Beiträge von Bernd Koberstaedt

    Hallo Lanthan Anwender,

    der Amrin Glasser hat auf der Fisch & Reptil 2023 einen Vortrag zur Anwendung von Lanthan gehalten, hier der Vortrag - Klick

    Er verwendet das auch nur verdünnt, aber einfach selbst nochmals anhören.

    Viele Grüße

    Klaus

    Hallo,

    interessanter Vortrag von Armin Glaser, bezüglich der widersprüchlichen bakteriellen Lösung von Lanthanphosphat müsste man aber in einem gesonderten Thema diskutieren.

    Gruß

    Bernd

    Lanthan; den Fischen ist der Phosphorgehalt recht egal. Meine vor Jahren gemachte Erfahrung damit ist erwähnenswert. Innerhalb eines Viertelajhres sind alle Tridacninae eingegangen. Teilweise waren sie mehrere Jahre in dem Becken. Dürfte meiner Meinung nach mit der Elimi Phos Dosierung zusammenhängen.
    Bei Fischen ist von Kiemenproblemen zu lesen.

    Hallo,

    ich habe seit Jahren Lanthan im Dauereinsatz, allerdings - was man bekanntlich beachten soll - in stark verdünnter Konzentration! Keinerlei Probleme, wedere bei Fischen, Korallen noch bei Muscheln oder Schnecken.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Torben,

    Real Reef Rocks bringen ohnehin kein wirkliches Mikroleben ins Becken. Darauf kommt es bei dir vielleicht nicht mehr an, da schon echtes LS vorhanden ist, aber LS ist auch schon von der Optik her viel besser und bietet keine Siedlungsfläche für unerwünschte Primärbesiedler.

    Von Fauna Marin weiß ich, dass dieses kontrolliert vorgehältert wird. Da ist die Gefahr gering, dass unerwünschte Gäste ins Becken kommen. Bei White Corals kann ich dies nicht beurteilen, vermute aber, dass die ähnlich vorgehen.

    Sicher kannst du bei der Bestellung angeben, dass du Platten benötigst. Übrigens lässt sich LS meist ganz gut mit einer Eisensäge schneiden, ggflls. auch zu Platten. Allerdings entsteht dabei etwas Abfall, was die Sache teurer macht.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Eliabeth,

    es besteht kein grundsätzlicher Unterschied hinsichtlich der primären Inhaltststoffe zwischen Land- und Meerespflanzen/ Algen.

    Individuelle Unterschiede bei den sekundären Pflanzeninhaltstoffe gibt es natürlich zwischen den jeweiligen einzelnen Arten der Pflanzen, egal ob im Meer oder an Land.

    Wesentlich für die Ernährung ist jedoch die Verfügbarkeit der Inhaltsstoffe, die vor allem auch von der Frische der Nahrungsquelle beeinflusst wird. Und da spielt es eben gerade bei Vitaminen, Carotinoiden usw. ein Rolle, ob eine frische grüne oder eine getrocknete oder geröstete Pflanzennahrung angeboten wird.

    Hinsichtlich der Fütterung mit Obst und Gemüse in der Meeresaquaristik gibt es sehr positive jahrelange allgemeine Erfahrungen. Hierfür nur eine von vielen Quellen:https://meerwasser-experte.at/futtern-meerwasser-aquarium1/

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    ich verwende auch die Noriblätter von Edeka und zerteile sie in ca. 5 x 5 cm große Stücke. Alles Grünfutter incl. der Norialgen befestige ich an eine kleine Klammer, die an eine Angelschnur gebunden ist. Damit lassen ich das Futter an einer gewünschten Stelle auf den Boden sinken und kann die Klammer nach dem Fressen einfach wieder aus dem Becken nehmen. Da muss man dann nicht im Becken herumfummeln.

    Ursprünglich waren die Norialgen nur als Zusatzfutter für den Seehasen bestimmt. Er hat sich dafür allerdings nicht interessiert und inzwischen wohl auch sang- und klanglos verabschiedet.

    Mein Fuchsgesicht frisst dagegen in kürzester Zeit so ein Blattstück auf, der Palettendoktor auch ein bisschen. Die anderen Fische zeigen keinerlei Interesse. Kleine Fetzen wurden zwar gelegentlich probiert, aber dann wieder ausgespuckt.

    Die Blätter weiche ich nicht vorher ein, sondern gebe sie direkt ins Becken. Dort werden sie aber sehr schnell weich.

    Norialgen sehe ich allerdings eher als Not- oder Übergangslösung. Frisches Grünzeug - und da gibt es manigfaltige geeignete Angebote - dürfte weitaus besser sein.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    Jungtiere aus Wildfängen haben nicht die blasse Farbe. Die Defizite bei den Nachzuchten dürften tatsächlich auf Mängeln in der Ernährung beruhen. Bleibt für mich die Frage, ob dies die einzigen Schwächen sind?

    Bei den derzeit exorbitanten Preisen für diesen Fisch, warte ich lieber auf ein Ende der Importbeschränkungen. Da ist ja noch einiges in Bewegung: https://www.korallenriff.de/artikel/2354_H…ein_Verbot.html

    Gruß

    Bernd

    Hallo Werner,

    Störungen aufgrund unterschiedlicher Ursachen mit mehr oder weniger großen Verlusten bleiben im Lauf eines langen Aquarianerlebens nicht aus. War auch bei mir schon mehrfach der Fall. Weder der Mensch noch die Technik sind immer perfekt. Kopf nicht hängen lassen, weiter machen. :wink

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    bei mir sind die Korallenstöcke nur zwischen Gestein oder anderen Korallen eingeklemmt, so dass ich sie zum Beschneiden ganz aus dem Becken nehmen kann. Ich kürze sie dann immer von unten ein. Hierzu verwende ich je nach Stärke eine Trennscheibe oder bei dünneren Ästen eine Gartenschere. Ganz große Stöcke muss ich gelegentlich zerteilen. Das geschieht dann recht brachial mit Hammer und Flachmeißel.

    Die "Gewalttaten" schaden den SPS nicht. Sie werden einfach wieder zurückgesteckt und wachsen munter weiter (meistens viel zu schnell, da das Aquarium leider nicht mitwachsen kann :weinen: ).

    Gruß

    Bernd

    Hallo Hajo,

    danke für deinen Zuspruch. Aber es wird doch mehrfach berichtet, dass Garnelen der Gattung Lysmata, auch L. debilius, Seehasen regelrecht zerlegt haben. Und meine Garnele ist ein echter Brummer geworden. Hat sich jahrelang unbemerkt voll gefressen :grinning_squinting_face: , sieht toll aus, aber nur für Sekunden.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    meinen Seehase habe ich seit ein paar Tagen nicht mehr gesehen; sicher kein Wunder bei meinem zugewachsenen Becken. Nun ist bei mir heute aber eine längst totgeglaubte, jahrelang nicht mehr gesichtete Kardinalsgarnele (Lysmata debelius) plötzlich wieder aufgetaucht. Das Tier ist über 7 Jahre im Becken und auch ziemlich groß. Es besteht also Anlass zur Sorge für dien Seehasen. :st:

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    ich habe auch einen seit ein paar Wochen im Becken, ihn ganz langsam mit der Tröpfchenmethode eingewöhnt und dann in einem Bereich mit Fadenalgen ausgesetzt. Er hat sofort einen kleinen Bereich abgeweidet, sich dann aber kurze Zeit später zwischen Korallen zurückgezogen. Nachts habe ich ihn mit der Taschenlampe vergeblich gesucht. Zwei Tage später fand ich ihn direkt in einer Beckenecke wieder, kaum sichtbar, da er wie ein Stück überwachsenes Lebendgestein aussieht. Dann waren tagelang alle nächtlichen Suchen wieder erfolglos. Ich hatte dann auch schon Bedenken und immer das Wasser überprüft, bis er dann plötzlich an einem Nachmittag putzmunter kurzzeitig direkt auf der Frontscheibe herumgekrochen ist.

    Geziellt scheint der Seehase nicht die Algenbereiche zu suchen. Was er hinter meinen Korallen treibt und vielleicht auch findet, kann ich nicht beobachten. Die im Becken voneinander weit verteilten Minigruppen von Fadenalgen werden aber auf alle Fälle weniger.

    Sollten sie völlig abgegrast sein, werde ich mit Norialgen, Salat und ähnlichem eine weitere Fütterung versuchen. Es gibt ja einige Bericht über erfolgreiche Dauerhaltung auf diese Weise.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Andy, konstante pH-Werte zwischen 6.1 bis 6.45 bewirken die höchste Löslichkeit im Kalkreaktor und werden so m.W. auch von Herstellern empfohlen. Von realen Problemen mit "gasförmigen CO2" in der Pumpe ist mir nichts bekannt, kann ich bei meinem Reaktor aufgrund der Bauweise aber ausschließen. Meine Einstellung pH-Wert/ Ablauf beruht nicht auf theoretischen Berechnungen, sondern ist einfach das Ergebnis auf der Suche nach dem angestrebten optimalen Verhältnissen in meinem Becken.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Fischie,

    der Kalkreaktor ist keine Phosphatschleuder! Natürlicher Korallenkies besteht aus den Resten von Korallenskeletts, Gewebereste sind da durch die biologischen Abbauprozesse im Meer normalerweise längst abgebaut und und weggespült. Da im Meer die Phosphatkonzentrationen im Gegensatz zu unseren Aquarien sehr niedrig sind, kann in den Skeletten auch nur sehr wenig eingelagert werden. Letztlich wird den Korallen damit eigentlich ganz genau das zugeführt, was sie selbst benötigen. Möglicherweise höhere im Aquarium gemessene Belastungen haben im Regelfall andere Quellen.

    Ich verstehe auch nicht, was hier mit dem Betrieb eines Kalkreaktors für vergeistigte Rechenexempel aufgestellt werden sollen. Das einfache Grundprinzip ergibt sich ja aus der eingangs aufgezeigten Gleichung. Aus Kalksubstrat lösen wir mit Hilfe der schwachen Säure H2CO3 Calcium- und Hydrogencarbonat-Ionen zur Calcium-und Carbonatversorgung unseres Aquariums.

    Komplexe theoretische Berechnungen braucht man da nicht zu versuchen, da eine ganze Reihe anderer Wirkmechanismen schwer zu erfassen sind ( individueller Verbrauch, CO2-Eintrag durch Gasaustausch mit Umgebungsluft, Säurebildung durch Abbauprozesse, Magnesiumkonzentration etc., etc.).

    Wenn man das Wirkprinzip des Reaktors kapiert hat, dann muss man im jeweiligen Einzelfall nur austesten, welche Parameter gegebenenfalls wie einzustellen sind.

    Man steuert über die Zugabedosierung des CO2 (Tropfenzahl) und die Auslaufmenge aus dem Reaktor. Ein pH-Wert von ca. 6,25 im Reaktor hat sich bei mir als optimal bewährt, die Auslaufmenge sollte nur so hoch sein, dass der pH-Wert im Becken nicht fällt (Auslaufwasser daher auch zusätzlich über Calciumcarbonat führen). Idealerweise sollte des Ablaufwasser auf einen hohen KH-Wert (ca. 30 - 40) kommen und damit die Alkalinität im Aquarium bei etwa KH 7 - 7,5 gehalten werden.

    Dies alles muss man eben konkret über längere Zeit messen und die ideale Einstellung ermitteln. Natürlich muss das Volumen des Reaktors auch dem des Aquariums und vor allem auch des Korallenbesatzes angemessen sein.

    Da sich die Idealkonzentrationen von Calcium (380 - 440 mg/l ) zum angestrebten Carbonatwert nicht immer ganz gleichmäßig entwickeln, hat sich eine zusätzliche Steuerung mit Kalkwassergaben als recht sinnvoll erwiesen. Damit wird auch der Tendenz zu sinkenden pH-Werten durch den Reaktorabfluss entgegengewirkt.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Andy,

    die Verwendung von Calciumnitrat (Kalksalpeter) ist meines Wissens in der Meerwasseraquaristik eher unüblich. Viele Informationen hierzu wirst du nicht finden. Im Rahmen des Verbrauchsausgleiches auf chemischen Weg wird meist mit Calciumchlorid-Dihydrat und Natriumhydrogencarbonat in unterschiedlichen Systemformen gearbeitet. Die klassische "Balling Methode" , "Balling Light" oder verbrauchsoptimierte Zugaben sind da am preisgünstigsten.

    Nährstoffzugaben, falls überhaupt nötig und auf "natürlichen Weg" nicht möglich, haben in anorganischer Form eher Nachteile (wurde hier im Forum gerade diskutiert).

    Die Verwendung von Calciumcitrat schließe ich aus. Dadurch wird der PH-Wert gesenkt.

    Gruß

    Bernd

    Sind bei den Direktfütterungen die Tentakel bereits geöffnet?

    Oder öffnen sie sich erst allmählich nach dem aufliegenden Futterkontakt?

    Hallo Werner,

    meistens sind die Tentakel geöffnet, aber das hängt auch von der Zeit ab. Richtig voll auf sind sie bei mir erst ca. 2 Std. nach dem Ausschalten der Beleuchtung.

    Zu den Zeiten, in denen noch nicht alles vor allem mit SPS zugewuchert war, damals mit noch nicht so ganz niedrigen Nährstoffwerten im Becken, waren sie früher geöffnet.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    nach dem ich jetzt hier die etwas kontroverse Diskussion gelesen habe und seit vielen Jahren diverse Cauastreas gepflegt und reichlich vermehrt habe, meine Bewertung:

    1. Die Licht- und Strömungsverhältnisse haben wenig Einfluss, ausgenommen extrem helle oder sehr dunkle Standorte oder direkte harte Strömung auf die Caulastrea.

    2. Wie die meisten LPS kümmern Caulastreas bei zu niedrigen Nährstoffverhältnissen. Deshalb hängt die Frage nach der Fütterung stark von den jeweiligen Beckenbedingungen ab:

    Becken mit höherem Fischbesatz und entsprechender Fischfütterung können u.U. den Nährstoffbedarf ohne zusätzliche Fütterung der Koralle abdecken.

    Bei Becken mit starkem Korallenwuchs, insbesondere solchen, bei denen die Verhältnisse auf SPS abgestimmt sind, kommt man auf Dauer ohne zusätzliche Versorgung nicht aus. Diese kann natürlich auf differenzierte Weise erfolgen, indirekt über die verschiedenen Angebote an flüssigem oder festen Korallenfutter oder über eine direkte Fütterung der Polypen.

    Ob man bei Tag oder Nacht füttern soll, hängt auch wieder von den individuellen Beckenverhältnissen ab. Ich füttere immer mit einem langen Rohr an einem Saugball direkt auf einige LPS, insbesondere Euphyllias. Denen reicht dies, weil ein Teil des Futters von den Fischen nicht gleich gefunden wird; anders ist es aber bei den Caulastreas. Die sind bei der Aufnahme einfach zu langsam. Deshalb versorge ich sie immer zweimal wöchentlich nachts.

    Gruß

    Bernd

    Man sollte sich auch von der Vorstellung trennen, dass 2 K Silikone tatsächlich Silikone sind, es sind mehr Gummimischungen, die man gewöhnlich als Kleber bezeichnet und nicht als Silikon.

    Hallo,

    diese Aussage ist nicht richtig. Selbstverständlich handelt es sich bei Zweikomponenten-Silicon ebenso wie bei Einkomponenten-Silicon, wie schon der Name sagt, um Silikon und nicht um eine Gummimischung.

    Gummikautschuk basiert chemisch auf Polymerketten des Kohlenstoffs, jedes Silikon aber aus Polymerketten des Siliziums und Sauerstoff.

    Der Unterschied zwischen den 1 K - und 2 K-Systemen besteht nur - wie Francis schon geschrieben hat - aus den Vernetzungsmitteln, die die Aushärtung (beide bei Raumtemperatur) bewirken.

    1-K Silikon härtet unter Einfluss von Luftfeuchtigkeit durch Abspaltung von Essigsäure und aminischen Verbindungen aus, 2-K Silikon dagegen durch gesonderte Zugabe einer zweiten Komponente, nämlich Kieselsäureester und zinnorganische Verbindungen.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Namensvetter,

    dass die Aquarien von Red Sea in vielen Fällen offensichtlich mängelhaft sind, hat sich hier in den vielen Beiträgen wohl deutlich gezeigt. Um außer den breiten Diskussionen, die andere sicherlich aufgeklärt und gewarnt haben, jetzt vermutlich aber nicht mehr viel Neuigkeiten bringen dürften, für dich wirklich etwas Handfestes zu erreichen, solltest du nun einen Anwalt beauftragen! Auf die guten Möglichkeiten des Produkthaftungsgesetzes habe ich dich hingewiesen. Eine anwaltschaftliche Vorberatung kostet nicht die Welt und muss man nicht scheuen. Nur der wird im Dschungel der Fristen, Förmlichkeiten, einschlägigen Urteilen und der Verfahrenswege den richtigen Weg finden, dir nachhaltig zu deinem Recht zu verhelfen.

    Hier dann zu gegebener Zeit über ein klares juristisches Ergebnis zu berichten, wäre wirklich sehr informativ.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Ralf,

    aus der Ferne und bei dieser Datenlage kann man eigentlich nur spekulieren. Das auf dem Boden liegen und sich später wieder erholen, würde ich ehestens als Sauerstoffmangel deuten.

    Wie funktioniert bei deinem Becken der Gasaustausch? Hast du einen Eiweißabschäumer und läuft der im Dauerbetrieb? Wie sind die Strömungsverhältnisse nahe des Bodengrundes? Welchen Bodengrund hast du und wie hoch ist der?

    Besorge dir auch einen Ammonium/Ammoniak-Test. Gesamtammonium sollte immer unter 0,1 mg liegen, bei höheren Werten niedrigere pH-Werte einstellen.

    Eine Vergiftung würde ich eher ausschließen, wenn sich der Fisch ohne Wasserwechsel oder sonstige starke Eingriffe erholt haben sollte.

    Die schnelle Erholung spricht auch gegen eine viröse- oder bakterielle Erkrankung.

    Gruß

    Bernd

    Da bei mir in nächster Zeit also auch die Anschaffung eines neuen pH-Messgeräts ansteht, wäre ich dankbar, wenn du deine Vergleichsergebnisse mitteilen würdest. Vielleicht kommt ja eine Empfehlung oder auch ein Abraten für ein bestimmtes Gerät heraus.

    Hallo Wolfgang,

    wie schon geschrieben, habe ich dieses Messgerät gekauft:https://www.amazon.de/ARKA-pH-Messge…1zcF9tdGY&psc=1

    Das Ding funktioniert perfekt. Es ist genauestens kalibriert, stimmt mit meinem Greisinger voll überein. Einfachst zu bedienen, kann in der Schutzhülle trocken aufbewahrt werden. Nachkalibrieren ist auch kein Problem; Pulver zur Herstellung von Kalibrierflüssigkeiten liegt bei.

    Bei diesem Preis kann man nichts falsch machen, wenn man nur Einzelmessungen durchführen möchte. Als Taschengerät natürlich nicht für einen Dauerbetrieb geeignet.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    danke euch. Tröpfchentests sind für mich zu umständlich, da ich manchmal an mehreren Stellen vergleichend messe, auf 0.01 pH Genauigkeit kommt es mir aber auch nicht an. Ich werde wohl einmal eines der vielen angebotenen einfachen Taschengeräte probieren und mit dem vermutlich noch eine Weile funktionierenden Greisinger vergleichen.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    ich verwende seit Jahren das pH-Messgerät GPH 014 von Greisinger, allerdings nicht im Dauergebrauch. Derzeit steht wieder einmal ein Wechsel der Elektrode an, die aber immer relativ teuer ist.

    Eigentlich mess ich nur noch von Zeit zu Zeit im Becken, da alles seit Jahren immer recht stabil läuft. Ich frage mich, ob ich dieses Gerät überhaupt noch benötige? Im Handel gibt es ja recht unterschiedliche Angebote, von 20 bis 200 €. Für gelegentliche Tests könnten wohl auch einfachere ausreichen.

    Über die Bedeutung des pH-Wertes muss ich hier jetzt nicht diskutieren, aber mich interessieren eure Erfahrungen mit den verschiedenen Alternativangeboten.

    Gruß

    Bernd

    Du wirst da wohl nichts machen können. Red Sea hat gemäß seiner AGBs gehandelt und Ersatz angeboten und dann ist es rechtlich gesehen abgefrühstückt. Dass man den Kunden damit im Regen stehen lässt, steht auf einem anderen Blatt. Ich sehe es mal ganz nüchtern: was sollen die anders machen? Wenn sie anfangen, Kunden die Schäden zu ersetzen und das die Runde macht, dann gute Nacht (für das Unternehmen). Lieber totschweigen und hoffen, dass es besser wird.

    Hallo Chris und Bernd,

    da kann man schon noch etwas machen. Gemäß § 823 BGB i.V. mit § 1 Produkthaftungsgesetz kann der Hersteller einer schadhaften Sache auch für Folgeschäden haften. Der Geschädigte muss nur nachweisen, dass die Folgeschäden von dem schadhaften Produkt verursacht wurden, was nicht sehr schwer sein dürfte.

    Der Hersteller muss seinerseits zumindest fahrlässig gehandelt haben, wovon man aufgrund der vielen Beschwerden auch ausgehen kann (zum Nachweis einschlägige Beschwerden in den Foren sammeln und dokumentieren). Aufgrund mehrerer Beschwerden muss er Kenntnis haben, dass die Verklebungen fehlerhaft sein könnten und die Produkte vor dem Verkauf darauf überprüfen.

    Die Verjährungsfrist beträgt hier drei Jahre.

    Sinnvoll in solchen Fällen ist immer die Einschaltung eines Rechtsanwaltes. Dessen Kosten trägt bei einem Rechtsstreit immer der Verlierer.

    Allerdings sollte man als Käufer, wenn man schon einmal mit einem Produkt Probleme hatte, bei der Ersatzlieferung auch unbedingt darauf achten, dass der Ersatz nicht die gleichen Mängel hat! Man weiß dann ja, wo mögliche Schwachstellen sein könnten.

    Gruß

    Bernd

    Sorry nochmals, für mich ein merkwürdiger Thread!

    Da wird über wohl mehrmalige Beckenwechsel und mit vermutlichem Halbwissen zu Garantiefragen spekuliert, aber warum und weshalb finde ich nirgends richtig erläutert.

    Wenn hier jemand über Probleme mit einem Händler berichten möchte, weil man glaubt, dies könne auch von allgemeinem Interesse sein, dann sollte man sich auch die Mühe machen, die Problematik zu beschreiben. Ein paar Andeutungen und ein Link zu einem Werbevideo auf Youtube, mit dem man sich selbst etwas zusammensuchen soll, empfinde ich als Zumutung!

    Nur Drohgebärde in einem privaten Streit? Dann wäre dies hier sicher der falsche Platz!

    Hallo,

    seit ca. 4 Wochen habe ich mir wegen der Zunahme von Glasrosen auch wieder einen Tangfeilenfisch zugelegt, lt. Verkäufer ein Wildfang. Er hat sich schnell eingelebt, frisst Frostfutter aller Art und pickt überall nach Futterresten, lässt alle Korallen völlig unbeachtet, aber bisher leider auch die Glasrosen. Da werde ich mich wohl doch noch nach ein paar Garnelen aus dem Wurdemanni-Komplex umschauen müssen.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    wer braucht dies tatsächlich? Vielleicht ein Profizüchter, ein "Normalo" wohl eher nicht.

    Ich muss regelmäßig in meinen Korallenbeständen "gärtnern", aber dies gehrt ganz einfach mit einer alten Gartenschere. Meist will man ja gar nicht den ganzen Korallenstock aus dem Becken nehmen; bei größeren Stück funktioniert es auch mit einem einfachen Eisensägeblatt.

    Gruß

    Bernd

    Chris hat eine 1.200 und dein Link geht auf die 12.000 :smiling_face:

    Ja Klaus, darum habe ich die letzte Null auch fett hervorgehoben.

    Da die stärkeren Modelle der gleichen Baureihe zumeist aber auch nur auf größeren Bauteilen basieren, vermute ich, dass da auch die Kühlung ähnlich ausgerichtet ist, zumal eine kleiner Ausgabe höchstwahrscheinlich keine größere Abwärme entwickelt.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    ich teile Ewald`s Empfehlungen. Feiner Sand wird gern weggespühlt. Außerdem entstehen darin auch oft anarobe Zonen, denn der grabende Tierbesatz wühlt nicht immer zuverlässig alle Bereiche durch. An manchen Stellen, die man bei gutem Korallenwuchs später gar nicht mehr richtig erreichen kann, wird dann im Lauf der Zeit gern Schwefelwasserstoff gebildet.

    Wenn du Magnetscheibenreiniger verwendest, werden feine Sandkörner gern beim Putzen miterfasst und die Scheiben zerkratzt!

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    bei derartigen Bakterienbelägen handelt es sich meist um Primärbesiedler, in mit totem Material neu besetzten Becken eigentlich nicht ungewöhnlich. Meist bilden sich da Aggregate, miteinander als Matten verbundene Mischungen von Bakterien - u.a. auch Cyanobakterien, die je nach Art auch nicht rotgefärbt sein müssen - und diversen Mikroalgen.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    ich vermute auch Aggregate aus Bakterien. Genau bestimmen könnte man sie nur mikroskopisch. Wie bei Cyanobakterien würde ich die Überzüge so oft wie möglich mit einem Pinsel ablösen und grobe Fetzen mit einem Netz herausfischen. Das Material auf dem sie sitzen, sieht mir optisch biologisch recht tot aus. Mit dem ständigen Abpinseln kannst du verhindern, dass die Bakterienmatten durch eventuelle Abgabe von Hemmstoffen die Ansiedlung anderer Organismen verhindern.

    Gruß

    Bernd