Beiträge von Rüdiger Roxlau

    Hallo

    Einer unser 3 H. iridis Lippfische verhält sich seit ca. 5 Tagen merkwürdig. Er liegt an diversen Stellen im Becken nahezu regungslos auf dem Bodengrund auf dem Bauch und bewegt nur das Nötigste, also Heckflosse und machmal zum Stabilisieren auch andere Flossen. Die Augen sind wach und bewegen sich aktiv mit anderen Fischen etc mit. Geht prima ans Futter, Atmung ist ganz normal, keine äußerlichen Anzeichen, auch alle andren Fische zeigen kein Auffälligkeiten.

    Das Einzige, was uns eingefallen ist: Er war früher das ausgefärbte Männchen bis wir einen größeren Bock dazu gesetzt haben. Es gab nie Streit oder Zoff, wirklich nicht mal im Ansatz. Vielleicht färbt er sich wieder zum Weibchen um, geht das ?

    Was kann das sein, jemand noch eine Idee ?

    Gruss

    Rüdiger

    Zuletzt waren noch 5-6 RICHTIG große Glasrosen da, die hat er innerhalb von einer Woche auch verspeist. Jetzt sieht man gar keine mehr, auch nicht wenn man intensivst sucht. Und du weisst, wieviele da im Becken waren (rechts der Aufbau) ! Da er von Anfang an auch super an Ersatzfutter gegangen ist, kommt er offenbar (bisher) nicht auf dumme Gedanken. Hoffe auch inständig, das das so bleibt :winking_face:

    Also bleibt lieb ! Definitiv ! :grinning_squinting_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Bei uns hatten sich die Glasrosen auch in allen Steinen festgesetzt, wir dachte schon, das wir die nie loswerden. Letztendlich hat ein Chelmon rostratus innerhalb von 8 Wochen wirklich ALLE Glasrosen vernichtet. Der Einsatz von Freßfeinden ist natürlich auch von der Beckengröße abhängig, nicht bei alllen Becken kann ein Chelmon eingesetzt werden.

    Wurdemannis haben sich auch als gut erwiesen, wir haben momentan 18 im Becken. Vorher auf 400L waren es 3 die uns alle kleinen Glasrosen vernichtet hatten. Vielleicht versuchst du es mal damit ?

    Das Becken umdekorieren ist gelinde gesagt Blödsinn. Wenn du irgendetwas umsiedelst, wirst du zwangsläufig Glasrosen übersehen und dir wieder eine Plage einhandeln, das ist nur eine Frage der Zeit. Manuell kannst du das ab einer gewissen Dichte vergessen.

    Gruss

    Rüdiger

    Mmmh, also ich hatte 6 Monate auf einer Fläche von 60x40 cm im Technikbecken C. prolifera wachsen. Der Effekt war nahezu Null, Nitrat ist nach dem Ausbringen der Algen auf konstant 10 geblieben, PO4 Austrag war ebenfalls nicht messbar.

    Ich werd noch einen Versuch mit Drahtalgen starten, vielleicht läuft das besser.

    Gruss

    Rüdiger

    Schwer zu sagen ohne Bild. Entweder probiert sie mal eine andere "Stellung" (macht unsere auch ab- und zu) oder ein Freßfeind z.B. großer Borsten- oder Kiefernwurm oder eine Schnecke frisst den Stamm von innen aus, so das er abknickt.

    Gruss

    Rüdiger

    Jens hat recht, du fragst viel zu allgemeingültig. Keiner weiss, was du für ein Vorwissen hast. Mit dem momentanen Wissenstand könnte man dir seitenweise Romane schreiben und dafür fehlt mir persönlich die Energie. Es stehen schon zu viel Infos im Netz als das man auf solche Fragen gerne antwortet.

    Schon mal im Forum etwas gestöbert/gesucht ?

    Gruss

    Rüdiger

    Wenn er einen Rahmen in den Schrank baut, kann man eine Unebenheit des Bodens ja über die Längen der Versteifung gleich mit ausgleichen.

    Die sicherste Lösung ist abbauen, stimmt. Aber mal ehrlich, wer von uns würde sich in der gleichen Situation keine Gedanken über die leichteste Lösung machen ? :winking_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Ich würde den Schrank entweder mit stabilen Kanthölzern oder mit Flüssigkunststoff versiegelten 25mm V100 Bodenverlegeplatten komplett innen aussteifen. Wichtig wäre vor allem eine durchgehende mittige Abstützung, die ja nach deiner Beschreibung fehlt. Dazu den vorhandenen Schrank ggf. mit einem Stempelwagenheber vorsichtig auf das gewünschte Maß heben und dann die passgenau geschnittenen Versteifungen einbringen.

    Die eingebrachten Winkelprofile (Stahl ?) werden die im Laufe der Zeit angammeln, das ist auch keine dauerhafte Lösung, dann lieber Holzversteifungen. Du brauchst außer deinen ungenügenden Seitenwänden/Rückwand auf jeden Fall tragende Teile, welche die komplette Last aufnehmen können, so das der Schrank auch ohne die vorhandenen Spanplatten stehen würde.

    Auf das vorhandene Material würd ich nicht mal ein 400L Becken stellen wollen .......

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von Andy HB
    Zudem kann man grob überschlagend mit 800-1000€ pro 100l Becken rechnen (komplett wohlbemerkt). Habe das schon von vielen Aquarianer gehört und gelesen. Da mein Becken fast die gleiche Größe wie deines hat kann ich dem auch zustimmen.

    Das relativiert sich aber mit zunehmender Beckengröße und ist m.E. stark überzogen. Mit meiner momentan Technik könnte ich auch ohne Mehrinvestition ~1.500L betreiben. Unser erstes Becken mit 400L hat um die 2000,-€ gekostet, ohne Besatz wohlgemerkt, aber den rechnet man in die initiale Planung eh nicht mit rein.

    Nach der Rechnung hätte ich ja beim jetzigen Becken ca. 12.000€ Inverstitionen gehabt, was definitiv nicht der Fall war, auch mit Besatz nicht.

    Stromkosten liegen bei ca. 100,-€/Monat

    Mit vernünftiger Planung kann man einiges an Fehlinvestitionen und unbrauchbarer Technik ausschließen.

    Gruss

    Rüdiger

    Hallo Chris

    Wir reden hier von einer Belastung von ca. 2800L Wasser, also insgesamt garantiert 3,5t Gewicht. Es wird dir keiner außer einem Statiker/Architeckten mit Bestimmtheit sagen, ob deine geplante Konstruktion hält.

    Eine 8mm Blechplatte biegt sich unter 3t Punktlast wie ein Stück Pappe (hab ne Weile im Logistikbereich gearbeitet, da sieht man einiges), mit verteilter Last könnte das glatt reichen, ist aber alles nur Spekulation. Bevor dir die Hütte zusammbricht, würde ich mir da lieber einen fundierten Rat holen. Auf 150,- € für den Statiker kommt es ja auch nicht mehr an, oder ?

    Gruss

    Rüdiger

    Hab insgesamt 6 der Schwimmerschalter im Einsatz, zwei davon seit knapp 4 Jahren und noch keine Probleme gehabt. Werden aber auch mit dem Nachfüllwasser beim Einpumpen "gespült", so das sie sich nicht verkrusten können. Zur Not hab ich noch einen Reset über dem eigentlichen Schalter, Redundanz sollte schon sein :winking_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Hallo alle zusammen

    Also unser H&S schäumt jetzt mit einer Lage Gewebe ca. 30% mehr ab als vorher. Die Konzentration scheint sich nicht groß geändert zu haben. Auffallend ist, das der Abschäumer bei zunehmender Verschmutzung nicht mehr schlechter abschäumt. Vor dem Umbau ist spätestens nach dem 3. Tag nach der Reinigung die Leistung stetig nach unten gegangen, was jetzt nicht mehr der Fall ist, die Leistung bleibt konstant.

    Gruss

    Rüdiger

    Ich hab den von dir angesprochenen Abschäumer 200 2xF2001. Wie du schon bemerkt hast, ist er durch die zwei Pumpen natürlich nicht als geräuschlos zu bezeichnen, im Unterschrank ist es aber problemlos zu ertragen. Jeder ist ja da auch anders empfindlich, uns stört es nicht und bei uns steht das Aqua direkt hinter dem Sofa.

    Die Pumpen sollten aber schon mit den roten Silikonlagern ausgestattet sein und unbedingt in der vorgeschriebenen, horizontalen Lage eingebaut sein, sonst bekommen sie eine recht häßliche Geräuschkulisse durch Brumm- und Zirpfrequenzen.

    Für ein stark besetztes 1500L Becken finde ich ihn allerdings etwas zu klein, da solltest du auf den 200 3x2001 oder 200 2x1260 zurückgreifen, wobei man in der Preisregion schon fast einen VA Bubble King 200 bekommt, der nicht deutlich schlechter sein sollte. Wir haben 1200L und keinen sehr übertriebenen Besatz, für uns reicht der H&S.

    Man kann die Literangaben von verschiedenen Anbietern auch nicht miteinander vergleichen, nur so nebenbei

    Gruss

    Rüdiger

    Setz doch vor das Technikbecken einfach ein Stück Kantholz ein, kann auch nur geklemmt sein. Einfach die Platte vorsichtig mit einem Wagenheber o.ä. anheben und das auf Maß geschnittene Kantholz einsetzen. Dann sollte sich die Platte auch nicht mehr durchbiegen.

    Ob die 4mm nun kritisch sind, sei mal dahingestellt. Ein Händler hier hat alle Verkaufsbecken bis 120cm Breite nur auf zwei Aufllagen links/rechts stehen, und da ist auch noch nie was kaputtgegangen. Mir wäre es für das Wohnzimmer auch zu mutig, im Zweifelsfall ist es deine Hütte die unter Wasser steht :winking_face:

    Einen Schrank für die genannte Belastung ohne Rückwand zu bauen finde ich allerdings sehr mutig :grinning_squinting_face: Selbst die meisten Bauhaus-Unterschränke sind in der Mitte nochmals versteift.

    Gruss

    Rüdiger

    Du hast doch jetzt 5kg Lebendgestien, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe ? Bei 300L würde ich mindestens 15-20kg Lebendgestein einsetzen. In Berlin ist das sehr schwer gutes Lebendgestein zu bekommen, die hältern oft wochenlang und speziell bei deinem "Stammhändler" würde ich das Lebendgestein nicht mal mehr in die Nähe eines meiner Becken bringen.

    Würde dir den Onlineshop von Claude: http://www.aquaterrashop.de dafür empfehlen, der hat immer sehr frisches Lebendgestein und viel Auswahl.

    Du kannst für den Unterbau auch dieses "Riffkonstrukt" nehmen, was der Händler in Tegel anbietet. Das ist gereinigtes, totes Lebendgestein, was sich ganz gut eignet. Ich würde jedoch davon nicht so viel nehmen, da es immer noch Phosphate ins Wasser abgeben kann. Es gibt von der Riffkeramik auch lose Steine, die sich super als Unterbau eignen, sind auch nicht so teuer wie die Säulen, Rückwände etc. (--> Link).

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von Marcus Pieper
    oder man kann ne Polonese um den Überstand der 40er Buchenmultiplex-Platte machen

    Protzer :grinning_squinting_face: Nicht jeder verschwendet den Platz so maßlos :grinning_squinting_face:

    Die obere Platte aus 2x25mm bei uns hat 8cm Überstand auf denen wir auch regelmäßig rumturnen. Also von Leichtbau kann da keine Rede sein und die Wette mit dem Panzer nehme ich an :grinning_squinting_face: Ich hab zumindest einen 30cm starken, massiven Betonsockel ebenerdig unter dem Schrank, das toppt keiner so schnell :smiling_face:

    So sah das Ding im Rohbau aus:

    Sieht man schon deutlich, die Farben sind einfach kräftiger. Die Frage ist, ob es dir den Mehrpreis wert ist, mir war er es nicht. Hätte bei zwei Frontscheiben (190x70, 57x70) die Beckenkosten ca. um 2/3 nach oben geschoben.

    Warum 10x39W und nicht 8 oder 10x54W ? Die Beckenbreite gibt das doch her ?

    edit: zu langsam :winking_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Noch kurz:

    Unser ganzer Schrank ist aus V100 Bodenverlegeplatten gebaut und hält geschätzte 1,7t, das geht also schon. Nur sollte man die seitlichen Träger ausreichend dimensionieren. Wir haben zusätzlich als obere Stütze und um vordere Verstärkungen zu vermeiden einen Doppel-T-Träger (H-Träger) HTB100 verbaut, so das die gnaze Front des Schrankes zur Wartung entfernbar ist. Die kleinste Größe ist HTB80, aber den bekommt man so gut wie gar nicht.

    Gruss

    Rüdiger

    Prinzipiell stimmt das, aber wie Pauline schon schreibt ist es bei den 4 Steinen noch nicht dramatisch.

    Bei einem größeren Aufbau ist das jedoch zwingend zu beachten, nicht nur wegen der Gefahr eines Zusammenbruchs, sondern auch wegen den angesprochenen Faulnestern. In diesen entsteht Schwefelwasserstoff, der giftig ist und dir im Extremfall das Becken innerhalb von ein paar Minuten nach Freisetzung komplett töten kann. Erstes Anzeichen ist eine Schwarzfärbung des Sandes.

    Die Krabbe würde ich vorsichtshalber vor dem Einsetzen von Korallen entfernen. Da eine Bestimmung meist sehr schwierig ist, kann keiner genau sagen, ob diese später an Korallen geht.

    Gruss

    Rüdiger

    Ich habe dank Stefan nun gestern ein Stück der Deltec Matte erhalten (Dank dir :wink) und die Nadelräder gleich entsprechend modifiziert. Ich habe allerdings in der Mitte nicht ganz so viel Material stehen gelassen wie Gerd, das werd ich eventuell noch ändern.

    Bisher ist die Abschäumung nicht deutlich besser, aber auch nicht schlechter. Die Blasen scheinen tatsächlich etwas feiner zu sein. Werde nach ein paar Tagen nochmals berichten.

    Gruss

    Rüdiger

    Hallo Steps

    240L ist aber für Docs immer noch grenzwertig (sorry) :grinning_squinting_face:

    Kannst dir gerne mal unsere drei Hawaiidocs angucken, die sehen bei uns nicht verloren aus und nutzen die 2,30 auch aus. Kofferfisch, Naso und Clowns kann ich auch als Anschauung anbieten, also wie die so drauf sind :smiling_face:

    UO würd ich ganz zum Schluss anstellen, das Berliner Wasser ist wirklich gut brauchbar. Ich hab nur wegen dem Silikat und wegen den nicht planbaren Unwägbarkeiten (z.B. Umklemmung Pumpenwerk und Kupfer im Wasser) eine UO am laufen. Faktisch lief unser altes 400L Becken 2,5 Jahre problemlos mit Leitungswasser. Der Vorteil dabei ist, das du deutlich weniger Calcium und KH-Lösung dosieren musst, da das Leitungswasser in Berlin sehr hart ist. Cyanos haben wir übrigens auch mit Osmosewasser, das ist keine Versicherung :winking_face:

    Das Angebot steht, wenn du Interesse hast schick mir ne Mail: therr ät gmx.net

    Gruss

    Rüdiger

    Hallo

    Naja, für das "Widmen" ist das Forum ja hier wohl da, und wenn ich sehe, das hier jemand aus Berlin schreibt, dann versuche ich natürlich Tips zu geben, ist doch klar.

    Prinzipiell lese ich aus deinen Aussagen heraus, das du dich stark auf die Aussagen deines Händlers verlässt. Das habe ich zu Anfang auch gemacht, und bin in einigen Punkten recht kostenintensiv auf die Nase gefallen. Davor will ich - grad als Berliner - gerne andere Leute bewahren. Ich denke nach nunmehr 4 Jahren kann ich die einzelnen Händler ganz gut bezüglich ihrer Stärken und Schwächen einschätzen, vor allem im Norden, da ich selber aus dem Norden Berlins komme. Ich würde dir dringend empfehlen, vor weiteren Investitionen etwas die Grundlagen der Meerwasseraquaristik durchzuarbeiten um weniger von deinem Händler abhängig zu sein. Viele verkaufen völlig veraltete Methoden, der Fluval Filter ist ein typisches Beispiel, den brauchst du höchstens um Phosphat- oder Silikatadsorber temporär zu benutzen. Also: informier dich noch besser, auf korallenriff.de findest du z.B. ein super 1x1 der Meerwasseraquaristik und besorge dir parallel noch Fachliteratur.

    Wenn du mir den Händler nennst, kann ich dir ggf. eventuelle Stärken/Schwächen aufzählen, gerne auch als PN oder Mail.

    Technikbecken bekommst du maßangefertigt recht günstig bei Rutschke in Kreuzberg. Für die Rückförderung sollte eine Eheim 1048 reichen, als Ablauf würde ich den Tunze 1074 empfehlen.

    Wassertest kannst du von Salifert oder Tropic Marin kaufen, sind beide sehr gut. PO4 würde ich einen besseren Test von Macherey&Nagel, Merck oder das günstigere Plagiat von Rowa empfehlen, zahlt sich langfristig durch die genauere Ablesbarkeit aus.

    Bei 100L solltest du dich auf kleine, bodenlebende Tiere (wie z.B. den Brunenbauer) oder standorttreue Tiere fokussieren. Auch "Nemos" werden übrigens locker 8-9cm groß, das sieht in dem Becken schon komisch aus. Kupferanemonen werden locker 30cm und größer und nesseln wie Sau, da wirst du langfristig wenig Freude dran haben. Schnellschwimmer wie Docs auf keinen Fall ! Kofferfisch bitte auch auf keinen Fall, die werden langfristig alle zu groß, auch Igel-, Kugel-, Kaiserfische bitte nicht. Je kleiner das Becken desto sorgsamer muss men seinen Besatz auswählen, ist leider so. Verlass dich da bitte nicht auf Aussagen von Händlern und schlaf immer noch mal drüber, keine Spontankäufe, auch wenn es noch so schwer fällt. Immer die Tiere vor dem Kauf im Lexikon checken. Ist schon wunderlich, was manche Händler so zu den Tieren erzählen: Berliner Händler zum Kunden: "der Bäumchenlippfisch wird nur 10cm groß und ist ein ganz Lieber" -Ich: *verzweifel*.

    Der Ansatz erst Tiere zu kaufen, welche zu groß werden, und später dann ein größeres Becken einzufahren, ist gelinde gesagt Blödsinn. Zum einen ist das ein riesen Stress für die Tiere, erst vorher in dem kleinen Becken und dann ist ein Umzug auch nicht ohne (Revierkämpfe, Verluste), zum anderen hättest du dann auch gleich was Größeres kaufen können, du bezahlst ja doppelt. Es gibt ganz nebenbei auch Tiere wie den Palettendoc - die ja gerne mal mit 4cm Größe angeboten werden - denen es völlig egal ist, wie groß das Becken ist, der wird einfach seine 28cm groß und braucht ein Revier wie ein Fussballfeld !!

    Naja, du siehst, alles nicht so einfach ....

    Gruss

    Rüdiger

    Hi und willkommen

    Welcher Händler war das ?

    Leitungswasser kannst du beruhigt nehmen, das Berliner Wasser ist sogar durch den hohen Ca ganz gut geeignet. Du wirst im Winter nur Kieselalgen bekommen, da die Berliner Wasserwerke dann vermehrt Silikat den Trinkwasser zugeben. Das ist aber halbwegs kontrollierbar.

    Falls du mehr als Weichkorallen in dem Becken halten willst, ist das schon arg wenig Licht. Den Fluval Filter würde ich nicht mal mitlaufen lassen, da setzt sich nur Dreck und Mulm ab, was später zu Problemen bei den Wasserwerten führen kann (NO3). Auch kann ich dir nur schnellstens raten, dir eigene, GUTE Wassertests zu kaufen (PO4, NO2, NO3, Ca, Mg, Si reicht), da die Händler auch gerne mal mit JBL oder Sera Koffern messen, die aber für Meerwasser völlig ungeeignet sind. Du schreibst, das der Abschäumer nicht gepasst hat und du hast ihn einfach gekürzt ? Kannst du das mal näher beschreiben ? Nicht das der nun keine Funktion mehr hat. Hat dir den auch der Händler verkauft ?

    Mal die Frage: Was willst du denn später in dem Becken halten ?

    Acso, ich würd mir das Technikbecken komplett sparen und eher langfristig in eine bessere Beleuchtung investieren. Bei der Beckengröße lohnt sich ein Technikbecken m. E. nur bedingt. Mach erstmal mit der Anlage deine Erfahrungen und bau dir dann später evt. was Größeres mit dem erworbenen Wissen auf. Wenn dir das Becken nach einem Jahr immer noch vom Pletz her reicht, dann kannst du dir auch beruhigt ein Technikbecken holen, ansonsten ist das rausgeworfenes Geld (meine Meinung). Du betonst ja auch öfter den finanziellen Aspekt, deswegen wollte ich das noch anbringen.

    Gruss

    Rüdiger

    Wie ja schon geschrieben wurde, kommt es primär darauf an, WELCHES Alu verwendet wird, also welche Legierung. Alu ohne Bleianteil gammelt lange nicht so schnell wie handelsübliches Stangenmaterial aus dem Baumarkt. Dafür muss man sich aber ggf. zum nächsten Halbzeugehändler begeben. Hier ist z.B. eine kleine Übersicht eines Händlers aus Berlin: http://www.gemmel-metalle.de/pdf/gussbolzen.pdf

    Eloxieren ist immer gut, kurzer Auszug aus Wiki:

    Zitat

    Dabei wird im Gegensatz zu den galvanischen Überzugsverfahren die Schutzschicht nicht auf dem Werkstück niedergeschlagen, sondern durch Umwandlung der obersten Metallzone ein Oxid bzw. Hydroxid gebildet. Es entsteht eine 5 bis 25 Mikrometer dünne Schicht, die vor Korrosion schützt – die natürliche Oxidschicht des Aluminiums beträgt lediglich wenige nm.

    Das Problem besteht darin, das diese eloxierte Schicht leicht durch mechanische Einflüsse beschädigt wird, und dann fängt es dort an zu blühen. Von nachträglich gebohrten Löchern mal gar nicht zu reden.

    Pulverbschichten finde ich mit Abstand die beste Methode zur Rostprävention, habe selber schon etliche Sachen aus Stahl fürs Auto beschichten lassen. Die Materialeigenschaften sind jedoch tückisch: Die Pulverschicht ist zwar elastisch, doch reisst sie bei Verschraubungen etc. auch gerne ein. Dort entstehen dann Gammelnester. Wenn man aufpasst ist eine gut gemachte Pulverbeschichtung jedoch in meinen Augen eine gute Investition.

    Gruss

    Rüdiger

    Ja, im Gegensatz zum Kugelhahn, bei dem die Kugel in der Dichtung immer eine gewisse Vorspannung hat und sich damit nur mehr oder weniger ruckartig bewegen lässt, kann man die beiden oben genannten Ventile quasi ohne auftretende Kräfte viel feiner reglen. Sogar so genau, das man im Schacht den Wasserstand millimetergenau einstellen kann. Bei großen Kugelhähne potenziert sich das Problem der schlechten Dosierbarkeit meist noch. Das ist der Hauptgrund für den Einsatz eines Membran- oder Schrägsitzventiles zu einem Kugelhahn. Als reine Absperrarmatur reicht ein Kugelhahn dicke, alles andere ist Geldverschwendung.

    Gruss

    Rüdiger

    http://www.asv-stuebbe.de/PDF/produkte/de_DE/MV0200_DE.pdf --> auf Seite 4 siehst du das ganz gut. Die Spindel drückt eine Membrane auf eine Verengung in der Armatur, so das du dort den Durchfluss bis zum vollständigen Abdichten einstellen kannst. Auf Seite 6 siehst du als Nr. 3 die Membrane, welche beim Zudrehen der Nr. 4 auf die Dichtfläche in der Nr. 1 gedrückt wird.

    Einsatzzweck ?? Ist halt ein Regelventil wie ein Wasserhahn. Nur das Membranventile nach einem anderen Prinzip arbeiten. Schrägsitzventile sind die Alternative, diese arbeiten genau wie ein Wasserhahn.

    Gruss

    Rüdiger

    Wenn du nur einen Abschäumer hast, würde ich mir einfach hinten eine vier- oder dreieckige Kammer abteilen. Bei der geplanten Beckentiefe fällt das doch gar nicht ins Gewicht. Man müsste nur sehen, das man noch vernünftig zum Saubermachen rankommt, aber das ist ja lösbar.

    Gruss

    Rüdiger