Beiträge von Stefan C.

    Hallo Jürgen,
    den ph-Wert habe ich mittels Ausströmern und TMTriple Buffer von 7,5/7,9 (tag/nacht) auf 7,8/8,3 gepuscht.
    Auch habe ich von den wöchentlichen WW in Höhe 10% Abstand genommen und nur noch 14 tägig bis alle 3 Wochen durchgeführt. TM pro reef wurde gegen TM classic und schlußendlich gegen Reef chrystals getauscht.
    Der dauernde Wechsel der Salzsorten war bei dem nicht stabil laufenden System eher zuträglich für die Cyanos.
    Als technische Maßnahme wurde die Strömung auf das 45-fache im Vergleich zu vorher 20-fach gesteigert.
    Nach diesen durchgeführten Maßnahmen und herausgelassenen Fingern aus dem Becken über ein halbes Jahr verschwanden die Cyanos.
    Heute kann ich alles anstellen, auch mal eine Kur mit den Aquaconnect-Bakterien und -Futter (was zur Cyanozeit undenkbar war), das Becken ist stabil.
    Natürlich bin ich nach der Cyanozeit wieder zum wöchentlichen WW-Turnus zurückgekehrt.


    Nochwas zum Redoxwert, da er angesprochen wurde: Cyanos vermehrten sich bei mir in allen Becken bei Werten von 250- nahe 500mv prächtig. Also daran kann's mit Sicherheit nicht liegen.

    Karl-Heinz,
    das Cyanos ein gestörtes Stickstoff/Nitrat-Verhältnis im Becken anzeigen, bzw. dies förderlich ist, ist bedingt richtig.
    Ebenso vermögen sie jede Form von PO4 zu verstoffwechseln.
    Äußerst vielschichtig ist somit die Problemstellung und die Lösungsansätze noch schwieriger zu finden.

    Hallo Jürgen,
    interessant, die Diskussion zu verfolgen.
    Sind wirklich tolle Vorschläge dabei. Ich hatte alles durch und kann Gerhard nur Recht geben.
    Bei mir hat es 26 Monate gedauert. pH-Erhöhung war schlußendlich das einzige, was geholfen hatte.
    Mit Ammoniumchlorid kannst du im schlechtesten Fall das Wachstum noch anheizen. So war es jedenfalls bei mir.

    Hier ein Foto, bei dessen Aufnahme der Höhepunkt noch nicht mal erreicht war. Der Boden rot bis braun, Steine giftgrün bis schwarzbraun.
    Das ganze Farbspektrum vorhanden....

    Hallo Mike,
    Lyngbya spp. ; ziemlich hartnäckige Haaralge aus der Familie Cyanobacteria.
    Treten meist an detritushaltigen Stellen in Verbindung mit Diatomen auf, welche dann für die Sauerstoffbläschen sorgen.
    ich habe solche Steine (da es nur auf einzelne begrenzt war) ausgewechselt. Wenn der 'Rasen' kurz ist, packen den Belag Diadema. Aber auch nur, wenn sonst nix abzuweiden da ist.

    Edit:
    fällt mir grade noch nach Lesen deiner Signatur ein:
    bei mir traten sie verstärkt nach Zugabe von ausgefallenem Eisen auf...
    Die Matten kannst du ruhig abziehen. Die Verbreitungsgefahr ist nicht so schlimm wie bei Derbesia oder Bryopsis. Aber loswerden wirst du sie mit manuellem Eingriff nie wieder.

    tja, der Wasserwechsel von 20%/Woche,
    ....und den ganzen Bodengrund alle paar Monate austauschen...
    dann noch Zeovit dazu und trotzdem so einen 'hohen' PO4-Wert? + 2kg Rowaphos permanent.

    Tut mir leid, das hat wenig mit Können zu tun, sondern nur mit Geld verbraten. Erinnert mich an Oregon-Reef.

    Der einzig positive Aspekt neben allen Perversitäten, die der Anlage zugefügt werden, ist, -das zumindest teilweise Sonnenlicht zugeführt wird.

    Zitat

    Original von Oliver Landwehr
    @Stefan: Hast du mittlerweile die AC 14K Brenner ? Sind das die 400W ? Hast du ein Bild davon ?

    nö...,
    AC hat sich zerschlagen.
    mir gehen langsam die Ideen aus.
    Lt. Claude ist bei mir wohl niemals die gewünschte 'Lichtfarbe' einstellbar, da einfach das Sonnenlicht zuviel 'mitpfuscht'. 14k von BLV war jedenfalls auch nicht das Wahre.
    Bei Dämmerung und am Abend ist das BLV 10k Licht mit BluePlus und AquaBlue spezial nicht zu toppen. (siehe Bilder im Atoll Riff Deko Thread)
    Ich tausche jetzt nur noch die ganzen T5 Doppelbalken gegen Rifflicht von IKL aus und gut ist's.

    Claude,
    du schon wieder mit deinem Omega :grinning_squinting_face: .
    wohlgenährte Fische mit dicken Wampen (OK-, soll OmegaIII in den Bäuchen sein :winking_face: ) sind glückliche Fische; das Futter kommt ohne Anstrengung und Revierverteidigung von selbst vom Himmel geregnet.
    Was sollten sie sich da noch Streß machen?
    Die beiden blauen waren zu Anfang richtige Hektiker. Schnell haben sie es aber spitz gekriegt (zumindest einer), wo das Futter herkommt. :winking_face:

    Früher war ich noch dem Schlankheitswahn verfallen. Doch ein Besuch beim belgischen Peter krempelte mein Verständnis der Fischernährung gewaltig um.
    Seitdem täglich insgesamt knappes 1/2 Kilo Futter alles in allem :]

    Zitat

    Original von Robert Baur
    Hi Stefan

    Schöne Entwicklung der Farben :smiling_face:

    Robert,
    schön :confused_face: :face_with_rolling_eyes:

    gnadenlos vulminant :smiling_face_with_sunglasses: =) trifft's eher...wenn ich doch nur besser fotografieren könnte :frowning_face:
    die Farben auf den Bildern sehen richtig ' lätschert' aus...

    Edit:
    OK, Nightsun-Spuries in homöopathischer Dosis tragen auch noch ihren Teil zur Gesamtentwicklung bei; muß man einfach erwähnen:-))

    Zitat

    Original von C. Schuhmacher
    Hi

    Wichtig noch vielleicht zu erwähnen
    Das Becken ist voll mit Hepatus Riesenviecher :smiling_face:

    Gruss

    und...?
    hat das Nachteile?
    ich habe noch keine Unstimmigkeit zwischen allen 'Bläulingen' feststellen können, obwohl Frische das auch im Vorfeld zu denken aufgab.
    Lediglich ein Scopas und ein Flavescens aus einer Gruppe machen immer noch Stunk.
    Die beiden sind nach wie vor ein Herz und eine Seele. Gewachsen sind beide schon mächtig. Lediglich ist einer dünner. Das ist der Vegetarier(in?), der/die andere packt mittlerweile sein Besteck nur noch bei Frostfutter am Abend aus. Die Speckrolle wächst dementsprechend.

    Edit:
    wenn ich jetzt das 80000 Ltr. Becken auf meines runterrechne, bin ich mit den beiden Blauen im Vergleich zu den 3en gar nicht mal schlecht :grinning_squinting_face:

    und schon wieder Glasrosen....
    altes Thema, wer frißt was...und in 90% der Fälle passiert garnichts.
    Wurdemanniis, Schnecken, Feilen, Chelmon, Kleiniis hatte ich über die Dauer von 2 Jahren durchprobiert. Da half nichts davon.
    Bei dem einen oder anderen geht's. Das sind halt die übrigen Prozente.
    Ein Pärchen Chaetodon auriga war dann bei mir vom ersten Tag an der Durchbruch. Und nach 2 Jahren wurde der ursprünglich dafür eingesetzte, aber kein Interesse daran zeigende Imperator immer heißer drauf, je weniger Glasrosen es wurden.

    Joe,
    Ich meine mittlerweile beurteilen zu können, ob ein eingesetzter biologischer Feind im Kampf gegen die üblichen Plagen was bringt oder nicht. Bei 3 Leierfischen hätte immerhin die Chance 1:3 stehen können.
    Aber wahrscheinlich sehen sie nur den Wald vor lauter Bäumen nicht...oder umgekehrt schlußgefolgert ---->ich.

    Gestern habe ich zumindest schon mal ein Weibchen separieren müssen, da sie mit vollem Nichtplagen-Bauch schon meinte, ihr Revier mit Kämpfchen abstecken zu müssen.

    Zitat

    Original von Joe
    hi stefan,

    heute hab ich noch über leute gelästert, die n tausendliterbecken voller glasrosen haben, 3 wurdemannies reinsetzen und nach drei tagen jammern, dass die ja nix taugen....

    und nun kommst du daher.... :face_with_rolling_eyes:

    nur zu Joe,
    dann läster mal :winking_face:
    aber im Ernst; in einem 300 Ltr. Beck'lein wär's ja nicht zuviel verlangt, wenn wenigstens im Verlauf einiger Stunden der Beobachtung einer der Fische wenigstens eine Planarie ins Auge gefaßt hätte.
    Aber nein, die picken lieber mikroskopisches zwischen dem fett haftenden Getier. Ein Versuch war's wert, da mich der Thread dazu inspirierte.
    Drum habe ich gestern begonnen, die Ableger aus dem Becken nach Jodbad zu evakuieren, und mich für die Grundsäuberung im Laufe der nächsten Tage entschieden. Nicht das mir die Plage durch den Beckenkreislauf noch auf andere Becken überspringt.
    Concurat wäre nach Händlers Meinung (wo die Leierfische herstammen) die andere bessere Alternative neben Lippis gewesen.
    Aber wieso mit Kanonen auf Spatzen schießen. Das Becken stand eh auf der Abschußliste....

    nochmal hochgeholt:

    da ich derzeit in einem Becken massiv die Plage habe, hatte ich vorgestern 3 Mandarins in das Becken geworfen.
    Ansonsten ist da kein Fisch drin.
    Die Fischleins kann man als biologische Waffe vergessen. Taugen nix und sind das Salz im Wasser nicht wert :face_with_tongue:

    Werde das Becken ausleeren und mit Ajax ausschrubben; gemäß dem alten Werbespruch: 'Ajax macht das Becken rein'

    tja Klaus, :frowning_face:
    sehe es wie Frank...
    dann bleibt nur der 'Narva' fisch unter der Auswahl. Zudem der nicht so umtriebig wie andere (ich kenne halt nur noch die Impis) Kaiser ist.
    Wenn er zu beißen anfängt, weißt du dann jedenfalls, warum. :grinning_squinting_face:
    Aber als Double würde ich mich ehrlich gesagt, bei der Beckengröße nicht trauen.

    PS: ich hatte extra vor 2 Jahren für die Imperatoren Keniabäumchen angebaut, weil's geheissen hat, die fressen die an und ab. War wohl nix.
    Keine Krusten, keine Xenien, nur die spätentdeckte Vorliebe für Glasrosen; jetzt-, wo ich keine mehr habe :frowning_face:
    Der Navarchus sitzt eh den ganzen Tag bei mir unter den Steinen und wartet auf das Manna vom Himmel...

    ...also, so wie ich Klaus kenne, denkt er wohl kaum daran, sich Asfur oder Impi ins Becken zu holen....; da steckt wohl was anderes dahinter.

    deine Meinung sei dir im übrigen unbenommen.
    Nur ist es nicht ratsam, hier schon wieder eine Debatte über' laßt sie im Meer' anzuzetteln. Es gibt verschiedene Arten an Kümmerlingen.
    Einen kann man sogar trinken :grinning_squinting_face:
    Prost

    Hai,
    seit wann baut Narva jetzt Fische :face_with_tongue: (Peter und Reschi)

    meine gemachte Erfahrung: je größer das Becken (ab 1000Ltr. netto) und ausgewogener Fischbesatz, desto weniger bis gar keine Übergriffe.
    Navarchus durchaus auch in kleinerem Behältnis. Aber da müssen die Bedingungen stimmen. Ich stelle jedenfalls keinen einzigen Übergriff fest.

    Meine beiden Imperatoren sind absolut unschädlich in jedweder Beziehung.
    Der kleinere Imperator läßt allerdings seinen Frust,- oder wenn er Hunger anzeigt-, an einer gelben Sarcophyton ab. Alle anderen Arten läßt er unbehelligt.
    Wie es allerdings mit Impis in normal großen Becken aussieht, glaube ich prophezeien zu können, -die Säue schlechthin. Hauptgrund: Langeweile...

    Asfur weiß ich nicht, möcht ich auch nicht-, da ich froh bin, das meine drei Kaiserleins so gut funktionieren und ich das Glück nicht überstrapazieren möchte.

    Zitat

    Original von use
    Öhm, ich habe die nie mit der Zange gefütter? Wäre mir viel zu aufwändig. Bei imir gab es ganz normales Frostfutter vor den Haupteingang der Höhle geschüttet. Und das die Tags schlecht sehen ist eigentlich auch verständlich. Die Viecher sind Nachtaktiv und deshalb wohl tagsüber etwas geblendet.

    mfg Uwe

    echt nicht ?
    als ich das erste Mal mit der Zange kam, stürzten sie gleich drauf los.
    Nachts habe ich sie nur anfangs streunen gesehen.
    Jetzt sind sie zu fett und träge geworden.

    Hallo Uwe,
    sind wirklich die bravsten Fische geworden.
    Mittlerweile dürften beide 40cm lang sein. Zu dumm, das du sie an die Zange gewöhnt hattest.
    Sie warten beim Füttern immer, das sie persönlich mit der Zange bedient werden. Ganze Sandgarnelen und geschälte Shrimps sind dann mit einem Schnapper weg.
    Stinte habe ich aufgegeben. Ich möchte sie nicht in Versuchung führen.
    Vor einigen Wochen habe ich nämlich einen Schwarm Evansii mit je ca. 3cm eingesetzt.
    Beim morgendlichen Rapport nach durchzählen sind immer alle vorhanden, obwohl sie sich in der Nähe der Aalgrundeln aufhalten.

    Aalgrundeln scheinen aber nicht besonders gut zu sehen und zu riechen.
    Futter, das von der Zange fällt(ab und zu verbeissen sie auch in dier Zange) bleibt unbeachtet am Boden liegen. Hin und wieder sehen sie im Flossensaum eines größeren vorbeischwimmenden Fisches was Essbares und beissen in die Flossen.
    Die Hellsten sind sie wirklich nicht...

    ....warum will mich niemand verstehen? :confused_face:

    Zitat

    KEINE alternative zu den Red Dragon Pumpen, weder im Preis, noch in der Leistung, hier geht es wirklich um große Aquarien!

    ...ich suche eine Pumpe als Ersatz für eine Speck-Pumpe, die nun seit 2 Jahren als Notlösungs-Strömungspumpe herhalten muß (s.o.); 2x 12er Red Dragon helfen der Speck mit.
    10x 12er Stream, die auch in dem Becken sitzen, sollten eigentlich verboten werden, da sie in dem Fall nichts bringen :loudly_crying_face:

    Hallo,
    denkt Korallenwelt darüber nach, die Pumpen in größerem Umfang anzubieten?
    Wäre ein Prima Red Dragon-Ersatz. Denn so unkaputtbar sind die nicht.
    Nun ist es mir das 2. Mal innerhalb 4 Wochen passiert, das eine kleine Algenschnecke einer 8er und 12er jeweils einen Achsbruch bescherte.

    Ansonsten kann ich Korallenwelt nur meinen Respekt zollen.
    Ohne große Töne vernehmbar die Firma so auf -und auszubauen, Prima!

    Hallo Konrad,
    ist interessant.
    nur leider gebietsmäßig eingeengt.
    Wenn nun nach Osmose trotzdem Si im Wasser ist (dessen Großteil keine UO aus dem Wasser holt), müßte man das Permeat noch durch Harz behandeln und die Kosten multiplizieren.

    Andererseits würden sich die Kosten des Einweg-Mischbettharzes drastisch reduzieren, wenn man zuvor eine UO nimmt.

    Ich habe einen Wochenbedarf von 1000Ltr. Reinstwasser und alle Verfahren durchexerziert. Abhängig vom Rohwasser (dessen Qualität jahreszeitmäßig schwankt) für mich die günstigste Alternative UO/Harz.

    Den eigenen Brunnen hatte ich letztes Jahr 'versucht'. Dabei ist es aus Uneffizienz auch geblieben :face_with_rolling_eyes:

    Hallo Namensvetter,
    ich gebe dir uneingeschränkt recht.

    Zitat

    Es wird von vielen nur noch polarisiert. In diesem Forum ist halt alles was mit ATI zu tun hat (meist) schon mal grundsätzlich schlecht - einerseits hat dies sicher mit der Verärgerung (bei einigen wohl auch mit persönlichen Rachegelüsten) aus der Vergangenheit (die ich auch gut verstehen kann) zu tun, zum anderen stehen auch massive wirtschaftliche Interessen dahinter. Dazu finden sich dann immer etliche Trittbrettfahrer die sich auf die ein oder andere Seite stellen (meinen stellen zu müssen - warum auch immer) ...

    Ich bin im 'anderen' Forum allerdings nicht gemeldet und seit das neue Leserecht eingeführt wurde, macht es noch weniger Freude, ansprechende Threads zu verfolgen.
    Aber dennoch unterscheidet sich in manchen Fachthreads dieses Forum dennoch von drüben. ...ist einfach ab und zu qualifizierter ;),
    Nunja, wie mit Pritzel mittlerweile hier umgegangen wird, hat er sich selbst zuzuschreiben. Er wurde hier groß-geschrieben und nun kurz- und kleingeredet. ....steckt auch viel persönliche Verbitterung bei manchem, die in ihm mehr als nur einen Vordenker sehen wollten und sich persönlich verbunden fühlten.
    Ich habe immer zu den kritischen 'lauteren' Stimmen gehört. Aber es gab Zeiten, da war dies hier absolut verfehmt und unerwünscht.


    Zu dem eigentlichen Thema:
    Ich habe ehrlich gesagt den ATI-Hype, das Röhrenwirrwarr und die immer wieder stumpfsinnig wiederholte Frage nach 'was soll ich für eine Röhre nehmen' nie verstanden.
    Ich wechsle jetzt jährlich 80 Röhren. Nun sind mittlerweile so ziemlich alle Hersteller durch. Und aus eigener Erfahrung:
    alle Röhren 1:1 blau/weiß sind der optimalste Kompromiß (meine geringwertige Einschätzung). Ob jetzt eine weiße Röhre im 500er Kelvinschritt mehr oder weniger weißes blaues Licht bringt, ist den Korallen sowas von wurscht und befriedigt einzig und allein das Auge des jeweiligen Betrachters.

    Wie bei der neuen Aquablue-Spezial auf einmal vor 1,5 Jahren bei manchem die Korallen förmlich explodierten, rührt vom Lampenwechsel und der zusätzlichen unverbrauchten 'Helligkeit' einer neuen Röhre her, die zugegebenermaßen einen Tick mehr Blau innehatte. ....und? nach 10 Wochen leuchtet sie so weiß wie eine weiße Röhre.
    War da nicht die anfängliche Verwirrung bei ATI mit AAA und IAAA?
    Ich habe beide noch aus Reserve vor 4 Wochen eingebaut und reibe mir noch immer die Augen. Da müßte doch ein Unterschied festzustellen sein?
    aber nur zu; ich verfolge gerne den kleingeistigen Fetischismus schmunzelnd....

    mbb,
    wäre vor noch nicht allzu langer Zeit hier , -wie soll ich sagen-, besonders gerne gelesen worden. Hab ich selbst erfahren :face_with_rolling_eyes:

    Hallo,
    da mein vor langer Zeit erstellter Thread über Pom. paru hier ins Spiel gebracht wurde, möchte ich zum Thema doch noch etwas anmerken.
    Der Fisch hat die Fertigstellung des großen Beckens im übrigen mit einem Zeitversatz von 2 Monaten nicht mehr erlebt.

    Das Für und Wider über die Haltung und Fischgröße ist müßig.
    Ich kenne ein Becken mit 700 Liter in meiner Nähe. Der Halter legt größten Wert auf paarweise (Paar= Paar :grinning_squinting_face: ) der Fische. Eben auch 2 Hepatus. 4 Jahre alt und etwa 8 cm groß. Ob es vielleicht am Zeovit-betriebenen System liegt, das die Fische einen dermassenen Kümmerwuchs aufweisen ;),-keine Ahnung.....
    Einer meiner Hepatus (beide mußte ich trennen) im 1000Ltr. Becken mißt 26cm im Alter von 4 Jahren. Quälerei in meinen Augen:-(
    Der 2., genauso alt, schwimmt im großen Becken, wurde aber für die Dauer eines Jahres in 400Ltr. zwischengehältert. Seit umsetzen ins große Becken (vor 2 Jahren) ist er nicht mehr gewachsen und hat ein Maß von 16cm.
    Tatsache ist aber nun mal, je größer das Becken, umso artnatürlicher das Verhalten der Fische. (und zwar von klein auf eingesetzt und aufgewachsen)
    Als einfaches Beispiel: einen Schwarm von 20 Pseud. Squamipinnis setzte ich vor 1 Jahr in Zwergengröße von 2,5 -3cm ins große Becken ein. Innerhalb dieser Zeit wuchsen sie auf ihre absolute Endgrösse und brauchen tatsächlich das gesamte Becken mit 6m² Fläche für ihre 'Spielchen'. Die intensive Ausfärbung der Männchen habe ich in diesem Maße so noch nicht gesehen (was man so aus Vergleich mit Normal-Aquarien kennt).
    Vollkommen verhaltensgestört und degeneriert dagegen eine Gruppe von Dispar bei mir im 1000Ltr. Becken. Mittlerweile nur noch 7 Stück von einstmals 10 (Rangkämpfe). Der größte mißt ca. 6 cm. Das ginge wohl anders, wenn der Platz zur Verfügung stünde....
    aber ich würde mich wetten trauen, wenn letztere nun in ein größeres Becken kämen, würde sich am Wachstum kein mm mehr tun.

    Was den Fischen allerdings schlußendlich guttut, darüber haben nicht wir Menschen zu entscheiden. Mit den ganzen technischen Krücken ein 'natürliches Biotop' im Kleinen nachzubilden, wird immer fehlschlagen.
    Und ich nehme mich absolut nicht aus, wenn ich sage...Meerwasser ist immer ein Kompromiss zwischen 'menschlich' gut gemeinter/geglaubter Tierliebe und Tierquälerei. Der Grat ist schmäler als schmal. :face_with_rolling_eyes:

    Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    Lukas,

    das macht allerdings einen großen Unterschied! Viele Fische inspizieren gerade in unseren meist kleineren Biotopen Nuegierig alles neu eingebrachten Steine und Korallen. Da wird dann auch schon mal testweise zugebissen - und wenn es dann noch schmeckt ...


    ...und eine LPS einen Schaden hat, wird sie gnadenlos verknuspert. :winking_face:
    Bestimmte Arten von Kaisern und Zwergkaisern sehe ich nach eigener Erfahrung als eine Art 'Gesundheitspolizei' an.
    Wenn die Korallen fit und gesund sind, kein Problem. Probebisse stecken die meisten weg.

    Hallo Joe,
    gleiches, wie du beschreibst gilt doch auch bei Cyanos (Abt. Cyanophyta; -Blaualgen). Warum in zusammen geschalteten Becken einmal vorhanden, einmal nicht?

    Wäre doch uninteressant, wenn alles so durchschaubar wäre.

    Mein botanisches Hintergrundwissen bezog sich auf das natürliche Meer.
    In Aquarien sind, wie wir alle wissen, die Prioritäten stets anders gelagert.

    Joe,
    täusch dich da mal nicht.
    wobei man in der Pflanzensystematik Äpfel nicht mit Birnen vergleichen darf.
    Alleine in der Abteilung Chlorophyta zählt man 8000 Arten.
    In der Unterteilung hieraus , -der Klasse Chlorophyceae (Grünalgen) 3000 Arten. Und dann geht es weiter mit den Ordnungen.
    Und spätestens bei der Vermehrung wird es interessant.

    Caulepa zählen wie Ulva zur o.g. Abteilung. Haben aber dennoch verschiedene generative Vermehrungsstrategien.

    Aber um bei Caulerpa zu bleiben: an den Rhizoiden (Kriechspross) bilden sich Acetabularia (ein Hut mit Kammern) aus, in denen Cysten mit Gameten (ungeschlechtlich befruchtet durch Verschmelzung von Zellkernen) gebildet werden.

    Um das Ganze in die Praxis umzusetzen: je nachdem, was man für einen Teil bei der Entfernung erwischt, kommt es zur Freisetzung der Vermehrungsprodukte, die sich bei den marinen Algen verschieden nennen. Zoosporen bei Ulva (die geht bei mir überall auf) oder Gametocysten bei Caulerpa.
    Nur bei letzterer ist es etwas schwieriger, da die Cystenkapseln sich erst öffnen müssen und die Verschmelzung der Zellkerne im 'freien Wasser' stattfindet.
    Übrigens zählt Bryopsis (unter Bryopsidales) zur gleichen Abteilung. Hier funktioniert die Vermehrung im Gegensatz zu Caulerpa reibungsloser und schneller. :winking_face:

    Rochen ist mit anderen Viechern, z.B. jungen Platax auch nicht kompatibel.
    Hat mir letztens mein Händler erzählt; da junge Plataxe äußerst putzbeflissen sind, haben sie ihm zwei Rochen aufgearbeitet.
    Dauerte keine 2 Tage, denn die blauen Punkte waren von den Rochen einfach nicht abzukriegen; umso nerviger wurden die Platax ....und aus die Maus. :winking_face_with_tongue:

    Hallo,
    mir ist es ja wurscht, wie ihr eure Adsorber-Kapazitäten je nach Einsatzart verschwendet.:D
    Wirbelbett ist gut, jedoch nur zur kurzzeitigen Rückspülung.
    Ansonsten das Material nur von oben nach unten durchströmen mit max. 100-200 Ltr./Std. pro Liter Material, abhängig von der Schichtdicke und Kornfraktion im Filter.

    Auf dem Foto in der Mitte unten ist ein Schuran-Multifilter zu sehen. Mit der typischen Einsatzweise des Wirbelbettfilters hole ich etwas mehr als die Hälfte der Kapazität des Adsorbers gegenüber dem umgekehrten Einsatzverfahren heraus.
    Die beste Lösung steht links und rechts im Bild. Wasser geht von oben nach unten (vorgereinigt durch UV-Klärer) im Langsamstrom durch den Filter; täglich einmal werden die Schlauchanschlüsse gewechselt und kurzzeitig für 5 Minuten erfolgt Rückspülung von unten nach oben. Hier wird die Zufuhrpumpe durchaus kräftig aufgedreht.

    Nach 1-2 Wochen ist der Adsorber ferig und wird gewechselt.

    Gruß
    Stefan

    EDIT: bei Ersteinsatz eines nicht vorgereingten Adsorbers wird das Material in der Säule von unten nach oben durchströmt. Und zwar so langsam, das sich aufgewirbelte Feinanteile wieder setzen. Danach wird auf umgekehrte Durchströmung umgestellt und die ersten paar Liter verworfen.

    Bei vorgereinigtem Adsorber entfällt diese Prozedur. Ich bin aber der Meinung und habe dies nach vielen Tests herausgefunden, das gerade die Feinanteile die erhöhte Adsorptionsfähigkeit haben.

    Entschuldigung,
    vielleicht ist das eingangs nicht richtig verstanden worden.
    Paar=2 Stück; vgs. ein Paar Schuhe;
    Wenn sich das Paar Fische als Männlein und Weiblein herausstellt,-was ich glaube-, umso besser.

    PS: bis dato keinerlei Anzeichen irgendeiner Agressivität oder dominieren wollens.