen Foren konnte ich lesen, dass angeblich oft noch irgendwelche Verunreinigungen im Wasser sind, die man mit einer privaten UOA + Harzfilter nicht hätte und darum dieses Wasser für Aquarien und Labortests ungeeignet wäre. Nunja, auf dem Etikett ist ja recht eindeutig das Aquarium abgebildet und der Leitwert ist geringer als das von meinem Händler. Nu wollte ich mal wissen was die Elite hier denkt, kann ich das nun benutzen (spricht ja eigentlich nichts gegen?) oder gibts da etwas was ich noch nicht weiß und weswegen ich das Wasser lieber nicht nutzen sollte? :smiling_face:

    Danke für deinen Erfahrungsbericht Stephan!

    Hallo zusammen!
    Ich habe mal versucht mich über destilliertes Wasser als Ausgangswasser für das Meerwasser schlau zu machen. Allerdings bin ich nun noch mehr verwirrt. Einige sagen man kann destilliertes nehmen, andere meinen das geht nicht, dort sind immer noch Reststoffe drin - lieber Osmosewasser nutzen. Also hab ich mal ne Probe gemacht und den Leitwert kontrolliert. Das Osmosewasser von meinem Händler kommt auf einen eitwert von 18. Das destillierte Wasser hat einen Leitwert von 14. Auf dem Etikett vom destillierten Wasser ist auch ein Aquarium abgebildet ... würdet ihr das destillierte Wasser für eure Becken nutzen? Oder lieber das dest. Wasser wegkippen und die leeren Kanister für Osmosewasser benutzen? Bin sehr an euren Meinungen interessiert! :smiling_face:

    LG Eric

    Naja, das Lebendgestein, welches ich damals eingesetzt habe, kommt angeblich aus der Karibik. Da massig Nassarius Vibex mit dabei waren könnte das auch sein. Denke mal das die meisten Leute aus den USA ebenfalls dieses Gestein verwenden. Evt hab ich das auch so hinbekommen. Die Ladung fürs neue Becken nehm ich definitiv aus Indonesien. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Vielen Dank für die schlechten Nachrichten! :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Ich bin echt sprachlos ... dass mir die 3KG Lebendgestein, die ich vor knapp einem Jahr eingesetzt habe, so endlos viel Ärger beschert haben. Ich plane gerade ein Becken mit ca. 15KG Lebengestein ... ich hab da irgendwie kein gutes Gefühl mehr. Bitte sagt mir, dass das jetzt einfach großes Pech war, fast die komplette Palette an Schädlingen mit den 3Kg LS mitzunehmen. :grinning_squinting_face:
    Vorallem vielen Dank für die Tips und den moralischen Beistand. Ich werde mich morgen dann mal ans Basteln machen. Hierzu aber noch ne Frage, haut ihr da nen kompletten Stint rein? Oder reicht ein Stück? Geht auch was kleineres? Wenn ihr die Falle ausleert, wechselt ihr den Köder gegen einen frischen? Wie siehts mit der Wasserbelastung aus? Bei 30 Litern und ohne Abschäumer könnte das doch übel werden, wenn der die ganze Nacht lang in meinem Becken "eingelegt" wird oder?

    Grüße,
    Eric

    @ Claude: Thema RedBugs bei mir findest du hier
    Habe die RedBugs wohl mit dem Acroableger aus meinem Profilbild eingeschleppt. Habe 2 Acros im Becken, beide sind befallen. Das restliche Becken ist frei von diesen kleinen, roten, wuselnden Pünktchen.

    Ich weiß die Aufnahme ist eher schlecht, ihr seht unter der Muschel nen Knäuel Artemia, da wuselt sich das hinterfragte Tierchen durch (ca. im Bildzentrum), nach dem Videoschnitt bewegt es sich wieder unter die Muschel. Momentan stehts eher 1 zu 2 gegen den Killer. Freu mich über jede weitere Meinung! Ich habe in der Vergangenheit eine Tridacna verloren. Das Erscheinungsbild wurde täglich schechter und sie blähte sich nicht mehr komplett auf, eines morgens war sie ganz hin. Ich schob das damals auf die Muschelfressenden Schnecken, die im übrigen sogar meine Gehäuseschnecken befallen haben! Vielleicht waren da aber auch schon die Asseln am Werk? Ich weiß es wirkich nicht, auch für mich sind andere Vergleichsaufnahmen sehr schwer zu erkennen. So, wie für euch wohl auch meine Aufnahme. Vielleicht hilft der Tip, dass ich diese Tierchen noch nie habe frei schwimmen sehen. Die rennen nur über den Boden und sind dabei wirklich blitzschnell. Normal sehe ich sie auch nicht, nur wenn ich etwas anhebe oder bei der Fütterung.

    Anbei nen Auszug aus dem Clip mit markierung, vllt erkennt ihr es dann im Clip auch besser.

    Hallo zusammen!
    Als ich das letzte mal meine Tridacna aus dem Sand hob, um sie zu putzen flüchteten ein paar längliche kleine Tierchen. Ich habe mir dabei erstmal nichts schlimmes gedacht, halt kleingetier welches sich unter meiner Muschel versteckt. Als ich etwas recherchiert habe, bin ich auf die berüchtigten Killerasseln gestoßen. Die Nähe zu der Muschel würde auch passen und ich bin nun etwas in Sorge. Als ich heute ein paar FrostArtmia in mein Becken gegeben habe, lies sich eines der kleinen Tierchen kurz unter der Muschel blicken, ging an die Artemia und verschwand wieder unter der Muschel. Also fressen die dinger scheinbar auch fleisch :winking_face_with_tongue: nicht gut. Zum glück konnte ich das Geschehen auf Video bannen. Da ich mir noch immer nicht sicher bin, ob es sich hierbei um harmlose Flohkrebse oder die berüchtigten "Killer"Asseln handelt, wäre ich echt dankbar, wenn sich das mal jemand anschaut und mir sagen kann worum es sich denn nun handelt: http://youtu.be/cllnmEPS9Bk

    Ich hoffe ihr habt keine schlechten Nachrichten ... ich habe nun nach Glasrosen, Bryopsis, Cyanos, Tridacna fressenden Schnecken (darum reinige ich die Muschel regelmäßig), Planarien und Redbugs langsam die Nase voll. Diese ganzen Plagen in einem nur 30 Liter Nano. :loudly_crying_face:

    Danke vorab und
    viele Grüße,
    Eric

    Hallo Torben!
    Ich hatte in meinem Becken auch ein starkes Ungleichgewicht, kaum Phosphat und massig Nitrat. Ich habe lange hin und her überlegt und dann habe ich mal das BactoBalance ausprobiert. Das hat bei mir echt super geholfen! Ich bin selber noch recht grün hinter den Ohren was Meerwasser angeht, aber so wie ich das verstanden habe, enthält das Produkt eine Kohlenstoffquelle, die die Baks ordentlich versorgt. Bei mir rauschte das Nitrat in kurzer Zeit ins nicht nachweisbare. Da das Produkt aber auch in geringen Mengen Phosphat und Nitrat beinhaltet kommt es zu keiner Unterversorgung der Tiere. Allerdings würde ich dir empfehlen das Mittel, wenn überhaupt, STARK unterdosiert zu benutzen.

    Wie, wo und was das funktioniert, kann ich dir nicht genau erklären, aber Hans-Werner Balling ist in dem Forum sehr aktiv und gibt meiner Erfahrung nach auch gerne Hilfestellung bei Fragen zu dem Produkt oder seiner Wirkungsweise. Es ist hier im Forum auch schon viel zu dem Produkt geschrieben worden, vielleicht machst du dich mal etwas in die Richtung schlau? Ob es dir hilft oder schadet, kann und mag ich dir nichts zu raten, da ich wie gesagt selbst erst seit einem Jahr dabei bin, aber vielleicht bringt dir der Tip ja etwas. :smiling_face:

    Bei mir ist durch das Produkt das Nitrat bei nn, das Phoshphat bei ca. 0,025. Die Korallen wachsen prächtig und Algen habens schwer, wenn ich eine Woche lang meine Scheiben nicht putze, habe ich lediglich einen leichten, weißen schimmer auf den Scheiben. Denke mal es handelt sich hier um einen Bakterienfilm.

    Viel Erfolg und
    viele Grüße,
    Eric

    Vielen Dank für die vielen Meinungen!
    Ich hatte zwischenzeitlich auch schon die KH in verdacht und hatte diese über mehrere Tage, ganz langsam, auf 9 angehoben. Leider ging der Verlust dann ziemlich schlagartig ein großes Stück weiter, weswegen ich die KH wieder durch WW und Wachstum habe absinken lassen. Gefühlt hat sich auch der Prozess dabei wieder etwas verlangsamt.
    Ich habe jetzt inzwischen den LED-Spot abgebaut und wieder meine etwas schwächere LED drüber, bei dieser sind die LEDs aber wenigstens über eine größere Fläche verteilt. Unter dieser Beleuchtung zogen die Ableger damals ein, der Schattenwurf ist hierbei deutlich geringer, allerdings wirkt das Licht auch deutlich dunkler. Jetzt heißt es erstmal wieder kritisch beobachten.
    Das Dennerle Reef Light hatte ich auch schon im Auge Stephan. :grinning_squinting_face:
    Habe mich dann aber doch dagegen entschieden, da ich bereits ein größeres Becken plane, in welches die Tiere umziehen werden. Da kommt dann einfach gleich ne vernünftigere Lampe drüber und ich hoffe das Problem so zu lösen. Allerdings wird das noch ein paar Wochen dauern. Ich muss immerhin noch fertig planen, Geld zusammenkratzen, basteln und einfahren. Ich hoffe mal einfach die Korallen packen das solange? Falls es sich bis dahin deutlich verschlechtert muss ich mir was einfallen lassen.

    Grüße,
    Eric

    Habe schon etwas Nitrat reinbekommen durch mehr Futter, gibt jetzt auch erstmal wieder regelmäßig Staubfutter.

    Joe, was denkst du bezüglich der LEDs? Zu wenig Saft oder zu schlechte Ausleuchtung? Ich weiß, ist anhand der schlechten Fotos sicherlich nicht einfach.

    Muss das Thema (leider) nochmals hochholen ...

    Zuerst muss ich noch korrigieren, als ich diesen Post startete lag die Strömungsleistung bei 600l/h. Hatte mich da geirrt.

    Zum aktuellen Sachverhalt:

    Ich habe die Strömung vor 2 Wochen deutlich gesteigert. Zu den 600l/h kam eine weitere Pumpe mit 800l/h. Die Korallen reagierten recht gut und expandierten ihre Polypen ein kleines Stückchen weiter als zuvor. Leider hat das die Problematik nicht gelöst, die Gewebeauflösungen schreiten weiter vorran (seeeeehr langsam). :frowning_face:

    Ich habe etwas mehr Futter ins Becken gekippt um den Nitratwert leicht zu heben, dieser ist auch von nn auf ca. 5 gestiegen, hat den Geweberückgang aber leider auch nicht aufgehalten. Zudem saß ich Regelmäßig in der Nacht vor dem Becken und habe mit einer Taschenlampe gesucht ... nichts fieses zu entdecken.

    Das Korallenwachstum empfinde ich als unverändert gut. Auch der Tip von Kai bezüglich des Sulfats bringt mich leider nicht wirklich weiter, da ich den Magnesiumwert durch WW (TM Pro Reef) stabil halten kann, ich dosiere also kein Magnesium hinzu.

    In einem anderen Post fragte ich bereits bezüglich Lichtmangelerscheinungen bei Korallen, aber wenn ich das richtig verstanden habe, brauche ich mir solang das Wachstum anhält in diese Richtung keine Sorgen zu machen.


    Für mich kommen nun eigentlich noch 2 Punkte in Frage, der eine wäre die Selbstabschattung durch punktuelle Ausleuchtung, der andere eine bakterielle Geschichte.

    Was die Selbstabschattung angeht, wundert mich aber dennoch wieso manche Korallen auf der lichtabgewandten Seite wunderbar wachsen, selbst Basalscheiben ausbilden und Bruchstücke der exakt selben Koralle von unten her absterben.

    Was die bakterielle Geschichte angeht, ich dosiere ja TM BactoBalance. Könnte es sein, dass ich irgendeinen fiesen Bakterienstamm im Becken habe, der die Korallen befällt (STN)? Und eventuell durch das BactoBalance auch noch so richtig schön gepuscht wird?


    Wenn hier noch jemand seine Vermutungen einbringen möchte, ich bin wie immer für jeden Ratschlag sehr dankbar!

    Anbei noch ein paar Pics mit dem Werdegang der betroffenen Korallen. Vielleicht kann hier jemand was erkennen, Wachstum ist da - Gewebeverlust auch :loudly_crying_face:


    Pic 1 u. 2 sind Problemkorallen.
    Pic 3 ist die Stylo, hier war das Gewebe schon bis zur Gabelung futsch, regeneriert sich aber seit einer Weile wieder (leider nur bei dieser Koralle).
    Pic 4 eine andere Acro die keine Probleme hat.
    Pic 5 Gesamtansicht.

    Hi Joe!
    Als Beispiel: Ich Beleuchte mein Becken mit 1W/Liter (LED) und wechsel die Leuchte auf 0,4W/Liter (LED). Das das niemand machen würde ist klar. So ein wechsel wäre ja von jetzt auf gleich. Mich würde der Werdegang des degenerierens / absterbens sehr interessieren. Wie verändert sich die Färbung? Tritt der Gewebeverlust an der Spitze zuerst ein? Oder an der Basis? Bildet sich das Gewebe langsam zurück oder in großen Fetzen? Hat das Ganze Einfluss auf das Polypenbild? Womit beginnt der Prozess und wie schreitet er mit der Zeit vorran?

    Das interessiert mich natürlich nicht, weil ichs toll finde Korallen sterben zu sehen, es geht mir eher darum frühzeitig Symptome zu erkennen um eingreifen zu können. Ein Praxisbeispiel wäre nun, man kauft sich eine neue SPS die unter ausreichend Licht gewachsen ist und positioniert diese im eigenen Becken unwissentlich suboptimal. Beispielsweise am Rand der Starklichtzone oder ziemlich weit unten im Becken oder man hat einfach deutlich weniger Watt über seinem Becken als das Ursprungsbecken drüber hatte.

    Ich habe super Berichte gefunden, die über Plagegeister in der Riffaquaristik handeln, mit Beispielbildern usw. So ein Leitfaden bezüglich Beleuchtung, bzw. Lichtmangel wäre einfach genial. Wo man sehen könnte, wie ein solcher Prozess bei einer Koralle voranschreitet. Dies würde denke ich viele Unsicherheiten bei Einsteigern wie mir in Luft auflösen und man könnte ggf. frühzeitig gegensteuern.

    Wie der Herr Fotojäger auch bereits schrieb, könnte man gleiches ja vielleicht auch noch für Strömungsbedingungen machen.

    Ich selbst habe leider mit meinem kleinen Becken nicht wirklich die Möglichkeit zu experimentieren und wer schickt schon freiwillig eine Koralle ins Jenseits um dies zu dokumentieren?

    Daher war meine Frage, ob mir jemand den Prozess beschreiben kann oder eventuell einen tollen Bericht hat, den ich nur nicht gefunden habe. :smiling_face:

    Hallo zusammen!
    Wie äußert sich ein Lichtmangel bei den besonders Lichthungrigen SPS? Ich konnte hierzu leider bisher keine wirklichen Infos finden. Reagieren die Tiere lediglich mit Wachstumsstop? Dunkeln sie ein? Verlieren sie Gewebe? Passiert dies an der Basis oder an den Wachstumsspitzen?

    Mich würde sehr interessieren, wie sich eine SPS verhält, die bisher perfekte Bedingungen vorfand und dann einem plötzlichen Lichtmangel ausgesetzt wird. Hierbei spreche ich nicht von kompletter Dunkelheit, sondern ich meine eher einen (starken) Abfall der Beleuchtungsintensität, z.B. durch Beleuchtungs- oder Standortwechsel.

    Hat hierzu jemand Erfahrungen? Oder vielleicht gute Artikel, die er empfehlen kann?

    Vielen Dank und
    viele Grüße,
    Eric

    Danke für den Tip Hans-Werner!
    Eine gewisse Ähnlichkeit ist zu sehen, da gebe ich dir recht. Ich glaube aber bei der Montipora confusa zu sehen, dass die Oberfläche nicht glatt ist. Und bei dem Ableger ist die Oberfläche komplett glatt, eher wie bei einer Lederkoralle, vielleicht ändert sich das ja aber auch noch. Am Wachsen werde ich sie mit sicherheit nicht hindern. :grinning_squinting_face:
    Ich versuch mal kommende Woche ein Bild vom Muttertier zu machen, ist vielleicht dann etwas einfacher als mit den schlechten Bildern von einem Frag. So oder so freu ich mich drüber, bisher pflege ich "nur" ne Monti Rainbow und Samarensis, daher sollte es unbedingt noch eine Platte werden und mit denen kenne ich mich bisher kein Stück aus.