Beiträge von A.L.

    Hi

    Vermutlich eine 50W Speedy. Da wird beim Drücken der Tasten der Prozentwert eingestellt. Danach verändert die Pumpe den angezeigten Wert automatisch, resp. zeigt dann die Wattzahl an.

    Beispiel: Mit Pfeil nach oben auf 100% einstellen, Taste loslassen, Anzeige wechselt auf 50W.

    Gruss
    Andi

    Hi Lexo

    Du hast einen Kugelhahn? Feiner einstellen kannst Du mit einem Schrägsitzventil oder einem Membranventil.

    Den Wasserstand im Schacht exakt zu halten ist nicht ganz einfach, denn Schwankungen bei der Förderpumpe, Verschmutzung des Ablaufkamms oder sogar eine veränderte Oberflächenspannung des Wasser (z.B. durch die Fütterung mit oelhaltigem Futter oder Zusatzstoffen) können den Wassserstand im Ablaufschacht beeinflussen. Hier genügt schon eine winzige Menge weniger Durchfluss um den Wasserstand im Schacht in den hörbaren Bereich zu verändern.

    Damit dauerhaft Ruhe herrscht, ist es am einfachsten und billigsten, den Notablauf exakt auf die maximale Wasserstandshöhe im Ablaufschacht zu positionieren. Nach Deinem Empfinden eben die genannten 95%. Ich peile jeweils 2-3 cm unter dem Wasserstand des Aquariums bei laufender Rückförderpumpe an. Dieser Höhenunterschied reicht um einen vollständigen Oberflächenabzug sicherzustellen. Dann mittels Kugelhahn oder was auch immer den Wasserstand so einstellen, dass noch eine kleine Menge Wasser durch den Notablauf geht. Diese kleine Wassermenge hilft Dir Schwankungen bei der Fördermenge auszugleichen, so dass Du nicht dauernd nachregeln musst.

    Das Notablaufrohr unbedingt schräg anschneiden, das wird damit leiser. Sollte der Notablauf wegen der schlechten Einstellbarkeit des Kugelhahns Geräusche machen, könnte dieser mit einem Schalldämpfer - z.B. Maggie Muffler - versehen werden. Dazu muss aber sichergestellt sein, dass der Notablauf auch mit Schalldämpfer im Notfall noch genug schlucken kann.

    Gruss
    Andi

    Hallo

    Ich lese hier gespannt mit, weil ich mir Gedanken über die Beleuchtung meines Zukünftigen mache. Aber warum nennt ihr die Dinger eigentlich Bierkisten? :confused_face:

    Ich bin mit meinen AI Hydra 26 eigentlich sehr zufrieden. Aber der Lüfterlärm nervt, besonders wann sich 8 Stück zu einem Chor vereinen. Daher möchte ich künftig eigentlich eine lüfterlose Beleuchtung. Die Coral Care ist momentan Favorit.

    Aber mit 20 von den Bierkisten könnte ich auf 180*120 eine flächige Beleuchtung mit viel Leistungsreserven realisieren. Zu einem unschlagbaren Preis!

    Daniel hat geschrieben, dass die Lüfter nur selten anspringen, dh diese sind demnach temperaturgesteuert, oder? Auf Fotos in Netz habe ich gesehen, dass die LED's an eine plane Metallplatte montiert sind. Daher würden sich da doch sicher relativ einfach die Lüfter entfernen und Zusatzkühlkörper montieren lassen, evtl. sogar eine einfache Flüssigkeitskühlung. Optik wäre mir völlig egal, Becken bekommt eh einen Überbau mit Abluft.

    Was haltet ihr davon?

    Gruss
    Andi

    Hi

    Wurde von Sandy ja schon fast alles gesagt. Ich finde es aber noch wichtig zu ergänzen, dass gerade der Abschäumer besonderes Augenmerk verdient.

    Kein Gerät kann mehr lärmen und ebenso wird bei keinem anderen Gerät in Sachen Leistungspotential dermassen übertrieben. Viele Hersteller verkaufen AS bis 1000 Liter, was aber nur noch bei Fischlosen Aquarien überhaupt in Betracht gezogen werden kann.

    Ich habe viel Lehrgeld bezahlt, bis ich mir dann endlich meinen ersten Bubble King geleistet habe. Seitdem habe ich weniger Lärm, dafür mehr Schaum...

    Gruss
    Andi

    Hi

    Da ich mitten in der Beckenplanung stecke habe ich vermutlich alles ausprobiert, was der Markt so hergibt.

    Die Stream 3 ist leise, aber bei weitem nicht lautlos. Ich hab sie wieder verkauft. Ab 50–60% nervte sie mich.

    Die Hydro Wizard ECM 42 ist bis halbem Schub ebenfalls sehr leise, darüber aber penetrant hochfrequent. Vermutlich, da sie recht hoch dreht. Ich habe 2 davon, gilt bei beiden das selbe.

    Ecotech MP 40 QD ist ebefalls nicht wirklich leise, dafür ist das Geräusch nicht besonders unangenehm.

    Einfache Faustregel für mich: Wenn Propellerpumpen, dann gross dimensionieren und langsam laufen lassen, egal welcher Hersteller.

    Ecotech ist hier mein Favorit und die einzige Propellerpumpe die bleiben darf...


    Gruss
    Andi

    Hi

    Für das Volumen wäre eine 50W Speedy von Royal meine erste Wahl. Die Pumpe macht aus eigener Erfahrung und der von Kollegen keinen Ärger und ist superleise bis wirklich lautlos. Eigentlich nicht zu übertreffen.

    Die 80W würde ich selber nicht mehr kaufen, da hatte ich selber Probleme mit und auch schon sonst von einigen vorzeitigen „Todesfällen“ gehört. Schön leise ist die aber natürlich auch. :thumbs_up:

    Gruss
    Andi

    Hi. Das ist nen umfassender Text das was ich gut finde. Und hört sich auch soweit fachlich an.
    Nimm es nicht zu ernst wenn ich schmunzeln muss bei dem Vergleich..... Wie in der Natur sehen....
    Ich würde nie ein Glaskasten mit der Natur Vergleichbar machen.
    Lg

    Lexo, war das der Scherz? Und die Frage wegen der Anthias war ernst gemeint?

    Ich denke Einige habe verstanden, dass du als Spass die Frage eingebracht hast, ob Anthias in 300 Liter passen...

    Gruss
    Andi

    Hi

    Bitte hackt nun nicht zu streng auf Lexo rum. Der Scherz war nicht angebracht, natürlich... :peace:

    Aber ich denke er hat schlicht nicht unbedingt die beste Art sich auszudrücken. Positiv anzurechnen ist ihm doch, dass er sich Rat holt, bevor er handelt. Mir scheint das viel sinnvoller, als wenn das Gejammer kommt, wohin mit meiner Dorie, die als Baby doch wunderbar Platz im 60er Nano gehabt hat. Solche Stories gibt‘s doch leider genug.

    Die wertvollen Beiträge zum Thema Anthias werden dennoch von vielen gelesen und helfen hoffentlich anderen Aquarianern mit ungeeigneten Becken, vom Kauf dieser Tiere abzusehen.

    Gruss
    Andi

    Hi Klaus

    Vielen Dank für Deine Inputs!

    Ich werde die Pumpen senkrecht montieren. Dann bleibt der Ansaugweg unter 50cm (Kugelhahn und Tankdurchführung brauchen 30cm wenn "gestossen" montiert). Das Schlitzrohr dann noch 15cm über Sand. Gibt 45cm, sofern ich die Pumpen nicht entkoppele. Die Entkoppelung mit Silikonschlauch stört mich am Ganzen aber sowieso. Ist m.E. die grösste Schwachstelle und bremst am Übergang den Wasserfluss, wegen dem entstehenden Überstand. Baust Du für Dich selber Entkoppelungen ein?

    Druckseitig baue ich die Kugelhähne ebenfalls direkt unter die Tankdurchführung, also pro Pumpe 2 Stück. Dann denke ich, dass die 50er Coloro dafür in Ordnung sind, schliesslich geht ja nur noch die hälftige Wassermenge durchs jeweilige Rohr. Deshalb wollte ich ja bis zum Y in 63 fahren, und dann in 50 weiter. Wenn Du sagst, nicht nötig lass ich das natürlich.

    Theoretisch könnte ich den 50er Kugelhahn druckseitig als Reduzierung auf 40 mitverwenden, dh ab Ausgang Kugelhahn mit kurzer Reduzierung auf 40mm und dann auch eine 40er Tankdurchführung. Wäre im Becken drin dann optisch etwas dezenter und zugleich hätte ich eine grössere Abströmgeschwindigkeit, was dann strömungstechnisch mehr Wasser mitreissen würde. Was würdest Du für Durchführungen/Auslässe empfehlen. Pro 230W-Pumpe 2x50mm oder 2x40mm? Becken misst dann mal 180x120x80cm, also 1'700 Liter Brutto und ist ein Raumteiler.

    Als Rohre denke ich die Versionen in 16bar zu verwenden. Ist zwar innen etwas enger, dafür werden die Verengungen durch die Kugelhähne wieder geringer. Zudem erhoffe ich mir geringere Fliessgeräusche des Wassers in den Rohren. Deine Pumpenköpfe und die Pumpenbodies sind ja auch massiv ausgeführt (Materialstärke gegen Vibrationen und Geräusche). Welche Rohrqualität (Wandstärke) empfiehlst Du?

    Wie soll ich diese Auslässe anordnen? Hinten links/vorne rechts und umgekehrt, oder vorne links/hinten links und umgekehrt.

    1. Mache ich vorne links, hinten rechts kann ich die Wassermasse möglicherweise rund um den mittigen Aufbau in eine Drehbewegung versetzen.
    2. Mache ich vorne links/hinten links produziere ich eine Wasserwalze von links über die Oberfläche und zurück nach rechts über den Bodengrund.

    Mit Variante 2 erspare ich druckseitig 2 ungeliebte 45er Bögen und einiges an Rohrlänge, sofern ich die Ansaugung in der Beckenmitte realisiere.

    Gruss
    Andi

    Hi Klaus

    Es ist jetzt sicher, 2 x 230 Watt Speedies werden mein künftiges CL befeuern. Der Rest ist noch offen. Damit ich jetzt möglichst wenig falsch mache, hätte ich ein paar Fragen zur Verrohrung. Ziel ist nicht leise, sondern eine zumindest ausserhalb des Unterschranks lautlose Strömungslösung!

    Ansaugung:
    In der Bedienungsanleitung der Speedy steht:
    Wenn die Ansaugleitung länger als >10 Ø ist muss der Durchmesser des Ansaugrohres 1 oder 2 Nummern größer sein als der Sauganschluss der Pumpe.

    Meine Ansaugleitung dürfte damit gerade mal 63cm messen. Das ist kaum einzuhalten. Mit Schlitzrohr bis zum Anschlussstutzen habe ich mindestens 120cm, wenn ich die Pumpe auf den Boden stelle und 90 Grad umlenken muss. Da wären dann 75er oder 90er Rohr gefordert. Tankdurchführungen und Kugelhähne sind dann unbezahlbar. Aufgrund der MUSS-Formulierung von Royal kommen bei mir Bedenken auf. Der 63er Coloro hat zudem einen Innendurchmesser von bloss 50mm. Coloros von GF gibt es nur bis 63mm. Alternativ wäre die Pumpe zu hängen, dh die Pumpe saugt senkrecht Wasser auf kürzestem Weg aus dem Becken, der Pumpenausstoss wirkt dann auch gleich als erste 90 Grad Umlenkung.

    -> Ist 120cm Saugleitung und ein 63er Coloro mit innen 50mm OK?
    -> Dürfen Speedies senkrecht aufgehängt werden? Wird die Pumpe dadurch evtl. lauter?


    Druckseite:
    - Die Pumpe wird druckseitig von 50mm auf 63mm erweitert,
    - nach möglichst viel der gesamten zurückzulegenden Strecke,
    - mit echtem Y in 2x 63mm geteilt,
    - dann mit langer Reduzierung auf 50mm verjüngt,
    - direkt in den 50mm Kugelhahn,
    - 50mm 45 Grad Bogen,
    - durch die 50mm Tankdurchführung direkt ins Becken,
    - 50mm 45 Grad Bogen als Strömungsauslass

    -> Passt das so?

    Wenn die Pumpe hängt, müssten wegen des horizontalen Pumpenausgangs natürlich zwischen Kugelhahn und Tankdurchführungen zusätzlich 2 90Grad Bogen eingesetzt werden.


    Strömung im Becken erzielen:
    Ich möchte kein pulsen oder so, lediglich die Strömung nach 6 Stunden umkehren und eine Nachtabsenkung. Ziel ist deshalb die Wassermasse im gesamten Becken in Bewegung zu setzen. Deshalb auch nur 4 Austrittsöffnungen, dafür möglichst ohne Verrohrungsverluste.

    -> Wie soll ich die Auslässe anordnen? Hinten links/vorne rechts und umgekehrt, oder vorne links/hinten links und umgekehrt?


    Wäre nett ein paar Tipps zu erhalten... :thumbs_up:

    Gruss
    Andi

    Hi Toni

    Nachdem ihr jetzt für Royal Exclusiv eine vermutlich feine Pumpe gebaut/entwickelt habt, würde ich gerne wissen ob's noch was Kleineres geben wird. Royals RD5 ist ja leider doch noch recht gross geworden. Eure UP5000 ist auch zu gross.

    Leistung ist mir fast egal, nur klein und leise ist wichtig. Ach ja, regelbar und nach Stromausfall wieder auf der eingestellten Einstellung anlaufend sollte auch sein.

    Gruss
    Andi

    Hi Sandy

    Dann mach mal die Nährstoffe weg und dann hast Du auch Freude an Crassas. :grinning_squinting_face:

    Ich pflege Crassas bewusst, und die Manjanos zwangsläufig. Obschon PO4 bei mir bei 0,2 und No3 bei 25 liegt halte ich die Crassas bei weitem nicht so invasiv wie Manjanos. Sie teilen sich lediglich 1-2 mal im Jahr. Bei Manjanos würde ich sagen irgendwo zwischen 5 und 10 mal pro Jahr.

    Gerade in Becken mit roter Quadri machen sich die Crassas optisch sehr gut. Ich möchte die Kleinen Anemonen nicht missen. Grössenmässig simd sie sogar eine tolle Bereicherung für Nano-Becken. Evtl. mit Porzellankrabbe.

    In grossen Becken würde ich allerdings auch die Finger davon lassen, wegen unerreichbaren Stellen bei zu starker Vermehrung.

    Gruss
    Andi

    Hi Lexo

    Das hast Du richtig bemerkt. Selber habe ich 2 S. Ramonsus.

    Dass sie weniger empfindlich sind als S. Fasciatus ist eigene Erfahrung. Als Anfänger habe ich selber einen Fasciatus in 1,5 Jahren totgefüttert, trotz viel Algen zufüttern.

    Den älteren meiner Ramonsus, das Männchen, habe ich nun schon 6 Jahre. Er ist topfit und niemals 14cm lang. Platz hat er genug, er schwimmt in 1200 Liter.

    Das Weibchen schwimmt im 400 Liter Becken, seit 3 Jahren und ist ebenfalls munter und ohne Blähbauch. In diesem Becken muss ich täglich Frostfutter reichen. Natürlich gibts auch immer wieder Algen oder zumindest algenhaltiges Futter.

    Ich denke vom empfohlenen Platzbedarf her kommen die 500 Liter eher vom Aufwuchsangebot als vom Schwimmraum.

    Umgekehrt würde ich niemals einen Hawai-Doc in 500 Liter mehr halten. Die Tiere verdienen Becken mit viel Schwimmraum ab 800 Liter, mit Korallen zugestellt, noch deutlich grössere Becken.

    Gruss
    Andi

    Hi Lexo

    Welche Grundel? Falls Du den Salarias Fasciatus meinst, das ist ein Schleimfisch, und definitiv ein Nahrungsspezialist? Schau mal ins Meerwasserlexikon...

    Gruss
    Andi

    Aus meiner Sicht ist die Auswahl verbesserungswürdig:

    Der Mandarin ist ok, braucht aber genügend Kleingetier als Futter. Deshalb frühestens nach 6 Monaten Standzeit einsetzen. Sonst ist das Risiko gross, dass er verhungert.

    Der Salarias Fasciatus ist ein Nahrungsspezialist und eine dauerhafte Haltung in normalen Riffbecken nur selten möglich. Oft sterben die Tiere früh, wenn sie Frostfutter fressen. -> Organverfettung, Blähbauch. Besser, aber noch immer nicht immer problemlos wäre der Salarias Ramonsus, der verträgt Frostfutter deutlich besser, benötigt aber immer noch genügend Algennahrung. Aber Vorsicht, Algen-Trockenfutter beinhaltet oft nur geringe Mengen an Algen. Deshalb ist zufüttern von getrockneten oder frischen Algen Pflicht.

    Für den Kanarien-Lippfisch ist das Becken zu klein. Da würde ich auf eine kleiner bleibende Art zurückgreifen.

    Gruss
    Andi

    Hi. Danke das eine der div. Fragen Aufsehen erregt hat. :frowning_face:

    Hi Lexo
    Immer ruhig, mit diesem Spruch provozierst Du, deshalb darfst Du Dich nicht wundern wenn auch mal ein Spruch zurückkommt.

    Wir sind hier ein Forum, in dem Aquarianer andern Aquarianern helfen können, dürfen, sogar sollen. Aber keineswegs müssen!

    Mir ist jetzt schon mehrfach der Eindruck entstanden, dass Du recht fordernd Antworten erwartest. Und kommt keine Antwort lässt Du die Leser Deinen Unmut darüber spüren.

    Teilweise sind Deine Fragen schwer zu beantworten weil nicht klar formuliert. Ehrlich gesagt wirken Deine Fragen auch öfters so, als ob Du Dich gerne mit Antworten bedienen lässt ohne vorher selber etwas zu recherchieren.

    Sandy nimmt sich Zeit und haut hier oft und ausführlich in die Tasten. Und das mit viel Kompetenz. Dafür verdient er Lob oder Dank, aber sicher keine Beschimpfung oder sonstige sprachliche Ausflüsse der unteren Schublade.

    Gruss
    Andi

    Hi Keno

    Bei Nährstoffknappheit, resp. tiefen NO3 und PO4 Werten hatte ich schon ähnliche Symptome. Seit die Fische gross und das Wasser entsprechend mehr belastet ist, geht es den Anemonen viel besser. Eine meiner Kupferanemonen hat gut 40cm im Durchmesser, zumindest wenn Sie richtig offen ist.

    In kleinen Tanks würde ich eher auf Crassas tendieren, die sind teilweise seeeehr hübsch, wenn WW stimmen und anständiges Licht über dem Becken ist.

    Durch Bewegung des Bodengrunds oder der Steine gerät die eingefahrene Biologie durcheinander, weshalb tatsächich trotz bereits eingefahrener Komponenten nochmals eine Einlaufphase stattfindet. Diese muss sich nicht zwingend mit Algenwuchs zeigen, besonders da Du ohnehin nährstoffarm unterwegs bist.

    Gruss
    Andi

    Hi Nils

    Also hast du alle Auslässe oben. Bläst dir das am Boden den Sand nicht fort? Bist Du mit dem Strömungsbild zufrieden?

    Ich studiere momentan an einem Über-Wasser CL herum, allerdings auch mit Pumpen über dem Wasserspiegel. Momentan scheue ich aber noch den Aufwand für einen verklebten Versuchsaufbau. Gesteckt und mit Teflon abgedichtet, hab ichs nicht komplett dicht gekriegt, hat immer Irgendwo Luft gezogen, so dass ich den Test nicht richtig durchführen konnte.

    Sofern alles dicht ist und die Ein- und Auslässe unter dem Wasserspiegel liegen, müsste das mit einer einmaligen Zwangs-Befüllung durchaus funktionieren, und reichlich Strömung auch ohne Luftblasen ermöglichen.

    Dadurch, dass das Riff über mehrere Auslässe direkt aber sanft angepustet werden könnte, dürfte sogar eine relativ geringe Pumpenleistung ausreichen. Zumindest so meine Überlegung.

    Gruss
    Andi

    Hi

    Ich verwende meistens Tropic Marin Pro Reef, zwischendurch zur Abwechslung mal einen Eimer Microbe Lift, HW Marinemix oder Aqua Medic. Immer welche mit einigermassen normalen Werten.

    Ich vermeide daher alle Probiotischen oder sonst irgendwie aufgepimpten Multimediasalze....

    Gruss
    Andi

    Hi Klaus

    Besonders grössere Becken und solche mit geteilten Bodenplatten haben eigentlich immer noch am Boden umlaufende Glasstege und eine Abdeckung der Bodennaht. Das sieht dann sehr bescheiden aus, wenn nicht im Sand vergraben. Mit dem geschäumten Boden könnte dies natürlich sehr elegant getarnt werden. Zudem wäre die Möglichkeit gegeben, gleich Sandmulden für Docs und bei höherer Bauart auch für Lippfische einzubauen. Evtl. auch Kuhlen für Muscheln oder LPS. Den Ansatz finde ich daher sehr spannend.

    Was nimmt man da denn für einen Schaum und ist der z.B. auch "seeigelresistent"?

    Gruss
    Andi

    Hi Christopher

    Ich habe 32er Rohr genommen, aus den Gründen. die Andreas erwähnt hat. Wird sonst schon sehr wuchtig.

    Bei mir pustet aber nur eine kleine Abyzz durch die Röhre auf nur einen Auslass. Die Pumpe hat druckseitig 25mm. Also habe ich wie oft empfohlen das Rohr eine Nummer grösser gewählt.

    Müsste ich mehr Wasser durchpressen um 2 Auslässe zu versorgen, wäre sicherlich eine stärkere Pumpe und ein grösser Querschnitt erforderlich. Die dicken Speedies haben dann ja schon 40/50er Auslässe, daher müsste mindestens mit 50mm verrohrt werden. Ansonsten wird massig Strom verbraten.

    Würde ich nochmals ein Internes CL bauen, dann nur mit am Boden gerade verlegten 50er Rohren. Da mir das eben zu wuchtig ist, grüble ich an der Überwasser-Verrohrung herum.

    Gruss
    Andi

    Hi

    Mich quälen ähnliche Fragen. Die interne CL-Variante mit Rohrführung durch die Aufbauten habe ich bei mir gemacht und wird sicherlich nie mehr in Betracht gezogen. Obwohl ich hauptsächlich 45 Grad Bögen und nur wenige 90 Grad Bögen verwendet habe, merke ich wie massiv der Verlust an Pumpenleistung ist. Zuvor waren meine beiden Abyzz A100 die einzigen Strömungspumpen auf 1200 Liter und liefen auf max. 60%. Im internen CL müssen nun 2 Hydro Wizard auf Stufe 4 von 6 helfen. Mehr aufdrehen will ich die Abyzz aus Geräuschgründen nicht.

    Internes CL würde ich über den Beckenrand nur nich mit geraden Rohren lösen. Hat dann aber sehr geradlinige Aufbauten zur Folge, ausser sie werden relativ voluminös gebaut, um die Linien der Rohre optisch zu brechen.

    Mein Favorit ist momentan noch das echte CL, die Reibungsverluste sind da halt wesentlich geringer und man kann mit dicken Rohren arbeiten. Aber Löcher im Boden ausserhalb des Ablaufschachts find ich nicht sehr sympathisch. Ich kann mir das "sicherreden" wie ich will, ein flaues Gefühl bleibt.

    Nun grüble ich über ein CL über Wasser, dh Pumpen und Rohre im Überbau des Beckens, Ansaugrohre links und rechts vom Schacht eingetaucht. Strömungsauslässe dann in den Ecken, knapp unterhalb des Wasserspiegels. Braucht dann natürlich am höchsten Punkt ein T-Stück mit Kugelhahn um per Ansaugung die Strömungsleitungen zu befüllen.

    Ob's funzt weiss ich nicht. Ich fürchte ein Hacken ist da, denn sonst könnte ich vermutlich Erfahrungsberichte über ähnliche Vorhaben finden...

    Gruss
    Andi

    Hi Lexo

    Leider ist es den Tieren Wurst, ob Becken für uns gross sind. Tatsache ist, der verantwortungsbewusste Aquarianer bietet mindestens 500 Nettoliter, besser aber 1000 Nettoliter.

    Ich habe noch 1050 Nettoliter bei 5 Docs und werde den Tieren zuliebe aber zum Leidewesen meiner Brieftasche vergrössern.

    Dein Entscheid auf Docs bei 250 Nettoliter zu verzichten ist toll und verdient Anerkennung. Die Tiere werden es Dir danken!

    Guss
    Andi

    Hi Lexo
    Sehr vernünftig auf Docs zu verzichten. Unabhängig von der tierschützerischen Sicht, machen grosse Fische in kleinen Becken auch nur schon optisch keinen Sinn. Flavescens - oder jegliche andere Docs - würde in Deinem Becken ab halbwüchsiger Grösse etwa so bescheiden aussehen, wie ein Goldfisch im selbigen Glas.

    Riffbarsche oder kleinstbleibende Zwergkaiserarten (C. Argi) passen da besser.

    Und mein Favorit wäre Porzellankrabben mit MinMax-Anemone sowie Grundeln mit Knallkrebs.

    Immer wieder schön der Llassiker, ein Paar Anemonenfische mit Anemone. Besonders gefällt mir die Kombi von Black-Occelaris und roter Quadricolor.

    Bedenke aber, dass das Becken stabil laufen sollte, bevor die Anemone einzieht.

    Gruss
    Andi