Beiträge von Steffen Schwarz

    ich habe mir gestern die selbe Frage gestellt.

    SPS kann jeder (zumindest ist es nichts besonderes mehr) - was ist wohl das nächste ?
    Ich glaube nicht dass es Nachzuchten verchiedener Fische sein werden,
    das ist und bleibt wohl was für Freaks bzw. Experten mit viel Zeit.

    Azooxanthelle Weichkorallen schon eher, da erwarte ich noch einiges an Fortschritten. Ob das was für die breite Masse wird ist aber auch fraglich.

    Vielleicht geht der Trend auch eher wieder zu mehr Fisch und weniger Bonbonkorallen. Vorhersagen kann das wohl keiner :winking_face:

    also bei unserem Leitungswasser in Stuttgart verfärbte sich der Salifert Si-Test nach dunkelblau - ausserhalb der Skala.

    Auch das vollentsalzte Wasser aus der Hausanlage meiner ehemaligen Uni ergab noch eine sichtbare Färbung.
    Nur das Reinstwasser blieb ganz ohne Farbe.

    Im Aquarium konnte ich dagegen nie Silikat nachweisen,
    obwohl ich das "normale" vollentsalzte Wasser immer verwendet habe.

    Ausser ein paar Belägen in der Einfarphase hatte ich auch nie sichtbare Kieselalgen, aber im Schlammfilter quasi permanent Cyanos.

    @Markus:
    Also wenn ich mich recht entsinne waren deine Beleuchtungsempfehlungen in der letzten Zeit immer die mit den höchsten Wattzahlen.
    Soll kein Vorwurf sein aber woher kommt der Gesinnungswandel ? :winking_face:

    Ich vertrete auch die Ansicht, dass mein Becken nicht von Scheibe zu Scheibe voll ausgeleuchtet sein muss, es reicht mir auch wenn die SPS in den oberen Bereichen gut wachsen.
    Schwimmraum stelle ich auch vor Stellfläche, ich glaube das wächst auch so schnell genug zu.

    Bei 90 Höhe ist aber wahrscheinlich doch einiges an Licht nötig.

    edit:: Matthias Kapaun hat fast identische Beckenmaße und beleuchtet mit 4x 400W HQI - zumindest steht das in seiner sig. :winking_face:
    http://forum.korallenriff.de/profile.php?userid=1452

    Ich würde in dem Fall auch eher zu HQI raten.

    Für eine optimale Ausleuchtung miti T5 bräuchtest du relativ viele kurze Röhren (zB 6x24W ), das kostet neben der Anschaffung auch bei jedem Leuchtmittelwechsel wieder extra Geld.

    1 x 150 Watt HQI und zwei blaue Röhren (zur Not die bestehenden T8) wären evtl. ein guter Kompromiss.

    Vielen Dank für diesen ausführlichen Beitrag Klaus.

    Da steht so viel interessantes drin dass man fast einen Artikel auf Korallenriff.de daraus machen sollte.

    Ich betreibe mein Becken auch mit LS, allerdings habe ich nicht so viel drin wie ich eigentlich für nötig erachtet hatte. Mir fehlt einfach der Platz im Becken da ich nicht alles vollpacken will.

    Momentan kann ich mir ein Becken ohne LS auch nicht vorstellen ich sehe aber die völlig anderen Voraussetzungen bei Großanlagen absolut ein und bin mir sicher, dass man da anders herangehen muss als an eine "Pfütze" wie meine.

    Ich glaube ich wäre nicht geduldig genug für so eine lange Einfahrphase in der es wirklich NIX zu sehen gibt. Wenn man eine große Anlage aber für eine lange Standzeit konzipiert kommt es auf diese Zeit wohl weniger an. Bei mir ist das anders - das letzte Becken stand gerade mal ein Jahr, das aktuelle wird wahrscheinlich auch nicht länger als 3 Jahre stehen vermute ich.

    Ob deine Theorien zu bakteriellen Toxinen etc. zutreffen mögen sei mal dahingestellt, ich finde deine Aussagen schon rein empirisch betrachtet sehr interessant weil es ja scheinbar funktioniert, und das nicht nur in wenigen Fällen oder über einen kurzen Zeitraum.

    Auch deine Ansichten zum Thema "salziger Daumen" vs. durchschnittlicher Aquarianer teile ich. Es gibt viele funktionierende Systeme aber nicht alle taugen für jedermann. Wenn man im Zooladen mitbekommt wieviel manche Käufer (z.T. auch die Verkäufer) von der Materie verstehen (bzw. nicht verstehen) kann so ein System nicht einfach genug sein - zum Wohl der Tiere.

    Gestern habe ich in meinem "Fundus" eine Dose Kaliumhydrogencarbonat entdeckt und mich gefragt ob ich das gefahrlos zu den Ballinglösungen geben kann.
    (ich dachte daran einen Teil des Natriumhydrogencarbonats damit zu ersetzen) ein Schwabe eben :winking_face:

    Ich kam so zu dem Gedanken welche Rolle der Kaliumgehalt im Meerwasser wohl spielen mag aber ich habe keine befriedigende Antwort darauf gefunden.

    Es gibt ja offenbar von Korallenzucht ein Mittelchen um Kaliummangel zu beseitigen aber viel mehr konnte ich dazu nicht finden.
    Auch hier im Forum war nicht sehr viel zu finden.

    Gibt es dazu vielleicht auch aktuelle(re) Erkenntnisse ?

    edit (01/2007): Ja die gibt es inzwischen:
    http://archiv.korallenriff.de/Sindelfingen20…glaser_2006.pdf

    Zitat

    Original von mbb
    moin,

    extra für mich wurde diese woche der neuentdeckte linkia tricolor, ein 15-armiger, wunderschöner gut zu haltender seestern importiert. aber schaut selber:

    das ist ja wohl maximal ein 14,5-armiger Seestern :winking_face:

    nettes Bild

    Zitat

    Original von Willi Feuser
    Hallo Steffen,


    Wie begründest Du diese Aussage?
    Kann es nicht so sein, da Berghias Nahrungsspezialisten sind und deshalb aus Sorgfalt von vielen nicht eingesetzt werden? Und somit können auch nicht viele ihre Erfahrungen bewerten.

    Gruss
    Willi

    Mich hatte das Abschneiden der Berghias in der Umfrage nicht gewundert da ich bislang nur sehr selten von erfolgreichen "Einsätzen" in Riffbecken gehört hatte.

    Ich konnte mich einfach an deutlich mehr Beiträge erinnern bei denen die Schnecken verschwunden waren und nicht die Glasrosen.

    Ich glaube absolut nicht, dass die Schnecken aufgrund von Skrupeln der potentiellen Halter nicht eingesetzt werden. Viele schreckt wohl eher der Preis und die ungewissen Aussichten auf Erfolg.

    meine Xenien vermehren sich auch wie Unkraut,
    im alten Becken die letzten Wochen vor dem Umzug waren sie eher am stagnieren - jetzt eplodieren sie fast.

    Ein Fressfeind wäre da einerseits ne feine Sache aber andererseits möchte ich sie auf keinen Fall ausrotten. Ein wenig eindämmen wäre perfekt.
    Dummerweise verbreiten sich die Biester sogar wenn man sie eigentlich isoliert hält. Plötzlich tauchen sie ganz woanders auf - wenn sie nicht so schön wären hätte ich ihnen schon lange den Krieg erklärt.

    Ich glaube anhand der Farben auch eher an einen Ocellatus aber sicher bin ich da ganz und garnicht.

    Als ich das Männchen zu meinem Stellatusweibchen nachgekauft habe war ich mir auch nicht sicher ob es wirklich passt bis sie angefangen haben zu balzen.

    :smiling_face:

    Die Händlerangaben waren da meistens auch keine Hilfe.

    Zitat

    Original von mbb
    moin,

    ich gebe noch vereinzelt( so ein mal im monat oder weniger) kalkwasser zu, weniger zur kalkversorgung als zum ausfällen von phosphat

    wo schlägt sich das dann nieder bei euch?
    Entstehen dadurch nicht die "gefürchteten" Depots auf denen toll die Algen spriessen ?

    Hallo Whiskey,

    ohne natürliche Feinde und bei ausreichender Fütterung müssen sich die Borstis zwangsläufig vermehren, das geht garnicht anders.

    Mit Fressfeinden ist das in einem Nano natürlich nicht einfach,
    wenn es dich wirklich stört bau dir eine Falle und versuche den Bestand etwas zu dezimieren. Eine Bauanleitung findest du auf Korallenriff.de

    Die Turbellarien würden mir da schon eher sorgen bereiten,
    was wilslt du denn in Zukunft noch alles in dem Becken halten ?

    Zitat

    Original von Stephan Philipp
    Ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen, das weder Tukas noch Dispars so schwer zuhalten sind wie immer behauptet wird.

    ....

    Ich füttere meine Tukas täglich kontinuierlich mit lebenden Nauplien. Dieses Futter wird von den Tukas extrem gut angenommen. Dagegen ist die akzeptanz auf Frostfutter (Artemia, Bosmiden, Cyclops) nur bedingt vorhanden. Ein anderer wichtiger Punkt ist das sie das Futter nur bei voller Strömung gut annehmen.

    Hier sehe ich doch einen gewissen Widerspruch, für den Durchschnittsaquarianer ist Lebendfutter schon ein großes Problem.
    Da gehe ich einfach mal von mir aus. Frostfutter ist da für mich momentan schon das höchste der Gefühle.

    Wäre halt toll wenn diese Fische nur auf Bestellung reinkämen und nicht auf Verdacht, verkauft werden sie allerdings sicher, so schön wie die sind.

    Wie sind denn die Maße des Beckens ?

    Diese Süßwasserbecken haben meistens nur wenig Tiefe was für ein Meerwasseraquarium nicht besonders toll ist.

    Je nachdem was du darin halten möchtest sind 2 Röhren auch nicht besonders üppig und du hast dann wahrscheinlich Probleme die Beleuchtung zu verändern ohne das zugegeben tolle Design zu verschandeln.

    Sieh zu dass du ein bischen mehr Wasser einplanst als rein rechnerisch nötig ist. Den Bodengrund würde ich auch mal mit Salzwasser durchspülen - du wirst überrascht sein was da an Dreck rauskommt.
    Der muß ja nicht unbedingt mit ins neue Becken :winking_face:

    Du könntest anstelle einer Plexischeibe auch ein Stück Lichtrasterplatte drunterlegen, darauf rutschen auch die Steine nicht weg.

    Hallo Ulrike,

    ich hatte ja eine zeitlang die beiden squampinnis und hatte eigentlich nie Probleme mit den beiden. Sie wurden nur morgens und abends gefüttert aber waren trotzdem nicht abgemagert.

    Der Grund den Thread wieder hochzuholen war dass ich gestern bei Flora einen Schwarm (ca. 10) Tukas gesehen habe und feststellen musste, dass das wirklich wunderschöne Fische sind.
    Zum Glück hab ich mich nicht dazu hinreissen lassen die zu kaufen,
    ich wusste nämlich nicht daß die so heikel bzw. anspruchsvoll sind.

    Bei 30€ pro Fisch wäre das allerdings auch nicht gerade billig geworden davon einen kleinen Schwarm anzuschaffen.

    Zitat

    Original von christian fries

    Steffen
    Du hast doch selber Riffkeramik drin und ob man es "zukleistert" hängt ja wohl
    vom Gestalter ab. Ausserdem gings um die Rückwand und die ist doch bei Dir
    auch verkleidet... irgendwie versteh ich Deinen post nicht. :aeh:

    Stimmt, meine Rückwand ist auch verkleidet aber das war halt beim gebraucht gekauften Becken schon so. Im Nachhinein muss ich auch zugeben dass es echt gut aussieht und einiges an Siedlungsfläche für Korallen schafft.
    Es ist ja aber auch nur eine schmale Seite :winking_face:

    Ich meinte eher die Becken bei denen 3 von 4 Scheiben komplett verkleidet sind und man nur noch durch die Frontscheibe reinschauen kann - quasi das Modell "Fernseher". Sowas gefällt mir persönlich nicht.

    Im alten Becken habe ich die Rückwand einfach zuwachsen lassen,
    Xenien dort anzusiedeln ist mir leider nie gelungen, die wuchsen nur sonst überall :face_with_tongue:

    Ich hatte heute beim Händler zufällig die Möglichkeit parallel eine
    Valenciennea sexguttata und eine Valenciennea strigata beim baggern zu beobachten.

    Das ist wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht !

    Die strigata, welche definitiv der schönere Fisch ist, steigt bei jedem Bissen erstmal 15-20 cm auf und lässt denn Sand dann genüsslich auf alles niederregnen was sich in Bodennähe befindet.
    Die sexguttata wirft den Sand genau da wieder auf wo sie ihn aufgenommen hat - kein bischen Aufsteigen zu beobachten.

    Ich habe mich deshalb gegen die wirklich schöne strigata entschieden und stattdessen die relativ unscheinbare sexguttata genommen.
    Leider gab es nur ein Exemplar :frowning_face:

    Claudes Hinweis im Lexikon ist absolut richtig aber so unglücklich fomuliert dass ich ursprünglich gedacht hatte dass genau die strigata im gegensatz zu allen anderen den Sand in Bodennähe ablässt.
    Zum Glück hatte ich den direkten Vergleich :winking_face:

    ich finde dagegen nichts schlimmer als ein rundum mit Riffkeramik zugepflastertes Becken ! Vielleicht fehlt mir die Phantasie aber einen "natürlichen Lebensraum" sehe ich in meinem Aquarium eh nicht :winking_face:

    Die schmale Rükwand meines Raumteilers ist mit einer Riffkeramik versehen,
    somit fällt das Putzen da eh flach und ansonsten gibt es nur Sichtscheiben.

    Ich habe ein Nachtlicht, einen Alpheus Randalli und eine Krabbe. :winking_face:

    Die Krabbe (Monods Rundkrabbe) ist aber harmlos und der Alpheus eh.
    Beide sind auch schon von anfang an im Becken.

    Erschrocken hat sie sich definitiv, ich versteh eben nur nicht wovor.

    das freut mich wenn ich dich unterhalten konnte :winking_face:

    Gestern Abend kurz nachdem das Licht im Becken ganz aus war ist das Leierfischweibchen schon wieder gesprungen.
    Diesmal war aber die Umrandung dran und keiner hat im Becken rumgefingert. Es war noch nicht einmal jemand in der Nähe des Aquariums. Sie ist an die Umrandung gekracht und danach wieder ins Becken zurückgefallen. Ich versteh das nicht, im kleinen Becken ist sowas nie passiert.

    danke für den Hinweis Joe,
    trotzdem haben sie früher nie die Flucht nach oben angetreten.

    Der kleine Blennie entwickelt sich prächtig wie ich finde.
    Er frisst wie ein Scheunendrescher und ist dabei auch alles andere als wählerisch. Wenn der so weitermacht wars das mit seiner schlanken Linie und er sieht doch wieder aus wie ne Wurst mit Flossen :face_with_tongue: