Ich denke inzwischen auch über den Besatz meines geplanten Beckens nach.
Eigentlich faszinieren mich v.a. kleine, eher ruhige Fische wie Schleimfische und Grundeln, Mirakelbarsche, Leierfische, Zwegkaiser, aber auch Pseudochromis fridmani und aldabraensis. Da ließe sich für 1000l schon ein schöner Besatz draus zusammenstellen (nicht zu groß).
Problem: ich habe mich auch total in C. springeri verguckt oder alternativ eine andere der herrlich blauen Demoisellen. Das passt wohl nicht, weil die so stürmisch sind. Oder geht das doch?
Wäre P. auriventris eine Alternative, oder muss ich mir die Blauen abschminken?
Beiträge von Willi
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Na, was ich hier so lese, lässt mich am Skimmer doch zweifeln.
Ich hatte schon woanders gelesen, er sei sehr leise. Das scheint aber nicht zu stimmen.
Er soll ins Wohnzimmerbecken, und nicht in einen Unterschrank...
Ob es was bringt, wenn ich eine Styroporbox drüberstülpe? -
Was meinst Du mit "Abfallicht"?
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Hallo zusammen!
Es wird ernst.
Morgen hole ich mir die erste Technik. In den nächsten Wochen werde ich das Becken leeren und vorbereiten.
Im Spätsommer wird eingerichtet und im Herbst geht es los. Soweit der Zeitplan.Beim Vorbereiten des Beckens soll folgendes passieren: Ein Pumpensumpf mit Überlauf wird abgeklebt, also ein Schacht ohne Loch unten, aber mit Förderpumpe drin. Von dort aus wird in ein Abteil gepumpt, in dem der Abschäumer ist. Von dort aus geht es in ein Refugium, das mit Algen und später mit Miracel Mud arbeiten soll. Von dort geht es per Überlauf zurück ins Becken.
Nun ist mein Becken 220x75x75 groß. Wenn ich ein Refugium abklebe, z.B. 30cm breit, hat es eine Höhe von 75cm oder netto Wasserstand 70cm. Das müsste ich viel stärker beleuchten, als wenn es nur 35cm hoch wäre, damit dort die Algen wachsen, denke ich. Andererseits ist es größer sicher auch nicht schlecht.
Wozu wäre da zu raten? 75cm hoch oder einen Zwischenboden einkleben?
Was für eine Beleuchtung wäre gut für Grünalgen (wahrscheinlich Drahtalgen)?
Könnte ich da einen der H4-Pflanzenstrahler nehmen, die derzeit über dem Süßwasserbecken sind? -
Sag mal, Christoph,
was für Erfahrungen hast Du denn mit 8x80W auf fast 1000l gemacht?
Ich überlege nämlich derzeit, wieviele T5 über 160x75x75 müssen. Es soll eines Tages auch für alle Steinkorallen reichen...
8x80W oder 10x80W? -
Wie ist denn von der Sunpower die Geräuschentwicklung?
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Die Spielregel der netten Spielerei lautet:

Setzen Sie Ihre Korallen einer Strömung aus, die ihnen gute Lebensbedingungen schaffen. Bedenken Sie dabei, dass auch in versteckten Ecken genug Strömung zum Abschleimen herrschen muss.
Sieger ist, wer bei gesundem Korallenwuchs am wenigsten Energie verbraucht.Mir erscheint das Nette doch so wichtig, dass ich mir Gedanken dazu mache...
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Habe es heruntergeladen und mir die Möglichkeiten durchgelesen. Interessant.
Es ist allerdings nicht, was ich suche. Ich suche die Möglichkeit, die Pumpen frei zu programmieren und eigene Zyklen zu wählen, die auch aus mehreren Schritten pro Pumpe bestehen können.
Na ja, ist halt so ein Gedanke... -
Was hast Du denn gegen was getauscht?
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Hallo zusammen,
mal eine ganz grundsätzliche Frage.
Wenn ich nicht zusätzlich zur teuren Technik noch einmal viel ausgeben will, um für Ausfälle gerüstet zu sein, ist es dann nicht sinnvoll, die einzelnen Geräte kleiner, aber dafür mehrfach zu nehmen?
Beispiel: 2 Leuchten. Fällt eine aus, kann man mit der anderen für die Reparaturweit den Betrieb aufrecht erhalten. Oder: Strömungspumpen. Vielleicht nicht 2x15.000l, sonder 4x 7.500l. Fällt eine aus, ist das keine Katastrophe. Oder: 2 kleinere Pumpen im Pumpensumpf. Auch beim Ausfall einer läuft das Filterbecken weiter.
Auch im Urlaub ist das viel besser, weil nicht alles ein akuter Notfall wird und der nette Nachbar, gewissenhaft aber ohne Kenntnisse, Zeit hat, die Notfalladresse zu Informieren, auch wenn die mal nen Abend weg ist.
Dazu kommt, dass man einen Teil der kleineren Geräte mit einer Notstrombatterie besser und länger versorgen könnte als eine Beckenbetrieb auf voller Leistung.Was meint Ihr? Ist das ein sinnvoller Ansatz oder ein Gedankenknick?
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Hmm...
Offensichtlich habe ich doch noch falsche Vorstellungen.
Ich hatte gedacht, wenn eine Lampe dimmt und nur ein Anschlusskabel hat, bedeute das, dass stets alle Röhren gleich hell sind. Also gibt es keine Blaulichtphase oder sonstwas, sondern nur mehr oder weniger Licht. Komfortabel, aber wenig Abwechslung.
Nun scheint es so zu sein, wenn ich Eure Beiträge richtig verstehe, dass es auch in solchen Lampen die Möglichkeit zur Einzelschaltung gibt, wenn ich auch nicht verstehe, wie das funktionieren soll.Auch ein Eigenbau scheint eine gute Möglichkeit zu sein. Allerdings ist der soooo viel billiger als z.B. eine ATI auch nicht. Dafür aber ohne Garantie.
Über meinen Pott möchte ich 10x80W T5 hängen, aber so, dass ich auch mit weniger als 800W fahren kann. Ich dachte daran, entweder eine 10er Leuchte zu kaufen oder eine 6er und eine 4er. Die 2-Leuchten-Lösung ist nicht so komfortabel, dafür ist es aber im Becken nicht zappenduster, wenn mal eine Leuchte kaputt geht.
Ich hätte gerne morgens eine Stunde mit anschwellendem Licht, dann 7-8h die volle Ladung (oder in der Anfangsphase mit wahrscheinlich eher Weichkorallen vielleicht 640W), dann wieder eine Stunde abnehmendes Licht, dann 1-2h Blaulicht und dann Mondlicht.
Was, meint Ihr, ist da am sinnvollsten? -
Hallo ACDC63,
das würde mich sogar sehr interessieren. Email-Adresse ist in meinem Profil. Danke! -
So,
inzwischen habe ich mich für T5 entschieden. Ich liebe zwar die Kringel, aber Temperaturmessungen in den letzten Tagen haben mir gezeigt, dass ich keine HQI drüber packen kann, ohne massiv zu kühlen. Unser Wohnzimmer wird einfach zu warm: bereits jetzt komme ich unter 240W HQL auf 27-28°C.
Meine Frage ist, ob dimmbare Geräte sinnvoll sind.
Klar kann man dann mit einer einzigen Steuerung herrlich die Dämmerungen nachahmen, aber man hat dabei immer dieselbe Lichtfarbe. Eine Abendstunde in blau oder ein früher Morgen in bunt sind dann nicht drin, weil man die Röhren nicht einzeln schalten kann - die Dimmleuchten werben sogar mit nur einem Anschlusskabel.
Was mich aber noch mehr interessiert: ist das überhaupt für die Tiere gut? So eine Blaulichtphase Abends scheint doch sehr oft eingesetzt zu werden. Ein gewisser Wechsel in der Lichtfarbe über den Tag verteilt - ist das sinnvoll oder sogar nötig? -
Egal, woher das kommt und warum - bei dem pH-Wert würde ich sofort alles Wasser wechseln. Nicht nur einmal, sondern spülen und wässern. Egal, was die Ursache ist - erst mal muss doch möglichst viel davon raus.
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Danke für die Antworten.
Noch plane ich ganz allgemein, also ich überlege, was nötig ist und wie es gemacht werden kann, damit die konkrete Planung dann nichts übersieht.
Übrigens verdunstet mein 1200l-Becken, oben offen mit bewegter Oberfläche und von 240W Halogenleuchten angestrahlt, nur knapp 2l am Tag. Ich habe es die letzten 10 Tage nachgehalten. Ich hatte mindestens das 2-3fache erwartet.
Wie groß dürfen eigentlich die Schwankungen im Seewasser sein? 5-7% Wasserverlußt durch Verdunstung hatte ich schon im Urlaub.
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Hallo zusammen!
Bei meinen Planungen bin ich über die Nachfüllautomaten gestolpert.
Fast egal, welchen man nimmt: irgendwie messen die den Wasserstand und gleichen den aus. Mit Schwimmschaltern. Ich vermute, der Schalter wird normalerweise im Filtersumpf installiert, weil da die Verdunstung zu den stärksten Veränderungen im Wasserstand führt (je nach Konstruktion überhaupt nur da).
Wenn nun so ein Schwimmschalter wirklich sensibel ist, dann müsste doch die Gefahr bestehen, dass er im Grenzbereich ständig an und aus geht und auf jede kleine Welle oder so reagiert. Wenn der Schalter eher träge ist, reagiert er dann ausreichend schnell auf Veränderungen?Wo ist mein Denkfehler?
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Hallo zusammen!
Es gibt etliche Aussagen, z.B. bei Tunze, dass sich mit den Controllern und Multicontrollern zusammen mit den steuerbaren Pumpen allerhand simulieren lässt. Von anschwellender Strömung über Wellenschlagsimulation bis zu Flut/Ebbe-Simulation.
Was ich nicht heraus bekomme: sind das feste Programme oder kann man da auch selbst für jede Pumpe einen eigenen Rhythmus programmieren?
Beispiel: 10sek-100%, 5sek-50%, 15sek-30%, 120sek. 80%, usw., insges. vielleicht 10 Schritte, und dann von vorne? Und das für jede Pumpe unabhängig?
Können die Pumpen dabei auch ganz ausgeschaltet werden?Danke für Infos!
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Hallo Peter,
danke für die Antwort.
Das mit dem HMF ist mir bekannt - der muss natürlich raus. Das ganze Becken wird geleert und völlig neu gemacht.Ich habe allerdings keine Möglichkeit, zu bohren. Die Technik muss mit ins Becken. Außerdem ist es mir ganz lieb, wenn die gesamte Anlage dadurch ein wenig kleiner wird. Es ist auch eine Finanzfrage, und mein Becken hat eben leider bereits 1200l. Wenn also links ein Teil für die Technik weggeht, habe ich weniger Beleuchtung und brauche etwas weniger Strömung etc.
Was den Miracel Mud angeht, will ich den Platz für ein Filterbecken vorhalten, um es nachrüsten zu können. Anfangs strömt da dann eben einfach Wasser durch, ohne Mud.Letztlich hat meine "Traumanlage" 3 Teile: Schauteil mit starker Beleuchtung und starker Strömung, Filterteil als durchströmter Bereich mit lebenden Steinen und geringerer Beleuchtung, und ein Algenfilterbereich, evtl. später mit Mud. Den Algenfilter will ich Nachts beleuchten, wegen pH und O2. Dazu kommt noch ein gewisser Vorrat an Süßwasser (ca. 50l) zum Ausgleich der Verdunstung.
Letztlich vom Konzept her eine normale Anlage. Nur dass bei mir diese 3 Bereiche nicht in getrennten Becken sind, sondern als Abteile in das große Becken müssen.
Ich habe mir einiges ausgedacht. Es wird alles drin haben, aber nicht viel Sichtscheibe kosten: links einen Streifen von 40cm - da bleiben immer noch nach Abzug der Blenden an den Rändern 175x67 reiner Einblick.Ich bin dabei, das mal zu zeichnen. Wenn ich es habe, stelle ich es ein.
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Danke!
Ich denke, dann ist das die richtige für mich.
Jetzt gehe ich mal suchen... -
Am Gerät selbst oder von außen ansteuerbar?
Ich liebäugele mit einem Angebot für eine SP mit 6x80W. -
Hat die ATI SUN Power eigentlich getrennt schaltbare Röhrengruppen?
Ich finde da nichts zu in den Beschreibungen. -
Danke!
Habe schon damit begonnen. -
Ich habe bei Tunze gelesen, die Frischwasserzufuhr lasse sich zwischen 5% und 70% einstellen oder ganz freigeben.
Ich verstehe das so, dass ein Teil des bereits abgeschäumten Wassers im Abschäumer bleibt und wieder abgeschäumt wird. Das könnte planktonschonender sein, weil nicht so viel Wasser durchgeschleust wird.
Geht damit die Leistung zurück, weil nicht so viel eiweißreiches Wasser den Schäumer passiert, oder wird der Abschäumer so gründlicher, weil auch kleiner Spuren noch erwischt werden? Genauso ist doch dann die Sauerstoffanreicherung des Beckens geringer (ein Nachteil, wenn der Schäumer mit am Notstrom sitzt). Oder verstehe ich das falsch? -
Danke!
Nach dem, was ich so lese, sind die Skimmer ja wohl recht ordentlich. Für mich gut: sie nehmen wenig Platz ein. Ich hoffe, sie sind auch einigermaßen leise, wenn sie gut aufgehängt werden.
Ich kann mir auch vorstellen, den AS in Abends für ein paar Stunden auszulassen, wenn er zu laut ist. Nachts und während der Arbeit ist das im Wohnzimmer ja ziemlich egal.
Wenn ich dann wirklich mal eine Wavebox montiere, kann die ja in der AS-freien Zeit laufen. Sieht interessant aus, ist sicher gut für die Tiere und kommt schließlich ohnehin zu den Strömungspumpen hinzu.
Vielleicht also beides abwechselnd.
Erst einmal wollen ohnehin die Notwendigkeiten bezahlt sein... -
Ich stelle meine Frage mal hier.
Ich möchte einen DOC Skimmer einsetzen. Da ich keinen Unterschrank habe, muss der Abschäumer ins Becken.
Tunze gibt an, dafür sei eine Eintauchtiefe von 240 - 290mm notwendig. Darf die Tiefe schwanken? Könnte der Abschäumer dann in einem Becken mit Wavebox sitzen, bei der der Wasserstand ja um ca. 30mm schwanken würde?
Oder ist es so, dass zwar unterschiedliche Wasserstände möglich sind, aber dann genau eingehalten werden sollten, damit das Gerät richtig eingestellt ist? -
Nicht tragend: sehr gut!
Ich würde dann die ganze Wandecke wegnehmen (wenn das Becken da bleibt) und was neues drüber bauen, wie Du sagst - da dann sicherlich eine Ständerwand.
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Ach ja: auch ein Stahlträger unter der Decke um die Ecke ohne Stütze bringt nichts. Und damit wärst Du wieder bei der Fensterlösung.
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Hallo!
Nun, massiv beinhaltet die Möglichkeit, dass die Wand trägt. Ich würde das auf jeden Fall einkalkulieren.
Ich kann Dir keine konkreten Ratschläge geben, weil ich die Situation nicht wirklich kenne und nicht gesehen habe. Das dürfte ich auch nicht. Aber Tips geben, in welche Richtung Du mal nachdenken kannst, darf ich.
Du hast mehrere Möglichkeiten.
Einmal: Du findest heraus, ob die Wand trägt. Vielleicht kennst Du den Statiker oder einen Handwerker, der bereits am Haus umgebaut hat und Bescheid weiß. Du kannst auch nachsehen, ob in der Bauakte des Hauses (beim Bauamt für den Besitzer einsehbar, bitte ausweisen) noch die Tragwerksplanung vorhanden ist. Vielleicht bekommst Du auch telefonisch raus, ob es solche Pläne noch gibt. Ich weiß nicht, von wann das Haus ist. Ist es neu, haben die Planer noch die Unterlagen. (Habe jetzt nicht alles gelesen hier...)
Oder: Du setzt das Becken vollständig in den kleinen Raum und machst in die Wand Fensteröffnungen zum Schauen. Mit einem Brett oder so als "Fensterbank" kann das sehr gut aussehen. So erhältst Du eine mögliche tragende Funktion der Wand. Du könntest dabei evtl. so weit gehen, die Wandecke durch eine verkleidete Stahlstütze zu ersetzen, mit zwei Stahlprofilen als Fenstersturz. So hättest Du vollen Einblick ohne Verlusst. Das ist sicher Aufwand, aber nicht so viel, wie es klingt, denn wegklopfen musst Du schließlich ohnehin. Ich würde diese Lösung wahrscheinlich wählen.
Oder: Du riskierst es. Davon rate ich ab.Das Ersetzen der Wand an anderer Stelle oder durch eine Ständerwand bringt nichts außer Kosten.
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Hallo Benedikt,
nur ein Hinweis: auch eine 11,5er Wand kann tragend sein.
Ist an der Stelle des künftigen Beckens jetzt auch eine Lücke, oder eine Wandecke? -
Hallo zusammen!
Die Fragen gehen zwar noch weit über praktische Möglichkeiten für mich hinaus, aber sie interessiert mich aus meiner Süßwassererfahrung heraus.
Zur Ernährung von Artemien und Microwürmchen verwende ich Hefe. Manchmal Bäckerhefe (Supermarkt), oft einfach Trockenhefe (bei den Micros)
Kann man mit Hefe direkt ins Becken Filtrierer füttern?Hat jemand Erfahrungen mit der Verfütterung von Microwürmchen? Ich habe interessanterweise letztens eine Sorte bekommen, die kleiner ist als die, die ich bisher hatte. Sie rutschen durch Artemiensiebe durch und leben zumindest in Süßwasser bis zu 24h lang. Da sie einiges an Milieu verkraften (Aufzucht mit oder ohne Essigessenz, Wiederbelebung total versottener Ansätze) und wirklich extrem einfach zu ziehen sind, frage ich mich, ob es lohnt, die Ansätze weiterzuführen, für die hoffentlich bald kommenden Salzigen Zeiten...
Junge Buntbarsche und Ausstellungsguppys habe ich über mehrere Monate fast ausschließlich damit gefüttert und sehr gute Erfahrung gemacht.Falls jemand Interesse hat - wie gesagt weiß ich nicht, ob das hier überhaupt zieht - stelle ich gerne ein paar mehr Infos ein.
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Ja, ich bin inzwischen bei dem Gedanken angekommen, zusätzlich zur normalen Förderung einen kleinen Luftheber zu installieren. Damit auch das größere Kleinzeug ab und zu durchkommt.
Aber jetzt muss ich erst einmal die Filteraufteilung neu durchdenken...Danke für die Hinweise!
Ehrlich gesagt, diese Planungsphase und Anlesephase ist hochinteressant und macht Spaß! -
Ach so, dazu noch: meinst Du, mit den Lufthebern alleine bekomme ich die nötige Pumpleistung zustande?
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Ein oben liegender Mud/Algenfilter. Das ließe sich überlegen.
Jetzt bringste mich ans Nachdenken und alle beiherigen Skizzen ans Wanken.
Gut so!
Vielleicht ein 2m langes Refugium hinten auf dem Becken, aber nur 10cm breit und gut 10cm hoch, mit einer langen Röhre drüber, wo das Wasser durchfließt, und am Ende per Überlauf wieder raus.
Einfach zu handhaben und machbar.
Hmm... -
Dann dazu noch ein anderer Gedanke.
In einem Mud/Algenfilter leben viele Kleintierchen. Die hätte ich jetzt gerne auch im Beckenteil, ohne dass sie vorher geschreddert werden. Der Gedanke mit der Strömungspumpe war auch der, dass sie mir irgendwie planktonschonender aussehen (zugegeben, "aussehen" ohne letztlich Ahnung ist hier ein schwaches Kriterium, aber das wurde mir selbst gerade erst klar...).
Wie bekomme ich also nicht nur das Wasser wieder zurück, sondern auch das Plankton heil mit rüber? -
Hallo Armin, salopp gesagt heißt das dann doch: beim Erstbesatz mit lebenden Steinen könnte man sie sogar einfach abgespült reinlegen. Das schlimmste, was einem passieren kann, ist ein höherer Nitritpeak und ein Abschäumer, der ständig gereinigt werden muss.
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Ja, das leuchtet ein. Danke.
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Und noch einmal ich.
Ich denke daran, mein Becken erst einmal mit Lumimaster zu beleuchten, 6x80W oder 8x80W.
Dazu 2 Fragen:- Haben auch die nicht dimmbaren Leuchten ordentliche elektronische Vorschaltgeräte? Ich gehe mal davon aus, finde aber keine Infos dazu.
- Was haben die Reflektoren für ein Profil? Halbrund oder M-förmig gegen die Eigenverschattung?Danke im Voraus!
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Hallo zusammen!
Was für eine Rücklaufpumpe ist sinnvoll, wenn es um den Durchfluss in einemeingeklebten Innenfilter geht, also im Grunde kein Höhenunterschied zu überwinden ist?
Der Wasserstandsunterschied zwischen Pumpenabteil und Aquarium kommt eigentlich nur durch das Gefälle zustande, dass beim Durchfluss durch den Filter entsteht, also vielleicht 3-4cm.
Auch bei Verdunstung würde der Unterschied nicht größer als max. ca. 10cm sein, da spätestens dann die Auffüllung anspringt.
Als Durchfluss bräuchte ich 5.000l.Ich denke, es sollte da andere Möglichkeiten geben als nur Pumpen, die auch 1-2m problemlos überwinden.
Ich dachte schon an eine Bohrung in der Scheibe, mit einer normalen Strömungspumpe davor. -
Hallo zusammen,
Ich denke derzeit an ein Becken mit vielen lebenden Steinen (50-60KG aus einem guten Import), als Unterbau und Rückwand im oberen Bereich Riffkeramik oder Atoll-Riff-Deko , Lebender Sand, Miracle Mud Refugium, für das ein Teil des Beckens abgeklebt wird, und Abschäumung. Beleuchtung des Beckenteils: t5 8x80W oder 10x80W 10.000K und blau, Mondlicht. HQI ist im Sommer in unserem warmen Haus im Sommer problematisch bis unmöglich – das Wasser bekomme ich dann einfach nicht kühl. Schon meine Pflanzen HQL-Leuchten (5x80W) sind da problematisch. Schade – ich liebe die Lichtkringel. LED ist zu teuer und die Angaben sind mir zu widersprüchlich - ich finde es aber faszinierend. 2 Strömungspumpen mit 10.000-12.000l jeweils im Wechsel (z.B. links – rechts – zusammen – kurze Pause – zusammen). Balling-Methode. Eine kleine zusätzliche Filterkammer mit ca. 1000l/h, die leer gehalten wird, für eventuelle Absorber oder Aktivkohle etc., Wasserwechsel von 5-10% im Monat.
Später soll es ein automatisches Dosieren der Balling-Flüssigkeiten geben, eine automatische Nachfüllung von Verdunstungswasser (Schwimmschaltergesteuert in der letzten Filterkammer) sowie einen automatischen WW mit Salzwasser und der richtigen Menge NaCl-freien Salzwassers. Dazu eine Notstromversorgung, die bei Stromausfall das Refugium mit geringer Leistung laufen lässt und das Becken mit einer kleinen Pumpe mit Diffusor beströmt und belüftet.
Auf die Abschäumung würde ich gerne verzichten würde, aber nach dem Lesen vieler Beiträge traue ich mich nicht recht. Miracle Mud fasziniert mich schon sehr!
Für den Mud hätte ich eine Filterkammer von 72cm Länge und beliebiger Breite (ich kann trennen, wo ich will). Problem: die Filterkammer wäre 70cm hoch. Ich weiß nicht, wie ich die beleuchten soll: brauchen Caulerpa oder Drahtalgen viel Licht? Notfalls könnte ich einen Zwischenboden einkleben.Mein Problem ist derzeit, dass ich zu allen Fragen in den Foren und Büchern unterschiedliche Antworten erhalte.
Wasserwechsel? Nein! Oder auch: 5-10% im Monat. Oder auch: 10% wöchentlich.
Abschäumung? Auf jeden Fall, und am besten überdimensioniert! Oder auch: nein, bei Einsatz von Miracle Mud. Oder auch: Bei Bedarf dazu nehmen.
Miracle Mud braucht Spurenelemente? Nein, ohne Abschäumung setzt es sogar welche frei! Daher braucht man auch keinen WW. Oder auch: natürlich, aber die kommen über den WW rein.
Miracle Mud + Algen entfernen wirklich alle falschen Nährstoffe (Nitrat, Phosphat)? Nein, man sollte per Abschäumer den Dreck rausholen, bevor er zersetzt wird! Oder auch: der MM entfernt mit den Algen zusammen sogar zu viel und die Zooxanthellen bekommen Nahrungsprobleme. Also genau das Gegenteil. Oder auch: nimm einen Phosphatabsorber und einen guten Abschäumer, dann hast Du Ruhe.Viele unterschiedliche Antworten. Bei Filtersystemen schwört jeder, der Erfolg hat, auf seines. Klar.
Es ist mir schon klar, dass es nicht die eine erfolgreiche beste Lösung gibt. Ich suche nur nach etwas, das möglichst stabil ist und mir auch mal einen Urlaub ermöglicht oder einen Fehler verzeiht. Da bin ich auf die Kombi im ersten Absatz gekommen.Meine konkreten Fragen:
Ist die Kombination von lebenden Steinen, lebendem Sand, Miracle Mud und Abschäumung zu aufwändig und macht sie mehr pflegeintensive Baustellen auf als sie nutzt?
Sollte ich als Anfänger besser mit einem Berliner System beginnen? (Problem wäre, dass ich eine Filterkammer nur vorher einkleben kann. Nachrüsten unter dem Becken ist nicht möglich.)
Was ist mit der Beleuchtung? Der Beckenteil wird ca. 170+75+75 = ca. 950l brutto haben. Sind da 8x80WT5 OK? Können da später mal Steinkorallen in den oberen 40cm leben? Oder was gibt es sonst an „kühler“ Beleuchtung?
Wie groß sollte das Mud-Refugium sein, wenn ich es einsetze?
Darf das Refugium so hoch sein? Wie sollte ews beleuchtet sein?
Geht die Kombination aus MM und Balling oder ist da Kalkwasser besser?
Sollte ein Abschäumer überdimensioniert sein? Das ganze System wird brutto 1.235l haben, incl. Filterbecken etc. Ich dachte an den DOC Skimmer 9010 (bis 1.000l) oder 9015 (bis 1.500l)
Ich bedanke mich für jede Antwort!
Willi -
Klar.
Ich meine damit Osmosewasser, nicht Leitungswasser. Ist ja auch süß.Im Keller werde ich 3 160l-Becken haben. Im einen sammele ich das Osmosewasser, in den anderen beiden möchte ich Salzwasser mit Umwälzung, etwas Sandboden und Algen haben, keine Einrichtung, beleuchtet, als Becken für Notfälle. Wenn dort drin die Werte stimmen, möchte ich aus denen heraus den Wasserwechsel machen. Ich hoffe auf ein Becken mit wenig Wasserwechsel.
Zum Osmosewasser noch: ist es nötig, dahinter noch einen Silikatfilter zu setzen? Wir haben hier laut Wasseranalyse der Stadtwerke 1mg Si/l.
Zudem haben wir Kupferleitungen - die machen mir die größten Sorgen. Andererseits haben die meinen Süßwassergarnelen nix ausgemacht - die haben sich prächtig vermehrt.
