Beiträge von Niederbayer

    Servus!

    Die Dicke der Glasscheiben, einen statisch stabilen Unterbau und Markensilikon. Die meisten Schäden gibt es beim letztgenannten.

    Da hast du recht. Ich finde z.B. die neuerdings(??) ausufernde Verwendung von 2k Silikonen für Ganzglasaquarien auch fraglich. Um ne VSG Scheibe von hinten in ne 4-Seit-Auflage einzukleben - meinetwegen ok. Aber bei Ganzglasbecken wo Zugbelastungen auf die Naht wirken? Ich weiß nicht. Wie beurteilst Du das Klaus?

    LG Niederbayer

    Hihihi .... Wer suchet, der findet.




    Das auf dem Foto ist Der halbfertige Rotor der Strahlturbine, nicht überdreht, gewuchtet usw. und der Kompressor wurde noch mit Kohlerovings verstärkt. Hat die 80.000 Umdrehungen dann spielend ausgehalten. Feuer war auch kein Problem, ist ja auf der kalten Seite der Turbine.

    Käfiglose Keramikkugellager, die Welle hat ne Rundlaufgenauigkeit von 2/1000mm ... wir haben damal extra das Bett des Reitstocks der Drehmaschine manuelll eingeschabt, sowie das Dreibackenfutter überarbeitet. Hätten wir damals schon solche Möglichkeiten gehabt .wie ihr heute... *seufz*

    Auf jeden Fall waren das auch nach hinten gekrümmte Schaufeln und der Kompressor gut Flow geliefert. Manchmal haben die Turbinen gepumpt, dass lag aber an der Brennkammer und vor allem am Diffusor irgendwie war da die Druckrückgewinnung nicht 100%ig stabil :grinning_squinting_face:

    Immerhin haben die Dinger mehr oder weniger funktioniert ...

    Sorry für das Off-Topic aber irgendwie hab ich nen Nostalgischen :winking_face:

    LG N.

    Die Bilder erinnern mich extrem an die ersten Modellstrahlturbinen, die wie selbst gebaut haben - mit kohlefaserverstärktem Radialkompressor aus Holz(!) :grinning_squinting_face:
    Ca. 25 Newton Schub bei ca. 80.000 1/min :grinning_squinting_face:

    Ich müsste eigentlich noch nen halbfertigen mit Welle und Turbinenrad rumliegen haben :smiling_face_with_sunglasses:

    LG Isartaler

    Hi!

    Also 100mm zum Glas ist nicht viel. Kannst Du 200-250 machen? Bedenke, dass es schnell "eingepresst" aussieht, wenn du da nen Verkleidung mit Stein, Keramik oder was auch immer machst. Es sieht von aussen eh "näher" aus. Was die Sache mit dem CL Schacht angeht: Das oszillieren des Wasserstandes hast du nur, wenn der Kamm/der Überlauf/die Wehrkante ... was auch immer .. den Volumenstrom nicht bringt, den die Pumpe "nimmt" Es ist deshalb für ne Beurteilung wichtig zu wissen, welche Überlauf/Kammlänge du hast und Welche permanente Wasserstandshöhe am Kamm du planst. Mit der Wasserstandshöhe muss der Kamm locker das bringen was die Pumpe "braucht". Im Endeffekt ist das physikalisch ein Ausgleich von Regionen mit unterschiedlichem Druck in der Flüssigkeit.

    Ach ja und EDIT: Du muss die Ansaugrohre nicht unbedingt in nen Schacht machen. Stell sie ins "Freie" (nein, nicht vor's Haus :grinning_squinting_face: ) und verkleide sie entsprechend. Ich plane meine neue Anlage auch so, dass die Ansaugrohre nicht im Schacht sind. Und lass dir nix erzahlen von wegen Leckage-Panik. Klaus hat 100%ig recht: Wenn das g'scheit g'macht ist, hält das "ewig" dicht. Bei den Verrohrungen auch das Thema "bewegliche Dehnungsschenkel" in die Überlegungen mit einbeziehen und nicht übersehen.

    LG Niederbayer

    Sers!

    Viele Wege führen nach Rom. Achte nur drauf, dass die Einläse weit genug von der Wand weg sind um nen natürlichen Dekoeffekt zu erreichen. Vier Auslässe mit zwei Pumpen sollten reichen. Der Aufbau sollte halt ne gute Strömung zulassen. Also weniger ist mehr diesbezüglich.

    Die Schachtdimensionen sind irgendwie unpassend. Der CL Schacht muss viel Volumen abkönnen und sowas wie nen 150mm Kamm oder ähnliches haben. Du könntest ein Schlitzrohr links und eines rechts machen. Den Filterkreislauf in der Mitte.

    Viel Spaß
    Niederbayer

    Servus!

    Bitte keine Angst haben. Angst ist ein schlechter Begleiter. Es geht schlicht um nüchternes analysieren der Risiken. Alles wird gut und alles ist machbar, wenn man es g'scheit macht.
    Oft - und ich glaube die Aquaristik ist da führend - herrschen Mythen und Paranoia. Aber es geht nichts über ein ehrliches, mit frischem Sauerstoff durchblutetes Gehirn :winking_face:

    Viele Grüße
    Isartaler

    Servus!

    So als Tipp: Macht Euch bitte nicht nur über Stromausfall Gedanken, sondern in diesem Zusammenhang auch darüber, was passiert, wenn die Netzspannung wiederkehrt. Je nach Systemdesign ist der Zustand nach einem Systemausfall möglicherweise undefiniert. Meist ist das der Fall bei stark automatisierten Systemen oder Systemen, bei denen wenigstens gewisse Prozesse (z.B. WW) automatisiert ablaufen (auch die können durch Stromausfall unterbrochen werden). Hier muss die Automatik eine Netzspannungswiederkehr erkennen und das System zunächst in einen definierten Zustand fahren bevor wieder der Normalbetrieb gefahren wird.

    Füllstände, Zeitschaltuhren, Mengen usw. usw. all das kann nach nem Stromausfall möglicherweise nicht mehr passen und muss auch getestet werden.

    Also auch immer Fragen: Was kann passieren wenn der Strom wieder kommt?

    Grüße Niederbayer

    Norbert: Wenn ihr Gurus euch schon trefft, könnt ihr auch gleich über das niederbayerische "Ruedi Konzept" mit der gelöcherten, diagonalen CL Ansaugverkleidung für meinen Pott reden.
    @Klaus: Hab da nämlich extra~ 75er Löcher vorgesehen, damit man ggf. ne Verschraubung für die 63er Saugseite der neuen RD reinmachen kann . :winking_face: Norbert kennt die Skizze :grinning_squinting_face:

    Grüße aus dem Isartal

    Sers!

    Exakt Rechnen geht schwer. Das Abschätzen geht einfach. Du musst wissen wie viel offene Durchflussfläche (i.W.S. Abstand der Zinken, die Höhe der Fläche ist der Wasserstand) du hast und welche Strömungsgeschwindigkeit du anpeilst. Dann kannst du via V=c*A abschätzen. Musst halt die Formel umstellen. V ist Volumenstrom in m3/h, c ist Strömungsgeschwindigkeit in m/s und A die Querschnittsfläche in m2. Ist halt n Schätzeisen weil einiges unberücksichtigt bleibt aber nicht sooo schlecht. Als Annahme kannst ja mal mit c=0,5m/s starten.

    Ganz was anderes: dein Kamm ist 127cm lang. Das ist aber lang :winking_face_with_tongue: Wenn du g'scheite CL Kämme willst, nimm die 100-200mm Hohen von Aquadriver.

    LG N.

    Also normal sollte hinter dem Stößl eine Feder sein. Du hast ein NC Ventil, d.h. Stromkosten geschlossen. So viele Möglichkeiten stromlos zu schließen gibt es wieder nicht. Eine Feder ist eine davon und nicht unüblich. Wenn du mal nach 21H7kv120 suchst, findest du das: http://www.magnetventile-shop.de/datenblaetter/…v%28b%29120.pdf

    Wenn das die Zeichnung von Deinem Ventil ist, dann ist da ne Feder so wie ich das sehe :winking_face:

    Außerdem ist da an dem schwarzen Teil (Gummi?) schon ne Ablagerung. MV sind teils enorm empfindlich, manchmal reich ein Haar, damit die nicht mehr g'scheit schließen.

    Der hT. Mich von dem Shop kennt sich aus und ist hilfsbereit.

    Ansonsten: Es ist halt ein Wartungsteil.

    LG N,

    Doch, freilich ist da ne Dichtung, n Runddichtung wahrscheinlich, sowas wie n O-Ring in der Art. Aber das ist ok, kannst aufmachen, dass ist kein Problem. Du findest da drin ne Membran/Dichtung in nem Sitz, nen Stößel und ne Feder. Pass auf letztere auf, die verschwindet gerne mal :smiling_face: Wenn Ablagerungen an der Membran/Dichtung sind, schlüpft die nicht mehr richtig in den Sitz bzw. die Federkraft ist zu gering und es macht nicht mehr richtig zu. Was klar sein muss: So ein Ventil ist ein wartungsarmes aber kein wartungsfreies Bauteil.

    LG Niederbayer

    Servus Ronny,

    danke für die Erklärung. Ein interessantes Konzept mit den unverkleideten Ausströmern. Wenn der Riffaufbau gut gemacht ist, kann es gut sein, dass er das Auge an die entsprechenden Punkte lenkt und die Ausströmer nicht mehr auffallen. Berichte bitte weiter - das interessiert mich.

    Danke + LG Niederbayer

    Nicht schlecht, nicht schlecht :grinning_squinting_face:

    Für meinen Geschmack hätte man die CL Auslässe etwas weiter weg von den Scheiben machen können. Müssen ja noch verkleidet werden und dann wirkt's schnell "reingepresst" ... aber der Erbauer wird sich schon was dabei gedacht haben. Jedenfalls "Thumbs up"!

    LG Niederbayer

    Hi!

    Unbedingt Technikbecken. Die Argumente der Vorredner sind allesamt völlig richtig. Und: Wenn irgendwie möglich (ist ja nicht immer so machbar aus verschiedenen Gründen), keine (also gar keine) Technik im Becken. Denn vollen Schock habe ich gekriegt als ich vor 10 Jahren oder so mal mit nem GfK Ruderboot auf'm Stausee (war Hechtangeln) weiter als sonst Richtung Wehrkante gefahren bin, gaaaanz hinter den untersten Wellenbrecher. Es war UNGLAUBLICH(!!!) wie das GfK Boot die Vibrationen der Turbine übertragen hat. Wenn ich da an die Tiere denke ... deshalb für mich: Nie mehr Technik ins Becken wenn irgendwie möglich.

    LG Niederbayer

    Was haste denn da für ne Spachtelmasse? Ich suche noch ein brauchbares Produkt für ähnliche Anwendungen. Das Teil das du da baust hat ja thermische Belastung und da kann die Randhaftung der Spachtelmasse ggf. durch den Lack durch reißen. Evtl. den Lack mit Weichmachern modifizieren wenn nicht eh schon drin. Aber das weißt du wahrscheinlich eh.

    LG N.

    Hi Zusammen!

    Alles ganz schön - Danke für die Links.

    Die Tests bringen m.E. aber für die Praxis nicht viel, da man in der Praxis eine Dekoration, d.h. Riffaufbau und Korallen im Becken haben wird. Für eine passende Strömung im Becken macht es nur Sinn mit Dekoration zu testen und zu zeigen wie sich Strömung hier verhält um als Aquarianer ggf. Schlüsse daraus ziehen zu können wie ein Strömungskonzept unter Berücksichtigung der Deko auszusehen hat. Wenn ich sehe welche Strömungsschatten da in manchen vollbesetzten Aquarien durch ausgewachsene Korallen etc. oder Riffaufbauten i.A. erzeugt werden, wundert es nicht, wenn es hi und da Probleme im Becken gibt.

    Just my 5 Cents

    N.

    Warum soll das Hauptbecken denn überlaufen, wenn nicht durch Wasserzufuhr von außen? Die Sache mit Verstopfung haben wir ja schon besprochen. Das Volumen der Pumpenkammer hat normal ja im Hauptbecken platz.

    Wg. Aussüßen: Wieso ist da der Notüberlauf gefährlich? Wenn dann läuft ja Salzwasser korrekter Dichte ab, oder?

    LG N.


    Das Risiko das der abgesperte Ablauf schneller verstopft als vorher ist ev. etwas größer.
    Aber ohne mehr Infos .........

    So schaut's aus. Aber eigentlich macht man doch eh nen vernünftigen Ablaufkamm und ein Gitter auf den Schacht, damit Fischlis nicht reinspringen können. Also was soll da schon groß verstopfen? Freilich gibt's immer mal wieder die Situation mit "zuerst kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu" aber mei ...

    LG N.

    Wenn's ne g'scheit ist, schaltet die sich ab. Passt. Notüberlauf würde ich primär einbauen wg. Frischwasserzulauf, weil der Pumpenschachtinhalt in der Regel noch Platz im Becken hat. Schrieb ich ja oben eh schon. Wer lange genug Aquarianer ist (zumindest im Süßwasser) hat schon mal nen Schlauch vergessen, weil es an der Tür geklingelt hat oder so :grinning_squinting_face: Dafür ist ein Notüberlauf im Becken interessant. Bedenkenswert ist auch ein Notüberlauf im Technikbecken (Einlaufkammer).

    LG N.

    Ohne Notüberlauf ist es schon etwas riskannt.

    Warum? Auch nicht riskanter als vorher. Wenn der Ablauf verstopft, verstopft er und das was in der Pumpenkammer ist, wird oben überlaufen. Aber auch nur für den Fall, dass Unterkante Längsstrebe bis Becken Oberkante nicht genug Volumen bietet um das Wasser aus der Pumpenkammer aufzunehmen. Ich versteh zwar nicht warum man ohne Notablauf baut, dass was jetzt gerade läuft ist nicht riskanter als vorher.

    Viel Spaß mit dem leisen Ablaufschacht.

    LG N.

    Servus Zusammen!

    warum ist dein Grundwasser nach der VE-Behandlung nicht geeignet?
    Befürchtest du Pflanzenschutzmittel o.ä. im Wasser? Eine zusätzliche
    Aktivkohlefilterung könnte das Problem beheben.

    Ja, freilich. Hier ist Niederbayern :grinning_squinting_face: Das mit der Aktivkohle ist so ne Sache-ich hab da ein gespaltenes Verhältnis: Während ich Silikate, die ggf. durch einen VE nicht vollständig entfernt werden obwohl das Indikatorharz nicht anzeigt, ja leicht selbst messen kann, ist das mit Pestiziden und verbrauchter Aktivkohle für mich ja kaum machbar. Das ist schon Fehleranfällig und der Wechselpunkt leicht zu übersehen.

    Dann ist das Grundwasser ja ggf. auch biologisch belastet. Coli-Bakterien (Gülle) passieren stark saures Milieu (Magen) und fühlen sich in stark basischen Umgebungen pudelwohl (Darm). Sie werden als auch zumindest teilweise nen VE passieren und dann sind sie im Osmosewasser. Ich möchte kein Glas Coli belastetes Wasser trinken und für die Tiere ist das ja wohl auch nix. Käme ein UV Klärer in Frage. Dann wird's mir aber zu aufwendig für's Osmosewasser.

    Eine Enthärtungsanlage und eine UO sind eine optimale Kombination.

    Schön langsam fürchte ich das auch. Unser Trinkwasser ist zwar sehr kalt, was sich auf die Ausbeute auswirken wird, aber well. Bei den Wasserpreisen steht dem doch hohen Risiko von kostenlosen Grundwasser und VE einfach die risikolose Kombi von enthärtetem Trinkwasser und UOA gegenüber. Bei Trinkwasser mit 20 Grad dH (Standard bei uns) wäre die Argumentation wohl ne andere, ob man aber deshalb Grundwasser nehmen würde wäre trotzdem fraglich.

    Neutralaustauscher

    Was ist das? Sind Enthärtungsanlagen sowas? Dachte immer das wäre so Mischbettharztauscher? Wird werden diese Anlage kriegen: BWT Aquaperla

    Danke + LG
    Der Mann aus dem Regierungsbezirk mit den Güllefeldern :grinning_squinting_face:

    Das Phänomen kenn ich - versteh ich gut. Ich bin hinten und vorne noch nicht so weit, dass ich weiß was ich ins Becken will. Wenn ich dann die eine oder andere Frage habe, heißt es: Kommt drauf an was du pflegen möchtest. Sehr geiles Dilemma :grinning_squinting_face: Mit deiner Leuchte solltest du aber eh kein Problem haben auch anspruchsvolle Tiere zu pflegen.


    Btw: Gefällt dir der Nemo in der Anemone nicht? Ich find Anemonen gut.

    LG N.