Beiträge von M.C.

    Ok danke. Das selbstgemachte Futter klingt interessant. Verrätst du mir, was du da so rein mischst? :smiling_face:

    Guten Morgen :smiling_face:

    In dem Futter sind im Verhältnis 1:1 pflanzliche und tierische Bestandteile. Ich verwende nicht immer das exakt gleiche Rezept, sondern gucke was zuhause da ist und im Supermarkt an Meerestieren. Meist mische ich mir ein Kg an, das heißt auf der einen Seite eine Banane, ein Apfel und etwas Möhren, auf der anderen Seite eine Tüte TK Frutti-di-Mare oder Garnelen mit etwas Fischfilet. Das ganze in den Mixer und nach dem Schreddern mit ein wenig Gelantine verrühren. Anschließend fülle ich das Futter in Gefrierbeutel, mache daraus flache Platten und friere es ein. So kann ich täglich die benötigten Portionen abbrechen. Ich lasse es dann meist nur kurz antauen und verteile es mit der Hand im Becken. Der große Zebrasoma aber auch meine Falterfische fressen es gierig aus der Hand und beißen Stücke ab. Wobei Hajo absolut recht hat, der Zebrasoma ist der Chef im Becken und passt auf, dass er bei der Fütterung der erste ist und das meiste bekommt :winking_face: .

    Schönen Sonntag!

    Malte

    Oh je, das klingt jetzt so, als sollten wir ihn kurz halten? :loudly_crying_face:

    Ansonsten, was die Fütterung betrifft, füttern wir einfach etwas mehr Spirulinaflocken statt normaler Flocken und abends Frostfutter. Ab und an werden wir ein Salatblatt oder Wakame/Nori Algen anbieten. Passt das dann so?

    Zumindest jeden 2. Tag sollten es schon Nori-Algen sein. Ein Mangel an pflanzlicher Nahrung macht sich zumindest bei meinem Doc recht schnell anhand von Löchern/Stellen im Kopfbereich bemerkbar. Mit Spirulina-Flocken wirst du ihm wahrscheinlich auf Dauer nicht gerecht. Ich füttere jeden Tag ein selbsgemachtes Frostfutter aus Obst/Gemüse/Meerestieren. Seit ich das verwende, habe ich nie wieder Probleme mit Mangelerscheinungen bei ihm gehabt.

    Hallo Christiane,

    ich musste innerlich gerade etwas lachen, genau auf die Weise bin ich zu meinem Z.velifer oder Z.desjardinii (weiß ich nicht genau) gekommen. Nur damals für ein noch etwas kleineres Becken als bei dir, nur rund 240l. Die Argumente waren aber die gleichen, Zebrasoma alle gleich, kein Unterschied, blabla. Zuhause habe ich dann auch gemerkt, dass das Tier 30cm groß wird :wacko: und damit sehr wohl deutlich größer als bspw. ein Gelber Doktor.
    Jedenfalls war der Doc damals ca. 5-Mark-Stück groß und hat in kürzester Zeit die Fadenalgen im Becken beseitigt. Er ist auch recht schnell gewachsen und eigentlich gab es nur noch die Alternative, ihn schnell wieder abzugeben oder das Becken zu vergrößern. Es ist dann letzteres geworden und nun schwimmt er seit fast 8 Jahen in rund 800l. Immer noch grenzwertig für so ein Tier, aber immerhin. Bemerkenswert fand ich, wie schnell er nach der Umsiedlung ins größere Becken weiter gewachsen ist. Aufgrund seiner Schwimmfreude und Größe würde ich ihn dauerhaft auf keinen Fall in einem 400l-Becken belassen, fürs erste Jahr ist das aber sicher ok.

    Schöne Grüße

    Malte

    Moin Stefan,

    ich habe mein Becken vor 2 Jahren auf ein Technikbecken umgebaut und es nicht bereut. Ich fand die Technik für den Betrieb im Becken (Schnellfilter, Abschäumer etc.) nie so richtig optimal und immer irgendwie auffällig. Ich betreibe im Technikbecken einen Bubble Magus Abschäumer, einen Medienfilter (auch Bubble Magus), eine nicht regelbare ganz normale RFP (von Sicce) und habe dort die Möglichkeit, Filterwatte etc. im Durchfluss zu betreiben. Auch die Dosierung der Elemente ist wie von dir beschrieben einfach und problemlos, da man sicher nichts aus Versehen auf die Korallen kippt. Da die käuflichen Überläufe für meine Zwecke nicht passten, habe ich mir einen selbst gebaut.
    Meiner Meinung nach ist das so eine sehr viel bessere Lösung und vor allem kann man bei der Technik tatsächlich die besten Komponenten auswählen, und ist nicht auf die wenigen für den Betrieb im passenden Geräte angwiesen (die dann nicht unbedint perfekt funktionieren).

    Ich hoffe das hilft etwas bei der Entscheidung :smiling_face:

    Schöne Grüße

    Malte

    Hallo,

    ich versuche Salze mit recht "natürlichen" Werten zu verwenden. Das Red Sea Coral Pro habe ich zeitweise auch verwendet, leider ist mir dabei die KH nach oben verrutscht. Sofern man ein solches Salz nutzt, muss man entsprechend seine Balling-Dosierung bzw. den Kalkreaktor anpassen, das habe ich nicht getan. Um das Gefummel zu vermeiden, nutze ich jetzt eben nur Salze mit KH 8 / Ca 420-440 und muss mir nicht ständig Gedanken darum machen, ob ich mit dem WW meine Wunschwerte stark verändere.
    Bei mir im Wechsel in Gebrauch sind Red Sea Salt (ohne Pro), AMA Royal Nature, Dupla Natural Balance, Microbe Lift Premium Reef und Fauna Marin Professional Salz. Ich habe aber auch keine Bedenken, wenn beim Händler mal ein anderes Marken-Salz mit guten Werten und ohne weitere Zusätze (Aminos oder Bakterienfutter etc.) im Angebot ist.

    Schöne Grüße

    Malte

    Moin!

    In amerikanischen Foren ließt man, dass Lanthanchlorid bei AEFW (Acro-Strudelwürmern) nicht wirksam ist. Auch sind mir in letzter Zeit einige Berichte von Toxizität auf Fische (vor allem der Gattung Zebrasoma) untergekommen.

    Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

    In meiner Meerwasser-Anfangszeit habe ich auch einmal mit einem Lanthan-haltigen Produkt versucht den PO4 Wert in den Griff zu bekommen. Es war damals das Produkt von Microbe Lift und ich habe ca. die halbe empfohlene Dosierung verwendet. Meine beiden Putzergarnelen waren am nächsten Tag nicht mehr aufzufinden und mein Zebrasoma desjardinii, damals noch recht jung, hing schwer atmend in der Ecke des Aquarium. Daraufhin habe ich ebenfalls recherchiert und berichte über die behinderte Sauerstoffaufnahme durch das Lanthan im Netz gefunden, vor allem sauerstoffbedürftige Fische (wie die Doktoren) leiden darunter. Mein Doktor hat glücklicherweise überlebt und ich habe seitdem so ein Zeug nicht mehr benutzt. Ich weiß natürlich nicht, ob die Dosierungsempfehlung damals viel zu hoch war oder in meinem Becken sonst irgendwas nicht optimal war für die Anwendung. Trotzdem halte ich mich nach der Erfahrung davon fern.

    Schöne Grüße

    Malte

    Hallo,

    ich kann dir zumindest Gutes von den Hemitaurichthys polylepis berichten. Seit mehr als zwei Jahren schwimmen nun zwei (ein Paar?) Exemplare bei mir im Becken, Korallen interessieren sie nicht. Sie picken nichtmal am Gestein oder dergleichen, sondern sind wohl wie im Internet beschrieben eher Planktonfresser und somit im Freiwasser auf Nahrungssuche.
    Bevor ich sie mir damals gekauft habe, hatte ich auch viel über riffsichere Falter recherchiert und diese Art (bzw. die Gattung) dank mehrerer Berichte als ziemlich sicher empfunden, was ich so bestätigen kann.

    Schöne Grüße

    Malte

    Hallo zusammen,

    zur Pumpenwahl möchte ich auch etwas sagen. Gerade da ich am großen Becken ebenfalls eine Überlaufbox betreibe und auch am kleineren Riff zwar mit einem eingebauten Überlaufschacht arbeite, aber auch da das Wasser bis zum Notablauf anstaue um eben Ruhe zu haben. Ich hatte in beiden Becken ebenfalls günstige, elektronisch regelbare Pumpen in Betrieb. Im großen Becken die Jecod DCS-4000 (sehr ruhig) und im kleineren Becken eine Ocean Runner DC 3.0 (nicht ganz so ruhig, aber ok). Ich konnte in beiden Becken feststellen, dass die Regelung mit dem Anstauen des Wassers im Ablaufschacht bzw. in der Überlaufbox sehr schwierig zu realisieren war. Das Zusammenspiel Ablaufkasten und Jecod Pumpe war sogar so katastrophal, dass ich mehrmals in der Woche und nach einem Wasserwechsel und Pumpenstopp sowieso den Anstau-Hahn neu regeln musste. Nachdem ich lange gegrübelt hatte woran es liegt, fiel der Verdacht auf die Pumpen. Und siehe da, inzwischen werkeln ungeregelte Pumpen von Sicce und Eheim in den beiden Technikbecken und alles ist gut. Es ist kein ständiges Nachregeln mehr erforderlich. Es scheint also tatsächlich so zu sein - wie ich auch an anderer Stelle im Netz schon einmal gelesen habe -, dass die Förderleistungen der geregelten DC Pumpen leider nicht konstant sind, zumindest dann, wenn man sie nicht auf 100% Leistung fährt. Das mag in vielen Fällen nicht so dramatisch sein, im Zusammenhang mit einem angestauten Ablauf und erst Recht einer Überlaufbox mit dann ebenfalls angestautem Ablauf ist das aber extrem wichtig.

    Schöne Weihnachten noch!

    Malte

    Hi,

    auch eine interessante Lösung. Gibt man das Betaisodona nicht auch nur tropfenweise dazu? Ich denke das kriegt meine Dosieranlage nicht hin.
    Momentan tendiere ich dazu das neue Iod-Präparat von Aqua Medic mal auszuprobieren. Das ist preislich erträglich, hält lange wenn ich von 50% Dosiermenge (max.) ausgehe und muss nur wöchentlich dosiert werden bzw. ich teile es dann mit der Dosieranlage nochmal auf. Mal sehen, wenn ich bis zur nächsten "Groß-Bestellung" keine bessere Idee habe, lasse ich das mal mitliefern.

    Schönen Abend

    Malte

    Dank dir für die Infos. Ich glaube ich muss nochmal meinen "Glaser" aus dem Bücherregal kramen :grinning_face_with_smiling_eyes: .

    Da ich ebenfalls keine Ahnung hab, ob ich Flour oder Brom dosieren sollte, wäre es natürlich sinnvoll bei einer reinen Iod-Dosierung zu bleiben, die positive Wirkung davon konnte ich ja beobachten.

    Schönen Abend!

    Malte

    Hallo Gerd, Kristian,

    ich glaube die Trace 3 sind so gering dosiert, die zu erhöhen wäre tatsächlich unwirtschaftlich, oder? Grundsätzlich wäre das natürlich eine Möglichkeit, ich habe nur keine Ahnung wie man das dosieren sollte.

    Ich habe jetzt mehrfach gelesen, dass Iodid alleine gar nichts bringt sondern nur (wie in der Lugolschen Lösung) als Stabilisator für Iod beigegeben wird. Ist das richtig? Dann würde die Kaliumiodid Lösung alleine gar nichts bringen?

    Woher beziehst du dein Kaliumiodid?

    Hi Kristian,

    Tropic Marin schweigt sich leider über den Gehalt der Lugolschen Lösung aus.

    Ich nutze Balling Light von Fauna Marin, d.h. in meinen Lösungen habe ich schon Spurenelemente, die dienen aber nur zur Verhinderung der Ionenverschiebung und sind somit keine zusätzlichen Elemente. Ich möchte daher aber nicht noch weitere Elemente in die KH/Ca-Lösungen zugeben, da ich nicht weiß ob es da irgendwelche Wechselwirkungen gibt.

    Wie stellst du die Kaliumiodid Lösung her? Tendenziell wäre mir ein kaufbares Produkt auch bei leicht höherem Preis allerdings lieber, hab schon genug Chemiebaukasten hier :winking_face: .

    Schöne Grüße

    Malte

    Hallo,

    in meinem Becken dosiere ich (via Dosierpumpe) die Ultra Organic Elemente von Fauna Marin. Das sind organische Spurenelemente und enthalten im wesentlichen die metallischen Elemente. Das einzige was ich täglich manuell noch dazu dosiere ist Iod. Ich verwende schon sehr lange die Logolsche Lösung von Tropic Marin (ca. 50% der max. Dosierung). Gebe ich kein Iod, erkenne ich das sehr gut an der geringeren Farbigkeit der roten Korallen und an meinen beleidigten Scheibenanemonen. Nun würde ich die manuelle Iod-Dosierung gerne automatisieren, einen Kanal an meiner Dosierpumpe habe ich noch frei.
    Kennt jemand ein geeignete Lösung, die ich verwenden könnte? Ist es irgendwie möglich, die Dosiermenge im Vergleich zu der Lugolschen Lösung zu berechnen? Ich habe als Beispiel mal ein Produkt von Bartelt herausgesucht, es gibt ja viele ähnliche Lösungen: http://www.meerwasser-bartelt.de/product/de/Bar…-3-1000ml-.html
    Hat jemand Erfahrung damit? Dort ist (wie in den meisten Elementen) ja noch Flour mit drin, das sollte aber eigentlich nichts ausmachen. Wenn ich von ebenfalls 50% der max. Dosierung ausgehe, würde ich bei 800l Volumen ca. 40ml pro Woche verbrauchen, die ein Liter Flasche hält dann ca. ein halbes Jahr.

    Wie gesagt, ich würde mich über Erfahrungen zu diesem oder ähnlichen Produkten freuen, vielleicht hat ja auch noch jemand einen ganz anderen Tipp.

    Schöne Grüße

    Malte

    Hi Sebastian,

    über die bin ich beim Durchgucken auch schon gestolpert. Hatte aber ehrlich gesagt gehofft, dass sie es nicht ist. Wie auch immer, ich habe den Stein seit heute Mittag nun im Eimer hängen (trocken) und hoffe die Krabbe plumpst irgendwann mal raus ins Wasser. Werde dann nochmal bessere Fotos machen und sie erstmal in ein Technikabteil verfrachten.

    Schöne Grüße

    Malte

    Hi Joe,

    ist aufgrund der Nachtaktivität leider nicht ganz so einfach mit guten Bildern :grinning_squinting_face: . Ich dachte vielleicht hat jemand so ein Tier schon einmal gesehen, ich finde die geringelten Beine und gepunkteten Arme schon recht markant. Kann natürlich aber sein, dass jede 2. Krabbe das hat :upside_down_face: .
    Vielleicht findet sich ja noch jemand mit einem Tipp :smiling_face: .

    Schöne Grüße

    Malte

    Moin,

    hat keiner eine Idee? Ich wäre auch über Hinweise, welche Krabbe ich mir mal angucken könnte, sehr dankbar. Hab im Lex schon viel gesucht, aber mir fällt es schwer da was wiederzuerkennen.

    Gruß

    Malte

    Hallo,

    in meinem neuen Zweitbecken - Bericht dazu folgt - findet sich in einem der wenigen Lebendsteine eine Krabbe. Da das Becken noch fast leer ist und die Krabbe recht treu in einem Stein sitzt, hätte ich die Chance, sie problemlos rauszuholen. Wenn sie friedlich ist, darf sie aber auch gerne bleiben. Ich hoffe mal, es kann jemand zur Identifikation beitragen.
    Sie ist wie gesagt recht standorttreu und nachtaktiv. Sie sitzt dann auf dem Stein und knabbert daran rum. Beobachten kann ich sie nur mit der Taschenlampe, morgens und abends außerhalb der Beleuchtungszeit. Der Panzer hat momentan einen Durchmesser von ca. 1cm (vielleicht etwas mehr), ansonsten fallen die gestreifen Beine und gepunkteten "Arme" auf. Die Scheren sind schwarz und wie ich finde recht spitz, aber der Eindruck kann täuschen.

    Anbei noch ein paar Bilder, ich hoffe man kann etwas erkennen.

    Danke und schöne Grüße

    Malte

    Malte

    Ca messe ich sowieso halbwegs regelmäßig. Evtl. musst du sonstige Zugaben etwas reduzieren. Dramatisch waren die Veränderungen durch die geringe Menge Kalkwasser bei mir nach meiner Erinnerung aber nicht.

    Googeln ist gut. Viel Erfolg beim Bekämpfen :smiling_face: .

    Gruß, Malte

    Hi,

    mein Becken hatte damals nach Umzug (klein auf groß) und Einlaufphase auch lange mit Fadenalgen zu kämpfen. Nachdem ich das ewige Abpflücken satt hatte, habe ich einen Tipp befolgt und eine Weile (ca. 10 Wochen) Kalkwasser verwendet. Das mochten die Algen überhaupt nicht und sie wurden erstaunlich schnell blass und begannen sich zu zersetzen. In dem Zustand konnte man sie mühelos absaugen und seitdem (ist jetzt mehr als 6 Jahre her) sind sie nicht mehr aufgetaucht.
    Ich habe das Kalkwasser damals nachts und morgens (in der Zeit ohne Beleuchtung) langsam eintropfen lassen, lt. meinen Aufzeichnungen ca. 2l am Tag (auf 700 Liter netto). Eine Kontrolle des pH Wertes habe ich dabei nicht durchgeführt, auch wenn es vermutlich ganz sinnvoll ist. Anscheinend hat aber die kontinuierliche Zufuhr des Kalkwassers und damit der insgesamt auch nachts höhere pH Wert geholfen, den Algen zuzusetzen. Wenn ich nochmal solche Probleme bekommen sollte in Zukunft, würde ich es definitiv wieder so lösen.

    Schöne Grüße

    Malte

    Hallo Joe,

    nein, natürlich ist nicht nur eine Koralle im Becken :grinning_squinting_face: . Aber die große Pilzlederkoralle ist schon ein Blickfang und wenn die schließt sieht das auf Dauer schon doof aus. Der Aluadsorber hat für mein Empfinden schon etwas effektiver gearbeitet als der Eisenadsorber, allerdings waren meine PO4 Werte nie so richtig niedrig. Daher habe ich mich immer gefragt, ob der Aluadsorber noch irgendwas aus dem Wasser entfernt, was speziell dieser einen Koralle nicht so gefällt.

    Schöne Grüße

    Malte

    Hi,

    bei mir hat der Umstieg von Eisen- auf Aluadsorber extrem negative Effekte auf meine Pilzlederkoralle gehabt. Gibt auch irgendwo einen Thread dazu. Das "Problem" kann ich jederzeit reproduzieren, brauche nur 2 Tage Aluadsorber einsetzen, schon macht die Koralle wieder für Wochen zu. Ich weiß nicht, ob es nur ein Umstellungsproblem ist, weil die Koralle den anderen Adsorber "gewöhnt" ist, oder ein grundsätzliches Problem der Weichen mit dem Aluzeugs.

    Schöne Grüße

    Malte

    Hallo,

    den gleichen Spaß mit dem Red Sea Test hatte ich auch mal: https://www.meerwasserforum.info/index.php?page…5446&highlight=

    Im Grunde ist es eigentlich egal, welche Tests man verwendet, solange sie mit einer Referenz geprüft werden. Für NO3 hatte ich immer korrekte Ergebnisse mit JBL (löst nur leider nicht sehr genau auf <10) und jetzt mit dem neuen Test von Peter Gilbers (reefanalytics). Von Peter nutze ich außerdem den PO4 Test und Ca.

    Schöne Grüße

    Malte

    Hi,

    deine hohe KH in Verbindung mit sinkenden/niedrigen Nährstoffen (PO4) kann zu dem SPS sterben von der Basis aus führen. Hans-Werner Balling hat schon mehrfach darauf hingewiesen und ich habe diese Erfahrung im letzten Herbst auch machen müssen. Bring die KH wieder in den Bereich um 7 und halte sie stabil. Wenn das Sterben weitergeht, hilft bei den betroffenen Tieren nur fragmentieren. Ich habe zusätzlich in einem hartnäckigen Fall die Koralle bzw. die Fragmente noch mit Pest Control von Fauna Marin behandelt.

    Drück' dir die Daumen, dass es dann aufhört.

    Schöne Grüße

    Malte

    Hi,

    ich weiß nicht wirklich ob ich helfen kann, deine KH Schwankungen zu erklären, zumindest kann ich aber die Beobachtung von Hans-Werner bestätigen. Ich habe auch mit zwei Acroporen Probleme bekommen, als meine KH unbemerkt langsam Richtung 12° geklettert ist. Ich vermute bei mir den Grund in Wasserwechseln mit einem Salz mit hoher KH (Red Sea Coral Pro). Da ich meine Balling-Dosierung nicht angepasst habe, ist die KH somit langsam hochgeklettert. Gleichzeitig habe ich mit einer Kohlenstoffquelle die Nährstoffwerte leicht nach unten gefahren. Obwohl NO3 und PO4 aber zumeist weiter im nachweisbaren Bereich waren, sind zwei Acros wie bei dir von unten weiß geworden. Ich konnte die Tiere nur durch fragmentieren retten, bei einigen der Ableger hat der Gewebeschwund trotzdem nach einigen Wochen wieder eingesetzt, die Tiere scheinen also nachhaltig gelitten zu haben unter den Wasserwerten. Inzwischen ist meine KH wieder bei 7° und die verbliebenen Fragmente scheinen über den Berg (Klopf auf Holz).

    Warum die KH bei dir so merkwürdige Schwankungen vollzogen hat, ist wahrscheinlich schwer nachzuvollziehen. Ich denke es sind viele Effekte denkbar, die sich möglicherweise gegenseitig verstärken. Es kann das Zufügen von Korallen sein, die auf einmal den Verbrauch ankurbeln. Andererseits kann eine Schwächung der Tiere (z.B. durch das plötzliche Absenken der Nährstoffe durch Zufügen von Organik wie bei dir oder bei mir durch Kohlenstoff) bzw. alleine die Umstellung auf neue Parameter den Verbrauch an Karbonaten zeitweise verringern und so den Wert klettern lassen bei gleichbleibenden Balling-Dosierungen.

    Schöne Grüße

    Malte

    Hi!

    Wäre interessant mal zu erfahren, wie die Erfahrung von anderen Besitzern von Amblygobius sind

    Sehr gute :smiling_face: . Von meinem eingesetzten Paar ist leider ein Tier nach kurzer Zeit gestorben, so dass ich zur Paarhaltung nix sagen kann. Das verbliebene Tier ist aber als Baggerer sehr eifrig und vor allem im ganzen Becken (800l) unterwegs. Nimmt hier und da Sand auf und lässt ihn meist vor Ort wieder ab. Kein Burgenbau und auch kein Verschleppen des Sandes auf hoch gelegene Korallen. Ich würde diese Art immer wieder als Saubermann bevorzugen. Die V.puellaris die ich hier und da mal gesehen habe, waren im Gegensatz zu den Amblygobius phalaena immer sehr ortsgebunden (Höhle) und haben drumrum die erwähnten Türmchen gebaut.

    Schöne Grüße

    Malte

    Gesagt, getan. Habe mir Filtervlies besorgt und das dick um die Schaumstoffpatrone in der Glocke gewickelt. Die Pumpe hat nun mehr Mühe das Wasser anzusaugen und der Wasserstand im Filter liegt nur noch ein klein wenig unter dem im Becken. Es wird jetzt keine Luft mehr angesaugt und logischerweise gibt's auch keine Bläschen im Becken mehr.
    Etwas ruhiger ist die Pumpe dadurch auch geworden, aber noch weit weg von leise :face_with_rolling_eyes: . Ich hoffe, dass da die Zeit noch etwas bewirkt.

    Gruß

    Malte

    Ja, die beiden Propfen sind entfernt, ich hatte den Comline Filter früher auch mit einer 1600/2 in Betrieb, da lief es besser (anscheinend hatte die nicht mehr die Power). Ich sehe den Zusammenhang Luft und Lautstärke auch, nur ist mir nicht klar, wie ich der Pumpe noch mehr Wasser zuführen soll. Die beiden unteren Zuläufe und der schon so tief wie möglich eingetauchte Oberflächeneinzug sollten doch eigentlich reichen. Vielleicht stopfe ich noch mehr Watteflies in die Glocke, um die Pumpe etwas auszubremsen?!

    Hallo,

    die Pumpe war inzwischen bei Tunze zum Checkup und hat ein neues Lager und Dämpfung oder sowas bekommen. Lt. Tunze war in der Pumpe ein "nicht-original" Teil an der Stelle verbaut. Wundert mich etwas, da ich die Pumpe zwar vor einigen Jahren gebraucht gekauft habe, sie in der Tat aber neuwertig und gut aussah. Aber egal, Tunze ist da sehr kulant und hat das Teil gegen eine geringe Bearbeitungsgebühr getauscht.

    Soweit, so gut. Die Pumpe werkelt jetzt im Comline Filter und es treten folgende neue Probleme auf:

    1. Die Pumpe ist sehr laut und stellt alles in den Schatten, was sonst an dem Aquarium werkelt. So laut war sie vorher mit dem "falschen" Lager nie, dafür lief sie halt nur richtig rum :grinning_squinting_face: . Ich gebe der Pumpe mal ein paar Tage zum Einlaufen, aber so wie jetzt ist es definitiv zu laut im Wohnzimmer. Kann ich sonst irgendwas tun?

    2. Der Comline Filter zieht Luft und verteilt Bläschen. Das hat meiner Meinung nach nix mit der im Handbuch beschriebenen Sauerstoffsättigung des Wassers zu tun, sondern damit, dass das Wasser über den Oberflächeneinzug einläuft und im Filter ein deutlich geringerer Wasserstand herrscht. Dadurch kommen regelmäßig neue Luftblasen in die Filterglocke und werden dann ausgestoßen. Wie in der Anleitung beschrieben sind beide Bodeneinzüge eingebaut, trotzdem scheint der Durchsatz durch die Pumpe so stark zu sein, dass der Wasserzufluss da nicht reicht. Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

    Danke und Gruß

    Malte

    Hallo,

    ich habe hier eine Tunze e-jet 1605, die ich gelegentlich als Strömungspumpe in diversen Aquarien (Süß- und Seewasser) als Schnellfilter (mit Korb) im Einsatz hatte. Nun möchte ich die Pumpe gerne dauerhaft in meinem Comline Filter nutzen und stoße auf folgendes Phänomen: auf den Kopf gedreht läuft die Pumpe nicht richtig an, sondern nur mit minimaler Leistung. Da die Pumpe im Comline über Kopf eingebaut wird, ist der Betrieb so derzeit nicht möglich. Ich kann das merkwürdige Verhalten auch ohne Filterkorb oder Filter reproduzieren. Halte ich die Pumpe auf dem Kopf (also Ansaugung nach oben) unter Wasser und schalte sie ein, läuft sie stotternd an und dann langsam weiter. Halte ich sie "richtig" herum, läuft sie sofort und schnell an.

    Bevor ich Tunze mit dem Problem nächste Woche mal auf den Zahn fühle, gibt es vielleicht einen Tip oder Hinweis, woran das liegen könnte und was ich mal probieren könnte? Meine einzige Vermutung bisher ist, dass die Pumpe auf dem Kopf möglicherweise rückwärts anläuft, warum auch immer. Genau erkennen kann ich das nicht und ich wüsste auch nicht, warum sie das tun sollte. Das würde aber zumindest die geringe Leistung erklären.

    Danke und schöne Grüße

    Malte

    Moin, Moin!

    Ich denke auch es ist eindeutig zu viel "Fleisch" im Verhältnis zu pflanzlicher Kost. Der Kamerad in meinem Avatar (inzwischen ein ganz schöner Brocken) bekommt solche Hautprobleme auch, wenn ich mal wieder zuviel Frostfutter gebe und mit den Nori-Algen etwas nachlässig bin. Das Problem legt sich meist innerhalb weniger Tage, wenn ich die Kost wieder zu Gunsten der Algen verschiebe. Bevor ich das normale Granulat für die Riffbarsche etc. ins Becken gebe, gebe ich außerdem immer ein Kelp Granulat (Omega One Kelp Pellets), damit "Chef" sich schon ein bisschen satt fressen kann. Auch in dem Granulat sind aber tierische Bestandteile, so dass das als alleinige Pflanzenkost nnicht ausreicht.

    Schöne Grüße aus dem echten Norden

    Malte

    Hi Claude,

    ich hatte vor ein paar Tagen eine Frage per PN geschickt, die du/ihr noch nicht gelesen habt. Soll ich einen anderen Weg der Kommunikation wählen oder bist du nur etwas im Stress? Würde mich jedenfalls über ein Antwort freuen.

    Schöne Grüße

    Malte

    Moin!

    Lange her das Thema :smiling_face: .

    Ich hatte für ca. 2 Jahre einen Heniochus diphreutes im Becken. Der hat alles an kleinen Anemonen (Seeastern, Manjanos, Glasrosen etc.) in Schach gehalten. Leider hat hat der Fisch im Frühjahr von jetzt auf gleich extrem heftig Pünktchen bekommen und ist gestorben (nicht ohne noch ein paar Mitbewohner mitzunehmen :frowning_face: ). Ich würde mir daher keinen Wimpel mehr alleine und in einem "so kleinen" Becken einsetzen. Wie auch immer, seit er nicht mehr da ist beginnen alle genannten Anemonen sich wieder auszubreiten, ich werde mir da auch etwas überlegen müssen.

    Gruß

    Malte

    Moin,

    Hauptbeleuchtung sind 3 x Ecotech Radion G1. Dazu für den Hintergrund eine blaue T5 80W und links in der Ecke 2 x Suna Eco 500. Durch das starke Korallenwachstum und die zentrale Platzierung des Riffaufbaus werfen die 3 Radion allein zuviele Schatten. Das Gesamtbild zeigt die Beleuchtung nur mit den Radions bei max 60%. Ich glaube der Starklicht-Eindruck wird hier von der Handy-Kamera hervorgerufen.

    Die Sarcophyton ist genau vor der Nasenspitze des C.desjardinii :grinning_squinting_face: . In dem veralgten/verkalkten Zustand ist sie kaum vom Hintergrund zu unterscheiden. Geöffnet ist bzw. war sie in der Tat ein Riesenteil von ca. 30cm Durchmesser. Das interessante ist ja, dass die Probleme mit der Koralle in der Tat mit dem Wechsel des PO4 Adsorbers begonnen haben. Andere Veränderungen gab es in der Zeit nicht. Die Beleuchtung ist in dieser Form nun mehr als ein Jahr über dem Becken.

    Gruß

    Malte

    Hi Jörg,

    danke für deine Meldung. Anbei ein Bild von vor zwei Wochen (mit dem Handy). Da war schon ein Teil der Beleuchtung aus, aber eigentlich sollte man erkennen, dass sonst alles ganz gut aussieht. Ungefähr dort, wo der große Zebrasoma schwimmt, befindet sich die Problemkoralle.
    Bei den kleinen Anemomen handelt es sich übrigens um kleine Seeastern. Deren Ausmaß im Becken ist in der Tat beachtlich, aber sie sie schaden niemandem. Manjanos und Glasrosen hat mein Wimpelfisch im Griff. Das einzige was sonst noch "plagt" sind die Gelben Krusten an der Rückscheibe.
    Gelbstoffe mag sein, allerdings wäre das doch eher ein Problem mit Alu-Adsorber? Ich schätze, das Problem des Eisenadsorbers ist die zu geringe Menge, da ich derzeit nur die große Korngröße (2-4mm) da habe. Ich habe übrigens kein Technikbecken, sondern sämtliche Technik im Becken: ein Tunze Innenfilter für Adsorber (und etwas Watte, sonst nix) und einen Cyclon AS 1500 Abschäumer. Als Wasserzusätze gibt es Balling light mit Fauna Marin Spurenelementen und 2ml Bacto Balance von TM täglich (auf ca. 700 netto Liter) sowie einmal wöchentlich einen Messlöffel TM Reef Actif. Damit habe ich einen nachweisbaren NO3 Wert (~1), nur den PO4 kriege ich damit nicht kontrolliert. Das ist schon seit jeher ein Problem bei mir, dass ich PO4 im Verhältnis zu NO3 immer zu hoch habe. Ansonsten habe ich momentan ein paar Cyanos, allerdings nur in der linken Beckenhälfte und momentan mit 1x Woche absaugen recht gut im Griff. Wasserwechsel mache ich auch 1x pro Woche 40l.
    Mehr fällt mir auf die Schnelle nicht ein, wenn du Ideen hast, immer her damit.

    Gute Nacht erstmal

    Malte

    Hallo,

    mal ein kleines Update. Ich habe als Maßnahmen die Strömung etwas verstärkt (Pumpen aufgemotzt, im Becken ist sichtlich mehr los) und den Adsorber mal wieder auf Eisenbasis gewechselt. Resultat ist, dass ich den PO4 Wert jetzt nicht mehr so recht im Griff habe, der ist auf 0,5 nach oben "entwischt". Die Koralle hat sich partiell etwas erholt, auf dem großen Schirm lassen sich ein paar Polypen blicken (siehe schlechtes Foto). Allerdings hat sich der Teil der Koralle, der am Stein festsitzt stark ausgehöhlt, dort befindet sich ein richtige Loch aus dem ich beim Wasserwechsel viel Schmodder absaugen kann. Ich warte mal ab, wie es sich weiterentwickelt.

    Für mich stellt sich momentan die Frage, wie ich mit dem PO4 Wert umgehe. Der Eisenadsorber funktioniert nicht so recht oder ich muss anscheinend größere Mengen einsetzen (derzeit nur ca. 25g/100l). Der Aluadsorber funktioniert besser, allerdings für diese eine Koralle evtl. zu gut? Auch vom Alu-Adsorber habe ich ca. 25g/100l eingesetzt. Jetzt habe ich entweder die Möglichkeit, größere Mengen Eisenadsorber zu testen (müsste ich wieder kaufen) oder es mit geringeren Mengen Alu-Adsorber zu versuchen (noch vorhanden). Tipps?

    Danke und Gruß

    Malte