Beiträge von Willi

    Bitte nicht falsch verstehen. Ich meine nicht, das Propeller nicht für Schub geeignet sind - siehe Schiffsschrauben.
    Wenn ich aber die Propellerpumpen ansehe (die Modelle, die ich kenne), dann sind sie so gebaut, dass aus einer eher großen Auslassöffnung ein "weicher" Wasserstrahl kommt, was nichts anderes heißt, als dass eine seitliche Strömungskomponente dabei ist, die für einen breiter gefächerten Strahl sorgt.
    Das liegt an der Bauart der Pumpen, nicht am Prinzip des Propellers. Das habe ich nicht exakt ausgedrückt.

    Nu, das ist für mich schon interessant und durchaus kein neu erfundenes Rad.
    Ich plane derzeit an meinem Becken. Stromverbrauch ist da ein Thema. Und da stelle ich mir schon die Frage, wie ich möglichst viel der eingesetzten Energie in der Art wirksam werden lasse, wie ich sie brauche. Eine Diskussion darüber hilft zumindest mir.
    Als ich meine 6305 getestet habe war ich schon überrascht, dass das Becken auch nicht anders aussah, als bei der 6105. Die Messungen im verlinkten Test bestätigen das.

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Hallo Willi,

    dass Schub durch Schub und Sog gleich wirken, das dürfte nicht der Fall sein. Der Grund liegt darin, dass Sog immer diffus nach allen Seiten wirkt, der Schub dagegen gerichtet. Beim Schub dürfte das an der Masseträgheit des beschleunigten Mediums liegen, beim Sog, keine Ahnung? (P. S.: Ich glaub´ ich hab´s: genau die gleiche Masseträgheit des Mediums, sich der Beschleunigung zu widersetzen)

    Beispiel: Puste mal durch einen Strohhalm gegen eine Gardine und dann versuche mal sie auf die gleiche Entfernung anzusaugen.

    Grüße

    Hans-Werner

    Hast Recht, Hans-Werner.
    Und Du hast zugleich meinen Einwand bestätigt, dass die Propellerpumpen aufgrund des eher diffusen Wasserstrahls nicht per Schub messbar sind.

    Allerdings fällt mir auch gerade die Frage ein, ob nicht teilweise deshalb mit einer "weichen" (=diffusen) Ausströmung geworben wird, weil man damit Literzahlen hochrechnen kann...

    Hans-Werner,

    es stimmt. Der Anteil des Sogs ist klein. Sooo klein aber auch wieder nicht, dann auch dort wird Masse mit etlicher Geschwindigkeit in eine Richtung bewegt, und die Kraft setzt an der Pumpe an und wird so mitgemessen. Wenn (theoretischer Fall) Ansaug- und Austrittsöffnung gleich groß sind, sollten Sog und Schub auch gleich groß sein.
    Interessanter ist, dass bei einer Propellerpumpe das Wasser nicht nur genau nach hinten, sondern auch etwas zur Seite ausgestoßen wird und damit beim Messen des Schubs nicht alles erfasst wird.

    Zitat

    Original von kenny
    Deine Pumpe wird umso mehr Kraft auf die Feder ausüben, mehr mehr Wasser sie ins innere der Pumpenkammer drückt (je höher also der Innendruck ist) und je kleiner die Auslassöffnung ist.


    Das stimmt so nicht.
    Wäre dem so, hätte eine Pressluftflasche mit einem winzigen Löchlein mehr Rückstoß als eine, der der Verschluss wegbricht. Und die schnellste wäre die, die ganz zu ist, denn sie hat den höchsten Innendruck und die kleinst mögliche Auslassöffnung, nämlich gar keine.

    Beim Raketenmotor ist eben doch der Strahl entscheidend, der hinten rauskommt. Nur etwas anders, als viele denken. Es ist nämlich nicht so, dass die Rakete sich daran irgendwie abstößt. Sondern es ist so, dass im Raketeninneren ein hoher Druck herrscht, der sie wegschieben will, nur eben nach allen Seiten zugleich. Die Öffnung sorgt dafür, dass der Druck unten kein Widerlager hat. Auf der gegenüberliegenden Seite wird die Rakete nun vorwärts geschoben, weil dem Druck nach vorn kein Gegendruck entgegenwirkt. Das Triebwerk ist so geformt, dass der Strahl gut gebündelt ist, die Druckentlastung des Inneren in eine ganz bestimmte Richtung erfolgt und so die Flugrichtung klar definiert ist.

    An dieser Stelle hat das System der Schubmessung übrigens möglicherweise eine Ungenauigkeit, die den Propellerpumpen zum Nachteil gereicht.
    Eine Kreiselpumpe hat einen Auslass, der das Wasser in einem scharfen Strahl ausstößt. Die Schubkraft wirkt in eine Richtung und kommt bei der Messung voll zum Tragen. Bei den Propellerpumpen hat das ausströmende Wasser einen gewissen Anteil, der die Pumpe nicht nach hinten, sondern schräg verlässt. Dieses Wasser erzeugt zwar Strömung im Becken, aber nur mit seinem nach hinten gerichteten Anteil Schub in der Messung. Auf die Feder wirkt nicht die ausgestoßene Wassermenge, sondern die Resultierende aller Vektoren des ausströmenden Wassers in Messrichtung. Extremes Beispiel: Eine Pumpe, die das Wasser nicht nach hinten, sondern zu gleichen Teilen nach links und rechts auswirft, hätte in der Schubmessung überhaupt keine Leistung.
    Was auch noch zu berücksichtigen ist, ist die Wasseransaugung. Auch die erzeugt Schub (hier Sog, aber es ist dasselbe Kräfteprinzip). Die Pumpen, die ihr Wasser vorn einsaugen, haben gegenüber den Pumpen, die es seitlich einsaugen, Vorteile.

    Ein Schubtest zur Erfassung der Strömungskraft ist letztlich die einzige Möglichkeit eines Vergleichs. Um die unterschiedlichen Ansaug- und Ausströmsituationen zu egalisiert, wäre es z.B. möglich, die Pumpen in einem Rohr auf dem Wagen zu montieren, das auf der einen Seite das Wasser einlässt und auf der anderen herauslässt. So erhält man parallele Vektoren und damit Vergleichbarkeit.

    Also dass es da ein paar erstaunliche Dinge gibt, bei Tunze, habe ich bereits selbst feststellen können.
    Ich habe meine 6105 in meinem Süßwasserbecken getestet. Das Ergebnis war eine kräftige Strömung.
    Dann habe ich eine 6305 erhalten und auch die getestet. Das Ergebnis war gefühlt ziemlich genau die gleiche Strömung.
    Um zu testen, was denn da los ist, habe ich mir aus Regenrohren eine einfache Konstuktion zusammengesteckt. Sie besteht aus einem horizontalen Rohr (100mm), einem Winkel von 90° und dann noch einem Rohr von 50cm (wieder 100mm Durchmesser).
    Diesen Rohrwinkel halte ich so, dass der erste Teil knapp unter der Wasseroberfläche liegt und der abgebogene Schenkel senkrecht aus dem Wasser ragt. Am horizontalen Schenkel wird die Turbelle dicht befestigt und bläst hinein. Je nachdem, wie stark die Pumpe ist, steigt das Wasser im senkrechten Teil.

    Erstes Ergebnis: die 6105 drückt 40cm hoch. Sie hat einen Auslassquerschnitt von 50mm und damit eine Auslassfläche von gut 19,6 cm².
    Die 6305 hat einen Auslassquerschnitt von 63mm, also eine Auslassfläche von knapp 31,2 cm² - also ca. 60% mehr. Da sie aber laut Herstellerangabe rund 130% mehr Wasser ausstößt, muss sie eine deutlich höhere Ausströmgeschwindigkeit haben und daher höher drücken.
    Zweites Ergebnis: die 6305 drückt knapp 35cm, also weniger als die 6105.

    Das sind jetzt nur Vergleichswerte ohne dass ich konkrete Mengen nennen könnte. Dennoch dürfte klar sein: die Herstellerangaben können nicht stimmen.

    Technische Zwischenfrage.
    Das Glas wird mit Silikon eingeklebt. Auf der anderen Seite der Naht ist GFK. Das heißt also, das Silikon auf Kunstharz sicher und zuverlässig haftet, wie es das auch auf Glas tut.
    Ist das richtig?

    Mal als Zwischenfrage, so halb OT:
    Was sind eigentlich diese Emitter? Die haben 50 Watt. Eine LED hat 3 Watt oder so. Sind das LED-Bündel oder etwas anderes? Und haben die die gleiche Lichtleistung pro Watt wie kleine LEDs?

    Vorhin war ich bei Zajac. Die haben an LEDs so gut wie gar nichts da. Über einem kleinen Becken hing eine Vertex 120W - das sah toll aus. Über einem anderen hing eine Modul ohne Aufschrift - das Licht war mäßig. Von der Helligkeit her haben mich beide nicht umgehauen. Eine 150W HQI kommt mir viel heller vor!
    Der Verkäufer hatte noch keine Daten...

    Hallo zusammen!

    Jetzt ist es bald - hoffentlich! - so weit, dass ich mit einer Verzögerung von weit über einem Jahr an mein Becken gehen kann.
    Es wird in meinem neuen Arbeitszimmer im Keller entstehen. Der Keller ist eher kühl, auch im Sommer.

    Da ich dort unten in der Gestaltung frei bin, denke ich an eine Anlage aus 3 Teilen, die miteinander verbunden sind: Hauptbecken, ca. 1000l, Refugium, ca. 200l und ein schwach beleuchtetes Becken, ca. 300l, zwischen dem Refugium und dem Hauptbecken, ohne Fische, für Röhrenwürmer und ähnliche Tiere. Jetzt geht endlich die konkretere Planung los.
    Grundsätzlich will ich die Anlage selber bauen. Ich habe bereits ein großes Becken geklebt (vor einigen Jahren musste ich mein 1200l-Becken neu kleben), weiß also so ungefähr, was auf mich zukommt.
    Meine Frage nun: wo bekomme ich Glas her? Gibt es Aquarienbauer, die nur das Glas verkaufen? Auch wenn ich dafür den vollen Beckenpreis bezahle, ist das bei vielen noch immer billiger, als nur das Glas beim Glaser.
    Kann mir da jemand Tipps für Bezugsquellen für Glas geben?

    Hi Marko!

    Wie ich das erkenne, werden die Schwerkraftfilter von unten nach oben durchströmt. Die Menge ist per Hahn regelbar. Oben läuft es einfach über den Rand. Ist das richtig erkannt?
    Wenn ja, 2 Fragen:
    ist es nicht notwendig, etwas zum Zurückhalten des Filtermediums zu tun?
    Wie weit ragt der Rand oben über die Wasserlinie? Im Bild sieht es aus, als sei die Oberkante ziemlich tief unten.

    Und noch eine Frage: woraus sind die Filter gemacht?

    Hallo zusammen!

    Ich habe eine Frage, von der ich gar nicht weiß, ob sie sinnvoll ist.
    Ich habe im Internet wiederholt von Jumpern gelesen, die in Tunze-Netzteilen gesteckt werden. Von 12Volt und 24Volt ist da die Rede. Auch die Leistung der Pumpen wird dann abhängig vom Jumper angegeben.
    Meine Frage nun: worum handelt es sich dabei und betrifft das meine Pumpen irgendwie?
    Hintergrund der Frage ist, dass ich eine 6105 (bis 13.000l) und eine 6305 (bis 30.000l) verglichen habe und mir die 6305 nur unwesentlich stärker als die 6105 vorkommt, wenn überhaupt. Könnte das daran liegen, dass sie irgendwie nicht die volle Leistung bringt, weil die Spannung nicht optimal ist?

    Hallo Marko!

    Ich finde Dein Projekt sehr interessant!
    Da ich in den nächsten Wochen meinen dritten versuch starten werde, endlich zu einem Meerwasserbecken zu kommen, und möglicherweise auch ein Eigenbau dabei herausspringt, würde ich mich freuen, mit Dir mal Kontakt zu haben. Meine Mail:
    bastian*ät*6-scheidlers.de

    LG
    Willi

    Hallo zusammen!

    Ich habe eine Frage an die Elektrofachleute.
    Bisher dachte ich, die Wattangabe entspräche dem gesamten Stromverbrauch. Es scheint aber so zu sein, dass das die Angaben für die Leuchtmittel sind und für die Vorschaltgeräte nochmal einiges dazu kommt.
    Das gleiche gilt dann wohl auch z.B. für eine Turbelle mit Vorschaltgerät.

    Wie viel Strom verbraucht HQI-Lampe mit 2x250W incl. Vorschaltgerät insgesamt?
    500W oder mehr?
    Wie sieht das aus bei 8x80W T5 und bei 3x120W LED?

    Willi

    Ich denke, mit einer "weichen, breiten" Strömung ist gemeint, dass sich das ausgestoßene Wasser auf einen größeren Querschnitt verteilt. Wenn ich einen Liter Wasser/sek. in einem Strahl von 10cm² Querschnittsfläche ausstoße, hat es beim Ausstoß eine Strömgeschwindigkeit von 1m/sek. Wenn ich dieselbe Wassermenge auf 100cm² auswerfe, strömt das Wasser mit 10cm/sek.
    Die Energie, die ich ins Wasser bringe, ist gleich. Der Schub der beiden Pumpen damit auch. Die Strömung, die erzeugt wird, nicht. Der schärfere Strahl ist enger und die Rückströmbereiche können, je nach Beckeneinrichtung, viel näher bei ihm liegen. Ich denke, dass das als "Harte" Strömung bezeichnet wird.
    Letztlich ist es bei reinen Strömungspumpen (mit gleicher Leistung) einfach: je größer der Durchmesser des Flügelrades, desto "weicher" die Strömung und desto geringer die Ausströmgeschwindigkeit. Bei Pumpen, die das Wasser durch eine Verrohrung auswerfen, bestimmt die Querschnittsfläche des Auslasses die Ausströmgeschwindiglkeit und damit die "Weichheit".

    Hallo zusammen!

    Dass das Wasser von Wellen nicht durchmischt wird, dürfte klar sein. Dass es aber dabei immer auch zu einer horizontalen Wasserbewegungs-Komponente kommt auch: schließlich muss das Wasser für den Wellenberg von einer Stelle zur anderen und zurück. Die horizontale Strömung wäre bei einer Welle ohne Mittelberg, also nur beim Schwappen von einem Ende zum anderen, etwas größer.

    Das Interesante bei Wellen ist aber auch nicht die Wasserdurchmischung. Interessant ist, dass ein regelmäßig schwappender Wasserkörper kaum Ruhezonen übrig lässt. Auch versteckte Bereiche fangen an sich zu bewegen. Das ist natürlich erst einmal Schwappen im eigenen Siff. Kombiniert mit einer anderen Strömung im Becken, die den "hochgeschwappten" Dreck abtransportiert, sind solche Wellen aber eine feine Sache.

    Willi

    Du könntest das Becken auch 50cm oder mehr in Richtung Essplatz auskragen lassen, wenn Du die essplatzseitige Ecke an der Säule als Durchgang abschrägst. Dann hast Du einen interessanten Durchgang und ein tolles Becken mit 1m Tiefe oder mehr.

    Wenn das Wasser im Becken schwappt, braucht es zusätzlich eine weitere Strömung. Das Schwappen ist zwar recht effektiv, weil es bis in die letzten Winkel geht (wenn es gut läuft, erfasst es wirklich fast jede Ecke im Becken), aber letztlich bewegt es das Wasser nur wenige Zentimeter hin und her. Dazu muss eine Strömung kommen, die das Wasser weiter bewegt, damit nicht doch alles in der eigenen Soße sitzt, die schwappend letztlich nicht besser ist als ruhig. Also braucht man zur Wavebox noch weitere Strömungspumpen.
    Die Abyzz liefert beides auf einmal: Strömung und Wellen.

    Das wäre doch viel schöner.
    Noch eines: ich sehe gerade, dass Du gegenüber dem Becken den Fernseher haben wirst. Ein helles Becken (und die sind hell, heller als so manches Fenster!) wird sich darin spiegeln. Das könnte gewaltig stören, v.a. Abends.

    Für mich schreit die Situation nach einem schönen Raumteiler.
    Ich finde es sinnlos, die Technik so hinzustellen, dass man sie von 2 Seiten betrachten kann, aber das Becken so, dass man sich umdrehen und auf der Couch verrenken muss, um hineinzuschauen.
    Der Platz reicht doch für was ganz feines mit viel Tiefe!

    Spontan hätte ich das Thema so ins Bild gesetzt: ein kleiner Tisch mit 2-3 Reagenzgläsern im Ständer, eine Pipette und ein Spatel, eine Spritze und ein kleines Glas mit Skala drauf vor einem Becken mir bunten Korallen. Es könnten au8ch andere Elemente sein - nur eben Dinge, die mit kleinen Mengen und Chemie zu tun haben.

    Hallo zusammen!

    Mal interessenhalber, um meinen Horizont zu erweitern:
    Im neuen Fossa-Nielsen, Band 1, gibt es auf den Seiten 129-133 wunderbare Fotos aus der Brandungszone. Den Algenwuchs dort finde ich faszinierend schön! Auch die angepassten Acropora und Seeigel finde ich interessant. Das Meerwasserlexikon stellt auf die Suche nach "Brandung" hin einige sehr schöne Krabben vor, die sich gerne dort aufhalten. In "Panzerwelten" finde ich nichts dazu, unter Google gibt es nichts sinnvolles zu "Brandung Meerwasseraquarium".
    Gibt es das überhaupt - Brandungszone im Aquarium?

    Gruß
    Willi

    Ich suche nach einer anderen Lösung.

    Dabei noch die Frage: Waveboxen u.Ä. gefallen mir. Ich meine allerdings, irgendwo mal gelesen zu haben, dass sie die Becken belasten würden und man daher eine Glasstärke mehr nehmen sollte, wenn man sie einsetzt. Auch seien die Silikonnähte durch die ständig wechselnde Belastung stärker beansprucht und wären gefährdeter.
    Ist da was dran?

    Hallo zusammen!

    Kann man auch in die Frontscheibe an einem Ende Bohrungen vornehmen, ohne dass die Stabilität leidet?
    (Das neue Becken wird möglicherweise auf ca. 10cm in einer Nische verschwinden, die es erlauben würde, vorne die Rohre rauszuführen.)
    Ich habe immer Bedenken, dass Scheiben mit Löchern leichter brechen...
    Und: bis zu welchem Durchmesser sind Bohrungen eigentlich möglich?

    Danke für Antworten!

    Willi

    Hmm...

    Eigentlich hatte ich nach einem Aquareinbauer im Raum Düsseldorf und nach dem Umgang mit einem tiefen Becken gefragt, und in den Antworten geht es fast nur um die Meerschweinchen...
    Also: ja, das Männchen ist kastriert und wurde vor der Geburt von den Weibchen getrennt, da die unmittelbar nach der Niederhunft fruchtbar sind. Und alle 6 Jungen werden im Alter von 4 Wochen untersucht und alle Männchen werden frühkastriert. Den Käfig halten tatsächlich die Kinder sauber - das tun sie derzeit auch (auf Anfrage) mit den 3 Käfigen, die viel mehr Arbeit machen. Und da wir alle unsere Meersäue lieben, freuen wir uns auch auf deren Villa.

    Was das Becken angeht, bin ich derzeit an dem Punkt angelangt, dass ich für normale Arbeiten wie das Hochheben von Schneckenhäusern (was besseres fällt mir gerade nicht ein) etc. mit einem Greifer gut zurechtkommen würde. Für Arbeiten, die präzise sein müssen, muss ich meine Lampe auf jeden Fall höher hängen (T5, dicht über dem Wasser). Wenn ich in der Wand hinter dem Becken 2 Stabile Ösen hätte, könnte ich dort ein kräftiges Brett einhängen, es vor dem Becken abstützen und hätte eine Brücke über dem Becken, auf der ich liegen könnte. Klingt dämlich, habe ich mir aber bei meinen großen Becken schon mehr als einmal gewünscht: bequem über dem Wasser, evtl mit Taucherbrille reinschauen und gut an alles drankommen. Ich muss schließlich nicht täglich hinten unten links an die Deko.

    Neenee, auch wenn es komisch klingt, ist es eine richtige Entscheidung, die überdies von mir ist.
    Ich freue mich auf den Keller, denn ich habe dort viel mehr Möglichkeiten. Also ran an die Planung. Da soll dieses Jahr noch Leben rein!

    Hallo zusammen.

    Nach intensiven Familienberatungen musste ich den Plan, mein Süßwasserbecken (220x75x75) im Wohnzimmer in ein Riffbecken zu verwandeln, kippen. Es wird jetzt ein Meerschweinchenkäfig, weil unsere Kinder keines der 6 Jungen hergeben wollen und 9 Meerschweinchen einen gewissen Platzbedarf haben. Die Käfige stellen derzeit im Wohnzimmer einen satten Hindernisparcours dar – da kommt eine Luxusvilla mit 2 Stockwerken und über 3qm Fläche wie gerufen. Die Frontscheibe wird dafür herausgeschnitten und durch Gitter ersetzt.
    Ich werde in den Keller ausweichen. Dort baue ich mir einen kleinen Raum zum Arbeitszimmer aus und werde ein Becken mit ähnlicher Literzahl mit reinpacken. Der Nachteil: die ganze Planung geht von vorne los und es dauert etwas länger. Es gibt aber auch Vorteile: die Anforderungen an eine geringe Lautstärke sind viel geringer, der Raum ist kühler und kann durch ein Kellerfenster gesteuert be- und entlüftet werden, in einen neuen Unterschrank passt jetzt auch ein Filterbecken und der Raum hat einen Wasseranschluss und bekommt einen Bodeneinlauf.
    Mein Problem sind derzeit die Beckenmaße: das Becken muss kürzer und kompakter werden. Ich würde am liebsten in eine Ecke ein richtig tiefes Becken stellen, das idealerweise ca. 160x110x80 wäre, realistisch eher etwas kleiner, aber nicht sehr viel.
    Noch besser wäre ein Becken mit einer gebogenen Frontscheibe, das 160cm lang wäre, links ca. 120cm und rechts 70cm tief. Mein Problem dabei: ich könnte nur von der Vorderseite und der rechten Seite an das Becken. Die linke hintere Ecke wäre nur mit Werkzeugen erreichbar – toll, wenn man mal eine Glasrose wegspritzen muss oder etwas ähnliches.
    Hat jemand Erfahrung mit einem tiefen Becken in einer Raumecke? Bin für jeden Tipp dankbar!

    Außerdem brauche ich einen guten Aquarienbauer im Raum Düsseldorf, der vor Ort montiert, denn mein Traumbecken passt nicht die Kellertreppe hinunter...

    Gruß von Willi

    Habe eben mit Tunze telefoniert.
    Wenn der Service so gut ist wie die Telefonistin nett, sollte es keine Probleme geben.
    Ich werde die Pumpen einschicken und berichten, wenn sie wieder da sind.

    Willi