Beiträge von Mirco

    Hallo Rolf,

    du hast es bewusst riskiert, viele haben diesen oder ähnliche Fehler unbewusst gemacht. Für mich bleibt ein hohes Risiko für die Nutzer, denn sehr viele informieren sich nicht so gut.

    Ich halte inzwischen ein Bodengrund im Meerwasseraquarium für sehr wichtig, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass ein Becken dann besser läuft. Die Höhe mache ich aber vom Besatz abhängig. Wenn viele grabenden Fische (oder andere Tiere) im Becken sind, fällt der durchaus ein paar Zentimeter höher aus. Teilweise machen die Fische hohe Berge, so dass er zwischen 1 - >10cm variiert. Ohne grabende Fische versuche ich eine möglichst dünne Schicht aufzutragen (0,5-1,0cm). Natürlich habe ich bei meinem derzeit noch geringen Korallenbesatz einen leistungsstarken Abschäumer. Wie man an den zahlreichen Kleinstlebewesen und an dem nicht vorhandenem Fadenalgenwuchs erkennt, habe ich trotzdem ein biologisch stabiles System. Natürlich habe ich nicht so viele Bakterien im Boden wie mit einem DSB, aber das ist auch gut so, weil Bakterien Sauerstoff verbrauchen und den Sauerstoff sollen bei einem Stromausfall lieber die Fische und für den Stickstoffkreislauf notwendigen Bakterien nutzen.

    Schöne Grüße
    Mirco

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für die Antworten.

    Leider ist es nicht gut ausgegangen. Ich habe jetzt nur noch einen Falterfisch, der inzwischen in dem großen Becken ist und dort hoffentlich die wenigen Glasrosen vernichtet, bevor sie sich noch weiter ausbreiten können. Die beiden hatten Pünktchen bekommen und der unterdrückte Falterfisch konnte vermutlich durch die zusätzliche Belastung den Attacken nicht mehr stand halten. Ich habe die Behandlung mit der Wannenmethode vorgenommen. Vermutlich hätte ich jetzt noch ein Paar, wenn ich die Behandlung früher so durchgeführt hätte. Den Wunsch von einem Falterfisch - Paar konnte ich mir also leider nicht erfüllen und ich muss einen toten Fisch beklagen.

    Schöne Grüße
    Mirco

    Hallo zusammen,

    ich habe seit letzter Woche zwei Chaetodon xanthurus. Die beiden schwimmen in meinem Quarantänebecken, sind gesund und fressen sehr gut Artemia. Mindestens einer von den beiden frisst auch Glasrosen. Das habe ich zwar noch nicht gesehen, aber die wenigen Glasrosen sind schon verschwunden. Leider vertragen sich die beiden nicht gut. Sie fressen zwar zusammen, aber sie schwimmen nie zusammen rum und haben unterschiedliche Schlafplätze. Sobald einer der beiden die "Schlafhöhle" des anderen anschwimmt, gibt es Stress. Die beiden haben ungefähr die gleiche Größe, sind aber noch lange nicht ausgewachsen.

    Da ich widersprüchliche Angaben zum Geschlechterwechsel finde, weiß ich nicht ob die sich vielleicht noch zusammenraufen. Hat jemand Erfahrung mit dem Verhalten von jungen Falterfischen?

    Schöne Grüße
    Mirco

    Hallo Bernhard,

    ich habe ein Quarantänebecken (ohne Fische) für Korallen und ein Quarantänebecken für neue Fische => Ein gebranntes Kind scheut das Feuer!

    Leider sind mir in dem Korallen-Quarantänebecken zwei Korallen verhungert.
    Verlust => 35€
    Gesunder Fischbesatz => unbezahlbar

    Schöne Grüße
    Mirco

    Hallo Sven,
    die Ocellaris gehen bei mir noch nicht mal an Mandarinfische, wenn sie ein Gelege bewachen. Das machen noch nicht mal meine Sattelfleck-Anemonenfische und die sind deutlich aggressiver.
    War er denn gut genährt oder sehr dünn? Ist er vielleicht vor Schreck aus dem Becken gesprungen?
    Schöne Grüße
    Mirco

    kleinen Kunststofflager im Ar…!

    Meinst du die "Keramikachse"? Die brechen bei meinen UP 300 und 500 auch regelmäßig, aber das liegt an mir. Zum Glück kann man die einzeln kaufen.

    Wenn man etwas richtig gutes haben will, kommt man an Royal Exclusiv oder Abyzz nicht vorbei. Meine Erfahrungen mit Abyzz sind noch überschaubar, aber ich kann bis jetzt absolut nichts negatives berichten. Von RE habe ich sehr viele Pumpen in meinen Becken und auch die alten (gebraucht gekauft) Pumpen liefen bis jetzt immer ohne Probleme. Bei einer neuen Pumpe ist zwar mal etwas kaputt gegangen, aber dafür gibt es den super Service. Mit vielen anderen Herstellern von günstigen Pumpen habe ich schon genug schlechte Erfahrungen gemacht. Man bekommt immer was man bezahlt.

    Für Strömungspumpen verwende ich je nach Bedarf überwiegend günstige Hersteller, weil es von RE und Abyzz keine kleinen Pumpen gibt. Als Förderpumpe und Abschäumerpumpe verwende ich nur noch hochwertige Pumpen von Royal Exclusiv und Abyzz. Mein Besatz ist für mich wesentlich mehr Wert als eine hochwertige Pumpe und seit dem bei mir eine günstige Förderpumpe ausgefallen ist, verlasse ich mich nur noch auf hochwertige Technik.

    Schöne Grüße
    Mirco

    Hallo Chris,

    ich kann mir nicht vorstellen, dass man Copepoden auf Videos sieht ... höchstens stark vergrößert. Die Copepoden sind winzig klein. An ganz frisch geputzten Scheiben sieht man sie auch nicht.
    Lass doch einfach auf einer Fläche von 20x20cm die Algen an der Scheibe wachsen und beobachte die Fläche täglich. Bei einer Stelle mit Kontakt zum Boden vermute ich eine schnellere Besiedelung als oben.

    Schöne Grüße
    Mirco

    Hallo Don,

    ich habe nichts zu deinen Fischen geschrieben und werde es auch nicht. Du wirst von einigen nicht ernst genommen, weil du sie nicht ernst nimmst. Mach dir doch mal die Arbeit und beantworte die Fragen von Hajo.
    Es ist alles ein geben und nehmen! Wer Fragen stellt und eine Antwort erhofft, muss auch Fragen beantworten.

    Schöne Grüße
    Mirco

    Hallo Hajo,

    effektiv war die 80Watt UVC von Torben auch nicht, sonst hätte er keine Probleme gehabt. Woran das lag kann ich nicht beurteilen.
    Mich werden die ultravioletten Strahlen nicht erreichen (durch Holzkonstruktion sichergestellt). Für das normale Riffbecken ist der Aufwand dafür vermutlich unverhältnismäßig groß, bei meiner Anlage war der zusätzliche Aufwand unverhältnismäßig gering. Ich kann die Effektivität von keinem Gerät messen und das ist für mich derzeit auch nicht wichtig. Ob irgendjemand hier eine Tauch UVC kauft oder nicht, ist mir vollkommen egal. Ich habe davon nichts und lediglich meine Erfahrung geschrieben.

    Schöne Grüße
    Mirco

    Hallo Torben,

    entschuldige, dass ich jetzt erst schreibe. Am Wochenende bin ich nur mit dem Handy online und das schmeißt mich meist sehr schnell aus dem Meerwasserforum raus. Keine Ahnung woran es liegt.

    Ich habe mir die Tauch UVC besorgt, weil sie mir vorn Torsten Luther und bei You Tube: JBL Open House - Verluste in Verkaufsanlagen unter 5 % - Teil 1 bis ? (glaube ich zumindest)
    empfohlen wurde. Sowohl von Torsten als auch in dem Video wird sie empfohlen, obwohl für mich kein wirtschaftlicher Nutzen erkennbar war und ist. Da mir damals täglich 10-20 Ocellaris Nachzuchten gestorben sind, habe ich mich auch nicht mehr auf irgendwelche Werbeversprechen verlassen und mich für die Tauch UVC entschieden. Ich hatte damals dann aber auch gar nicht mehr gewartet ob sie wirklich etwas bringt und die Behandlung so ausgeführt, wie sie mir von einer Tierärztin der Tierärztlichen Hochschule Hannover empfohlen wurde. Bei der Behandlung sollte ich die UVC ausschalten. Somit hat sie damals nichts zum positiven Krankheitsverlauf der Fische beigetragen.

    Mit einem Handelsüblichen UVC- Gerät fließt wenig Wasser an der Lampe vorbei und es wird auch nur ein sehr kleiner Bereich bestrahlt. Dies soll eine starke Keimreduzierung bewirken (z. B. 99%). Das ist für mich so weit logisch und nachvollziehbar. Mit einer Tauch UVC wird wesentlich mehr Wasser bestrahlt. Natürlich wird dadurch nicht das ganze Wasser Keimfrei, aber ich will damit auch lediglich eine Reduzierung der Keime und vor allem eine starke Reduzierung der Schwärmer erreichen. Mir ist nicht bekannt in welchem Abstand die Schwärmer an der Tauch UVC vorbei schwimmen getrieben werden müssen und wie lange. Ich weiß aber, dass die Tauch UVC auch bei einer Entfernung von mehr als 10 cm einen Abschäumerboddy durch die Strahlen beschädigen kann. Es ist also nicht so, dass UVC-Strahlen nur 5cm tief ins Wasser eindringen und danach nichts mehr bewirken.
    Unabhängig davon ist durch den Einsatz einer Tauch-UVC das Wasser bei mir auch immer klarer geworden. Ob das mit einer anderen UVC besser oder schlechter wäre, kann ich nicht beurteilen

    Ich gehe davon aus, dass es eine Glaubensfrage ist, welches UVC-Gerät mehr bringt. Selbst der Nutzen an sich wird teilweise in Frage gestellt. Falls mal jemand heraus bekommt, welches Gerät am besten ist, wäre ich am Ergebnis auch interessiert.

    Schöne Grüße
    Mirco

    Hallo Ralf,

    man darf doch wohl erwarten, dass auch heutzutage selber noch mal die Nase in ein entsprechendes Buch gesteckt wird. Oder nicht...?

    Gruß Ina


    Hallo Ina,
    grundsätzlich stimme ich dir zu. Meine Erfahrung sagt aber, dass dies nicht geschieht. Ich halte den Vorschlag von Ralf sehr gut. So würde sich die Haltungsempfehlungen hier im Forum von den anderen Online - Nachschlagwerken abgrenzen.
    Schöne Grüße
    Mirco

    Dann wird der Blick auch klarer beim nächsten Besuch beim Händler zwecks Vergrößerung der Fischfamilie.

    Hallo Hajo,

    manchmal ist es gar nicht so gut, wenn man alles erkennt.
    Ich war diese Woche in einem Laden, in dem ich in letzter Zeit nicht war und den ich in nächster Zeit auch nicht mehr betreten möchte. Auf die Frage "Kann ich Ihnen helfen" ist aus meinem Mund nur noch ein "nein danke" gekommen und ich bin gefahren. Die Falterfische sind mit dem Maul nach oben geschwommen und von den (geschätzt) 10 Mandarinfische (Synchiropus splendidus) haben sich zwei zwischen die Frontscheibe und Steine gequetscht um den Attacken der Artgenossen zu entgehen. Natürlich ohne Erfolg. Je mehr man weiß und erkennt, desto trauriger ist der Besuch in einigen Läden.

    Schöne Grüße
    Mirco

    Hallo Torben,

    vielen dank für die selbstkritische Aufarbeitung. Das hilft vielen bestimmt ähnliche Fehler zu machen.
    Ich glaube ich weiß warum du zu lange gewartet hast. Es wird ständig etwas anderes empfohlen, weil jeder andere Erfahrungen macht.

    Es gibt Fälle (ich hatte ihn auch schon) bei denen die Pünktchen mit UVC, Ozon, Knoblauch, Weichkorallenbestand usw. verschwinden. Also ohne Medikamente. Meine eigene Forderung "in so einem Fall mal einen Fisch untersuchen zu lassen" habe ich auch nicht befolgt. Somit weiß ich nicht ob es wirklich Cryptocaryon irritans war. Ich weiß aber, dass ich die aufgezählten Gegenmaßnahmen so schnell wie möglich umgesetzt habe. Vielleicht lag der Erfolg auch daran?

    Bei meinen früheren extremen Problemen habe ich es untersuchen lasen, hatte definitiv Cryptocaryon irritans und es auch nur mit Medikamenten (ins Wasser) in den Griff bekommen. Vielleicht habe ich da zu lange mit dem Einsatz von UVC, Ozon usw. gewartet. Da waren auch aber auch nur wenige Korallen vorhanden und ich habe einige Fische verloren.

    Dann gibt es noch den Fall, bei dem die Punkte nichts mit Cryptocaryon irritans zu tun haben. Bei mir waren es ein paar Sandkörner auf dem Fischschuppen. Wenn man mit Cryptocaryon irritans noch keine Erfahrung hat, erkennt man das vermutlich auch nicht sofort. Ich kann mir vorstellen, dass auf einigen Fischen ähnliches ist und das nicht richtig erkannt wird.

    Wegen den früheren starken Problemen mit Cryptocaryon irritans habe ich lange Zeit nicht an eine Behandlung ohne Medikamente geglaubt. Durch deine Probleme beschäftige ich mich wieder aktiv mit dem Thema und befürchte, dass das Thema zu umfangreich ist um es mit ein paar Sätzen zu erklären. Mit einer guten Quarantäne kann man das Risiko für den vorhandenen Besatz aber in jedem Fall drastisch reduzieren.

    Schöne Grüße
    Mirco

    Hallo zusammen,

    falls es jemand interessiert: Ich habe mit der Amalgam Tauch UVC 52 oder 51 Watt Rota 51cm lang (Neue Variante B) mit Kunststofffassung sehr gute Erfahrungen gemacht. Das ursprünglich verbaute Edelstahlgehäuse hatte relativ schnell Rostspuren. Durch einschmieren mit Silikonfett von RE, konnte ich die Lebensdauer verlängern. Wenn hier jemand eine Firma kennt die Amalgam Tauch UVC 52 oder 51 Watt Rota 51cm lang (Neue Variante B) mit Kunststofffassung verkauft, wäre ich natürlich auch Interessiert. Die Watt Angaben waren bei meinem damaligen Händler unterschiedlich, deshalb weiß ich nicht was richtig ist.
    Vielleicht wäre das auch etwas für das Becken von Torben. :winking_face:

    Schöne Grüße
    Mirco

    Hallo Marco!

    Hast Du einen Link zu der von Dir verwendeten Tauch-UVC?

    Hallo Reinhard,
    ich vermute du meinst mich.
    Der Händler hatte eigentlich nur Tauch-UVC mit einem Gehäuse aus Edelstahl. Für mich hat er dann ein Gehäuse aus Kunststoff fertigen lassen und diese Gehäuse auch eine Zeitlang in seinem Onlineshop angeboten. In den letzten Monaten hatte er dann aber nur noch Gehäuse aus Edelstahl und jetzt komme ich gar nicht mehr auf die Seite. Torsten hatte irgendwo einen Link für Tauch-UVC geschrieben, aber mir fällt nicht ein wo das war. Ich muss bei Gelegenheit mal suchen.
    Schöne Grüße
    Mirco

    Hallo Torben,

    "meine" damalige Tierärztin hat gar nichts von Malachitgrün im Futter gehalten. Sie war der Meinung, dass es ins Wasser muss und so habe ich die Fische auch erfolgreich behandelt. Ob es jetzt noch hilft kann ich nicht sagen, aber ich würde auch irgendetwas machen. Entweder das ganze Becken behandeln (nur ohne Korallen möglich) oder umsetzen und behandeln. Mich wundert, dass die UVC bei dir nichts bringt. Bei 80 Watt hätte ich mit einem Effekt gerechnet oder ist die Röhre schon alt?

    Schöne Grüße
    Mirco

    Edit: Nimm mich mal als Freund an, damit ich dir eine PN schicken kann.

    Hallo Torben,

    ich betreibe eine kleine Anlage mit mehreren Becken in denen ich Fischpaare halte um den Nachwuchs aufzuziehen. Das Wasser aus den Becken läuft in ein Technikbecken, in dem der Abschäumer steht. Von da wird zu einem "Verteilungsbecken" hochgepumpt. Von dem Verteilungsbecken läuft das Wasser zurück zu den Becken mit den Paaren. In dem Verteilungsbecken habe ich mir mit Lichtrasterplatten und Tonplatten eine Halterung gebaut, damit die Tauch-UVC nicht auf dem Boden liegt und nicht durch die starke Strömung gegen eine Glasscheibe schlägt. Die Tonplatten sorgen dafür, dass die leichten Lichtrasterplatten sich nicht bewegen und dass die Tankdurchführung (PVC) nicht von den UVC- Strahlen zerstört wird. So kommen die UVC-Strahlen nur auf die Lichtrasterplatten, Tonplatten, das Glas und die Silikonnähte. Bis jetzt konnte ich noch nicht feststellen, dass das Silikon sich dadurch irgendwie verändert. Letztes Jahr hatte ich die Tauch-UVC im Technikbecken neben einem sehr guten Abschäumer von Royal Exclusiv liegen. Das die Strahlen den Abschäumer beschädigen, hätte ich mir eigentlich denken können. Einige PVC Rohre hatten sich durch die Strahlen auch verfärbt, deshalb bin ich inzwischen sehr vorsichtig damit.

    Dieser Aufbau garantiert natürlich nicht, dass sich irgendwelche Krankheitserreger von einem aufs andere Becken verteilen. Deshalb kaufe ich nur Fische aus Becken bzw. Anlagen in denen ich keinen kranken Fisch sehe. Wie du schon weist bevorzuge ich Fische aus Privatbecken, weil da das Risiko eines Ausfalls dann noch niedriger ist. Wenn die Fische schon ein paar Tage beim Händler schwimmen, sieht man viele Krankheiten. Natürlich hilft es auch nichts, wenn der Fisch 2 Wochen beim Händler schwimmt und kurz vor dem abholen neue Fische in die Anlage kommen. Deshalb kommen diese Fische zusätzlich noch eine Zeit lang in ein Quarantänebecken.
    Als noch kein Fisch in meiner neuen Anlage war, habe ich ein paar Fische aus Bestandsauflösungen gekauft und in die neue Anlage eingesetzt. Da mir nichts aufgefallen ist, habe ich danach die Fische aus der alten Anlage in die neue Anlage umgesetzt. Leider habe ich damit viel zu kurz gewartet und einzelne Fische haben Pünktchen bekommen. Ich gehe von Cryptocaryon irritans aus, habe es aber nicht untersuchen lassen. Mit dem oben beschriebenen Tauch-UVC (ca. 50 Watt), einer zusätzlichen 15 Watt UVC (direkt am betroffenen Becken angeschlossen) und Ozon sind die Punkte nach einer Zeit wieder verschwunden. Zu dem Zeitpunkt waren ca. 1000l Wasser in der Anlage, der Fischbesatz nicht übermäßig hoch und es waren relativ viele Weichkorallen in dem Becken. Vielleicht hatten die Korallen auch einen positiven Effekt gehabt. Trotzdem bleibt für mich jetzt die Unsicherheit, dass ich immer noch Cryptocaryon irritans in meiner Anlage haben könnte.

    In meiner alten Anlage hatte ich vor 2 Jahren Cryptocaryon irritans (Fischuntersuchung in Tierärztlicher Hochschule). Damals habe ich mit sehr vielen Behandlungen mit Malachitgrün (von Tierärztin verschrieben) die Pünktchen erfolgreich bekämpft. Anschließend habe ich noch die von der Tierärztin verschriebene Behandlung mit einem anderen Medikament vorgenommen. In der Anlage habe ich später erfolgreich einige Fische nachgezogen und habe nie wieder einen Punkt gesehen. Deshalb vermute ich, dass die weit verbreitete Meinung "Cryptocaryon irritans ist latent vorhanden" nicht stimmt. Wenn diese Krankheit immer wieder auftritt, kann das an unterschiedlichsten Faktoren liegen (neue Fische, Lebendfutter, neue Korallen usw.). Dies ist jedoch ausschließlich meine Meinung und ich bin kein Tierarzt, Biologe oder ähnliches. Für meine neue Anlage kann ich nicht ausschließen, dass Cryptocaryon irritans latent vorhanden ist, weil ich hier nie eine erfolgreiche Behandlung vorgenommen habe. Spätestens wenn sich wieder einige hundert Nachzuchten in der Anlage tummeln werde ich Gewissheit haben oder mich wieder mit der Behandlung beschäftigen müssen.

    Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass noch mehrere Wochen nach dem Ende der Behandlung Fische gestorben sind. Es könnte sein, dass diese Ausfälle mit dem Malachitgrün zusammen hängen. Wenn man aber sieht wie viele Fische an Cryptocaryon irritans gestorben sind (über 200 kleine Ocellaris und einige Paare) und wie viele die Behandlung erfolgreich überlebt haben und auch heute noch leben, rechtfertigt dies den Einsatz aus meiner Sicht. Sollte in meinem Quarantänebecken irgendwann ein Paar mit auffälligen Symptomen sein, werde ich es aber vermutlich mit der Wannenmethode versuchen. Mit mehr als 10 Anemonenfisch - Paaren war das damals aber nicht möglich.

    Schöne Grüße
    Mirco

    Hallo Torben,

    eigentlich finde ich die von Armin an mehreren Stellen beschriebene Wannenmethode sehr gut, aber ich habe mich auch noch nicht getraut sie anzuwenden, weil es natürlich auch viel Stress ist und man das Wasser frühzeitig vorbereiten muss.

    Wenn du für dein großes Becken eine angemessene UVC-Lampe geplant hast, könntest du die schon jetzt besorgen und anschließen. Ich bevorzuge eine Tauch UVC. Die darf aber nicht auf die Kunststoff (z. B. Abschäumer) leuchten, weil dadurch die Oberfläche beschädigt wird. Falls du wissen willst wie ich sie eingebaut habe, schreib mir einfach. Torsten hat mit seiner Riffkeramik auch einige mögliche Konstruktionen gezeigt. Von ihm habe ich auch den Tipp.
    Vielleicht bekommst du das Problem so auch ohne Medikamente gelöst.

    Schöne Grüße
    Mirco

    Hallo Oliver,

    der Vergleich von Ostseewasser zu Nordseewasser ist natürlich nicht richtig, aber der von dir beschriebene Effekt (bezogen auf die Korallen) mit "deinem" Meerwasser wurde schon vor vielen Jahren bei der Verwendung von Ostseewasser beobachtet. Deshalb glaube ich im Gegensatz zu vielen anderen an einen positiven Effekt.

    Das irgendwelche "Laien" aus irgendeinem Beitrag (auch meinem) falsche Rückschlüsse ziehen, ist immer möglich. Das kann aber auch bei Gesprächen nicht ausgeschlossen werden. Die einen sehen jeden Beitrag hier als Werbung für ein Produkt an und die anderen sehen die kritischen Beiträge als Verleumdung. Das war aber auch bei jeder Riffdeko, Kohlenstoffquelle, jedem Livesand, Lebendgestein, Totgestein, Korallenbruch, Salz, Spurenelement, technischem Gerät usw. so. Die Zeit wird zeigen was sich davon bewehrt und was verschwindet.

    Schöne Grüße
    Mirco

    Nein Mirco, man kann gut und gern davon ausgehen, daß man sich durchaus Krankheiterreger in´s Becken holt, jedenfalls solange der Anbieter behauptet, daß auch noch ´ne Menge "Plankton" in seinem Wasser vorhanden ist.

    Nun, ausschließen kann man eigentlich nie etwas.

    Hallo Oliver und Torsten,

    ich verstehe nicht warum ihr euch streitet. Ihr wisst beide, dass man sich mit unbehandeltem natürlichem Meerwasser Krankheitserreger ins Becken holen könnt. Das entnehme ich zumindest den zitierten Zeilen. Ich habe die frage gestellt, weil man das Wasser natürlich auch behandeln kann (z. B. mit UVC). Damit will ich nicht sagen, dass ich eine Behandlung für sinnvoll halte. Auf die Frage bin ich natürlich nicht einfach so gekommen. Ich habe mir vor 2 Jahren Wasser und Garnelen aus der Ostsee mitgebracht und in meine Anlage geschüttet. Danach hatte ich starke Probleme mit Pünktchen (Cryptocaryon irritans). Wenn ich mich richtig erinnere, war Torsten an dem Tag wo ich das Wasser entnommen hatte, ein Fisch mit starkem Pünktchen - Befall aufgefallen.

    Mir ist das erst viel später bewusst geworden. Natürlich kann ich nicht ausschließen, dass ich Cryptocaryon irritans schon vorher mit einem Fisch mir eingefangen habe. Ich hatte aber zu der Zeit keine Fische gekauft, deshalb vermute ich eher nicht. Aus meiner laienhaften Sicht können die Schwärmer sowohl im Wasser, aber auch die Vorstufe auf den Garnelen gewesen sein. Das anheften an Substrat kann ja auch an den Garnelen erfolgen. Inzwischen gehe ich davon aus, dass in einem Becken mit umfangreichen Korallenbesatz und einer Leistungsstarken UVC das Thema Cryptocaryon irritans nicht so kritisch ist, wie es damals bei mir war.

    Inzwischen habe ich für mich entschieden, dass ich natürliches Meerwasser in Korallenbecken nochmal ausprobieren möchte. In eine Fischanlage (Zucht) werde ich natürliches Meerwasser und lebende Garnelen (aus dem Meer) aber nur einsetzen, wenn sie ausreichend lange keinen Kontakt mit Fischen hatten.

    Schöne Grüße
    Mirco

    Hallo Oliver,

    danke für diesen sehr interessanten Beitrag. Du hast im vorletzten Absatz geschrieben, dass die Abschäumung "regulierend eingreift". Hält der Effekt in Becken ohne Abschäumer länger an?

    Kann ausgeschlossen werden, dass man sich mit dem natürlichen Meerwasser Krankheiten in die Anlage holt?

    Schöne Grüße
    Mirco

    Hallo zusammen,

    ich würde mich immer für die stärkere UVC entscheiden und dann den Durchfluss sinnvoll einstellen. Ob der verhältnismäßig große Durchfluss bei De Bary alle Schwärmer tötet, kann ich nicht beurteilen. Ich würde aber auch weniger Wasser durch die Lampe pumpen, damit die Schwärmer ausreichend bestrahlt werden.

    Bei den extrem starken Strömungen in unseren Becken kann ich mir allerdings nicht vorstellen, dass das Absaugen in Bodennähe etwas bringt. Welcher Fisch schwimmt denn überwiegend am Boden bei den Schwärmern? Eigentlich sind da die Grundeln, Leierfische usw., aber die sind weit aus weniger krankheitsanfällig als Doktorfische. Die Doktorfische sind viel mehr im Freiwasser unterwegs oder picken am Aufbau. Natürlich picken sie auch am Boden, aber bei mir machen sie das maximal 25% der Beleuchtungszeit und wenn die Schlafhöhlen nicht am Boden sind, verbringen sie noch weniger Zeit am Boden. Am Aufbau könnte die Konzentration der Schwärmer ebenfalls höher sein. Aber Saugen wir das Wasser jetzt am Riffpfeiler ab oder neben der Schlafhöhle?

    Als gebranntes Kind gehe ich aber kein Risiko ein und habe eine Tauch-UVC immer in Betrieb (Wasser vom Überlauf) und schalte bei Bedarf (Auffälligkeiten) eine weitere UVC Lampe an, für die ich das Wasser vom Boden absauge. Ob das Absaugen knapp über dem Boden mehr bringt ist mir egal. Mir geht es vorrangig um die zusätzliche UVC. Solange nur ein Fisch betroffen ist, leite ich das mit der UVC behandelte Wasser da hin wo sich der Fisch häufig aufhält.

    Schöne Grüße
    Mirco

    Meinst du nicht, dass von allen drei methoden die Pellets am einfachsten zu handlen sind? Ich könnte die Pumpe einfach ausschalten und fertig... Wie würde ich denn den Wodka aus dem System filtern? Bitte korrigiere mich, wenn ich hier einen Denkfehler habe.

    Hallo Kobe,

    Wodka muss du täglich zugeben, also kann man die Menge sehr leicht reduzieren. Mit Pellets habe ich keine Erfahrung, aber es ist bestimmt nicht gut, wenn man die Pumpe abstellt und die Pellets vor sich hin gammeln.

    Schöne Grüße
    Mirco

    Hallo zusammen,

    ich finde den Begriff Fischsuppe unpassend. Soll man 5 x 1000l Becken aufstellen um 5 unterschiedliche Doktorfischpaare mit unterschiedlichen Lippfischen usw. zu halten? Ein großes Becken mit vielen unterschiedlichen Arten ist doch viel interessanter. Artenbecken sind eh Unsinn. Setzt man ein schreckhaftes Paar in ein Becken, herrscht regelmäßig Panik. Gemeinsam mit ein paar Zwergbarschen, Lippfischen usw. im Becken beginnt der Kampf ums Futter und der Pfleger wird ignoriert bzw. das Futter wird schon aus der Pinzette gerissen.


    Schöne Grüße
    Mirco

    Hallo Klaus,
    von neu hat Torsten doch gar nichts geschrieben?
    Schöne Grüße
    Mirco


    [quote='Korallenwelt','index.php?page=Thread&postID=675286#post675286']Interssant ist, daß man hier wirklich fast alle Erfindungen, die deutsche Abschäumerhersteller so in den letzten 20 Jahren gemacht haben, in einem hübschen Gerät aus Fernost vereint findet.

    Wie würdest Du also vorschlagen vorzugehen, um einem solchen (durchlebten) Problem künftig aus dem Wege zu gehen, wenn ich alles neu mache??

    Hallo Jan,

    mit einem kleinen Fischbestand beginnen, Regelmäßig die Wasserwerte überprüfen, das aus den Büchern gewonnen Wissen anwenden und bevor irgendwelche Chemie zum Einsatz kommt lieber hier nochmal fragen.

    Was für Filter kann man eigentlich für 7500€ kaufen, die das Becken retten sollen? Auch wenn es sich vielleicht nicht so anhört, ist die Frage durchaus ernst gemeint. Ich glaube zwar nicht, dass man das Becken damit "schlagartig" wieder hinbekommt, aber vielleicht ist etwas nützliches dabei, dass ich noch nicht kenne.

    Schöne Grüße
    Mirco

    Hallo zusammen,

    da ich anfangs auch meine Glasrosen vernachlässigt habe, musste ich mich notgedrungen mit deren Feinden beschäftigen. Bei mir ändert sich das Fressverhalten der Feilenfische sehr oft. In einem Becken hatte ich anfangs ein paar Glasrosen. Dann habe ich einen Feilenfisch eingesetzt und es wurden immer weniger. Er hat dann alle gefressen an die er ran kam. Im Filterschacht konnten aber einige überleben. Nach ein paar Monaten waren die Glasrosen aber plötzlich wieder da und der Feilenfisch hat sie einige Monate ignoriert. Da es nur wenige Glasrosen waren, habe ich abgewartet. Inzwischen ist das Becken wieder Glasrosen frei. Irgendwo überleben aber bestimmt ein paar Glasrosen. Dieses wechselnde Interesse und Desinteresse an Glasrosen habe ich jetzt schon bei vielen Feilenfischen beobachtet. Deshalb macht es manchmal Sinn abzuwarten. Wenn es zu schlimm wird, kann man Aeolidiella stephanieae einsetzen. Diese Fressen die Glasrosen immer, aber bei mir sind die Schnecken immer relativ schnell verschwunden. Vermutlich wurden sie von den Pumpen zerstückelt.

    Es gibt berichte, dass Aeolidiella stephanieae von glasrosenfressenden Fischen und Garnelen gefressen werden. Ob das stimmt habe ich nicht ausprobiert. Wenn das stimmt, sollte man sich für Aeolidiella stephanieae oder Feilenfische, Lysmata wurdemanni usw. entscheiden.

    @ Torben: Ich suche noch ein Falterfischpaar. Wenn sie Frostfutter fressen, gesund sind und du sie nicht mehr haben willst, melde dich bitte. Ich bezahle gerne den üblichen Ladenpreis und hole sie auch ab, wenn es nicht viel zu weit entfernt ist.

    Schöne Grüße
    Mirco

    Hallo Torben,

    guck dir mal im Meerwasserlexikon und in den Läden die Ctenochaetus an. Ich finde da gibt es einige schöne Arten. Es muss ja nicht jeder Fisch bunt sein. Mir gefällt der Ctenochaetus strigosus am besten und deshalb pflege ich ihn auch. Vor kurzem habe ich in einer Dokumentation eine Gruppe Ctenochaetus strigosus zusammen mit einer Gruppe Zebrasoma flavescens beim Putzen eines Schildkrötenpanzers gesehen. Das sah unbeschreiblich gut aus. Im Aquarium funktioniert so eine Gruppenhaltung natürlich nicht, aber aus meiner Sicht braucht sich da ein Zebrasoma C. strigosus beim Thema Schönheit auch nicht verstecken.

    Schöne Grüße
    Mirco