Beiträge von Stefan C.

    Zitat

    noch einmal etwas zum Thema Tunze, ich möchte ja nicht Meckern aber @Stefan wie viele von deinen Pumpen sind ständig in Richtung Tunze unterwegs? Ich kenne das leider auch und bin eigentlich mit dem Thema Tunze durch.


    Hallo Stefan,
    zum Preis der Masterstreams kann und darf sich Tunze keine Aussetzer mehr erlauben. Zudem sie mit den Pumpen neue Marktsegmente erschliessen wollen und sie sich der Markentreue der zukünftigen Kunden im Reklamationsfall nicht allzu lange sicher sein dürfen.
    20-80tsd Ltr. für die kleine, 30-110tsd Ltr. die mittlere, 50-150tsd Ltr. die große: die Pumpenleistungen läßt sich Tunze gut versilbern.
    Vor 4 Jahren hatte Sander derartiges auf der Interzoo präsentiert. Das stammte aber schlußendlich wohl von Schunk; gehört hat man davon leider nichts mehr.

    Ich kanns fast nicht glauben, aber seit einem halben Jahr bin ich von wechselseitigem Pumpenversand nach und von Tunze verschont. Scheints tut sich qualitativ was in die richtige Richtung? Da kann ich auf einen repräsentativen Querschnitt von 35 betriebenen Pumpen der Marke verweisen.

    Da bin ich mit Herstellern, welche ihren Reklamationsservice je nach Tageslaune betreiben, schon länger durch. :ylol

    Zitat

    also ich würde die Abyzz nicht als reine Förderpumpe bezeichnen


    ja was ist es dann? repektable Leistungskurven und Förderhöhen weisen aber wohl auf einen bevorzugten Einsatz zur Wasserförderung hin; dass die Leistung variabel via Steuerung geregelt werden kann, steht auf einem anderen Papier.
    Ich spiele aber tatsächlich länger mit dem Gedanken, mir 2 der 420er Serie zuzulegen.
    Manko: ich möchte einfach Pumpen, die an einer Steckdose betrieben werden und nicht alle Daumenlang Updates wie bei Rechenknechten nötig sind/aufgespielt werden. Dafür bin ich dann doch nicht die Klientel. :winking_face:

    Hallo Torsten,
    ich denke eher in Anwendungen für größere homesize Becken von 3-8m³, denn da ist die kleinere der drei Masterstreams bestens geeignet. Ich hätte wetten können, das die Pumpe von dir (nun mit Namen? ) bildlich im Thread auftaucht.
    Tja, der Verbau in öffentl. Aquas unterscheidet sich aber leider doch etwas vom Heimgebrauch;
    gibts denn deine Pumpe für Normalos käuflich zu erwerben? bisher habe ich immer nur gelesen, dass bei Einsatz der Pumpe das Wasser schlagartig aus einem Becken verschwunden ist, ...sie sei zu teuer, ...nur für öffentl. Aquas usw. ; markige Worte, die z.B. mir leider nicht weiter helfen. Tunzes Pumpen sind in absehbarer Zeit jedenfalls zu 100% verfügbar.
    Ich halte für große Becken nach wie vor die 0m WS-Pumpen für Srömungserzeugung als hervorragend geeignet (eben auch deine Pumpe, die schlagartig Becken entleert :grinning_squinting_face: ).
    Förderpumpen, -seien selbst die energiesparendsten auch in CL's verbaut-, haben immer das Manko schlechter Wartbarkeit. Leider habe ich auch schon zig abgerissene Pumpenköpfe auf angeblich unkaputtbaren Achsen hinter mir, -mit ein Grund, auf externe Pumpen, -wo es praktikabel ist-, zu verzichten.
    Von zugewachsenen Rohrleitungen gar nicht zu reden; hatte erst kürzlich ein DN50 Rohr, das nach 10 Jahren nur mehr stellenweise 2cm Durchlass aufwies. Förderseitig bewerkstelligte eine 25m³ Pumpe mit Faserfänger den nötigen Druck.
    Darum muß ich auch schmunzeln, wenn ich die expliziten Pläne der Verrohrungen , Pumpen, Hahnen bei Beckenplanungen sehe, dazu der Glaubenskrieg von verbauten Winkeln oder Bögen ausgefochten wird. Ich weiss, wie das Material nach Jahren von innen aussieht und der Durchfluss ausgebremst wird.

    Von daher kann ich Boris Entscheidung zur Strömungserzeugung nur unterstützen.
    Und ja, auch die Masterstreams lassen sich regeln :yidee

    Zitat

    Für die Strömung wird wohl die neue Masterstream von Tunze zum Einsatz kommen.


    Hai,
    kommt drauf an, wann das Becken stehen soll.
    Meine vor Monaten vorbestellten Masterstreams verzögern sich ein ums andere Mal. Erst heute habe ich die Nachricht erhalten, dass die Lieferung wohl erst zum Jahresende zu erwarten ist.
    Das Déjà-vu der Vertröstungen greift in der Branche mittlerweile frappierend um sich.

    @Hergo,
    Masterstream hat mit herkömmlichen Streams als Spielzeug wenig gemeinsam ; eine stromsparendere und voluminös -effektivere Wasserbewegung auf ! 0m FH ! als mit Masterstreams gibt es nicht mehr.


    Edit: verfl..Rechtschreibfehler heute :face_with_rolling_eyes:

    kurz und knapp,
    zu 100% Lyngbia;
    da es fadenartige Cyanos sind, haben sie auch den typischen gekammerten Zellaufbau unter dem Mikroskop.

    Nach meiner Erfahrung ist diese Cyanoart eigentlich immer Folgeerscheinung eines Crashs der Beckenbiologie.
    chemische Bekämpfungsmaßnahmen verlängern die Plagenphase.
    Wasserwechsel auf unbedingtes Mindestmaß herunterschrauben und alle Tröpfeleien einstellen.

    ....und aussitzen (kann von wenigen Wochen bis mehreren Monaten dauern).

    Zitat

    Original von Andrzej
    Es sind also SKIMZ Abschäumer, die in Deutschland unter der Marke "NYOS" verkauft werden?

    so wie ich das sehe, bezieht sich das ® nur auf den Namen, (Schriftzug) 'Nyos' ; was für Waren und Dienstleistungen unter diesem Namen in D vertrieben werden, ist egal...
    Edit:
    ...solange internationale Marken-und Schutzrechte damit nicht verletzt werden. (wichtiger Zusatz)

    am Markt gibt es die 'neuen' Schäumer aber wirklich schon länger. Eben unter dem Namen Skim Z erfreuen sie sich in Asien großer Beliebtheit. Auch dort weiss man im Gegensatz zu hier landläufig vorherrschender Meinung Qualität durchaus zu schätzen.

    das Forum ist nicht der Horizont aller Weisheiten;
    ich persönlich kenne einen Vorfall eines geplatzten Beckens Grund Estrichsackung und einen Vorfall eines durchbrochenen Bodens (Fellboden) samt Beckentieferlegung.

    Mein ältestes Becken mit geschätzen 1400kg steht an tragender Wand auf Estrich mit Fussbodenheizung; Grund diverser (ungewollter) Wasseraustritte habe ich im Keller an der Decke unter dem Becken einen 4m langen Riss vor 5 Jahren entdeckt, welcher sich (zum Glück) nicht verändert.

    ganz ehrlich:
    auf teures Parkett würde ich NIEMALS ein Becken aufstellen.

    hab grade nochmal nachgesehen...
    doch ja, ich hatte geschrieben, dass ich die Läufer vor dem Bad aus den Pumpen nehme :face_with_rolling_eyes: ;
    Warum sollten die Pumpen im Bad laufen? Wenn der Läufer nicht in der Buchse steckt, wird der Spülraum hinter dem Läufer auch sauber.

    Das ich die Läufer aus den Pumpen nehme, ist eine Angewohnheit geworden.
    Zur normalen Pumpenreinigung verwende ich Natriumhypochlorit oder Chlor.
    Das putzt sämtliche Organik vom Plastik. Es ist aber nach mehreren Anwendungen schon vorgekommen, das sich bei mancher Pumpe schon der Propeller vom Läufer löste, da die PP-Achse spröde wurde. Seitdem nehme ich die Läufergruppe immer aus den Pumpen.

    zur Essigessenz:...mir dauert das zu lange und Salzsäure ist bei weitem billiger.
    Die Organik schafft Essig und -Essenz aber genauso wenig vom Plastik wie Salzsäure, sondern weicht sie nur an.

    zuhilf zuhilf :face_with_tongue: :face_with_tongue:

    Zitat

    Hat die den gekillt ? Oder "schläft" der nur ?


    ...aus die Maus, Ende Nordmende... :loudly_crying_face:

    Zitat

    Das ist einer der Gründe, warum mir die Putzerlippies nicht mehr ins Becken kommen. Die nerven irgendwann den kompletten Besatz, weil ihnen langweilig ist


    Gegenbeispiel: Ich habe in einem Becken einen Borstenzahn, welcher als einzigster Fisch in all meinen Becken (neben anderen Borstenzahns) über und über schneeweiss mit Pünktchen übersät war. Garnelen brachten keinen Erfolg, an der Ernährung war nichts zu verbessern. 5 Monate sah ich mir das Trauerspiel an, dann wurde wieder ein Labroides eingesetzt. Binnen 2 Wochen war der Fisch wieder blitzsauber.

    Am Rande: es spricht bei Putzern auch nichts gegen Paarhaltung; sind sie viel mit sich selbst beschäftigt. Hilft aber nur in großen Becken.

    Hallo Hans-Werner,
    das Wort 'Bio' ist ein oftmals irreführender Begriff.
    Hier ein Auszug aus Wiki über Biopolymere:


    Edit:
    meine letzte Verlinkung der Untersuchung aus Taiwan über erdöl basierte Polymere ist insofern interessant bzgl. der Inhaltstoffe sowie Toxizität, denn (Poly)Ethylen, (Poly)Propylen und (Poly)Styrol verhalten sich eigentlich neutral.

    Hai,

    Zitat

    Ich erwarte nach längerem Einsatz ähnliche Probleme wie sie sehr häufig bei reiner Kohlenstoffzugabe entstehen.


    nichts anderes ist es. solid vodka dosing , wobei der Vodka gegen Methanol-Extrakte auszutauschen ist.
    Die polymeren Trägermaterialien sind wohl praktisch, aber auch problembehaftet. Grund der vielen Kunststoffarten sind Risiken und Nebenwirkungen bei aquaristischer Verwendung wohl nur unzureichend ausgelotet.
    Intention des Ganzen war ursprünglich wohl kaum, die Pellets in der Aquaristik zu verwenden, sondern die verschiedenen Granulate und Graduierungen sind ganz einfach die praktikabelste Transportform des Rohstoffs für die Kunststoffindustrie.
    Da dümpelt schon einiges in den Weltmeeren davon herum. Fatal für Umwelt und Tiere. Eine Untersuchung der Pellets. ...immerhin vor 10 Jahren :face_with_rolling_eyes:

    Edit: der Form der Pellets (ob Drops oder Marshmellow) nun Relevanz für aquaristischen Einsatz anzudichten, ist die altbekannte Bauernfängerei; ...neben den hübschen Verpackungen natürlich :ylol

    Wolfgang,
    ich nehme morgens Tabletten dagegen :winking_face: , wenn ich es nicht immer wieder vergessen würde, sie zu nehmen :O

    Dirk,
    200ml auf 2,5Ltr Wasser; ich weiss, die Konzentration ist heftig, ich hatte aber in all den Jahren noch nie Schäden an den Geräten. Brille, Handschuhe sind beim Hantieren obligatorisch!
    und Vorsicht vor den aufsteigenden Dämpfen, ....zwicken in der Nase :winking_face: .Die Pumpe kann gut 1 Tag im Bad liegenbleiben, dann weichen die organischen Beläge auch gut an.
    Ich nehme die Läufer aus den Pumpen; die sind meist sauber und lassen sich auch unter normalem Wasser gut reinigen.

    Wenn du nur organische Verunreinigungen hast, -Algen etc, tut es ein normales Bad in Wasser mit Chlorgranulat auch.
    Danach sehen die Pumpen aus wie neu.

    da habe ich noch einen bei mir eingemerkten Artikel von einem gewissen 'Grumpyreefer'.
    OK, seine Wasserwerte mit 1.0mg PO4 und 25mg NO3 und die Bilder des Beckens passen nicht unbedingt zusammen, aber der Pelletseinsatz ist gut beschrieben...

    Hallo,
    mag es am anziehenden Plastik vom Pumpenhersteller liegen, oder den Wasserwerten ?
    nach 4 Monaten Einsatz hielt die 30tsd.er Pumpe bereits ohne Gegenmagnet an der Scheibe. Quasi festgewachsen. :] ...andere bekleben die Pumpen mit Sand und Steinchen :face_with_tongue:
    Ich habe sie nun erst einmal von der Wand gebrochen und in verdünnte Salzsäure eingelegt, denn wirklich Wasser pumpte die nicht mehr...

    Zitat

    ich gehe davon aus, das ein Anfänger(meiner Meinung nach alle unter 2...3 Jahren Meerwassererfahrung) schwerlich den Nutzen oder Erfolg eines neuen Mittelchen abschätzen und beurteilen kann.


    uiiiii :winking_face_with_tongue: ,
    ich denke, eine solche Aussage lässt sich leicht falsifizieren.
    wer ist denn Anfänger? Ich habe nun meine 11 Jahre MW-'Erfahrung' hinter mir und mache ab und zu Fehler, die mir zu Beginn meiner Karriere nie passiert wären.

    Vieles an Mitteln und Zutaten läßt sich in der MW-Aquaristik mystifizieren; und längst ist nicht alles so elitär, wie mancher glaubt.
    Nur weil das Produkt aus Amerika stammt, will das lange noch nicht heissen, dass es das bei uns nicht auch gibt. Es war eben hier nur noch niemand so schlau, das für diesen Zweck nett zu verpacken und zu vermarkten :winking_face:

    Zitat

    Von Einsiedlern kann ich eigentlich nur abraten. Nennenswert was vertilgt haben die bei mir (glaub ich) nicht ....


    stimmt,
    das wollte ich eigenlich in meinem ersten post bemerken.
    zudem räumen sie in erster Linie nur die Schnecken aus ihren Häusern.
    m.M. haben sie in einzufahrenden Becken nichts verloren. Es sind Restevertilger, später gut in eingefahrenen Becken zu gebrauchen.

    Zitat

    Original von IngridR


    Ja.

    Wenn du im Moment mein Becken sehen würdest, wolltest du garantiert nicht mit mir tauschen: Cyanoteppiche, stellenweise Dinos, Heerscharen von Turbellarien ... und ich liebe es immer noch. :grinning_squinting_face:

    Solchen Herausforderungen muss man sich stellen. ...

    Grüße
    Ingrid


    @Ingrid,
    eine Einstellung, die von mir sein könnte :thup

    Britta,
    man muß es mal von der Seite betrachten: die Vielzahl unterschiedlicher Algen (worin sich 100%ig Coppepoden und anderes Zooplankton tummelt) wird man mit zunehmender Reife des Beckens nie mehr wieder halten können.

    Als ich mein erstes Becken anfing, dachte ich, etwas verkehrt gemacht zu haben, weil nach einigen Monaten die Algen immer weniger wurden. :confused_face:
    Dabei wollte ich genauso ein nach Meer riechendes und mit Fadenalgen zugewuchertes Schaubecken haben, wie ich es aus der Zoohandlung kannte, wo ich mein Becken bestellte und es auch einrichten ließ. :ylol
    Damals gab es noch kein Forum....es war irgendwie alles leichter.

    Darum nicht verrückt machen lassen von Begriffen wie Nährstofflimitierung u. dgl.; die Biologie ist voll in der Entwicklungsphase; von daher einfach Finger raus und laufen lassen ...mit eben den von Ingrid vorgeschlagenen Algenvertilgern.
    Dennoch würde ich einstweilen von weiterem Korallenbesatz Abstand nehmen. Ulva z.B. kann sehr aufdringlich werden und manche Korallen bedrängen.

    Hallo,
    ich weiss, das hört niemand gerne :O ....
    Aber aus der Acropora wird nichts mehr; nicht mal, wenn man großzügig fragmentieren würde.
    Das ist ein (empfindlicher) Wildfang, der -, ich möchte wetten,- beim Händler auch noch keine paar Tage stand.
    Der Standortwechsel mit unmittelbarem Lichteinfall, dazu die zyklische Strömung (die 12 Stunden ohne Strömung ersticken die basalen Polypen am nicht abgetragenen Schleim) tragen zum schnellen Absterben bei.
    Morgen früh wird die Acro vollends weiss sein.

    Abgesehen davon, dass die Beckenparameter stabil sein sollten, halte ich 'junge' Becken nicht unbedingt für Steinkorallenbesatz unreif. Man sollte beim Besatz aber auf aquarienadaptierte Ableger setzen;
    keinesfalls auf Wildfänge, seien sie auch noch so verlockend. :face_with_rolling_eyes:

    Zitat

    Magnesium und Silicium vermutlich harmlos


    harmlos? ...bezogen auf was?
    alles eine Frage der Konzentration, -bis es toxisch wirkt, selbst bei den beiden 'harmlosen' Elementen der Legierung, die üblicherweise in sämtlichen Strangpressprofilen zu finden sind.
    Zn,Cu u.a. in Al-Legierungen ist im Statkbau ohne Bedeutung.

    Hallo,

    Zitat

    Aluminium bildet auch im Meerwasser eine Oxidschicht, die es relativ beständig macht.


    das mag bei Reinstaluminium zutreffen, mit Sicherheit aber nicht bei den üblich verwendeten Profilen und Statikbauteilen, denn die bestehen aus Legierungen. Ist die schützende Eloxalschicht ab, beginnt die Korrosion massivst, selbst wenn in der Luft nur Aerosole von Salzwasser vorhanden sind; da braucht es nicht einmal Wasserkontakt!

    Ich bin, was Meerwasser und damit zusammenhängende Einflüsse von Materialien in Bau und Betrieb anbelangt, eigentlich abgebrüht.
    Aber Grund massiver Oxidierung eines Alu-Rahmens, der als statisches Bauteil um und über ein Becken fungiert und Einschwemmung des Oxids davon kann ich mit Sicherheit behaupten, dass die Schäden an Steinkorallen bis zu deren vollkommenem Absterben auf keiner Einbildung beruhen.
    Ich beobachte das nun 2 Jahre. Während dieser Zeit nahm die Oxidierung weiter zu, genau wie die Schäden an den Korallen.
    Es wäre fein, den Effekt des Alu-Oxids als Adsorber nutzen zu können, aber leider besteht Alu eben aus Gemengen verschiedener Legierungen und zeigt wie in meinem Fall fatale Auswirkungen, je weiter die Oxidierung unter der Pulverbeschichtung des Alu selbige abplatzen läßt.

    Über kurz oder lang wird der Beckeninhalt evakuiert, Grund der Grösse allerdings nicht einfach.

    Hai,
    als absoluten Schwarmfisch könnte ich Zoramia leptacantha empfehlen.
    Habe vergangene Woche 40 Stück in mein größeres Becken eingesetzt.
    Genial, wie der Trupp gemeinsam durch das Becken zieht.
    Pseudanthias squamipinnis leben in dem Becken von vor 6 Jahren eingesetzten 25 Stück noch 10. Die Männchen sind nun 15-17cm groß. Nur als die Fische noch klein (4-5cm) waren, war ein Schwarmverhalten erkennbar.
    Tukas hatte ich auch einmal versuchsweise zu integrieren gehofft, war aber zum Scheitern verurteilt. Die Fische brauchen enorm viel Platz, um ihre Kämpfchen austragen zu können und schlußendlich haben sie sich mit ihrer Boshaftigkeit gegenüber anderen Anthias selbst eleminiert.

    nunja, ich hatte 2x das Vergnügen mit den Lyngbyas (eben das 2. Mal derzeit) und weiss nun, wie ich sie los bekomme. Aber das dauert eben.
    Es stimmt schon, viele Meinungen tragen eher zur Verunsicherung bei, als das sie nutzen.
    Wenn man auf den Algen-Guru J.Sprung hört, treten Lyngbya bevorzugt in nährstoffarmen oder alten Becken auf. Angeblich sollen auch Diadem-Seeigel die Fäden abnaschen; meine Diadems finden jedenfalls Kalkalgen interessanter.

    So wie du es beschreibst, hast du tatsächlich ein 'nährstoffarmes' Becken (was eben Tests so messen). Das forcierst du durch Zeolith und Fütterung der Bakterien. Nur genau die werden keine Konkurrenz zu den Lyngbyas aufbauen, sondern am Bakterienfutter mitpartizipieren
    Du wirst keinen flächigen Befall der Cyanos vorfinden, oder sollte ich mich täuschen? Es sind einzelne Nester, die stehen auf Schmodder, strömungsarme/-tote Zonen, altes Riffgestein, abgestorbene Korallenskelette, ...eben alles, woraus sich anorganisches Phosphat ziehen lässt.

    KH dauernd heben zu müssen, spricht eben auch für Schmodderecken.

    und daher: ....Strömung, Strömung, Strömung !

    Zitat

    Das einzige was ich die letzten Wochen geändert hatte
    war das Salz, habe aus einer Beckenauflösungsaktion 2
    Eimer ATI Salz aufgekauft und sogleich benutzt.
    Wobei ich die Salzsorte öfters mal werchsele und bisher auch
    nie Probleme mit einem der Salze hatte. Sollte "eigentlich"
    nicht ausschlaggebend sein !?


    hmm,
    bei mir war eben ein Salzwechsel an meinem großen Becken ausschlaggebend. :face_with_rolling_eyes:

    Lyngbia stagniert bei sehr niedrigen Phosphat-Konzentrationen, kann aber gegenteilig bei PO4- Ausschlägen rasant zulegen. Es verhält sich aber immer nach selbem Schema: vorausgehend passiert ein tiefgreifender Einschnitt in die Beckenbiologie (Salzwechsel, Salinität, Balling überdosiert, Temperatur-Gau, ja...auch Zeolithverdoppelung etc. ) im günstigeren Fall stagniert nur das Wachstum der SPS ohne größeres absterben....und es spriessen die ersten schwarzen Büschel.

    An Pachyclavularia und Briareum halten sich die Nester von Lyngbia hervorragend, da sie ins Korallengewebe einwachsen, und oberflächlich reichlich Nährstoffe mit Korallenhäutungsresten vorfinden.

    Zitat

    Möglicherweise hab ich ein Problem mit Ionenverschiebung ?


    Echt? Da hätte ich wohl schon seit Jahren eins :O .
    Ich mache Angleichungen mittels
    Hans-Werner-Pulver seit 7 Jahren an meiner kleineren 3000Ltr. Anlage, habe das Mineralsalz das letzte Mal vor 5 Jahren verwendet, - vlt.wechsle ich im Monat gerade mal 10% Wasser, und nichts passiert, muß aber allerdings heftig NaHCO3 und CaCl2 nachschütten.

    PS:
    ist der KH-Wert sicher?
    auf alle Fälle vorläufig auf gesicherte 8° anheben.
    Bakterienfutter würde ich bei dieser Art Cyanobefall auf alle Fälle weglassen; oder willst du die Vermehrung unterstützen?

    Edit:
    wenn Salifert PO4-Test nn ansagt, muß das nicht zwangsläufig auch so sein.
    mit zunehmendem Lyngbya-Befall ist zumindest für mich der nn-Wert nicht nachvollziebar.

    Hallo,
    wie in letzter Zeit öfters gefragt und immer verwechselt:
    das sind keine Algen, sondern Lyngbya, eine fädige Cyano-Art.
    Die können SPS arg in Bedrängnis bringen.

    Edit:
    Hans-Werner schreibt, dass im Magen von Weisskehls (in der Natur) das Zeug gefunden wurde.
    Bei mir im Becken haben es die Fische (waren schon vorher da) jedenfalls nicht angerührt. Auch kein Seehase und kein Seeigel.

    Letztendlich hilft nur die KH anzuheben, händisch entfernen, Gammelstellen (Detritus) abblasen , rspkt. Strömung erhöhen und PO4 auf low level zu halten.

    Zitat

    Original von Thomas Engels

    Hallo Stefan ,

    haben deine doktoren denn gänzlich das abweiden von aufwuchs aufgegeben , oder machen sie das noch "nebenbei" ?


    Hallo Thomas,
    artbedingte angeborene Verhaltensmuster werden die Fische nie aufgeben;
    ein Detritus wühlender Doktor wird dies mit seinem angeborenen Verhalten auch immer tun, obwohl er im Becken in jahrelanger Haltung gelernt haben müßte, dass wenig bis nichts freßbares darin zu finden ist.

    ich besitze nicht die Beckengröße, die es den Fischen dauerhaft hätte ermöglichen können, Aufwuchs zur Nahrungsbeschaffung abzuweiden. Irgendwann sind auch die letzten Winkel ausgeputzt gewesen.
    Dennoch wird den ganzen Tag und das nun schon bei manchen Tieren aus meiner Haltung über 10 Jahre aktiv nach Aufwuchs gesucht; eine Art der Beschäftigung, die aber mit der Nahrungsbeschaffung an sich wenig gemein hat.

    Edit:
    wie ich in einem meiner vorgehenden posts bereits geschrieben hatte, sollten sich die pro-Algen-Fütterer (nicht Trockenalgen) wirkliche Gedanken über die Kultur der zu verfütternden Algen machen um dann erst einmal festzustellen, wie kurzlebig viele der von den Fischen bevorzugten Algen eigentlich sind.
    Ich hatte zu Beginn des Jahres eine Turfalgenkultur über eingehängte Rahmen in ein 1000Ltr. Becken versucht, welches über Bypass ohne Fischbesatz an mein grosses 5000Ltr. Becken angeschlossen war.
    Es passierte genau das, was ich vor Beginn des Versuches aus jahrelanger Praxis schon vermutete. Das Animpfen funktionierte mit einer Vielzahl von Algen nur insoweit, in der dann eine Art die absolute Dominanz übernahm und alle anderen verdrängte. Dies binnen 2 Monaten.
    Weit gefehlt, wenn mancher glauben sollte, dass sich um diese Algen dann Fische streiten. :face_with_rolling_eyes:

    Hallo,
    Interzoo ist lange vorbei und die Neuheiten sollten schon kaufbar sein.

    Evtl. werden die Anwender von Tunze Masterstream nicht so dicht gesät sein, aber vlt. hat jemand die kleinste der drei Masterstream, nämlich 6508 mit 20-80tsd Ltr. schon gesehen oder selbst in Betrieb?
    max. 90W Stromaufnahme lassen einen den Sinn von externen Pumpen arg überdenken.
    Die Befestigungspunkte der Pumpe für ein b.v. 32er Rohr erscheinen mir allerdings sehr suspekt?

    Ich hatte es mit Wildreis (allerdings mitsamt den Spelzen wegen der Cellulose) schon einmal vor etwas über 2 Jahren versucht. Schlauerweise hatte ich die Körner in einer Baumwolltragetasche versenkt. Nach etwa 2 Wochen spuckten die Beckeneinläufe zerstückelten gequollenen Reis. Zumindest den Fischen hat es geschmeckt.

    Hallo,
    im Baumarkt gibt es HQI-Züdgeräte glücklicherweise nicht.
    Zündgeräte sind am besten immer vom Lampenhersteller als Ersatzteil zu beziehen.
    Einige Leuchtenhersteller empfehlen den turnusmässigen Zündgerätetausch sowieso nach jedem Leuchtmitteltausch.
    Halte ich zwar für übertrieben, aber in etlichen Jahren Betrieb hatte ich so manchen Lampenaussetzer, welcher nach Zündgerätetausch behoben war.

    Zitat

    - Acanthurus leucosternon ist in der Natur ein Algenfresser, der fädige und fleischige Rotalgen und sogar das fädige Cyanobakterium Lyngbya auf seiner Speisekarte hat.


    da taucht er wieder auf, der Begriff 'in der Natur'... :face_with_rolling_eyes:

    die Weisskehls soll(t)en Lyngbya fressen? interessant!
    Gut für die Natur, schlecht in der Aquarienhaltung; meine beiden tun dies nämlich nicht.
    OK, im Riffbecken mit gemischtem Besatz schlagen sie sich die Bäuche lieber mit Frostfutter voll.
    übrigens: Kerngesund ohne Pünktchen und allabendliche Balz; ich denke, verursacht durch aufgenommenes Seratonin mit übermässigem Banane fressen. :]

    Zitat

    "Der Fisch als solcher", irgendwie fällt mir da nur Gerhard Polt ein, was sagte der nochmal mit ...(?) als solcher ..., fällt mir leider gerade nicht ein. Jedenfalls beachtliche Aussage, die hat echt Gewicht!


    ...'fängt vom Kopf her zu stinken an' . :]

    Im übrigen amüsiere ich mich köstlich über die Haarspaltereien der vergangenen Seiten. :face_with_tongue:

    Ich geh mal wieder und hänge derweil etwas Beschäftigungstherapie in die Becken, bevor Schlag 8 die Hauptessensausgabe in Form eines halben kg Frostfutters (übrigens auch mit TK-Anteil Grünfutter) beginnt. Heute als Sosse des Hauses: Garlic Elexier. eben jeden Tag die Abwechslung. :]

    An die nonplusultra-Algen-Fraktion:
    wie ich schon geschrieben hatte: sorgt erst mal dafür, das die Fische die Algen im Aqua dauernd fressen (müssen), und ihr werdet feststellen, wie schnell sie die Lust daran verlieren.
    Des weiteren macht euch einmal erst besser mit den Kulturmöglichkeiten der Algen vertraut und ihr werdet sehen, wie kurz die Vegetationsspanne jeder Turfalge unter Aquarienbedingungen ist (in Becken ohne Freßfeinde). Denn genau diese Algen sind das Futter, auf das die Herbivoren abfahren.

    das zähle ich nicht unbedingt zum Futter:
    Caulerpa in Arten ist unproblematisch in Kultur, -die steht auf dem Speiseplan herbivorer Fische aber auch ganz unten, da die wenigsten mit dem Frass-Schutz Caulerpin zurecht kommen. Als Bereicherung mögen die Alge vlt. Fische empfinden, die Jahr und Tag ansonsten nichts frisch Grünes zwischen die Kauleisten bekommen.

    Hallo Hans-Werner,

    Ich beobachte durchaus das Gerangel an einer eingehängten Karotte, Zucchini, Gurke.
    Da werden Rangordnungen ausgemacht, soziale Gefüge auf immer neue Proben gestellt, die Fische dadurch unter natürlich 'gesunden' Streß gesetzt. Beobachte das mal an einem eingehängten Algenbüschel?
    Dass das das Essen als 'Spielzeug' betrachtet werden könnte....da fehlt mir der Verniedlichungsfaktor bei meiner Sichtweise der Vorgänge.

    Zitat

    Vielleicht äußert sich eine verbesserte Ernährung darin, dass die Fische mal ihre natürliche Größe erreichen.


    die natürliche Grösse zu erreichen, wage ich zu behaupten, dürfte beim Großteil der betriebenen Aquarien kaum wünschenswert sein. Alleine durch die Behältnisse bedingt, erreichen gleiche Fische mit gleichem Alter bei identischem Futter Größenabweichungen bis zu 50%. Da kann ich mich getrost auf nun 10jährige eigene Erfahrungen bei Zebrasoma, Hepatus, Halichoeres u.a. stützen.
    Bei mir erschrecken viele Besucher, wenn sie einen Biochoeres mit 20cm sehen, der lt. MW-Lexikon gerade mal bis 12cm erreichen soll. Pseudanthias mit~15cm, Imperatoren mit +/- bereits 40cm, wobei mir auch klar ist, das bei letzteren noch einiges ginge.
    In einem früheren Thread wurde ich einmal ungläubig verlacht, was und wieviel ich täglich verfüttere.
    Ich habe kerngesunde Fische, einige davon wohl zeckerlfett, der überwiegende Teil vollkommen 'normal' genährt.
    Und ja, ich verfüttere auch Algen, Trocken- als auch frisch.
    Die Fische sind auch wählerisch. Einige Blätter Ulva (wovon ich derzeit wieder überreichlich hätte) und es reicht ihnen auch schon wieder. Dann wie schon zuvor geschrieben, einige bewachsene Ablegersteine und nach abweiden derselben ist daran schnell die Lust vergangen.
    Die Abwechslung, Geschmack,der Futterneid, gegenseitige Animation u.v.a. machen die 'Nahrung' an sich aus.
    nur aus wissenschaftlicher Sicht betrachtet, wird man der Physiologie der Ernährung und ihren Anforderungen daran nicht gerecht.

    OT
    Danke für Acanthopora spicifera. :thup
    Habe nach Bildern gegoogelt, um was es sich handelt; bisher hatte ich noch keine Gelegenheit einer Identifikation gehabt. Diese Turfalge habe ich nämlich zuhauf jeweils als Aufwuchs mit immensem Wachstum an frischen Ablegersteinen einer Region, welche dann selbst die aufsitzenden Steinkorallen in Bedrängnis bringt. Eben zu Beginn eine echte Plage.
    Nach dem ein- bis zweimaligem Abrupfen bleibt aber dann der Wuchs verhalten.
    Übrigens weiden selbst Zebrasoma und Naso diese Algen mit Vorliebe von eingebrachten Ableger-Steinen.
    Umgekehrt verlieren in ein mit Acanthopora dicht bewachsenes Becken eingesetzte Fische doch leider auch schnell den Appetit daran; so zumindest meine Erfahrung. Wahrscheinlich, wenn der Aufwuchs bereits zu hoch ist. Fuchsgesichter habe ich dahingehend allerdings noch nicht geprüft.
    Die Alge ist aber hervorragendes Refugium für Zooplankton.
    Eine Umsiedlung in ein Filterbecken habe ich noch nicht versucht, da mir der Nährstoffentzug aus dem Wasser bisher vom Gefühl her zu gering erschien.

    Guten Morgen,
    auweia,
    bei soviel Profession zum Thema Fischernährung traut man sich überhaupt keinen post mehr einzustellen :winking_face_with_tongue:

    Zitat

    Mir kommt der ganze Thread ballaballa vor und ich werde mir überlegen in so einen Quatsch weiterhin Zeit zu investieren. Den Fischen scheint es wenig zu bringen.


    Ich fühle mich doch etwas angezipft, wenn der Thread so abgekanzelt wird, nur weil es dem wissensvermittelnden professionellen Niveau so manches Teilnehmers an öffentlicher Belobigung fehlt.

    Zitat

    wenn du den Thread nicht ganz verstehst, bist du nicht alleine, ich nämlich auch nicht.


    doch, ich verstehe den Thread sehr gut, gerade richtig für mein bischen Intelligenz.
    Ich mache das Metiier nun (praxisorientiert) auch schon lange genug mit, um halbwegs zu wissen, was Sache ist und den Fischen schmeckt (eigentlich alles :grinning_squinting_face: )

    Zitat

    Bei der Diskusion Löwenzahn versus Algen steh ich auf der Seite der Algen gegen den Löwenzahn. Da stehst du doch auch?


    :ylol
    Zum Glück muß ich mir keine Rückversicherung einholen, um zu wissen, auf wessen Seite der Futterbefürworter ich zu stehen habe.

    Ich für meinen Teil sehe Vorteile weder im alleinigen marinen Grünfutter, noch auf Seiten der alleinigen Landpflanzenversenkung.

    So wie es sich in diesem Thread zwanghaft aufzuoktruieren versucht, ist die 'fischgesunde' marine, maximal mit allen notwendigen Mineralien und Spurenelementen, Proteinen beladene Nahrung den Landpflanzen und -Früchten unbedingt überlegen. Stimmt. und weiter?
    Im weiteren Sinn geht es also doch um Mast, denn die aufgenommenen Energiemengen über lebensnotwendiges Mass wird ein (z.T.) herbivor lebender Fisch in seinem Käfig durch Bewegung nicht los.
    Hat schon einmal jemand der marinen Futterverfechter über das Mass der alleinigen Nahrungsaufnahme und die Beschäftigung der Fische bei ebenselbiger nachgedacht?
    Die Mengen an gereichten Algen im Aquarium mit ihrem kompensierten Nährwert, welche in wenigen Schnappern verschlungen werden, wird ein Fisch im Riff mit der Menge an abzuweidenden Turfalgen und ihrem miserablen Nährwert (zum Glück noch mit Biofilmen behaftet) binnen eines Tages nicht vorfinden. Für das bischen an Futter schwimmt er immense Wegstrecken, -ist also beschäftigt.
    Wenn ich nun eine rohe Karotte ins Becken hänge, ...ist der Fisch beschäftigt. Mit Löwenzahn ...ist er beschäftigt, mit Zucchini ...ist er beschäftigt; usw.
    Dabei ist mir der Nährwert oder damit zugeführte Vitamine eigentlich vollkommen schnurz, (Armin umschreibt das in seinem post gewählter ) denn kompensiert bekommen die Fische den mit 'Mastfutter' der Hersteller in Granulat- oder Flockenform zusätzlich obendrauf, denn es ist eine bunte Fischgesellschaft, welche nicht nur aus herbivoren Asketen besteht.
    Das Krönchen stellt dann das Frostfutter mit ölig braunroter Sosse, welche mit 'high-energy-vitamin-additive' auf der Verpackung wirbt. (nicht falsch zu verstehen: das Zeug ist genial ! )
    Was nun der Fischmagen aus den gefütterten Tagesrationen macht, ist dem Fisch wiederum egal. Kommt das ein oder andere nur anverdaut hinten wieder heraus, freuen sich andere Mitbewohner. Selbst die Zellulose der Landpflanzen findet mit den Bakterien mehr als dankbare Abnehmer. :winking_face:

    einfach meine 2c

    Zitat

    Die Wurzel des Löwenzahnes wird von Wühlmäusen gefressen, die Blüte wird vom Rehwild verbissen, die Samen vom Distelfink gesammelt, aber das Blatt anscheinend will kein einheimisches Tier. Ich konnte z.B. keine Schmetterlingsraupe recherschieren, die Löwenzahnbätter frisst.


    Hallo Rainer,
    wenn ich vor die Haustüre schaue, sehe ich ganz profane Kühe am Tag, Feldhasen in der Dämmerung, welche sich über das Grünzeug hermachen. Ausschliesslich die jungen Blätter picken bei uns die Fasanen.
    Die alten Blätter bleiben stehen.
    Die fressen aber auch die Fische nicht, denn sie machen sich nur aus dem ersten Mai-/Juni Löwenz. mit den zarten Blättern etwas.
    Und hier nehmen sich selbst meine Hepatus nicht aus, welche im übrigen Algenblätter jedweder Herkunft verschmähen.

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Die Seitenlinienerosion wird hier in Zusammenhang mit Nitrat gebracht, was mir persönlich auch nachvollziehbarer erscheint als ein Zusammenhang mit der Ernährung.

    Grüße

    Hans-Werner


    Hallo Hans-Werner,
    autsch.... :grinning_squinting_face:
    woher wird das kumulierende Nitrat im Wasser wohl kommen, wenn nicht mit der ursächlichen Fütterung der Fische ?

    wenn ich den Artikel lese (ich verfolge selten links, da sie d.ö. nicht funktionieren oder der Seitenaufbau ewig dauert) liegt für mich die Lösung eigentlich auf der Hand.

    PS:
    schon mal Nitrat eines Supermarkt-Kopfsalates , zumeist Herkunft aus NL in Gewächshauskultur gemessen?
    Das wäre Wasser auf deine Mühlen.

    Im übrigen hat der Thread nur mehr herzlich wenig mit der Ursprungsfrage zu tun.

    Hallo Joe,
    die Frage war nicht, ob ein Kleinii GR frißt (das tun diese Falter mit Sicherheit in 70% der Fälle :grinning_squinting_face: ), sondern nach der Paarhaltung derselben.
    Meine Erfahrung dahingehend eben, dass der Rat vom Fischspezi (Helmut Strutz) nicht immer übertragbar ist.
    Ich hatte die Verbißschäden an Acroporen und einigen LPS dadurch eben in doppelter Ausführung.
    Macht aber nichts, dafür wuchsen die SPS-Stöcke eben in die Breite. Und nach Ableben des letzten 'Schädlings' sehe ich nun auch die Polypen der Wachstumsspitzen.

    OT:
    Als 100% GR fressenden Fisch sehe ich Chaetodon Auriga; ich halte zwei davon, wobei einer immer auf Verleih-Tour ist. Adaptiert an die Fischfalle weiss er genau, wenn die im Becken hängt, gibts auswärts wieder Futter satt.
    Die Paarhaltung derselben ist mir immerhin schon bei früheren Exemplaren über 2 Jahre gelungen. Übergriffe auf SPS und LPS hatte ich kaum bis garnicht.
    Aber wie immer gilt auch hier: abhängig vom Individuum, der Vergesellschaftung und der Beckengröße.
    Eben auch wieder eine Erfahrung, welche andere mit mir kaum teilen werden.