Beiträge von Ralf Schuster

    Hallo Enni,

    versuch doch mal den Salat an einer Futterklammer auf dem Boden anzubringen. Später kannst du dann den Salat wieder an die Scheibe hängen.

    Was für Fische hast du denn im Becken? Wenn zu wenig freischwimmende Fische im Becken sind, dann neigt der Besatz oftmals dazu, sehr schreckhaft zu sein.

    Hallo Zusammen,

    anbei eine Skizze über der Lage der beiden Abyzz Pumpen.

    Das Becken steht an zwei Wänden und ist lediglich von vorne und der rechten Seite aus einsehbar. Geplant ist daher die Rückwand sowie die linke Seite mit Atoll Riff Deko zu verkleiden. Der Ablaufschacht befindet sich ebenfalls im linken Eck.

    Wie würdet ihr die Pumpenkammern für die beiden Abyzzpumpen einplanen?

    Bin mir nicht sicher, welche der beiden Skizzen mehr Sinn macht.

    Ich freue mich auf eure Einschätzung.

    Hallo Joe,

    Danke für deine Antwort. Die Frage nach den Kammern stellt sich. Die Beckenmaße sind bewusst so gewählt, da das Becken bis zum vollständigen Besatz des neuen Beckens als "Quarantänebecken dienen soll. Es geht nicht darum ein Kupferbecken laufen zu lassen, sondern empfindlichere Tiere gezielt ohne Fressdruck aufzupäppeln und zu vermeiden, dass plötzlich erkrankte Tiere den "Altbestand" himmeln :loudly_crying_face:

    Das Becken soll mit LS bestückt werden und während dieser Zeit auch so gefahren werden.....

    Die Beckenmaße ergeben sich aus dem vorhandenen Untergestell sowie zweier Lampen, welche rumliegen.....einen Mini Bubble King habe ich auch noch.

    Würdest du unten auch eine Öffnung machen oder reicht das oben nach fliessende Wasser aus? Habe keine Vorstellungskraft, wie viel Wasser die Streams aus dem Technikabteil ziehen bzw. wie viel nachläuft.....möchte vermeiden, dass ich die Pumpen von der Leistung her begrenzen muß.

    Hallo Zusammen,

    bin gerade mit dem Umbau des Wohnzimmers für das neue Becken beschäftigt und kurz davor, die Bestellungen für Technik und Deko sowie das Becken auszulösen. Mein aktuelles Übergangsbecken muss in den kommenden Wochen ebenfalls umziehen bzw. abgebaut werden.

    Im Rahmen der Bestellungen möchte ich beim Aquabauer auch ein neues Ablegerbecken in Auftrag geben. Folgende Maße soll das Becken haben: 160*60*50 (ca. 40 cm Wasserstand). Das Becken soll keine Bohrungen haben sondern ein Technikabteil (30*60).

    Da ich noch nie ein Becken ohne separates Technikbecken hatte habe ich ein paar Fragen zum Technikabteil.

    Soll der Überlauf über die gesamte Beckenbreite erfolgen oder würdet ich nur einen Teil ausschneiden (warum?)
    In das Technikteil sollen die beiden Streams, der Abschäumer, Heizung etc. untergebracht werden. Wir soll das Technikabteil unterteilt werden?

    Bin für Tipps immer dankbar

    Zitat

    Original von Mainriff®
    HAI Sabrina,

    die Frage ist:

    wie sind die aktuellen Werte? (Nitrat + Phosphat)
    welchen Abschäumer hast Du?
    wohin sollen die Werte gehen
    willst Du den selbstreinigenden als Filter oder als Filtersystem (z.B. Ultralith) nutzen?

    "eigentlich" sollte aber der 1ltr reichen, dennoch sollten die Punkte vorab geklärt sein :winking_face:

    mfg Chris

    Hi Chris,

    weshalb sind die von dir genannten Punkte für die Bemessung des Zeofilters von Relevanz?

    Sowohl bei der Zeovitmethode nach Pohl als auch Ultralithmethode von Fauna Marin wird als max. Zeolithmenge im Filter von 1 Liter auf 400 Liter Nettowassermenge definiert. Selbst bei sehr hohen PO4/NO3 Werten soll die maximale Menge an Zeolithgestein nicht überschritten werden.

    Soll keine Kritik sein. Mich interessiert lediglich der Ansatz.

    Hi Joe,

    Danke für den Tipp....eine Kombi ist sicherlich/hoffentlich auch eine Möglichkeit/Alternative....

    Zitat

    hab allerdings nicht solch hohe ansprüche, wie der fotograph ralf sie hätte.;-)

    über meine eigenen Ansprüche kann ich dir noch nicht viel sagen... :grinning_squinting_face: : nur soviel, dass ich einige Euronen in eine Knipse und sonstiges Equipment investiert habe. Daher auch der Anspruch an die neue Technik des Beckens, dass von den Tieren vernünftige Bilder gemacht werden können :grinning_squinting_face:

    Hallo Andreas,

    habe eine ähnliche Kombi wie Du. Wenn man die HQI mit 10 k benutzt, dann finde ich eine reine T5 Beleuchtung in blau nicht zu blaulastig. Ist aber auch etwas Geschmacksache :smiling_face:

    Berichte mal wenn du auf LED umgestiegen bist.....

    ich kaufe gerade die ganze Technik für mein neues Becken ein.....bis auf die Beleuchtung steht alles......werde zunächst nur meinen kleinen Würfel mit reiner LED beleuchten und schauen wie das Ergebnis ist. Habe den Spaß an der Makrofotografie entdeckt. Unter reiner LED ist das Erstellen vernünftiger Bilder wohl sehr schwierig..... für mich ein KO-Kriterium......

    kann also gut sein, dass ich mein neues Becken mit einer HQI/T5 Kombination beleuchte.... :confused_face:

    Hallo Sabrina,

    das Nettovolumen deines Beckens wird unter 400 Liter liegen. Daher dürfte die Zeolithmenge im Filter bei etwa 0,75 Liter liegen. Der kleine Zeofilter müsste reichen. Ich fahre meine Becken mit eher weniger Zeolith, da ich ungern auf der Rasierklinge tanze :smiling_face:

    Hallo Dirk,

    kommt darauf an, wie du beleuchtest. Du kannst entweder überwiegend mit T5 beleuchten und die HQI nur für einige Stunden am Tag hinzuschalten oder HQI ist die Hauptbeleuchtung. Dann würde ich die T5 nur mit Blaulicht bestücken....

    Bist du wieder auf HQI zurückgekehrt?

    Hallo Kevin,

    schade um die schönen Tiere. Wie bereits geschrieben würde ich an deiner Stelle nicht mit irgendwelchen Zusätzen hantieren, da weder Du noch andere beurteilen können, in welche Richtung eine Verschiebung stattfindet......das hat für mich etwas von Malen nach Zahlen .....

    Ich an deiner Stelle hätte sofort ein paar große Fässer besorgt und mir noch zusätzlich eine UOA geliehen....dann reichlich Osmosewasser produziert und den Pott mit frischem MW geflutet......dein ganzer Detritus muß ja auch irgendwo herkommen......für die Unordnung zuhause hättest du dich bei deiner Frau mit einem schönen Abendessen bedanken können :grinning_squinting_face:

    Ich wünsche dir das das Sterben aufhört und du wieder Stabilität ins Becken bekommst.

    Hallo Jörg,

    kann die Idee, das LS aus dem Technikbecken zu entfernen nicht nachvollziehen. Was soll sich dadurch positiv verändern? Was bleibt an Restbiologie noch übrig, wenn er die LS aus dem Becken nimmt und lediglich mit einer frisch ins Becken gebrachten Keramik weiterfährt?

    Hallo Kevin,

    traurig zu lesen :loudly_crying_face: Ich würde an deiner Stelle innerhalb von ein paar Tagen zwei richtig große WW machen.....erstens bekommst du so den bestialisch stinkenden SPS "Geruch" aus dem Wohnzimmer und machst aus meiner Sicht nichts falsch.....habe durch richtig große WW immer positive Reaktionen der Tiere im Becken bekommen.

    achso: unter richtig großen WW meine ich innerhalb weniger Tage mind. 50% austauschen.....ansonsten kannst du wenig machen.......durch die WW bekommst du die Terpene aus dem Wasser.....dies freut sicherlich auch deine Fische....

    Ich drücke dir die Daumen......

    an dieser Stelle stimmt mal wieder der alte Leitsatz ......never touch a running System......

    Hallo Dietmar,

    habe die Erfahrung gemacht, dass zwei juvenile Kaiser sich eher aus dem Weg gehen. Weder meine damaligen Navarchus noch die beiden Pygos haben sich im juvenilen Stadium gemocht. Ich habe zwei mal versucht zu einem großen Pygo einen kleinen nachzusetzen. Ging immer schief. Umgekehrt hatte es funktioniert. Kann auch Zufall gewesen sein.

    Risiko besteht bei Kaisers leider immer.

    Hallo Stefan,

    schön mal wieder etwas von Dir zu lesen...

    in weiten Teilen 100% Zustimmung :thup

    Bzgl. Qualität und Herstellung kann man sehr plakativ die Bekleidungsindustrie heranziehen. Ich bin leider ein bekennender Markenfetischist....wenn ich aber mitbekomme, dass namhafte und teure Jeans neben den Jeans von KIK in derselben Färberei und Näherei in Bangladesch und sonstwo hergestellt werden und lediglich entsprechend gelabelt und verschickt werden, dann komme ich mir als Verbraucher ziemlich ver.....scht vor. Diese Geschäftspolitik schädigt eben das Warenzeichen Made in Germany - und dies nicht nur im Ausland.

    Zum Thema Autokratie: ich habe nicht zufällig oder aus optischen Erwägungen die Präsidentschaftsernennung in "" geschrieben :wink

    Zitat

    in Nordkorea herrscht bereits seit 1972 mit der "Präsidentschaftsernennung" von Kim Il-sung eine Clanherrschaft.

    Hallo Torsten,

    in vielen Bereichen sind die Chinesen noch nicht soweit, technisch eigenständige Produkte auf den Markt zu bringen. Allerdings können sie sehr preisgünstig produzieren. Nachdem es überall auf der Welt einen Markt für "originale Immitationen" :grinning_squinting_face: gibt, kopieren sie eben fleißig. Solange die Qualität zumeist erheblich schlechter als das Original ist, sollten wir noch wenig Not damit haben. Problematisch wird es erst dann, wenn die Produkte sehr nah am Original liegen und der Preis eben deutlich darunter liegt.......auch die Geiz ist Geil Fraktion oder auch die, welche sich manchesmal das Original nicht "leisten" können, kommen doch früher oder später auf das Original zurück, weil wir alle mal gelernt haben, dass wer GÜNSTIG kauft in der Regel ZWEIMAL kauft :wink

    Gerade der Aquaristikmarkt ist doch ein gutes Beispiel dafür. Bei fast jeder Präsentation neuer Schäumer, Lampen, Pumpen oder was auch immer kommt eine Diskussion auf, wer es denn "erfunden" hat.....meist wird noch gelabelt dass einem schon beim Lesen schwindelig wird :D.......dann kommt die Fraktion habe gekauft und alles prima.....und einige Monate später werden eben diese Produkte wieder veräußert, weil zu laut, zu schwach, zu defektanfällig........

    Wir können das Rad nicht mehr zurück drehen. Daher müssen wir eben mit den Kopien leben.....neben dem Produkt selbst gibt es aber auch immer noch den Service- und Dienstleistungsgedanken.......an diesem Punkt haben sehr viele deutsche Hersteller noch deutlich Luft nach oben........dann klappt es auch wieder mit den Kunden :smiling_face:

    Abschliessend noch zu dem Argument - oftmals kann man sich die deutschen Produkte nicht leisten - dann sollte man es eben machen wie man es vernünftiger Weise schon früher gemacht hat - man spart auf etwas. Heutzutage meint man, man muß immer alles haben und am besten immer sofort.

    Der Druck auf die Hersteller und Produzenten kommt nicht aus Asien. Es sind unsere Kaufgewohnheiten welche sich verändert haben. Es geht nicht mehr um "Werte" anschaffen sondern darum, immer das Neueste zu haben.

    Hallo Micha,

    in Nordkorea herrscht bereits seit 1972 mit der "Präsidentschaftsernennung" von Kim Il-sung eine Clanherrschaft. Nach dessen Tod trat sein Sohn in dessen Fußstapfen. Nachdem dieser dann in 2011 verstarb, übernahm Kim Jong-un die Macht. Es herrscht daher in Nordkorea eine diktatorische Herrschaft und keinesfalls kommunistische Strukturen.

    Klar ist es im Sinne des Clans, dass kein Privateigentum besteht und alles dem Kollektiv ähhh Clan gehört..... :grinning_squinting_face:

    Hier nochmals die Definitionen:

    "Die Diktatur (von lateinisch dictatura) ist eine Herrschaftsform, die sich durch eine einzelne regierende Person, den Diktator (Führer), oder eine regierende Gruppe von Personen (z. B. Partei, Militärjunta, Familie) mit unbeschränkter politischer Macht auszeichnet " (Quelle Wikipedia)

    "Nordkorea, obwohl offiziell demokratisch, wird diktatorisch regiert und gilt als das weltweit restriktivste politische System der Gegenwart."

    im Gegensatz zu:

    "Kommunismus (vom lateinisch communis ‚gemeinsam‘) bezeichnet politische Lehren und Bewegungen, die zuerst die Gütergemeinschaft zum Ziel haben, im weiteren Sinne die klassenlose Gesellschaft, in der das Privateigentum an Produktionsmitteln aufgehoben sein und die Produktion des gesellschaftlichen Lebens rational und gemeinschaftlich geplant und durchgeführt werden soll." (Quelle Wikipedia)

    dies nur am Rande......hat aber mit dem eigentlichen Thema wirklich nichts mehr zu tun.....

    Hallo Dirk,

    wenn Du ausschließlich auf die Abschäumleistung abzielst, dann braucht nicht mehr Wasser durch das TB fliessen als der Schäumer aufnimmt. Neben der Schäumerleistung soll über die RFP zumeist zusätzliche Strömung ins Becken gebracht werden. Ausserdem dient der Abfluss auch dem Transport von aufgewirbelten Detritus o.ä. Daher auch bei vielen Becken ein höherer Durchsatz. Es gibt jedoch auch Aquarianer, die nicht mehr als 2000 Liter an Umwälzung haben.

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Hallo Mirco,

    dass ein Abschäumer die Schwebstoffe aus dem Aquarium entfernt und sie danach nicht mehr in einem Filterschwamm
    vergammeln können, sehe ich nicht unbedingt als Problem an :winking_face:

    Kathrin: Ich bin mir auch sicher, dass die guten RE-Abschäumer das, was die Filtersocken rausholen, selbst
    rausholen können. Wenn man sie nur lässt :winking_face:

    Hallo Armin,

    soweit die Theorie :grinning_squinting_face:

    In der Praxis ist es in den meisten Becken doch so, dass die Umwälzleistung Becken - Technikbecken um ein Vielfaches höher ist als die Leistung des Abschäumers.....daher nehmen die Filtersocken auch das mit auf, was am Schäumer vorbei im Technikbecken liegen bleiben würde und den umsichtigen Aquarianer dazu nötigt, regelmäßig den Mulm aus dem Technikbecken zu entfernen.....

    Insofern machen die Filtersocken direkt am Zulauf des TB für mich absolut Sinn.....

    Hallo Marcus,

    der Besatz hört sich vernünftiger an. Bitte aber daran denken, dass du mit Dendrochirus biocellatus und Siganus unimaculatus zwei giftige Tiere im Becken hast. Dies sollte man beim Hantieren im Becken nie unterschätzen!!!

    Auch sollte man dem D. biocellatus eine Beckeneinrichtung zukommen lassen, welche Unterstände besitzen.

    Die beiden Labroides dimidiatus würde ich draußen lassen, da mit dem Fuchsgesicht nur ein geeigneter Fisch zum Putzen im Becken ist und dieser evtl. dauerhaft belästigt wird.

    Die beiden Ocellaris brauchen eine Wirtsanemone, welche erst in einem gut eingefahrenen Becken eingebracht werden sollte. Daher kommen die Ocellaris samt Anemone erst später.

    Die Zwergkaiser würde ich auch eher am Ende einsetzen, da diese gerne mal zu Streitereien mit Neuankömmlingen neigen.

    Du hast nun mit dem Siganus unimaculatus und dem M. ornatus kaum Freischwimmer. Es kann daher sein, dass dein Fuchsgesicht recht schreckhaft sein wird. Sollte dies so sein, so liegt es daran, dass kein anderer Fisch frei schwimmt und daher vermeintlich Gefahr droht...

    Hallo Schurrik (hast du auch ein richtigen Namen? - finde es persönlicher, wenn man einen Namen hat),

    aus meiner Sicht kommt es eben nicht nur auf die Literzahl eines Beckens an sondern auch auf die Form und den Aufbau. Vielschwimmer brauchen eben auch mal eine längere Strecke um Gas geben zu können. Neben dem Vielschwimmen brauchen die Tiere auch Möglichkeiten sich aus dem Wege gehen zu können. Sonst nimmt der Aggressionsdruck zunehmend zu und es kommt über kurz oder lang zu Verlusten.

    Gerade der Z. Xanthurus ist deutlich aggressiver als der Flavescens. Er beansprucht auch mehr Raum für sich und wird auch größer.

    Kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen. Diese Fische würde ich nicht einsetzen......macht im übrigen auch keinen Spaß zuzuschauen, wenn die Fische ihr natürliches Verhalten ablegen und entweder die Scheibe entlang flitzen oder sich permanent bedrohen....

    Hallo Micha,

    kann deine Einwände nur bedingt bestätigen. Habe in unseren Becken immer Schnecken und Einsiedler parallel gepflegt. Aus meiner Sicht gibt es lediglich dann gezielte Übergriffe, wenn entweder nicht ausreichend Nahrung den Einsiedlern zur Verfügung steht oder aber ein "Wohnungsmangel" vorliegt. Sind beide Voraussetzungen gegeben, konnte ich nie wirklich gezielte Übergriffe feststellen.

    Die Anzahl an Archaster angulatus halte persönlich ebenfalls für überzogen. Auf etwas mehr als einem qm Bodengrund bei einer Sandhöhe von wenigen cm muß schon gehörig Detritus und sonstig verwertbares anfallen, um diese Tiere in dieser Anzahl ausreichend zu ernähren.....klar bleibt in deinem Sand nichts übrig...ob es allerdings ausreicht alle Tiere langfrisitg zu ernähren ??

    Weshalb besetzt ein Tier keine Nische mehr, wenn es zusätzlich gefüttert wird?? Trotz Fütterung von Docs und Zwergkaiser mit Grünzeug sorgen diese nach wie vor dafür, dass Steine und sonstige "Freiflächen" algenfrei bleiben?

    Hallo Sven,

    du scheibst ja selber, dass deine Tiere gut stehen. Daher hast du auch keine Not, überhastet an den Stellschrauben zu drehen. Senke die Werte Stück für Stück. Ich an deiner Stelle würde wie bereits beschrieben großzügige Wasserwechsel durchführen. Ob du mit Adsorber die Werte tatsächlich gesenkt bekommst, wirst du ja in ein paar Tagen sehen.

    Ggf. würde ich testen, ob sich im Sand bereits Depots gebildet haben. Wenn ja, dann auf mehrere Tage verteilt, den Sand absaugen. Wenn nicht, dann lass den Sand drin und prüfe genau, woher die Einträge kommen und wie du das "Problem" entschärft bekommst.

    Gebe Torsten Recht, dass du mit Adsorbern das Problem nicht lösen wirst bzw. reichlich Geld für das Adsorbermaterial ausgeben mußt.

    Wie Armin schon geschrieben hast, haben sich deine Tiere bereits an die hohen Werte angepasst. Daher mußt du auch nicht übertrieben die Werte senken.

    Mach ein Schritt nach dem anderen und dreh nicht gleichzeitig an verschiedenen Stellschrauben.....sonst himmelst du deine Tiere.

    Hallo Oli,

    bei bereits angeschlagenen Korallen würde ich nur Kohle einsetzen, wenn ich von einer Vergiftung ausgehen würde. Da du die Ursache nicht wirklich kennst, wäre ich mit dem Einsatz von Kohle vorsichtig.

    Womit du sicherlich nichts verkehrt machen kannst ist erneut großzügig Wasser zu wechseln. Ggf. die Beleuchtung etwas reduzieren. Glaube nicht, dass es grundsätzlich an der Beleuchtung liegt. Schwächelnde Tiere reagieren jedoch eher positiv auf leicht reduzierende Beleuchtung.

    Leider erholen sich Korallen nur langsam, so dass man oft nicht erkennen kann, ob eine Maßnahme eine Verbesserung gebracht hat..

    Hallo Bernd,

    würde mal versuchen, das Futter intensiv auszuspülen und keine Anreicherungen vornehmen. Auch bei Trockenfutter genau darauf achten, ob der Schäumer reagiert. Ich habe auch nicht damit gerechnet, dass es am Futter bzw. der geringeren Oberflächenspannung infolge Futter liegt. Ein Zusammenbrechen des Schaumbildes direkt nach dem Füttern war auch aus meiner Sicht nichts ungewöhnliches. Wie bei dir war der Spuk nach ein bis zwei Stunden vorbei und das Schaumbild war wieder ok....

    Kann natürlich auch andere Ursachen haben. Ich habe damals tausend Dinge versucht und hätte Hamburg samt Elbe verwettet, dass es am Schäumer liegt. Schäumerwechsel mit befreundeten Aquarianern brachten bei mir keine Verbesserung und mein Schäumer schäumte tadellos im Becken meines Bekannten.

    Hallo Bernd,

    habe gerade den Fred gesehen. Hatte mal dasselbe Problem. Was fütterst du denn?? Liste mal alles auf, was du an Futter verwendest. Wird das Futter angereichert? Wenn ja mit was?

    Bei mir lag die Ursache im Futter bzw. in der Anreicherung. Nachdem die Öle im Futter nicht sehr reichlich gewesen sind, blieb eine gewisse Oberflächenspannung erhalten. So hat der Schäumer zwar noch geschäumt, aber sehr wenig. Erst nach Weglassen bzw. Futterwechsel konnte nach ein paar Tagen eine erhebliche Leistungsverbesserung festgestellt werden....

    Vielleicht ein Ansatz....

    Hallo Alex,

    ich glaube auch nicht, dass man alle Werte an den Tieren erkennen kann. Ca, KH und auch Mg sollten def. regelmäßig geprüft werden. Es geht ja auch darum, möglichst konstante Werte zu haben. Daher sind kurze Messintervalle absolut sinnvoll. Dennoch lässt sich an den Tieren erkennen, wenn KH oder CA in Keller geht. Auch das Kalkalgenwachstum geht zurück, wenn Mg aus dem Ruder ist (so zumindest meine Wahrnehmung). Aber es geht ja nicht darum, eine Veränderung zu erkennen und dann die aus dem Ruder gelaufenen Werte zu korrigieren, sondern Messergebnisse anhand der Tiere verifizieren zu können.....

    Grüße Ralf

    Hallo Stefan,

    darum geht es ja. Wer immer nur misst bekommt nie ein Gefühl wie es um die Werte bestellt ist. Dieses Gefühl bzw. diese Beobachtungsgabe braucht man jedoch, um auch mal gemessene Werte in Frage stellen zu können. Wie viele Aquarianer haben aus blindem Aktionismus Werte erhöht oder reduziert, ohne die Stimmigkeit zu hinterfragen.....erst später bei der Ursachenforschung wird dann festgestellt, dass bis zum Eingreifen alles gepasst hat...

    Eine gute Dokumentation sämtlicher Tätigkeiten am Becken sind für mich der Schlüssel zu einem erfolgreichen Becken. Leider habe ich dies früher nicht gemacht. Daher habe ich auch nie nachvollziehen können, weshalb sich die Tiere bzw. die WW in die eine oder andere Richtung entwickelt haben.....

    Hi,

    wollte auch nur schildern wie ich es mit der Testerei halte.....ich habe bei Gilbers meines Wissens 27,- Euro bezahlt....wollte mit meinem Posting lediglich verdeutlichen, dass man entweder Tiere beobachten oder Farbumschläge studieren kann.....beides kann Spaß bereiten..mir macht Tiere beobachten mehr Spaß.

    Ca und KH sowie Mg mußt du natürlich regelmäßig messen....Es dauert bei einem neuen Becken, bis die Verbrauchswerte sich einpendeln....

    Zitat

    Original von Gump


    Sorry, aber das wär mir momentan zu teuer :). Grundsätzlich komm ich ja auch mit den Test gut klar. Nur NO3 und PO4 sind halt in den Bereichen, in denen sich mein Becken offensichtlich befindet, einfach etwas unscharf. Die Frage ist nur: stört mich das?

    Daniel

    Hallo Daniel,

    so eine Testreihe kostet unter 30,-- Euro. Dafür hast du ein Ergebnis, mit welchen man etwas anfangen kann. Vorallem lassen sich dann auch Tendenzen rechtzeitig erkennen......dann sollte es eigentlich keine bösen Überraschungen geben....ich lasse lieber regelmäßig testen, als alle paar Tage selbst zu messen und zu hoffen, dass die Referenzlösungen auch noch ok sind und nicht in einer früheren Testreihe versaut worden sind....und mit dem gesparten Geld für weniger eigene Tests, lasse ich testen.

    Hallo Daniel,

    kann ich nachvollziehen, dass man in den Anfängen der MW-Aquaristik nur schwer anhand der Tiere feststellen kann, ob alles soweit im grünen Bereich ist. Auch die Messergebnisse sind teilweise schwer zu deuten bzw. man misst auch viel Mist....

    Ich an deiner Stelle würde meine Tiere beobachten und versuchen anhand Wachstum, Polypenbild, Farbveränderungen sowie Algenwachstum bzw. Kalkrotalgenwachstum/existenz einen Status zu entwickeln. (dabei immer die Beobachtungen dokumentieren und bestenfalls mit Bildern belegen). Zusätzlich würde ich zu Beginn alle 2-3 Monate eine Wasserprobe verschicken und mir die Werte von Profis messen lassen. Diese Werte mit den Beobachtungen zusammenbringen. So bekommst du allmählich ein Gefühl für dein Becken.....bitte keinen blinden Aktionismus.....damit tut man seinen Tieren und sich selbst definitiv keinen Gefallen.....

    Grüße Ralf

    Zitat

    Original von Stefan_Servus
    Hi Ralf,

    Fische sind momentan alle wohl auf :smiling_face:

    das geht ja garnicht.......ich an deiner Stelle würde dann für einige Tage die UV ausschalten oder zumindest das Ozon runterdrehen......wo kommen wir denn hin, wenn die Aquarianer bei gut laufenden Becken plötzlich nix mehr ändern....:D :grinning_squinting_face: