Beiträge von Rüdiger Roxlau

    Also ich hatte auch in der Einfahrphase nie so hohe Werte, aber PO4 sollte deutlich unter 1 sein und NO3 ~30. Ich hatte bei PO4=0.77 und NO3=0.5 angefangen, die ersten Tiere einzusetzen, wobei der NO3 Wert immer noch auf dem Niveau ist.

    Xenien, Garnelen, Krusten, Scheiben, Leder-/Weichkorallen, Einsiedler und Schnecken sind da ziemlich robust und halten diese Waserwerte dann locker aus, mit einer Anemone würde ich noch warten bis PO4 auf ca. 0.1 und NO3 unter 15 ist. Wichtig ist, das Becken schön langsam zu besetzen, grad bei der Beckengröße.

    Immer schön NO2 messen, das ist das wahre Gift und sollte vor dem Einsetzen (egal bei was) nicht mehr nachweisbar sein.

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von Gerd.G
    Tach Jungs !

    In der regel sagt man 10mg auf 100Liter Wasser (Dauerbetrieb) Aber ich wäre da vorsichtig. Am besten ist es das Ozon über ein Redoxpontezialregler zu regeln, da geht dann nichts schief. Denn man kann auch zuviel Ozon ins Becken bringen.Ich fahre mein Redoxpozential mit 350.

    Gruss Gerd

    Ich habe wegen einem Pünktchenbefall das Ozon eine ganze Weile mit 25-30mg/h auf 400l laufen lassen, nach kanpp über einer Woche hatte eine große Pilzleder eine weiße Stelle die jetzt nach Reduzierung wieder weg ist.

    Wär da auch vorsichtig, immer die Tiere im Auge behalten.

    Die Feststellung mit dem klaren Wasser hatte ich auch vor 6 Wochen gemacht, ist toll oder ? :grinning_squinting_face:

    Da ich das Gerät erst 1.5 Monate (geliehen) in Benutzung habe, kann ich dir leider wenig über den Einsatz sagen. Meine Lederkorallen nehmen einen Dauereinsatz, auch in geringer Dosis (5-10mg/h) recht übel und zeigen ein geschlossenes Polypenbild. Ich würde momentan sagen, lieber einen Tag die Woche mehr dosieren als permanent laufen lassen, aber das soll mal noch einer mit mehr Erfahrung bestätigen.

    Gruss

    Rüdiger

    Hallo alle zusammen

    Da ja hier schon etliche am Roten Meer waren, dachte ich, fragst einfach mal :grinning_squinting_face:

    Wir sind ja weltweit schon etwas rumgekommen, nur das Rote Meer haben wir uns bis jetzt noch nicht gegönnt, vielleicht auch, weil es "zu nah" liegt :winking_face: Egal, so ganz unbeleckt sind wir als Taucher natürlich nicht, wir haben uns ja schon etwas umgehört, aber Meinungen von Urlaubern sind ja doch etwas anderes wie die Versprechungen der Veranstalter.

    Wir wollten evt im kommenden Winter oder Frühjahr ans Rote Meer, entweder 10 Tage oder zwei Wochen, je nachdem, was man so bekommt. Soll also kein Jahresurlaub werden. Uns schweben als Hauptkriterien vor:

    - gute Tachbasis/Bootstauchgänge möglich
    - Hausrifftauchgänge ohne Boot möglich (für den Tauchgang zwischendurch)
    - Schnorchelmöglichkeiten am Hausriff
    - ruhiges Hotel ohne viel Rambazamba
    - Luxus muss nicht sein, einfache Unterkunft (sauber) reicht völlig

    Vorab hatten wir uns ein bisschen für Marsa Alam oder Dahab entschieden, ruhig und nicht so touristisch wie Hurghada oder Sharm. Außerdem sprechen für Dahab auch die Landtauchgänge per Jeep. Wenn jemand andere Vorschläge hat, immer raus damit.

    Die Frage ist jetzt, kann vielleicht jemand Hotels/Tauchbasen empfehlen oder von Hotels/Tachbasen abraten, das man mal ein paar Adressen zur Auswahl hat ? Wir wollten dieses Jahr mal früh buchen, sonst wird das wieder nix :face_with_rolling_eyes:

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von Andreas Lesslhumer
    noch eine frage: was ist an den c. viridis so pflegeintensiv? meinst du damit, dass sie öfters gefüttert werden müssen oder ist noch etwas zu beachten?

    Mit pflegeintensiv meint er die angesprochenen Fahnenbarsche:

    Zitat

    Andreas: wenn es mehr sein dürfen (ein Schwarm) dann nimm doch Chromis viridis - dann hast Du Deine Demoisellen (auch wenn die gelegentlich auch als ruppiger beschrieben werden - ich hab positive Erfahrungen) - oder aber auch Fahnenbarsche, aber die sind etwas Pflegeintensiver und nicht so ganz einfach....

    Also ich möchte mein Paar Sechsstreifenlippis nicht mehr missen, sind immer unterwegs und sehr lustige Gesellen.

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von MarkusK
    Hallo Rüdiger,

    bei 70er Höhe ist es für die meisten "normalgroßen" Menschen halt schwerer bequem im Aquarium zu arbeiten.
    Und warum nur 60er Tiefe und nicht auch gleich 60er Höhe? Außerdem gibts das Becken dann sicher als "Standardmaß" und somit günstiger.

    Grüße

    Markus

    Öhm, ich meinte doch B130xT70xH60. Bei 50er Höhe hast du evt. noch den Vorteil, das 150W reichen sollten. Ansonsten ist 130x60x60 natürlich erste Wahl, ist hier aber auch nur eine Sondergröße, 120x60x60 ist "normal".

    Ich hab eine 1.55m große Freundin, von schlecht rankommen brauchst du mir nix erzählen, da reichen schon 60cm Höhe völlig aus. :winking_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Ich würde auch zur 130er Länge/Breite raten, da bekommst du wenigstens die 54W T5 Lampen rüber.

    Wenn ich die vorgeschlagenen maximalen Maße so angucke, würde ich auf 130x70x60 gehen, das lohnt sich dann wenigstens. Ansonsten 130x60x50, lieber Tiefe als Höhe.

    Gruss

    Rüdiger

    Stein raus, in ein Gefäß mit Salzwasser unten drin stellen, warten. Manchmal kommen sie von alleine raus. Wenn das nicht hilft, Süßwasser in kleinen Protionen über den Stein/in die Höhlen laufen lassen. Dabei kommen sie zu 99,9% aus dem Stein raus.

    Versuch mal vorher einen Abnehmer hier im Forum zu finden, bevor du den Kleinen vielleicht danach noch ermordest.

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von iXware
    was habt ihr bloß für Algenprobleme? Ich habe leider nur noch die Taxifolia und die läßt sich bei mir ganz einfach entfernen, das was ich nicht schaffe, machen die Doktoren

    Wenn die Wurzeln nicht winzig wären, würde es auch ganz einfach gehen :face_with_rolling_eyes:

    Unsere Docs, diese faule Pack, naschen höchstens mal an dem Zeug :grinning_squinting_face:

    Die Taxifolia würde ich auch, so gut es geht, reduzieren.

    Wir hatten sie uns in der Einfahrphase zugelegt, damit auch bezüglich der Nährstoffverwertung gute Erfahrungen gemacht. Leider wird man sie nicht so schnell wieder los, da sich die Wurzeln in jedes noch so kleine Loch bohren und festsetzen. Will sagen, das Zeug ist wie Unkraut.

    Also rechtzeitig minimieren

    Gruss

    Rüdiger

    Ich hab zu mienem Sechsstreifenlippi nach 2 Wochen noch einen Kleineren gesetzt, seitdem sind sie ein Herz und eine Seele und lassen normalerweise Neuankömmlinge absolut in Ruhe.

    Vielleicht gönnst du deinem Sechsstreifen noch einen Partner. Könnte aber auch schiefgehen nach einiger Zeit im Becken.

    Gruss

    Rüdiger

    Da kannst du aber auch gleich noch 15,-€ raufpacken und dir den Tunze Osmolator 3315 holen, da ist die Pumpe mit bei und du hast einen optischen Sensor, der sogar in Osmosewasser funktioniert.

    Man muss dazu auch mal anmerken, das X-Leute hier im Forum das Ding von Zajac seit Jahren ohne Probleme laufen haben. Ich selber kann dazu nichts sagen, da ich momentan noch keine Nachfüllautomatik benutze.

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von Thilo
    Hab zwar null Plan vom Fußball aber so wie usnere Elf hätt ichs auch noch hinbekommen. Wie sagte Raab? "Da hätten wir gleich den 1. FC Köln hinschicken können"! *LOL*

    Mit solchen Sprüchen wär ich vorsichtig, grad wenn man von irgendwas "null Plan" hat (ich ganz nebenbei auch) :winking_face:

    Zitat

    Ne mal im ernast: Glückwunsch an die Griechen, es sind mir sehr Sympatische Ausländer Überhaupt :grinning_squinting_face:

    Aus......was ? :grinning_squinting_face:

    Zitat

    Aber meine Kollegen haben mir eins schon beigebracht: "Immer gegen Holland!" haha.. wieso eigentlich? :confused_face:

    Weil das alles elendige Spucker sind :grinning_squinting_face: (WM 1990 gegen Völler)

    Gratulation für eine schöne EM, sogar ich als absoluter Fußballverweigerer hab fast jedes Spiel gesehen. Griechenland hat verdient den Titel geholt, aber Portugal hätte ich es auch gegönnt.... :winking_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Hallo Daniel

    Wie alle anderen sagten, brauchen tut man so ein Becken nicht, es erleichtert nur so manches und versteckt die Technik. Ich bin auch grad dabei, mir ein Technikbecken zu bauen, von daher würde ich an deiner Stelle den finanziellen und zeitlichen Aufwand genau abschätzen.

    Zu der Frage mit den Ablauf. Du kannst nur mit erheblichen Aufwand in einem befüllten Becken einen Ablaufschacht (viereckiger Raum) mit Kamm (Zaun) einbauen, das muss eigendlich vor der Befüllung geschehen. Da das wohl öfter passiert, das sich Leute nachträglich für ein Technikbecken entscheiden, haben die Hersteller Abläufe geschaffen, die für die nachträgliche Montage an befüllten Becken gedacht sind, und einfach auf den Aquarienrand gehangen werden. Momentan gibt es drei auf dem Markt, den Tunze Ablauf 1074, die Schuran Flowbox und den aqua medic Überlaufkasten. Alle drei kannst du bei http://www.hobbyriff.de unter Abläufe/Überläufe angucken.

    Von dem Überlauf geht es dann idealerweise über einen Kugelhahn zur Regulierung der rücklaufenden Wassermenge in das Technikbecken. Dieses hat üblicherweise zwei oder drei Kammern. Meistens eine Einströmkammer, in der sich das Wasser beruhigen kann, eine Filterkammer, wo man Filtermedien in den Fluss hängen kann (alternativ auch größer gebaut für den Abschäumer, da konsatnter Wasserstand) und eine Klarwasserkammer, in der die Rückförderpumpe steht und wo Wasser nachgefüllt werden kann. Das Technikbecken lässt sich natürlich auch noch deinen Bedürfnissen anpassen, man kann es durch ein Algenfilter oder andere Kammern ergänzen.

    Wichtig, du solltest vorher deinen Unterschrank gut ausmessen, vor allem in der Höhe, nicht das irgendwas bei der Montage nicht passt :face_with_rolling_eyes: :winking_face:

    edit: Achso, das Rücklaufrohr sollte über dem Wasserstand des Hauptbeckens enden, oder das Rohr sollte über dem Wasserstand angebohrt sein, sonst läuft bei Pumpenstillstand alles Wasser durch die Pumpe in das Technikbecken zurück, bis die Rücklaufleitung Luft zieht.

    Außerdem sollte das Technikbecken als Reserve bei Pumpenstillstand 2cm Wasserstand der Fläche des Hauptbeckens an Wasser zusätzlich zum normalen Stand aufnehmen können, da sonst bei Pumpenstillstand das Technikbecken überläuft.

    Gruss

    Rüdiger

    Also, den ganzen Kram bekommst du auch billiger bei Conrad, gib mal als Suchbegriff "Nachfüllautomatik" ein, da findest du einige Anleitungen.

    Als Pumpe würde ich die Conrad 539090 - 14 (12V) oder eine Eheim Compact 300 (230V - schafft aber nur 0.6m Förderhöhe) verwenden.

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von Martin Kornacker
    Ein weiteres Indiz sind ja auch die Aquarienbeschreibungen im Anhang der postings: Da geht es nur um Wattzahlen, Liter/h etc. (also reine PS-Protzerei), aber kaum jemals um die Lebewesen, die eigentlich im Mittelpunkt stehen sollten.

    Ich weiss nicht, wie das in deinem Becken ist, aber ich bekomme meinen kompletten Besatz nicht in die Signatur (das ist der "Anhang").

    Da bei Problemen eh jeder nach der Beckengröße etc., fragt ist das eher Bequemlichkeit als Protzerei.

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von iP
    Häng nen beutel silicarbon ein, das hilft :winking_face:

    Gegen die Planarien ? :winking_face:

    Die Kieselalgen sind bei mir schon wieder weg. Absorber kommt nur bei bösen Meßwerten rein, ansonsten hab ich immer ne Tüte da :grinning_squinting_face:

    Also ich hab die Schnecke, verhungert ist sie bei unserem Befall garantiert nicht, und habe immer noch Planarien. Plagen beseitigt sie alleine definitiv nicht. Absaugen bringt nur was in der Startphase der Plage, ansonsten kann man sie nur minimieren. Ich meine beobachtet zu haben, das unsere Art (sieht genauso aus wie auf deinem Bild) sich mit einem verstärketen Wachstum von Kieselalgen vermehrt und teilweise wieder verschwindet, wenn auch die Algen zurückgehen. Konnte das jetzt schon zweimal beobachten. Vielleicht guckst du mal nach Kieselalgen oder Cyanos im Becken.

    Ansonsten habe ich noch ein paar hillfose Versuche unternommen, die Planarien mittels Besatz zu reduzieren. Zwei Sechsstreifen Lippfische (Pseudocheilinus hexataenia) gucken die Planarien nicht mal mit dem Allerwertesten an, eine Percnon-Krabbe (die angeblich auch Planarien fressen sollte) frisst auch lieber Algen (logo) und Artemien. Sind alles sehr hübsche Tiere, sehr interessant, nur helfen nichts gegen Planarien.

    LSD Fische (s.o.) und Mandarins SOLLEN an Planarien gehen (müssen aber nicht), die beiden Lippfischarten Halichoeres marginatus und Halichoeres melanurus sind als 100%ige Planarienfresser bekannt, jedoch schwer zu bekommen und außerdem auch noch recht groß wachsend. Ich hatte auch schon an ein Pärchen Halichoeres melanurus gedacht, nur habe ich Angst, das das Zoff mit den Sechsstreifenlippis gibt. So ganz ohne sind Lippfische ja nun auch nicht.

    Ich würde sagen absaugen was geht und schon mal nach Freßfeinden im Handel Ausschau halten, die wirst du nicht so einfach wieder los.

    edit: Übrigens machen die Planarien, zumindest bei uns, keinen sichtbaren Schaden an irgendeinem Tier, weder bei Leder- und Weichkorallen, Anemonen, Scheiben, Krusten noch LPS/SPS ist ein entstandener Schaden erkennbar. Sie sehen lediglich sehr unschön aus. Sie sitzen aber sehr gern auf unseren Anthelien.

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von Gregor von Overheidt
    Wieso kostet denn z.B. die Giesemann mit 1x 250W 1113€ zu 2x 250Watt 1499€ (ca. 400€ Unterschied) und dann der Sprung für 1x 250Watt mehr, also 3x 250Watt dann 2455€ (satte 950€ mehr).

    Der Sprung dabei von den integrierten Leuchtstoffröhren von 30W auf 58W kanns doch net sein oder?

    Der Absatz. Es werden wohl wesentlich mehr Lampen in 2x250W als in 3x250W verkauft. Geringe Stückzahlen treiben die Kosten in Höhe etc.

    Wobei ich DIE Differenz auch nicht so richtig nachvollziehen kann, ist ja das gleiche Strangprofil und die gleichen Brenner, oder ?

    Gruss

    Rüdiger

    Ich oute mich mal als Berliner und erster Teilnehmer :winking_face_with_tongue: :grinning_squinting_face:

    Ich würde gerne mit meinner Freundin daran teilnehmen, nur einen Garten kann ich leider nicht bieten. Bezüglich einer Lokalität hätte ich ein paar Vorschläge, aber das ist dann ja auch von der Teilnehmeranzahl abhängig, mal schauen, wer alles noch so kommt.

    Hoffe auf rege Teilnahme, sonst müssen beere und ich die ganzen Caipirinha's allein trinken :grinning_squinting_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Ich finde es immer wieder gut, das es Produkte gibt, die ohne jedwede Rücksicht auf den Preis nur nach Leistung bzw. Möglichkeit konzipiert werden. Sonst würde man doch nie sehen, was machbar ist.

    Ob das entsprechende Produkt dann auch wirklich die Erwartungen erfüllen kann, sei mal dahingestellt, das ist sicherlich auch von persönlicher Präferenz abhängig. Verzichten möchte ich auf solche Produkte jedoch nicht, der Markt wäre sicherlich leer und öde ohne sie.

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von Oliver Neubert
    ... Wer schon immer nen leuchtenden Lüfter haben wollte, wird hier fündig [kopfschüttel] :confused_face:

    Hey, die sehen gut aus im Rechner, z.B. an der Front um kalte Luft reinzubekommen. Schon mal so was in Betrieb gesehen ? :winking_face: Sieht nett aus, wenn es schön blau aus dem Gitter leuchtet.

    Ich hab das jetzt genauso gemacht, hat super funktioniert. Der Einfachheit halber habe ich die mittige Platte vorher mit einen Stempelwagenheber ca. 1mm entlastet, rausgezogen, das Filterbecken reingezirkelt und dann das zugeschnittene Vierkantholz dazwischen geklemmt. Wagenheber weg und fertig.

    Dank allen :grinning_squinting_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von Uncle Tom
    Hallo Rüdiger,

    mit der Pumpe für die UV-Anlage möchte man doch möglichst viel keimbelastetes Wasser der Anlage zuführen. Also, am meisten Keime, denke ich, leben im Becken und vermehren sich da wo Licht ist. Desshalb die Speisung der UV-Anlage direkt aus dem Hauptbecken.

    Mmmh, nach der Argumentation würde das aber bedeuten, das alle, die Ozon in einem Abschäumer im Unterschrank fahren, auch nicht alle Keime erwischen. Außerdem ist doch der Weg gleich, ob ich das Wasser nun neben dem Rohr vom Rücklauf entnehme, oder im Becken, dürfte doch nicht so den Unterschied machen.

    Ich glaube auch mal als Tip bei Pünktchen hier im Forum gelesen zu haben, das man die Beleuchtungsdauer verlängern soll, da die Keime hauptsächlich nachts aktiv sind, was ja denn widersprüchlich wäre.

    :confused_face:

    :winking_face:

    Zitat

    Original von Jörg Knaupp
    ....führe ich mein UV geklärtes Wasser mit der Standardrückforderpumpe in mein Hauptbecken zurück.
    Also ansaugen im Filterbecken und dann über den UVKlärer direkt zurück ins Becken.

    Hallo Jörg

    An die Variante hatte ich zuerst auch gedacht, nur ist meine Rückförderpumpe Eheim 1250 mit 1200l/h für die UV-Anlage leider zu stark. Damit erreiche ich dann garantiert nicht die gewünschte Keimabtötung.

    Eine andere Variante wäre natürlich, im Filterbecken von der bisher verwendeten Eheim 1046 ansaugen zu lassen und das geklärte Wasser dann direkt ins Hauptbecken zu geben. Also die Filterbecken-UV-Klärer-Hauptbecken Variante. Das Problem hierbei ist, das ich dann insgesamt rund 1500l/h (minus die Abzüge für 1,15m Förderhöhe) durch den Tunze Ablauf bringen muss. Mit einem zweiten Rohrbogen wär das aber bestimmt zu realisieren.

    Bin auf weitere Meinungen gespannt :winking_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von Uncle Tom
    Hallo Rüdiger,

    der Vorteil ist, wenn die UV-Anlage direkt aus dem HAuptbecken gespiesen wird, dass sie Keimreduzierung effizienter ist. Man kann den Auslauf der UV-Anlage in den Filter führen, jedoch den Einlauf direkt vom Becken speisen.

    Das würde ja bedeuten, das die Pumpe die direkt am Becken hängt, mehr Keime erwischt, als der verwendete Tunze Ablauf mit Kamm und mittigem Abfluss ? Warum ist das so ?

    Ich würde es ja verstehen, wenn der Rückfluss direkt ins Becken sinnvoller wäre, als ihn direkt ins Filterbecken zu geben und damit wieder mit "keimbelasteten" Wasser zu vermischen, aber so wie beschrieben sehe ich da irgendwie keinen Sinn drin.


    Hat eigendlich jemand die UV-Anlage einfach über ein T-Stk und Kugelhahn in den Ablauf des Hauptbeckens geschleift ? Also ohne zusätzliche Pumpe ? Wär doch auch eine Möglichkeit.

    Gruss

    Rüdiger

    Zitat

    Original von MarkusK
    Hallo Daniel,


    klingt irgendwie so, als ob Du scheinbar HQI Strahler aus dem Baumarkt oder ähnliches über dem Becken hast, denn die haben meist solche Reflektoren.... wie etwa der bei dieser Auktion.

    Grüße

    Markus

    Meine Giesemann 230plus hat auch "wellige" Reflektoren :smiling_face_with_sunglasses:

    Hallo

    Ich habs erst über die Suche versucht, konkret dazu aber leider nichts gefunden.

    Frage: Unser Becken hatte bisher kein Technikbecken, wird aber grad von mir umgerüstet. Die UV-Anlage war bisher also direkt an das Hauptbecken angeschlossen. Jetzt hatte ich mir gedacht, ich stelle die Pumpe einfach in die Einströmkammer des Technikbeckens und leite das Wasser dann nach dem Klärer wieder in das selbige zurück. Nun hab ich hier schon desöfteren gelesen, das man das grad nicht machen soll, sondern das Wasser direkt aus dem Hauptbecken entnehmen und auch wieder zurückleiten müsste. Frage ist nun, warum ? Das stand konkret leider nirgendswo, oder ich hab nicht bis 2002 zurück gesucht :winking_face: :face_with_rolling_eyes:

    Gruss

    Rüdiger

    Ich find die Einschätzung 430L brutto / 250L netto zu hoch gegriffen. Wir haben unser Becken auf zu Anfang nur mit ~350L befüllt, mussten dann später noch nachfüllen.

    So sah das nach dem Befüllen mit Süßwasser aus:

    ....und so dann mit 36kg Bodengrund, 30kg LS und 12kg Riffkeramik

    Man sieht, der Wasserstand ist nicht großartig gestiegen. Aber trotzdem, lieber etwas weniger ansetzen und noch nachfüllen, als wieder was entnehmen müssen.

    Gruss

    Rüdiger

    edit: Hätte hier ja gar nix schreiben dürfen, sorry

    Seh ich auch so. Wir haben einen C.truncatus und einen Z.flavescens, die sich eigendlich, bis auf gelegentlich Streitereien absolut prima vertragen. Genau das Gleiche wie bei Hergo, erst etwas Zoff und jetzt schwimmen sie zusammen.

    Der Borsti geht jedoch nur an sehr kurze Algen, vornehmlich die an der Scheibe. Von längeren Algen hält er Abstand. Außerdem ist es genauso ein Hektiker wie die Paletten. Ich würde mir das echt überlegen und es lieber mit Einsiedlern versuchen.

    Gruss

    Rüdiger