Hi
Meine Becken laufen seit ein paar Jahren ausschliesslich mit Leitungswasser. Den Leitwert habe ich nie gemessen. Bin chemisch nicht voll auf der Höhe, aber logisch betrachtet ist für mich vor allem die Frage wichtig, was denn alles im Wasser drin ist.
No3 und Po4 sind da nur teilweise problematisch, bei entsprechendem Verbrauch, kann da eine tägliche Dosis durchaus willkommen sein. Allerdings ist eine gewisse Stabilität der Werte des Leitungswassers schon wichtig. Sonst gibts auf und ab, was den Tieren sicher nicht zuträglich ist.
Wichtiger sind aber die üblen Belastungen, z.B. durch Schwermetalle. Die reichern sich an und sind, ausser durch grosse Wasserwechsel, kaum mehr aus dem Becken zu entfernen. Z.B. Kupfer sehe ich hier als grosses Problem.
Eine Laboranalyse sagt Dir was drin ist. Ich würde mit Leitungswasser frisch angesetztes Meerwasser testen lassen. Ca, Mg und KH werden obenaus schiessen, macht aber nix, das nennt sich dann Balling-Billig. Die übrigen Bestandteile werden dann ausschlaggebend sein, ob das Leitungswasser zum Meerwasser taugt.
Mit dem eingesparten Geld - Das Verlustwasser der Osmose ist da noch das Geringste - kann ich locker jeweils im Frühling einen zusätzlichen grossen Wasserwechsel von 50% finanzieren. Filter, Membrane, Ballingsalze und Spurenelemente machen da dann einen ansehnlichen Betrag aus.
Gruss
Andi


