Beiträge von Schmagauke

    --> Wie gebt ihr das Granulat in die Korallen, mit einer Pipette ?
    --> Wie oft füttert ihr so?

    Ich hatte einfach ein halbtransparentes 16mm Rohr von Eheim, da habe ich das Granult reinfallen lassen. Damit ließ es sich prima über die einzelnen Polypen verteilen und ich musste nicht im Becken rumplantschen.

    Ich habe wie gesagt bei jedem WW gefüttert, das war bei mir 3-4x pro Monat.

    @ Marco Zum Frostfutter:
    Besonders meine Axifuga hat sich alles aus dem Wasser geschnappt, was sie kriegen konnte, egal ob Mücken oder sogar Mysis und Krill.
    Man kann die Korallen aber bei abgeschalteter Strömung mit dem Granulat wesentlich gezielter und einfacher füttern und ich gehe davon aus, daß das Granulat von den Nährstoffen her wirklich gut auf die Bedürfnisse der LPS abgestimmt ist.

    Ich hatte keine derartigen LPS im Becken, stattdessen diverse Euphylias, Axifuga und Caulastrea.
    Ich habe das LPS Futter von FM gehabt:
    http://www.shop-meeresaquaristik.de/Futtermittel-u…0ml::10235.html

    Die Reaktionen waren sehr unterschiedlich, was vielleicht an der Größe des Granulats lag.

    Gefüttert habe ich immer während des WW, also ohne Strömung, dadurch hatten die LPS viel Zeit, das Futter aufzunehmen.
    Die Axifuga hat es sehr gerne genommen, sie hat es sich mit ihren Tentakeln regelrecht reingeschaufelt.
    Die Caulastrea hat es versucht, indem sie ihre "Außenhülle" drüber gestülpt hat. Ich hatte aber das Gefühl, daß es schwierig für sie war, die Körner aufzunehmen.
    Die Euphylias waren ganz unterschiedlich, manche haben das Granulat nicht angenommen.

    Ob das LPS-Futter irgendetwas gebracht hat?
    Keine Ahnung :smiling_face:
    Vielleicht wären sie genauso gut gewachsen ohne, ich weiß es nicht.

    Lass die Röhren mal einen Tag auf 100% laufen, ohne Dimmung.
    Kann sein, daß die einmal richtig warm werden müssen, damit das Gas sich richtig verteilt.
    Häufig werden die ja senkrecht gelagert, aus Platzgründen. Wenn die dann monatelang so standen, können die schonmal rumzicken.

    Übermäßiges Füttern ist relativ, solange alles irgendwie verwertet und abgebaut wird. Das hängt natürlich auch stark von Deinem Becken ab und davon, was Du an "Müllmännern" drin hast.
    Flockenfutter steht in einem schlechten Ruf, was die Wasserbelastung angeht, da wird Deine Vermutung nicht ganz falsch sein.

    Aber als erstes würde ich meine Tests testen, n.n. und super Korallen (besonders Weiche) klingt immer etwas unglaubwürdig.

    Zitat

    Nitrat: n.n.

    Phosphat: n.n.

    Bist Du Dir sicher, daß diese Werte stimmen?
    Nächste Frage: Bist Du Dir daraufhin immer noch sicher, daß die Cyanos durch Phosphatdepots kommen?

    Es gibt auch Cyanos, die sich in "zu sauberem" Wasser sehr wohl fühlen, eine Art "Reinwasser"-Form.

    Ich würde mal vorsichtig in irgendeiner Ecke -->etwas<-- Bodengrund umwühlen, warten, bis der Dreck sich gelegt hat und dann einen PO4-Test machen, vorrausgesetzt, die Werte stimmen und Du bist Dir trotzdem sicher.

    Die andere Antowrt habe ich selbst bekommen.

    Falls es noch jemanden interessiert:

    Es sind 2er EVGs verbaut.
    1+2
    3+6
    4+5
    7+8
    ist die Belegung.
    Es muss nur immer das jeweilige EVG voll besetzt sein, man kann die Lampe also auch mit 2,4 oder 6 Röhren betreiben.
    Nachteilig sind fehlenden Röhren nicht.

    Moin,

    zwei Fragen:

    Kann mir jemand die PAR-Tabelle verlinken, die es zu diversen Lampen im Vergleich gibt?
    Ich habe sie mal gesehen, hier im Forum, weiß aber nicht mehr wie sie heißt und finde sie auch per google nicht wieder...

    Kann ich eine 8x80W Sunpower auch mit weniger Röhren bestücken?
    Das Thema gab´s hier auch schon oft, aber auch das finde ich per Suche nicht wieder.

    Ich würde entweder mit zwei Ablaufschächten wie üblich arbeiten, dazu 2 RFP, die können ja beide zusammen in ein ausreichend groß dimensioniertes TB.
    Oder eine starke RFP für beide Becken, die Zuleitung aufsplitten und beide Becken damit versorgen. Dann müssen aber die beiden Zuläufe regulierbar sein (Membranventile) und Du hast das Risiko, daß bei einem Ausfall der RFP gleich beide Becken abstürzen.

    So oder so läuft es aber für mich bei Variante a auf 6 Rohre ins TB bzw bei Variante b auf 5 Rohre ins TB hinaus.
    Sonst kannst Du die Abläufe auch schlecht regulieren. Und die Idee Hauptablauf+NOTablauf kommt ja auch nicht von irgendwo.


    Edit:
    Ich glaube, 2 RFP und freie Rohre bieten die beste Leistung.
    Nur eine RFP würde grob gerundet bedeuten, daß Membranventil HB auf 3/4 offen sein muss und das Ventil für´s NB auf 1/4.
    Dann hast Du aber nicht mehr Leistung 1 sondern nur Leistung 3/4, weil die Ventile etc die Gesamtleistung der Pumpe stark drosseln würden.

    Coole Idee, dürfte aber nicht funktionieren.

    Grund:
    Ist das Ventil im Ablauf des HB geöffnet, entsteht im Nebenbecken ein Sog (kommunizierende Röhren). Das NB wird mit abgesaugt bis der Auslauf frei liegt.

    Ist das Ventil des Hauptablaufs geschlossen, passieren zwei Dinge:
    a) Die Beckenumwälzung findet mit dem unglaublichen Druck von 22mbar statt, nämlich den 22cm Höhenunterschied zwischen den beiden Becken. Da plätschert nur ein so erbärmliches Rinnsal, daß man genausogut das Wasser per Becher von a nach b tragen kann.
    b) Die 80W Speedy holt mal kurz tief Luft und der Notablauf des HB kriegt ne Vollfüllung. Da will die Speedy dann gut geregelt sein, sonst pumpt die das TB ins Wohnzimmer leer, bei einem verstopften Notablauf sowieso.

    Manche Korallen werden durch nie "Netze" belästigt, viele stören sich aber auch nicht daran.
    Ich hatte die Dinger auch im Becken. Seltsamerweise haben sich eher Weiche daran gestört, LPS und SPS weniger.
    Meine Axifuga hat empfindlich reagiert.

    Wenn eine wirklich stört, einfach die Öffnung mit etwas Korallenkleber oder -mörtel zumachen. Anders kriegt man die kaum kaputt.

    Besonders da würde ich sie nicht hinsetzen.
    Einen Krustenverseuchten Stein kann man notfalls noch entfernen, bei Deiner Rückwand kriegst Du die A-Karte mit Goldrand vom persönlichen Kurier, wenn die Krusten sich dort festsetzen.

    Ich habe irgenwo einen Bericht über ein großes, recht bekanntes Schauaquarium gelesen (weiß nicht mehr, welches), die haben sich ein sehr großes SPS-Becken mit Krusten abgeschossen.
    Die Fotos hätten H.P. Lovecraft die Freudentränen in die Augen getrieben. Die Rückseite des Beckens z.B. war komplett mit Krusten zugewuchert.
    Das Becken war auch nicht mehr zu retten, weil bei der Einrichtung auf Grund der Größe der Aufbauten alles miteinander vermörtelt wurde, damit der Aufbau nicht irgendwann mal kippen kann.
    Die Kiste konnten sie leer machen und neu starten.

    Ich war ja so bekloppt, mir Xenien UND Röhrenkorallen ins Becken zu setzen, aber Krusten können echt noch schlimmer als beides zusammen sein.

    Lasset besser :grinning_squinting_face:

    Ergänzung, falls Du hier noch liest.

    Ganz so einfach, wie ich mir das dachte, ist es auch im SW mit alternativen Röhren nicht.

    Ich habe bei den neuen Röhren nicht daran gedacht, daß die erstmal "eingebrannt" werden müssen und habe sie am ersten Tag sofort gedimmt.
    Am zweiten Tag funktionierte dann nix, Anruf bei ATI, wie immer freundliche Hilfe, also habe ich die Röhren eine geschlagene Woche lang auf 100% laufen lassen (Algenplage der Sorte "Sonne-auf-Teich" funktionierte sofort...).
    Danach wieder gedimmt.
    Nix, die Röhren springen nicht an, wenn die Sunpower hochdimmt.

    Langes Rätselraten, nochmal bei ATI anrufen?
    Nein, die Lampe funktioniert ja tadellos.
    Also beim Röhrenhändler angerufen, Osram hat keine Endkundehotline.
    Der konnte mir nicht helfen und hat mir die Nummer des Osram Innendienstens gegeben.

    Osram (Respekt für hervorragende Hilfe!!!) hat mir dann erklärt, wo der Unterschied bei den einzelnen Röhrentypen liegt.
    Unter anderem in der Art, wie das Quecksilber im Gas gebunden ist, wie es reagiert, sich nach dem Abschalten der Röhre wieder ablagert und wie gut oder schlecht es beim Wiedereinschalten sofort verfügbar ist.
    Relativ kompliziertes Thema.

    Fazit:
    Nicht jede Röhre lässt sich vernünftig dimmen, zumindest nicht für Aquarienzwecke, wo wir von 0 an hochdimmen wollen.
    Theoretisch ist jede Röhre dimmbar, aber unter der Vorraussetzung, daß sie erst auf 100% warmläuft, danach kann man dimmen, wie man möchte.
    Für das Hochdimmen von 0 an ist bei weitem nicht jede Röhre geeignet.

    Noch ein Grund mehr, besonders im Meerwasser nicht mit alternativen Röhren zu experimentieren, wenn man keine verlässlichen Angaben des Herstellers der Röhre hat.
    Das Thema Lichtfarben unter Dimmung habe ich nämlich gar nicht erst angesprochen, war alles so schon kompliziert genug :grinning_squinting_face:

    Ich habe Krusten weitestgehend aus meinem Becken herausgehalten.
    Wenn, dann würde ich sie nur isoliert auf eigenen Steinen halten, aber niemals als Lückenfüller zwischen Korallen verwenden.
    Selbst wenn es nur schwach nesselnde Krusten wären, die den SPS erstmal nicht direkt schaden, so werden sie irgendwann an den Korallen hochwachsen, sobald diese wegen Eigenabschattung untenrum mit der Riffbildung beginnen.

    Es gibt genug Berichte über Becken, die von den Krusten komplett überwuchert wurden, wenn diese für sich angenehme Bedingungen vorfinden. Damit geht auch die Theorie einher, daß die Krusten, wenn sie immer mehr werden, quasi das Beckenmilieu zu ihren Gunsten verändern und schon alleine damit anderen Bewohnern schaden.

    Wenn SPS wachsen und Krusten dazwischen zu viel werden - wie willst Du die wieder entfernen?

    Die können sicher schlimmer werden als Xenien.

    Ein passender Lückenfüller fällt mir auch auf Anhieb nicht ein. Das wären ja nur Krusten, Scheiben etc, alles, was im Schatten der SPS auch mit weniger Licht klar käme.
    Es darf aber nix sein, was andere Sessile überwuchern kann oder nesselt.

    Besatz drin:

    11 Cory. Panda
    9 Otocinclus (wahrscheinlich vittatus, ich kann die schlecht auseinanderhalten)
    3 L-28
    5 Schwerträger (1m 4w)
    1 Pärchen ramirezi
    1 Pärchen cacatuoides
    22 Rotflossen-Glassalmler

    Die Glassalmler werde ich noch auf 30-40 aufstocken, mal schauen. Ansonsten war es das eigentlich, mehr möchte ich vorerst nix, diesmal keine größeren Fische. Die L-28 gehören zu den kleinen, die werden ca. 12cm

    Dünger: Aquarebell. Da steht wenigstens die Zusammensetzung drauf und Kombinationsempfehlungen, im Gegensatz zu diversen anderen Herstellern.
    NPK, Special Flowgrow und Eisenvolldünger. Ich dosiere täglich Flowgrow, NPK und Eisen abwechselnd, jeweils Empfehlung 1/2 Licht ; CO2: ja. Könnte atm noch zuviel sein, mal gucken.

    Pflanzen ist derzeit ein buntes Sammelsurium, da einige einen Tag zu lange in der Post waren und die Absenderin das Heatpack sinnlos angewendet hat und ich außerdem das Algenproblem hatte/habe, werden einige Pflanzen eingehen, vermute ich.
    Morgen bekomme ich auch noch mehr Pflanzen, dann werde ich sehen, wie es sich enntwickelt und kann bei Gelegenheit mal eine Liste nachreichen.
    Ist zur Zeit alles von Vallisneria Nana und Alternathera reinickii über Echinodora Rubin, Cryptocorynen, Pogostemon helferi etc etc
    Mal sehen, welche sich etablieren.

    Mhm, nach dem nächsten WW :smiling_face:
    Atm ist das Sumpfbrühe, die Algen scheinen abzusterben.

    Btw:
    Aus der Rubrik "Die beklopptesten Ideen sind immer noch die besten": Der CO2 Test schlägt um und zeigt jetzt schon 12mg+
    Nur weil wegen weniger Licht :grinning_squinting_face:

    In meinem jugendlichen Leichtsinn habe ich die ATI Sunpower 8x80W über´m Becken gelassen und nur die Leuchtmittel auf Süßwassertauglichkeit getauscht :smiling_face:

    Dimmen auf 50% funktionierte nicht vernünftig, da die Röhren nicht eingebrannt waren.
    Also habe ich die mal ne Weile auf 100% gedreht und beseitige gerade die Algenplage, die ich dadurch ausgelöst habe :grinning_squinting_face:
    Die Fische sind gar und die Pflanzen knusprig.

    Die Lampe lief dann jetzt "nur" noch auf 50%, aber offensichtlich sind 320W immer noch viel zu viel.
    Also nun runtergedreht auf 2x80 = 160W. So lasse ich es auch erstmal.

    Will keinen Pflanzenwuchs in Rekordzeit, die Fische scheinen es tatsächlich angenehmer zu finden und auf der Strasse gibt es weniger Unfälle durch geblendete Autofahrer. :grinning_squinting_face:
    Wenn man Leuchtmittel mit 16k o.ä. verwendet wirkt das Licht sehr dunkel. Hat man allerdings 640W Daylight Röhren drin wird man schneeblind :grinning_squinting_face:

    Ich habe eben woanders die nützliche Info bekommen, daß die Lichtmenge nichts anderes macht, als die Reaktionsgeschwindigkeiten innerhalb der Pflanzen zu bestimmen. Vereinfacht ausgedrückt.

    Ich glaube das jetzt einfach mal so und habe das Licht auf 2x 80W reduziert.

    Seeehr theoretisch sollte jetzt der CO2 Verbrauch sinken, vielleicht kitzel ich damit 5mg raus und der Test zeigt was an.
    Vielleicht mache ich aber auch gerade kapitalen Unfug :grinning_squinting_face:
    Wir werden sehen...

    Dennerle soll besser sein, habe ich auch schon gelesen.
    Ehrlich gesagt traue ich aber den SW Tests nicht mehr so ganz über den Weg und habe deswegen keine Lust, viel Geld auszugeben, wenn ich mich nicht drauf verlassen kann.

    Beispiel JBL NO2 Test:
    Zeigt bei mir immer und überall 0,1 an, egal ob Beckenwasser, Leitungswasser, Osmosewasser...

    JBL Fe Test:
    Zeigt sogar noch an, wenn ich UO-Wasser mit nachgeschaltetem Mischbettharzfilter teste :confused_face:

    Und wie gesagt:
    Multireferenzen scheint es für SW nicht zu geben.
    Da kann ich meine Wasserwerte auch auswürfeln, solange die Fische noch leben...
    Ich werde keine 10-20€ (je nach Test, billig sind die ja auch nicht) ausgeben, wenn es auch ein Würfel tut. Davon habe ich genug.

    Edit:
    Eben nochmal genau gemessen (doppelte Menge Wasser doppelte Tropfenzahl)
    KH 6
    PH 7,2
    Nach Tabelle also ca. 15mg/l CO2
    JBL Dauertest ist nochmal ausgegraben worden, gründlich gereinigt, neue Indikatorflüssigkeit. Seit knapp 2 Stunden im Becken. Keinerlei Verfärbung, demnach <3mg/l im Wasser...

    Dat macht mich fertich :grinning_squinting_face:


    Habe ich das richtig verstanden, die Zugabe ist 150 Blasen pro Minute von morgens bis abends?
    Du siehst also, dass das Nadelventil aufmacht?

    Ja, konstante Blasenmenge.
    Vor den Reaktor habe ich einen Blasenzähler gesetzt. Es können natürlich auch 140 oder 160 Blasen sein, so exakt kann man sie nicht zählen, aber die Menge ist konstant.

    Die Nachtatmung kann ich nicht einschätzen. Ich habe den Besatz auf 55 Fische aufgestockt, das sind aber alles schlanke 4cm Winzlinge.
    Die Pflanzen atmen ja angeblich nachts auch CO2 aus bzw veratmen O2 und stellen erst bei Licht auf Photosynthese um. Wieviel CO2 das über Nacht ausmacht, kann ich nicht einschätzen.

    Mich ärgert der Test unheimlich, ich werde noch einen anderen ausprobieren.
    Mit den Pflanzen hat mich ein ähnlicher Ehrgeiz gepackt wie mit den Korallen :smiling_face:
    Ich möchte denen schon möglichst gute Lebensbedingungen schaffen.

    Die Tabelle bereitet mir ja Kopfzerbrechen.
    Ich hatte den JBL-Dauertest (wohlgemerkt: Süßwasser, nicht Meerwasser) im Einsatz, der hat konstant nix (3mg/l) angezeigt.
    Nach PH und KH müsste ich je nach Genauigkeit der Tests zwischen 10 und 15mg/l im Wasser haben.

    Allerdings scheint sich das CO2 nach einigen Stunden nicht mehr weiter zu lösen. Wenn die Anlage morgens einschaltet, kommt am Reaktorauslauf nicht das kleinste Bläschen raus.
    Irgendwann nachmittags kommen sehr viele kleine Mikrobläschen mit heraus, abends dann auch größere Blasen, die von der RFP mit nach oben gerissen werden im Becken dann unzählige Mikroblasen bilden.
    Die Blasen lösen sich nicht mehr auf, selbst wenn sie von der Wasserbewegung noch lange unten gehalten werden. Irgendwann steigen sie dann in einer strömungsarmen Zone sehr langsam zur Oberfläche auf.

    Optisch ist das für mich ein Zeichen, daß sich das CO2 nicht mehr im Wasser löst.
    Der Test zeigt aber 3mg/l.
    Die Fische sind gesund, also werden es auch keine 40mg+ sein.

    Zur Tabelle:
    Der PH ist seit ein paar Tagen morgens und abends konstant bei 7,2.
    Er sollte aber im Tageslauf sinken, bei der Menge CO2, die ich zugebe, gleichzeitig müsste der Test doch was anzeigen, wenn sich die CO2 Bläschen schon nicht mehr lösen.

    Kann das Wasser auch mit etwas anderem gesättigt sein, so daß es kein CO2 mehr aufnehmen kann?
    Die KH ist 6, also nicht zu hoch, da müsste ich doch 20mg/l erreichen können, ohne gleich die ganze 2kg Flasche im Becken zu versenken.
    Ich dosiere 150 Blasen pro Minute auf 700l bei noch relativ geringer Pflanzenmasse.

    Kann ich mich wirklich auf die Tabelle verlassen?
    Es gibt ja noch andere Faktoren, die den PH-Wert beeinflussen können, wie z.B. Huminsäuren. Die verfälschen mir dann doch das Tabellenergebnis, ohne daß es für mich kontrollierbar ist.


    Edit:
    Ich glaube, ich wiege die Flasche einfach 1x alle 2 Wochen mit einer feinen Waage.
    Dann sehe ich ja, wieviel gr/mg die Flasche verloren hat und teile das durch 700.
    Wieviel davon dann tatsächlich im Wasser gelöst wird/bleibt ist eine andere Geschichte, aber so kann ich wenigstens sehen, daß 20mg/l unmöglich waren, weil ich nur 5 rausgepumpt habe...

    Was mich nur noch interesiert ist, wie schnell/leicht CO2 wieder ausgetrieben wird.
    Nach Tabelle müsste ich zwischen 10 und 15mg im Wasser haben, würde das aber gern auf 20mg anheben.
    Luftsprudler etc verwende ich nicht, habe lediglich eine mittlere Oberflächenbewegung.

    Wie häufig machst Du WW und in welcher Dimension?

    Ich habe 3x monatlich mindestens 10% gemacht, mit einem guten Salz, das verhindert zum einen starke Anreicherungen irgendwelcher Stoffe wie z.B. Mg und zum anderen wird die Ionenverschiebung damit sehr theoretisch, heißt, das teure NaCl freie Salz kann man auch weglassen und für das Geld lieber Salz für WW kaufen.
    Regelmäßige WW tun dem Becken sowieso meistens gut, auch wenn es Leute gibt, die angeblich ganz ohne auskommen.

    Ist der Nitrittest von JBL?
    Ist interessant für mich, weil meiner (im SW) immer 0,1 anzeigt, egal ob ich Beckenwasser, Leitungswasser oder Osmosewasser teste...
    Referenzen für SW scheint es nicht zu geben.

    Ich bin dazu übergegangen, 0,1mg/l als null anzusehen, wenn er sich Richtung 0,2 verfärbt vermute ich Nitrit, sonst nicht.

    Ich fasse mal die Kurzform aus meiner Sicht zusammen, ansonsten gilt, was Reinhard schon gesagt hat:
    Im Detail ist jede Frage ein komplexes Thema für sich, da gilt Suchen und Lesen :smiling_face:

    Im Internet habe ich irgendwo über das Thema Bioballs gelesen. Wie toll diese doch sein sollen und und und. Nun mitlerweile lese ich, dass es eigentlich die reinsten Nitratschleuder sind. Wenn ich es richtig verstanden haben, ist die Idee dahinter, dass man den Siedlungsraum für Bakterien erhöht. Ich dachte mir ich mache ein paar in mein TB rein und schaue mir die Veränderung an, doch mitlerweile habe ich.bedenken über das Vorhaben.

    Bioballs machen in meinen Augen im MW keinen Sinn, die sind was für Süßwasser, wo man höhere Nitratwerte haben kann und muss, für´s Pflanzenwachstum. Das spart einem Nitrathaltige Dünger.
    Es sind Nitratschleudern und damit im Riffaquarium eher unerwünscht.

    Ich habe kein Zeolith ausprobiert, da können Dir andere besser helfen (bzw Suchfunktion nutzen).
    Meine Grundeinstellung dazu:
    Ein Becken kann auch ohne Zeolith hervorragend funktionieren. Solange es das tut, würde ich nicht anfangen, mit irgendwas zu experimentieren. Das kann nämlich gerade beim noch unerfahrenen Aquarianer schnell dazu führen, daß einem die Kontrolle über das Wasser entgleitet, man panisch drölfzig Threads aufmacht, weil alles aus dem Ruder läuft und man dann eine Batzillion teurer Mittelchen ins Wasser kippt, was die Situation noch verschlimmert.


    Zitat

    Thema DSB: Hier erhoffe ich mir die besten Ergebnisse. Es
    ist ja sozusagen ein Naturprodukt. Ne hohe Sandschicht in welchem Leben
    existiert und durch die Sauerstoffzonen mein Becken unterstützt.Hatte
    hier an ein kleines Becken gedacht welches auch an mein jetziges
    angeschlossen wird.

    DSB macht nur Sinn in einem Artenbecken, wenn Du Tiere halten möchtest, die hohen Bodengrund benötigen.
    Ansonsten ist die Filterwirkung eines DSB schon beachtlich, allerdings auch nur für erfahrene Leute ratsam. Mit einem DSB solltest Du auch bestimmte Tiere nicht mehr halten, z.B. buddelnde Grundeln oder Lippfische, die sich darin vergraben wollen etc.
    Ein DSB birgt auch große Risiken, wenn mal was falsch läuft. Die Sauerstoffproduktion, die Du ansprichst, ist z.B. eine Sache. Ein DSB zieht durch die schiere Menge an Bakterien, die darin leben, sehr viel O2. Wenn die eigentliche Sauerstoffversorgung des Beckens mal ausfällt (Strom weg o.ä.) kann ein DSB Becken noch viel schneller kippen als ein "normales" Becken.
    Aber auch hier gilt: Lesen oder Leute fragen, die ein DSB betreiben.


    Zitat

    Wenn ich es richtig Verstanden habe, entfernt Akzivkohle das gelbe aus dem Wasser? Woher wisst ihr wann diese erschöpft ist?

    Aktivkohle entfernt alles mögliche aus dem Wasser, nicht nur Gelbstoffe, sondern auch Giftstoffe bzw in einem gewissen Maß so ziemlich alles.
    Auch hier gibt es verschiedene Philosophien, es gibt Leute, die haben Kohle im Dauereinsatz. Ich denke aber, daß die meisten Leute Kohle nur bei Bedarf einsetzen, denn ihr Hauptzweck ist die Entfernung vermuteter Giftstoffe im Wasser.
    Wann sie erschöpft ist, ist Erfahrungssache, da es sehr stark davon abhängt, wie belastet das Wasser ist und wie sauber das Wasser ist, das durch die Kohle geleitet wird. Die Poren der Kohle können sich relativ schnell zusetzen, wenn das Wasser siffig ist.
    Gegen Gelbstoffe im Wasser hilft auch Ozon (einfacher und auf Dauer billiger, entfernt keine erwünschten Stoffe) und natürlich der regelmäßige Wasserwechsel. Das Becken sollte auch nicht mit Fischen überbesetzt sein, denn die sind die Hauptverursacher der Gelbstoffe.


    Zitat

    Thema
    Refugium: Hier erhoffe ich mir auch sehr viel und soll dann zusammen
    mit dem DSB laufen, sprich in einem Beleuchtet soll es dann nur Nachts.
    Hier stelle ich mir das so vor dass die Algen eine Konkurenz gegenüber
    Cyanos und Schmieralgen darstellen und diese Probleme haben zu wachsen.

    Vergiss das Refugium als Wunderwaffen gegen Cyanos, Dinos etc. Das kann unterstützend wirken, ja. Aber wenn es für Cyanos einen Grund gibt, es sich bei Dir gemütlich zu machen, dann tun sie das so oder so, die interessiert ein Refugium dann wenig.
    Ansonsten ist ein nachts beleuchtetes Refugium eine sinnvolle Sache. E stabilisiert den PH-Wert über Nacht, indem auch nachts CO2 durch die Photosynthese der Algen verbraucht wird. Die Algen verbrauchen auch etwas NO3 und PO4 und helfen damit bei der Filterung des Wassers. Ob dieser Verbrauch allerdings überhaupt ins Gewicht fällt, hängt natürlich stark davon ab, wie groß das Refugium ist und wie beleuchtet.
    Der Vorteil am Refugium, gerade für Anfänger:
    Da kann man eigentlich nix falsch machen, es kann das Wasser kaum negativ beeinflussen.


    Als ich mein Becken starten wollte, habe ich mich auch für alles interessiert, was der Markt so hergibt.
    Fazit:
    Nicht übereifrig sein, bei einem sinnvoll besetzten und eingerichteten Becken braucht man 90% des ganzen Krams nicht.
    Im Notfall Kohle oder Adsorber (z.B. wenn PO4 aus dem Ruder läuft).
    Ein gut eingefahrenes normal besetztes Becken , z.B. mit einer vernünftigen Portion LS, braucht eigentlich nur einen guten Abschäumer.

    Viel wichtiger als der ganze andere Krempel für einen guten stabilen Betrieb sind:
    Strömung
    Abschäumung
    Beleuchtung

    Bevor Du viel Geld für Zeolithfilterung, Kohlegedöhns und literweise Wundermittelchen ausgibst, würde ich lieber in gute Technik investieren.
    Ein gut beströmbarer Riffaufbau mit entsprechend guter Strömung (am besten regelbar) verhindert viel potentiellen Ärger, da es keine Gammelecken gibt.
    Eine gute Beleuchtung zusammen mit guter Strömung sorgt für ein gutes Wachstum der Korallen und Kalkalgen, das ist die beste Konkurrenz gegen unerwünschte Algen, Cyanos&Co, dann braucht´s den Rest nicht.
    Kräftige Abschäumung holt den Großteil des Schmodders aus dem Wasser.
    Dazu regelmäßige WW und Balling (Light), als Beispiel sei mal das System von Fauna Marin genannt.

    Mit den genannten Punkten hast Du alles, was den erfolgreichen Betrieb eines Riffbeckens ausmacht.
    Wenn das Bekcne älter als 1-2 Jahre ist und Du es kennst und weißt wie es läuft, kannst Du immer noch entscheiden, ob Zeolith etc nötig sind.


    wie stark ist die Oberflächenbewegung in deinem Becken? Hast du eine Luftpumpe am laufen oder ist der Filterauslauf über Wasser? Wie wird das CO2 gelöst, Flipper, Ausströmerstein etc.?

    Bedenke, dass diese Permanenttests auf Veränderung erst ca. 2 - 3 Stunden später reagieren. Ansonsten teste mal den pH Wert,der müsste ja fallen wenn CO2 im Wasser ist.

    KH 6 ist nicht zu hoch, das stimmt. Ich bekomme selbst bei KH 10 den pH Wert von über 8 auf 7, obwohl ich nur eine Bio-CO2-Anlage habe.

    Liebe Grüße, Caro

    Oberflächenbewegung:
    Mäßig bis mittel.

    Luftpumpe:
    Nein.

    Filterauslauf:
    5-6cm unter Wasser, kein Plätschern.

    CO2-Lösung:
    Pumpengetriebener Gegenstrom-Außenreaktor von US-Aquaristik.

    @Reinhard:
    Ja, die Tabelle kenne ich, habe mir aber sagen lassen, daß gewöhnliche aquaristische Tests das Gesamtsäurepuffervemögen messen und nicht nur Carbonate, weswegen man sich nicht blind auf die Tabelle verlassen sollte. Aber für eine grobe Richtung/Tendenz sollte sie natürlich reichen.

    Ich habe aber einen anderen blöden Verdacht:
    Ich habe einen großen Kalkreaktor gebaut :grinning_squinting_face:
    Ich konnte beim reinigen des Beckens trotz massivem Einsatz von Zitronensäure nicht restlos alle Kalkalgen entfernen.
    Ich vermute, daß das CO2 noch verstärkt damit reagiert, zumal es seltsam ist, daß bei CO2-Zufuhr der PH von 7,2 auf 7,4 gestiegen ist, statt zu fallen.
    Ich halt nen Auge drauf und mache WW.

    Ich hoffe, es stört niemanden, wenn ich hier eine Frage zu Süßwasser stelle.

    Ich habe mein Becken ja nun mit Süßwasser vollgepumpt und auch eine CO2 Anlage drangehängt.
    Dazu einen JBL Test für CO2.
    Dieser behauptet steif und fest, es seien nur 3mg/l CO2 im Wasser, egal wie weit ich die Anlage aufdrehe (ich übertreibe es aber nicht, will ja keine CO2-Vergiftung bei den Fischen hervorrufen).
    Wenn ich auf eine relativ hohe Menge gehe, bilden sich im Becken schon winzigste Mikrobläschen, so feine, daß sie nicht zur Oberfläche aufsteigen.
    Der PH-Wert fällt aber auch nicht, was er ja eigentlich bei einer starken CO2-Sättigung tun müsste.
    Ausgangs-KH ist 6, Puffer ist also vorhanden.

    Kann es sein, daß irgendetwas verhindert, daß das CO2 sich im Wasser löst und wenn ja, was?

    Daß bei einer zu hohen KH irrsinnige Mengen CO2 ins Becken gepumpt werden müssten, weiß ich. KH 6 ist aber alles andere als zu hoch.

    Ich würde wie gesagt erstmal noch etwas warten und einfach nur rausrupfen.
    Wasserstoffperoxid auf lebende Steine zu kippen ist auch nicht wirklich das beste, was man tun kann.
    Nach nur 6 Wochen macht das Becken eh noch, was es will und wir reden von 60l, also nix, bei dem man den Neoprenanzug anziehen muss, um etwas Algen zu zupfen.

    Das Becken steht doch erst 6 Wochen.
    Da würde ich noch nicht in Panik verfallen.
    Ich hatte die ersten 3-4 Wochen auch etwas Bryopsis im Becken, meine P. gibesi sind ebenfalls nicht dran gegangen. Als die Kalkalgen anfingen zu wachsen, sind die Bryopsis recht schnell von alleine verschwunden.
    Bei nur 60l würde ich entweder den Stein rauswerfen oder mir die Mühe machen, sie regelmäßig von Hand zu entfernen.
    Ansonsten erstmal noch etwas abwarten, 2-4 Wochen. Wenn sie dann immer noch hartnäckig bleiben und keine Zeichen von Rückgang zeigen, hat man immer noch Zeit, panisch irgendwelche Mittelchen reinzukippen :smiling_face:

    Auf die chemische Keule würde ich nur im äußersten Notfall zurückgreifen und das Becken sieht mir noch lange nicht nach einem Notfall aus, besonders nicht, weil es erst 6 Wochen steht und noch mitten in der Einfahrphase ist.