Beiträge von Jörg Kokott

    Hallo Markus & Aquarius,

    vielen Dank erst einmal für Eure Beteiligung. Schade eigentlich, ich dachte, jetzt postet jeder mal seine Wasserwerte und darauf kann man dann die Diskussion aufbauen.
    Ist vielleicht schon was dran mit den nicht gesicherten Werten, aber eigentlich sollte das erst einmal gar nichts machen. Jeder wird doch mal seinen Nitrat oder Phosphatgehalt gemessen haben. Eisen, ist klar, das kann man nicht richtig gut messen, aber das denke ich fällt dann eher in den Bereich der Spurenelementdosierung. Auch das machen ja viele Aquarianer neben den Wasserwechsel und das kann man erwähnen.

    Ich würe vorschlagen, wir fangen einfach mal an, so wie ihr das vorgemacht habt.

    @Markus: Das ist super mit dem extra Becken. Ich würde Dir raten, anstatt Nitrat eine Ammonium-Verbindung zu nehmen, wenn Du eine hast natürlich. Denn Ammonium ist die besser verwertbare Stickstoffverbindung, Nitrat muß nach der Aufnahme erst wieder zu Ammonium reduziert werden. Und aus Ammonium wir eh irgend wann Nitrat. Wie gesagt, natürlich nur, wenn Du sowas eh schon hast.

    Aquarius: Das ist doch schon mal eine Aussage! Hast Du mal probiert, durch verstärkte Fütterung die Nährstoffgehalte anzuheben (mit parallelem Einsatz eines Phopshatadsorbers), um das ursprüngliche Wachstum weder herzustellen?
    Könntest Du auch Deine jetzigen Wasserwerte posten, egal ob die Messung stimmt oder nicht? Das wäre nett.
    Vor allem interessiert mich auch das Ungleichgewicht, dass Du angesprochen hast: Kannst Du das an Wasserwerten fest machen?

    Zitat

    Original von Thomas Chronz

    Hallo Jörg,
    ich war so frei eine Übersetzung in meinem Beitrag nachzureichen. Hätte ich ja auch vorher schon dran denken können.
    Klar, wenn Frank kein Englisch versteht, weiß er ja nicht, ob es um etwas geht, was ihn auf den Plan rufen könnte. :winking_face: Seine Angst kann ich schon verstehen. :smiling_face:

    Ach, stimmt, eine Übersetzung hätte ich auch liefern können. Kommt sofort :grinning_squinting_face: wie unaufmerksam :winking_face:

    Zitat

    Original von Frank Mohr
    Oh sorry i´m a german man. i can not got english and i wanth in this forum german and some users too.
    Gruß Frank

    Mmh, Frank,

    ich habe Dich jetzt nicht so richtig verstanden... Du willst also, das wir Deutsch sprechen, damit Du was verstehst?
    Dann versteht uns aber leider der - im fernen, englschsprachigen Ausland lebende - interessierte User nicht. Und der hat schliesslich gefragt, nicht Du!

    Tja, was ist da wohl wichtiger? Ich glaube, man schreibt ihm kurz auf Englisch, und dann ist das Thema gegessen. Ausserdem kannst Du Dir auch ohne Englischkenntnisse zusammenreimen, das es hier um die Farbtemperatur einer Narva-Röhre geht. Wenn Du so sehr daran interessiert bist, dann kannst Du je den gleichen Beitrag noch mal in Deiner Sprache posten.

    Etwas verwundert ...
    MfG jörg

    Hello Alois,

    sorry, I just noticed you're from New Zealand. But your name Alois sounds a little bit german ...

    Thanks to Thomas who gave the information you've asked for.

    All the best,
    Jörg


    Übersetzung ins Deutsche (Danke Frank)

    Hallo Alois,

    entschuldige bitte, ich habe gerade gemerkt, dass Du aus Neuseeland kommst. Aber Dein Name klingt ein wenig deutsch ...

    Danke an Thomas, der Dir die Informationen gegeben hat, nach denen Du gefragt hast.

    Alles Gute,
    Jörg

    Hallo,

    nein, die Test weisen nur anorganisches Phosphat nach. Organisches Phosphat liegt in organischen Verbindungen vor, und es entsteht erst anorganisches Phosphat daraus, wenn sich diese Substanz "zersetzt" und den Phosphatanteil herausläßt.
    In der Regel ist der Bodengrund oft mit Detritus durchsetzt, das von Bakterien abgebaut wird. Wenn Dein Fisch jetzt den Bodengrund aufwühlt, wird alles mögliche freigesetzt, nicht nur Phosphorverdingungen, sondern auch Stickstoffverbindungen. Makroalgen können so was meist sehr gut nutzen.

    Ich würde einfach abwarten, mal ein oder zwei Tage ober Kohle filtern und dann wirst Du sehen, wie es weitergeht. Irgendwann ist der Bodengrund auch mehr oder weniger durchgewühlt und dann läßt das nach. Ich würde die Spurenelementdosierungen etwas zügeln, damit sich die Algen nicht zu sehr wohl fühlen! Auch einen Wasserwechsel würde ich erst mal nicht machen, weil Du auch hier Spurenelemente nachdosierst.

    Schreibe dann nochmal, wie es weitergeht.

    Zitat

    Original von Daniel_
    Hallo Zusammen!

    Ich habe schon ein paarmal wegen diesen blöden Fadenalgen (Bryopsis) nachgefragt, wie ich diese bekämpfen könnte.... und langsam verliere ich die Geduld! (Betrifft nicht euch, sondern die Fadenalgen! :winking_face: ). Kennt niemand das Ultimative Fadenalgenvernichtungsmittel? (cooles Wort... :grinning_squinting_face: )
    Ich habe da noch ein Fläschchen CORA LIFE MARIN - ALGEN CONTROL welches diesen lästigen Algen sicher das Ende bereiten würde. Aber irgendwie getraue ich mich nicht. Vorallem weiss ich nicht, ob es den Kalkalgen etwas macht???
    Irgend etwas anderes scheint nicht zu funktionieren... Finde kein Tier welche sie frisst, habe einen nicht mehr nachweisbaren Phosphatwert, Filtere über einen Phosphat - Absorber ... u. s. w...

    Hoffe ihr könnt mir helfen! :))

    MfG Daniel

    Bildmaterial: Daniel Walther


    Hallo Daniel,

    wie hoch ist Dein Nitratgehalt und dosierst Du Spurenelemente. Hast Du ausser der Brypsis Korallen im Becken?
    Die Bryopsis ist eine typische Reinwasseralge, die sich v.a. unter guten Wasserbedingungen durchsetzt. Es gibt wirklich kaum Tiere, die da ran gehen, weil sie eine Fraßschutzsubstanz enthält, die kaum ein Viech mag.
    Hast Du einen Kalkreaktor angeschlossen, der vielleicht ein bißchen viel CO2 ausstößt?

    Zitat

    Original von alois
    Hallo


    Was das Kelvin Veranschlagen der narva blauen Birnen t5 ist


    Alois,

    ... :confused_face:

    Du meinst die Blauröhren von Narva (Narva Blau)! Weiß ich ehrlich gesagt nicht. Warum willst Du das wissen? Bei Blauröhren spielt die Farbtemperatur keine wirklich wichtige Rolle!

    Hallo zusammen,

    ich möchte hiermit eine Diskussion anregen, die den Sinn hat, das Thema "Nährstoffgehalte im Meerwasser" etwas intensiver unter die Lupe zu nehmen. Damit spreche ich ein Schlüsselthema an, das nicht nur unter Aquarianern, sondern auch unter Wissenschaftler diskutiert wird.
    Im Allgemeinen zeigt die Erfahrung, das erhöhte Nährstoffgehalte bezüglich Stickstoff, Phosphor und Eisen zu unerwünschtem Algenwachstum und reduziertem Korallenwachstum führen kann. Auch in der Natur sind in vielen Fällen erhöhte Nährstoffeinträge, z.B. durch Dünger aus der Landwirtschaft, Ursache für starkes Algenwachstum (Makroalgen und Phytoplankton) und reduziertes Korallenwachstum.

    Alerdings sind auch aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen auf "Phänomene " gestoßen, in denen eine Phosphatanreicherung in definierten Riffarealen, z.B. im Großen Barriere Riff, zu einem höheren Skelettwachstum von Acropora-Arten geführt hat, obwohl Phosphat im Allgemeinen als Calcifizierungs-Hemmer bekannt ist. Auch über Stickstoff liegen sehr kontroverse wissenschaftliche Ergebnisse vor.

    Nun möchte ich gerne in Erfahrung bringen, welche Erfahrungen Ihr gemacht habt. Erstens, wie sind Eure Nähstoffgehalte und zweitens, wie reagieren Eure Korallen z.B. darauf, wenn Ihr die Nähstoffgehalte senkt oder erhöht? Wachsen bei Euch die Korallen (Steinkorallen und Weichkorallen) schneller, wenn Ihr z.B. einen Nitratgehalt von 5 mg/L habt oder einen nicht nachweisbaren Nitratgehalt habt. Wie reagiert Euer Aquarium bezüglich des Algenwachstums. Auch Farbigkeit von Steinkorallen oder das allgemeine Erscheinungsbild der Korallen (Polypen exponiert oder eher zurückgezogen) sollen Berücksichtigung finden. Welche Nährstoffgehalte würdet Ihr für Euer als optimal erachten?

    Vielleicht ergibt sich aus dieser Diskussion eine allgemeine Übereinstimmung. Oder können wir vielleicht auch neue Erkenntnisse daraus gewinnen?

    Ich würde mich über eine große Beteiligung freuen, denn Nährstoffe geht jeden Aquarianer etwas an!

    Hallo Jesters,

    über Dein Posting habe ich mich sehr gefreut, einerseits weil sich die stürmische See nun wieder beruhigt hat, und andererseits, weil dieser Beitrag von Dir unmißverständlich das Problem kommerzieller Handlungen in diesem Forum klar und verständlich macht.

    Zugegeben, es wäre schon früher die Aufgabe der Moderatoren gewesen, einen solchen Beitrag öffentlich zu posten, damit jeder User Bescheid weiß. Die Entscheidungen, die zu diesem Thema getroffen wurden, sind leider nicht weiter bekannt gegeben, sondern nur im Regelwerk verankert worden, mit der wohl etwas gutgläubigen Meinung, das dies ausreicht, weil sich die Leute über das Reglement informieren. Anscheinend werden diese Regeln aber nur von wenigen Usern gelesen, so dass in Zukunft neue Reglements oder Abänderungen offiziell bekannt gegeben werden sollten.
    Auch kann ich nur darauf hinweisen, das diese Regeln nicht aus Langeweile oder Profilierungssucht mühselig aufgestellt und ständig überarbeitet werden, sondern das diese erstens notwendig sind um 500 User (Aquarianer, Händler, Hersteller, Autoren, Züchter, und und und) alle möglichst glücklich unter einen Hut zu kriegen (was zwar kaum möglich aber trotzdem einer Annäherung wert ist), und zweitens um juristische Dinge (z.B. das große Problem des Copyrights) zu berücksichtigen, die einen problemlosen Betrieb dieses Forums ermöglichen.

    Über 500 User bedeutet: unterschiedliche Interessen und Motivationen. Aber eines sollte hiermit auf jeden Fall klar gemacht werden: Obwohl möglicherweise ein Nutzen für die User bestehen würde, sind kommerzielle Aktivitäten, egal welche (ob Werbung, Sammelbestellungen oder Verkaufsangebote), von Seiten sowohl der Moderatoren/Administratoren und User nicht möglich und werden in Zukunft riguros gelöscht. Das heißt nicht, das man über neue Produkte nicht mehr informieren und diskutieren kann oder darf, aber aufgrund der engen Verschmelzung zwischen Information und Werbung wird in Zukunft ein Adlerauge darauf geworfen, und am besten von Seiten der User und der Moderatoren.

    Es gibt immer Leute, die Situationen wie die der vergangenen Tage ausnutzen um Unfrieden zu stiften, zu stören oder um ihre persönlichen Differenzen oder Abneigungen in einer sensiblen Situation offiziell Kund zu tun. Auch das läßt sich bei 500 Usern und einer ganzen Menge schreibberechtigter Mitleser/Gäste nicht abwenden.

    Das man sich, wie Du Jester, aufregt und sich vielleicht auch im Ton vergreift, kann man manchmal nicht unterdrücken (das gilt für alle, Moderatoren mit eingezogen) und ein Sturm wie dieser reinigt ja letztlich auch oft. Allerdings wird auch in Zukunft mehr darauf geachtet, das der Umgangston bei allen Mitgliedern bewahrt wird und Ungereimtheiten oder Kritiken gegebenenfalls per eMail oder PN an die Moderatoren weitergegeben werden. Natürlich sollte man solche Dinge auch im Forum diskutieren, aber eben sachlich und konstruktiv. Darüber hinaus sind genügen Leute im Forum, die diese Plattform ungestört als Informations- und Beratungsstelle nutzen möchten, und ein einwandfreier Betrieb sollte von allen auch akzeptiert und gewünscht sein.

    Das hier ist ein Forum, das jedem zugänglich ist. Jeder ist frei, sich anzumelden oder sich abzumelden, genau wie jeder sich darüber bewußt sein sollte, was er will und was er eben nicht will. Aber das Konstrukt dieser Plattform ist eindeutig, definiert und gereglt. Daran kann man nicht rütteln, und wer sich damit keinesfalls identifizieren kann, der darf sich auch entsprechend frei und ungezwungen aus dem Forumleben zurückziehen.

    Ich hoffe, das Thema Forum & Sammelbestellung ist jetzt ausgiebig und umfassend klärend behandelt. Ich hoffe auf zukünftig produktive Diskussionen in allen Bereichen, so dass wir alle letztlich daraus lernen und diese bereits erfolgreiche Plattform gemeinsam weiter entwicklen zu können.

    Zitat

    Original von BerndQ
    Hallo Haraldl


    Mal wieder ein Beweis dafür, das der Planktonbericht weder systematisch noch inhaltlich als das Maß aller Dinge angesehen werden sollte. Thomas hat ja auch schon etwa dazu geschrieben.

    Viele Grüße

    Bernd

    Hi,
    von welchem Planktonbericht sprecht Ihr denn?

    Eigentlich kann man sich alleine an der Wuchsform grob ableiten, welche Strömung die Koralle am liebsten hat. Fächergorgonien stehen in laminarer Strömung und wiegen langsam hin und her. Eine kleine, kompakte Acropora-Kolonie kann u.U. im Bereich der Riffkante dem Wellenbruch ausgesetzt gewesen sein.
    Aber, der Punkt ist, das alle in der Natur vorkommenden Strömungen niemals so sind, wie die Strömung, die aus einer Strömungspumpe kommt. Mit der Entfernung werden sich die verschiedenen Strömungsfelder mehrere Pumpen vermischen und dadurch auch ein abwechslungsreiches Strömungsmuster erzeugen, aber letztlich ist die Strömung hier nur noch moderat. Also turbulente Strömung wie sie im korallenriff zu finden ist, können wir gar nicht simulieren.

    Ausserdem haben wir ein bißchen das Dilema, das wir nicht nur die Organismen mit Strömung versorgen müssen, sondern auch die Steine von Ablagerungen (Detritus, aber auch ausgefällten Phosphaten) befreien müssen, wozu sich ein Pumpenstrahl wiederum gut eignet. Daraus resultiert auch die empfohlene optimale Wasserumwälzung des 15fachen Wasservolumens.

    Man kann laminare Strömungen im Becken erzeugen. Schaut mal bei Google unter http://www.wave2k.com. Der Tip stammt von Michael Mrutzek, echt genial das Teil.

    Zitat

    Original von Michael Hannig
    Hallo

    Habt ihr noch mehr Beschlüsse gefasst von denen ihr uns nichts gesagt habt. LOL. Aber ich denke es wäre einfacher das dann in den Regeln aufzunehmen, damit sowas wie jetzt von uns uneingeweihten gar nicht erst gedacht werden kann. LOL

    Mfg Michael Hannig

    Ps das ist nicht böse gemeint und nehmt es mehr als WItz wenn ihr euch daran stört.

    Hallo Michael,

    als Witz hast Du da doch auch nicht gemeint, und daran stört sich auch niemand, warum auch? Die Einwände diesbezüglich sind durchaus gerechtfertigt, das wurde auch bereits gesagt. Allerdings ist das Thema Regelwerk beinahe ein Fulltime-Job, und dann passiert so etwas halt leider auch, das man dies unberücksichtigt läßt.

    Beiträge werden nicht ohne Grund geschlossen, und wenn dann zu diesem geschlossenen Beitrag erneut gepostet wird, dann wird es halt unübersichtlich.

    Zitat

    Original von Tabata2
    Warum wollt ihr denn alle noch ein 13. Monatsgehalt??? :confused_face:
    Wir haben doch alle eine Prämie von x-tausend € erhalten an Weihnachten :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:


    Tabata2,

    mußtest Du Deine Prämie denn in der Schweiz nicht als Kapitalertrag versteuern :confused_face: Von meiner x-1000 € Prämie hat Vater Staat nicht mehr viel übrig gelassen, reicht vielleicht noch für einen mageren gelben Seebader :grinning_squinting_face: (studentenermäßigt)

    Zitat

    Original von Gunther
    Hallo Schramoo,

    es ist zwar richtig, das du beim Wasserwechsel 167g Meersalz durch 50g NaCl freies ersetzt, aber bei deinem Becken könnte ich mir gut vorstellen, dass sich die Dichte mit der Zeit bei dir ganz schön anhebt.
    Besser wäre es für dich, du machst dir einen dritten Kanister, wo du die 50g NaCl freies Salz in 2 Litern Wasser auflöst, und dieses in der gleichen Menge wie die Spuren täglich deinem Becken mit zuführst. Somit ist sichergestellt, dass in deinem Becken, falls du mal nicht einen wöchentlichen Wasserwechsel machst, keine Probleme mit den restlichen Mineralien und der Dichte auftreten, und mußt nicht für deine kleinen Wasserwechsel (5l) so geringe Mengen NaCl freies Salz abwiegen.

    MfG Gunther

    Hi Gunther,

    Die Dichte erhöht man so oder so, man gibt doch Salze ins Aquarium!

    Im Gegenteil, durch den Wasserwechsel kann er sich die Dichte wieder runterholen, in dem er einfach mehr Wasser rausnimmt, mit weniger Meerwasser wieder auffüllt und dann den Rest mit Süßwasser auffüllt... oder einfach sein Meerwasser mit einer geringeren Salinität ansetzt.

    Das NaCl-freie Meersalz löst sich nicht so gut in Wasser, deshalb gleicht man das mit dem Wasserwechsel aus, weil das Volumen (bei ihm 5 L im Gegensatu zu 2 Liter für den Balling-Ansatz) größer ist. Klar, geht auch mit viel Geduld so in Lösung, aber anders ist es einfacher und schneller.

    Zitat

    Original von Thomas Chronz
    Hallo Schramoo.

    Du gibst in einer Woche je ca. 290ml Balling zu. Das sind 14,5 % von 2 Litern.
    Setze also wöchentlich dein frisches Meerwasser zum WW an, und ersetze beim Ansatz 24,2 g Meersalz durch 7,25 g NaCl-freies Mineralsalz. That's it.

    -----

    Bemesse die Zugabe von Balling-Lösung bitte nicht nach dem Volumen deines beckens sondern nach dem Karbonat- oder ersatzweise Calcium-Verbrauch.
    Jörg Kokott hat das hier im Forum mal sehr ausführlich erklärt.


    ... na, da war der Thomas mal wieder schneller ...
    und hat's viel besser erklärt! :grinning_squinting_face: (bin ja froh, das mein
    Ergebnis mit Deinem übereinstimmt... :smiling_face:

    Zitat

    Original von Schramoo
    Hallo zusammen, ich bin neu hier im Forum, und bräuchte einmal eure Hilfe.Ich habe zwar schon etliche Seiten zur Balling Methode durchforstet, aber
    keine konkrete Antwort gefunden.Ich verstehe das mit dem NaCI freien Meersalz nicht ganz.Bei der Balling Methode steht - Pro verbrauchten Kanister 50 g NaCI freien Meersalz zugeben.Das möchte ich auch so machen beim nächsten Wasserwechseln.Da ich sowieso 5 Liter wechsel ist das für mich sowieso ideal. Jetzt das Problem: mein Becken hat nur 117 Liter Nettoinhalt.Demnach gebe ich pro Tag 41,5ml der 2 Balling Lösungen ins Becken.Da ich nun aber mit den 2 Litern pro Kanister 48 Tage auskomme, müsste ich erst bei Leerung der 2 Lösungen den Wasserwechsel mit dem NaCI freien Meersalz machen.Stimmt das so???Muss ich nicht zwischendurch etwas NaCI freies Meersalz ins Becken
    geben???Was ist denn mit den anderen Wöchentlichen Wassewechsel?Da nehme ich ganz einfach 167gr normales Meersalz?
    Ich bräuchte dazu wirklich einmal einen Tip.
    Danke Schramoo

    Hallo Schramoo,

    Du stellst Fragen ... :grinning_squinting_face:

    Also, ich würde das folgendermasse machen und dazu mußte ich mal ein wenig rechnen.

    Wenn Du täglich von den beiden Lösung 1 und 2 41,5 mL dosierst, dann bräuchtest Du rein rechnerisch 1,04 g NaCl-freies Salz täglich.

    Entweder, Du wiegst jeden Tag diese Masse ab und schüttest sie in eine gut durchströmte Ecke Deines Aquariums/oder Filterbecken, oder Du rechnest das auf die Woche hoch, wiegst diese Masse ab und schüttest Sie bei Deinem Wasserwechsel anstatt Meersalz in den Ansatzbehälter.

    So würde ich das machen.

    Zitat

    Original von C. Schuhmacher
    Hallo Mike


    Mir fällt einfach nicht der deutsche name ein
    aber der lat ist Diademichthys lineatus .

    Er lebt eigentlich in grossen Diademseeigeln.
    Wir haben ihn schon ab und an mal probiert aber er lebte nie besonders lange .

    Gruss Claude

    Hi Claude,

    brillantes Auge! Diadem-Seeigel Schildbauchfisch!!

    Fossa&Nilsen Bd. 3 S. 84/85

    Also doch nicht das Waikiki-Aquarium :grinning_squinting_face:

    Zitat

    Original von iP
    What the f**k?
    Auf den ersten blick sieht das so seenadel-mäßig aus, aber das ist keine. Wenn es sich an scheiben haftet, ist es vielleicht ein fisch-begleit-dings... weisst schon... wie heisst das wieder? Die einen teile die sich an die haie hängen und dann hin und her wedeln....Mir fällt das wort nicht ein..GRRR..


    ... Schiffshalter :grinning_squinting_face:

    Hi,

    ich wollte es mir verkneifen, aber ich tue es doch nicht: wenn ich nicht weiß, was das für ein Fisch ist, ich nicht weiß wie groß er mal wird und v.a., was er frißt, dann kaufe ich mir den auch (noch) nicht ...

    Egal, jetzt hast Du ihn :frowning_face:

    Was frißt er denn bislang?

    Wie sieht diese "Halterung" aus? Viele Gobiiden haben miteinander verwachsene Bauchflossen. Das sieht dann eher aus wie eine kleine Saugglocke. Allerdings sieht dieser Fisch nicht aus wie eine Grundel, sondern eher wie eine juvenile Nasenmuräne ... ist aber wohl keine, zumindest haben die keine Saugvorrichtung.

    Vom Foto her würde ich beinahe auch auf einen Schiffshalter tippen, die sind aber normalerweise nicht so bunt bzw. attraktiv gefärbt (zumindest nicht das ich wüßte).

    Wenn das wirklich ein Schiffhalter ist, kannst Du ja schon mal einen Zoo anrufen (z.B. das Waikiki-Aquarium :D), ob die so in einem Jahr Interesse an einem Schiffshalter haben ...

    Stelle mal andere Bilder ins Netz, v.a. mal eine Detailaufnahme des Kopfes und dieser Saugvorrichtung.

    So kann man nix erkennen.

    Zitat

    Original von Henry
    Hallo Jörg,

    kennst Du zufällig das Spektrum der JBL Solar Natur, meine Idee war diese mir je einer Osram Daylight 11 860 und einer Osram blau 67 in den ATI Powerbalken einzusetzen. Dazwischen zwei HQI 150 Watt BLV 10000 K oder besser Osram Daylight. Die HQI müssen sein ich brauche das flimmern. Die Beckenmaße wären 160 x 80 x 60.

    Danke und Gruß Henry

    Ach ja ich habe heute meine Arcadia Actinic gegen Osram blau getauscht und der Effekt ist beachtlich, mal schaun wie es sich entwickelt.

    Henry,

    hab es mir gerade bei JBL angeschaut. Allerdings finde ich es schade, das sie das Spektrum bei 30% der relativen Intensität abschneiden, nur damit sie ein tolles Bildchen im Internet stehen haben.
    Letztlich kannst Du Dir reinsetzen was Du willst, entweder die Osram, die ATI/Narva Sun oder diese JBL. Ich persönlich würde Dir entweder die Osram 11 oder die ATI Sun empfehlen, weil ich eben die Darstellung des Spektrums der JBL sehr ungelungen finde.
    Die Entscheidung, ob BLV 10000K oder Osram HQI-D kann ich Dir nicht abnehmen, das mußt Du selber wissen. Ich hatte ja schon bei dem Arcadia 140000K Beitrag etwas dazu geschrieben.

    Zitat

    Original von Frank D
    Hi Jörg,

    kleine Korrektur.

    Osram 11 ist Daylight und Osram 67 ist Blau.

    War wohl ein kleiner Dreher.

    Hi,

    und ich hab' noch drüber nachgedacht ...

    ... aber ich geb's auf. Das kann ich mir nie merken. All die
    Zahlen!

    Aber es lesen ja alle immer aufmerksam mit!

    Danke Frank!

    Hallo,

    über die Leistung kann man natürlich nichts aussagen. Das Spektrum ist nicht schlecht, der Blauanteil ist zu gering, das kann aber mit Blauröhren ausgleichen. Der Anteil an grüner bis orangener Strahlung gefällt mir gut, der Rotanteil ist allerdings etwas sehr hoch. Die Farbwidergabe ist mit Sicherheit sehr gut und ich würde die Röhre als eine Zusatzröhre zur Verbesserung der Farbigkeit mit Blauröhren und "normalen" Vollspektrum-Daylightröhren als geeignet erachten. Eine gelungene Kombination wäre meines Erachtens
    2 x T5 Blau (ATI/Narva Blue, Osram 11)
    2 x T5 Vollspektrum Daylight (z.B. ATI/Narva Sun, Osram 67)
    2 x T5 Truelight

    Also z.B. 3 Zweibalken T5 für ein Becken 120+ x 60 x 60

    Allerdings muß es nicht unbedingt diese Truelight sein. Wenn man das Gesamtspektrum verbessern will, kann man in der Riffaquaristik auch ohne Probleme eine andere Vollspektrumröhre, die auf Pflanzenwachstum optimiert ist.

    Wichtig ist aber immer die Ergänzung mit Blauröhren!!

    Zitat

    Original von MHeil
    Hallo!

    Betaisodona ist phosphatgepuffert! Ich denke, daß der tropfenweise Zusatz nicht schadet, zumal, wenn man einen Adsorber im Filter hat, aber ich konnte bisher die Phosphatkonzentration noch nicht herausbekommen.

    Matthias

    Hallo,

    was meinst Du mit phosphatgepuffert. Das Iod im Betaisodona ist komplexiert, und zwar mit PVP = Polyvinyl-Pyrrolidon. Und das wird abgeschäumt, mit oder ohne dem Iod. Von daher hat das nix mit Phosphatadsorption zu tun.

    Ich gebe Betaisodona 1 Tropfen auf 200 L Wasser täglich. Weil ich aber nur 100 l habe und halbe Tropfen scher zu dosieren sind, verdünne ich das Zeug 1:2, d.h. ich nehme 1 mL Aquadest und 1 mL Betaisodona und fülle das Zeug in ein Eppendorfcap. Davon täglich einen Tropfen auf 100 L. Das reicht dann so für knapp zwei Wochen, bis ich es neu ansetzen muß.
    Da aber die meisten über 100 L Wasservolumen haben, braucht man das ja nicht unbedingt so zu machen.

    Zitat

    Original von Andreas Stein
    Hallo,

    ich habe dieses Tier aus einem "Restpostenbecken" oder auch "Edel-LS-Becken" für 5€ vor ein paar Wochen in ziemlich üblem Zustand erstanden. Inszwischen ist es scheinbar ganz gut eingewöhnt und streckt die Polypen fleissig ins Wasser.

    Mir wurde es als Lederkoralle verkauft. Ich habe eifrig in meinen Büchern geblättert und würde eher auf eine Kalkachsenkoralle der Familie Anthothelidae (z.B. Fossa/Nilsen, Bd. 4, S. 190) tippen. Die Unterseite des "Coenenchym" - also dieser lederartige Überzug - ist im übrigen rotviolett.

    Was meint Ihr? Habt Ihr Haltungstips?

    Hallo,

    das ist Erythropodium caribaeorum, nennt man auch Affenhaar. Die wächst wie Unkraut und, soweit mir bekannt, nur krustenförmig.

    Viel Spaß beim Auslichten ...

    Hallo,

    ich würde das bei einem hohen Fischbesatz nicht unbedingt machen, weil eine hohe Gesamtkeimzahl im Wasser auch oft auf die Fischaugen überschlägt und sich dann starke Entzündungen an den Augen breit machen können, die gar nicht leicht zu behandeln sind... die Sekundärinfektionen tun dann ihren Rest!

    Zitat

    Original von Peter Metzner
    Hallo Frank!
    Wir hatten mal einen strigosus.
    Das Tier (ca. 6cm) hatte bereits eine schöne gestreifte Färbung. Der Ring um das Auge ist auch hier bereits vorhanden. Dies hängt jedoch angeblich von der Herkunft des Fisches ab. Manche haben keinen (bzw. einen schwachen) Ring um das Auge.
    Der Doctor hatte übrigens Propleme mit unserem Rotlippen Schleimfisch. Dieser hat er offensichtlich als Kongurenz (Futter, Farbe oder beides?) gesehen.

    Hallo,

    die Hawaii-Morphe von Ctenochaetus strigosus hat den gelben Ring ums Auge, andere indopazifische Individuen dieser Art haben ihn nicht oder nur schwach ausgeprägt.

    Der C. tominiensis von Michael ist tatsächlich knapp 20 cm groß. Überhaupt werden fast alle Ctenochaetus Arten etwa so groß.
    Ich würde dann auch zu Zebrasoma flavissimus oder Z. scopas raten, die werden auch max. etwa 20 cm groß.

    Zitat

    Original von Resa
    >>>> Jörg,

    so eben war ich der HP wo der Iwasaki getestet wurde, wie du schon erwähnt hast mal was ganz anderes gegenüber den 10K Brennern.

    Hat die jemand im Betrieb und kann darüber berichten ? .... bzw. passen die in unsere Fassungen ?

    Nein, passen sie nicht. Darüber kann aber der Thomas von grotech was erzählen!

    Was ich eben vergessen habe, zu erwähnen. Du darfst bei Joshi & Morgan nicht auf die unterschiedlichen Skalierungen der y-Achsen reinfallen. Wenn man die Emissionsspektren des Osram D und des Iwasaki normiert, dann ist der Anteil von Strahlung zwischen 500 und 600 nm beim Iwasaki zwar schon höher, aber eben nicht sehr viel! Das reicht aber aus, um die Synthese von wirtsspezifischen Chromoproteinen besser anzukurbeln als beim OSram HQI-D. Aber trotzdem denke ich, v.a. was den Preis und die Beschaffung angeht, ist der Osram HQI-D (gibt ja nicht nur den Osram Daylight Brenner !!) eine sehr gute Alternative. V.a. aus kostengründen würde ich den Osram vorziehen.

    Die Wissenschaftler im Ozeanographischen Institut in Monaco schwören z.B. auf den Philips HPI-T 400W. Findet man in unzähligen Publikationen!

    Zitat

    Original von Henry

    Hallo Jörg,

    mich würde jetzt nur eines interessieren - welche Leuchtmittel würdest Du verwenden wenn für Dich folgende Kriterien ausschlaggebend wäre: natürliche Farbwiedergabe, optimales Wachstum, angenehmes Licht (nicht gelblastig) sowie Stabilität und Farbtreue der Leuchtmittel.

    Danke und Gruß Henry

    Hallo Henry,

    das gibt es nicht, tut mir Leid :grinning_squinting_face:

    Im Ernst, man kann hundert Leuchtmittel bauen, die eine gute Farbwiedergabe haben. Wenn man noch das Kriterium von gutem Wachstum hinzunimmt, bleiben noch 10 übrig. Wenn dann noch das angenehme Licht dazukommt, bleibt schon keiner mehr übrig. Und das letzte Kriterium ... träum' weiter :grinning_squinting_face:

    Aber die 10 Leuchtmittel (bitte nicht vergessen, das ist eine fiktive Zahl!) würden sich dann dadurch auszeichnen, das sie eine angemessen hohe Strahlungsemission im Blaubereich zwischen 430 und 480 nm haben: und nicht nur einen einzigen Peak bei 430 nm, sonder mehrere kleine Peaks über den ganzen Bereich verteilt.
    Was heißt angemessen ? Das ist so eine Sache, da muß der Hersteller ein bißchen Fingerspitzengefühl und auch Glück haben. In allen Fällen ist der Blauanteil im Spektrum zu niedrig und sollte mit zusätzlichen Blauröhren verstärkt werden. Die ATI Aquablue ist hier eine Ausnahme, da ist der photosynthetisch nutzbare Blauanteil sehr (!) hoch, darüber können wir ja mal mit Oliver diskutieren.
    Dieser Bereich ist für das Korallenwachstum sehr wichtig, weil eben die Calcifizierung photosynthese- und damit lichtabhängig ist. Je optimaler die Photosynthese in den Zooxanthellen, um so besser wird die Koralle wachsen, vorausgesetzt, es liegt kein UV-Strahlungsstress vor.

    Was die Farbwiedergabe anbelangt, dann sollten diese Brenner einen erhöhten Anteil an grüner, gelber und orangener Strahlung zeigen, also im Bereich zwischen 500 und 600 nm. Und auch hier nicht nur einen Peak bei 540 nm, sondern mehrere kleine. Aber da kommt dann das Problem mit der Farbstabilität: diese wichtigen Emissionspeaks sind nämlich ruck zuck verschwunden und dann geht die Färbung wieder zurück.

    Aber, wie ich eben schon schrieb. Wenn man viele Großpolypige hat, dann kommen die Fluoreszenzen erst unter hohen Blauanteilen und geringen Anteilen zwischen 500 - 600 nm zum vorschein, und das hat dann auch was, obwohl die Farbwiedergabe wirklich mies ist. Das liegt eben daran, das die Korallen ihr eigenes Fluoreszenzlicht erzeugen und die Farbe nicht durch Reflektion zustande kommt.

    Ich will Dich aber nicht ganz im Regen stehen lassen. Was Deine Kriterien angeht, würde ich mir den guten alten Osram Daylight Brenner besorgen, ordentlich Blauröhren drüberhängen und dann paßt das schon... und ist billig!

    Alternativ Vollspektrumröhren, am besten T5 weil hier die Strahlungsemission optimal genutzt wird, mit zusätlichen Blauröhren.

    Zitat

    Original von Resa
    HAllo Oliver u. Jörg,

    ich finde es interessant sollche Diagramme zu analysieren leider kann man in sollche Abbildungen vieles interpretieren da nicht einmal das Diagramm vollständig ist und einige Diferenzen in diesem zu erkennen sind.

    Da ich, wie die meisten rein Objektiv beurteilen wie ein Brenner auf uns wirkt wäre es interessant mal von den verschiedenen Herstellern die Spektren (falls vorhanden ) zu vergleichen und evtl. eine Liste für den jeweiligen Einsatzbereich zu erstellen .

    Zum vergleich würde ich gerne verschiedene Spektren aus unterschiedlichen Tiefen gerne irgendwo einsehen.
    Was mich noch interessiert ist warum bei so einem Spektrum diese Emmisionspeaks zu sehen sind die ja im Natürlichen Spektrum nicht da sind, ist das Herstellungsbedingt oder sind das die Werte die für unser Betrachterauge wichtig sind ?

    Hallo Resa,

    ich fang mal hinten an. Das ist teilweise herstellungsbedingt, teilweise deshalb, weil man im Prinzip alle Varianten an verschiedenen Spektren bei HQI-Brennern herstellen kann. Allerdings sind die Spektren der 10000K und (fast aller) 14000 K Brenner deshalb alle gleich, weil sie am kostengünstigsten zu produzieren sind und halbwegs aquarientauglich sind (mehr aber auch nicht).
    Es gibt einen Brenner von IWASAKI, ein japanischer Leuchtmittelhersteller. Der hat einen 6500 K Brenner, den man v.a. in den USA standardmäßig antrirft, und ein Spektrum zeigt, das vom Verlauf ähnlich dem solaren PAR-Spektrum ist. Allerdings ist der sehr teuer und nicht ohne weiteres in unsere HQI-Leuchten einbaubar. Suche mal in Google nach Joshi und Morgan und metal halide. Da findest Du im Aquarium Frontiers Online Magazine einen dreiteiligen Artikel über HQI-Brenner, und Teil 2 (ich glaube Januarausgabe 1999) zeigt den IWASAKI 6500 K 400W.

    Zu der Spektralverteilung in Abhängigkeit von der Wassertiefe hat Jerlov Ende der 1960er Jahre ein standardmäßig zitiertes Buch verfaßt, das man in manchen guten Bibliotheken findet:

    Jerlov, N. G. (1968 ). Optical oceanography. Elsevier Publications, Amsterdam. 194 pp.

    Daran wirst Du fündig. Was UV-Strahlung angeht dann kann ich Dir den Artikel von Fleischmann nahelegen, der UV-Strahlungsintensitäten in Abhängigkeit von der Wassertiefe in tropischen Gewässern gemessen hat:

    Fleischmann, E. M. (1989): The measurement and penetration of ultraviolet radiation into tropical marine water. Limnology and Oceanography 34: 1623-1629.

    Dann zu der Frage mit dem Vergleich verschiedener Emissionsspektren: Zum Teil findest Du da was auf der Sindelfingen-Homepage, weil ich darüber etwas in meinem Vortrag erzählt habe. Da geht es prinzipiell auch um den Einsatzbereich, wenn man nämlich entscheiden will, ob man eher die grün-türkisen Fluoreszenzfarben der Korallen unter einer sehr blaulastigen Beleuchtung fördern will (ideal für Becken mit hauptsächlich großpolypigen Korallen), oder sich für plakative Farben wie violett, rot oder gelb entscheiden will (v.a. kleinpolypige Korallen).
    Ansonsten kann man darüber nicht viel schreiben, weil die Spektren meist sehr ähnlich sind. 10000 K Brenner haben alle, durch die Bank, ein ähnliches Spektrum, und variieren meist in der Lage des brün-gelb Emissionspeak. Der ist dann mal bei 540 nm, mal bei 580 nm oder bei 560 nm, und beim letzteren funkelt dann das pinke Pocilloporin von Pocillopora und Seriatopora.
    Unterschiede gibt es v.a. bei den 6500 K Brennern. Der Osram Daylight Brenner ist ähnlich wie die 10000 K nur mit einem niedrigen Blauanteil, zeigt aber durchaus mehr Emission im grün - orange Bereich als die 10000K. Wenn Du aber dann den Iwasaki dagegenstellst, dann ist das ein völlig anderes Spektrum. Das siehst Du ja dann bei Joshi & Morgan.

    14000 K Brenner sind fast immer ein Abklatsch von 10000 K brennern, nur mit einem höheren Violett und Blauanteil, und manchmal auch mit einem höheren UV-Anteil siehe Arcadia).

    Das waren jetzt auf die schnelle nur die HQI-Brenner. Bei den Leuchtstoffröhren gibt es Unterschiede wie Tag und Nacht! Darauf gehe ich jetzt aber nicht ein ... das kann dann der Oliver machen :grinning_squinting_face:

    Das mit dem reininterpretieren ist doch schon ok, und ich glaube es ist ein Fortschritt in der Aquaristik, wenn sich Aquarianer auch danach richten. Reininterpretieren und "Ableiten" sind halt zwei paar Schuhe, aber wenn man sich etwas mit Pigmenten und Photosynthese beschäftigt, dann ist das eigentlich ein Kinderspiel, für sich das richtige Spektrum auszuwählen.
    Gibt ja auch mittlerweile einige Literatur darüber, alleine schon in diesem Forum und bei Robert auf der Seite, und auch in aquaristischen Fachmagazinen. Was in den bisher erschienenen Büchern produziert wurde, ist allerdings leider größtenteils fehlerhaft, v.a. was die wirtsspezifischen Pigmente der Korallen angeht.

    Jetzt muß ich mich aber verdammt beeilen ... zwanzig vor 12!

    Sabine,

    ich gratuliere auch ganz herzlich und hoffe, dass Du einen richtigen schönen Tag hattest und auch noch hast! Alles Gute und viel Glück bei allem was Du so anpackst bis zum nächsten Geburtstag!

    Liebe Grüße,

    Jörg

    Zitat

    Original von Oliver Pritzel

    Aufällig bei dem sogn. 14000 K Brenner ist jedoch, dass die Emission im Bereich unter 400nm recht hoch ist. Der UVA-Anteil (350-400nm) ist teilweise auf ein höheres Niveau als der gelb, -orange oder Rotanteil. Dies ist in der Natur nicht so. Hier ist schon über der Wasseroberfläche der UVA-Anteil wesentlich geringer als der restliche sichtbare Bereich. Unter Wasser ist dieser Anteil dann mit zunehmender Tiefe immer geringer.

    Grüße
    Oliver

    Hallo Oliver,

    natürlich ist auf der Wasseroberfläche der Photonenfluß im UV-Bereich sehr viel niedriger als im sichtbaren Bereich. Der Haken an der Sache ist jedoch der unterschiedliche und wellenlängenabhängige Energiegehalt der absorbierten Quanten. Wäre der energiereichere UV-Anteil im Spektrum noch höher, dann hätten wir wohl alle schon Hautkrebs, also noch mal Glück gehabt. Aber trotz des geringeren Photonenflusses kann der Gesamtenergiegehalt der absorbierten UV-A Strahlung genauso hoch sein wie der gesamte aufsummierte Energiegehalt der Photonen im sichtbaren Bereich: in der Natur, wohlgemerkt, weil dort auch noch UV-B Strahlung dazwischen ist.

    Und unter Wasser passiert genau das, was all diese Brennerhersteller sinnloserweise versuchen zu immitieren: UV-A Strahlung tritt im Bereich der Tropen und v.a. in den Korallenriffen sehr tief ins Wasser ein und ist teilweise in Tiefen über 40 m noch gut nachweisebar. Demgegenüber exisitert im sichtbaren Spektrum in fünf Meter Wassertiefe schon kein Rot mehr. Letztlich hat man z.B. in 15 Meter Tiefe genau die beschriebene Situation, das der blau und kurzwellige UV-A Bereich gegenüber dem übrig gebliebenen PAR-Bereich deutlich erhöht ist.

    Allerdings haben wir im Meer ganz andere Voraussetzungen als im Aquarium, eine deutlich günstigere Strömung, keine Schwankungen in den chemisch-physikalischen Parametern, eine tagszeitabhängige hohe Plankton- und Partikeldichte (heterotrophe Ernährung!), und und und. So das der UV-Effekt auf die Wachstumsraten in der Natur nicht derart stark zum tragen kommt wie in unseren Aquarien.

    Und deshalb unsere Überlegungen, UV-Strahlung aus den aquaristischen Leuchtmitteln möglichst auszuschlissen. Die UV-Schutzgläser kosten in der Tat ne Menge Geld, v.a. wenn man sie auf die entsprechend gebrauchte Größe schneiden lassen muß. Da bekommt man ja fast ne neue Lampe für ... naja, nicht ganz.

    Zu den Spektren kann ich auch nur den Vorrednern zustimmen, ich finde den UV-A Anteil im Acardia 14000 K auch zu hoch, demgegenüber ist der Blauanteil im BLV 10000 K ein bißchen schwach. Und beide haben letztlich nur einen Emissionspeak im grün-gelb Bereich. Also beides nicht so ganz das wahre, wenn man sich das Optimum vorstellt = natürliches solares PAR-Spektrum. Ausserdem, wie sehen beide Spektren nach 500 Brennstunden aus ... wahrscheinlich leidet der UV-A Bereich am wenigsten darunter, so dass man nachher nur noch eine tolle UV-A Funzel über dem Becken hat.

    Hallo Tim,

    es ist rücksichtsvoll von Dir, das Du keine Namen nennst, aber wenn ich Dir eine eMail schreibe, dann kannst Du das auch gerne laut sagen, weil ich dazu stehe, was ich schreibe.

    Ich habe Dich nicht aufgefordert, das Forum zu verlassen, sondern letztendlich, nach der letzten Mail, an Dich appeliert, das Du Deine Einstellung zu Deinem Hobby überdenkst. Und Fakt ist, das Du viele der von Dir gegebenen Ratschläge nicht angenommen hast. Wie es schon gesagt wurde, den Rat mit dem Drückerfisch hast Du angenommen. Also verstehe mich nicht falsch. Davon, das Du zu nichts nütze seist, weiß ich nichts.

    Und ich schrieb Dir auch bezüglich des Schreibstils, das es nicht darauf ankommt, sondern es hierbei, v.a. von Ralphs Seite aus, lediglich um die Tiere ging. Um nichts anderes. Das sich das Thema Schreibstil und Rechtschreibfehler so aufgebauscht hat, liegt weder an Dir, sondern an der Tatsache das es insgesamt im Forum und im Internet ein Problem ist und wohl auch in Zukunft eher noch problematischer werden wird. Ich schreibe auch manchmal sehr schnell und da werden Fehler automatisch überschrieben.

    Wenn ich aber dann in Deiner Antwort erneut einen Text zu lesen bekomme, der vor Fehlern nur so wimmelt und ich dabei sehe, das Du Dich noch nicht mal dann bemühst, ordentlich zu schreiben, wenn das Thema angesprochen wird, dann wundere ich mich halt. Nicht mehr und nicht weniger.

    Ich habe Dir diese eMail nicht als Moderator oder Forenbeirat geschrieben, sondern als Aquarianer. Weil es im Forum genug breitgetreten war und ich den persönlichen Kontakt gesucht habe. Vielleicht ist das falsch bei Dir angekommen, ich wollte mich nur vorstellen weil wir uns im Forum noch nicht direkt begegnet sind und ich Deine Beiträge bislang nur mitgelesen habe.

    Also, wie gesagt, fasse unseren Mailverkehr nicht falsch auf. Ich schreibe keine eMails weil ich gerade mal Lust dazu habe, sondern weil ich mir dabei etwas denke.

    Zitat

    Original von Frank Mohr

    P.S. Ihr vergeßt immer das Tim 15 ist.


    Fäkalsprache zensiert
    Thomas Chronz

    Frank,
    das zieht ihn jedoch nicht aus der Verantwortung, die er seinen Tieren gegenüber hat. Und diese Verantwortung muß man ihm beibringen, das klappt aber nicht über ein Forum über Meerwasseraquaristik, weil es eben keine Erziehungsanstalt ist.

    Auch mit 15 Jahren sollte man darauf kommen, das irgend etwas nicht stimmen kann, wenn nach und nach alle möglichen Fische und Korallen sterben. Auch mit 15 kann man schon Verantwortung für Tiere übernehmen, das ist nicht zu viel verlangt. Mir hat es jedenfalls stets sehr Leid getan, wenn ich früher einen Fisch verloren hatte. Aber bevor ich mir den gleichen noch mal gekauft habe, versuchte ich erst mal die Ursache zu klären.

    Und wie kann man es besser haben, als hier auch noch online beraten zu werden?

    Also stimmt was grundsätzliches nicht, und das kann kein Moderator ändern und hat auch nichts mit Ungeduld zu tun.

    Hallo,

    also, erst mal wurde Tim nicht rausgeschmissen (weil dann sein Account gelöscht wäre und er keinen aktiven Zugriff mehr hätte), sondern mal wieder ermahnt, sich über sein Handeln Gedanken zu machen. Und weil es anscheinend nicht anders funktionieren soll, eben etwas harscher.
    Ralph hat, wie ich es schon sagte, auch in meinem Interesse gehandelt und das hat weder etwas mit dem zarten Alter von 15 Jahren zu tun, noch mit seinen üblen Rechtschreib- und Zeichensatzproblemen. Es hat etwas mit der Art und Weise zu tun, wie er mit seinen Tieren umgeht, und genau darauf kommt es an.

    Darauf beruht die ganze Diskussion. Das dazwischen auch eben der Schreibstil aufgebauscht wurde, war nicht die Schuld von Ralph.

    Frank, im Einsteigerforum wird allen Neu- oder Wiedereinsteigern grundsätzlich und produktiv geholfen. Allerdings hat ein Einsteiger auch i.d.R. ein Verlangen, an Informationen und Tips heranzukommen, die er dann auch in die Praxis umsetzen kann. Genau das scheint aber bei Tim nicht so richtig zu sein, weil er eigentlich genau das nicht gemacht hat, was ihm empfohlen wurde.

    Und jetzt, Frank, erkläre mir bitte, wie Du Dich dann verhalten würdest, wenn Du merkst, das er es irgendwie nicht so recht umsetzen kann, was Du ihm sagst. Und darüber hinaus bekommst Du mit, das sich nach und nach sein Beckenbestand auflöst, darunter viele Fische und Korallen, deren Tod beinahe schon prognostizierbar war. Da würdest Du schlussendlich auch die Geduld verlieren und dann kommt es schnell über die Lippen, zu sagen das derjenige es besser bleiben lassen soll.

    Und wir betreiben das hier alle als Hobby. Wenn ich damit Geld verdienen würde, dann würde ich mich auch ins Auto setzen und zu demjenigen hinfahren, weil es dann ein Kunde ist und ich es von der Steuer absetzen kann. Aber entschuldige, dieses Forum hier ist öffentlich und bietet weitreichend Informationen, die man so nicht unbedingt zugänglich bekommt. Und wenn man dann dies nicht auzunutzen weis, dann kann man demjenigen eben nicht helfen.

    Darüber hinaus geht es nicht darum, irgend jemanden zu einem guten Aquarianer zu machen. Das muß man selbst auf die Reihe kriegen. Dafür sollte man aber auch mal was lesen und v.a. bereit sein, zu lernen. Ansonsten kann man sich als Moderator oder als User den Mund fuselig reden, und genau das wurde jetzt lange genug gemacht und deshalb kann ich Ralph nur beisteuern.


    Hallo Robert,

    in zwei Tagen hab ich das Thema vergessen :grinning_squinting_face: Deshalb jetzt direkt die Antwort.

    Prinzipiell, wie Peter (tolles Becken, Peter :smiling_face: ) schon schrieb, ist es wahrscheinlich Art- bzw. Individuenabhängig. Nicht jede Korallenkolonie hat die gleichen Photoakklimatisations-Fähigkeiten wie eine andere Kolonie der gleichen Art. Also wird man in unseren Becken immer verschiedene Beobachtungen machen können.

    Zu dem Beispiel 250W BLV bei Harald und Performance bei Dir:

    Wenn wir die Spektren der Leuchtmittel betrachten, dann findet man als Einheit immer nur die "relative Intensität". Das heißt, wenn das Spektrum aufgezeichnet wird, nimmt man den höchsten Peak, setzt diesen gleich 100% und rechnet dann bzw. läßt vom Computer dann per Dreisatz alle anderen relativen Intensitäten ausrechnen. Das ganze nennt man dann auch ein normalisiertes Spektrum.

    Das heißt im Klartext, ich kann zwar die Emissionsspektren von Leuchtmitteln vom Verlauf her beurteilen, aber ich weiß nicht, wieviel photosyntetisch nutzbare Strahlung letztlich erzeugt wird. Ob das nun 250 µmol/cm2/s oder 1000 µmol/cm2/s sind.
    Photoinhibition wird natürlich v.a. von dem Spektralbereich erzeugt, der von den Photosynthesepigmenten absorbiert wird. Und der liegt bei Dinoflagellaten zwischen 430 und 480 nm. Aber das nicht nur: unter bestimmten Voraussetzungen können durch Lichtbrechnung und Streuung auch andere, normalerweise photosynthetisch nicht nutzbare Strahlungsanteile prinzipiell zu einer Photoinhibition beitragen. Und das ist nicht selten.

    Wenn man die Photonenflußdichte misst, dann nimmt man nicht nur den Anteil zwischen 430 und 480 nm, sondern den zwischen 400 und 700 nm.
    Wenn ich also ein Leuchtmittel habe, das zwischen 400 und 500 nm stark emittiert und ein zweites Leuchtmittel habe, das zwischen 500 und 600 nm gleich stark emittiert, dann ist die gemessene PAR-Strahlungsintensität (Photonenflussdichte) bei beiden Leuchtmittel gleich. Aber die Korallen werden unter dem 400-500 nm Leuchtmittel besser wachsen als unter dem 500-600 nm Leuchtmittel.

    Die Erfahrungen, die ich mit dem Aquaconnect Performance machen konnte, war/ist die, das die Korallen schnell wachsen und darüber hinaus auch alle schön geöffnet sind, wie Du das schon sagst. Bei dem 400W 14000 K BLV den ich in der Uni über dem Becken habe, zeigen die Korallen auch eher das Verhalten, nur sehr kümmerlich aufzugehen. Bei dem 70W HQI zu Hause sind meine Korallen alle sehr gut auf.

    Und daraus resultiert eben die Hypothese, das man mit wenig guter Strahlung mehr erreichen kann als mit viel unnützer Strahlung. Der BLV emittiert letztlich sehr viel Violettstrahlung und wenig Blaustrahlung. Die Blaustrahlung ist wichtig für die Photosynthese, die Violettstrahlung regt zwar die Fluoreszenzpigmentbildung an, verlangsamt aber dadurch eher das Wachstum. Das heißt, bei hoher Leistung des Leuchtmittels wird bei den BLV Brennern der Anteil an photosynthetisch nicht so gut nutzbarer Strahlung sehr stark erhöht und führt hier möglicherweise zu einer erhöhten Photoinhibition. Hingegen, bei meinem 70W Brenner ist dieser Anteil für die Korallen gut vertragbar, aber weil letztlich der Blauanteil niedrig ist, recken sie sich nach dem Licht.

    Der Aquaconnect Performance denke ich hat einen deutlich höheren Blauanteil als der BLV 10000K. Dafür muß der Brenner aber möglicherweise auch weniger Strahlung emittieren um die gleiche Photosyntheseleistung zu erzeugen wie der BLV. Dabei ist der Anteil an photosynthetisch schlecht nutzbarer Strahlung auch nicht so hoch, so dass die Korallen ihre Polypen immer noch zeigen können. Das muß auch nicht unbedingt heissen, das die Korallen zu wenig Licht bekommen, denn:

    wenn die Korallen an die vorherrschende Strahlung akklimatisiert sind, dann können sie durchaus ihre Polypen tagsüber exponieren ohne das den Zooxanthellen etwas passiert. Das hat natürlich den Vorteil, das v.a. auch der Stoffaustausch mit der Umgebung viel besser funktioniert als wenn das nur nachts geschieht. Wie alle Organismen muß das, was in die Zellen reingeht, irgend wann auch mal wieder raus. Und das funktionert immer besser, wenn der Polyp der Strömung ausgesezt ist. Genau so ist es auch mit der Aufnahme von gelösten anorganischen Nährstoffen und organischen Verbindungen.

    Also rein aus stoffwechselphysiologischer Perspektive ist es besser, strömungsexponiert zu stehen als tagsüber im Koralliten eingezogen zu warten bis es dunkel ist. Wenn es sich der Polyp erlauben kann, tagsüber exponiert zu sein, dann wird er das auch machen.

    Ich hoffe, das war nicht zu konfus und es ist klar, was ich meine?