Beiträge von Bernd Koberstaedt

    Hallo,

    nach meinen Erfahrungen sind Caulastreas und Euphyllias im Riffbecken gemeinsam mit SPS nur dann gut haltbar, wenn man sie gelegentlich direkt zufüttert. Ansonsten degenerieren sie nach und nach.

    Den Euphyllias gebe ich mittels einer Saugpipette ein- bis zweimal wöchtlich etwas feineres Frostfutter, den Caulastreas einmal pro Woche - nachts, eine Std. nach dem Abschalten der Beleuchtung - feines Korallenfutter (z.B. Cyclop Eeze) in etwas Wasser verteilt einfach ins Becken.

    Gruß

    Bernd

    Hallo
    Das teucht da ist jeder Stecker beschriftet und da ich Rentner bin ist auch immer einer da der sich auskennt u meine urlaubsvertretung wohnt neben an und der weiß genau so bescheit wie ich
    Natürlich kann man das viel schöner Gestalten aber meine Wasserwerte
    Sind ok das Becken läuft prima und das ist doch die Hauptsache.
    LG Werner

    Hallo,

    genauso sehe ich es auch. Bei der technischen Ausrüstung kommt es primär auf die Funktion und nicht auf die Schönheit an.
    Meine gesamte Technik befindet sich auch in einem separaten Werkstattraum. Viele Geräte (Abschäumer, Kalkreaktor, Kalkrührer etc.) habe ich selbst gebastelt, auf Optik wurde da kein Wert gelegt.
    Dafür ist im Riffaquarium im Wohnraum kein einziges technisches Gerät zu sehen oder zu hören. Darauf kommt es mir an. Viele Aquarien verbreiten dagegen eher ein Laboratmosphäre im Raum, und dies finde ich wiederum nicht schön.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    ich glaube nicht, dass Fluconazol auch gegen Caulerpa hilft. Erfolgreich wird da eher die Kalkwassermethode sein, da sie den Caulerpas das essentiell nötige CO2 entzieht. Chemisch bringt sie im Becken nichts durcheinander, lediglich Ca wird (unschädlich) erhöht.
    Allerdings ist die Methode etwas mühsam und erfordert Ausdauer.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    man sollte - unabhängig von der Eignung der speziellen Weichkorallenart - zwischen den Möglichkeiten der Aquarianer und denen von Verkäufern im Handel unterscheiden. Ich kann gut nachvollziehen, dass ein Verkäufer das Risiko, egal ob groß oder klein, nicht eingehen möchte/ oder kann. Der Verkäufer hat keinen Einfluss auf die folgende sachgerechte Haltung. Geht etwas schief, kommt der Kunde und möchte Gewährleistung etc..

    Gruß

    Bernd

    Gutes Lebendgestein und sauberes Wasser ist sicherlich ein Garant für ein gut laufendes Aquarium. Aber leider auch fast schon eine Garantie irgendwelche Fieslinge einzuschleppen.

    Hallo Andi,

    woher nimmst du die "Erkenntnis" zu dieser Aussage. Sowohl ich als auch Freunde haben schon zigfach Becken mit Lebendgestein eingerichtet und keine "Fieslinge" eingeschleppt. Dafür habe ich natürlich "gutes" Lebendgestein verwendet, d.h. dieses auch auf unerwünschten Besatz kontrolliert. Es gibt bzw. gab bisher entsprechende Angebote z. B. mit vorgehälterten Steinen. Sicher sollte man in der Anfangszeit alles gut im Auge behalten.

    Gutes Lebendgestein ist porös. Es bietet damit bei kleinem Volumen viel Oberfläche, die für die die Dissimilation , also den Abbau organischer Stickstoffverbindungen bewerkstellenden Organismen als Siedlungsfläche notwendig ist. Bei "glatten" Materialien ist dies weit weniger der Fall.
    Eintragungen von "Schmodder", wie du es nennst, können hier allenfalls im oberflächigem Bereich erfolgen, sicher aber nicht in den tieferen Schichten. Diese Stoffe sind aber als Nährstoff für viele Mikroorganismen wichtig, werden hier bei ausgewogener Beckenbiologie schnell mineralisiert.

    In eher "sterilen" Becken kann kein wirklicher biologischer Nährstoffkreislauf entstehen. Da muss man dann mit allerlei technischem Aufwand und teuren Präparaten nachhelfen.

    Mein derzeitiges Hauptbecken steht nun über 15 Jahre, ohne dass irgendwo Abfallecken vorhanden sind. Es wird auch nur relativ schwach beströmt. Die Korallen müssen regelmäßig ausgelichtet werden. Das Becken steht in einem biologischen Gleichgewicht, und ich muss keine Dosierung mit Stickstoff-, Phosphat- oder sonstigen Mittelchen vornehmen, deren Einsatz oftmals einen Schuss nach hinten bewirkt.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    einige der hier geschriebenen Annahmen zum Zusammenhang zwischen Dekomaterial und Nährstoffkonzentrationen kann ich so nicht teilen, schon gar nicht, dass mit Lebendgestein eingerichtete Becken höhere Werte hätten. Die Nährstoffkonzentrationen hängen primär vom Input - also Fütterung und Fischbesatz - und vom Verbrauch (Korallenbesatz) sowie Austrag (Abschäumerleistung etc.) ab!
    In gut funktionierenden Aquarien entsteht ein Gleichgewicht zwischen In- und Output der Nährstoffe.

    Um den biologischen Abbau organischer Stickstoffeinträge ausreichend zu ermöglichen, bedarf es eines möglichst vielfältigen Mikrokosmoses (nicht nur Bakterien!) und geeigneter Siedlungsflächen für diese Organismen. Dafür ist nach meinen Erfahrungen Lebendgestein noch immer unerreicht.

    Dass zu möglichst wenig Dekooberfläche geraten wird, hängt mit den unbesiedelten Ansatzflächen für Primärsiedler wie Cyanobakterien oder Fadenalgen zusammen. Dieses Problem besteht bei allen toten Materialien, dagegen so gut wie nicht bei Lebendgestein.

    Becken mit viel Dekomaterial werden zudem oftmals recht fragwürdig gestaltet. Viele "künstlerische" Gebilde würden in ihrer Form im Meer nie Bestand haben. Auch wenn alles Geschmackssache ist, schafft der natürliche Wuchs der lebenden Korallen etc. mit Abstand die schönsten Formen. Unnötiges Dekorationsmaterial nimmt da den lebenden Elementen nur den Raum weg.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    leider findet man heute, egal ob in den Foren oder bei Facebook, nur noch wenige echte Hobbyaquarianer. Da tummeln sich eher irgendwelche Eintagsfliegen, die sich gerade ein Becken voll Schnickschnack gekauft haben und nun fragen, was sie damit anfangen sollen. Man hilft ja ansich gern, aber um immer die gleichen, oft eher einfälltigen Fragen zu beantworten, vergeht dann irgendwann auch die Lust. Oft wird es da nicht einmal mehr für nötig empfunden, auf Ratschläge zu antworten.

    Facebook ist für erfahrene Aquarianer eigentlich völlig uninteressant, es sei denn sie haben Werbeinteressen. Da die Aquaristik aber auch nicht jeden Tag neu erfunden wird, sind Themen für echte Fachdiskussionen inzwischen auch nicht mehr so zahlreich. Vieles ist schon zigmal gesagt bzw. geschrieben worden.

    Dann kommt auch noch hinzu, dass mehr oder weniger kenntnisreiche Fachleute gelegentlich unterschiedlich Meinungen oder Ansichten haben. Da geraten dann Diskussionen gern einmal in eine schiefe Richtung und manch einer scheut sich, seine abweichenden Erfahrungen gegenüber "Platzhirschen" zu artikulieren.

    Die "Hochblüte" der Foren scheint vorbei zu sein. Dies kann man eigentlich überall beobachten.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    dann hast du sicher kein reines Calciumhydroxid, sondern irgendein Mischprodukt erhalten. Der KH-Wert kann bei der Kalkwasserzugabe nur ganz beschränkt ansteigen, da dadurch keine Carbonat-Ionen direkt eingebracht werden. Allenfalls über dem Umweg des Gasaustausches mit der Umgebungsluft - bei starker Wasserbewegung - könnten durch CO2-Eintrag Hydrogencarbonate - im stark beschränkten Maß!!! - gebildet werden.

    Also, mit dem angeblichen Calciumhydroxid stimmt etwas nicht! Das ursprüngliche Produkt war ja in Ordnung. Kauf dir neues in einem ordentlichen Chemikalienhandel oder auch hier:https://www.amazon.de/s/?ie=UTF8&key…sl_2rd3hrv4qg_b

    Gruß

    Bernd

    Gibt mit der Zeit natürlich eine kleine Na-Anreicherung, die sollte aber im Vergleich zu der Ca Anreicherung unkritisch sein.

    Hallo Bernhard,

    warum sollte im Rahmen der Kalkwassermethode eine Erhöhung der Ca-Konzentration kritisch sein? Ich glaube, da hast du etwas missverstanden. Das einzige "Mini"-Problem ist der Umstand, dass das gelöste Calcium zu einem kleinen Teil als als Calciumcarbonat ausfallen kann und mögliche Kalkablagerungen in Pumpen gesäubert werden sollten.
    Während Calcium von den Korallen verbraucht wird, würde sich Na dagegen im Wasser anreichern und damit die Ionen-Balance unerwünscht verschieben.

    Gruß

    Bernd

    Den Abschäumer würde ich persönlich nicht abschalten. Bei einem CO2-Überschuss im Aquarium würde er kein zusätzliches CO2 eintragen.

    LG Burkhard

    Hallo,

    dies gilt nach meinen Erfahrungen aber nur, wenn noch ein Übersättigung besteht. Da gerade im Abschäumer ein besonders hoher Gasaustausch stattfindet, bewirkt er einen raschen Ausgleich; der pH-Wert sinkt schneller. Wenn schon, dann würde ich ihn nur nachts laufen lassen, weil dann schnell eine Tendenz zur CO2-Übersättigung entsteht.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    die Spurenelementversorgung hat keinen Einfluss. Da brauchst du nichts zu ändern. Die bisherige Calciumversorgung solltest du aber abstellen, denn es wird ja Ca mit dem Kalkwasser eingebracht. Die Konzentrationen werden ohnehin ansteigen, was aber keinen Schaden anrichtet. Lediglich die Geräte sollte man nach einiger Zeit auf Kalkablagerungen überprüfen und gegebenenfalls säubern.
    Wenn du das Kalkwasser in den Ablauf leitest, wird dir die Sonde zumindest am Anfang nicht die exakten pH-Werte anzeigen. Besser wäre es, das Kalkwasser nahe einer Strömungspumpe langsam einzuleiten. Nimm hierzu einen dünnen Schlauch. Damit ist die zulaufende Menge geringer und kann sich schneller verteilen. So gibt es für Korallen keine Probleme. Kalkkristalle gibt es dabei nicht, denn Ca wird ja nur in gelöster Form eingebracht.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Halbkanadier,

    grundsätzlich ist der Ansatz richtig - und bei starken Algenproblemen auch der einzig wirklich wirksame - die Algen durch ständigen Entzug des für sie lebenswichtigen CO2 zu bekämpfen. Allerdings muss dies auch "richtig" gemacht werden. Da sind mir bei dir und den dir erteilten Ratschlägen einige Schwachpunkte aufgefallen.

    Zunächst, anhand deiner Fotos bin ich mir recht sicher, dass es sich nicht um Cyanobakterien, sondern tatsächlich um eine Fadenalgenart handelt.

    Fadenalgen treten besonders gern bei sehr nährstoffarmen, sauerstoffreichen und Kohlendioxid gesättigten Wasserverhältnissen auf. Deshalb findet man sie häufig auch bei neueingerichteten Becken und bevorzugt in stark durchströmten Bereichen.

    Natürliche Fressfeinde wie Seeigel, Seehasen oder herbivore Fische können immer nur kleinere Algenbestände im Zaum halten. Es werden meist nur frische Kurztriebe gefressen, lange Fäden dagegen fast immer verschmäht. Ich habe vorbeugend immer Algenfresser im Becken; bei starker Ausbreitung sind sie aber wirkungslos.

    Somit verbleibt als sinnvolle Maßnahme tatsächlich nur ein sehr langfristiger Entzug von CO2; langfristig deshalb, weil wir immer nur CO2-Untersättigungen, nie aber ein völliges Fehlen von CO2 erreichen können. Zwischen der Umgebungsluft und dem Wasser findet immer ein - allerdings sehr langsamer - CO2-Austausch statt; also je nach Situation ein CO2-Eintrag oder auch ein Abgabe. Durch Atmung der Fische und nächtlicher CO2-Abgabe der Algen sowie bei höherem CO2-Gehalt der Luft wird dem Aquarienwasser ständig CO2 zugeführt. Erreichen wir allerdings eine dauerhafte Untersättigung, dann fehlt den Algen im Lauf der Zeit der nötige Kohlenstoff, aus dem sie im Rahmen der Photosynthese Kohlenhydrate (Bestandteil ihres Organismus) bilden können.

    Deine bisherigen Versuche hierzu waren offensichtlich nicht ausreichend!
    Irrtümlich war schon der Ratschlag, die Alkalinität anzuheben. Entgegen der immer wieder in den Foren anzutreffenden Auffassung bewirkt eine höhere Alkalinität nämlich keine frühere CO2-Untersättigung, umgekehrt ist es der Fall! Diese entsteht bei KH 5,5 bereits ab einem pH-Wert 8,2, bei KH 8 aber erst bei pH 8,35. Ein dauerhaft stark erhöhter pH-Wert ist aber nötig, um auch dauerhaft CO2-untersättigte Wasserverhältnisse zu erreichen.
    Durch die Verwendung von Atemkalk allein kann zwar der CO2-Eintrag aus der Luft etwas verringert werden. Dabei müsste aber die gesamte Luft für den Gasaustausch mit dem Wasser, also der an der Wasseroberfläche und vor allem der im Abschäumer, über Atemkalk laufen. Auch ist dieser Effekt viel zu gering, um eine ausreichende Wirkung zu erreichen.

    Wirklich erfolgreich ist daher eigentlich nur die sogenannte "Kalkwassermethode", bei der dauerhaft - ganz besonders wichtig vor allem auch nachts!!! - der pH-Wert bei etwa 8,6 - 8,8 gehalten wird. Dadurch entstehen wirklich dauerhaft CO2-untersättigte Verhältnisse ohne Erholungspausen für die Algen.

    Die Methode ist etwas umständlich und muss wirklich lange aufrecht erhalten werden, hilft dann aber auch zuverlässig.

    Wie ich dies mache, siehe hier:https://www.riffaquaristikforum.de/content/31-kal…lgen-und-andere

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    was spricht gegen groben Sand bzw. feineren Korallenkies der Körnung 3 - 5 mm? Den habe ich als dünne Schicht nun fast 20 Jahre unverändert und problemlos im Becken. Detritus entsteht ja immer, egal welcher Bodengrund verwendet wird. Als Restprodukt biologischer Abbauprozesse organischer Stoffe ist er ja völlig unproblematisch. Aufgrund besserer Durchströmung als feiner Sand besteht auch nicht die Gefahr der Bildung anerober Zonen und Stickstoff verarbeitende Bakterien finden hier den gewünschten Siedlungsraum.
    Dass Sand auf Dauer schneeweiß bleibt, ist ja eher unwahrscheinlich.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    ich habe an einen kleinen Stein eine Angelschnur angebunden, an den ich dann Salatblätter oder anders Grünzeug mit einem kleinen Gummi befestige. So kann ich das Grünfutter auf den Aquarienboden bringen ohne im Becken zu hantieren und neu eingesetzte Pflanzenfresser gehen da tatsächlich schneller daran.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    ich habe mir mittels einer Plexiglasscheibe und darauf montierten 24 V Axiallüftern eine seit Jahren bewährte Kühlung gebaut. In die Scheibe wurden mit einer Stichsäge entsprechend große Öffnungen gesägt und die Lüfter (gibt es bei Conrad preiswert und spitzwassergeschützt) mit Polymerkleber befestigt. Schräg auf die Wasseroberfläche gerichtet, kühlen diese einwandfrei. Die Zahl der Lüfter (bei mir zwei) kann man ja bedarfsgemäß bestimmen.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    grundsätzlich bin ich bei der Verwendung von Medikamenten eher ablehnend, insbesondere dann, wenn man damit wirklich nachhaltige Schäden anrichten kann. Hier bei Fluconazol sehe ich allerdings von der Substanz her keine wirklich relevanten Ablehnungsgründe, denn weder bei der Beckenbiologie noch bei der Umwelt (Wasserentsorgung) sehe ich da so gravierende Probleme wie etwa beim Antibiotikaeinsatz. Bevor ich mir das Mittel besorgen würde - ein hilfreicher Arzt ist sicher leicht aufzutreiben - kämen für mich aber zunächst herkömmliche Methoden zum Einsatz (etwa die Kalkwassermethode, die richtig und vor allem ausdauernd gemacht, auch zum Ziel führt). Wenn aber alles wirklich versagt, dann als ultima ratio. Ich selbst habe F. noch nicht verwendet (und weiß auch nicht, ob es tatsächlich immer so gut hilft), aber in anderen Fällen (z.B. bei Planarien) bevor alles den Bach hinunter geht, auch schon geeignete und unbedenkliche Medikamente eingesetzt.

    Gruß

    Bernd

    Woher hast Du denn diese Schlussfolgerung?
    Der Wirkstoff im Produkt ist rein grammnegativ und somit hat dieser kaum einen Effekt auf die ( für uns wichtige) Beckenbiologie.

    Gruß,
    Matthias

    Hallo Matthias,

    dass Fluconazol keine Wirkung auf Bakterien hat, ist wie geschrieben zutreffend, deine Erklärung allerdings nicht! Grampositiv oder gramnegativ ist eine Bezeichnung zur taxonomischen Einteilung von Bakterienarten (auf der Färbungsmöglichkeit beruhend), aber nicht von Wirkstoffen!!! Die im Aquarium besonders wichtigen Nitrifikationsbakterien sind gramnegativ.

    Die meist Riffbecken mit angestrebten gut gefärbten Korallen werden heute im - zugegeben engen - Bereich unter 0,1 mg/l PO4 aber über der Limitierungsgrenze gehalten, was bei sorgsamer Pflege auch möglich ist. Manchmal ist dies natürlich auch ein Ritt auf der Rasierklinge, aber höhere Konzentrationen bewirken einen verstärkten Wuchs von Zooxanthellen und damit eine Überdeckung der Farben-
    Natürlich gibt es auch Korallen mit anderen Ansprüchen.

    Gruß

    Bernd

    Danke, du hast recht. Es steht da tatsächlich in einer Tabelle, aber es ist trotzdem eine mehr als seltsame Angabe, denn in der nächsten Spalte steht "unproblematisch >0 - < 2 mg/l. In der Riffaquaristik sind sogar max. 0,09 mg/l - der natürliche Höchstwert - für die Korallenpflege üblich.
    Bei ausgesprochen hohen Konzentrationen besteht wohl auch eine erhöhte Gefahr der Cyanoplage.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Peter,

    um eine pH-Absenkung im Aquarium zu vermeiden, macht es Sinn, den Auslauf des Kalkreaktors über eine kleine zusätzliche Menge Calciumcarbonat laufen zu lassen. Damit lässt sich der unvermeidlichen CO2-Überschuss im Auslaufwasser senken.
    Ansonsten beruhen niedrige pH-Werte im Aquarium oft auf einer hohen CO2-Konzentration in der Raumluft.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    ich verzichte schon seit Jahren auf jegliche Spurenelement Zugaben, kontrolliere lediglich Salinität, Alkalinität und Calciumkonzentration, mache aber regelmäßig alle zwei Wochen einen 5%igen Wasserwechsel und alles steht bestens.
    Versuche mit entspechenden Spurenelementmischungen noch mehr Farben heraus zu kitzeln, haben allenfalls kleinste Nuancen bewirkt. Da bringen Röhrenwechsel in vernünftigen Abständen weit mehr.

    Über die genauen Funktionen, sinnvollen Konzentrationen und in einigen Bereichen auch Grenzwerte hinsichtlich toxischer Wirkungen vieler Spurenelemente gibt es noch reichlich Unklarheiten. Auch werden wohl die Ansprüche unserer Pfleglinge nicht einheitlich sein.
    Als vernünftigen Anhaltspunkt sehe ich da die durchschnittlichen natürlichen Wasserwerte, und diese werden von den meisten hochwertigen Salzmischungen recht gut abgebildet. Insofern reichen mir die Wasserwechsel völlig aus; selbst mögliche Abweichungen durch "Entmischungen"(?) werden da offenbar ausreichend ausgeglichen.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Klaus,

    deine Auffassung, dass das klassische Buch ein Auslaufmodell ist, teile ich nicht. Sicher findet man dort sehr wertvolle Einzelinformationen, aber sicher nicht in Zehntelsekunden 200 Seiten.
    Recherchen können auch hier recht zweitraubend sein, man muss überhaupt erst einmal wissen wonach man sucht und dann vor allem Unsinn von belegten Fakten trennen. Gerade da haben aber besonders Einsteiger Probleme!!!
    Während gute Fachbücher meist genau auf bestimmte Bereiche zugeschnitten sind und ein zusammenhängendes Gesamtkonzept bieten, findet man im Netz und in den Foren vor allem bruchstückhafte Einzelinformationen. Ohne solide Grundkenntnisse ist es nur schwer möglich, oft widersprüchliche Einzelmeinungen, sachlich falsche Behauptungen und bestellte oder gefärbte Werbeaussagen von soliden Informationen zu trennen.
    Belastbare Grundkenntnisse wird man sich da nur schwer erarbeiten können; gute Fachbücher haben auch weiterhin ihre Berechtigung. Dass viele Leute zu faul sind, sich damit richtig in die Materie einzulesen, steht auf einem anderen Blatt.
    Nebenbei, auch das E-Book hat - entgegen häufig genannter Erwartungen - das gebundene Buch nicht verdrängen können.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Hans-Werner,

    natürlich hast du recht und hat sich in der Meeresaquarisik enorm viel entwickelt. Heute sind viele Sachen Realität, von denen wir damals nur träumen konnten. Aber es haben sich - auf das Ausgangsthema bezogen - eben auch einige Entwicklungen vollzogen, die auch negative Veränderungen mit sich gebracht haben. Diese zu benennen und zu diskutieren, hat nichts mit "German Angst" zu tun; es ist eher ein Versuch einer Analyse und Standortbestimmung.

    Geändert hat sich meiner Meinung nach vor allem die Struktur der Aquarianer. Zu den wirklich an den Tieren und ihren Lebensweisen Interessierten, deren Zahl vermutlich ähnlich begrenzt geblieben ist, kommt heute eine Vielzahl von "Eintagsfliegen". Man sieht irgendwo ein schönes Riffbecken, möchte dies sofort auch haben, ist oft auch bereit ordentlich Geld in die Hand zu nehmen, möchte aber möglichst wenig zeitlichen Aufwand dafür investieren. Daher wird vor allem nach Automatisation aller Handgriffe, nach Komplettsystemen und ganz besonders nach Kurzinformationen im Netz gesucht. Für Beobachtung der Tiere und des ganzen Beckens bleibt keine Zeit, für eine Beschäftigung mit der komplexen Materie schon gar nicht. Nach kurzer Zeit, vor allem wenn dann die ersten Probleme auftreten, ist es mit dem Interesse schnell vorbei. Man wendet sich wieder anderen Dingen zu.

    Ich schreibe ja vor allem im Nachbarforum und treffe da inzwischen nur noch auf ein paar "echte" Aquarianer, die dann immer wieder versuchen, Neueinsteiger wenigstens von den schlimmsten Anfängerfehlern zu bewahren. Da kommen immer wieder dieselben Fragen, die einen erschreckenden Mangel an einfachstem Grundwissen zeigen, selten ein paar Rückmeldungen oder gar ein Dankeschön, und nach einiger Zeiten liest man dann von diesen Leuten erst wieder unter "ich biete".

    Von diesen Eintagsfliegen kann eine "Aquarienindustrie" sicher ganz gut leben, eine Fachzeitschrift wohl eher nicht. Auch die Blütezeit der Foren scheint mir vorbei. Man glaubt bei Facebook, bei mehr oder weniger qualifizierten Verkäufern oder in bunten Werbeprospekten die gewünschten Halbinformationen mit noch weniger Aufwand finden zu können.

    Ich sehe diese Beobachtung nicht als "German Angst" und bin auch nicht allzu pessimistisch. Solange das Geld noch locker sitzt und die Wirtschaft brummt, wird auch die kommerzielle Seite unseres Hobbys boomen. Von dieser Entwicklung profitieren auch die echten Meeresaquarianer durch ein breites Angebot. Allerdings sollten wir uns nichts vormachen: Viel Neues hat es in der letzten Zeit nun auch nicht mehr gegeben. Die Nachzucht bei Korallen und Garnelen hat sich zwar etabliert, bei Fischen und anderem Getier bleibt noch Luft nach oben, in der Technik bedarf es inzwischen offensichtlich mehr Spielereien als echter Innovationen, um Bedürfnisse immer wieder neu zu erwecken.

    Ich finde die Entwicklung schade, aber nicht zu ändern. Wie es weiter geht? Vorhersagen sind bekanntlich schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    ich sehe zu früher schon einen deutlichen Unterschied, wobei ich unter "früher" einen weit längeren Zeitraum als 10 oder 15 Jahre verstehe.
    Zu meinen Einstiegszeiten am Anfang der 70er Jahre waren Meerwasseraquarianer tatsächlich vor allem an der Biologie, sprich an die Fischen und Niederen Tieren speziell interessierte Leute. Die meisten von ihnen kamen aus der Süßwasseraquaristik und begannen mehr auf experimenteller Basis sie besonders interessierende Tiere auch im Meerwasseraquarium zu halte. Vieles kam aus dem Mittelmeer, für Leute in der DDR notgedrungen meist nur aus der Ostsee oder dem Schwarzen Meer. Dann kamen nach und nach auch die ersten Exporte aus den Tropen, für mich z.B. über Tagis-Aquarium in Dreieich.

    Informationensquellen waren wenige Fachbücher und rudimentäre Beiträge in Aquarienzeitschriften (DATZ und ATZ), hinsichtlich der Haltung Niederer Tiere vor allem die beiden Werke von Wilkens.

    Man musste und wollte sich also viel erarbeiten, was zwangsläufig das Hobby auf wirklich Interessierte beschränkte.
    Heute, besonders gefördert durch das Internet, ist die Meeresaquaristik tatsächlich vielfach ein kurzlebiges Dekoelement für flüchtig Interessierte, die sich weitgehend aus Werbeanzeigen und dem Netz informieren und natürlich ein großer kommerzieller Faktor. Dies bringt große Veränderungen, aber auch Weiterentwicklungen postiver wie negativer Art mit sich.

    Der Personenkreis hat sich damit erheblich verändert, aber auch vergrößert; ebenso die Möglichkeiten. Dies kann man beklagen oder auch nicht. Zeiten ändern sich.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Norbert,

    das Problem mit den Algen scheinst du ja nun "biologisch" in den Griff zu bekommen, aber eine Anmerkung grundsätzlicher Arte habe ich da noch: Nach meinen langen Erfahrungen bekommt man Algenplagen aller Art (natürlich nur wirkliche Algen) immer mit der langfristigen Herstellung CO2-untersättigter Verhältnisse in den Griff. Dies gilt selbst für die gefürchteten Bryopsis. Man muss da nur einen langen Atem haben und sorgfältig agieren. Chris hat da ja auch schon darauf hingewiesen.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    die Geschichte mit dem Magnesium gegen Bryopsis ist wirklich ein alter Hut. Bei den meisten Leuten - einschließlich bei mir - hat es nie geklappt, schon gar nicht bei Kugelalgen! Erfolgreich war da eher die Kalkwassermethode, vorausgesetzt man hält die etwas mühevolle Prozedur wirklich lange genug durch und macht ales richtig.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    Gelbschwanzdemoisellen o.ä. sind sehr attraktive und pflegeleichte Fische. Als Letzte eingesetzt machen sie abolut keine Probleme, aber auch sonst ist ihre Aggressivität gegenüber neuen Fischen nur von kurzer Dauer und - bei genügend Versteckmöglichkeiten - für die Neuen kein großes Problem. Ich würde sie unbedingt mit einsetzen.

    Und ja, einen Unterbesatz kann es auch im Hinblick auf die Versorgung von Korallen mit Nährstoffen geben; der Überbesatz äußert sich dagegen bei übermäßiger Fütterung mit zu hoher Wasserbelastung. Daher ist auch die Anzahl der Fische nicht unbedingt das Kriterium, sondern deren Größe und Stoffwechselaktivität.

    Gruß

    Bernd

    Ja, Hans-Werner, nun - wenn wir also doch weiter diskutieren wollen - bezüglich einer herausragenden Bedeutung des Phosphates sind wir uns einig, aber unklar bleibt für mich, ob es letztlich der bzw. der alleinige entscheidende Auslöser ist, und fragwürdig bleibt für mich vor allem deine in meinen Augen zumindest zu generalisierende Schichtungstheorie.

    Ich sehe da weiter viele Fragen und Widersprüche:
    Setzen sich die Cyanos tatsächlich auf höhere Algen wegen möglicher (?) Abgabe von Nährstoffen fest, wenn im Wasser doch so viel N + P vorhanden sein muss, dass diese Algen gedeihen?
    Sind es wirklich die Phosphatquellen der Bruchkanten von Korallen, die Cyanos zum Andocken bringen, wenn es im Meerwasser zwar geringe, aber nie limitierte und im Aquariumwasser oft sogar höhere gelöste Phosphorangebote gibt oder ist es eben doch nur der von Konkurrenten freie Siedlungsraum?
    Warum sollen artspezifische Faktoren unbedeutend sein?
    Warum führen einerseits Überdüngungen zu Massenvermehrungen und andererseits Phosphorlimitierungen? Zwar ließe sich dies tatsächlich noch mit Sprungschichten erläutern, aber gerade am Bodensee haben sie sich erheblich verringert (stärkere Durchmischung in den letzten Jahren, gleichmäßige Sauerstoffkonzentrationen). Warum führen die vermuteten günstigen Bedingungen in den Aquarien nur manchmal zu Cyanoplagen, sind entsprechend fördernde Bedingungen bei der großen Zahl derAquarien, darunter auch mehr oder weniger schlecht gepflegte, doch vermutlich weit häufiger als tatsächlich auftretende Cyanoprobleme? Spricht da nicht vieles dafür, dass auch noch andere Faktoren (Temperatur, Licht etc.) mitwirken?
    Warum gibt es keine Hinweise, dass die - meist von eher erfahrenen Aquarianern betriebenen - Zeolithbecken, bei denen ja ein chronischer Phosphormangel vorliegen dürfte, besonders oft betroffen sind?
    Sind nicht auch Beleuchtungsverhältnisse (siehe Beitrag Joe) mitwirkend?

    Vom Zürichsee wird berichtet, dass dort Ende des 19.Jahrhunderts erstmal "Burgunderblutalgen" beobachtet wurden. Ihr Höhepunkt lag dann in den 40erJahren des letzten Jahrhunderts, in der Mitte der 60er Jahre - genau zur Spitzenzeit der Überdüngung - verschwanden sie aber und nun treten sie wieder auf. Deren Auftreten und jahreszeitlicher Zyklus wird primär mit dem Temperaturverlauf, nicht aber Phosphor in Verbindung gebracht.

    Und nochmals zum Bodensee: Entgegen deiner Annahme gibt es vom Bodensee sehr wohl Untersuchungsergebnisse bezüglich Planktothrix. Das Institut für Seenforschung der Landesanstalt für Umwelt, Messung und Naturschutz B.W. führt in zweiwöchigen Abständen ein Monitoring des Planktonpools durch und hat Planktothrix bestimmt.

    Bleibt also zu beobachten, können wir - im wesentlichen - mit der Vermeidung extrem armer Phosphatverhältnisse Cyanoplagen zuverlässig bekämpfen?

    Gruß

    Bernd

    Hans-Werner, zum richtigen Interpretieren von Gelesenem gehört auch, dass man auf den Zeitpunkt der Entstehung achtet!

    Ich habe es weder nötig noch will ich den Forum-Lesern etwas "weis machen" . Hierzu nur beispielsweise einen von vielen aktuellen Berichten dazu:http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.bodense…516996f5e7.html

    Im übrigen erspare ich mir dir gegenüber weitere Kommentierungen. Die Forum-Leser können, wenn sie aufmerksam lesen, sicher ihre eigene Bewertung treffen.

    Hallo Hans-Werner,

    dann solltest du die Quelle aber richtig lesen und nicht einzelne Faktoren, bezogen auch nur auf eine Art, auf alle Bereiche - vom Ammersee über Riffgebiete bis zum Aquarium - auf deine Gesamtthese übertragen.
    Dass die unterschiedlichen Arten auch ganz unterschiedlichen Wachstumsfaktoren unterliegen, zeigt Wolfgang´s Quelle genau wie die von mir genannten. Jeder interessierte Leser kann sich ja selbst sein Bild machen.

    Da Diskussionen mit gegensätzlichen Ansichten hier bekanntlich selten auf Akzeptanz stoßen, macht es wirklich Sinn, ein Ende zu finden.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Hans-Werner,

    deine These in Ehren, ich halte sie für viel zu weit hergeholt und kann gar nicht nachvollziehen, auf welche Quellenlage du diese beziehst. Mir scheint, dass sie wohl vor allem auf deinen eigenen Überflegungen beruht. In den einschlägigen wissenschaftlichen Publikationen die ich gelesen habe, tauchen Fragen der Schichtungen allenfalls am Rand im Zusammenhang mit unbewegten Binnengewässern auf. Bei Untersuchungen zu marinen Cyanobakterien spielen sie gar keine Rolle und in mir vorliegenden Arbeiten zu den Steuermechanismen der Wachstumsdynamik (Dissertation Wiedner und Dipl.Arbeit Jan Schrübbers) werden ganz andere Faktoren untersucht und bestimmt.

    Auch die Ergebnisse der Gewässerüberwachung im Bodensee widersprechen völlig deiner Annahmen. Demnach ist dort nämlich aktuell genau das Gegenteil von Schichtungen eingetreten! Während in den 80er Jahren Vollzirkulationen längere Zeit ausgeblieben sind und in deren Folge die Sauerstoffkonzentrationen in tiefen Bereichen erheblich absanken, können nun aufgrund besserer Durchmischungen stabile O2-Werte dauerhaft gemessen werden. Dagegen haben limitierte Phosphorkonzentrationen zu einem starken Rückgang des Phytoplanktons und damit zu einer Erhöhung der Lichtintensität geführt, was nunmehr das Aufkommen von Planktothrix begünstigt.

    Wiedner hat aufgezeigt, wie unterschiedlichen Faktoren die Wachstumsbedingungen verschiedener Arten (die bei dir ja angeblich gar keine Rolle spielen) steuern. Demnach begünstigen niedrige Nitrat-und Ammoniakkonzentrationen im Frühjahr N2-Fixierer (Nostocales), während diese im Sommer aufgrund limitierender Phosphorangebote und Lichtintensität durch Limnothrix und Planktothrix verdrängt werden. Infolge durch Eigenabschattung zurückgehender Lichtintensität dominieren dann Planktothrix; an windexponierten Stellen (damit weniger stille Wasserzonen mit Schichtungen ) besonders, weil es dort zu Sedimentdurchmischungen kommt, die Phosphor-und Stickstoffimpulse geben. Limnothrix überwiegen dagegen in Bereichen mit weniger Nährstoffimpulsen.

    Schrübbers, der neben taxonomischen Fragen insbesondere das Wachstumsverhalten von Oscillatoriales untersucht hat, konzentriert sich auf die Photonenflussdichte, auf pH-Werte, Salinität, Vitamin B-Bedarf, Verwertung anorganischen Stickstoffs und Fähigkeiten zur Stickstofffixierung.

    Hans-Werner, deine besondere fachliche Kompetenz im Bereich der Meeresaquaristik ist für völlig unbestritten und wird von mir hoch geschätzt, aber in Fragen der Bakteriologie oder Molekularbiologie gibt es für uns beide sicher Grenzen.
    Und was die Frage der Primärbesiedler betrifft, die Besiedlung eines Substrates (hier beschädigte Korallenspitzen) erfolgt im Rahmen der organismischen Sukzession, d.h. infolge der damit verbundenen fortlaufenden chemischen oder strukturellen Veränderungen in einer zeitlichen Abfolge der verschiedenen siedelnden Organismen. Diejenigen Organismen, die am Anfang dieser Kette stehen, werden als Primärbesiedler definiert und dies sind Cyanobakterien nun schon seit Beginn der Evolution.

    Gruß

    Bernd