Hallo Ben,
du sprichst wahrscheinlich von Calciumchlorid. Wie viel davon war in den 2 Litern Lösung enthalten?
Wahrscheinlich hat die Überdosierung keine großen Auswirkungen. Ein großer Wasserwechsel ist aber sicherlich sinnvoll.
Hallo Ben,
du sprichst wahrscheinlich von Calciumchlorid. Wie viel davon war in den 2 Litern Lösung enthalten?
Wahrscheinlich hat die Überdosierung keine großen Auswirkungen. Ein großer Wasserwechsel ist aber sicherlich sinnvoll.
Hallo Roli,
dafür, dass deine Montipora auf den Magnesiumgehalt so empfindlich reagiert, gibt es eigentlich keinen Grund.
Bist du dir sicher, dass es nicht etwas anderes sein kann, das sie nicht mag?
Die Salze von dir verwendeten enthalten nach meinen Informationen alle etwas weniger als 1300 mg/l Mg. Das ist
aber auch kein Problem. Wenn du trotzdem auf 1300 mg/l kommen willst, musst du daher bei jedem Wasserwechsel etwas
Magnesium(chlorid) zugeben. 100 Gramm pro Woche kommen mir aber übermäßig viel vor. Wahrscheinlich fällt
ein Teil nur unnötig aus.
Hallo Roli,
wenn dich der Magnesiumgehalt deines Aquariums stört, dann prüfe zuallerserst, wie viel Mg deine Meersalzmischung
enthält. Und steige notfalls auf eine Mischung um, die mehr Mg enthält.
Hallo Manfred,
Mg wird im Meerwasseraquarium kaum verbraucht (von Steinkorallen gar nichts). Das meiste zugegebene Mg lagert
sich auf Oberflächen ab oder fällt einfach aus. Daher kann es auch ohne Zugabe stabil bleiben.
Ca dagegen wird je nach Besatz sehr viel verbraucht. Das kann zwar schwanken, z.B. je nach Temperatur, nimmt aber
normalerweise eher mit der Zeit zu. Wenn du über längere Zeit kein Ca verbrauchst, prüfe zuallererst die Alkalinität
(KH-Wert) im Wasser, ob sie zu niedrig ist. Sie sollte bei 6-8 °dH liegen.
Als nächstes sollte die Beleuchtung (zu alte Leuchtmittel?), die Strömung und der Allgemeinzustand der Korallen
beachtet werden. Hat sich irgendetwas verändert?
Hallo Marcel,
rein chemisch kann deine Konstruktion funktionieren. Ob die damit zugeführte Kalkmenge ausreichend ist, wirst du
erst im Betrieb feststellen können. Ein Problem sehe ich darin, dass ein Kalkreaktor das Wasser intern zirkulieren
lässt, damit überhaupt genug Kalk gelöst wird. Dazu ist er für einen kontinuierlichen geringen Durchfluss ausgelegt.
Ob der stoßweise Betrieb, den du vorhast, funktioniert, wirst du wohl selbst herausfinden müssen.
Aber vielleicht hat das ja schon mal jemand ausprobiert?
Ansonsten würde ich dir einfach Kalkwasser (Calciumhydroxid) empfehlen: Leite dein Nachfüllwasser durch ein
Gefäß mit Kalkwasser und du hast zumindest eine Grundlage für deine Kalkversorgung.
Spurenelemente würde ich weder bei der einen noch bei der anderen Methode mit dem Nachfüllwasser zugeben.
Es besteht das Risiko, dass sie als Carbonate ausfallen.
Hallo Marc,
ich dosiere pro Woche 0,1 ml PVP-Iod-Lösung pro 100 Liter Beckenvolumen. PVP-Iod hat den Vorteil, dass das Iod
langsam abgegeben wird und dadurch die Vergiftungsgefahr bei versehentlicher Überdosierung verringert wird.
Hallo zusammen,
heiße News! ![]()
Ich habe nach nur 8 Tagen das Hanna HI 713 aus den USA bekommen.
Meine ersten Messungen ergaben folgende Ergebnisse:
1. Aquarienwasserprobe mit 0,335 mg/l PO: HI 713 zeigt 0,29 an.
2. PO4-Standard 0,05 mg/l: HI 713 zeigt 0,03 an.
Die Messwerte liegen innerhalb des angegebenen Toleranzbereichs und sind brauchbar.
Nur die Bedienung finde ich nicht übermäßig komfortabel wegen dem umständlichen Reagenzbriefchen und den nervigen kurzen Abschaltzeiten.
Hallo Thomas,
und was hast du in der Zwischenzeit geändert? Stärkere Strömung, Nitratfilter ?
Hallo Marc,
dass sich Iod so schnell abbaut, ist ein altes Meerwasseraquarianermärchen.
Mit dem I2-Test habe ich vor ein paar Jahren mal eine Iodlösung gemessen und darin kein Iod gefunden ![]()
Hallo Thomas,
über Nacht von 30 auf 0,2? Da muss beim Messen was schief gelaufen sein.
Hallo Kathrin,
ich habe es in den USA bestellt.
Mich würde mal der in Deutschland verlangte Preis interessieren. Was verlangt Hanna hier?
Hallo Thomas,
nimm ca. 1 Liter Aquarienwasser und löse darin etwas Futter auf. Wenn du davon eine Probe auf PO4 misst,
sollte sie sich deutlich verfärben. Wenn nicht, dann hat dein Test ein Problem.
Hallo Ulrich,
Hanna gibt eine Genauigkeit von +/- 0,04 mg/l an. 0,05 mg/l können folglich als 0,01 bis 0,09 mg/l angezeigt werden.
In diesen niedrigen Bereichen stoßen wir wahrscheinlich an die Grenzen dieses Geräts.
Hallo Ulrich,
es ist seltsam, dass sich Hanna einerseits auf eine im Meerwasser übliche Methode beruft und andererseits
die Aussage "nur für Süßwasser" macht. Erklärbar ist das für mich nur damit, dass die Empfindlichkeit nicht groß genug ist
und damit in nährstoffarmen Riffaquarien keine vernünftigen Ergebnisse erzielt werden.
Ich habe mir jetzt selbst so ein Teil bestellt und werde es mir mal genauer anschauen.
Hallo Dirk,
die Messmethode ist eine Standardmethode. Wie der daraus abgeleitete Test genau aufgebaut ist, kann sich trotzdem
unterscheiden, z.B. ob alle Komponenten zusammengemischt sind oder, was üblich ist, die Ascorbinsäure
erst später dazugegeben wird.
Hallo Thomas,
leider ist dabei keine für die Meerwasseranalytik geeignete Methode aufgezählt ![]()
Andre und Ollie: Schade, dass wir diese Diskussion nochmal aufnehmen müssen. Ich hatte gehofft, es wäre
beim letzten Mal mehr angekommen.
Im Grunde genommen hat Hans-Werner alles notwendige gesagt. Ich will trotzdem noch ein Beispiel beisteuern:
Schaut euch mal das hier an: http://de.vwr.com/app/catalog/Pr…er=1.06406.0500
Da kann man für 800 Euro (incl. MwSt) ein Kilo Kochsalz kaufen, für das es eine ziemlich genaue Spezifikation gibt.
Natürlich keine in der Art "dieses Kochsalz enthält immer genau soundsoviel Kupfer". Sondern JEDE EINZELNE CHARGE
bekommt ein Analysezertifikat. In diesem Analysezertifikat werdet ihr trotzdem für einige Schwermetalle Obergrenzen finden,
die deutlich über dem Schwermetallgehalt von durchschnittlichem Meerwasser liegen. Aber seis drum. Wenn ihr
bereit seid, statt 3 Euro weit über 1000 Euro für ein Kilo Meersalzmischung auszugeben (Kochsalz ist eine der
preiswerteren Komponenten darin), dann können eure Forderungen zumindest zum Teil erfüllt werden.
Aber sicher nicht für 3 Euro pro Kilo.
Hallo Cihan,
auf die Ergebnisse bin ich gespannt!
Hallo Dirk,
nein, diese Reagenz ist für ein anderes Hanna-Photometer. Das Neue heißt HI 713.
Hallo Cihan,
das Geheimnis liegt eher in der zu geringen Kaliumkonzentration in einzelnen Meersalzmischungen.
Und darin, dass manche Kaliumtests regelmäßig zu geringe Werte anzeigen.
Die Wirkung von Zeolith liegt viel mehr im Nährstoffentzug. Bei nährstoffarmen Becken kann damit leicht die Grenze
zum Stickstoffmangel überschritten werden.
Hallo Cihan,
das homogene Zumischen kleinster Mengen ist wirklich nicht einfach. Allerdings sehe ich die Probleme noch viel
mehr in der Konstanz der verwendeten Stoffe. Im Meerwasser spielen so geringe Schwermetallmengen eine Rolle,
dass es praktisch unmöglich ist die (Verunreinigungs-)Konzentrationen konstant zu halten. Daher halte ich auch
die in den USA kursierenden Pauschalangaben über die Spurenelementgehalte von Meersalzmischungen für unglaubwürdig.
Hallo Cihan,
diese "Entmischungstheorie" habe ich auch schon gehört. Ich halte sie aber für sehr fragwürdig. Dazu sind die
Dichteunterschiede einfach zu gering.
Hallo Cihan,
das mit den "natürlichen" Farben ist so eine Sache. Ich bin zwar schon lange nicht mehr in einem Riff getaucht,
kann mich aber noch gut an eher dezente Farben im Vergleich zu einem "Bonbon-Korallenaquarium" erinnern.
Interessanterweise können die spektakulärsten Farben bei Korallen während des Bleaching, also kurz vor dem
Absterben beobachtet werden, da dann keine Zooxanthellen mehr die Farbpigmente überdecken. Daher gibt es
auch in der Aquaristik Farbexperimente, die auf Dauer nicht unbedingt gesund für die Tiere sind.
Dass die n der Aquaristik verwendeten Zoolithe dem Wasser Kalium entziehen konnte ich übrigens in einer Untersuchung
nicht nachvollziehen, die ich im MEERWASSERAQUARIANER 3/2007 veröffentlicht habe. Zeoltih bindet zwar
hervorragend Kalium, die marktüblichen Zeolithe sind aber so sehr mit Kalium gesättigt, dass sie kein weiteres aufnehmen können.
Hallo Lars,
wo ist eigentlich das Problem? Die Reagenzien von Hanna kosten in USA 28 Cent pro Test. Mit Versand kommst du zwar auf 70 Cent,
aber bei einer Sammelbestellung kannst du weit darunter bleiben. Außerdem wird sich doch hoffentlich bald auch ein deutscher Vertrieb finden.
Umsonst kann es Peter sicherlich auch nicht herstellen.
Merhaba Karaadam,
über die Toxizität bewährter Markensalze würde ich mir keine Sorgen machen. Auch wenn die Spurenelementkonzentrationen
deutlich über denen von nicht verunreinigtem Meerwasser liegen, beweisen jahrzehntelang erfolgreich betriebene
Aquarien, wie anpassungsfähig Korallen sind. Das sieht man auch im Meer: Korallen gedeihen auch in z.B. durch
Industrieabwässer stärker mit Spurenelementen belasteten Meeresbereichen.
Warnen würde ich allerdings vor "Salzschnäppchen". Billige Rohstoffe enthalten ein Vielfaches an Verunreinigungen
gegenüber Rohstoffen, die bestimmte Normen, wie z.B. das Deutsche Arzneibuch, erfüllen. Da kann schnell die Grenze
der Anpassungsfähigkeit überschritten werden.
PS: Wie heißt du eigentlich mit Vornamen?
Hallo Ulrich,
die natürlichste Methode ist eine stärkere Fütterung der Aquariumbewohner. Spricht bei dir irgendetwas gegen
diese Form der Stickstoffdosierung?
Hallo Lars,
Hanna beruft sich auf Standard Method 4500-P E. Das ist die übliche Methode mit Ammoniummolybdat und
Kaliumantimontartrat, wobei mit Ascorbinsäure reduziert wird.
Du kannst also auch andere Standard-PO4-Tests verwenden.
Wenn du ganz sicher gehen willst, dann mache eine Kalibrationsreihe mit Standardlösungen (aber nimm welche,
die funktionieren
).
Hallo Klaus,
vielleicht hast du recht. Ich ging bisher davon aus, dass die Herstellung einer PO4-Referenz so simpel ist,
dass sie jeder Hersteller beherrschen müsste (vielleicht bis auf die Konservierung, aber dann würden die Werte
zu gering ausfallen). Deshalb misstraute ich zuerst dem neuen Hanna-Gerät.
Eine Referenz mit dem 30-fachen des angegebenen Werts wäre allerdings ein Hammer ![]()
Hallo Stefan,
das Hanna PO4-Photometer zeigt tatsächlich bei einer 0,05 mg/l Referenz 1,5 mg/l an? Da bin ich aber enttäuscht.
@Ulrich: verlasse dich im Zweifelsfall auf den Merck/Rowa-Test. Aber nur wenn du die Messung am Anfang
mindestens 3 mal durchgeführt hast und jedes Mal das gleiche Ergebnis erhältst.
Hallo Sebastian,
beim Spritzenablesen gibt es eine einfache Regel: Schau einfach welcher Teil bei der entleerten Spritze bei 0 liegt.
Hallo Andreas,
dann scheint es kein chemischen Problem zu sein, sondern eher ein Krankheitsbild.
Hallo Andreas,
um diese Jahreszeit wirst du ja sicherlich ein Fenster offen haben und dein Aquarium nicht in eine Räucherkammer stellen.
Sauerstoff ist wahrscheinlich nicht das Problem, messe lieber mal Ammoniak.
Hallo Stefan,
das selbe Thema hatten wir doch gerade vor ein paar Tagen: Referenzlösung./.Salifert./.JBL
Hier waren die Faktoren 1,17 und 1,11. Somit sind deine Ergebnisse realistisch.
Hallo Ruedi,
richtig, mit der halben Probenmenge ist es nur zuverlässig abzulesen, wenn die Bodenfläche halb so groß wie
beim Original und damit die Füllhöhe die gleiche ist.
Hallo Hagen,
ja, du kannst die Probenmenge halbieren, wenn du die Reagenzienmenge ebenfalls halbierst.
Beim Ablesen musst du aber darauf achten, dass die Füllhöhe die gleiche ist. Sonst wird die Färbung schwächer
und damit der Farbvergleich schwieriger. Außerdem kann eine andere Bodenform des Glases Schwierigkeiten bereiten.
Hallo Martin,
für die Regenerieung nimmt man normalerweise Natronlauge (oder was der Hersteller sonst angibt).
Deine Frage richtet sich wahrscheinlich nach dem Spülen im Anschluss an die Regenerierung, dazu empfiehlt sich
vollentsalztes Wasser.
Hallo Michael,
die Fauna Marin Referenz prüfe ich regelmäßig. auf die kannst du dich verlassen.
Wenn du mit den Tests mehrmals das gleiche Ergebnis erhalten hast, kannst du für zukünftige Messungen
einen Korrekturfaktor ermitteln: richtiges Ergebnis / gemessenes Ergebnis = Korrekturfaktor
Wenn du mit diesem Korrekturfaktor deine Messergebnisse multiplizierst, dann erhältst du genaue Werte.
Hallo Alex,
ich kann dir nur den gleichen Tipp geben, den ich schon Torsten gegeben habe: Richte dich nach deinem persönlichen Geschmack.
Den Tieren machen 16.000 K nichts aus, wenn dir so viel blau gefältt, mach es so. Eine Alternative wäre,
10.000 K zu nehmen und zusätzliche (T5 oder T8 ) Blauröhren zu installieren. Dann bist du flexibler und hast auch
eine schöne blaue Übergangsbeleuchtung.
Hallo Michael,
wie oft hast du die Messungen durchgeführt? Wie groß waren die Abweichungen zwischen den einzelnen Messungen?
Hallo Sebastian,
wenn du keinen GH-Test zur Hand hast, dann kannst du dir folgendermaßen behelfen:
1. Messe den Mg-Gehalt
2. Messe den Ca-Gehalt
3. Teile den Mg-Gehalt durch 24
4. Teile den Ca-Gehalt durch 40
5. Zähle die Ergebnisse von 3. und 4. zusammen
6. Multipliziere das Ganze mit 5,6
Und schon hast du die Gesamthärte.
