Hallo Kathrin,
gut ist, dass du Osmosewasser verwendest, denn sonst würde Kalk ausfallen.
Aber auch wenn du Osmosewasser verwendest, können das Probleme auftreten :
- wenn ein Teil des Wassers mit der Zeit verdunstet. Da, je nach Rezept, etwa
84 Gramm Natron pro Liter Wasser zugegeben werden, muss bei 20°C nur
etwa 10% des Wassers verdunsten und es fällt festes Natrton aus.
-wenn das Wasser kälter ist, kann es sein, dass sich gar nicht erst alles löst.
-eine weitere Möglichkeit ist, dass nicht richtig umgerührt wurde, ein Bodensatz
bleibt, dadurch erst eine verdünntere Lösung zudosiert wird (mehr Wasser,
weniger Natron) und im Gefäß mehr Natron zurück bleibt, als sich lösen kann.
Sicherer ist es, weniger Natron zu lösen, zB halb so viel, und dann eben von
dieser Lösung doppelt so viel zuzugeben.
Johannes
Du schreibst zwar richtiger Weise, dass im offenen System CO2 aus der Lösung
abgegeben wird und sich das Gleichgewicht zum Natriumcarbonat hin verschiebt,
nur deine Schlussfolgerung ist nicht richtig : die Löslichkeit von Natriumcarbonat
ist mehr als doppelt so hoch wie die von Natriumhydrogencarbonat !
Gruß Armin