Beiträge von M.C.

    Hi,

    bevor jetzt der große "JBL ist Mist" :winking_face: - Aufschrei kommt: ich verwende den Nitrat Test von JBL und er zeigt plausible Ergebnisse (mit Referenz geprüft). Einziges Manko ist die grobe Abstufung, aber Nitrat Tests sind generell im unteren Bereich ein Thema für sich.....

    Fazit: Ich hätte keine Bedenken, die beiden Tests in der Einfahrphase zu verwenden.

    Gruß

    Malte

    Hi,

    Lewatit wird mit einer Salzwasserlösung regeneriert, d.h. das gebundene Nitrat wird wieder frei. Daher ist der Einsatz im Meerwasser-Aquarium wohl ausgeschlossen.

    Gruß

    Malte

    Hallo Hans-Werner,

    danke für deine Einschätzung. Meine Beobachtungen würden deine Meinung bestätigen, dass der Alu-Adsorber irgendwie effektiver arbeitet, obwohl die messbaren PO4 Werte nicht wirklich tief sinken. Meine Korallen sind allgemein etwas heller geworden, die paar Cyano-Felder deuten auch auf rückgängiges Phosphat. Zumindest war das in der Vergangenheit in meinem Becken immer so zu beobachten.
    Was denkst du, wird sich die Koralle nach der Umstellung erholen?

    Ich würde ja zu Eisenadsrober zurückkehren, leider ist dieser Adsorber in meinem Innenfilter sehr ineffektiv (du hattest mal Biofilme aufgrund der Nutzung des BB vermutet). Mit Eisenadsorber messe ich meist nur 1-2 Tage einen Rückgang des PO4, danach geht es wieder hoch. Den Alu-Adsorber kann ich 14 Tage im Filter belassen, ohne dass das messbare PO4 wieder nach oben schnellt.

    Ich nutze übrigens nur die auf meinem Adsorber als Start-Menge angegebenen 25g/100l. Angefangen habe ich mit ca. 20% weniger.

    Gruß

    Malte

    Hi,

    ich werde beim nächsten WW nochmal mit der Bürste rangehen und v.a. die Fremdkörper (Mini-Anemonen etc.) entfernen. Strömung pimpe ich gerade etwas, dauert nur noch 2-3 Tage bis alles da ist :D.

    Joe
    Macht ihr in solchen Fällen etwas? Oder sind die Tiere dann i.d.R. eingegangen?

    Gruß

    Malte

    Moin,

    nein, den Adsorber habe ich noch nicht wieder gewechselt. Hat etwas gedauert, bis ich diese Änderung überhaupt zeitlich mit dem Verändern der Koralle in Verbindung gebracht habe. Vielleicht sollte ich beim nächsten Tausch wieder das Diakat nehmen.

    Ich habe schon vermutet, dass es möglicherweise etwas mit Eisenmangel zu tun hat? Das Diakat wird ja vermutlich immer etwas Eisen ins Becken liefern, Alu-Adsorber logischerweise nicht. Alles Spekulation...

    Gruß

    Malte

    Danke für die Meldungen.

    Ich finde ja auch, dass sie nicht besonders gut aussieht. Bisher war das Häuten allerdings nie ein Problem, Strömung herrscht auch, aber ob es reicht ist für mich schwer zu beurteilen. Die Korallen rechts und links daneben wogen aber schon ein wenig. Die Pumpen habe ich auch schon gereinigt, um das als Faktor auszuschließen.
    Die helle Stelle in der Mitte links habe ich mit der Zahnbürste bearbeitet vor 3 Tagen. Der Belag ist sehr fest und geht mühsam ab. Die ganze Koralle derart zu "putzen" ist nicht so einfach, zumindest wenn man sehen will was man da im Becken macht ;). Zur Not muss ich das aber mal versuchen.

    Moin,

    auch in funktionierenden Becken :grinning_squinting_face: tauchen anscheinend mal Probleme auf. Bei mir ist es mein "Blickfang", eine ca. 30cm Durchmesser Große Sarcophyton glaucum. Die Koralle ist fast von Beginn an (~3 Jahre) im Becken und war damals ein kleiner Ableger. Die Koralle öffnet nicht mehr, inzwischen seit ca. Anfang April. Längere Schmoll-Zeiten kenne ich von dem Tier, aber meist war nach 2-3 Wochen wieder alles beim Alten. Nun ist die Koralle aber schon von einer dunklen Algenschicht überzogen, selbst meine nervigen (invasiven) Mini-Seeastern besiedeln sie schon.

    Große Änderungen an Technik, Wasserwerten etc. habe ich nicht bewusst vorgenommen. Anbei eine kurze Auflistung der für mich augenscheinlich wichtigsten Dinge:

    - KH und Ca sind mir im April kurz aus dem Idealbereich geschlüpft und lagen bei ca. 5 und 500. Die Ca Abweichung lag an einem nicht bemerkten sich verändernden Korrekturwert meines Salifert Tests und kann durchaus ein paar Wochen zu hoch gewesen sein. KH war nur kurz so niedrig, beide Werte liegen nun auch schon lange wieder im Normbereich (7-8 und 400). Neue Wassertests + Referenz (Gilbers) bestätigen die Werte.

    - Ich verwende seit ca. August 2012 Tropic Marin Bacto Balance zur Steuerung des NO3 Wertes, der seitdem im leicht nachweisbaren Bereich liegt (1 oder so, je nachdem ob man den Tests vertraut).

    - PO4 ist bei mir immer zu hoch, so bei 0,2-0,3. Ich arbeite immer mit geringen Mengen Adsorber um den Wert auf 0,2 und knapp drunter zu drücken. Hier ist auch die einzige Änderung, die ich wissentlich im Becken vorgenommen habe: seit April nutze ich Alu-basierten Adsorber anstelle von Diakat B. Ich habe das Gefühl PO4 damit effektiver/nachhaltiger zu entfernen (Korallen teilweise etwas heller). Der messbare Wert lag dennoch nie unter 0,1 (Gilbers), im Schnitt weiterhin sogar bei 0,2. Besteht trotzdem ein Zusammenhang?

    - Spurenelemente habe ich die A- und K-Elemente von Tropic Marin genutzt und jetzt mal auf die Color Elements von Fauna Marin umgestellt um zu sehen, ob es da möglicherweise einen Mangel gab.

    - Seit 3-4 Wochen habe ich einzelne kleine Cyano-Felder auf einigen Steinen. Ich messe dem nicht soviel Bedeutung bei, aber es zeigt doch möglicherweise dass sich irgendwas verändert hat? Solche "Ausbrüche" gab es allerdings auch vorher schon. Meist gehen sie auch wieder weg.

    Vielleicht hat ja jemand einen Tipp. Anbei noch ein Bild des Tieres.

    Gruß

    Malte

    Hi,

    also erstmal heißt das Zeug Adsorber :grinning_squinting_face: . Zweitens kann man nicht alle deine Fragen pauschal mit Ja/Nein beantworten. Grundsätzlich schadet auch ein PO4 Wert von 0,08 erstmal keiner Koralle, ich habe regelmäßig (immer!) einen Wert zwischen 0,1 und 0,3 und komme nur sehr langsam meinem Wunschbild von <0,1 näher.

    Zu den Fragen:

    1. Keine Ahnung. Vermutlich wird aber in vielen Becken zumindest ab und an mal Adsorber eingesetzt. Siehe auch das Becken von Dietmar Schauer, der glaube ich den Threads entnommen zu haben einiges an Adsorber einsetzt :D.

    2. Nein. Wenn PO4 so verbraucht/abgebaut wird wäre ein zusätzlicher Adsorber eher kontraproduktiv.

    3. Mangels Technikbecken kein Kommentar.

    4. Es gibt verschiedene Adsorber (Alu- oder Eisenbasis). Die empfohlenen Mengen je 100l Wasser sind in der Regel auf der Packung aufgedruckt. Zu Beginn eher mit weniger starten und Werte messen.

    5. Wenn PO4 trotz Adsorber ansteigt.

    6. Messen.

    7. Eigentlich nicht. Zumindest nicht mehr, als er gleichzeitig wieder aufnimmt.

    8. Ich mache das mit Leitungswasser.

    9. Ja.

    10. Regelmäßiges auswaschen entfernt Dreck und Biofilme und kann somit die Standzeit verlängern, da das PO4 wieder aufgenommen werden kann.

    Gruß

    Malte

    Moin,

    zum Blauschimmer kann ich nichts beitragen, aber mehr oder weniger verklumpt waren meine letzten drei Salzeimer auch :face_with_rolling_eyes: . Verschiedene Hersteller, verschiedene Händler, online und Vorort gekauft. Das scheint also ein gängige Phänomen zu sein. Das Salz ist noch brauchbar, aber das "Rauskratzen" ist natürlich lästig.

    Gruß

    Malte

    Hallo,

    ich habe inzwischen auch mal Erfahrungen mit Pünktchen machen dürfen und obwohl mein Wimpelfisch damals aussah wie ein Streuselkuchen und teilweise einen ganz schlechten Eindruck machte hat er es geschafft. Wichtig ist eine gute Behandlung von Fisch und Becken. Ich denke, du bekommst das mit deinen Mittelchen + vitaminisiertem Futter so nicht hin. Ich habe mich an die Erfahrungsberichte eines Users hier gehalten und bin damit gut gefahren, auch wenn es einige Wochen gedauert hat.

    Wichtig ist vor allem eine UV Anlage, bei starkem Befall so groß wie möglich. Trotzdem ist nach meiner Erfahrung eine kleine UV fürs erste besser als nichts. Wenn du eine kriegen kannst, schließe sie erstmal an. Ich hatte bei mir nur eine 9W UV im Keller, die ich trotzdem erstmal angeschlossen habe und die langsam aber sicher Besserung gebracht hat.
    Zusätzlich habe ich Frostfutter täglich mit Medizin (sera costapur-f glaube ich) vermengt. Dazu das Frostfutter auftauen (Sieb) und anschließend einige Tropfen costapur dazu. Das ganze vermengen und einen Moment ziehen lassen. Anschließend habe ich noch Tropic Marin Lipovit draufgetropft und das ganze wieder verment. Futter nur mit costapur versetzt schmeckt nämlich anscheinend nicht :winking_face: .

    Insgesamt habe ich das ca. 8 Wochen lang durchgezogen, wobei ich die Medizingaben nach ein bis zwei Wochen auf 2x/Woche runtergefahren habe. Mit einer stärkeren UV wäre es vielleicht schneller gegangen, trotzdem hat es funktioniert. Wie gesagt, aus meiner Sicht ist es bei starkem Befall wichtig, mit härteren Maßnahmen zu reagieren als "weiche" Mittelchen und Vitamine. Das reicht dann einfach nicht.

    Zur Unterstützung der Schleimhaut der Fische habe ich auch Hobby Ektozon einige Male nach Anleitung ins Wasser gegeben. Ich bin aber nicht sicher, ob das einen wirklichen Effekt hatte.

    Gruß

    Malte

    Hallo,

    ich habe meine Atoll-Säulen damals nur mit dem Gartenschlauch vom Staub befreit. Dann ins Becken, Wasser, Salz, Lebendgestein rein und die normale Einfahrphase abgewartet. Genaugenommen sogar nur eine kurze, da ich das alte Becken dann ins neue übergesiedelt habe nach wenigen Wochen.

    Gruß

    Malte

    Moin,

    bin auch Radion-Besitzer, ich habe 3 Stück (G1) über 200x60 Grundfläche seit ca. 1 Jahr in Betrieb. Da meine Deko "ungünstig" aufgebaut ist, nutze ich zusätzlich eine 80W T5 um den Hintergrund auszuleuchten und 2 Suna Eco 500 für eine schattige Ecke. Das liegt aber wirklich nur an meinem mittigen hohen Aufbau, der bei nur 3 Radion doch ein paar Schatten wirft.
    Das Licht der Radion ist aus meiner Sicht genial. Die flexiblen Einstellmöglichkeiten (Programmierung) lassen eigentlich alles zu, was das Herz begehrt. Unter dem Licht wachsen bei mir Weiche/SPS/LPS ohne Probleme. Die Programmierung war zu Beginn wirklich großer Murks, mit einer neuen Softwareversion im letzten Sommer wurde das Problem behoben. Inzwischen ist die Programmierung über eine Internetseite (EcoSmartLive) möglich bzw. Pflicht. Ich habe die neueste Firmware allerdings noch nicht auf den Lampen installiert, so dass ich noch über die PC Software zugreifen kann. Zu der neuen Internet-Software kann ich also nichts sagen.
    Was mich wirklich an der Lampe stört sind die dauerhaft laufenden Lüfter. Die laufen auch nachts bei komplett abgeschaltetem Licht im Minimalmodus und verdrecken daher sehr schnell (Staub!). Zweimal ist schon ein Lüfter ausgefallen und wurde dann von Coralsands ersetzt. Das ist zwar keine große Sache, aber doch ärgerlich und man hat ca. eine Woche kein Licht. Zwar durfte ich mir dann anhören, anscheinend wäre es bei uns sehr staubig und die Lampe hängt zu dicht über dem Wasser etc., ich halte das aber für eine Konstruktionsschwäche der Lampe. Inzwischen reinige ich die Lüfter alle 6-8 Wochen gründlich und fahre damit ganz gut.
    Insgesamt bin ich mit den Lampen aber zufrieden, das Licht ist wirklich toll und die Korallen mögen es. Für dein Becken würdest du vermutlich 2 Module benötigen.

    Gruß

    Malte

    Hallo,

    dass ein Salz nach den oft von den Herstellern angegebenen 34g/l niemals die gewünsche Salinität von 35 ergibt, ist im Prinzip ein alter Hut und logisch. Die Angaben im Aquacalculator sind zur genaueren Abmessung ein guter Hinweis, aber eben auch nur eine Stichprobe. Genauso kann (sollte natürlich nicht) ein Salzeimer mal etwas ungünstig gemischt sein. Ich hatte mal einen Eimer einer anderen Marke, der auch deutlich (bei KH und Ca) von den angegebenen Werten nach unten abgewichen ist. Nicht kritisch, aber eben deutlich. Da ich ansonsten auch gerne das Dupla Salz nehme, kann ich dafür aber eine Lanze brechen. So hohe Mg Werte im Becken konnte ich nie feststellen (im Becken, frisch angesetzt habe ich nie gemessen).

    Was mir bei euren Messungen auffällt, sind einige rein rechnerische Ungereimtheiten. Vielleicht lässt sich das chemisch erklären, da müssen andere ran:

    Eure Werte:

    Salz: 34g ---> 40g (~+18%)
    KH: 8,5 ---> 9 (~+6%)
    Ca: 370 ---> 450 (+22%)
    Mg: 1270 ---> 1650 (+30%)

    Bei einer Anhebung der Salzmenge um 18% hätte ich erwartet, dass die anderen Parameter in etwa im gleichen Maße steigen. Somit hätte die Kh bei ~10 landen müssen und Mg bei "nur" knapp 1500. Möglicherweise ist der Mg Test im hohen Bereich ungenauer? Das würde ich nochmal überprüfen.

    Gruß

    Malte

    Hi Olaf,

    die Gorgonie steht halt etwas blöd hinten im Riff, ist dort auch angewachsen, also nicht beweglich. Ob ich einen Schutzkorb drüberkriege, bin ich nicht sicher. Ich glaube ich werde erstmal ein wenig an der Strömung drehen, ich hatte schon selbst den Verdacht, dass dort möglicherweise ein ungünstiger Strömungsschatten vorhanden ist. Wäre ja schön, wenn die Lösung so einfach wäre.

    Gruß

    Malte

    Hi,

    ich habe ein ähnliches Problem, die Gorgonie (gleiches Modell wie auf deinem Bild) ist seit Monaten geschlossen. Ab und an zeigt sie mal ein paar Polypen, dann ist das nach ein paar Tagen wieder vorbei. Die Tiere (v.a. Gelbe Doktoren) picken auch gerne dran rum, ich denke sie nagen am sichtbaren Algenbelag. Die C.acanthops sind auch mal dran, aber ich denke auch hier eher mit Hunger auf den Aufwuchs. Möglicherweise ist das Gepicke ein zusätzliches Hinderniss, dass die Gorgonie sich erholt?
    Eine Lösung habe ich leider nicht.

    Gruß

    Malte

    Edit: 2:0 :grinning_squinting_face:

    Hi Karl,

    ich denke die Reaktion der S.hystrix ist auf die Umgewöhnung von vorher hohen (?) auf jetzt sehr niedrige Nährstoffe zurückzuführen. Anscheinend ist diese Koralle da etwas empfindsam. Ich hatte bei meiner auch Verlustängste, da die Spitzen teilweise bis zu 2 cm mit Algen überzogen waren. Nach einigen Wochen hat sie sich dann gefangen.

    Gruß

    Malte

    Hallo Karl,

    ich antworte mal, da ich ähnliche Themen beim Einsatz von BB hatte. Bezüglich PO4 Adsorber hat Hans-Werner mir geraten, diesen bei PO4 Werten unter 0,1 zu entfernen. Bei PO4 Werten über 0,1 (bei mir leider regelmäßig der Fall) kann Diakat oder ähnliches eingesetzt werden.
    Meine S.hystrix war auch die einzige SPS, die wie bei dir gezickt und weiße Spitzen (abgestorben!) bekommen hat. Ich habe dann die Bacto-Balance Dosierung eine ganze Weile wieder auf ca. 2/3 Dosis reduziert und später langsam wieder hochgefahren. Inzwischen wächst die S.hystrix wieder und bekommt neue Wachstumsspitzen neben den abgestorbenen Enden. Die Äste werden jetzt auch deutlich kräftiger (dicker).

    Gruß

    Malte

    Hi,

    im Becken am besten nicht rumrühren.

    Silikat nach der Osmoseanlage ist nicht ungewöhnlich, da die Membran nur ca. 90% Silikat entfernt. Wir haben hier im Ausgangswasser ca. 30mg/l SiO3, macht nach der Osmoseanlage immer noch ~3mg/l. Da hilft nur ein Mischbettharz hinter der Anlage, um alle Reststoffe zu entfernen.

    Gruß

    Malte

    Und wenn dein Vater mit dem Salz panscht ist das besser für die Umwelt? Bzw. wenn das Harz gleich weggeworfen wird?

    Warum sollten die Pflanzen das "Abwasser" der Osmose nicht abkönnen?

    Irgendwie ist mir noch nicht ganz klar, worauf du hinauswillst? Kosten sparen? Umweltbelastung senken? Du kennst aber weder die Kosten für eine UO-Anlage, noch die echten Verbrauchswerte. Für mich klingt das wenig durchdacht, daher klincke ich mich aus.

    Für mich bleibt das eine Milchmädchenrechnung, sorry.
    Gute Osmoseanlagen (mit Boosterpumpe) schaffen ein Verhältnis von 1:1 - 1:2. In vielen Regionen Deutschlands ist das Wasser außerdem deutlich "härter" als 10° dGH (hier bei uns 20+...). Von der Salzpanscherei bei der Regeneration des Ionenaustauschs ganz zu schweigen. Ist ja auch nicht so umweltfreundlich, was ja oben dein Aspekt war. Das "Abwasser" der Osmose lässt sich zumindest teilweise ja für Blumen, Garten etc. verwenden.

    Hallo,

    wenn das kein Werbethread sein soll, woher kommen denn solche Fantasiewerte:

    Zitat

    das 90 % des Wassers weggekippt werden (bei Verwendung einer Umkejhrosmoseanlage)

    Eine UO-Anlage mit einem 9:1 Verhältnis ist mir nicht bekannt.

    Gruß

    Malte


    Edit sagt noch:

    Zitat

    Ein Austausch eines 22 Liter Ionenaustauschers der 2800 Liter Reinstwasser herstellen kann

    Die Menge des Reinstwassers ist ja stark von den Ausgangswerten abhängig. Von welchen Werten gehst du bei dieser Rechnung aus?

    Hi Jörg,

    interessanter Einwurf. Aber wie passt das zu den gemessenen Wasserwerten? Die Vermutung einer Phosphorlimitierung bzw. zu schneller Reduktion resultiert ja aus den angegebenen Werten (NO3 =5, PO4=n.n.). Eine Stickstofflimitierung würde ich da zuletzt vermuten.
    Bei meinem Becken konnte ich allerdings bei Einsatz jeglicher Kohlenstoffquellen auch immer zuerst einen drastischen Rückgang von NO3 sehen, lange bevor PO4 ins rutschen kam. Da war dann für mich auch messbar eine N-Limitierung eher im Verzug.

    Gruß

    Malte

    Hi Thomas,

    da wäre ich mir nicht sicher. Bacto-Balance führt ja N/P im richtigen Verhältnis zu. Wenn nun aber ein Stoff im Becken schon vorliegt, der andere aber gar nicht, kann das wiederrum limitierend wirken, da ja mehr N für Wachstum da wäre, P aber nicht.
    Vielleicht kann Hans-Werner ja noch etwas dazu sagen.

    Gruß

    Malte

    Hallo,

    sofern der PO4 Wert richtig gemessen ist würde ich auch dort das Problem vermuten. Null PO4 bei deutlich messbarem NO3 ist immer schlecht. Das Bacto-Balance führt zwar Stickstoff und Phosphat zu, aber dein NO3 im Becken verschiebt das Verhältnis wieder in den ungünstigen Bereich.

    Gruß

    Malte

    Hi Stefan,

    irgendwo gab es neulich einen ähnlichen Thread (hier oder im RAF =) ). Naja, jedenfalls hatte ich dort auch schon geschrieben, dass eine (meiner drei) 6055 dieses Phänomen auch hat. Bisher habe ich es immer mit einer Grundreinigung der Pumpe (kurzes Einlegen in Entkalker) lösen können, obwohl die Pumpe keine starken sichtbaren Verschmutzungen am Rotor etc. aufwies.
    Der Propeller hakt bei mir dann, wenn die Drehzahl vom Controller runtergeregelt wird. Mit steigender Drehzahl springt er dann wieder an. Der Problem wird schlimmer, wenn die Pumpe stark schräg nach oben angebracht ist. Je horizontaler die Strömungsrichtung, desto eher läuft sie durch.
    Im oben angesprochenen Thread wurde ein Fehler im Motorblock vermutet, was bei dir aufgrund des Tunze Checks ja ausgeschlossen werden kann. Ich halte es auch eher für ein mechanisches Problem, vielleicht sind einige Motorblöcke nicht 100% sauber verarbeitet, so dass der Propeller bei leichten Verschmutzungen/Verkalkungen irgendwo hängen bleibt.
    Jetzt wo ich es schreibe fällt mir außerdem auf, dass meine Pumpe das Problem nun schon lange nicht mehr hatte. Nach Beleuchtungsumstellung auf LED ist sie im Schatten angebracht und es wachsen keine Kalkalgen mehr drauf. Spräche ja auch für das Verschmutzungsproblem.

    Viel Text für eine einfache Antwort: versuch mal zu putzen :grinning_squinting_face: .

    Gruß

    Malte

    Hallo,

    auch wenn es ziemlich vom eigentlichen Thema abdriftet, so will ich das hier nicht stehen lassen. Bin ja auch "alter" Süßwasseraquarianer und mir sicher, dass der Nitritpeak schon bei vielen - gerade Anfängern - den ersten Besatz oder einfach die empfindlicheren Arten dahingerafft hat. Ich denke das Warten bis zum Besatz ist inzwischen allgemein anerkannt und mich wundert, dass das hier in Frage gestellt wird. Man kann ja auch aktiv etwas tun, um die Bakterien in Schwung zu bringen, etwas Filterschlamm eines laufenden Beckens einbringen oder nur etwas Futter als erstes Verdauungsmaterial für die Baks. Einlaufen auf ewig bringt natürlich auch nichts, ein plötzlicher hoher Fischbesatz kann bei aller Vorsicht dann wieder zu einem Nitritpeak führen, daher gilt generell, nicht alle Fische auf einmal einsetzen und zu Beginn etwas verhalten füttern. Was speziell Malawi-Buntbarsche angeht, da gibt es solche und solche. Einige Arten sind sehr robust, andere (einige Mbuna und v.a. Sandcichliden wie Lethrinops) sehr empfindlich und bekommen bei schlechten Wasserwerten und dadurch bedingtem Stress schnell Darmprobleme.

    Gruß

    Malte

    Hallo,

    mit flüssigen PO4 Adsorbern bin ich sehr vorsichtig geworden, nachdem ich einmal den Microbe Lift Adsorber in meinem ersten Becken eingesetzt habe (unterdosiert!). Mein Zebrasoma war über Stunden schwer am Pumpen, zwei Garnelen sind verschwunden. Google mal ein bisschen, dort gibt es auch Berichte über Todesfälle von gelben Doktoren. Das scheint aber kein Problem des Microbe Lift Adsorbers zu sein, sondern ein generelles Problem von flüssigen PO4 Adsorbern. Evtl. hängt es mit der starken Sauerstoffzehrung zusammen, besonders Zebrasoma-Doktoren scheinen das nicht zu mögen. Die genauen Hintergründe kenne ich nicht, aber wie gesagt, nach eigenen Erfahrungen und einigen Berichten im Internet bin ich da sehr vorsichtig und würde mir so etwas nicht mehr ins Becken kippen.

    Ich setze nur noch Diakat oder andere feste Adsorber ein. Dafür braucht es auch keinen 200€ Filter. Einfach eine gut durchströmte Röhre (wie das Dupla Teil) nehmen, fertig. Ich benutze einen alten Innenfilter aus Süßwasser Zeiten, den ich direkt ins Becken hänge.

    Gruß

    Malte

    Das stimmt, aber welche und in welchen Konzentrationen übrig bleiben, hängt vom Ausgangswasser und der Qualität der Osmoseanlage ab. Ich denke nicht, dass das eine sinnvolle und zielgerichtete Elementzufuhr ersetzt, im Gegenteil.
    Davon abgesehen, haben viele - mich eingeschlossen - noch einen Harzfilter hinter der Osmoseanlage, der den Rest eliminiert.

    Joe,

    der Hinweis zur Neuauflage war eigentlich eher allgemein gemeint, nicht direkt auf das Thema bezogen.

    Aber, für dich habe ich mal nachgesehen, und..... erwischt :mauer: . Das Thema haben sie wohl beim Aktualisieren vergessen. Seite 244 oben steht, dass frisch angesetztes Meerwasser mindestens eine Woche reifen sollte :winking_face_with_tongue: .

    Trotzdem ein schönes Buch :grinning_squinting_face: .