Beiträge von ChristianS

    wenn sonst keiner bedarf hat, bitte ich darum den gesamten beitrag zu löschen, mir hat er nichts gebracht

    Mir hat der Beitrag etwas gebracht und dem einen oder anderen Fischliebhaber sicher auch. Gerade die Behandlungsmethode mit Malachitgrün über die Futtergabe finde ich sehr interessant. Vielen Dank für den Hinweis an Hans-Werner bezüglich der Dosierung und dem Link zum Artikel von Marubis.

    Ansonsten hilft dieser Thread sicher denen, die sich helfen lassen wollen, weshalb es schade wäre, wenn er gelöscht würde. Und er rettet vielleicht auch das eine oder andere Fischleben.

    Mein vorheriger Beitrag hat sicher den einen oder anderen proviziert, aber vielleicht auch geholfen, dass nicht immer nur die Standardantworten von Multisanostol und Knoblauchsaft kamen, sondern auch Sichtweisen erfahrener Leute.

    Vielen Dank dafür!

    Christian

    Hallo Alex,

    auch ich stimme Hajo und stkismo zu. Ein großes Problem sehe ich vor allem darin, dass in Foren ein riesiger Haufen dummes Zug von Ahnungslosen nachgeplappert wird, dass andere Ahnungslose vorgeplappert haben. Diese Weisheiten folgen dann immer und immer wieder, geradezu gebehtsmühlenartig, sobald die Rede von "Punkten" ist. Ich kann es schon nicht mehr lesen - diesen Unsinn!

    Klar, Kupfer hilft. Ich könnte mich nicht erinnern, dass ich in den 80ern auch nur einen Fisch wegen einer sogenannten Pünktchenkrankheit verloren hätte. Im Riffaquarium ist das natürlich keine Option. Es gilt jedoch - aus meiner Sicht - ALLE Präventivmaßnahmen auszuschöpfen, die sich bieten. Dazu gehören außer einer stark dimensionierten UV-Anlage, die nicht erst gekauft wird, wenn sowieso nichts mehr zu machen ist, auch eine sorgfältige Auswahl des Händlers, sowie kein zu schneller und zu früher Besatz.

    Was mich immer wieder wundert ist, wie Leute in der Luft zerrissen werden, die einen Kaiserfisch halten. Was ist mit der Sterberate der meisten Acanthurus-Arten? Jeder weiß (sollte wissen), dass die meisten leucosternon, japonicus etc. das erste Jahr nicht überleben und immer wieder werden sie gekauft und reißen den Fischbestand mit in den Tod.

    Das alles hilft Dir jetzt nicht mehr weiter, da der Einsatz einer starken UV-Lampe und Ozon jetzt vermutlich auch nichts mehr hilft. Ich hatte in der Vergangenheit mal gute Erfahrungen mit Ektozon gemacht. Die Korallen fanden es nicht toll, haben es aber überlebt. So wirksam wie Kupfer ist es natürlich nicht.

    Und zum Knoblauch: Er gehört an alle möglichen Gerichte, aber ans Fischfutter!? Ein Mediziner hatte mir mal gesagt, dass die antibiotische Wirkung von Knoblauchsaft weniger als 1% eines leicht dosierten Antibiotikums aus der Humanmedizin beträgt. Gegen die Schwärmer ist es sowieso nutzlos. Wenn, dann hilft es nur gegen Sekundärinfektionen, die aber meist erst in den letzten 12 Stunden vor dem Tod auftreten.

    Also, viel Glück und zieh Deine persönliche Lehre daraus, so wie ich es auch schon tun musste...

    Christian

    Vielen Dank für die Hilfe. Ich hatte noch einen Hinweis gefunden, dass die Elektrode auch vertrocknet sein könnte und in diesem Fall eventuell durch längeres "baden" in Wasser wieder funktionieren könnte.

    @ Armin
    Danke für den Tip mit der Kalibrierlösung PH10. In der Beschreibung von HANNA wird PH10 alternativ zu PH7 genannt. Daran konnte ich jetzt nicht erkennen, dass ich eigentlich 10 benötige. Ich versuche erstmal mein Glück mit dem feucht halten der Elektrode und eventuell dem Wechsel dieser.

    Christian

    Hallo zusammen,

    ich habe mir ein gebrauchtes PH-Messgerät Hanna 98107 geleistet. Nun wollte ich es kalibrieren. Dazu habe ich mir die erforderlichen Lösungen mit PH4 und PH7 gekauft.

    Ich habe dann das Gerät in die jeweiligen Lösungen gehalten und mit diesem Schraubendreher an den jeweiligen Schrauben für PH4 bzw. PH7/PH10 gedreht. Leider erfolglos. Die Anzeige schwankt sehr stark. Sie bleibt auf keinem Wert länger als eine Sekunde konstant. Wenn man die Lösungen im Gefäß etwas schwenkt, treten Schwankungen von mehr als 5 und mehr auf, also zwischen 5 und 12.

    Ich habe das Gerät unter Leistungswasser gespült und dieses gemessen. Hier schwankt der Wert zwischen 0 und 5.

    Stelle ich mich zu blöd an (bitte ehrlich sein) oder ist das Ding einfach kaputt?

    Ich hatte vorher schon einmal ein Hanna Dist3 und damit kam ich eigentlich gut zurecht...

    Vielen Dank für Tips vorab!


    Chrsitian

    Das kann ich so bestaetigen. Mein Becken (270x100x100) ist komplett aus RK und die Rueckwaende und Seitenwaende sind vermoertelt. Ausser ein paar kleinen Schlangensternen und ein paar Mysis ist da nichts, schon gar kein Mulm. Obwohl eine Seite von aussen ordemtlich Licht bekommt. Ich wuerde es ankleben und vermoerteln.

    Christian

    Gesendet von meinem GT-I9300 mit Tapatalk

    In den großen Casinos und Hotels in Las Vegas gibt es auch solche abschreckenden Beispiele. Die Amis halt. There`s no business like Showbusiness...

    Aber wenn Du es aus der Nähe sehen willst: Das SeaLife in Speyer (ich kenne nur dieses) hat auch Plastikkorallen. Und die Leute stehen davor und bestaunen es. Damit hat es dann auch seinen Zweck erfüllt. Vielleicht verraten die Dir wie es funktioniert. Da taucht bestimmt keiner mit ner Wurzelbürste durchs Becken. Ich erinnere mich noch an die 80er, als man die überbesetzten Fischbecken noch mit gebleichten Korallenskeletten dekoriert hat. Schön nachzulesen in dem Buch "Kleine Meerwasserpraxis" von Hans A. Baensch, erschienen im Tetra Verlag.

    Nee, also künstliche Korallen. Man muss es mögen!

    Christian

    Hallo,

    meine 6205 war in den ersten Tagen laut, dann wurde sie leise. Dann lag sie fast drei Jahre gereinigt und trocken im Schrank. Bei der ersten Inbetriebnahme im neuen Becken war sie wieder ziemlich laut. Man hat ein deutliches "Surren" gehört, wenn sie unter Volllast lief. Nach zwei Wochen war sie wieder leise und blieb/bleibt leise. Dieses Verhalten spricht doch eher für einen Bakterienfilm, oder!?

    Christian

    Nein, in diesem Thread geht es um einen starken Kalkröhrenwurmwuchs (welch ein Wort) in der Verrohrung und sonst gar nichts.


    Tja, Klaus!

    Das ist eben typisch Forum. Man möchte einfach was interessantes zeigen, evtl. mit einem einem sachlichen Kommentar versehen, und dann spinnen sich andere daraus was zurecht, was mit der ursprünglichen Sache nix mehr zu tun hat. Am Ende wird der Thread dann geschlossen. Ist aber in Foren zu anderen Themen das Gleiche... . Sicher auch ein Grund, warum es manch einem zu blöd ist, überhaupt noch was zu schreiben:-)


    Christian

    Andrè, da magst Du sicher nicht falsch liegen. Aber hat sich mancher Taucher unter uns nicht auch schon mal unter Wasser gefragt, ob es gerade heller oder dunkler ist wie im eigenen Becken? Oder gewundert, dass die Steinkoralle doch am Höhleneingang im Schatten wächst? Und da muss ich sagen, mal ja und mal nein. Ob sich das bei einer Messung so bestätigt, müßte man sehen. Vermutlich liegt man teilweise daneben, weil das Auge vieles ausgleicht, wie Du schon angemerkt hast.

    Ich wollte ja auch nicht sagen, dass die Becken dunkel bleiben sollen, sondern dass es in den meisten Fällen auch mit weniger geht. Das beweist zumindest der Thread von Korallenwelt über Raum- und Energiesparende Aquarienkonzept.

    Dass "mehr" auch meistens "mehr Spaß" macht, will ich nicht bestreiten.

    http://www.meerwasserforum.com/index.php?page…nergiesparendes

    Ich glaube auch, dass in vielen Fällen noch Einsparpotential bei der Beleuchtungszeit liegt. Es gibt sicher einige Zwänge, was z.B. die Fütterung der Fische am Morgen betrifft, weil ich dann erst am Abend wieder da bin. Aber eigentlich müsste man danach das Licht wieder ausmachen. Wenn man abends noch etwas vom Becken haben möchte und die Lampen bis z.B. 22:30 brennen, ist das ein Tag, den es in dieser Länge in keinem tropischen Gewässer gibt.

    Volle Beleuchtung hatte ich nie (auch nicht beim alten Becken) mehr als maximal sechs Stunden. Der Rest ist blau/weiss beleuchtet. Diese Formeln mit 1Watt/Liter gelten sowieso nicht, weil sie nichts über die Qualität des Lichts aussagen, was hier in diversen Lampentests auch immer wieder bestätigt wird.

    Sicher ist Sonnenlicht, wenn es denn senkrecht von oben kommt, sehr intensiv, aber nicht alle Korallen leben in 0-10m Tiefe, sondern sehr viele auch darunter. Und da ist es bei weitem nicht mehr so hell, schon gar nicht wenn die Sonne nicht mehr senkrecht steht, was ja sowieso nur um die Mittagszeit der Fall ist, und sie wachsen trotzdem.

    Ich habe auf Hawaii genau darauf geachtet, wie so ein Tag unter Wasser dort aussah. Es war jeden Morgen stark bewölkt, weil sich die Wolken an den Vulkanen gefangen haben. Zwischen 9 und 9:30 waren die Wolken schlagartig weg und die Sonne schien. Jedoch zunächst mit schrägem Einfallwinkel. Jeden Tag bildete sich zwischen 14 und 14:30 wieder eine starke und auch relativ dunkle Wolkendecke, so daß es unter Wasser schon leicht düster war. Ab 15 Uhr konnte man sogar schon merken, dass weniger Fische unterwegs waren, weil vermutlich die ersten schon wieder ihre Schlafplätze aufgesucht haben. Die tatsächliche Sonnenscheindauer betrug also nur 5 bis 6 Stunden.

    Vielleicht wachsen die "Sachen" bei etwas weniger Licht nicht ganz so schnell, aber einen Tod muss man halt sterben. Dann trinkt man halt ein Bier weniger oder das Becken muss weg. Aber ne riesen Kiste hinstellen und dann stöhnen ist doch Quatsch. Und damit meine ich jetzt nicht Mike, der diesen Thread eröffnet hat, denn bei ihm scheint es noch andere Stromfresser zu geben. Aber hundert Euro Strom/Monat muss man für ein größeres Becken halt einfach kalkulieren.

    Das Gegenargument mit den teuren Geräten ist widersprüchlich, da diese Geräte eher weniger verbrauchen. Aber manchmal wundere ich mich auch über die unzähligen Zusatzgeräte und einen Haufen Wirbelbett-/Medienfilter und das ganze Computerzeugs, sonstige Steuerungen und Pegelmessgeräte. Ob das wirklich immer sein muss? Wer drauf steht...keine Frage, aber dann nicht jammern!

    Christian

    Ich hatte mich vergangenden Herbst informiert... ich mein.. der Preis lag bei ca 6ooo€ für einen 5KW Speicher...


    Hallo Mike,

    der Preis hängt auch von der Leistungsfähigkeit der Anlage ab. Ich hatte mich beim Bau meines Hauses auch schon damit beschäftigt, aber überzeugen konnte es mich nicht.

    In der Regel sind die Häuser finanziert, wenn man sie nicht von Omi geerbt hat. Wenn ich jetzt 6.000,- Euro in eine solche Anlage investiere statt eine Sondertilgung in gleicher Höhe zu machen, sind das mit Zins und Zinseszins am Ende 12.000,- Euro (grob gerechnet). Eine staatliche Förderung gibt es ja nicht und auch kein vergünstigtes Darlehen, da Eigenverbrauch.

    Für 12.000,- Euro kannste viele Jahre Strom aus dem öffentlichen Netz saugen...

    Eines Tages wird die Anlage in ihrer Leistung nachlassen bzw. kaum noch Leistung bringen. Dann hast Du Sondermüll auf dem Dach, der teuer entsorgt werden muss.

    Und nicht zu vergessen: Gelingt es der Feuerwehr nicht, die Anlage im Brandfall spannungsfrei zu schalten, wird Sie Dein Haus/Wohnung aus Sicherheitsgründen nur kontrolliert abbrennen lassen. Denn Strom ist schneller als Wasser. Wer schon mal an einer Kuhweide versehentlich über einen Elektrozaun gepinkelt hat, kennt dieses Problem :winking_face_with_tongue: :loudly_crying_face:

    Sieht schick aus keine Frage, aber wie kommt man an das Becken ran? Nur von der einen Seite?

    Olaf

    Wenn Becken längs an der Wand stehen kommt man meistens auch nur von einer Seite dran, nämlich von vorn. Hier ist es eben von der Seite, die in diesem Fall sogar die lange Seite ist. Ich hätte es auch so gestellt und würde den Mehraufwand in Kauf nehmen. Die Erfahrung hat aber auch gezeigt, dass man weniger im Becken rumkramt, wenn es schwieriger ist und man das T-Shirt ausziehen muss, damit die Ärmel nicht nass werden.

    Christian

    Hallo Jenson,

    ich habe auch einen 50er Ablauf. Ich habe einfach einen Durso gebaut. Zusätzlich habe ich unter dem Becken, direkt unterm Absperrhahn ein Rohrknie gebaut, damit der Fall etwas gebremst wird. Oben am Becken hört man fast nichts und im TB klingt es etwas wie eine moderne Spülmaschine. Allerdings geht da auch richtig Wasser durch. Die RF ist eine Abyzz 200, die auf 60% Leistung läuft.

    Das ganze Konstrukt war einfach zu bauen und für meinen Geschmack effektiver als irgendwelche Biobälle, Siebe, Gitter oder Muffler...


    Christian

    Keine Frage! Natürlich Weißglas. Meine Scheiben sind 24mm VSG und die vordere Scheibe ist Weißglas. Man kann ein Stück durch eine Seitenscheibe reinsehen und das ergibt ein grünlich, gelbes Bild. Ich hab Dir mal zwei Fotos beigefügt. Das ist die Blick durch die Weißglasscheibe und zwar über 2,7m Länge hindurch. Bei normalem Glas ist es absolut schwarz.


    Christian

    Da sind die Meinungen sicher unterschiedlich. Ich finde das Buch "Riffaquaristik für Einsteiger" von Rüdiger Latka sehr gut. Es verschafft einen ersten Überblick über den Aufbau, Technik und Wasserchemie. Man erhält einen ersten Eindruck darüber, wie man die Sache angeht und welche Technik erforderlich ist. Sicher kommen auch noch Empfehlungen für andere Bücher. Und ich würde auch noch mindestens ein weiteres Buch dazu lesen.

    Christian

    Auch wenn noch kein konkreter Termin feststehen sollte, wäre ein grobe Abschätzung ganz interessant. Ich wüßte nämlich gerne, ob es in den nächsten Wochen, im Sommer, im nächsten Winter, oder nicht vor 2014, soweit ist.

    Vielleicht wäre dem einen oder anderen Interessenten auch mal mit ein paar Leistungsangaben geholfen. Was bringt es, wenn einige auf diese Pumpe warten und am Ende paßt es überhaupt nicht. Den exakten Verkaufsstart und Preis kann man dabei ja noch "unterm Deckel" halten.

    Gruß

    Christian

    Hallo Gerhard,

    ich hatte schon mehrmals die Gelegenheit (m)einem Aquarienbauer über die Schulter zu gucken. Es tritt kein Silikon aus, da die Scheiben nicht erst mit Silikon bestrichen und dann zusammen gepresst werden, wodurch es herausquellen könnte. Die Scheiben werden im trockenen Zustand zueinander ausgerichtet, mit Zwingen fixiert und die Spalten bzw. Stoßfugen dann ausgespritzt. Selbst wenn es nur ein Glattstrich wäre, könnte man das Silikon sonst so abziehen, dass keine innere "Naht" übrig bleibt. Das würde auch viel dezenter aussehen. Nachdem die Fugen mit Silikon blasenfrei gefüllt sind, zieht er nochmal zusätzlich die innere Verklebung nach.

    Bei solchen "Baumarktbecken", die man als Komplettsett inkl. Abdeckung und Filter kaufen kann, z.B. bei: "Mach`s fertig bevor`s Dich fertig macht", sieht es anders aus. Hier wird mit Robotern eine Kleberaupe aufgezogen, ähnlich wie beim Scheibeneinbau in der Autoindustrie.

    Christian

    @Gerhard

    Und weil die inneren Klebenähte nur für die Optik sind, macht sie jeder Aquarienbauer rein, damit seine zusätzlichen Kosten für weiteres Silikon steigen, die Arbeitszeit mehr wird, die Klebenähte bei Vollglasbecken deutlicher zu sehen sind und deshalb verklebt man teilweise noch Glasstreifen im Bodenbereich, um mehr Klebefläche zu erreichen. Das wäre doch alles unlogisch...

    Ob eine Erneuerung der inneren Nähte, also neues Silikon auf altes Silikon, funktioniert, kann ich nicht beurteilen. Da fragste wirklich am besten einen Aquarienbauer. Ich würde einfach mal einen aus Deiner Nähe anrufen. Wobei er das aus der Ferne auch sicher nicht beurteilen kann....aber die generelle Frage, ob so eine Reparatur überhaupt Sinn macht, kann er vermutlich eher beantworten.

    Christian

    Also Andre, wenn Du keinen "privaten Kleber" findest, wird es sich nicht lohnen das Becken zu zerschneiden, die Scheiben vom Silikon zu reinigen und neu zu verkleben. Ich hab mal ein 160x80x80 zerschnitten und gestaunt wie gut Silikon haftet.

    Ich weiß, dass es weh tut, wenn man Geld bezahlt hat und es dann vernichten soll, aber verbuche es einfach als wertvolle Erfahrung.

    Sieh es mal so: eine Rückförderpumpe, Abschäumer oder Lampe kannste am laufenden Becken mit mehr oder weniger vielen Handgriffen problemlos tauschen. Und zwar ohne nennenswerte Beeinträchtigung der Tiere und ohne Zeitdruck. Das Becken oder auch einen Unterbau zu tauschen ist ein Akt, eine riesige Wasserpanscherei und bedeutet Stress für die Tiere und für Dich.

    Am Ende wäre es doch so, dass Du bei jedem plätschernden Geräusch in Deiner Wohnung/Haus erstmal zum Becken rennen würdest, um zu kontrollieren, ob noch alles dicht ist....

    Christian

    Ich kann mich TeichChris nur anschliessen. Ich würde das Becken überhaupt nicht mehr verwenden. Bei allen erforderlichen Anschaffungen, nicht nur Technik, sondern auch später LG, Fische und Korallen, ist das Becken selbst die kleinere Investition. Ich meine, die Leute stellen sich dann einen Mini Bubble King für knapp tausend Euro drunter oder verwenden als Technikbecken eine Dreambox, geben aber keine 500,- Euro für das Becken darüber aus. Wenn man auf die gebogene Scheibe verzichtet, ist es noch nicht einmal so viel.

    Das soll jetzt kein Vorwurf sein, sondern nur die Relation verdeutlichen. Ich habe auch schon "Krempel" gekauft in dem guten Glauben, dass es Geld spart. Aber bei der Ausrüstung für ein MW Becken gilt - nach MEINER persönlichen Erfahrung - mehr denn je:"Wer billig kauft, kauft zweimal". Und wenn das Grundgerüst, wie in diesem Fall, nicht stimmt, ist das ein schlechter Start. Es wird Dir vermutlich immer ein ungutes Gefühl geben.

    Wenns im Moment zu teuer ist, lieber etwas aufschieben und nach und nach ordentliche Sachen kaufen. So mache ich es zumindest.

    Gruß

    Christian

    Hallo Lutz,

    das hört sich alles komisch an. Wie ist denn das Größenverhältnis von Becken zu Technikbecken? Woher kommt das ganze Wasser? Wenn im TB plötzlich doppelt so viel Wasser ist, würde das ja bedeuten, dass es im Hauptbecken eine ganze Menge fehlt. Merkst Du denn am Auslauf im Hauptbecken, dass es weniger Wasser wird?

    Christian

    Jetzt muss ich (als Nicht-Muschel-Besitzer) mal fragen, was man in einem solchen Fall macht. Die Wahrscheinlichkeit, dass man einen Moment erwischt, in dem sie sich löst, tendiert ja fast gegen null!?

    Eine fest verankerte Muschel lösen führt vermutlich aber auch zu Schäden und bedeutet damit auch den Tod!?

    Wie geht man am besten vor?


    Christian

    Thomas

    Mein Becken wurde mit Otto Seal S28 geklebt und mein Aquarienbauer hat überhaupt kein Problem mit der Garantie. Ich wüßte auch nicht, was da blind werden sollte. Habe ich zwar schon oft gehört, aber noch nie irgendwo gesehen...

    Ich habe aber schon öfter die Begründung gehört, dass diese Trübung durch die Biegung der Scheibe entstehen soll, wenn sich dadurch die Folie zwischen den Scheiben löst. Ich habe mir vorsichtshalber das Untergestell mit einer Art Kiesblende schweißen lassen, so daß die Scheiben bzw. das Becken in das Gestell "eingeklebt sind und die Belastung nicht auf dem Silikon lastet, sondern auf dem Gestell.


    Christian

    Hi Thomas,

    ich habe mir kürzlich ein neues Becken bauen lassen mit den Maßen 270 x 100 x 100. Das Becken ist aus 24mm VSG und die Frontscheibe aus Weißglas. Das 24mm VSG war billiger als 19mm ESG. Die Begründung war, dass es günstiger ist wenn man zwei 12mm Scheiben zu 24mm VSG verklebt, statt 19mm dickes Glas zu nehmen.

    Die Frontscheibe in Weißglas hat gerade mal 150,- Euro mehr gekostet.


    Christian

    Ich vermute, dass es sicher auch mit dem Aufbau der Wand zu tun hat. Es ist ein Neubau mit Porotonsteinen gemauert, normalem Innenputz und einem Wärmedämmverbundsystem.

    Ich werde die Wand auf jeden Fall mit behandeln. Vermutlich wird es flüssiger Kunststoff sein. Und einen Lüfter werde ich auch ganz sicher einbauen.

    Eventuell ist die Größe des Beckens bzw. der Wasseroberfläche noch ein Kriterium.

    Gruß

    Christian

    Über Fliesen als Wandschutz hatte ich auch schon nachgedacht. Da reicht es ja eigentlich, wenn einfach billige weiße Fliesen nimmt...

    Hast Du den Untergrund vorbehandelt. Bei Duschen kommt ja unter die Fliesen nochmal so ein besonderer Anstrich. Der Fliesenleger hatte mir erklärt, dass die Fliesen im Nassbereich KEINE abdichtende Wirkung hat. Der Untergrund muss so gut vorbehandelt sein, dass man theoretisch auch ohne die Fliesen schon Duschen könnte...

    Christian

    Also da das Becken zum Teil in die Wand "eingearbeitet" wird, wollte ich die feststehenden Teile aus Feuchtraumrigips bauen und in der passenden Zimmerfarbe streichen. Die oberen Klappen und die unteren Türen wollte ich aus hochglanz lackierten Küchenfronten machen, die ich im passenden Maß anfertigen lasse. Seitlich vom Becken werde ich einen kleinen Technikraum abtrennen, der eine Tür im passenden Furnier zu den restlichen Türen im Haus erhält.

    Die Küchenfronten in hochglanz haben sicher kein Problem mit der Feuchtigkeit. Die Frage ist halt was die grünen Ripisplatten oder alternativ Fermacellplatten zur Feuchtigkeit sagen.

    Die Idee mit der Klimaanlage ist auch nicht schlecht. Da das Haus aber bereits klimatisiert ist, wird vom Wohnzimmer aus bei laufendem Ventilator trockene Luft nachgesaugt.

    Der Abschäufer hat im Deckel eine Abluftöffnung, die mit PVC Rohr nach außen geführt werden kann. Damit erspare ich mir schonmal den Gestank und die Feuchtigkeit der Abschäumerluft.

    Ralf
    Für Bilder bin ich dankbar, da ich bei einigen Details noch nicht weiß, wie ich sie umsetzen soll.


    Wie habt Ihr Eure Zimmerwand und Decke gegen Feuchtigkeit vorbehandelt?