Hallo zusammen,
ich hatte ja im letzten Beitrag erwähnt, dass der Melanurus den Iridis nicht von Anfang an akzeptiert hat. Entgegen meiner Annahme, dass die Vergesellschaftung garantiert problemlos funktioniert, hat der Melanurus den Iridis immer wieder in die Ecke gedrängt, so dass sich der Iridis die meiste Zeit hinter der Schachtverkleidung (dahinter ist ein luxuriöser Rückzugsort- und Schwimmraum
) verkroch. Wenn der Iridis mal rauskam, gab es aber zu keiner Zeit heftige Attacken. Es war mehr ein Wegdrängen und Abdrängen. Dabei zeigte der Iridis auch keinerlei Stress- oder Schwächesymptome, weshalb ich (und Hajo auch) sehr zuversichtlich war, dass es noch was werden kann. Auffällig war, dass es während der Fütterung überhaupt keine Aggressionen gab. Nachdem der letzte Happen verschlungen war, ging das Bedrängen aber weiter.
Das Verhalten hielt so ziemlich genau zwei Wochen an, ehe der Iridis langsam aber sicher mehr Freiheiten bekam. Von Tag zu Tag konnte er das Becken dann weiter erkunden und mittlerweile sind keine Unverträglichkeiten mehr zu erkennen. Auch hier nochmal vielen Dank an Hajo, der mir mit Rat un Tat zur Seite Stand und Mut zusprach. 
Hallo Mathias,
eine ähnliche Situation gab es bei mir auch. Ich hatte einen 5er Trupp Cirrhilabrus - solorensis, lubbocki, exquisitus, brunneus und rubrisquamis. Letzterer wirkte die ganze Zeit unterdrückt, schreckhaft und ängstlich, jedoch ohne jegliche Anzeichen der Aggression durch andere Beckenbewohner. Der Rubrisquamis scheint auch vom Verhalten ein etwas ruhigerer Geselle zu sein. Eines Tages fand ich ihn trocken hinter dem Becken. Vielleicht sollte man ihn lieber mit einem ruhigen Beibesatz pflegen.
Viele Grüße
Andreas