Hallo Stefan,
beide Harze haben ein Kationen/Anionen-Austauscherverhältnis von 40:60, siehe z.B. http://www.adeptpwt.co.uk/inc/MB400.pdf
Ich sehe keinen bedeutsamen Unterschied zwischen den Harzen.
Hallo Stefan,
beide Harze haben ein Kationen/Anionen-Austauscherverhältnis von 40:60, siehe z.B. http://www.adeptpwt.co.uk/inc/MB400.pdf
Ich sehe keinen bedeutsamen Unterschied zwischen den Harzen.
Hallo Björn,
auch wenn du ein Eisen verwendest, das keien Verunreinigungen enthält hast du immer noch das Problem, dass
sich Eisen, im Gegensatz zu den Eisenoxidhydrat-Adsorbern, in Meerwasser etwas löst.
Das kann zu unkontrolliertem Wachstum von Algen führen.
Hallo Jonas,
Calcium und Magnesium stören sich überhaupt nicht. Zum Zudosieren ist eine einzige Spritze sicherlich ausreichend,
wenn sie jedes Mal vollständig geleert wird.
Hallo Philipp,
du erwähnst einen wichtigen Aspekt, den ich noch gar nicht berücksichtigt hatte:
In dem von mir gemessenen Wasser waren mehr als 0,6 mg/l PO4 vorhanden, in Ken Feldmans Wasser war
Phosphat nicht nachweisbar. Das macht die Tatsache, dass wir beide auf das gleiche CNP-Verhältnis kamen,
noch interessanter.
Hallo Andre,
du machst mir vielleicht Arbeit ![]()
- Erstens sehe ich den Unterschied, dass ich nicht zwischen wasserlöslich und -unlöslich unterschieden habe.
Ich habe dagegen zwischen flüssigem Flotat und den festen Ablagerungen im Schaumrohr unterschieden.
- Zweitens hat Ken Feldman eine Menge Calcium- und Magnesiumcarbonat in seinem Flotat gefunden, ich nicht.
Ich führe das darauf zurück, dass er auf Grund seiner Ca/Mg-Zugabe viele feinstverteiltes (kolloidales) Carbonate
im Aquarienwasser hat. Das erklärt er selbst auch so. Dies ist aber nicht üblich, sondern lässt nur Rückschlüsse
auf nicht optimale Dosierungsart zu.
- Drittens hat Ken (fast) keine Spurenelemente gemessen.
Interessanterweise sind seine Flotatergebnisse fast exakt wie meine: Ich hatte im Flotat ein CNP-Verhältnis von
130:13:1 gemessen, er fand 126:13:1. Ich hätte in völlig unterschiedlichen Aquarien größere Unterschiede erwartet.
Hallo Wolfgang,
ich habe gerade den kompletten Thread durchgelesen und möchte dir meinen Respekt ausdrücken.
Ich halte viel von deiner nachdenklichen Haltung und bewundere deine Geduld, mit der du unermüdlich auf die vielen
überflüssigen Anfeindungen reagierst.
Es ist schade, dass bei so einem wichtigen Thema (danke für den Anstoß Tina!) immer wieder Angriffe und
Unterstellungen à la "hast du überhaupt ein Aquarium" kommen. Selbst wenn du keines hättest, hättest du das Recht,
zum Nachdenken anzuregen.
Dass die Alternative zur "Sch...egal-Aquaristik" nicht heißen muss, überhaupt keine Tiere mehr zu halten, spricht
sich leider nur langsam herum. Menschen wie du Wolfgang, tragen aber wesentlich dazu bei.
Hallo Manuel,
ich hatte mal ein Ablegerbecken aus Spargründen mit einer Daylight HQI betrieben. Das sah äußerst bescheiden aus,
das Wachstum war aber stärker als im Hauptbecken unter 10K Kelvin.
@philipp: Der Vergleich mit dem schwarzen Strahler hinkt leider. Das HQI-Spektrum besteht hauptsächlch aus Peaks.
Weniger Kelvin bedeutet, dass auch der Rotbereich des Chlorophyllspektrums abgedeckt wird. Bei hohen Kelvinzahlen fehlt dieser.
Hallo Jonas,
wenn du die klassische Ballingmethode mit Natron, Calciumchlorid und Mineralsalz betreibst, kann dies den
Mg-Gehalt nicht steigern. Das Mineralsalz enthält nur so viel Mg wie das weggelassene Meersalz.
Messe mal dein frisch angesetztes Meerwasser. Wenn du dabei nichts findest, dann frage Hans-Werneer mal nach
dem Mg-Gehalt des ProCoralOrganic.
Hallo Andre,
die Reihe wurde gerade fortgesetzt: http://www.advancedaquarist.com/2010/2/aafeature
Hallo Philipp,
C, N, P hatte ich im MA 2/2009 beschrieben. S fand ich bisher noch nicht interessant, aber I kommt bald dran.
Hallo Sylvia,
lass doch den Abschäumer laufen und mache nur entweder den Sammeltopf runter oder leite das Flotat zurück ins
Wasser. Dann wird dein Wasser weiterhin belüftet und du kannst Ozon wie bisher zugeben.
Hallo Torsch,
da bei einer frisch kalibrierten Elektrode ein grober Messfehler auszuschließen ist, hast du wohl ein Problem mit
deinem Ionenaustauscher. Wahrscheinlich ist der Anionenaustauscher erschöpft. Eine andere Möglichkeit wäre
eine falsche Kationenaustauscher-/Anionenaustauscher-Kombination. Aber dann müsste der pH noch niedriger sein.
Den pH des Wassers, das aus dem Austauscher kommt, kannst du übrigens nur messen, wenn du eine Prise
Kochsalz (besser reines Natriumchlorid) dazugibst.
Hallo Andre,
ich habe gerade einen ganz einfachen Versuch gemacht, den jeder selbst nachmachen kann:
- Messbecher 1 wurde mit Schaum aus dem Abschäumer gefüllt, dieser wurde gerührt, bis sich etwa 5 mm Flüssigkeit bildete.
- Messbecher 2 wurde mit 5 mm Flotat gefüllt.
Die Flüssigkeit in Messbecher 1 ist wesentlich heller und, was der markanteste Unterschied ist, stinkt nicht.
Der Geruch und die dunklere Farbe entsteht meiner Einschätzung nach durch anaerobe bakterielle Zersetzung.
Im Aquarienwasser und im Abschäumer enthält das Wasser bzw. der Schaum sehr viel Sauerstoff. Im Flotat ist
dieser dagegen schnell verbraucht und es können nur noch anaerobe Prozesse ablaufen.
Hallo Kai,
die Calciumchlorid- und Magnesiumchloridmengen, die du angibst, sind weit von der maximalen Löslichkeit entfernt.
Du kannst die Magnesiummenge bedenkenlos erhöhen, wenn es wirklich nötig ist.
Hallo Uwe,
das Gemeine am Silicat ist, dass es den Leitwert nur unwesentlich beeinflusst. Wenn du viel Silicat und wenige
andere Ionen in deinem Zulaufwasser zum Ionenaustauscher hast, kann dir die Leitwertmessung möglicherweise einen Streich spielen.
Deshalb sicherheitshalber ab und zu mal eine Silicatmesung durchführen.
Hallo Michael,
misst du wikrlich einen Kaliumverbrauch von 20-30 mg pro Woche? Dein neu angesetztes Wasser hat 400 mg/l,
dein Aquarienwasser nach einer woche nur noch 370 mg/l? Das wäre ausgesprochen ungewöhnlich!
Kontrolliere nochmal deine Messung, vor allem auch mit frisch angesetztem Meerwasser. Der einzige Grund für
einen geringen Kaliumgehalt ist normalerweise die Verwendung einer Meersalzmischung, die zu wenig Kalium enthält.
Die Kaliummessung ist recht schwierig. Du musst erst einige Male mit Referenzmessungen üben, bevor du eine
einigermaßen sichere Aussage treffen kannst.
Hallo zusammen,
Fulvinsäuren sind zwar amphiphil, aber trotzdem nicht besonders gut zur Abschäumung geeignet.
Amphiphilität ist eine notwendige Bedingung zur Schaumbildung, aber keine ausreichende, d.h. nicht jeder
amphiphile Stoff bildet Schaum bzw. wird abgeschäumt.
Hier decken sich die Erfahrungen aus der Abwasserreinigung, wo zur Abschäumung von Huminstoffen immer
zusätzliche Tenside zugegeben werden, mit denen aus der Aquaristik. Eine richtig (humin-)gelbe Brühe bekommt
man nicht durch Abschäumung alleine wieder klar.
Der Schaum im Abschäumer ist normalerweise eher weiß, die braune Farbe des Flotats entsteht später duch Zersetzung.
Kohle dagegen adsorbiert Huminstoffe sehr gut und damit auch die darin gebundenen Metalle wie z.B. Kupfer.
@philipp: Huminstoffe sind mit MG von 1000 bis weit über 1000000 sicherlich nicht zu niedermolar für Bakterien.
Sie sind einfach nur schwer verdaulich und können nur mit Hilfe von leichter verdaulicheren Substanzen verwertet werden.
@Hans-Werner: Nimm doch mit dem Photometer einfach ein paar charakteristische Frequenzen im VIS-Bereich auf.
Huminstoffe haben einen gleichmäßig abnehmenden Extinktionsbereich von blau nach rot, der sich leicht von
Chlorophyll usw. unterscheiden lässt.
Hallo Hans-Werner,
ich würde nie etwas behaupten, das nur in der aquaristischen Literatur erwähnt ist. In deren Einschätzung sind wir uns einig.
Zu den Ausnahmen gehört beispielsweise Spotte, aber auch den zitiere ich nur wenn er sich in Übereinstmmung
mit anderen Untersuchungen befindet.
Bei den Gelbstoffen (so heißen die Huminstoffe auf englisch
) sind sich Spotte und der Rest der Welt einig.
Dass deine These mit den Chlorophyllen, Phycobilinen und Carotinoiden nicht stimmt, kannst du mit einem einfachen
VIS-Spektralscan nachweisen. Du hättest auch Schwierigkeiten, damit den richtigen Gelbton hinzubekommen.
Davon abgesehen sind diese Substanzen nicht refraktär, sie würden schnell von Bakterien zersetzt werden.
Stell schon mal den Wein kalt ![]()
Den Grund für die Anreicherung von Eisen und Mangen hatte ich schon im MA-Artikel erwähnt:
Durch die geringe Löslichkeit bilden sich Oxidkolloide, die sehr leicht (mechanisch) abgeschäumt werden.
Hallo zusammen,
da hat sich ja schon wieder einiges angesammelt ![]()
@philipp: Unsere UV-Reaktoren sind normalerwese zu schwach, um organische Verbndungen aufzuspalten, da müsste das Wasser schon SEHR langsam durchfließen.
Natürlich behalten Proteine ihre gebundenen Metalle, wenn sie abgeschäumt werden. Wenn sie entfernt werden,
dann werden die Metalle mitentfernt. Es ist übrigens nicht so, dass Proteine gar nicht zur Schaumbildung beitragen.
Sie sind nur nicht die Hauptverantwortlichen.
@Hans-Werner: Da musste ich nichts herausfinden. Das ist in der Literatur häufig genug belegt.
Horst: Die Welt ist manchmal doch komplizierter, als es einem in der Schule beigebracht wird. Natürlich gibt
es Ladungen, z.B. an Oberflächen, die sich nicht einfach wieder ausgleichen. Phosphatadsorber sind z.B.
bei niedrigen pH-Werten positiv, bei hohen negativ geladen.
Auch die Aussage in dem zitierten Abschäumerartikel, dass polare Moleküle gar nicht absgeschäumt werden, ist
eine zu grobe Vereinfachung und damit falsch. Sie können zwar nichts zur Schaumbildung beitragen, sich aber mit
den polaren Enden der Tenside verbinden oder chelatiert werden. Und werden dann mit abgeschäumt.
Hallo zusammen,
langsam kann ich wieder erahnen, um was die Diskussion eigentlich geht. Zwischendurch hatte das der unsachliche
Disput zwischen Horst und Philipp verhindert.
Die das Wasser gelb färbenden Stoffe sind primär Fulvinsäuren. Das sind Abbauprodukte, deren Ursprung
hauptsächlich abgestorbene Bakterien sind. Sie lassen sich nicht abschäumen, aber durch Aktivkohle entfernen
oder durch Ozon zerstören.
Fulvinsäuren binden Metalle (so wie auch Eiweiße Metalle oder Halogene binden (nicht lösen!) können) und machen
sie dadurch weniger bioverfügbar. Beim Aktivkohleeinsatz werden diese Metalle aus dem Aquarium entfernt, beim
Ozoneinsatz können sie durch die Zerstörung der Fulvinsäuren freigesetzt, sozusagen aktiviert, werden.
Nochmal zur Iodabschäumbarkeit: Bei der Zugabe von Betaisodonna oder einem anderen PVP-Iod empfiehlt es sich,
den Abschäumer eine Weile abzuschalten oder besser den Schaumtopf abzunehmen, da sonst ein Teil des PVP
und damit des Iods im Abschäumer landet. Bei Lugolscher Lösung besteht dieses Problem nicht. Dafür ist dort die
Gefahr einer Überdosierung größer.
Hallo Marco,
die Lösungen kannst du beliebig lange verwenden.
Dirk: Das sieht nach einer Verunreinigung des Behälters oder des Salzes aus.
Hallo Gerhard,
sorry, deine Ammoniummessung hatte ich übersehen. Bleib trotzdem bei der Zeolithzugabe wenn du weiter beobachtest,
dass sie den Fischen gut tut.
Hallo Philipp,
so ganz kann ich deinen Theorien nicht folgen. Was verstehst du unter "Eiweißlöslichkeit von Jodsalzen"?
Und der Ansatz mit der Abschäumung von lipophilen Substanzen ist definitiv falsch. Schaum wird durch amphiphile
Moleküle gebildet, die ihre lipohile Seite zur Luft hin ausrichten. Ins Wasser ragt nur das polare Ende, an das sich
lipophile Stoffe gerade nicht anlagern können.
Die Vermutung, dass Iod gut abgeschäumt wird, stimmt sicherlich für die Ioddosierung mit PVP-Iod. Denn dieses
hat amphiphile Eigenschaften, wie man im Abschäumer nach der Zugabe leicht beobachten kann.
Hallo Philipp,
woher hast du die Information, dass Fluor weniger abgeschäumt wird als Iod? Ich kenne dazu keinerlei Untersuchungen.
Deshalb habe ich vor, mirvdieses Thema im Laufe des Jahres genauer anzuschauen.
Hallo Gerhard,
hast du die Zeolith-Anwendung regelmäßig wiederholt? Du hattest doch berichtet, dass sie deinen Fischen gut tat.
Und hast du mal Ammonium/Ammoniak gemessen? Das ist viel wichtiger als die Nitritmessung!
Und viel Wasser wechseln!
@Gernot: In den Quellen, die in dem von dir zitierten Artikel angegeben sind, steht ebenfalls, dass Nitrit durch Chlorid
entgiftet wird. Warum die Autoren diese Quellen angeben, aber trotzdem nur von der alten Süßwassergeschichte
schreiben, müssen sie dir selbst erklären.
Du siehst aber auch im aktuellen Fall, was oft passiert: Das relativ harmlose Nitrit wird gemessen, das giftige
Ammoniak dagegen ignoriert.
Hallo Ralf,
gegen eine mögliche Phosphatlimitierung gibt es ein einfaches Rezept: Füttere deine Fische ein paar Tage mal so richtig bis sie satt sind.
Dein NO3-Wert spricht dafür, dass du zu wenig poröses Gestein/Bodengrund und zu wenig Strömung im Aquarium hast.
Hallo Hajo,
pH- und Redoxmessung arbeiten mit extrem geringen Strömen und sind dadurch sehr empfindlich. Die Entkopplung
der beiden Messeingänge ist sehr schwierig und daher fehleranfällig. Daher ist es keine gute Idee, beide Messungen
gleichzeitig durchzuführen.
Davon abgesehen würde ich einer Redox-Dauermessung sowieso nicht vertrauen. Das Risiko, dass Bakterienbeläge
oder andere Ablagerungen die Messung beeinflussen, wäre mir zu groß.
Hallo Roli,
natürlich wirkt sich der Besatz auf den pH-Wert aus. Hast du nur Fische im Aquarium, dann wird nur CO2 produziert
und damit ist der pH immer niedrig. Sind viele zooxanthellate Korallen oder Algen im Aquarium, dann steigt der pH
tagsüber, weil CO2 verbraucht wird.
Nachts produzieren alle Organismen CO2, der pH sinkt deshalb stark. CO2-Aufnahme ohne Licht gibt es leider keine.
Je stärker der Gasaustausch (=Belüftung) im Aquarium ist, desto geringer sind die pH-Schwankungen, da dann überschüssiges
oder fehlendes CO2 schnell mit der Umgebungsluft ausgeglichen werden kann.
Hallo Mel,
deine Kaiserfische werden noch wachsen, du kannst ja schonmal ein größeres Becken planen ![]()
Zum Silicat: Es war keine gute Idee, das Becken mit Leitungswasser zu füllen, das so viel Silicat enthält. Jetzt musst
du geduldig immer wieder viel Wasser wechseln, um den Silicatwert abzusenken.
Silicat muss nicht unbedingt Probleme machen, das Risiko kannst du aber mit der Umkehrosmose ausschließen.
0,7 mg/l SiO2 sind übrigens zu viel für Osmosewasser. Überprüfe deine UO-Anlage, am besten mit einer Leitwertmessung
des Leistungs- und des Ausgangswassers.
Hallo Arndschi,
dein LED-Himmel sieht hübsch aus. Aber habe ich es richtig verstanden, dass du nur 9 Watt über das Becken hängst?
Bei aller Liebe zu LEDs, das kann nicht funktionieren.
Hallo Hajo,
die Nachteile von pH-Tests sind die gröbere Abstufung und die aufwendigere Anwendung.
Ansonsten gibt es nichts daran auszusetzen.
Hallo Markus,
von einer defekten Osmoseanlage allein können 100 mg/l Nittrat nicht herrühren. Sonst dürfte das, was aus eurer
Leitung kommt, nicht mehr als Trinkwasser bezeichnet werden.
Hallo Dirk,
der pH-Wert ist bei ausreichender Belüftung abhängig von der Alkalinität (KH) des Wassers. Es kann durchaus sein,
dass das TM Pro Reef etwas weniger KH enthält als dein vorher verwendetes Salz, und dass sich dadurch ein
niedrigerer pH einstellt. Das ist aber kein Problem.
Hallo Markus,
der Nitratwert konzentriert sich nicht auf. Der Grund für den hohen Wert kann nur eine Verunreinigung deiner Tonne sein.
Hallo Asil,
ein Silicatwert von 0,25 mg/l im frischen Meerwasser kann nicht der Grund für 2,0 mg/l im Aquarium sein. Das Salz
kann folglich nicht das Problem sein. Ich würde weiterhin großzügige Wasserwechsel machen und dabei immer so
viele Kieselalgen wie möglich absaugen.
Thomas: Silicat ist schon gleich Silicat. die einzige Unklarheit, die da oft besteht, ist die Verwechslung von
Silicium, Silicat und Kieselsäure. Das betrifft aber nur die Maßangabe (1 mg/l Silicium = 2,14 mg/l Silicat = 3,43 mg/l Kieselsäure).
Tatsächlich liegt das Silicat, das von den Tests erfasst wird, als je nach pH unterschiedlich deprotonierte Kieselsäure vor.
Hallo Asil,
so ganz schlau werde ich aus deinen Messungen nicht. Du hast vor 4 Wochen dein Aquarienwasser mit Red Sea
getestet und hattest 0 mg/l SiO2 und jetzt hast du mit dem gleichen Test 2 mg/l? Auch wenn du im frisch angesetzten
Wasser 0,25 mg/l misst, dann erklärt das nicht die 2 mg/l im Becken.
Bist du sicher, dass du beim Messen alles richtig machst? Oder ist irgendetwas Neues in dein Aquarium gekommen,
z.B. frische, ungespülte Riffkeramik?
Hallo Uli,
wenn du deine Messungen regelmäßig vornimmst und die Werte einigermaßen stabil bleiben, dann ist das
eine wichtigere Aussage als die Differenz zur Händlermessung. Konstanz ist wichtiger als "Idealwerte".
Allerdings sehe ich einen Widerspruch durch deine Zugabemethode: Wenn du die beispielsweise die Alkalinität (KH)
schlagartig um 50% erhöhst, dann machst du damit deine Korallen fertig.
Hallo Stefan,
du brauchst 0,99 Gramm Calciumchlorid oder 1,31 Gramm Claciumchlorid-Dihydrat.
