Hallo Ralf,
du willst es aber genau wissen 
Also gut, dann mal los :
Was ich mit meiner Überschlagsrechnung nur zeigen wollte ist, dass
ein Wasserwechsel in dieser Größenordnung schon eine beachtliche
Ca-Zufuhr darstellt . Dabei bin ich von folgenden Voraussetzungen ausgegangen :
Becken 100X50X50 = 250 l Brutto (Ich bin von einem Rechteck
ausgegangen) also 10% Wasserwechsel = 25 L. Ich habe sehr konservativ
mit 400 mg Ca/L gerechnet, daher 10 g.
Wenn du von den realen Ca-Gehalten der üblichen Meersalzmischungen
ausgehst, hast du Ca-Gehalte zwischen 400 und 500 mg/L. Bei
Verwendung von Leitungswasser können dabei durchaus nochmal 100
mg/L dazu kommen, wir haben zB in Karlsruhe 112 mg/L.
Richtig ist, dass natürlich der Ca-Gehalt des herausgenommenen Wassers
abgezogen werden muss. Daraus ergibt sich eine verbrauchsabhängige
Zugabe : Je mehr Ca verbraucht wurde, desto mehr wird netto beim
Wasserwechsel wieder zugegeben, und zwar in den Grenzen zwischen 0
und ca. 15 g/Woche. Wenn nix verbraucht wurde, kommt nix dazu, wenn
alles weg wäre, kämen bis zu 15 Gramm rein.
Worauf ich mit dem Ganzen raus will : Bei geringem Korallenwachstum kann
ein häufiger Wasserwechsel erst mal reichen. Und wie Ulrike schon gesagt
hat : Ca-Wert im Auge behalten, wenn die Korallen größer sind steigt der
Bedarf plötzlich immens an.
Gruß Armin