Hallo Matthias,
der einzige Wert, der mir Sorgen machen würde, wäre der zu hohe Mg-Wert.
Wenn du bisher Mg zugegeben hast, lass es weg oder reduzier es wenigstens.
Wenn nicht, dann überprüf nochmal deine Messung.
Gruß Armin
Hallo Matthias,
der einzige Wert, der mir Sorgen machen würde, wäre der zu hohe Mg-Wert.
Wenn du bisher Mg zugegeben hast, lass es weg oder reduzier es wenigstens.
Wenn nicht, dann überprüf nochmal deine Messung.
Gruß Armin
Hallo Adrian,
wenn du fest davon überzeugt bist, Magnesium zugeben zu müssen (ich habe dir dazu in einem anderen Thread schon
was geschrieben), dann kannst du es zum Calcium dazukippen. Das stört sich nicht.
Gruß Armin
Hallo Thomas,
da muss ich wieder die gleiche Frage wie immer stellen:
Wenn du Meerwasser mit der Salinität 35 frisch angesetzt hast, wieviel Magnesium misst du in dieser Probe ?
Gruß Armin
Hallo Norman,
auch wenn es theoretisch möglich ist, dass die dem Salz fehlenden Komponenten durch die Zugabe von
"Mineralsalz" und "kH-Bildner" ausgeglichen werden können und dein Salz damit gleichwertig zu handelsüblichen
werden könnte, wäre ich zu diesem Zeitpunkt noch vorsichtig mit endgültigen Aussagen.
Ich verfolge dein Experiment mit Interesse, aber lass uns doch erst mal einige Monate abwarten, wie es sich entwickelt.
Gruß Armin
Hallo Adrian,
wie hoch war denn dein Mg-Wert ?
Lass ihn doch mal im natürlichen Bereich von maximal 1300 mg/l und schau, ob dann immer noch so viel verbraucht wird.
Wenn der Mg-Wert zu hoch ist, fällt Magnesium wahrscheinlich einfach nur aus. Oder wachsen bei dir jeden Tag
ein halbes Pfund Kalkalgen ? Dann wäre in 4 Wochen kein Platz mehr für andere Tiere in deinem Becken ![]()
Gruß Armin
Hallo Pinuccio,
das ist gar keine doofe Frage.
Ich empfehle grundsätzlich Zusätze IMMER ins Technikbecken zu geben, da dies das Risiko, dass Tiere
mit hohen Konzentrationen in Kontakt kommen, verringert.
Gruß Armin
Hallo Tino,
interessantes Problem.
Mein Vorschlag wäre auch gewesen, den Abschäumer von außen zu versorgen. Dass du das schon tust und
trotzdem so niedrigen pH bei starker CO2-Belastung der Raumluft hast, ist überraschend.
In deinem Fall wäre es ausnahmsweise einen Versuch wert, die Oberflächenbewegung zu verringern. Oder
hast du sonst eine Stelle im Becken, wo sich Luft und Wasser gut mischen können?
Deine Beobachtung mit der Raumbelüftung ist vollkommen richtig, nur kannst du leider diese pH-Schwankung
nicht durch Veränderung der KH ausgleichen. Du kannst zwar ein wenig den unteren pH-Wert hochsetzen,
die Schwankungsbreite selbst bleibt davon unbeeinflusst. Schau dir mal meine Artikel im Meerwasseraquarianer
2/2005 dazu an, da habe ich ein paar Beispiele dazu berechnet.
Gruß Armin
Hallo Stefan,
pH-Unabhängigkeit gibt es bei den oxidischen Adsorbern nicht. Was aber unterschiedlich sein kann, ist der
PZC (Neutralpunkt), ab dem der Adsorber mehr Kationen als Anionen adsorbiert. Daher können sich bei
gleichem pH unterschiedliche Adsorber unterschiedlich verhalten, obwohl die Regel "je niedriger der pH, desto
besser die Phosphatadsorption" für alle gilt.
Gruß Armin
Hallo Adrian,
vielleicht sind die Sachen gar nicht so kompliziert, wie du dir sie machst. Aber mal der Reihe nach:
1. Rückschlüsse aus Testergebnissen ziehen nach einer einzigen Messung ist sehr gewagt. Das machen noch nicht
mal Laboranten, die hundert Mal am Tag das gleiche messen. Krieg erst mal Erfahrung mit deinen Tests, mach sie
öfters und führe Referenzmessungen immer mindestens 3 Mal aus.
2. Die Qualität der Wassertests ist unterschiedlich. Welche empfehlenswert sind steht, wie hier schon zigmal
wiederholt wurde, auf korallenriff.de. Wobei der Nitrattest bei allen Fabrikaten der kritischste ist und nur eine
Tendenzaussage geben kann.
3. Vermische nicht geprüfte Informationen mit Infos vom Hörensagen. Dass ein Mg-Gehalt weit über dem natürlichen
Wert von 1300 mg/l unnötig ist und zu Ausfällungen führen kann, ist eine Tatsache. Vielleicht kann er sogar toxisch sein.
Aber hier beginnt schon die Vermutung.
Dass ein Mg-Gehalt schon ab 1260 mg/l zu Ca-Ausfällung führt, ist ein unbewiesenes Gerücht. Magnesium ist zwar ein
Calcifikationsinhibitor, verhindert also Kalkbildung, aber dieser Vorgang läuft nicht in so engen Grenzen ab.
4. Das Redfield-Verhältnis wird oft fehlinterpretiert. Erstens ist es nur für marines Plankton definiert,
zweitens ist es in Nitrat- und Phosphatgewicht ausgedrückt 10,44:1 und drittens sagt es für die Nährstoffe P+N
im Wasser nur aus, welcher davon der limitierende Faktor werden kann.
Du siehst, man kann sich die Dinge auch zu kompliziert machen.
Gruß Armin
Hallo Uwe,
krieg erst mal raus, was deinen pH so sehr in die Höhe treibt. 8,7 ist außergewöhnlich und erstens Streß für die
Tiere und hat zweitens den Effekt, dass die Adsorptionsfähigkeit der Eisen(und Aluminium)hydroxide enorm
nachlässt.
Wenn du wieder unter maximal 8,5 angekommen bist, sehen deine übrigen Werte wahrscheinlich ganz anders aus.
Gruß Armin
Hallo Thomas,
wenn dein Händler von 100% spricht, dann beweist er damit seine Inkompetenz.
Salze dieser Art haben Gehalte von 95-99% und die 99% sind schon sehr teuer.
Alles was drüber liegt ist quasi unbezahlbar.
Wenn er dir aber ein Zertifikat darüber zeigen kann, dass die Salze lebensmittelgeprüft
oder nach DAB zugelassen sind, dann kannst du sie beruhigt kaufen.
Gruß Armin
Hallo Ulrike und Stefan,
das sind ja erste viel versprechende Ansätze !
Nur Mut und das Mikrofon VOR das Becken halten. Reintauchen würd ich's auch mit Schutz nicht.
Wenn wir was hören können, sollte es das Mikro doch wohl auch hören.
Voller Hoffnung
Armin
Hallo Thomas,
die Chips sind üblicherweise technische Qualität, ein 100% Kriterium ist das aber nicht.
Eher kannst du noch das Aussehen beurteilen, die Ballingsalze müssen reinweiß sein.
Ansonsten musst du dich auf die Aussage deines Händlers verlassen, und da ist es besser,
ihn zu kennen.
Gruß Armin
Hallo Guido,
Ammoniumnitrat führt Ammonium + Nitrat zu.
Ammoniumchlorid führt nur Ammonium zu.
Ammoniumnitrat birgt ein geringeres Risiko, zu viel Ammoniak ins Becken zu bekommen, Ammoniumchlorid
ist günstiger, wenn die autotrophen Organismen in deinem Becken besser Ammonium als Nitrat verwerten können.
Gruß Armin
Hallo Guido,
1,32 g Calciumnitrat => 1 g Nitrat. (Nicht 1,65 wie hier vorher stand !)
1 g Ammoniumnitrat => 0,225 g Ammonium und 0,775 g Nitrat
1 g Harnstoff => 0,6 g Ammonium => 2,07 g Nitrat
Gruß Armin
Hallo Thomas,
mir liegen meine Tiere zu sehr am Herzen, als dass ich ihnen irgend ein Mittel aus unklarer Quelle zumuten würde.
Kauf Chemikalien nur bei einem vertrauenswürdigen Händler, in der Apotheke oder im Chemikalienhandel.
Reinheitsgrad mindestens "rein", technische Qualität kann erhebliche Mengen an giftigen Schwermetallen enthalten.
Gruß Armin
Hallo Matthias,
wenn du eine ordentliche Referenzlösung gekauft hast, dann ist diese stabil und es fällt nix aus.
Wenn du damit 10% zu wenig misst und gleichzeitig in deinem Becken 470 mg/l Ca, dann läuft irgendwas schief.
1. Möglichkeit : du hast beim Messen nicht aufgepasst. Mach die Messung der Referenzlösung 3 Mal und die
Messung deines Wassers ebenfalls 3 Mal. Hast du immer das gleiche Ergebnis ?
2. Der Test sollte keine ungelösten Bestandteile enthalten. Wenn sie sich auch nach kräftigem Schütteln nicht
auflösen, gib ihn zurück.
3. Hast du Calcium überdosiert ?
Gruß Armin
Hallo Guido,
wenn du davon überzeugt bist, deinen Nitratwert anheben zu müssen, dann würde ich dies ebenfalls zunächst über
verstärkte Fütterung versuchen. Der nächste Schritt wäre Nitratdosierung (Calciumnitrat), der übernächste Ammonium.
Schon Ammonium birgt die Gefahr, dass dein Ammoniakgehalt zu groß wird. Deshalb schon damit Vorsicht.
Andererseits nehmen einigle autotrophe Organismen bevorzugt Ammonium auf.
Harnstoff macht die Stickstoffzugabe noch ein bisschen unberechenbarer. Stöchiometrisch kann ich dir zwar ausrechnen,
dass 1 Gramm Harnstoff ca. 2 Gramm Nitrat ergibt, aber wie lange das dauert, und ob sich dabei das Zwischenprodukt
Ammonium/Ammoniak zu sehr anreichert, hängt von der Biologie deines Beckens ab. Außerdem kann Harnstoff
mit Eiweißen reagieren, wobei schwer voraus zu sagen ist, wie sich das auf die Beckenbiologie auswirkt.
Gruß Armin
Hallo Dennis,
deine starke pH-Schwankung von 7,5 auf 8,3 weist auf ein Problem hin. Mehr als 0,5 Unterschied darf
eigentlich nicht sein.
Zu hoher Fischbesatz ?
Gruß Armin
Hallo nochmal,
bis jetzt war die Resonanz leider noch nicht so groß.
Hat keiner eine Videokamera oder ein Handy zuhause ? Damit kann man meist ganz passable Tonaufnahmen hinkriegen.
Die Geräusche sollten natürlich vom Tier selbst kommen, nicht vom Reflektor oder der Pumpe ![]()
Hallo Andreas,
wenn deine Messwerte wirklich stimmen, dann züchtest du gerade Steine. Gib mal deinen pH (morgens und
abends) durch, damit kann ich dir vielleicht mehr sagen.
Wenn dich das Thema Magnesium interessiert, schau dir mal http://www.korallenriff.de/Beckum/Magnesium_neu.ppt an.
Gruß Armin
Hallo Dieter,
bei deinem Besatz stellt sich für mich die Frage, wieso in deinem Becken so wenig Calcium sein kann.
Hast du mal ausprobiert, wie viel Ca du in frisch angesetztem Meerwasser findest ? Mach das mal, bevor du
dir unnötige Sorgen machst.
A propos unnötige Sorgen: Biocalcium führt in Wirklichkeit keine Kohlensäure, sondern Hydrogencarbonat zu.
Dass die TMler Kohlensäure schreiben, soll eine Vereinfachung sein, die aber, wie man sieht, nur Verwirrung stiftet.
Das Hydrogencarbonat hebt deinen pH sogar etwas an.
Gruß Armin
Hallo Chris,
ich verwende den Deltec nicht selbst, kann sein, dass ich dich deshalb missverstanden habe. Ist die Tropfenzahl
der Wasserdurchlauf oder die Nährstoffdosierung ? Ich ging davon aus, dass du damit die Nährstoffdosierung
reduzieren kannst, denn die ist hier das Problem. Wenn zu viele Nährstoffe zugegeben werden, dann werden
diese nicht vollständig von den denitrifizierenden Bakterien im Filter verbraucht, sondern gelangen ins Becken
und können dort eine Bakterienvermehrung bis hin zur Wassertrübung erzeugen.
Kontrolliere noch mal, ob du bei der Nährstoffbefüllung einen Fehler gemacht haben könntest und kontaktiere
sonst deinen Händler oder den Hersteller.
Gruß Armin
Hallo Sven,
natürlich wird der Leitwert von den enthaltenen Elektrolyten bestimmt, aber das sind die gleichen Elektrolyte,
die auch die Refraktion und die Dichte bestimmen. Du könntest natürlich Lösungen herstellen, in denen die
Relationen zwischen Leitwert und Dichte ganz anders gelagert sind als in Meerwasser, zB Zuckerlösung, aber
da drin könnte kein Fisch und keine Koralle leben.
Bei der von dir genannten Leitwertabweichung drängt sich der Verdacht auf, dass die Temperaturkompensation
des Geräts nicht auf 25°C eingestellt ist. Für 20°C würde der Wert besser passen, bei 21,5°C wäre er perfekt.
Kontrollieren noch mal die Einstellung, die meisten Geräte sind zumindest zwischen 20 und 25°C umschaltbar.
Und miss auf jeden Fall bei der Referenztemperatur, damit der Temperaturkompensationsfehler nicht zum Tragen kommt.
Gruß Armin
PS: Ist die Referenzlösung mit 50 mS/cm bei 20 oder 25°C angegeben ?
Hallo Andreas,
das ist hochgradig gefährlich, was du tust ! Magnesium wird niemals in den Mengen verbraucht, die du zugibst.
Außer Kalkrotalgen haben wir keine relevanten Mg-Verbraucher im Becken. Und auch diese enthalten nur wenige
Prozent Magnesium. Mit deinem Kilo Magnesiumsalze kannst du mehr als 5 Kilo Kalkalgen wachsen lassen.
Und die sind wohl kaum in den letzten paar Tagen entstanden.
Miss mal neu angesetztes Meerwasser der Salinität 35 (Dichte 1,0234 bei 25°C). Wenn du da deutlich weniger als
1250 mg/l Mg findest, hast du den Beweis für einen Messfehler.
Gruß Armin
PS: Die 1500 mg/l, die du vorher hattest, waren viel zu hoch. Meerwasser enthält ca. 1300 mg/l
Hallo Henrik,
ja da ist wirklich Erfindergeist gefragt. Mein Fangi klopft auch nie, wenn er soll.
Deshalb ist meine Hoffnung jetzt das Forum.
@Heidi: Klar, der Umbau ist fertig ! Seit Ende Januar kannst du unter anderem ein paar schöne neue
Meerwasserbecken bestaunen, die für die kurze Standzeit schon erstaunlich gut dastehen.
Gruß Armin
Hallo zusammen,
ich suche für eine kleinen Ausstellungsgag im Naturkundemuseum Karlsruhe Tonaufnahmen von Aquarienbewohnern.
Bevorzugt wären das Knacken von Kaiserfischen und das Knallen von Knall- oder von Fangschreckenkrebsen.
Weitere Ideen sind natürlich willkommen.
Wer so eine Aufnahme in der Schublade hat, oder kurzfristig erstellen kann, bitte PN an mich.
Danke schön
Armin
Hallo Konrad,
eine Übersättigung haben wir dauernd im Aquarium, und zwar an CO2. Sonst würde der pH nie unter 8,2 fallen.
Gasaustausch geht recht langsam. Die Gasproduktion kann deshalb manchmal schneller sein.
@Karlheinz: Das sieht nach Algenblüte aus, dann sind es tatsächlich Sauerstoffbläschen. Die dürften dann aber
nur tagsüber entstehen. Nicht schlimm, eher nervig.
Gruß Armin
Hallo Christof,
das hört sich nach Bakterienblüte an. Kann es sein, dass deine Nährstoffdosierung etwas hoch ist ?
Reduziere mal die Tropfenzahl deutlich, dann sollte das aufhören.
Grüße ebenfalls aus Karlsruhe
Armin
Hallo Adrian,
erhöh bloß nicht deine Ioddosierung wegen diesem Messergebnis !
Ich habe diesen Test auch mal vor ein paar Jahren ausprobiert, und kein Iod damit gefunden.
Noch nicht mal in einer Iodlösung ![]()
Gruß Armin
HALT Andreas !!!!
Bevor du noch länger kiloweise Magnesium in dein Becken kippst und vielleicht eine Katastrophe anrichtest,
lies erstmal diesen Thread Zuviel Magnesium tötete meine Fische (def. Tropfentest)
Wie oft hast du dein Messergebnis überprüft ? Hast du es jemand anderen mit einem anderen Test überprüfen lassen ?
Erst ganz sichergehen, dass kein Messfehler vorliegt und dann erst über irgendwelche Eingriffe nachdenken.
Gruß Armin
Hallo Dirk,
das ist eine traurige, aber auch unheimlich spannende und lehrreiche Geschichte.
Dass Magnesium in den im Meerwasser erreichbaren Konzentrationen toxisch wirken kann, ist mir neu.
Ich habe zwar schon länger gegen die unsinnig hohen Mg-Zugaben gewettert, aber bisher bin ich davon
ausgegangen, dass sie vor allem dem Geldbeutel der Aquarianer schaden und ansonsten einfach die Steine
wachsen lassen. Wenn du nochmal nach Untersuchungen/Literatur zu dem Thema nachfragen könntest,
das würde mich sehr interessieren.
Was die Tests angeht: Ich bin mir sicher, der Faktor Mensch wird hier völlig unterschätzt. Wer mit einem der Tests,
die wir vorletztes Jahr in Sindelfingen getestet haben (http://archiv.korallenriff.de/Sindelfingen20…_2005_sifi.html)
Calcium und Magnesium nicht richtig misst, der macht was falsch. Ich empfehle dringend. ab und zu mal eine
Referenzlösung zu messen oder wie schon vorgeschlagen wurde, einfach frisch angesetztes Meerwasser aus einem
bewährten Salz. Nicht nur, um festzustellen, ob man tatsächlich mal einen überlagerten Test erwischt hat, sondern
vor allem, um zu überprüfen, ob man sie auch wirklich richtig anwendet.
So eine Geschichte, wie sie Dirk erlebt hat, liese sich eigentlich vermeiden.
Gruß Armin
Hallo Leo,
wenn's dir tatsächlich um Ca und Mg geht, dann kann ich dir sagen, dass die Tropfentests gar nicht so schlecht sind.
Ich kriege beispielsweise bei sorgfältigem Arbeiten mit dem TM Ca/Mg-Test mindestens so genaue Ergebnisse
wie mit den x-hunderttausend Euro teuren Geräten am Institut hin. Meerwasser ist nun mal nicht besonders
freundlich zu vielen High-Tech-Geräten und einige Referenzmethoden sind noch ganz althergebrachte Tropfmethoden.
Mit dem Serumanalysator wirst du deshalb wahrscheinlich auf die Nase fallen, da er für die Meerwassermatrix nicht
ausgelegt ist und völlig falsche Ergebnisse liefern kann. Du könntest höchstens vorher eine Versuchsmessung mit einem
Meerwasserstandard machen und, wenn die Reproduzierbarkeit ausreichend ist, einen Korrekturfaktor für jedes
zu bestimmende Element ermitteln. Aber ob das den Aufwand wert ist ?
Gruß Armin
Hallo Sven,
leider schafft es bis heute noch kein mir bekanntes Leitwertmessgerät (und ich kenne einige davon),
eine exakte Temperaturkompensation für Meerwasser hinzubekommen.
Miss einfach mal zum Spaß eine Meerwasserprobe bei 25°C, stell sie eine Stunde in den Kühlschrank, und miss
dann nochmal.
Der von dir angegebene Dichtewert für 25°C passt einigermaßen zum Refrakwert, dein Leitwert müsste aber
bei über 53 mS/cm liegen.
Gruß Armin
Hallo,
bei Eigenschaften wie der Ergiebigkeit eines Salzes ist immer zu bedenken, dass die Salze ihren Wassergehalt
verändern können !
Der AquaCalculator kann nicht berechnen, wie die Luftfeuchtigkeit an dem Tag war, als das Salz abgefüllt wurde,
und er kann auch nicht erkennen, ob ihr den Salzeimer oder die Tüte immer ordentlich verschlossen hattet.
Deshalb kann eine Berechnung niemals die Kontrolle durch Messung ersetzen.
Gruß Armin
Hallo Guido,
das klingt seltsam. Eigentlich darf sich das Salz nicht so verhalten.
Miss mal den pH. Er sollte um die 8 liegen.
Wenn er sehr niedrig ist, könnte CO2 ausgasen.
Verwenden würde ich es erst nach Rücksprache mit dem Hersteller.
Gruß Armin
Hallo Matthias,
deine Werte sehen nach dem Höhepunkt des Nitritpeaks aus, der in der Einfahrphase durchlaufen wird.
So lange NO2 nicht runter geht, setze noch keine Tiere ein, sondern lass den Bakterien noch Zeit, sich zu entwickeln.
Gruß Armin
Hallo Olivier,
Zeolith adsorbiert zwar kein NO3, bietet aber eine Besiedlungsgrundlage für Bakterien mit anaeroben Zonen.
Somit kann Denitrifikation stattfinden.
Wie viel hängt von Faktoren wie Menge und Durchflussgeschwindigkeit ab.
Gruß Armin
Hallo Adrian,
die Konzentrationen im Meerwasser sind:
Bor 7,9 mg/l
Strontium 8 mg/l
Iod 0,06 mg/l
Ich würde mich auch bei den Spurenelementen an den Werten des natürlichen Meerwassers orientieren.
Gruß Armin
Hallo Dieter,
ich würde immer vermeiden, Chemikalien direkt ins Becken zu geben, sondern sie ins Technikbecken dosieren.
Wenn du kein Technikbecken hast, musst du sehr vorsichtig vorgehen. Der Verteilzeitraum 30 Minuten ist oK,
aber achte darauf, dass du die Lösung direkt in die Strömung gibst, und dass kein Tier konzentrierte Lösung direkt
abbekommt.
Gruß Armin
