Beiträge von Jörg Kokott

    Ammoniumchlorid in reinst Qualität reicht aus, gibt es in Apotheken oder im online chemikalienhandel.

    Artikel: warum sollte ich zwei Mal den gleichen Artikel veröffentlichen? Der wird nicht im MA erscheinen, aber die entsprechende Ausgabe kann man sich ja auch ohne Abo besorgen.

    Hi,

    danke für das Kompliment :winking_face:

    In dem Falle kannst Du das sicher probieren, mit der im Artikel angegebenen Dosierung.

    Es ist bei diesen gernigen anorganischen Nährstoffkonzentrationen typisch das die Zooxanthellendichte enorm abnimmt. Hier ist es dann wichtig,
    1) immer ein verfügbares Level an Ammonium bereitzustellen, und
    2) die Koralle mit organischen Nährstoffen zu versorgen (was Du ja auch schon machst).

    Ich würde an Deiner Stelle mit dem Zeolitheinsatz vorsichtig sein, wenn Du eh schon so niedrige Nährstoffgehalte hast. In diesem Falle dann wirklich nur die Hälfte oder gar ein Drittel der vom Vertreiber empfohlen Zeolithmenge einsetzen, damit Du Dir nicht alles Ammonium aus dem Becken ziehst.

    Hi,

    Dein Phosphatgehalt ist etwas hoch mit 0,25 mg/L (hat das schon einer gesagt, wenn ja, tut mir Leid wenn ich mich wiederhole). Aber jetzt wirf nicht direkt ein Kilo Phosphatadsorber ins Wasser, das geht sicher schief.

    Die Koralle ist zwar eingedunkelt, aber insgesamt sieht die doch gar nicht schlecht aus. Schöne Kolonie.

    Schau dass die Korall gut Strömung gekommt, sie ist sehr dicht gewachsen und es sollte schon das Wasser zwischen den Ästen etwas bewegt werden, damit sich da nicht zu viel absetzt.

    Ozon würde ich dauerhaft nur auf ganz geringem Level fahren, so dass sich keine Gelbstoffe bilden. Kannst erst mal langsam runterfahren mit der Dosierung (was für einen Ozonisator hast Du denn?), aber niemals das Gerät plötzlich abstellen, das gibt starke Schwankungen im Redoxpotential und das finden Korallen nicht gut. Veränderungen immer langsam vornehmen.

    Hi,

    normalerweise sollten Bakterienbeläge nicht optisch sichtbar sein. Ich würde auch vermuten, dass Du die Dosierung zu hoch eingestellt hast.
    Wieviel dosierst Du denn auf Dein Beckenvolumen?

    Idealerweise entstehen die Bakterienbeläge (wenn sie denn entstehen) dort, wo organische Ablagerungen sind, d.h. Futterreste, Detritus allgemein.

    Anzuraten ist ersten eine Reinigung z.B. des Bodengrunden, und eine verstärkte Strömung im Becken. Auch kann man gezielt mit einer kleinen Pumpe die Dekoration freiblasen, und danach einen Wasserwechsel machen, und das, was sich dann absetzt absaugen und durch Frischwasser ersetzen.

    Die Vodkadosierung würde ich an Deiner Stelle für 2 Tage sein lassen, und dann mit der Hälfte der Dosierung (wie gesagt, solltest schon schreiben, wie viel Du dosierst) wieder anfangen. Dann beobachte, wie sich der Nitrat und Phosphatgehalt entwickelt. Normalerweise kann man den Nitratgehalt nach anfänglicher Steigerung der Dosierung um beinahe die Hälfte dosieren, um die Nährstoffgehalte unten zu halten.

    Wenn Du kein Bakterienbecken möchtest: dann setze doch einfach ein paar Korallen ein :smiling_face:

    Wobei ist Nitrat 10 mg/L? Nach Osmose oder vor Osmose?

    Mensch und Koralle sind soweit auseinander wie Himmel und Hölle. Kann man nicht sagen, wie lange die Regeneration dauert, zumal es davon abhängt, was mit der Koralle los ist. Wenn eine Koralle degeneriert reicht es i.d.R. schon aus, den entsprechend schlechten zustand zu beheben, dann geht die Koralle wieder auf und fängt wieder an zu wachsen. Aber wie gesagt, das kann niemand sagen.

    Jetzt nochmal von anfang an. Du hast Wodka dosiert, hattest aber zu der Zeit noch mit Sera gemessen. Dann bist Du auf Salifert umgestiegen und hattest 1 mg/L Nitrat und 0,5 mg/L Phosphat, richtig?
    Wann sind Dir die Weichkorallen zugegangen, bzw. wann ist Dir die eine fast eingegangen.

    Ich versteh jetzt nicht so wirklich, wo Dein Problem liegt.

    Deine Strömungsverhältnisse sind mit 10 x des Beckennettovolumens etwas knapp, mittlerweile ist man bei der 15fachen Wasserumwälzung, dass aber nur nebenbei.

    Mir scheint es so, dass Dein becken ohnehin ziemlich durcheinander ist, bzw, schon vor der Wodkadosierung war. Ob nun 160 mg/L Nitrat stimmt oder nicht, Fakt ist, dass man nicht weiß, wie die Nährstoffgehalte nun waren bzw. sind.

    Man muß den Grund finden, weshalb die Algen auf den Steinen wachsen. Zum Beispiel spielt auch die Karbonathärte und der Ca und Mg gehalt eine Rolle.

    Am besten Du stellst auch mal ein Bild Deines Beckens under Korallen ins Forum. 10 korallen auf 300 L ist relativ, sind die groß, klein oder mittel, was für Arten, etc.

    Hi,

    wie hoch ist die Pumpenleistung in Deinem Becken?
    Hast Du ein Filterbecken mit Überlauf?
    Wozu brauchst Du einen leeren Topffilter?

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie Du auf so hohe Nitratwerte kommst? Seit wann misst Du mit Salifert, bzw. waren die 160 mg/L mit Sera gemessen?

    LG,
    Jörg

    Hi,

    der Punkt ist, dass viele Rifffische ein tetrachromatisches visuelles System besitzen. Der Mensch und andere Wirbeltiere können in der Regel nur drei Farben (blau, grün und rot) voneinander Unterscheiden. Tetrachromatische Fische haben ihren visuellen Sinn um einen UV Photorezeptor erweitert, d.h. die sehen tatsächlich UV, was wir nicht können.
    Unter Wasser passiert dann folgendes: Das Freiwaser was wir beim tauchen sehen, d.h. wenn wir einfach ins freie Wasser schauen, erscheint diesen Fischen farblich ganz anders, weil in diesen Bereich recht viel UVA Strahlung einstrahlt. Dass heißt für diese Fische ist das Blau fast vom UV-Lichtempfinden verdeckt. Ein blauer Fisch ist hinter diesem UV-Hintergrund (was man mit UV sensitiven Filtern fotographisch irgendwie bildlich festhalten kann) so gut wie gar nicht zu erkennen. Andere Farben erscheinen hinter diesem UV Hintergrund auch anders, d.h. letztlich ist dass, was wir sehen völlig anders als das, was ein RiffFisch unter was sieht.

    Hab irgendwo ein paper darüber, weiß aber nicht mehr wo.

    Hi,

    wie groß ist denn Dein Becken (Nettovolumen).
    reduziere die Vodka Dosis auf ein Maß, dass Dir erlaubt den Nitratwert niedrig zu halten. Dann war der Phosphatadorbereinsatz möglicherweise etwas zu hoch.
    Die Bakterienbeläge kannst Du absaugen und dann mache einen Teilwasserwechsel von 10 - 15%.

    Und dann geduld.

    Wie gut ist Dein Becken denn mit Korallen besetzte?

    Und wie erklärst Du Dir, dass der Nitratgehalt so hoch ging?

    Schreib mal ein bischen was von Deinem Aquarium, also Größe, Technik, Fischbesatz, Korallenbesatz, Fütterungen, etc.

    Der fünf cm lange antarktische Krill ist auch Plankton!

    Wenn also ein Fisch Plankton frißt, dann heißt dass nicht, dass er auf planktonische Copepode geht. Da gibt es schon größere Viecher im Plankton als nur Copepoden, auch im Riff.

    Zitat

    Original von Thilo
    Hi Jörg,

    dann hab ich also richtig aufgepasst :]

    Kleiner Streber, was? :grinning_squinting_face:

    Hätte Robert direkt auf Deinen post geschrieben:"okay, danke! Dann nehm ich sie wieder runter!", hätte ich auch nix mehr dazu geschrieben :winking_face:

    Hi,

    UV-A ist langfristig schädlich, bzw. es erfordert die andauernde Aufrechterhaltung von Schutzmechanismen, und das kostet Energie. Deshalb ist es wahrscheinlich, dass die Wachstumsraten bei Korallen zurückgehen. Vor allem Mycosporin-ähnliche Aminosäuren (MAAs) werden von den Zooxanthellen gebildet, möglicherweise noch von den korallen modifiziert, und das kostet eben Energie.
    Die fluoreszierenden Chromoproteine absorbieren UV-A Strahlung und wandeln sie in nicht mehr ganz so energiereiche sichtbare Wellenlängen als FLuoreszenzstrahlung um, und auch diese Chromoproteine müssen vermehrt produziert werden.

    Ich würde SChwarzröhren nicht nehmen. Photosynthetisch können Zooxanthellen mit UV-A Strahlung nicht viel anfangen.

    Zitat

    Original von KS


    Wo? Die muß ich immer übersehen haben :grinning_squinting_face: Aber schöne Fotos hat sie.

    Sei doch nicht so vernichtend, Klaus :st: :grinning_squinting_face:

    Es sind halt viele Artikel, die sich an Einsteiger richten, und Dich daher nicht wirklich ansprechen, aber ab und zu geht es auch etwas tiefer in die Materie, aber vielleicht blätterst Du zu schnell :winking_face:

    Hi,

    reiner Ethanol muß unbedingt verdünnt werden, sonst bügelt man das Becken um. Ich würde Wodka nehmen und nicht rumexperimentieren.
    Ende des Jahres kommt noch ein Teil 2 im Meerwasseraquarianer von Michal und mir, mit neuer Dosierunanleitung und vielem mehr. Ist glaube ich schon die nächste Ausgabe des MA.
    Lohnt sich vielleicht darauf zu warten. Auch in reef keeping magazine wird ein Artikel über Wodka auf Englisch erscheinen. Das nur zur INfo.

    Hi,

    Dichte kannst Du anheben, KH ist OK, Calcium ist etwas zu hoch, aber nicht schlimm, Mg solltest Du anheben.

    Nitrat: was heißt bedenklich, Du hast keine Korallen, dazu kann ich nix sagen, prinzipiell aber nicht.

    Biofilter: hab ich gesagt, dass Du den nicht brauchst.

    Hi,

    wie ist den der Biofilter aufgebaut?

    Beleuchtung: ich würde mir noch eine zweite Blauröhre drüberhängen, immer abwechselnd Osram 11 und Blau.

    Hast Du Bodengrund im Becken, wenn ja, was für einen und wie alt ist der?

    Seit wann befestigt man Xenien beim Transport auf Styropor?

    Da man nicht weiß, warum die überhaupt pumpen, kommt man eh nicht wirklich weit mit Spekulationen.

    Es gibt übrigens auch nicht-pumpende Xenien.

    Das mit Jod halte ich für ein Gerücht, meine haben gepumpt wie blöde und ich habe lange Zeit kein Iod dosiert. Ob ich Lugol, PVP Iod oder nur Kaliumjodid dosiert hat, hatte auch in der Zeit vor dem Absetzen der Ioddosierung keinen Einfluß auf das Pumpverhalten.

    Das Xenien bei Strahlungsstress mit dem Pumpen aufhören ist mir auch mal aufgefallen, anscheinend ist das Pumpen so energieaufwändig, dass diese Energie bei akutem Strahlungsstress in die Stressabwehr investiert werden muß.

    Insgesamt brauchen Weichkorallen generell etwas länger, bis sie voll aufgehen. Also abwarten.

    Hi,

    also ich versteh das nicht wirklich, Du hast in dem Becken seit 9 Jahren keine Fische, sondern nur Makroalgen drin, und dann hast Du ein Nitratproblem?

    Das mit anaerob, aerob, anoxisch, denitrifikation und Kohlenstoffquelle kam ja ziemlich durcheinander:

    Denitrifikation ist der anaerobe Umbau von Nitrat zu N2, der aber nur dann abläuft, wenn die Bakterien was zu fressen haben (sprich: Kohlenstoffquelle). Wenn die nix zu fressen haben, brauchen die auch kein Nitrat. Die beim Abbau der Nahrung anfallenden Elektronen (um es oberflächlich auszudrücken) werden im aeroben Stoffwechsel auf Sauerstoff übertragen. Ist kein Sauerstoff da, werden die Elektronen auf Nitrat übertragen, wenn kein Sauerstoff und kein Nitrat da ist, werden die Elektronen auf Sulfat übertragen (Sulfatatmung, nicht verwechseln mit Schwefelfiltern, das ist was anderes).

    Wenn Du also Deinen Nitratfilter nicht mit Kohlenstoff versorgst, dann wird auch Nitrat nicht abgebaut.

    Wie gesagt, ich frage mich, für was Du einen Nitratfilter brauchst, wenn Du noch nicht mal Fische im Becken hast.
    Wirf den Nitratfilter und den Biofilter raus, tausche vielleicht ein paar Lebende Steine durch frische aus (frisch importiert), putz den Abschäumer, erhöhe ggf. die Strömung (neue Pumpe), und dann setze Korallen ein. Fische kommen dann erst später, wenn das Becken stabil ist.

    Wie sieht es mit der Beleuchtung aus? Mit was beleuchtest Du?

    Zitat

    Original von Stefan C.
    war mit den Gedanken bei einer anderen Sache, als ich das geschrieben habe; .....du pingeliger Mensch :grinning_squinting_face:
    ich meinte natürlich axiale Koralliten.

    Pingelig, ja :]

    Seriatopora hat aber auch keine axialen Koralliten :grinning_squinting_face:

    Nur Acropora Arten haben Axialpolypen, die auch in einem Axialkoralliten sitzen.

    Hi,

    also ich kriege mit Veron keine Acropora anständig bestimmt, und meine wissenschaftlichen Kollegen auch nicht (ausser Charlie Veron selbst). Mit Wallace klappt das dagegen sehr gut.
    Das eine ist eben ein (weitreichend kritisiertes) Bilderbuch, das andere (Wallace) ein brauchbares Bestimmungsbuch mit vielen Dingen, die ein nicht-Taxonome nicht versteht und daher eher abschreckt, und zudem mit S/W Bildern.

    Aber ehrlich gesagt, ich finde die Bestimmung auf Gattung schon ausreichend, und teilweise schon schwer genug (wie Hans-Werner das schon anhand der Hirnkorallen verdeutlicht hat).
    Was nützt es mir, wenn ich mich nach stundemlangen Bücherwälzen auf einen Namen einige, der am Ende sowieso nicht stimmt. Die Koralle wächst dadurch nicht besser oder schlechter.

    Und ich habe es schon mehrmals beschrieben: Acropora-Arten neigen zur Hybridisierung, dass heißt zwei Arten kreuzen sich, die aber trotzdem fortpflanzungsfähig sind. Dabei kommt das taxonomisches Chaos bei raus, in das wir uns verwickeln, wenn wir den neuen Veron Band 1 aufschlagen.

    Ich finde es tatsächlich sinnvoller, dass wir uns Bilder von Aquarienkorallen anschauen, also die Bände von Fossa/Nilsen, Sprung/Delbeek, Knop.
    Wenn man sich z.B. bei Veron die verschiedenen Bilder einer von ihm ernannten Korallenart anschaut, dann sind das mitunter Korallen, die im natürlichen Habitat alle anders ausschauen.
    Ausserdem sind 90% der in den Veron-Bänden gezeigten Korallen niemals im Handel erhältlich, oder hat schon jemand in Deutschland eine gelbe Blastomussa merleti mit grüner Mundscheibe gesehen?

    @Stefan: wenn Du bei Deiner Seriatopora Axialpolypen gefunden hast, dann liegst Du mit der Gattung ziemlich daneben :grinning_squinting_face:

    Hallo René,

    ist schwer zu knacken der Fall. Ich würde Dir raten, mit den Wasserwechseln etwas sparsamer zu sein, wenn es ein Nährstoffmangel ist, dann tut Dir der Wasserwechsel nicht wirklich viel gutes. Bei Phosphorlimitierungen bleichen die Korallen meist zuerst aus, bevor das Gewebe langsam abstirbt (oder der Phosphormangel is so extrem, dass das gleichzeitig geschieht). Ich tippe eher auf einen Stickstoffmangel. Du kannst die Korallen, die wirklich schlimm betroffen sind, aus dem Becken nehmen und in den AC Aminos baden, vielleicht hilft das.

    Ich würde jetzt auch erst mal die nächsten drei Wochen kein Wasser wechseln, und auch keine Spuris dazugeben.

    Geh mit den Aminosäuren ruhig etwas höher in der Dosierung (3-4 mL auf Dein Becken für eine oder zwei Wochen), dann mach den Abschäumer aus wenn er noch läuft bzw. vorhanden ist (nachts vielleicht Luftausströmer ins Becken hängen, falls Du kein Überlauf hast)., und wie schon gesagt mehr füttern. Cyclops Eeze oder Ultramin F/Ultraclam. Wie viele Fische hast Du denn in Deinem Becken?

    Zitat

    Original von Frank D
    Falls Du die Wodka Methode verwendest noch der Hinweis, diese wird nicht besonders gut von Gorgonien vertragen.

    Hi,

    das war bei Dir so. In der Anlage von Michael ist das kein Problem.

    Hallo,

    ich bräuchte mal kurz Eure Hilfe:

    kann mir jemand aus dem Meerwasseraquarianer Heft 1 und Heft 2 Jahrgang 2002 von den Artikeln von Dietrich Stüber die entsprechenden Seitenzahlen nennen?

    Artikel heißt: Phosphat und Nitrat - schädliche Wasserinhaltsstoffe im Meeresaquarium (oder so ähnlich). Wenn dieser Titel im Wortlaut nicht genau stimmt, könnt ihr mir den auch gerade nennen?

    Bin weit entfernt von meiner Literatursammlung und kann nicht selber nachschauen...

    Das wäre sehr nett...

    Danke im Voraus!

    Echt nettes Becken, würde da gar keine kleinpolypigen reinsetzen, dass sieht doch so klasse aus.

    Ohne es beweisen zu können würde ich aber mal darauf tippen, dass es an den Weichkorallen liegt. Die produzieren fiesse Toxine, die man mit Aktivkohle meist nicht binden kann. Da hilft dann nur Ozon, und dass finden Weichkorallen wieder nicht nett und gehen dann schlecht auf.

    Ich würde Dir raten, mach Dir lieber das Ablegerbecken als reines Steinkorallenbecken, und lass das Hauptbecken so wie's ist.

    Hi,

    nur Bakterien werden Dir wenig helfen wenn Du sie nicht zum wachsen bringst, sprich Biomasse aufbaust.

    Wenn Phosphateinschlüsse in Steinen drin sind, dann müssten die durch Säure freigesetzt werden. Es ist zwar so, dass z.B. bei der Nitrifikation (Ammoniumumbau zu Nitrit und Nitrat) Säure frei wird, aber das ist auch nur Rätselraten. Einfach so löst sich aus den Steinen nichts raus.

    Nun ist es ja aber auch nicht selten, dass man mal ein Phosphatgehalt von 0,3 mg/L hat. Ich würde versuchen, es weiterhin mit Contraphos zu versuchen, anstelle das ganze Becken umzuräumen und dadurch das System aus dem Gleichgewicht zu bringen.

    Aber bei der BEschriebung denke ich nicht dass es am Phosphat liegt, dann wachsen Steinkorallen vielleicht schlecht, aber in Fetzen abreissendes Gewebe durch zu viel Phosphat? Früher waren 0,3 mg/L Phosphat beinahe die Regel, da hielten sich Acropora und Co aber auch schon.

    Wie sieht es denn mit dem Weichkorallenbesatz aus? Weichkorallen-dominierte Becken zeigen dieses Phänomen sehr oft.

    Hi,

    es gibt aber auch kleine Schlangenseesterne, die auf Korallen parasitieren, müssen nicht unbedingt die Asterina sein. Hatte mal solche auf Montipora samarensis sitzen. Tagsüber am Substratstein,abends meist auf dem Gewebe. Hab sie einfach abgesammelt und so irgendwann besiegt.

    Probieren geht über studieren. Würde die so fragmentieren wie Weichkorallen (Holzzahnstocher durch den Stamm, Koralle auf sauberen Stein setzen, Gummiband links und recht um den Zahnsstocher und den Stein, und dann ab ins Becken). Die Gefahr, dass sie nicht anwachsen und gammeln ist aber sehr groß. Von daher gut umströmen, und den Zugdruck auf den Zahnstocher auch hier nicht so stark. Und gut füttern...