Beiträge von Steffen Schwarz

    meine Tubi geht eigentlich jeden Abend so gegen 20 Uhr auf und kann dann direkt mit Artemia, rotem Plankton oder sonstwas gefüttert werden.
    Manchmal ist sie bis morgens auf, manchmal nicht.

    Oft habe ich das Gefühl dass die Polypen die nichts abbekommen haben länger offen bleiben als die die was fangen konnten. Ich muss mal testen ob sie auf Cyclop eeze reagiert.

    also die Demoisellen sind ja nun schon drin,
    eine Anemone braucht in der Tat recht viel Platz und genau daran mangel es in kleinen Becken als erstes. Würde ich bei meiner (und deiner) Beckengrösse auch nicht mehr einsetzen obwohl bislang alles gut gegangen ist.

    ich bin auch der Meinung dass es eine paractaea monodi ist,
    ich hab selber so eine im Becken und die sieht exakt aus wie deine und die Bilder die Rüdi mal davon gezeigt hatte.

    Ich kann ihr bislang nichts anlasten aber ich füttere sie auch hin und wieder.
    Das Tierchen ist auch nicht sehr scheu und nimmt mir das Futter direkt aus meiner langen Pinzette wenn ich ihr was anbiete.
    Momentan hat sie sich gerade wieder mal verbarrikadiert und ich nehme an dass sie sich wieder mal häutet, sollte sie wohl weniger füttern :grinning_squinting_face:

    Ich werde sie auf jeden Fall im Becken lassen, genauso wie die 3 unbekannten hellen Krabben die unter meiner Quadricolor wohnen.

    edit: hier nochmal ein Bild von meiner Krabbe :

    Zitat

    Original von Marroc
    Hallo,

    Betrieb ganz ohne AS.
    Erfahrungen: nur die Besten :smiling_face:

    Gruß
    Reinhard

    Zitat


    Hauptbecken:
    1 x 4 ATI 54W Powerbalken (3 Aquablue Spezial, 1 Blue Plus)
    1 x ATI 39Watt (Aquablue Spezial) – dimmbar
    1 Tunze Stream 6000 (7000 L/h) + Singlecontroller 7091 / 1 Eheim 1250
    ATI Twister Abschäumer

    :confused_face: was jetzt ?

    bei mir hat es auch geklappt relativ früh eine quadricolor samt 2 ocellaris einzusetzen aber ich würde es trotzdem niemandem als Erstbesatz empfehlen.
    Kann aber natürlich klappen - ich hatte auch nach 3 Wochen die ersten Steinkorallen drin - die leben auch noch. Würde ich aber auch keinem empfehlen. :grinning_squinting_face:

    eine Anemone als Erstbesatz ist keine besonders gute Wahl.
    Ich habe zwar selber recht früh eine Quadricolor eingesetzt aber zumindest nicht als Erstbesatz. Wenns nach der Anemone geht könnte sie sicher ganz auf die Anemonenfische verzichten. :grinning_squinting_face:
    Es wird meistens empfohlen erst die Anemone im Becken zu etablieren und erst wenn diese sich "eingelebt" hat die Parasiten einzusetzen :winking_face:

    haben wir doch wieder die Ausfahrt "philosophisches geplänkel" genommen :winking_face:

    Ich ziehe meinen Hut vor denen die ein Becken naturnah einrichten und bei denen das dann auch noch gut aussieht.
    Mir ist es eigentlich wurscht ob sich meine Fische in der Natur in unterschiedlichen Weltmeeren tummeln. Solange sie sich nicht gegenseitig umbringen ist die “ausländische” Gesellschaft wohl ihr kleinstes Problem in meinem quadratischen “Unterwasserknast”

    Bei den Korallen bin ich auch egoistisch genug, dass es mir gefallen muss und ich würde nicht tatenlos zusehen wie sich das Becken zu einer Monokultur entwickelt nur weil eine Art am besten klarkommt und die anderen Verdrängen kann.

    Das Riff aus dem besagten Becken sollte man in drei teile brechen und dann so wie es ist in ein 2-3x so grosses Becken stellen. Das wär klasse :grinning_squinting_face:

    ich halte auch eine schwarze Seegurke und bislang gedeiht sie prächtig.
    Trotzdem werde ich immer ein wenig nervös wenn wieder mal ein Einsiedler mit seinen spitzen Beinchen auf der weichen Gurke "rumtrampelt".
    Mein Gürkchen hält sich auch ausschliesslich auf dem Sandboden auf, hält sich meistens noch irgendwo am Gestein oder am Glas fest und kann somit kaum in eine Pumpe gelangen.

    im Lexikon steht die Sache mit der Gefährlichkeit in der Beschreibung der Gruppe der Seewalzen

    Zitat

    .....Sie sind aquaristisch gesehen eigentlich eine Besonderheit, da die meisten von Ihnen durchaus in der Lage sind einen ganzen Fischbestand dahinzuraffen. Dies liegt nicht nur - wie oft vermutet wird, an einer Beschädigung oder dem Tod der Seewalze, sondern kann auch durch das ablaichen der Seewalze geschehen. Und wer weiss schon vorher wann und vor allem warum ein Tier laicht ? Das kann bisweilen auch durch ein unwohlsein geschehen, wenn nämlich dann die Seewalze meint Ihre Nachkommschaft sichern zu müssen. Es sollte daher jedem Tierpfleger klar sein das dies bei der Pflege von Seewalzen passieren kann. Das bekannteste Gift ist dabei das Holothurin und das Holotoxin. Beide Gifte greifen die empfindlichen Epithelien der Fischkiemen an. Hierbei wird dann die Sauerstoffaufnahme blockiert, es kommt dann zum ersticken der Fische. Dann lieber auf die Pflege ganz verzichten oder in speziellen Aquarien - ohne Fische - pflegen. Es gibt vermutlich Ausnahmen die aber unserer Ansicht nicht zu 100% gesichert sind. Es sieht aber so aus das die gelbe Seewalze Colochirus robustus nicht giftig zu sein scheint. Zumindest wird bisher nicht von Unfällen berichtet. Diese Seewalze filtriert nur und bleibt normal an einer einmal eingenommenen Stelle sitzen. Hier muss auf jeden Fall zugefüttert werden um das Tier nicht verhungern zu lassen. Vor allem Plankton, Planktonersatz und Staubfuttersorten wären hier eine gute Möglichkeit. Ebenso beliebt in der Aquarienhaltung ist die rosa Seewalze Holothuria edullis. Und zwar vor allem dadurch das sie sich hervorragend zur Reinigung des Bodengrundes eignet. Aber auch hier gilt Vorsicht: Sie ist ebenfalls in der Lage den Fischbestand dahinzuraffen, zumindest wird das angenommen.

    Ich habe in meinem Becken zwei Ableger einer flach wachsenden Montipora hoffmeisteri die beide sehr gut wachsen.
    Eine davon umwächst jetzt gerade den Fuss einer Montipora digitata - rot und diese reagiert darauf scheinbar nicht ganz so toll. Dort wo die Korallen kontakt haben wird die digitata weiss.
    Ich hab gerade kein Bild zur Hand aber das kann ich nachreichen.

    Muss ich mir jetzt sorgen machen dass sich das Absterben weiter ausdehnt oder bleibt das normalerweise auf den Teil beschränkt der umwachsen wird.
    Ich würde da nämlich nur ungern eingreifen und lieber zusehen was daraus entsteht. Wäre aber sehr Schade um die schon recht grosse digitata wenn sie weiter absterben würde.
    Ich hoffe auch die hoffmeisteri wächst nur flächig weiter und nicht an der digitata hoch.

    Ich find das Becken geil, allerdings wäre es schöner wenn drumherum noch mehr Schwimmraum für die Fische wäre.
    Eine Diskussion was nun "schön" oder "Kunst" ist halte ich allerdings für Unfug,
    ein solches Becken mit diesen Farben zu erhalten ist sicher nicht weniger schwierig als ein Fischbecken mit Weichkorallen zu pflegen.

    Interessant wäre halt ob er die die grossen Stöcke aus Ablegern gezogen hat oder ob da schon grosse Stöcke im Handel gekauft wurden.
    Da scheidet sich bei mir dann die "Kunst" vom Kommerz. :smiling_face:

    mit was fütterst du die Artemien?
    hast du dir das schon überlegt?
    ich würde das auch mal versuchen aber möchte nicht gleich irgendwelches Spezialfutter kaufen. Naplien ziehen ist kein Thema, da hab ich so ne AUfzuchtschale aber danach - was füttern? Geht das nicht auch mit "Hausmitteln" ?

    Also ich habe die Ansaugung meiner Nachfüllanlage in einem 5l Kanister mit Osmosewasser hängen obwohl das nicht besonders lange reicht im Sommer.
    Da der Fühler für die Nachfüllanlage im Hauptbecken hängt und dort theoretisch von Tieren ausgelöst oder blockiert werden kann, werden so im Unglücksfall nur 5l Wasser reingepumpt und nicht mehr.
    Dadurch sollte das Becken nicht überlaufen und der Dichteabfall wäre auch nicht so gross. Wenn ich mal länger weg bin muss natürlich was grösseres dran.
    Auch so wäre ein grösseres Gefäss bequemer aber das ist mir zu unsicher.