Beiträge von Armin Glaser

    Hallo liebe Forianer,

    was ist denn hier passiert ???

    Da stellt jemand seine wahrlich gelungene Eigenkonstruktion vor,
    und ist natürlich auch stolz drauf. Ich glaube jeder von uns wäre stolz,
    wenn er so was Tolles gebaut hätte.

    Und was passiert ? Der Thread schlägt nach kurzer Zeit in blöde Anmache
    und Beleidigungen um.

    Ich find' sowas total schade und überflüssig.

    Etwas mehr RESPEKT dem Konstrukteur gegenüber, und einfach nur unsere
    aquaristische NEUGIERDE ausleben, dann könnte das hier für alle Beteiligten
    viel angenehmer laufen.

    Gruß Armin

    Hallo Tino,

    der von dir beschriebene Nebel ist Calciumcarbonat.

    Das kann eigentlich nur ausfallen wenn :
    1) der Calciumgehalt sehr hoch ist (>450 mg/L) oder
    2) die KH sehr hoch ist (>8° dKH) oder
    3) der (lokale) pH sehr hoch ist (> 8,3) oder
    4) Calcium- und Natronlösung gleichzeitig zugegeben werden, weil dann
    1)und 2) gleichzeitig auftreten.

    Bei deinen sehr geringen Zugabemengen könntest du auch versuchen, die
    Konzentration zu halbieren und gleichzeitig die Zugabemenge zu verdoppeln.
    Dann ist die lokale Konzentration an der Eintropfstelle geringer. Diese sollte
    auch gut durchströmt sein.

    Ansonsten überprüfe mal deine Ca und KH-Messungen, vielleicht sind deine Werte
    viel höher als du selbst gemessen hast.

    Gruß Armin

    PS: Eine pH-Angabe wäre hilfreich

    Hallo Thomas (Engels),

    deine 400 Gramm Algen pro Woche aus einem 350 L Aquarium würde ich gleich
    beim Guinnes Buch der Rekorde anmelden !

    Gehen wir mal davon aus, dass deine Schätzung stimmt.

    Dann hast du etwa 40 Gramm Trockenmasse, die 0,4 g Kalium enthalten(man
    geht bei Grünalgen vom gleichen Kaliumgehalt wie bei höheren Pflanzen aus,
    also etwa 1% der Trockenmasse). Du hast dann in einer Woche ziemlich genau den Kaliumgehalt
    von einem Liter Meerwasser verbraucht bzw. die Kaliumkonzentration von 400 mg/L
    auf 398,85 mg/L gesenkt. Diesen Verbrauch durch üblichen Wasserwechsel
    zu ersetzen, ist überhaupt kein Problem.

    Würdest du aber dem Vorschlag folgen, 20-50 mg K pro Liter und Woche zuzusetzen,
    dann hättest du, trotz 20% Wasserwechsel pro Monat, nach 4 Wochen bereits
    460-560 mg Kalium pro Liter Wasser. Ein bedenklicher Wert, den dir einige Organismen
    sicher übel nehmen würden.

    Gruß Armin

    Hallo K-D,

    vor der Anschaffung eines Vollentsalzers würde ich erst ein mal messen (lassen),
    was du überhaupt noch nach der UO im Wasser hast. Und für Silikat
    brauchst du keinen Vollentsalzer und damit kein Mischbettharz, sondern
    nur einen stark basischen Anionentauscher.

    Gruß Armin

    Hallo Lemmi,

    mit was überprüfst du die Elektrode ? Zeigt sie wirklich den Sollwert der Testflüssigkeit an ?

    Eine Möglichkeit wäre auch ein elektrisches Problem. Stell die Elektrode dazu
    in ein Extragefäß mit einer Wasserprobe aus deinem Aquarium. Zeigt sie jetzt
    einen deutlich anderen Wert an ?

    Eine natürliche Möglichkeit wäre aber auch ein stärkerer Korallen- und/oder
    Algenwuchs. Dann sollte der Wert aber, ähnlich wie der pH, abends höher
    als morgens sein.

    Gruß Armin

    Nachdem ich mal 30 Leichen vom Mittelmeer nach Hause brachte habe ich
    das Thema Einsiedler und "Feuchttransport" mit unserem Chefbiologen genauer
    besprochen, wie gesagt, leider erst danach.

    Seine Aussage : Die Kiemenblätter der rein wasserlebenden Einsiedler verkleben
    im Trockenen. Sie können dann zwar noch eine Weile leben, ersticken aber spätestens
    wenn sie wieder ins Wasser zurück kommen.

    Gruß Armin

    Hallo Markus,

    der Adsorber hält solange, bis er gesättigt ist. Ob das Stunden, Tage oder Monate sind,
    hängt davon ab, wieviel Phosphat und auch andere Stoffe, zB Gelbstoffe im Becken sind.

    Ich vermute, dass bei deinem Umzug möglicherweise Schwämme oder andere
    Organismen abgestorben sind, und jetzt einen Phosphatpool bilden. In der
    Stabilisierungsphase vermehrt Wasser wechseln.

    Gruß Armin

    Hallo Daniel,

    du warst schon auf dem richtigen Weg. In der Anleitung, die du gelesen hast,
    verwende ich nur MagnesiumCHLORID und kein MagnesiumSULFAT.

    Du hast dich bloß davon verwirren lassen, dass in vielen Rezepten noch
    Magnesiumsulfat zusätzlich verwendet wird. Das ist eine weit verbreitete, aber
    leider falsche Zugabemethode. Die Chemie der Magnesiumverbindungen im
    Meerwasser ist zwar kompliziert, aber eins steht dabei fest : SULFATE werden
    nicht gebildet. Folglich reichert sich Sulfat nur unnötig an und stresst die Tiere.
    Das kann man durch Wasserwechsel zwar minimieren, aber solche Probleme
    sind ganz einfach vermeidbar.

    Wenn's dich genauer interessiert : http://www.korallenriff.de/Beckum/Magnesium_neu.ppt

    Gruß Armin

    Hallo Pterofan,

    das Problem ist, dass du keine Kontrollmöglichkeit hast, was sich in deinem Quellwasser befindet.
    Je nach Lage und Umweltsituation kann das ganz toll sein, aber ohne aufwendige
    Analysen wirst du es nicht wissen können.

    Wenn du es probierst, lass es wenigstens durch ein Aktivkohlefilter laufen.

    Gruß Armin

    Hallo,

    UO und destilliertes Wasser ist gar nicht so ohne. Da können sich Keime bilden,
    die in nährstoffreichem Wasser keine Chance haben, sich durchzusetzen.
    Und diese können äußerst schädlich sein.

    Zum Glück überleben sie aber den Salinitätsschock im Meerwasser nicht.
    Deswegen kann man auch lange gelagertes UO oder dest. Wasser bedenkenlos
    im Meerwasseraquarium benutzen. Aber auf keinen Fall trinken oder zB zur
    Luftbefeuchtung von Terrarien verwenden.

    Gruß Armin

    Hallo,

    Apotheken sind eine ganz eigenen Welt, und als Chemikaliengroßhändler
    nicht unbedingt zu empfehlen.

    Dort werden meist Chemikalien verkauft, die den Standards des Deutschen
    Arzneibuchs (DAB) entsprechen. Das ist für medizinische Zwecke sinnvoll,
    da darin Prüfmethoden definiert sind, die für medizinische Anwendungen
    ausgelegt sind. Die Reinheit muss deswegen nicht unbedingt besonders gut sein,
    den Preis treibt diese Kategorie aber meist hoch.

    Bei Calciumhydroxid würde ich für Kalkwasser "reinst" oder besser verwenden,
    die geringe Menge für die Glasrosenbekämpfung würde ich mir schon in p.a. leisten.
    Der Unterschied ist, dass beim Kalkwasser potenziell "böse" Stoffe im Bodensatz
    des Ansetzgefäßes bleiben, beim Glasrosenbekämpfen landet alles im Aquarium.

    Armin

    Hallo K.-D.,

    du hast natürlich insofern recht, dass eine einfache Meersalzmischung
    als genauer Standard nicht ausreichend ist.

    Worum es mir geht ist, zu verhindern, dass auf Grund einer falsch durchgeführten
    Messung oder eines möglicherweise ungenau arbeitenden oder ungenau
    abzulesenden Tests vollkommen falsche Werte ermittelt werden
    und auf dieser Grundlage chemische Eingriffe ins Aquarium ausgeführt werden.

    Oder anders gesagt : Ich habe 400 mg/L K im Becken, messe aber nur 230
    und kippe dann Unmengen von K-Präparaten ins Becken, die in diesem Fall
    einen immensen Stressfaktor für alle darin lebenden Organismen darstellen.

    Dieser Fehler lässt sich durch eine Kontrollmessung mit frisch angesetztem
    Meerwasser vermeiden. Dass AquaMedic nur 350 mg K/L enthält war mir neu.
    Ich bezog mich auf eine Untersuchung von Instant Ocean, TM, HW, Reef Crystals,
    Red Sea, Kent, CaraLife und SeaChem. Dort wurden K-Konzentration von
    372(TM) bis 477(Kent) mg/L ermittelt. Ausreichend, um zu probieren, ob der K-Test
    dann mehr als 350 mg/L anzeigt.

    Gruß Armin

    Hallo Thomas,

    mit Redfield kommt man hier nicht allzu sehr weiter, interessanter sind Untersuchungen
    zB von Acropora-Skeletten. Die können bis 0,01% K enthalten. Wenn also in einem
    100 Liter Becken eine 200 Kilo schwere Acropora wächst, dann sinkt der Kaliumwert
    von 400 auf 200 mg/L :smiling_face:

    Ich habe aber einen stärkeren Kaliumverbraucher gefunden : Der Darm von Seeigeln enthält ca. 1% Kalium :smiling_face:

    Aber mal Spaß beiseite, Claude hat den wichtigsten Kaliumverbraucher schon genannt, Zeolithe.
    Vorsichtig wäre ich mit den bisher genannten Messergebnissen. solange nicht verifiziert ist,
    dass sie stimmen würde ich auf keinen Fall auf dieser Grundlage irgendwelche Maßnahmen ergreifen.

    Gruß Armin

    Hallo Thomas,

    zu deinen Fragen :
    1. Die Lösung ist stabil
    2.+3. Mg spielt für den K-Test keine Rolle
    4. Ca auch nicht
    5. pH ist zwar etwas niedriger als in Meerwasser, da bei den meisten K-Tests
    aber eh Lauge zugegeben wird, wird das ebenfalls keine Rolle spielen
    6. Für die vorhandenen Messgenauigkeiten ist UO-Wasser völlig ausreichend
    7. Mit 1% bzw. der sich daraus ergebenden Gesamtabweichung liegst du
    weit über der Genauigkeit der visuellen Trrübungstests.

    Ich würde mir übrigens gar nicht so viel Mühe machen. Eine mit einer üblichen
    Meersalzmischung angesetzte Lösung der Salinität 35 ist für die vorhandenen Tests gut genug.

    Gruß Armin

    Hallo Wolfgang,

    sei bitte vorsichtig beim Verdünnen der Säure.
    Mach das am besten in der Badewanne und SCHUTZBRILLE TRAGEN !
    Am besten auch Schutzhandschuhe tragen, auf jeden Fall
    danach gründlich die Hände mit viel Seife waschen.

    Zum verdünnen immer SÄURE INS WASSER GEBEN, niemals umgekehrt !
    Sonst erhitzt sie sich zu stark und spritzt in der Gegend rum.

    Eine der wichtigsten Chemikerregeln lautet :
    Kippst du Wasser in die Säure, dann geschieht das Ungeheure.

    Gruß Armin

    LEDs könnten eine interessante Alternative zu Leuchtstoffröhren werden.
    Dass sie es im Augenblick schon sind, wage ich zu bezweifeln.

    Die Leistungsangaben auf der genannten Homepage beziehen sich
    meiner Meinung nach auf die Förderpumpe, nicht auf die LEDs.
    Deshalb schätze ich diese Geräte als etwas zu schwachbrüstig ein.

    Armin

    Hallo Frank,

    wenn du den Bodengrund richtig gründlich durchspülst, bis du überhaupt
    nix mehr riechen kannst, kannst du ihn wieder verwenden.
    Die Nase ist ein hervorragendes Messgerät für Schwefelwasserstoff.

    Vermeiden kannst du das in Zukunft mit
    - mehr Strömung über dem Boden
    - grabenden Organismen wie Kammseesterne
    - geringerer Höhe des Bodengrunds

    Wenn diese drei Faktoren im richtigen Verhältnis zueinander stehen,
    geht normalerweise nix schief.

    Gruß Armin

    Hallo,

    ich glaube, den Satz mit dem Entsorgen muss ich erklären :

    Dichte gibt das Gewicht pro Volumen an. Es gibt eigentlich nur einen
    zulässigen Begriff dafür, der heißt eben DICHTE und wird in kg pro Liter angegeben.
    Das ist das was ein ordentliches Aräometer auch meint, wenn es zB 1,023 anzeigt.

    Leider geistern auch noch einige veraltete und teilweise gar nicht genau definierte
    Begriffe wie spezifisches Gewicht und relative Dichte herum und stiften Verwirrung.
    In dem fernen Land, im den es keine Meter sondern yards und feet und miles gibt,
    wird leider oft auch die Dichte in seltsamen Einheiten gemessen. Da wird dann
    manchmal angezeigt, das wievielfache von 1 Liter Wasser bei 25°C 1 Liter der
    gemessenen Flüssigkeit wiegt. Das ist das gleiche wie Dichte geteilt durch 0,997.
    Aus 1,023 wird so 1,026.

    Eigentlich könnte uns das egal sein, wir leben ja nicht in den USA,
    aber manchmal geraten amerikanische Spindeln nach Deutschland.
    Auch ein großer deutscher Hersteller hat zumindest noch vor einigen Jahren
    spezielle Spindeln für den amerikanischen Markt hergestellt, die auf den ersten
    Blick wie die normalen Spindeln aussahen, bloß was ganz anderes anzeigten.

    Als eine dieser Spindeln in einem deutschen Naturkundemuseum eingesetzt wurde,
    und dieses wiederum Tiere mit einem anderen deutschen Naturkundemuseum
    tauschte, ergaben sich einige seltsame Probleme.

    WIE ERKENNT MAN EIN "RICHTIGES" ARÄOMETER :
    Wenn das Aräometer eine Temperaturangabe aufgedruckt hat, dann muss
    da 25/4°C drauf stehen. Oder nur 25°C. Wenn aber 25/25 draufsteht,
    dann muss jeder gemessene Wert durch 0,997 geteilt werden.

    Und wer das nicht weiß, oder es irgendwann vergisst, misst nur falsche Werte.

    Deswegen mein zunächst etwas zu kurz gefasster Tip :
    SO EIN Aräometer am besten entsorgen.

    Gruß Armin

    Hallo,

    als großer Photometer-Fan muss ich mich doch auch mal zu Wort melden.

    Klar kann man auch mit Photometern Messfehler machen, aber bei richtiger
    Anwendung sind sie dem menschlichen Auge weit überlegen.
    So ein gutes altes Stück wie das WTW MPM 1500 ist top geeignet für
    aquaristische Messungen, ich empfehle dazu zB die NANOCOLOR-Tests von
    Macherey-Nagel, da passen die mitgelieferten Teströhrchen direkt ins Photometer,
    die Ausgabe für teure Messküvetten entfällt.
    Ein HANNA-Gerät wird da nicht mithalten können, ist aber immer noch deutlich
    besser als jede Messung mit bloßen Auge, egal ob Trübung oder Färbung.

    Was ich aber dringend empfehle ist das Aufnehmen einer Kalibrationskurve,
    das heißt wenigstens einmal am Anfang ein paar Standards herstellen die den
    gesamten späteren Messbereich abdecken und damit ermitteln, was das Gerät
    bei welcher Konzentration anzeigt.

    Aber auch wenn man sich einfach blind auf die Herstellerangaben verlässt,
    wird man bei der Kombination Photometer/guter Küvettentest recht genaue
    Ergebnisse erhalten. Mit gute Küvettentests meine ich Produkte zB von Merck
    oder Macherey-Nagel, die explizit für Photometer vorgesehen sind, also
    nicht die ECO oder sonstigen kolorimetrischen Tests.

    Gruß Armin

    Hallo Rene,

    freut mich, wenn deine Tiere über den Berg sind.

    Zum Thema "NITRIVEC" habe ich noch eine Anmerkung :
    Bakterien, die im Süßwasser leben, sind normalerweise nicht in der Lage im Meerwasser zu überleben.

    Das Produkt "NITRIVEC" wird von der Firma SERA auf deren Homepage ausschließlich für SÜSSWASSER angeboten.
    Für Meerwasser gibt es von SERA ein anderes Produkt, es heißt AMMOVEC.

    Gruß Armin

    Hallo Michael,

    wenn du dein Leitungswasser verwenden kannst, ohne dir andere Probleme
    (Chlor, Nitrat usw.) einzuhandeln, dann kann das mit der kH durchaus funktionieren.

    Wir haben hier in Karlsruhe zB eine kH von 14,7°dH, das ist schon einiges.

    Entscheidend ist immer, was am Ende im Aquarienwasser vorhanden ist.
    Deshalb ist eine richtig durchgeführte Messung von kH und Ca aussagekräftiger
    als eine theoretisch berechnete Natron- und Calciumchloridzugabe.

    Gruß Armin

    Hallo Thomas,

    das mit den Aufstockungsstandards geht so :

    Du misst zB deinen Phosphatwert im Aquarienwasser und erhältst als Ergebnis 0,3 mg/L .
    Dann tust du genau 1 Liter von deinem Aquarienwasser in ein Gefäß, gibst dazu
    1 mL Phosphatstandard und rührst um. Gefäß und Rührgerät müssen natürlich sauber sein.
    Von dieser umgerührten Lösung misst du dann den Phosphatwert.
    Ist er jetzt 0,3+1 = 1,3 mg/L, dann ist dein Test perfekt.
    Mit Ergebnissen von 1 bis 1,6 mg/L kann man auch durchaus noch leben.

    Beim Nitrat geht das genauso, nur muss das 2. Ergebnis 5 mg/L größer sein.

    Und die 0,01 Gramm-Waage reicht völlig aus. Im kritischsten Fall, beim Natron,
    hast du einen Fehler von unter 5% die kH ist dann eben zwischen 9,6 und 10,3
    statt exakt 10, was für unsere Zwecke nicht von Bedeutung ist.

    Gruß Armin

    Hallo,

    ein niedriger pH im Aquarium hat IMMER einen zu hohen CO2-Gehalt als Ursache,
    außer man kippt Salzsäure o.ä. ins Wasser.

    Die Ursachen für den CO2-Gehalt können sein :
    - organische Zersetzung (Futter/tote Tiere-> Bakterien-> CO2)
    - falsch eingestellter Kalkreaktor
    - ungünstiges Verhältnis von sauerstoffatmenden Tieren zu Photosythetisierern
    bei gleichzeitigem geringen Gasaustausch (zB kein Abschäumer, wenig Oberflächenbewegung)
    - hohe CO2-Konzentration in der Umgebungsluft
    - sehr geringe Alkalinität/Karbonathärte (unter 4)

    Wenn diese Ursachen ausgeschlossen sind muss der pH abends über 8 liegen,
    sonst bleibt nur noch ein pH-Messfehler übrig.

    Gruß Armin

    Hallo Markus,

    das ist nicht völlig auszuschließen, aber eher unwahrscheinlich.
    Um eine konkretere Aussage machen zu können, bräuchte ich :
    - den Mg-Wert, mit was und wie oft gemessen ?
    - den Ca-Wert ........... "" ............. ""
    - den pH morgens/abends, womit gemessen ?
    - welcher Bodengrund, was für Gestein
    - wieviel Natron hast du in welchem Zeitraum zugegeben ?

    Hallo Jürgen,

    für den Standard musst du dir keine große Mühe geben :
    Als Atkinson und Bingman vor einigen Jahren alle bekannten Salzmarken
    analysierten war Kalium einer der wenigen Inhaltsstoffe, der bei allen fast
    identisch konzentriert war. Damit hast du bei frisch angesetztem Meerwasser
    einen ungefähren Standard von 400 mg/L.

    Für dein Messergebnis von 210 mg/L gibt es daher nur zwei mögliche Gründe :
    1. Messfehler
    2. Ungeeigneter Test

    Gruß Armin

    Hallo Dirk,

    au, da ist was durcheinander geraten :
    Wenn du ein China-Refrak besitzt, zB RHS-10 ATC, dann musst du 1 ABZIEHEN
    vom angezeigten Salinitätwert. Angezeigte 34 sind also 33 Promille Salzgehalt !
    Dein Mg-Wert sollte bei dieser Salinität folglich bei etwa 1215 liegen.

    Wenn du willst, kannst du es mit Magnesiumchlorid anheben. Lass aber das
    Sulfat weg.

    Gruß Armin

    PS: Die Magnesium- und Calciummessungen mit aquaristischen Tests können
    SEHR genau sein, wenn man sie richtig durchführt und die richtigen Marken verwendet !

    Hallo Dirk,

    ein Mg-Wert von 1100 ist noch nicht kritisch.
    Dass er sich so schnell verändert hat, kann auch einen Messfehler als Ursache haben.
    Wie oft hast du dein Ergebnis nachgeprüft ?

    War deine Salinität vor einer Woche die gleiche ? Wie schon Klaus festgestellt
    hat, passt die eh nicht zur Dichte. Das sieht nach Refraktometermessung aus, da
    stimmen oft die Dichtetabellen nicht.

    Gruß Armin

    Für die UOs gibt es heute ein entscheidendes Kriterium : Wie hoch ist das Abwasser-/
    Reinwasserverhältnis bzw. lässt es sich einstellen ?

    Mehr als 2 Liter Abwasser pro Liter Reinwasser muss nicht mehr sein.

    Und das schaffen auch wirklich günstige UO-Anlagen.

    Gruß Armin

    Ich kann mich Thomas nur anschließen und warne dringend vor Maßnahmen,
    die nur auf einem Messergebnis beruhen, das nicht nachgeprüft wurde.

    Habt ihr schon mal frisch angesetztes Meerwasser mit Salinität 35, also Dichte
    1,023 bei 25°C zum Vergleich gemessen ? Wenn da nicht ca. 400 mg Kalium
    gemessen werden, dann könnt ihr eure Messung vergessen.

    Also bitte keine Panik, sondern in aller Ruhe nachprüfen !

    Gruß Armin

    Hallo Sabrina,

    es ist zwar immer etwas schwierig Aussagen zu Produkten zu machen, bei
    denen nicht draufsteht, was wirklich drin ist, aber normalerweise ist es kein Problem,
    das Strontiumsalz zum Calciumchlorid zu geben.

    Jod kannst du zwar theoretisch zum Natron dazutun, es könnte aber ein Problem
    mit den Schläuchen der Dosierpumpe geben, da die meist nicht jodfest sind.

    Gruß Armin