Beiträge von A.L.

    Hi Sandy

    Wer weiss, vieleicht wäre das eine Möglichkeit. Obschon ich extra D-Steckdosen für die Pumpen montiert habe und so nicht mal einen CH-D Adapter verwenden muss. Schon merkwürdig. Sonst sind aber bisher keine anderen Pumpen betroffen. Die älteste Pumpe ist eine Tunze 6045, die läuft mittlerweile seit 9 Jahren 365/24.

    Gruss
    Andi

    Hi „Royal Exclusiv Support“

    Bis jetzt nur hier. Bisher hat Klaus hier eigentlich immer ein Statement zu möglichen Fehlerquellen abgegeben. Da sich die Royal User hier zahlreich tummeln, könnten Lösungsansätze auch für andere spannend sein. So zumindest mein Gedanke...

    Gruss
    Andi

    Hi Klaus

    Irgendwie ist bei mir zünftig der Wurm drin. :loudly_crying_face:

    Letzten Sonntag hat sich nun auch noch die 60W Speedy des Supermarin auf die gleiche Weise verabschiedet. Pumpe abgeschaltet, dann Strom ausgestöpselt. Pumpe entkalkt und gereinigt. Strom eingestöpselt, Display bleibt dunkel. Wieder das Gleiche wie mit der 80W Speedy. Bloss ein neuer Rekord in Sachen Frühtod. Die Pumpe habe ich am 6.12.2016 gekauft. Hat also gerade mal gut 3 Jahre gehalten. Zum Glück habe ich vorgesorgt und den alten MBK200 nicht vertickt. So darf der momentan mal wieder ran.

    Dank mittlerweile serienmässiger Hirschmann Kupplung konnte ich meinen Motor der 60Wmit dem Controller eines Kollegen verbinden. Läuft einwandfrei. Also ging auch in diesem Fall wieder der Controller hops. Warum bloss? Ich habe mich an alle Deine Tipps vom letzten Mal gehalten. Netzfilter, Überspannungsschutz sind installiert und das Becken geerdet.

    Ist echt frustrierend wenn die hochwertigsten Pumpen ihr Leben nach so kurzer Zeit aushauchen. Zumal ein Ersatzteil immer gleich mehr kostet als eine komplette Pumpe eines Billigherstellers. Und wenn die Billigpumpen dann erst noch länger laufen, ist das schon ziemlich entäuschend…

    Was mache ich nun? Da ich in CH sitze kann ich die Pumpe nicht mal schnell zu Euch schicken, das kostet jedesmal ein Heidengeld, zusätzlich zum Ersatzteilpreis. Darf ich von Royal eine Kulanzleistung erwarten? Weil sonst kann ich mir ja gleich einen neuen Controller bestellen, und wenigstens das Porto sparen.

    Gruss
    Andi

    Porös ist wichtig. Das Material lässt sich dann viel besser bearbeiten, ohne gleich ganz zu zerspringen. :grinning_squinting_face:

    Das wärs dann aus meiner Sicht aber schon.

    Was da im Innern der Steine abgehen soll ist für mich ein nicht nachvollziehbares Rätsel. Alles was tot ins Becken kommt lebt frühestens nach vielen Jahren tatsächlich. Vorher bloss oberflächlich.

    Anders bei echten lebenden Steinen, da sind Bakterien im Innern durchaus vorstellbar. LS sind aber nicht notwendig. Sonst würden diverse junge Becken mit totem Material nicht so gut funktionieren.

    Das Foto zeigt übrigens meine rostocker Keramik. Ich bin mit dem Leben zufrieden und erkenne keinen Unterschied zu LS oder TS. Vieleicht hatte ich aber auch nur Glück mit dem Brand.

    Gruss
    Andi

    Ach ja, Klaus Jansen empfiehlt den Einsatz von Netzfiltern und Überspannungsschutz. Begründet wird das mit Fehlströmen oder so, welche von billiger Elektronik herkommen und die fragile Hightechelektronik in die Knie zwingen können.

    Solche Netzfilter kombiniert mit einem Überspannungsschutz gibt es einfach und günstig als Zwischenstecker. Ich habe alle meine mittlerweile 7 royalen Speedies an einem solchen Stecker und tatsächlich ist seither alles heil geblieben. Das ist jetzt aber auch noch nicht die Ewigkeit so in Betrieb. Erst in 10 Jahren ziehe ich mein Fazit daraus... :thup

    Gruss
    Andi

    Hi Stefan

    Mir sind schon 2 royale Pumpen vor Ablauf von 4 Jahren ausgestiegen. Das erste Mal eine Mini-RD, das zweite Mal ebenfalls eine 80W Speedy. In einem Fall habe ich dann in Sachen Kulanz wenigstens ein Angebot für eine vergünstigte neue Pumpe erhalten. Trotzdem ärgerlich und schmerzhaft hinten rechts...

    Ich möchte jetzt aber kein schlechtes Licht auf Royal werfen, bei Abyzz ist das auch nicht anders. Meine A100 waren beide auch schon hinüber, eine davon ist eben zum zweiten Mal gestorben.

    Aufgrund dieser Erfahrungen gilt für mich die Faustregel, dass ein steigender Preis vor allem mit sinkender Lautstärke einhergeht. Keineswegs mit steigender Qualität/Haltbarkeit... :grinning_squinting_face:

    Ist wie beim Auto. Die guten alten Saugdiesel hielten ohne Murren schon mal ein paar Jahrzehnte. Mit reichlich Lärm und zünftig stinkend. Die neuen Motörchen können alles besser, hauchen aber leider auch viel schneller mal ihr Leben aus.

    Gruss
    Andi

    Aquabee baut seit jeher qualitativ hochwertige Pumpen. Die alten UPxy sind beinhahe unzerstörbar. Und da sie ordentlich Strom brauchen, sind sie halt auch in der Lage eine zünftige Wassersäule zu stemmen.

    Wenig Watt bei viel Flow heisst halt nicht grundsätzlich Eco...

    Gruss
    Andi

    Hi Wolfgang

    Weil ich aquaristisch schon leicht übertreibe. :winking_face: Noch ein Becken käme nicht gut an.

    Aber ja, MM ist super. Braucht aber grosse Tanks, zumindest wenn auch freischwimmende Fische gehalten werden sollen.

    Pferdeaktinien habe ich übrigens seit einigen Jahren. Die lassen sich auch bei gemässigten tropischen Temperaturen gut halten.

    Gruss
    Andi

    Hallo Michael

    Danke, vieleicht habe ich Glück. Im Winter habe ich bloss etwa 23 Grad im Becken und nur im Hochsommer über 25 Grad... :thumbs_up:

    Oooder ein süsses Mittelmeer im Keller, das könnte dann im Winter kühl gefahren wer... - Autsch, Frau Gemahlin hat mich gerade gehauen. :upside_down_face:

    Gruss
    Andi

    Hi

    Im Frühjahr haben meine Jungs am Mittelmeer einen angespühlten roten Seestern gefunden. Dem Tier fehlte ein Arm und er sah ziemlich tot aus. In der Annahme, dass da eh alles verloren ist, habe ich ihnen erlaubt, diesen zur „Pflege“ mitzunehmen...

    Also reiste er im Salzeimer mit frischen Futtergarnelen mit heim. Als er 3 Tage später zuhause wieder „Haftung“ an der Eimerwand zeigte, habe ich ihn ins Aq eingesetzt. Aber vorher über mehrere Stunden tröpfchenweise Wasseranpassung gemacht. Der Salzgehalt ist ihm MM ja höher.

    Nun mal ein Bild wie es nun 9 Monate später aussieht. Der Arm wächst im Aquarium nach. Das hätte ich nie für möglich gehalten.

    Gruss
    Andi

    Oh manno, ich habe ernsthaft überlegt anstelle Glas auch ein Kunstoffbecken anzuschaffen. Als Gegenargument zu der Kratzeranfälligkeit stand da immer die Auspoliermöglichtkeit im Raum. Aber da diese offenbar nicht wirklich real & praxisnah ist, bin ich froh, mich wieder für Glas entschieden zu gaben.

    Gruss
    Andi

    Hi Vera

    Fluconanzol habe ich schon mit tollem Erfolg bei einem Becken in der Familie eingesetzt - jedoch nicht gegen Caulerpa. Da bei der Anwendung aber allgemein empfohlen wird höhere Algen aus dem Refugium zu entfernen, würde ich die Chancen einer Wirkung auf Caulerpa als durchaus real einschätzen.

    Nachwehen waren lediglich in Form einer Cyanophase feststellbar, alles andere hat problemlos überlebt. Die Korallen haben seitdem sichtbar aufgelebt.

    Das Mittel ist aber leider auch nicht ganz günstig, ich musste für 150 Nettoliter gut CHF 70 berappen. Da Ihr je beide Becken in einem Kreislauf habt, wäre das dann schon heftig teuer. Ausser Du kannst das kleine Becken vorübergehend „abkoppeln“.

    Gruss
    Andi

    P.S. Wenn Du es im Gesamtkreislauf einsetzen möchtest, hätte ich mittlerweile eine Quelle das Medi günstiger einzukaufen... :winking_face:

    Hi

    Trifft das Urspungsthema zwar nur am Rand, aber welche Ableger Schnitt- und Befestigungstechniken haltet ihr für die Beste?

    Bei mir momentan so:

    Weiche schneide ich mit einem gezahnten Küchenmesser. Vor allem die grossen Sarcos gehen mit normaler Klinge schlecht, so dass etwas Druck aufgebaut werden muss. Gezahntes Küchenmesser flutscht hingegen fast durch.

    Ich befestige die Ableger dann indem ich mit dem Messer ein Loch durch den Stamm steche und da einen Kabelbinder durchstosse. Festziehen dann nur sehr lose, damit die Koralle, wenn Sie später wieder expandiert, nicht gequetscht wird.

    Gruss
    Andi

    Hi Bernd

    Genau, jedem das Seine. LS will und brauche ich nicht. Ausser einer etwas längeren Startphase habe ich bei TS bis jetzt auch keine Nachteile gefunden.

    Und ja, Plagegeister kommen auch mit Korallen und Ablegersteine. Deshalb breche ich immer alles Substrat weg und bade Korallen in Pest Control. Auch mit Algen hatte ich bisher keine Probleme ausser dass mal auf dem LS im TB Bryopsis gewachsen sind.

    Würde mir künstliche Deko gefallen, würde ich diese sofort vorziehen. Ich gehöre zu denen, die Nachzuchten bevorzugen soweit dies möglich ist. Da liegt es nahe, auf echte Steine verzichten zu wollen. Und nebst der Naturentnahme finde ich es auch irgendwie doof, Steine mit dem Flugzeug durch die Welt zu schicken. Ich hoffe mal TS kommt wenigstens mit dem Schiff, habe das aber nie nachgeforscht, bloss angenommen.


    Gruss
    Andi

    Hallo Andi,
    woher nimmst du die "Erkenntnis" zu dieser Aussage. Sowohl ich als auch Freunde haben schon zigfach Becken mit Lebendgestein eingerichtet und keine "Fieslinge" eingeschleppt.

    Hi Bernd

    Ganz einfach. 4 Versuche. Jedesmal Probleme. Manjanos, Seeastern, Fangis, Räuberkrabben und unerwünschte Schwammarten. Vom Leo und Kieferwürmern blieb ich bisher aber verschont. Zum Glück...

    LS kommt mir nur noch ins TB.

    Gruss
    Andi

    Hi Bernd

    Deine Aussage trifft zu, aber nur wenn während der Standzeit keine gravierenden Fehler bei der Wasserpflege und dem Besatz gemacht werden. Je poröser das Material, desto mehr lagert sich ein, wenn was einzulagerndes da ist.

    Gutes Lebendgestein und sauberes Wasser ist sicherlich ein Garant für ein gut laufendes Aquarium. Aber leider auch fast schon eine Garantie irgendwelche Fieslinge einzuschleppen.

    Totgestein wird wegen dem Tot anfangs immer Nährstoffe ans Wasser abgeben. Kein Problem wenn diese gleich verbraucht werden können. Da sind wir eben schon beim Besatz und der Wasserpflege.

    Dann kommen noch Zwischenfälle dazu. Bis zu diesem Frühjahr musste ich NO3 und PO4 durch Dosierung stützen. Dann hatte mein Rollermat während der Ferien einen hängenden Sensor und hat die Rolle zu Beginn des Urlaubs durchgezogen. Als ich zurückkam, war PO4 in kurzer Zeit stark angestiegen (0.25). Wachstum der SPS hat stark nachgelassen und damit auch die Verarbeitung der Nährstoffe. Seitdem kriege ich auch mit repariertem Rollermat und Lanthandosierung die Werte kaum mehr runter. Die SPS wollen nicht mehr so wie vorher. Soviel zur Effektivität des Vliesers aber auch zum Risiko wenn der mal versagt. Wenig poröses Material lagert weniger ein. Wenig Sand ebenso. Ich bin mir eigentlich sicher, ich hätte die Panne mittlerweile behoben, hätte ich eine Deko welche keine Hohlräume für Schmodder bietet. Gleiches gilt für den Sand in nicht mulmglockentauglichen Bereichen.

    Keramik mit der halt nicht so zerklüfteten Oberfläche kann aber gar nicht viel Schmodder einlagern. Das macht nebenbei auch in Sachen Glasrosen oder Manjanos einen grossen Unterschied. Auf der künstlichen Deko kann man solchen Plagen mit zumauern begegnen. Bei LS oder TS gibt's fast immer einen Gang, der auf der anderen Seite nach draussen führt. Auch wenn er dunkel und schlecht durchspült ist.

    Gruss
    Andi

    Hi

    Ich war auch immer der Meinung. Aber kürzlich habe ich einem Neueinsteiger ein frisch geschnittenes Stück einer Sarco mit grünen Polypen mitgegeben. Das hast sich im neuen Becken (nährstoffarm) tatsächlich recht schnell aufgelöst. Gleichzeitig hat er weitere Ableger von Weichen, aber auch Zoas, LPS und ein paar einfache SPS mitgenommen. Denen geht es allesamt bestens. Vielleicht kann der Stress vom Schneiden kombiniert mit Milieuwechsel dennoch zum Absterben der Korallen führen. Das Risiko ist aber sicherlich gering.

    Gruss
    Andi

    Hi

    Ich seh das wie Bernhard

    Ama Reefbond wenns bombig halten muss. Blöd ist da nur, dass der manchmal brutal schnell zieht. Und manchmal wills nicht werden. Liegt aber wohl an der Charge. "Innerhalb" einer Dose geht's immer gleich schnell/lang.

    Harte Ableger auf Ablegersteine klebe ich am liebsten mit "Schmelzplastik". Allerdings gibt's da grosse Unterschiede. Einige brauchen wirklich heiss um zu schmelzen und sind nachher fast zu zäh um Ableger sicher befestigen zu können, ohne das diese zerbröseln. Von Aquabiotica habe ich so einen ultrazäh-Plastik. Sensationell finde ich den von Preis. Schmilzt schnell, wird superweich, lässt einem aber trotzdem genug Zeit zum Verarbeiten.

    Weiche mit Kabelbindern und Zoa's mit Gel-Sekundenkleber.

    Gruss
    Andi

    Hi Roli

    Riffsystem kenne ich nicht. Gefällt mir aber schon mal optisch nicht. Sieht auch so eine bisschen nach Hochzeitstorte aus.

    Dann eher Epo Reef, das sieht wenigstens von weitem gut aus.

    Daher für mich halt wieder echte Steine. Natur ist unerreicht, aber aus Nachhaltigkeits- und Nährstoffgründen möglichst wenig davon. :thumbs_up:

    Gruss
    Andi

    Ach ja, das RRR hatte ich auch schon. Soweit ok, aber kaum gestaltbar, weil brüchig und somit schlecht bearbeitbar. Und die rote Farbe geht irgendwann ab und löst sich in braunen Fetzen auf

    Gruss
    Andi

    Hi Roli

    Ich find Riffkeramik ganz gut. Allerdings sind die meisten optisch nur stark zugewachsen zu ertragen.

    Optisch für mich die schönste Keramik, ist die von Korallenwelt. Aber viele klagten über Probleme bei deren Verwendung. Ich selber habe 3 Becken damit betrieben, 2 ohne Probleme, das Dritte zickte dann auch irgendwie. Momentan läuft nur noch 1 Becken mit Korallenwelt. siehe Foto.

    Hauptaugemerk beim Einfahren war ein massiver KH und Nährstoffverbrauch ab dem Start. Später hat sich das dann erledigt, weil die Keramik irgendwie gesättigt war. Nach ein paar Monaten dann eine Cyanophase welche sich von selber verabschiedet hat.

    Das grosse Becken läuft nun mit Totgestein Eigenbau. So hohe Nährstoffwerte wie jetzt, hatte ich mit Keramik nie.

    Auch LS-Becken hatte ich schon. Problemlos bis auf die Plagegeister.

    Was ich nun bevorzuge: Nun ja, ich starte bald ein neues Grosses. Da gilt sowenig Stein wie möglich, dafür echt, tot und mehrfach gereinigt. Mit Chlor und H2O2. Und fast kein Sand...

    Gruss
    Andi

    Die RD5 ist eure China Pumpe, was ich eigentlich vermeiden möchte. Die RD6 ist die von Aqua Bee. Also nix China, oder?

    Dazu ist mir die RD5 einfach noch zu gross. Laut eurer Website 10x17cm und damit nur wenig kleiner als die 50w RD3. Für die RD6 hast du hier weiter oben 7-8 x 12-13cm angegeben.

    Also bitte, macht aus der RD6 doch auch noch eine Förderpumpe... :thumbs_up:

    Gruss
    Andi

    Hallo zusammen

    PO4 geht mir seit kürzlich durch die Decke, eben habe ich 0.35 mg/l gemessen. Im Frühjahr musste ich noch zudosieren. :confused_face:

    Ein Wunder, dass die SPS eigentlich immer noch ganz fit aussehen. Die Ursache suche ich noch aber darum geht es hier auch nicht. Jetzt muss ich erstmal sanft Symptome bekämpfen. Mit einem Teilwasserwechsel ist es auch nicht getan, es sind 1800 Liter im Kreislauf drin.

    Eisen- oder Aluadsorber will ich nicht mehr. Lanthanchlorid habe ich schon mit gutem Erfolg angewendet, suche aber eine günstigere Lösung. Vor allem da ich hier nur Flaschen von gerade mal 118ml kaufen kann. Das sind dann aber bloss verdünnte Lösungen.

    Nun habe ich hier Lathanchlorid von einem Kollegen erhalten. Das Zeugs nennt sich NoPhos und wird normalerweise für Schwimmbäder und Teiche verwendet. 1 Liter hochkonzentriert kostet in etwa gleichviel wie die 118ml verdünnte Lösung. Der Kollege hatte es selber bei seinem SPS Becken mit hohem Fischbesatz regelmässig angewendet und keinerlei Probleme. Also bin ich grundsätzlich bereit das auszuprobieren.

    Bleibt die Frage zur Dosierung:

    10ml bindet 1g Phosphat, so die Deklaration. 1 ml bindet also 0.1g oder 100mg.

    -> Möchte ich meinen PO4 Gehalt nun schubweise um 0.05 mg/l senken, muss ich bei 1800 Litern total 90mg entfernen (1800l X 0.05mg = 90mg).
    -> Also dosiere ich 0.9ml um dies zu erreichen.
    -> Natürlich verdünne ich das Zeugs mindestens 10 fach und dosiere das über den Tag verteilt in den Abfluss, der im Vlieser endet.

    Habe ich irgendwo einen Überlegungsfehler gemacht?

    Vielen Dank für Eure Unterstützung...

    Gruss
    Andi

    Hi Thomas

    Also ehrlich gesagt finde ich den Zebrasoma in dem kleinen Becken schon fragwürdig. Aber der Weisskehl hat darin nun wirklich nichts verloren. Auch wenn der Fisch traumhaft schön ist, ist Stress so vorprogrammiert. Den Fisch frei von Pünktchen zu halten wird sicherlich nicht einfach und Bedarf massivem UV-Einsatz.

    Gut möglich das also der Weisskehl die Ursache ist.

    Gruss
    Andi

    Nebenbei: Ich halte selber einen Weisskehl in 1200 Liter und finde das Becken noch zu klein dafür.

    Hi Markus

    Weiss da selber weder konkret Bescheid noch habe ich Erfahung mit diesem Problem. Aber ich meinte, mal irgendwo aufgeschnappt zu haben, dass zu hohe Salzdichte bei Zebrasomas zur Verkümmerung der Flossen führen kann. Wie ist die Dichte bei Dir? War sie in jüngerer Vergangenheit evtl. mal zu hoch?

    Gruss
    Andi

    Hi Christopher

    Ganze einfach. Durch ein Rohr fliesst Wasser nur wenn der Druck auf der einen Seite höher ist wie auf der anderen Seite. Je grösser der Höhenunterschied vom Wasserstand links
    zu rechts ist, desto mehr Druck entsteht und desto mehr Wasser fliesst durchs Rohr nach Rechts.

    Ist der Höhenunterschied bloss wenige Zentimeter, wirst Du keine 4000 Liter durchbringen, da ist der Reibungswiderstand des Rohrs im Verhältnis zum anstehenden Wasserdruck einfach zu gering. Massgebend ist übrigens der Maximalwasserstand im Rollermaten, also der Notüberlauf.

    Das Ganze lässt sich einfach Testen. Stell einen Eimer mit Wasser auf einen Stuhl. Häng einen Schlauch ein, saug an und lass in einen Eimer am Boden fliessen. Nimm nun den Auslauf langsam immer mehr in die Höhe und Du stellst fest, dass immer weniger Wasser fliesst. Auf gleicher Höhe versiegt der Fluss dann endgültig.

    Willst Du (ohne Pumpe) viel Wasser durch ein Rohr bringen, brauchst Du deshalb schon ordentlich Gefälle. Deshalb bei langen Rohren mit viel Reibungswiderstand wie bei Dir, 50cm Höhenunterschied zwischen zwischen Wasserstand Ablaufschacht und Wasserstand Ablegerbecken. Den Rollermaten dann ungefähr in die Mitte (Maximalwasserstand).

    Gruss
    Andi

    P.S. Auch im TB muss der Auslauf des Vliesers über dem Wasserstand liegen. Allerdings kannst Du da auf eine Verrohrung weitgehend verzichten oder sie zumindest ultrakurz halten, was bedeutet, dass nur wenig Widerstand den Wasserfluss bremst. Aber auch hier gilt aber, lieber etwas mehr Gefälle als etwas zu wenig.

    Ach ja, fast vergessen:

    Notablauf Rollermat wenn schon, dann gleich auch auf 40mm vergrössern. Bei deiner Aufstellung würde ich da auf Nummer sicher gehen.

    Da der Vlieser bei mir im TB steht, habe ich einfach die 25mm Tankverschraubung ausgebaut und damit ein viel dickeres Loch. Der Rollermat läuft dann einfach da über und im freien Fall ins TB. TB hat aber auch eine 50er Höhe, dann ist mir Spritzwasser egal.

    Hi Christopher

    Ablegerbecken = Quarantänebecken finde ich ungünstig.

    Ablegerbecken braucht Riff-Bedingungen mit viel Strömung und Licht.

    Quarantänebecken sollte soweit leer sein, ruhige Wasserbewegung und nicht zu hell. Korallen sollten für einen eventuellen Medikamenteneinsatz nicht vorhanden sein. Zur Filterung ist ein Abschäumer meines Erachtens nicht zwingend notwendig, ein Schwammfilter reicht da aus.

    Deshalb habe ich mein Ablegerbecken im dauerhaften Bypassbetrieb (also eine Art Korallen-Refugium). Das Quarantänebecken ist ein leeres Aq, welches ich bei Bedarf füllen und verwenden kann. An Technik habe ich eine dimmbare Lampe, eine kleine regelbare Strömungspumpe, einen Schwammfilter und eine UV bereitliegen. Zur Not auch noch einen Tunze 9004 AS.

    Durch den Rollermaten geht ordentlich Wasser durch, mehr als angepriesen. Aber Gefälle ist notwendig. Vom Wasserstand im Ablaufschacht des Aq's zum maximalen Wasserstand des Rollermaten und von diesem dann wieder zum Wasserstand des Ablegerbeckens. Der Rollermat ist dann wie ein zwischengeschaltetes Aquarium, die Wassersäule geht nicht von ganz oben bis ganz unten. Somit wird viel weniger Druck aufgebaut und der maximal mögliche Durchfluss durch die Rohre viel geringer.

    Bei mir läuft das Wasser vom Aq im OG ins Ablegerbecken im UG, dann vom Ablegerbecken in den Rollermaten, dann ins TB. Für den Vlieser habe ich Total 35cm Höhendifferenz (Wasserstand Ablegerbecken bis Wasserstand TB, Rollermat irgendwo dazwischen). Da stehe ich nun bei ca 4'000l/h an, mehr kriege ich nicht durch, trotz dicken und sehr kurzen Rohren. Hätte ich mehr Gefälle, würde der Rollermat auch mehr Wasser durchlassen. Mehr Höhe würde auch sparsameren Vliesverbrauch ermöglichen, denn Gerade der Höhenunterschied vom Rollermaten zum TB ermöglicht, dass der Ablauf des Vliesers besser zieht, also das Vlies etwas verschmutzter sein kann, bis es weitergezogen wird.

    In Deiner Situation würde ich den Vlieser direkt ins TB ablassen um mindestens 50cm Höhenunterschied vom Wasserstand des Schachts zum Wasserstand des TB's zu erreichen. Undbedingt mehr als meine 35cm, da Du wesentlich längere Leitungen und einge Bögen verbauen wirst. Der Durchfluss wir da durch Reibungsverluste spürbar gebremst. Das Ablegerbecken würd ich dann entweder mittels einer eigenen kleinen Förderpumpe versorgen. Da reicht ja eine ganz kleine Pumpe. Oder alternativ zum Strom sparen, das TB um den Ablegerbereich vergrössern, dann hast Du gleichzeitig auch mehr "Ablassvolumen" durch den Bodenablauf und somit sind auch mehr Liter Wasserwechsel möglich.

    Zum Wasserwechsel an der Druckseite der Pumpe. Meinst Du da die CL-Pumpe? Förderpumpe kann ja nicht sein, denn diese kann ja nicht mal das TB ganz leersaugen.

    Reicht der Rücklauf des Aq's und das Volumen des TB's nicht für den Wasserwechsel, reichen 2 PVC Winkel und etwas Rohr, gekoppelt an einen Schlauch, um zusätzliches Wasser aus dem Aq ins TB abzuzapfen und dieses dann auch durch den Bodenablauf abzulassen. 180Grad Bogen mit Rohr am Anfang und Rohr und Schlauch am Ende einfach über Beckenkante hängen, ansaugen und ins TB laufen lassen, bis zur definierten Literzahl (Eintauchtiefe des Rohrs im Aq). Sobald Luft gezogen wird stoppt der Ablauf automatisch. Ich kann 200 Liter aus dem TB Ablassen und weitere 100 aus dem Ablegerbecken. Also 300 Liter Wasserwechsel mit fast keinem Aufwand. Natürlich ist der Fischwasservorratstank ebenfalls auf 300 Liter ausgelegt.

    Gruss
    Andi

    Hi

    Bodenablauf im TB für den Wasserwechsel ist meine erste Wahl. Kugelhahn dran und direkt in den Abfluss. Der Wechselwassertank dann unter das TB und eine fertig verrohrte Pumpe dran. Ein Wasserwechsel von 200 Liter mache ich so in 15 Minuten. Gleichzeitig geht so auch Schmutz im TB direkt mit auf die Reise zur Kläranlage.

    Mit wieviel Höhenunterschied vom Wasserstand im Schacht bis zum Maximalwasserstand im Vliesfilter rechnest Du? Unter 20cm Höhenunterschied würde ich nicht gehen, der Abfluss zieht sonst zu wenig Wasser mangels Druck.

    Strömung von Ablauf des Vliesers ins Ablegerbecken wird auch eher nicht reichen. Du wirst mit grossen Durchmessern verrohren müssen da auch hier eher wenig Gefälle vom Vlieser ins Ablegerbecken vorhanden ist. Ich wollte das auch so ähnlich machen, habe aber 3m Wassersäule in einer 50er Verrohrung, welche dann mit 4000l/h auf eine 25er Reduzierung drückt und so düsenmässig für Wind sorgt. Mittlerweile tuckern da aber trotzdem noch 2 6045er Tunzen. Ablegerbecken ist bei mir ein 270 Liter-fast Würfel.

    Du hast einen Rollermaten eingezeichnet. Dem würde ich bei der geplanten Beckengrösse und Aufstellart oberhalb des TB auf jeden Fall den Notüberlauf vergrössern. Wenn der mal überläuft hättest Du sonst eine wunderbare Sauerei....

    Gruss
    Andi

    Hey Klaus, stimmt doch gar nicht. 80er Höhe ist schon deutlich mehr als mühselig... :aetsch:

    Würde ich aber trotzdem immer wieder nehmen. Wenn ich‘s zahlen und meine Decke es tragen würde, dann gerne auch mehr. Gerade grössere Becken wirken in 60er Höhe irgendwie platt.

    Tiefe soviel wie möglich, aber wenn das Becken an einer Wand steht, wirds auch hier schnell mühselig. Da würde ich mich auch bei 80cm begrenzen. 200x80x80 wäre doch schon mal eine heftig geniale Variante. :thumbs_up:

    Gruss
    Andi