Beiträge von Ralf Schuster

    Hallo Dietmar,

    dann sei aber froh, dass dein Männchen sehr gut frisst und die Dame etwas zurückhaltend ist. Habe die Erfahrung gemacht, dass die "Verpaarung" bei mir nur dann auf Dauer funktioniert hat, wenn das größere Tier ausreichend Futter genommen hat. Wir hatten einmal richtig Stress im Becken, da das größere Tier der Annahme war, das Kleingetier im Becken reicht nicht für zwei. Er hat den kleinen Chelmon heftig angegangen. Wir mussten ihn heraus nehmen.

    Unser zweiter Versuch klappte ohne Probleme, da beide richtige Fressmaschinen waren und wir die Fische immer mind. dreimal täglich ausreichend gefüttert haben.

    So, genug OT :grinning_squinting_face:

    @ Heidi.....berichte schön weiter

    Hallo Heidi,

    freut mich richtig!!!! Danke, dass du durch deine Beharrlichkeit und deinen Willen den Chelmon überzeugen konntest. :smiling_face: Füttere ihn jetzt weiter mit den Enchyträen und wenn er richtig frisst, dann bietest du ihm auch Alternativen an. Meine beiden waren immer ganz verrückt nach Roten Mückenlarven.....wenn der Chelmon erst mal richtig frisst, dann ist es ihm eigentlich egal was er angeboten bekommt. Hauptsache reichlich und satt :smiling_face:

    Drücke weiter die Daumen!!!

    Hallo Heidi,

    ich würde ihn im Becken lassen. Wenn er beobachtet, dass andere Fische fressen, wird dies eher einen Fressreiz auslösen als wenn er allein in einem zu kleinen Becken mit schlechten Wasserwerten sitzt.

    Meine Chelmons waren immer auch nach der Blaulichtphase als einzige Fische im Becken unterwegs. Versuche wie bereits geschrieben das Lebendfutter nach dem Abschalten des Lichts zu geben. Tagsüber würde ich erst die anderen Fische reichlich füttern und dann gezielt dem Chelmon Lebendfutter anbieten. Dann hat er vielleicht eher die Chance mal etwas Futter durch Zufall zu schnappen. Sobald er die ersten Brocken gefressen hat, wird er gierig dem Futter nachschwimmen.

    Ich drück die Daumen!

    Hallo Jens,

    schade, dass es das Männchen nicht geschafft hat. Berichte doch bitte, wie lange es gedauert hat, bis eine Dame nachgerückt ist. Ich hatte diesen Fall zweimal, dass das Männchen verstarb. Das erste Männchen war gegenüber seinem Mädels sehr dominant und hat diese permanent angegangen. Nach dessen Abgang dauerte es doch einige Monate, bis eine Dame sich zur Umwandlung entschloss. Diese war überhaupt nicht dominant sondern hat eher nur ihr Äusseres verändert. Nachdem sie/er aus dem Becken gesprungen ist, haben sich innerhalb 2-3 Wochen gleich zwei Damen entschieden, sich umzuwandeln.

    Nachtrag: Es waren P. Squamipinnis und keine P. bimaculatus

    Hallo Frank,

    echt traurig. Ohne weitere Infos zu deinem Becken, Besatz etc. wird dir sicherlich keiner einen vernünftigen Tipp geben können.

    Wie lange steht das Becken schon?

    Wie lange ist der Besatz bereits im Becken?

    Wurden neue Tiere eingesetzt? Wenn ja wann, welche?

    Was fütterst du?

    Welche Technik benutzt du?

    Wann ist die Atemnot besonders stark zu erkennen? Nachts? Morgens? nach dem Füttern?

    Bitte möglichst detailliert beschreiben.

    Drücke deinen Tieren die Daumen!

    Hallo Sebastian,

    ich bin ein bekennender CL Fan :grinning_squinting_face: . Es gibt jedoch auch andere Meinungen zu diesem System.

    Neben dem nachteiligen Energieaufwand aufgrund der Verrohrung sowie der erforderlichen Steighöhe aus dem Unterschrank ins Becken hat das CL System für mich einige wichtige Vorteile. Durch die Zuläufe (vom Boden Richtung Wasseroberfläche) bleibt der Sand liegen wo er ist. Bei klassischen Pumpen von der Seitenscheibe tritt sehr oft das Problem auf, dass ab einer gewissen Leistung der Pumpen der Sand weggeweht wird, so dass die Pumpenleistungen kaum voll genutzt werden können. Bei dem CL System kann ich die Leistung voll abrufen. Durch die vier Auslässe (bei mir) ergeben sich keine/kaum strömungsabgewandte Seiten. Auch das Risiko von den Pumpen angesaugt zu werden, besteht für Anemonen und kleine Fische nicht.

    Ich würde zwei Kreisläufe einplanen und im 6h Wechsel die Strömungsrichtung wechseln.

    Hallo Zusammen,

    ein Becken mit einem separatem Raum dahinter ist genial.....aber eine Frage stellt sich mir bei dem Becken trotzdem. Wie putzt man die Scheiben ohne sich einen Bandscheibenvorfall zu holen?...von vorne mit Magnet klappt ja eher suboptimal. Erstens bekommt die Holzumrandung streifen und zweitens bleibt immer ein schmaler Streifen von Algen am Rand.....

    Grüße Ralf

    Hallo Christian,

    welche Nachteile sind durch den hohen NO3-Gehalt akut bemerkbar? Stehen die Korallen schlecht oder sterben diese ab? Wenn nicht, dann, würde ich zunächst die Biobälle entfernen und mehrere größere WW vornehmen und dann schauen, wie sich der Nitratwert entwickelt. Solange es den Tieren gut geht, besteht kein überhasteter Aktionismus.

    Guten Morgen Rainer,

    auf deine Frage wurde ja bereits ausführlich geantwortet. Ich kann aus meiner Erfahrung berichten, dass die Hemmstoffe (Vorallem von Lederkorallen) sich sehr deutlich auf das Wohlbefinden von SPS auswirken. Dies zeigte sich stark am Wachstum, Polypenbild bis hin zur Degenerierung. Je kleiner das Becken bzw. je größer der Anteil an Weichen, desto schwieriger gestaltet sich die Haltung von SPS.

    interessanterweise ergeben sich kaum Veränderungen, wenn starker SPS Besatz und nachträglich ein paar Weiche ins Becken kommen. Ein Becken mit Weichen umzustellen auf Steinkorallen klappt oftmals erst dann, wenn die Weichkorallen entnommen werden und nach einiger Zeit mit entsprechend Wasserwechseln neue Korallen einziehen.

    Hallo RFlori (Richtiger Name wäre schön),

    wie Alex bereits geschrieben hat, bietet KZ wieder größeres Zeolithgestein an, da die kleinen Steinchen sich gerne im Filter verkeilen und ein Spülen erschweren. Ich habe mir damals auch einen Zeofilter mit innenliegenden Röhre gekauft. Seither verklemmt nichts mehr und meine Unterarme passen rein optisch zum Rest des Körpers :smiling_face:

    Hallo Andreas,

    aus meiner persönlichen Erfahrung heraus ist es besser das Becken umfangreich mit Korallen (sofern SPS dominieren sollen) zu besetzen und erst dann nach und nach mit Fischen zu besetzen. Tiere der Händler sind zumeist an sehr nährstoffarme Bedingungen angepasst und kommen mit diesem Milieu gut klar. Ausserdem stellen die Korallen von Beginn an eine wichtige Konkurrenz zu Algen dar. Mit ausreichend Verbrauchern im Becken kann man nach und nach den Fischbesatz erhöhen und belastet so das Becken nicht allzu sehr.

    Einsiedler und Co ins Becken zu setzen macht ohne Zweifel Sinn. Ich bezweifle jedoch stark, dass deren Fütterung ausreicht, um die Nitrat und Phosphatwerte zu beeinflussen....es sein denn man übertreibt es mit der Fütterung :smiling_face:

    Hallo Markus,

    dein Becken steht jetzt gerade mal zwei Monate. Auch bedingt durch die RK benötigt das Becken ggf. etwas mehr Zeit. Ich würde keinesfalls aufgrund einer zickenden Koralle zu eiligen Aktionen raten. Wenn Montis aktuell noch nicht gehen, dann ist es so. Eifrig Verbraucher ins Becken zu setzen um die Nährstoffe zu erhöhen halte ich für überzogen. Die ersten Korallen im Becken betrachte ich stets als Testkorallen. Stehen sie gut, dann kann das Becken rasch mit weiteren Tieren besetzt werden. Andernfalls gilt es eben noch etwas zu warten und je nach Zustand der "Testkorallen" verbleiben diese im Becken und erholen sich oder ich gebe Sie zur Zwischenhälterung an einen befreundeten Aquarianer ab.

    Allein die nicht messbaren Werte sind kein Beleg für Nährstoffmangel......

    manchmal ist es besser die Hände stillzuhalten und abzuwarten als vorschnell Maßnahmen zu ergreifen, obgleich man die Ursache nicht kennt :winking_face:

    Hallo Helmut,

    unser Becken wurde mit RK (Rückwand + Schachtverkleidung) eingerichtet. Neben der Keramik wurden noch ca. 30 KG LS als "Riffaufbau" oder "Korallenunterbau" eingebracht. Das Becken hatte genügend Zeit sich einzulaufen, d. h. nach Ende der Algenphase wurden reichlich Korallen (SPS/LPS) eingebracht. Fische kamen erst ab Monat 4 in mehreren Etappen ins Becken. Das Becken lief mehrere Jahre ohne Probleme und wurde vor einigen Wochen abgebaut, da ein neues Glas kommen wird.

    Vielleicht auch interessant: Aus einer Beckenauflösung habe ich Rückwandteile sowie eine kleine RK Säule geschenkt bekommen. Beim Vorbesitzer lief das Becken zu keinem Zeitpunkt ohne Probleme (aus meiner Sicht ein typisches Becken eines Anfängers ohne Geduld und mit reichlich Besatz). Nach knapp einem Jahr hat er das Hobby aufgegeben und das Becken abgebaut. Ich habe die RK gereinigt und einige Wochen im Garten in einer Regentonne gewässert um sie dann in unserem Ablegerbecken (120x50x50) einzubauen.....

    Ergebnis: Das Becken durchlief eine neue, jedoch verkürzte Einfahrphase. Nachdem die Algen verdrängt worden sind, haben wir die Ableger wieder eingesetzt und konnten zu keinem Zeitpunkt irgendetwas negatives feststellen... vielleicht mag es RK Becken geben, welche Probleme bereiten (liest man ja immer wieder). Ich konnte dies bei unseren Becken nicht feststellen. Aus meiner Sicht funktionieren solche Becken mit künstlicher Deko eben nur dann, wenn der Aquarianer auch bereit ist, dem Becken reichlich Zeit zu geben. Wo soll den bei einem "toten" Becken innerhalb weniger Tage/Wochen eine funktionierende Biologie herkommen.....?

    Hallo Robert,

    wirst du neben der Abyzz noch weitere Pumpen im Becken einbringen? Bei der Anordnung wird selbst die Abyzz nicht in der Lage sein, das Becken vollständig und vernünftig zu beströmen. Ich an deiner Stelle würde in den verkleideten Schacht noch mindestens zwei Tunze Nanostreams integrieren. So kannst du verschiedene Strömungen schaffen.

    Ich möchte das es zu einem großen Teil an der Wand hängt und werde aber zusätzlich auch den Boden nutzen, doppelte Sicherheit.


    Tja, da bin ich mal gespannt wie du das machst :smiling_face: Bei einem verwindungssteifen Gestell kann man entweder oder.....wir wollten damals eine größeres Becken stellen/hängen. Hierzu hatten wir "Laien" geplant, die Bodenauflast teilweise an die Wand zu übertragen.....unser Statiker hat uns dann mitgeteilt, dass dies so nicht funktioniert. Mehr als 1 Tonne wollte er nicht so einfach an die Wand hängen. Daher haben wir dann dieses Becken gewählt.

    Hoffe meine Aussage stimmt....bin kein Bauingenieur und habe von Statik wenig Ahnung. Uns wurde dies so erklärt und kam mir auch logisch vor. Entweder das Becken steht auf dem Boden und die Wandauflastung sind ohne/kaum Belastung oder die Wandanker tragen das Gestell und der Boden hat keine /kaum Auflast.

    Hallo Robert,

    schön, wenn ich helfen konnte. Da bei mir im Unterschrank das Technikbecken untergebracht gewesen ist, haben wir eben V4A Stahl verwendet. Wenn wir das Gestell entsprechend lackiert hätten, wäre V4A nicht erforderlich gewesen. Das Gestell war eben aufgrund des Materials nicht ganz billig (glaube mich etwa 1500-2000 Euro zu erinnern)..

    Hallo Andreas,

    muß ich schauen, ob ich die Pläne und Angaben des Statikers noch finde. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein dreigeschossiges Bürogebäude. Die Aussenwand ist eine Betonwand. Wir haben damals den Statiker beauftragt die Last zu berechnen und dann eine Skizze des Untergestelles für den Schlosser zu erstellen. Seine Vorgaben wurden an den Schlosser übermittelt und das Gestell in V4A ausgeführt....

    Hallo Timo,

    auch von mir ein herzliches Hallo hier im Forum. Das meiste ist bereits gesagt worden. Ich an deiner Stelle würde neben einer gründlichen "Einlesephase" in die Welt der Meerwasseraquaristik mit einem kleineren Becken beginnen. Dies hat den Vorteil, dass zunächst mit kleinerem Budget ein vernünftigen Becken samt Technik angeschafft werden kann. Auch die Unterhaltskosten sind nicht ohne. Zu Beginn werden sicherlich ein paar Fehler passieren, welche dann nicht gleich so heftig ins Geld gehen. Die Konstellation Unerfahrenheit, Unbesonnenheit (beim Anblick und Einkauf der vielen schönen Tiere) und schlechte/unzureichende Technik führen allzu oft zu einem Frusterlebnis. Beginne mit einem kleineren Becken, statte dieses vernünftig aus und (er)lerne dieses wunderschöne Hobby. Mit den Erfahrungen und den Haltungserfolgen kommt dann der Wunsch nach Vergrößerung. Zu diesem Zeitpunkt, weisst du jedoch, worauf es ankommt.

    Wünsche dir viel Spaß beim Abenteuer Meerwasser.

    169 Klicks und keiner dabei, der seine Rohre reinigt?
    Kann ja wohl nicht sein.

    Hallo Marcus,

    wohl doch! Ehrlich gesagt bin ich noch nie auf die Idee gekommen meine Rohre zu reinigen. Mein Becken wurde nun nach sieben Jahren abgebaut. Die Rohre waren immer noch frei. Bei entsprechend Durchfluß sollte sich nichts zusetzen, oder ?? :confused_face:

    Hallo Zusammen,

    habe mir die Zeit genommen und nochmals alle Bilder in Ruhe angesehen. Trotz der Arbeit (vielen Dank an alle fleißigen Helferlein) kann man deutlich sehen, das der Wettbewerb sehr viel Spaß und Beteiligung gebracht haben.

    Die gewählten Bilder werden einen sehr schönen Kalender hervorbringen.

    Für den nächsten Wettbewerb werde ich schon jetzt beginnen, meine fotographischen Fähigkeiten auszubauen :smiling_face:

    ....richtig Dietmar: dies ist eine Kampfansage :smiling_face:

    Die vielen tollen Bilder machen wirklich Spaß selber öfters zur Knipse zu greifen.

    Nochmals Dank an alle Beteiligten. Dieses Projekt war neben einer tollen Werbung für das MW Forum und Marubis auch eine spannende Abwechslung für alle User dieses Forums.

    Einen speziellen Dank noch an Torsten Luther für dein Engagement und Treiben zu Beginn des Kalenderprojektes. Du hast sehr aktiv dazu beigetragen, dass das Projekt zu diesem Ergebnis führte!

    Hallo Zusammen,

    ja richtig, MMud gibt´s ja auch noch :smiling_face:

    Ich kann mich den Schilderungen von Leola hinsichtlich der Handhabung 100% anschliessen. Hatte auch zwei Becken mit MMud betrieben. Wenn die Becken erst mal eingelaufen sind (dauert gefühlt ewig :winking_face: ) ist die Handhabung absolut Narrensicher. Aus meiner Erfahrung heraus ist wichtig, dass die Größe des Filters sowie der Durchfluss passen muß. Ich hatte keine Biobälle im Einsatz. Ein Abschäumer lief bei mir immer (zumindest nachts) wegen O2 Versorgung mit. Hatte im übrigen nie Probleme mit Cyanos.

    Wie ich auch schon öfters geschrieben habe kommen die Cyanos (zumindest in meinen Becken) immer dann, wenn sich die Parameter schnell ändern. Ich konnte bislang fast immer feststellen, dass ich immer dann mit der Plage zutun bekam, wenn ich über Adsorber oder sonstige Mittelchen aktiv gegen PO4 und/oder NO3 vorgegangen bin. Auch ein Nachsetzen mehrerer größerer Fische mit entsprechend vermehrtem Futtereintrag brachte die rote Pest hervor.

    Allein ein hoher oder niederer Phosphat und/oder Nitratwert sind kein "Garant" für eine Cyanoplage. Wenn meine Nährstoffeinträge in kurzer Zeit stark zunehmen (ohne Systemanpassung) oder die Werte schnell sinken, dann kommt es fast immer zu einem mehr oder minder starkem Befall an Cyanos.

    Daher sehe ich das "Risiko" aufgrund sich recht schnell veränderter PO4 Werte bei Einsatz eines Adsorbers als größer an als durch ein recht träges Filtermedium wie MMud.

    Ich bleibe dabei. WER SEIN BECKEN IN RUHE EINFAHREN LÄSST UND ERST DANN DIE BECKENBIOLOGIE BELASTET WENN DIESE SICH STABLISIERT HAT, WIRD KAUM PROBLEME BEKOMMEN. Ein stabil laufendes Becken aus dem Gleichgewicht zu bekommen, ist gar nicht so einfach. Ein instabiles Becken wird man dagegen in den meisten Fällen nie wirklich stabil ins Laufen bekommen......

    Der heutige Einstieg in die MW Aquaristik erinnert mich manchmal stark an die Süsswasserfraktion. Mit der einzigen Ausnahme "Es gibt kein AquaSafe", sonst würden manche zusammen mit dem Becken gleichzeitig die Fische und Anemonen nach Hause tragen.

    Hallo Marcus,

    Du schreibst selber, dass dieses Unternehmen ein Ding der Unmöglichkeit ist und Verluste vorprogrammiert sind......Warum machst Du es dann?? Du gehst lieber das Risiko ein, dass einige Fische sterben als dass du Geld für die Zwischenlagerung ausgibst ?? :angry_face: Kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen! Unabhängig davon, dass bei dieser Aktion sicherlich Verluste kaum vermeidbar sind, hätte ich keine Lust auf ein "neues" Becken, welches ohne Einfahrphase mit einem für ein neues Becken gestarteten Überbesatz an Fischen nur schwer vernünftig laufen wird.....

    Deine Plagen hast du gerade ohnehin. Da kommt es auf ein paar Tage/Wochen sicherlich nicht an. Plane doch die Umbaumaßnahme in Ruhe und schau erst mal nach Alternativen.

    Hi,

    das Becken wird 180 80 80. Ich werde beide Pumpen parallel laufen lassen. In welchem Modus muss man testen. Y Verzweigungen werden wohl eher schwierig werden. Mein Becken wird von zwei Seiten einsehbar sein. Die Pumpen werden dann in der Rückwand bzw. der verkleideten Seitenwand verbaut. Die reduzierte Leistung sowie das Pulsen sollten dazu beitragen, dass ein vernünftiges und "weiches" Strömungsbild entsteht. Bei deinem Modell mit zwei stehenden Pumpen und dem in den Leitungen stehenden Wasser wirst du ggf. Probleme bekommen. Die Strömung mit den Abyzzpumpen und der Software ist genial. Jedoch wie geschrieben sollten es zwei Pumpen sein.

    Hallo Werner,

    es gibt in der Tat völlig konträre Meinungen zu Closed Loop vs. Pumpen direkt im Becken. Ich bin seit Jahren ein Freund von CL. Es gibt mehrere Auslässe und die Auslässe (am Boden schräg nach oben gerichtet) lassen den Sand liegen.

    Mein neues Becken bekommt kein CL. Dieses wird mittels zweier Abyzz 200 beströmt. Zusammen mit der Rückförderleistung aus dem TB gibt es drei Strömungsauslässe. Dies sollte ausreichen, dass keine "strömungsarme" Bereiche entstehen. Das Becken mit nur einer Pumpe im Becken zu betreiben kommt für mich nicht in Frage. Dies funktioniert aus meiner Sicht nicht zufriedenstellend bzw. einige User berichten darüber, dass sie noch zusätzlich Tunze und Co ins Becken gehängt haben. Ich habe lieber mehrere Pumpen und diese dafür mit weniger Leistung laufen.

    Hallo Stefan,

    bei mir hat es ohne Probleme funktioniert. Allerdings setze ich bei kleinen Fischen die Neulinge zunächst in ein Einhängebecken mit Versteckmöglichkeit. Der Neuankömmling hat bei Attacken keine Chance sich zu verstecken. Nach ein paar Tagen und dicken Bäuchen der Insassen geht es dann sobald das Licht aus ist ins Becken.

    [/Seit zwei Tagen habe ich nun eine 25 Watt de Bary UV angeschlossen.]

    Hallo Guido,

    aus meiner Sicht ist die UV-Anlage unterdimensioniert. Diese wird nicht ausreichen, die Krankheit in den Griff zu bekommen.

    Ich würde mir entweder eine leistungsfähige UV anschaffen oder mich umhören, wer eine solche leihweise zur Verfügung stellen kann.

    Zitat

    Original von Joe
    hi,

    was mich immer bei solchen fragen wundert.....da hat man einen profiaquarienbauer, der weiss, wie groß
    solche bohrungen/durchführungen sein müssen und trotztdem fragen die leute hier ständig nach diesen dingen.

    beim selbstbaumenschen - gar keine frage....aber wenn ich n becken bestelle, bestelle ich das incl. des know-hows des aquabauers.

    wenn er das nicht hat, sollte man ihn wechseln.....

    Hi Joe,

    wenn man sicher sein könnte, dass dieses Know-How in die Umsetzung einfließt, dann wäre mir dies lieb. Allerdings habe ich bislang die Erfahrungen gemacht, dass die Aquabauer detaillierte Pläne haben wollten. Geprüft wurden diese Pläne leider nicht, sondern nur stumpf umgesetzt. Ergebnis war ein Becken mit zu geringem Durchfluß bei zu hohem Wasserstand.....aus Fehler wird man klug :grinning_squinting_face:

    Hi,

    daher ja auch die Überlegung die Pumpenkammer an der Seitenverkleidung anzubringen. So könnte ich beide Pumpen mit einem flachen Abstrahlwinkel drehen, so dass möglichst lange Strecke entsteht, um eben das wegpusten des Sandes zu verhindern.

    versteht man das?