Hi,
es hat die Zeit mit sich gebracht, das die Obsoleszenz auch die Produkte der Urmarken der Aquaristik erreicht hat; alles geht immer noch etwas leichter, dünner, kleiner, kürzer. Mir fällt das auf, wenn ich gleichartige Pumpen des gleichen Herstellers z.B. Eheim von vor 15 Jahren und heute in die Hand nehme.
Ich hatte nun schon einige angekokelte Kabel 'deutscher' Markenwaren, die sich mit Sicherheit nicht durch in Salzwasser liegendem oder unter Zug oder Drehung stehenden Kabeln begründen lassen. Jeder Haushalts-Staubsauger oder ein Rührgerät muß kabelbedingt mehr aushalten.
Insofern liegt da doch der Schluß nahe, das wie sich das immer mehr ausprägt-, der Gewinn im Einkauf liegt. Das Ruskin'sche Preisgesetz wird gerne von Herstellern verwendet, wenn es um Preisrechtfertigungen ihrer wertigen Produkte geht. Verlogen ist es dann aber auch, wenn dies dann für die Zulieferer dieser Firmen nicht gelten soll.
btw zum made in Germany:
'Made in Germany' ist nur noch Richtmittel für eine allgemeine Verkehrsanschauung; -es bleibt also jedem Abnehmer selbst überlassen, wie er das Prädikat wertet und welchem Fabrikat er dies zu gute hält. Den in früheren Jahren verdienten guten Ruf nutzen eben viele Firmen aus, denn die vorgeschriebenen 45% Wertschöpfungsanteil am Produkt lassen sich auch bei Einzelfallüberprüfung leichtestens erreichen, selbst wenn alle Teile eines Produktes für einen Zusammenbau aus dem Ausland stammen. Man muß eben nur tricksen können...
Beiträge von Stefan C.
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Hallo,
Sehr interessantes Thema.
Ich bin gerade auch am Planen, ich habe vor mir ein 3000 Liter Becken in den Wintergarten zu stellen.
Es soll mit 500 Watt LED Spots betrieben werden, die je nach Sonnen Intensität gedimmt werden.Ich hatte in Letzter zeit in einigen Foren schon nach Messwerten der Sonne gefragt, leider konnte mir bislang keiner helfen.
@ Stefan
Du hast geschrieben, dass die par Werte selbst im Hochsommer nie so hoch waren wie in den Tropen.
Hast du Daten die du uns geben könntest, wie sind denn die Werte im Sommer oder im bedeckten Winter?Gruß Dino
Hallo, danke für die schnelle Antwort.
Gibt es da noch einen link zu dem Becken oder den Messwerten?
Mein Gedanke war halt zu den Spots, was ja HQI auch ist, eine flächige Beleuchtung mittels der Sonne zu erreichen.
Was meinst du wieviel mehr Licht du im Winter ohne Sonne gebraucht hättest?
Gruß Dino
Hi,
machs nicht komplizierter, als es sein muß; Meßwerte in Bezug auf die Sonneneinstrahlung sind in unseren Breitengraden Quatsch. Überlege einfach mal, wie groß die Oberfläche deines Aquariums ist und wieviele Minuten am Tag die Sonne tatsächlich senkrecht in das Becken scheint. Umgebungshelligkeit durch Sonnenlicht oder schräger Lichteinfall durch das Glas sind dabei in der Lichtplanung unbrauchbar!
Von daher kann man Sonnenlicht (wenn von oben vorhanden) allenfalls als zusätzliches i-Tüpfelchen in der Beleuchtungsstrategie sehen; eine Planung auf Kunstlichtersparnis durch Sonne anzustreben ist zum Scheitern verurteilt; es sei denn, man betreibt das Aquarium ab 40° Breitengrad abwärts.
so jedenfalls meine Erfahrung in 10 Jahren Suche nach dem Stein der Weisen.... -
Hi,
@André ,
90cm Beckenhöhe sollten eigentlich zu bewältigen sein..die Wasserfläche beträgt allerdings 2x3m.
Das es nicht geklappt hat, möchte ich nicht unbedingt behaupten.
Nur passieren auch ganz einfach Fehler, an deren Folgen man nie geglaubt hätte.
Zum Beckenstart hatte ich unvorsichtigerweise nur einmal mit meinen Händen, mit welchen ich vorher Phytoplankton-säulen gesäubert hatte, ins Becken gefasst.
Phytoplankton vermehrt sich explosionsartig unter Sonnenlicht, -habe ich daraufhin festgestellt. Innerhalb von 14 Tagen hatte ich 5m³ absolut undurchsichtige grüne Suppe. Von da an mußte permanent die UV-Klärung laufen.
Nachdem diese 'Plage' unter Kontrolle gebracht war, kamen im Herbst des 1. Jahres Standzeit die roten Cyanos (logischerweise durch die Lichtintensitätsverringerung), welche sich dann folgend über 14 Monate hielten.
Viele Versuche und erst die Erhöhung des Blauanteils in der Beleuchtung setzte dem Treiben dann ein Ende.
Im 3.Jahr freuten sich dann Dinoflagellaten samt schwarzen Cyanos über mehrere Monate,- dazwischen immer wieder eine sichtbare Erholung der Biologie und Wachstum.
Man konnte fast meinen, das ganze Treiben folge einem Zyklus des Auf und Ab; jahreszeilich bedingt, aber auch den Mondzyklen folgend. Zumindest bei mir waren und sind einfach keine stetig gleich bleibenden Parameter einzustellen. Wie geschrieben, stagnierte im Winter der Korallenwuchs mangels Calcifizierung und Degeneration setzte ein, im Sommer mußte gekühlt werden und Algen der Art Ulva und Caulerpa (monatelange Ruhe übers Winterhalbjahr) konkurrierten mit den Steinkorallen um Nährstoffe; irgendwann vergeht den Fischen auch der Appetit auf Grünfutter und man holt dann selbst eimerweise die Algen aus dem Becken.Dino,
ich hatte die Werte hier vor Jahren im alten Forum einmal gepostet. Allerdings habe ich da nichts mehr parat;
zu den up and downs der Anlage hatte ich hier auch mehrere Threads verfasst.Es soll natürlich aber jeder gerne selbst Erfahrungen mit der Sonne sammeln.
Es mag aber schon seinen Grund haben, warum in den Sealife's und Zoo's die MW-Becken nichts von der Sonne mitbekommen.
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Hi,
Freiluft = Licht, Luft und Sonne ; d.h. mehr oder weniger hält das Dach im Sommer bei mir dann nur den Regen ab -
@ Stefan C: Danke für die ausführliche Stellungnahme. Es wird allerdings kein Glas verwendet sondern spezieller Kunststoff. Könntest du gar keine kosten sparen da die Investition zu hoch war? Ich hätte vermutet dass du tagsüber in Abwesenheit nur mit Sonnenlicht ausgekommen wärst?
Hallo,
was ist bitte 'spezieller Kunststoff'. Da gibt es eigentlich nur 2 Varianten zur Dachhauteignung. Neben EVA-Folie gibt es mit ähnlichen Eigenschaften nur noch PMMA (Plexiglas), hier aber nur in klar durchscheinender Form. Ist die Ausführung in Doppelsteg, hat man zwar den Vorteil der Wärmedämmung, aber die Durchlässigkeit der spektralen Lichtanteile nimmt ähnlich denen von Klarglas ab. Der Treibhauseffekt ist die Folge.
Mir ging es nie darum, Kosten zu sparen, sonst hätte ich schon lange die Stecker gezogen. Es stehen ja noch einige andere Becken in dem umbauten Raum. Nur an den erheblichen Mehraufwand an Kosten (Technik und Strom), um das bischen Natürlichkeit zu erhalten, hatte ich ich im Vorfeld nicht gedacht.
Ich hatte den Beleuchtungshimmel sogar vollflächig verschiebbar über dem großen Becken angebracht, um möglichst vollständig die Sonne zu nutzen; Irgendwann wurde mir die Hampelei mit der Verschieberei aber auch zu dumm und auch den Gedanken einer Automatisierung liess ich dann fallen.
Und ehrlich: ein sonnendurchflutetes (die wenigen Tage im Jahr im Hochsommer) Becken ist absolut unansehnlich, der Aufheizeffekt des Wassers ist je nach Beckenvolumen und Glasflächen der Aquariumsstehwände nicht zu verachten , sowie die Verdunstung und Kondensation überproportional hoch. Ich habe Grund dessen in 10 Jahren 3x die gesamte Beleuchtungtechnik wechseln müssen. Sicher wäre eine Raumentfeuchtung in Betracht zu ziehen gewesen,- nur der Strombedarf für den Betrieb einer Anlage, die 200Ltr./Tag Verdunstungsrate aller Becken auffangen soll-, auch nicht mehr zu begründen.
Noch ein Erlebnis, das in freier Natur sicher spektakulär, aber im naturnahen Aquarium unverträglich ist: ich durfte 2x das Massenablaichen meiner Korallen erleben, mit Folge der Überproduktion des Abschäumers und Wiedereintrag des wochenlang gesammelten Absorbates ins Becken. Es zog jedesmal herbe Verluste nach sich.
@Reinhard,
ich höre ja nicht auf
; wenn es so läuft wie ich plane, wird vergrössert; d.h. ich fasse den Inhalt aller Becken aus der 'Freilufthaltung' zusammen. Das bin ich auch den Fischen schuldig. Viele hatte ich ja nie, aber die meisten habe ich nun doch schon bis zu 15 Jahren. Dem zur folge sind manche auch Grund ihrer Größe reif für ein größeres Zuhause.
Aber diesmal bestimme ich, wann die Sonne scheint und wie warm das Wasser wird; von daher bleibt es von oben dunkel. -
Hallo Reinhard,
man muß nicht unbedingt etwas von mir hören, ich lese eben einfach mehr...Aktuell gebe ich nach 10 Jahren Standzeit das 'Sonnenlicht'-Becken auf.
Zu
Beginn war ich auch wie einige andere hier vom Gedanken beseelt, die
Sonne zu Hilfe zu nehmen; vor allem, das ich als Dachhaut über den Aquarien doppelte Folie
aus EVA habe, welche zu 98% alle UV-Anteile durchlässt; Glas ist da
die schlechtere Alternative, da UV-B und UV-C ausgeblendet werden und
lediglich UV-A das Glas passiert.
Im Sommer 2003 wurde das Aquarium gebaut (war ein Super-Sonnen-Sommer) und ich war überzeugt, dass mein Plan nicht verkehrt war.
Es
war natürlich ernüchternd, wenige cm unter Wasseroberfläche bei vollem
Sonnenlichteintrag 20% geringere PAR-Werte zu messen, als in den Tropen
an einem bedeckten Tag.
Im Herbst
reichten mir die installierten 6x400Watt mit 12x9W L67 bei 6m²
Wasserfläche gerade so aus, um die 90cm Wasserstand zu beleuchten.
Sommer
2004 (war nicht besonders sonnig) rüstete ich schon auf 10x 400Watt auf
und im Herbst nochmals 12x80Watt und 10x54Watt, später nochmals
3x250Watt.
Mit dem Leuchtenhimmel wurde die Sonne eigentlich von oben
schon fast ausgesperrt. Dafür war es bei Sonnenschein um das Becken
herum hell, so dass man vom Inhalt,- trotz HQI beleuchtet-, dachte, das
die Beleuchtung überhaupt nicht an ist.Neben den jahreszeitlich
schwankenden Lichtintensitäten bereiteten mir die einfach nicht in den
Griff zu bekommenden schwankenden Wassertemperaturen die größeren
Probleme.
Was im Sommer an Korallen wuchs, degenerierte im
Winterhalbjahr wieder. Was im Sommer gekühlt werden mußte, mußte im
Winter zugeheizt werden.
Das Becken mit 5000 Liter Netto-
Wasservolumen und 1200 Liter Filter hat an Licht 6,2kw /Std. sowie 3,5kw
/Std. Pumpenleistung, macht am Tag bei 9 Stunden Beleuchtung knappe 60kw, sowie
84kw bei 24 Stunden für die Pumpen; im Winter kommen bei 20 Grad
Raumtemperatur nochmals 3kw /Std Heizung dazu, sind 72kw am Tag.
Hochrechnen kann sich das jeder selbst.LED werden immer besser, -als Alternative kommen sie für mich an tieferen und größeren Becken ausser als Zusatzbeleuchtung noch immer nicht in Frage.
Sola tubes als Tageslichtsysteme machen hell, haben aber Grund der verwendeten Gläser ein wenig brauchbares Lichtspektrum.
Sonnenlicht pur ist gut und schön, wenn es in einen Weiher scheint; das ist meine Erfahrung.Gruß
Stefan -
moin,
habe auch seit ca. 6 monaten 5 stück z. leptacantha und die sind nach eingewöhnung völlig einfach und gut zu halten. das einzige manko ist, dass sie schisser sind und sich von jedem fisch egal ob größer oder auch kleiner einschüchtern lassen. ansonsten völlig easy und gehen wirklich an alles.
grüße
kobe
Hi,
Die Gruppengrössenangabe hier in den posts kommt dem Verhalten der 'Schwarmfische' in keinster Weise entgegen. Logischerweise dezimieren sich die Gruppen dann selbst durch Ausgrenzung bis auf wenige Einzelindividuen. Je kleiner die Becken, desto kleiner wird die Gruppe. Ich hatte vor 2 Jahren nochmals den Versuch gemacht, Chromis viridis in einer 30er Gruppe in einem seit 12 Jahren bestehenden 1tsd Ltr. Aquarium zu etablieren, -ohne konkurrierenden Fischbesatz. Vor Einsatz war ein Fisch übrig, der sich sofort der Gruppe anschloss und aufgenommen wurde. Übrig geblieben ist nunmehr wieder nur einer. (Fischbesatz in diesem Becken besteht ansonsten nur noch aus 3 Doktoren)
In 5tsd Litern setzte ich vor 5 Jahren 45 Pseudanthias squamipinnis ein. Nach üblichen Haremsbildungen haben sich daraus 3 Gruppen gebildet. Heute sind noch ca. 30 Tiere übrig. Im selben Becken wurden vor 3 Jahren 50 Zoramia leptacantha eingesetzt, welche hervorragend mit den Pseudanthias harmonieren. Es dürften von diesem Schwarm noch 40 Tiere existieren, die sich allerdings ausser den Fütterungszeiten nur im Aufbau aufhalten.
Von Mischgruppenhaltung bei z.B. Pseudanthia halte ich im übrigen nichts. Die familieninternen Agressionen der Männchen untereinander sind aus meiner eigenen Erfahrung im 'grossen' Becken besonders heftig. -
Alles anzeigen
Hallo!
Ich verstehe die Aufregung hier nicht.
Die PVC Schläuche werden doch seit langem verwendet.Unser
PVC-Flexschlauch in bester Qualität - Sie benötigen keinen
Spezialkleber! Verklebbar mit jedem handelsüblichem PVC-U
Kleber(Coraplax, Cepex, Tangit)Laut den verlinkten Wiki Artikel.
PVC-U =PVC hart
PVC-hart enthält grundsätzlich keinen Weichmacher.Buuh, hab ich ja nochmals Glück gehabt als ich 2002 ca. 10m dieser Schläuche bei meinem damals neuen Becken verbaut habe.

Hallo Reinhard,
du spielst hoffentlich nicht mit dem Schlauch...
aber halt, -der Schlauch ist ja doch schon 10 Jahre alt; da sind die Weichmacher lange ausgedünstet und du lebst noch immer
-
Interessant wenn dem so ist,
wobei ich es mir schwerlich vorstellen kann, dass sich die Verkäufer dieser Rohre noch keine Gedanken darüber gemacht haben.
Wenn ich Material für ein Meerwasseraquarium in einem "Meerwasserfachgeschäft" kaufe, dann darf ich als Kunde (Leihe) davon ausgehen , dass dieses auch für diese Anwendung geeignet ist.
Oder sehe ich da was falsch?
Hi,
Verkäufer sind skrupellos
; der Einfallsreichtum fast unerschöpflich
;
wenn etwas in einem Meerwasserfachgeschäft verkauft wird, ist das nicht automatisch Garant dafür, das der Artikel auch tatsächlich speziell für Salzwasseranwendungen gedacht ist; allenfalls geeignet oder verwendbar.
Abgesehen davon, das wohl niemand eine Rolle mit 25m Meter Flexschlauch für ein Aquarium verwendet , daran herumlutscht oder als Kaugummi verwendet (zugegeben, ich habe diesbezgl. noch keinen Warnhinweis gelesen), entbehrt die Diskussion darüber mit dem gefallenen Stichwort krebserregend jeden weiteren Sinns.
Eine Anmerkung noch: Autofahren ist seit 2 Jahren auch krebserregend , da die verbauten Sicht- Füll- und Versteifungskunststoffe durch Erwärmung ausgasen. Zumindest kann man das seit vorletztem Jahr mit feiner ansprechenden Testgeräten nachweisen.
-
Zitat von »Stefan C.«
die PVC-Flexschläuche aus dem Poolbau sind laugenbeständig, also auch im Meerwasserbereich einsetzbar;Ja ok, das mag ja sein das die Schläuche das abkönnen!
Aber Fakt ist auch das da jede Menge "Weichmacher" drin ist, und wohin der über die Jahre zum Teil verschwindet sollte auch klar sein!
Wobei es sicher eine Rolle spielt ob da ein Becken mit 500L oder 5000L dranhängt!
Was bei 500L tödlich ist muß bei 5000L nicht zwingend gefährlich sein!Ich persönlich würde immer eine "feste" Verrohrung vorziehen, schlicht und ergreifend "eine mögliche Fehlerquelle" weniger!
Ist aber wie gesagt nur meine persönliche Meinung!

Ja ok, das mag ja sein das die Schläuche das abkönnen!
Aber Fakt ist auch das da jede Menge "Weichmacher" drin ist, und wohin der über die Jahre zum Teil verschwindet sollte auch klar sein!
Wobei es sicher eine Rolle spielt ob da ein Becken mit 500L oder 5000L dranhängt!
Was bei 500L tödlich ist muß bei 5000L nicht zwingend gefährlich sein!Ich persönlich würde immer eine "feste" Verrohrung vorziehen, schlicht und ergreifend "eine mögliche Fehlerquelle" weniger!
Ist aber wie gesagt nur meine persönliche Meinung!

Hi,
definiere bitte die Aussage 'jede Menge Weichmacher'. Bei PE-Schläuchen, OK... , aber PVC
Wen es interessiert, wo die Flexibilität des Flexschlauches herrührt, sollte einmal den Querschnitt eines solchen untersuchen.
Die mit Wasser in Berührung kommende Innenwandung enthält nämlich keine Weichmacher, die Aussenwandung etwas davon. Der Clou steckt aber zwischen den Wandungen.
Dennoch verwende ich Flexschläuche sparsam und nur bei bestimmten Einbausituationen; ansonsten altbewährt PVC-U Rohre. -
Hi,
die PVC-Flexschläuche aus dem Poolbau sind laugenbeständig, also auch im Meerwasserbereich einsetzbar; ich habe diese seit 10 Jahren in Verwendung und keine Probleme;
Tangit ist leider die schlechtere Variante, um eine Verbindung mit PVC-U herzustellen. Da treten dann die Probleme auf, wie hier beschrieben.
Der einzig wahre Kleber ist Saba 914,-extrem flüssig, aber dadurch vollflächig vernetzend an den zu verklebenden Flächen.
Zu beachten ist allerdings, das die verklebten Teile etwas empfindlich bei Einbau auf Zug oder extremen Biegeradien sind. -
schönen Abend,
irgendwie drohen hier die Hasstiraden gegen Asien einige bald aufzufressen
.
Ich denke, das Frühstücksei dürfte mittlerweile tabu sein, da das Eidotter leider gelb ist?
...und vielleicht bekommen Briefkästen und das Postauto auch noch Tritte ab?nochmal:
Ich heisse Kopien mit keiner Silbe gut. Und da meine ich die KOPIE! Nämlich die, wenn das Produkt äusserlich identisch dem Original ist.
Der Schaden dadurch ist in vielen Branchen immens. Betroffene Hersteller wissen sich auf den entsprechenden Messen durchaus zur Wehr zu setzen, auf welchen die Mitbewerber frecherweise ihre Kopien mit ausstellen.
Wenn Name, Form und Art des Produktes angemeldetes Patent besitzen, kommt der Gerichtsvollzieher mit der Schadenersatz-Forderung gleich mit auf den Messestand und ordnet die Räumung an.
Nur, so wie im Fall des reisserisch aufgebrezelten Eingangsposts...; was gibt es da aufzuregen?
Die Anlehnung in Form eines Nachbaus kann man unter Ideenklau abtun; ist sicher ärgerlich, aber die Unterscheidung zum Original ist allemal gegeben.
Der 'geschädigte' Hersteller, welcher dem Aussehen der Pumpenkugel nach Tunze zu sein scheint, lässt nach wie vor in China produzieren. Er hat seinen Ruf der jahrzehntelang bewährten Qualität dem Sparsamkeitsgedanken in Produktion und der schlechteren Qualität geopfert. Den Service und Tausch der nun oftmals mangelhaften Produkte zahlen die Kunden mit Erwerb gleich mit. Innovationen und Patente lassen den Hersteller in Nachbauten aber immer wieder die Nase vorn haben.
Und da sind in der Aquaristikbranche sehr viele Namen, welche nach dem ökonomischen Prinzip ihre Produktion verlagern und frech nach wie vor 'made in Germany' auf die Verpackung drucken.
Wiederum andere kreieren einen Produktnamen mit dem amtlichen deutschen Registrierungszeichen und verkaufen asiatische Billigsttechnik teuer mit dem Prädikat 'made in Germany' .
Wer ist da nun ehrlicher? Der 'Chinese' mit dem Nachbau (nicht Kopie) oder das Hersteller-Schlitzohr?
Das schlimme daran: diesen Betrug in Form der Übervorteilung am Kunden sehen viele Hersteller als Kavaliersdelikt.Wie ich in einem anderen post schon geschrieben habe: der Preis allein kann heute nicht mehr alleiniges Entscheidungskriterium über die Herkunft und Qualität einer Ware sein. Dazu sind zuviele Hersteller skrupellos geworden (das meine ich branchenübergreifend).
Einige wenige Ehrliche gibt es dennoch, (auch in der Aquaristikbranche
) ,welche ihre Billigschiene mit Produkten des asiatischen Mitbewerbers bestücken.
Dem Kunden bleibt nun die Wahl. Service bekommt er auf beide Produktlinien den gleichen.
Ich bin nun schon viele Jahre im Handel involviert, und eines fällt mir unbedingt auf: auch in USA gibt es sehr viele gute Produkte. Dort ist das Gekeife gegenüber Nachbauten aber längst nicht in dem Mass verbreitet, wie hier in Deutschland. Das Preisniveau ist in USA auch nicht so verdorben wie bei uns und im Gegensatz zu hier gönnt einer dem anderem auch die Butter auf dem Brot.@Herbert,
Danke, aber so wichtig nehme ich mich nicht; ich habe nur etwas mehr Zeit dem richtigen Leben abgetreten, als sie vor dem Bildschirm zu verplempern. Hier hat sich die letzten 10 Jahre sowieso nichts geändert.
Dir und natürlich auch allen anderen Frohe Osterrn!
...mögen der ein oder andere auch einmal mehr über den Sinn der Feiertage nachdenken als nur die zusätzlich gewonnenen freien Tage!
Gruß
Stefan -
Zitat
Original von andrePankraz
Und Leute - können wir nun mal Smartphones als Standardbeispiel für alles hier weglassen (Webwerfgesellschaft, Apple, braucht man das etc.)? Ohne so ein Teil ist man gesellschaftlich heutzutage nun mal aufgeschmissen. Ein 4 Jahre altes Smartphone ist Hardware-Schrott (keine Software-Unterstützung mehr). Ein durchschnittliches Meerwasseraquarium kostet sicherlich das >20-fache von einem Smartphone. Jeder hat halt andere Prioritäten.
Viele Grüße,
André
hm,
stimmt, jeder hat andere Prioritäten; nur verstehe ich nicht, warum man ohne
Smartphone gesellschaftlich aufgeschmissen sein soll? Könnte mir das jemand erklären? Das tut mir natürlich für denjenigen dann eigentlich nicht leid, der davon betroffen ist :yrf.
Ich kann da leider nicht mitreden, da ich mich solchen Dingen sehr gut verweigern kann und mich keinem Gruppenzwang unterwerfen muß.
Was aber hat dann das Smartphone mit einem MW-Aquarium zu tun?
Profilierung vielleicht? ...vermute ich mal, wenn ich im selben Satz die Gegenrechnung der Kosten dafür lese.
solche Dinge haben mich allerdings auch noch nie tangiert...
edit:
um den Kreis zu schliessen, sollte man aber genau da zu denken ansetzen, woher der Produktionswahnsinn der Chinesen und Raffgier von Herstellern herrührt: es ist schlicht und ergreifend nur der Konsumwahn unserer Gesellschaft; wenn die Mittel begrenzt sind, wird eben billigend zu Billigem gegriffen.
Nur was an meinem post anscheinend überlesen wurde: viele Hersteller unterstützen den Plagiatshandel in der Art, das sie im Billiglohnland produzieren liessen und lassen und dann das Geschrei groß ist, wenn sich die Produkte verselbständigen (siehe Pumpe im Eingangspost).
Mein Mitleid hält sich da in Grenzen, da zu einer gewissen Zeit wohl sehr gut an den Produkten verdient wurde.eben darum noch ein edit:
ist schon Jahre her, darum darf ich das jetzt wohl schreiben:
da gab/gibt es einen deutschen Produzenten/Hersteller, welcher in China T5-Röhren produzieren liess. Gestehungskosten unrelevant, Verpackung, Versand, Verzollung. Die Röhre ging mit rund 1800% Aufschlag aus dem Lager in Deutschland in den Handel.
Von daher wären die Chinesen dumm, wenn sie sich alleine mit den Krümeln des produzierten Kuchens zufrieden geben würden.bis dann mal,
Stefan -
Zitat
Original von Reinhard Seidl
Guten Morgen!Auch so ein China Copyshop
http://www.krone.at/Wirtschaft/iPh…ge-Story-356013
Hi,
Hier geht es zwar 'nur' um Auftragsfertigung für Apple; aber dies auch aus dem einfachen Grund des Auftraggebers, -um mit einer maximal erzielbaren Marge für die fertigen Produkte zweifach zu verdienen, -am Kunden und der Börse.
Das prangere ich auch als die Verlogenheit und Heuchelei der Käufer solcher Produkte an, welche dann glauben, mit dem Finger auf andere Branchen und Hersteller zeigen zu dürfen.
Apple ist par excellence mustergültiges Beispiel für die Obsoleszenz ihrer Produkte. Im Trend und stylisch, innovativ, aber gewollt nicht reparabel und höchst unkompatibel zu herstellerfremder Hard- und Software.schönen Donnerstag,
Stefan -
au weia
,ZitatWirtschaftlich spielt Japan heute kaum noch eine führende Rolle, denn ihre Autos haben nie deutschen Standart erreicht.
wenn es eine Patriotismusstatistik gäbe, wäre diese Aussage mit Sicherheit zu stützen
, aber ansonsten natürlich Käse.
Toyota ist nach wie vor der größte Autobauer der Welt. Unter den 16 Globalplayern der Autoindustrie stammen 5 aus Japan. 'Deutscher Standard' in Form von VW steht auf Platz 2 weltweit; darunter aber mit der Hälfte an Marken, die in Europa nicht zu finden sind. Die deutschen 'Premiummarken', falls diese mit deutschem Standard gemeint waren, tauchen in der Statistik überhaupt nicht auf.Japan hatte übrigens längst in USA Fuß gefasst, als die Deutschen mit ihren Produkten noch Europa als Absatzmarkt eruierten.
Im übrigen ist der Nimbus des 'made in Germany' arg am bröckeln. Einzelne Beispiele wie im Falle des deutschen Maschinenbaus halten noch die Fahnen hoch. Alle anderen Nachrichten der deutschen exportorientierten Industrie mit positivem Schlaglicht werden lanciert, um die heimischen Aktienkurse und Aktionäre bei Laune zu halten;
obwohl jeder 4. Euro der deutschen Wirtschaft im Export verdient wird, stimmt es traurig, wenn das Wirtschaftswachstum zum 3. Mal in Folge für 2013 nach unten korrigiert wurde und nun nur noch 0,3% betragen soll.
Dagegen betrug das Wirtschaftswachstum Japans im vergangenen Jahr immerhin wieder 3,8% nach 2 verständlichen Jahren im Minus.
Japan ist Vierter der exportstärksten Länder hinter China, Deutschland und den USA.
Nach der Kaufkraft gestaffelt steht Japan an dritter Stelle nach USA und China. Rechnet man die EU als eine Volkswirtschaft, ist Japan vierter.Aber das interessiert die wenigsten; der Thread zielt ja auf Stimmungsmache gegen die Chinesen und ihre minderwertigen Kopien ab.
Die Leier kenne ich nun hier auch schon seit 14 Jahren in diesem Forum;Der Markt verlangt dann wohl danach. Denn wo keine Nachfrage, da kein Angebot
.
Nur mittlerweile ist es peinlich, wie oft sich die propagierte deutsche Wertarbeit als teuer (besser gesagt: des Geldes nicht wert) made in China entpuppte und auch das Klischee bediente, auf das dann alle mit dem Finger zeigen
.
Da sag ich dann einfach: PfuiGruß
Stefan -
ach ja,
einfach herrlich, wie sich nun deutsche Autobauer, -ich glaube, die haben sich selbst den Titel 'Premiumhersteller' verliehen-, mit chinesischen Vorwürfen konfrontiert sehen, ausgasende Billig-Kunststoffteile in ihren Autos zu verbauen. Artikel
Dumm stellen ist immer gut
. Und ich wundere mich seit Jahren über Kopfschmerzen im Auto.Aber man sieht, die Ansprüche der Chinesen wachsen
; leider nicht im selben Masse wie ihre Umweltschutzgedanken, sonst würden sie die in ihrem Land produzierten Premiumdreckschleudern gar nicht erst kaufen.und bei uns?
Es ist natürlich keinesfalls zu vergessen, -wenn ein deutsches Auto kaputt geht, ist immer ein verbautes Bauteil aus Fernost daran schuld
einen freundlichen Restmittwoch,
Stefan -
Hi,
ihr vergesst aber leider eines, das mit der >sogenannten< europäischen 'Wertigkeit' an Produkten einhergeht, von allen Herstellern aber vehement bestritten wird: es ist die Obsoleszenz der Güter.
Heutzutage ist es egal, ob etwas aus der Mode kommt, nicht mehr reparabel ist, oder den programmierten Tod erleidet; das fing bereits mit dem prominenten Beispiel der Glübirne 1924 an, welche nicht mehr länger als 1000 Std. brennen durfte.
Heute ist man weder beim Billig- noch beim Hochpreisprodukt mehr sicher, für vorzeitig in den Müll Geworfenes das Geld ausgegeben zu haben.
Details kennt sicher jeder selbst zur Genüge...
Warum gingen nahezu alle namhaften grossen deutschen Hersteller der 50er bis 80er Jahre , angefangen bei Haushaltselektrik, weisser Ware, Unterhaltungselektronik, Sanitärarmaturen, Spielwaren etc. in Insolvenz, wurden zerschlagen oder sind in anderen Firmen aufgegangen?
Den größten Anteil daran trugen die Konsumenten selbst dazu bei.
Zuerst war es die Qualität 'made in Germany' (das war im übrigen von USA in den 30er und 40er Jahren ein beaufschlagtes Synonym für Waren, die nicht als wertig erachtet wurden, um so die heimischen Produkte hervorzuheben)
Deutsche Qualität war nicht kaputt zu bekommern.
In den Nachkriegsjahren verstand man es noch, auf ein Produkt zu sparen. Die Produktion hatte lange zu tun, um den Markt zu sättigen. In den 70ern fing es schleichend an: was lange hält, verkauft sich nicht so oft.
Steigende Einkommen der Bevölkerung und der damit verbundene Konsum liessen dann schnell Langeweile an Heimischem aufkommen.
Technischer Fortschritt wurde zudem nicht nur in Europa voran getrieben; asiatische Märkte verstanden es, in kürzeren Zeitabständen und zu konkurrenzlosen Preisen,sich immer schneller auf die sich wechselnden Geschmäcker der Konsumenten einzustellen. Ich erinnere mich noch gut an die internationalen Funkmessen in Berlin z.B. 1980. Hier reagierten die deutschen Hersteller nur noch. Die Asiaten dagegen agierten!
In den 90ern begann die Lethargie des deutschen Innovationstums und hört seitdem nicht auf, auf die Asiaten zu schimpfen.
In vielen Bereichen funktionierte es im Zuge der Globalisierung, Innovation und Knowhow aus Europa mit asiatischer Mentalität in der Produktion zu verschmelzen;
diejenigen, welche immer noch nicht begriffen hatten, wohin die Reise geht, verharrten in Selbstbeweihräucherung.
Es gibt aber auch die Hersteller, die schlitzohrig glaubten und noch immer glauben, ihre mangelnde Marktanpassung mit der Produktion im Billiglohnsektor mit Billigteilen und dem Aufdruck auf der Verpackung 'made in Germany' teuer verkaufen zu können, nur weil zwei oder drei Handgriffe am Produkt noch in Deutschland ausgeführt wurden.
Die Grenze zur Skrupellosigkeit ist dann weiters fliessend ; Produkte die nicht einmal das Ende der Garantiezeit erleben, deren Hersteller im Ausland sitzt, Garantieansprüche mangels greifbarem Händler in D in den Wind zu schreiben sind.Was mich an der Verlogenheit der Gesellschaft, welche selbstredend nur hochwertige Produkte kaufen will, aber dann bitte selbstredend alle 2-3 Jahre das Neueste, Tollste und Beste,- ist der Umgang mit den Rohstoffen und Ressourcen, die leider für alle endlich sind.
Man beachte nur das kranke Verhalten der Menschen ihrer Mitteilungssucht mittels Smartphones und die atemberaubende Technologieentwicklung.
...da lässt sich wirklich gut auf Fernost schimpfen
im übrigen nennt sich in Nordkorea die transformierte Regierungsform Autokratie; eigentlich nichts anderes wie in einigen afrikanischen Staaten; egal ob eine Person herrscht oder ein Clan.
muß jeder für sich entscheiden, welchem Herrn er dient und wessen Brot er isst.
Meins wärs nichtGruss
Stefan -
Hi,
animiert durch eine PN zu dem Thema schaue ich nach langem hier wieder ins Forum;
...da bin ich nach Lesen des Threads direkt glücklich, dass all meine Fische und Korallen (und ich auch) nach 9 Jahren Chloreinsatz im Schwimmbad noch leben...;
aber Spass beiseite; das meiste was hier geschrieben wurde ist richtig, aber vieles auch übertrieben. Theorie und Praxis weichen eben wie so oft voneinander ab. Es gilt nach wie vor: die Dosis macht das Gift.
Es geht hier lediglich um die Umgebungsluft.
Und kaum jemand wird eine Chlortablette oder -Granulat ins Aquarium werfen.
Meine Abschäumer fassen die Umgebungsluft des Schwimmbades ab; zugegeben, die feuchte Luft erschwert die Abschäumung etwas, aber sonst gab es keine Probleme. Insgesamt stehen in dem Poolraum 16m² offene Aquarien- Wasserflächen; Angriffsfläche für das gasförmige Chlor wäre also genug gegeben.
Ab und zu war bei mir das Chlor auch überdosiert. Mangels schneller Durchlüftung und hoher Raumtemperatur war der in der Nase zwickende Geruch doch sehr unangenehm.
Mittlerweile bin ich aber von Chlor auf Aktivsauerstoff gewechselt.
Mangels Badebetrieb bei mir (vergangenes Jahr waren meine Frau und ich nur 4x im Wasser und dieses Jahr nur 2x) haben sich Chlor-Resistenzen gebildet. Nach Aufklärung weiss ich auch: Chlor ist im privaten Badebereich übertrieben, da nicht die Vielzahl an 'Keimträgern' das Schwimmbecken wie im öffentlichen Bereich heimsuchen.Nur meine Strömungspumpen weiche ich nach wie vor in überdosierter Chlorlauge ( 1/4 200gr Tablette in 25 Ltr. Wasser) ein und nach Abbürsten und Abspülen (die Pumpen riechen dann immer noch nach Chlor) verichten sie wieder ihren Dienst in den Aquarien.
Bleibt der Kübel mit der Chlorlauge dann stehen, tummeln sich da in den Sommermonaten bereits nach 3-4 Wochen wieder Mückenlarven in dem Wasser.Gruß
Stefan -
Zitat
Original von klaus Jansen
Aha,.. nicht das Meerwasseraquaristik auch viel mit Ästhetik zu tun hat... :D.. Aber jeder so wie er will.... Man muss auch jönne könne.
Grüße .. .Klaus
öhmm,
Wiki: ästhetisch wird heute meist als Synonym für schön, geschmackvoll oder ansprechend verwendet
das wir uns richtig verstehen...,
wenn ich jemandem mein Haus von innen zeige, -soll ich ihm dann den Raum und das Equipment zum Sauberhalten des Hauses auch vorführen? Wenn meine Besenkammer durch Aufgeräumtheit ästhtetisch wirkt, OK
Jeder sieht die Prioritäten anders gelagert.
Ich habs aus Erfahrung unter und hinter bestimmten Beckengrössen lieber funktional und praktikabel.Gruß
Stefan -
Hi,
es ist doch sowas von wurscht, wie das Technikabteil aussieht.
der Zweck heiligt die Mittel.
Das alte Becken von Saxby hat gefallen und der Neuaufbau wird wieder grandios!Und wenn ihr alle schön brav Produkte mit D+D Label ( T5 Röhren diverser Hersteller und Umverpacker) oder umgelabelte D+D Produkte kauft (die meisten werden überhaupt nicht wissen, woran er überall in der Aquaristikbranche weltweit beteiligt ist und Lizenzen innehält), wird das David Saxby freuen und das sicher zu eurem Gefallen in ein schönes sauberes Technikabteil investieren
. >
>
>
>...nö Quatsch; eher kauft er sich einen neuen Bentley
Gruß
Stefan -
Hi,
ZitatDiese sogenannten Tierschützer sind mir eh schwerst suspect.
Meine letzte Erfahrung mit Tierschutz für vier Pfoten lief wie folgt ab:
Ich würde gerne diese Katze mit nehmen, gerne auch zur Probe, ob das Tier sich wohlfühlt.
Antwort: Zur Probe wie stellen sie sich das vor ? Nur sofort Mitnahme.
(Spendenquittung über 150 € wurde mir aber nahegelegt!)So viel dazu ... Es wird auch positiv Beispiele geben, aber bis sie die negativen nicht abgestellt haben,
sollten sie sich sicher nicht bei Zajac vor die Tür stellen.
du vermengst da subjektiv gemachte Erfahrungen mit den Forderungen der Tierschützer aus dem Film, Hunde entweder beim Züchter oder aus dem Tierheim zu holen.
btw habe ich einen Hund vor zig Jahren auch einmal im Tierheim geholt. Damals waren es noch 150,- DM als Auslöse.
Zum Thema Tiere im Zoo>fach<handel:
Wo zieht man da jetzt den Trennstrich, was im Zoofachhandel noch an Tieren veräussert werden darf?
Für Deutschland noch ungewöhnlich, das Hunde im Zoofachhandel ausser an dort angebrachter Pinnwand von privat angeboten werden, -in USA und Japan ist die Zurschaustellung der 'Ware' usus.Ich für meine Person bezeichne mich durchaus als Tierschützer, wobei ich mir der Schizophrenität des Begriffes und meiner Handlungen durchaus bewußt bin.
Was bei uns ( meiner Frau und mir) an citespflichtigem Getier fliegt, kriecht und schwimmt ,-2 Aras, 2 Amazonen, d.w. 20 Sittiche in Arten, 1 Chamäleon-, dann 3 Echsen, 2 Hunde und 1 Katze,... kein einziges dieser Tiere haben meine Frau und ich gekauft.
Es handelt sich dabei um allesamt im Tierheim entsorgte, teils schmückende Exoten der sogenannten 'Tierliebhaber'.
Wir haben Bekannte aus dem Tierheim, die die Exoten bei uns quasi verbetteln, weil ihnen schlicht die Kapazitäten fehlen, um die Tiere artgerecht unterbringen zu können.Das Forum hier alleine ist schon ein Spiegel der Gesellschaft in Sachen Tierhaltung.
Eine normale Katze oder Hundemischling sind einfach zuuu profan, ...man hält sich lieber reinrassige Maine Coons, afrikanische Wildkatzen, Hunderassen mit einem papierenen Stammbaum, der sich zigmal um den Stamm-Pinkelbaum des Hundes wickeln lässt, fette Zierkarpfen mit Zungenbrecher-Namen, aus Japan eingeflogen...Hauptsache prestigeträchtig. Wir leben in PlemPlem-Land
.Was tun sich junge Pärchen als erstes zum Antesten der Kleinfamilie an? Richtig
natürlich einen Hund oder eine Katz
.
Sollten die beiden bei eintreffen eines Kindes noch zusammen sein, wird es für die Vierbeiner meist schon eng, wenn sie ihren Rangplatz zu verteidigen gedenken und dabei psychisch labil werden.
Wie ich schon geschrieben hatte, man wird den Tieren dann oft genauso schnell überdrüssig wie einem späteren Ehepartner
. Spätestens bei Scheidung sind vorhandene Viecher dann so überflüssig wie ein Kropf.Und weil es so schön in unser Metier der MW-Aquaristik passt:
Der Meerwasseraquaristik haftet immer noch der Touch des Elitären an. Da prallen tatsächlich 2 Welten aufeinander: die Tierfreunde (ich nenne sie bewußt nicht Tierliebhaber), denen es rein um das Interesse und die Pflege mariner Organismen und der Freude daran geht; denen stehen die Grösser-Besser-Teuer Betreiber gegenüber, die der Egozentrik und Profilierungssucht verfallen sind. Der Handel bedient beide Klientel. Natürlich lebt er von gut gefüllten Brieftaschen besser als dem schmalen Geldbeutel.Und hierbei bekomme ich einen dicken Hals:
Ich bekomme sehr viele Anfragen zur Übernahme von zu groß gewordenen Fischen. Ich denke, in 10 Jahren waren es über 200 Offerten. Ich habe wohl die wenigsten meiner Groß-Fische gekauft.
Die frechsten an Anfragen wollen auch noch Geld für die Fische, die sie mit aller >Tierliebe< zu seelischen und korpulenten Krüppeln großgezogen haben.
Da frage ich mich nun, wer ist schuldiger: der 'Tierliebhaber' oder der Händler, der die Tierliebe mit einem angebotenen Exoten erst weckt? Was ein 'Tierliebhaber' nicht sieht oder von dessen Existenz er nicht weiss, wird kaum sein Verlangen danach stimulieren.
In einer user-Signatur hier im Forum steht: 'nur was der Mensch kennt, kann er lieben'.
Ich glaube, auf die Art der Liebe wird jedes Tier gerne verzichten oder wäre froh, niemals bekannt geworden zu sein
So, und dann steht hier im Threadtitel 'Petition- kein Verbot der Exoten- und Wildtierhaltung'.
...Merkt jemand etwas
...ich für meinen Teil sage: ich könnte auf die Exoten verzichten. Das Dumme ist nur, die Viecher werden sooo
alt und ich habe ein Gewissen den Tieren gegenüber-, leider; auch wenn sie mich alle fast nichts gekostet haben.
Wenn ich so überlege, was mir an Fischen eigentlich in den nun 12 Jahren, die ich diesen frevelhaften Zeitvertreib praktiziere, weggestorben ist,-nämlich prozentual gesehen eigentlich fast nichts, und dann die immensen Importzahlen pro Quartal sehe, frage ich mich doch, wievielen Tieren die ihnen zuteil gewordene 'Tierliebe' zum vorzeitig tödlichen Verhängnis wird.Edit:
Entschuldigung, das es so lang geworden ist;
vielleicht regt es den/die ein oder andere(n) doch zum Nachdenken an, wenn er/sie den Text nicht nur überflogen hat. -
Zitat
Original von Hans-Werner
Hallo Klaus,ich denke, die ist unter hohen Phosphatkonzentrationen gewachsen und bekommt bei Dir jetzt wenig Phosphat. Ich habe auch schon festgestellt, dass es solche gezüchteten Importkorallen gibt, die niedrige Phosphatkonzentrationen nicht vertragen.
Gruß
Hans-Werner
Hallo,
Zitat1. Welche Koralle/Korallenart ist betroffen?
Acropora spec.2. Wie lange steht das Tier im Becken?
1 Jahr
da sich die Acro schon seit einem Jahr im Becken befindet, scheidet die These in diesem Fall wohl aus.
Allerdings finde ich den Ablegerstein der Acro schon extrem sauber, wie auch das umgebende Gestein. Kalkrotalgenwachstum bei dem angegebenen Mg-Wert empfinde ich bei der Standzeit des Beckens mager; das nur am Rande.Derzeit habe ich auch an einigen Arten wieder mit derartigen Symptomen zu kämpfen. Das an Importen wie auch seit Jahren bereits bei mir befindlichen Korallen. Mein PO4 ändert sich höchst selten.
Checkt mal eure verwendeten Salzsorten. Ich hatte schon einmal vor vielen Jahren das Vergnügen, dass mir eine Salzsorte den Korallenbestand dezimiert hat. Nun habe ich durch einen gutgemeinten Salzsortenwechsel wieder die gleichen Ausfälle.
-
Hai,
zum Abschäumer selber kann ich nichts schreiben, wohl aber zu den Pumpen, welche den Abschäumer betreiben.
Ich habe nun in 14 Jahren meiner Laufbahn alle Hersteller mit ihren Fabrikaten durch; mich mal mehr, mal weniger mit den Produkten geärgert und nun interessehalber einen Schäumer mit 50cm Durchmesser, welcher mit 2 'Energiesparpumpen' ausgerüstet war, auf 3 Hydrofoamer 9420.040 umgerüstet. Für den Preis kann man nicht viel verkehrt machen, habe ich mir gedacht.
Von Tunze bin ich im allgemeinen qualitativ von einigen Produkten die vergangenen Jahre enttäuscht gewesen (der Service ist allerdings unübertroffen!).
Endlich mal ist der Ansaug bei einer Pumpe vernünftig geschützt, denn das haben b.d. die wenigsten Hersteller verstanden. Kleinste angesaugte Schnecken haben bei mir schon teuerste Pumpen sterben lassen.Nach nun 4 Wochen Betrieb muß ich sagen: Phänomenal!
der produzierte Schaum lässt einen Messerschnitt wie bei geschlagenem Eiweiss aus der Küche stehen. So etwas habe ich noch nie gesehen.
Ich denke, dass Tunze mit den Pumpen etwas Geniales geglückt ist. Wenn der übrige Schäumer von Tunze nur halb so gut wie die Pumpen ist, reicht das allemal. -
Zitat
Original von mbb
und du hältst echt einen zeitraum von 50j für einen privatmann für planbar?
was meinst du, warum zb so viele immobilien in der zwangsversteigerung landen?
und wo landen diese tiere dann?
Hi,das muß garnichts mit den Immobilien zu tun haben, denn den eigenen Tod verdrängt jeder;

ein in jungen Jahren angeschafftes Kroko kommt dann eben später wohl mit ins Alters- oder Pflegeheim.

Es lügt sich doch jeder selbst in die Tasche, der bei Anschaffung versichern kann, dass er sich Tiere mit einer Lebenserwartung von 25+ Jahren ans Bein bindet.
Das unter dem Aspekt, statistisch gesehen schon alleine die Scheidungsraten unter Menschen mit bis zu 6 Jahren Ehe am höchsten sind. Bis dahin wird jede 3. Ehe geschieden. 20+ Jahre Ehe hat heute schon Seltenheitswert.
Das bringt aber wohl die Zeit, bzw. der Umgang der Menschen untereineinander mit sich. Grenzenloser Egoismus und Verantwortung für nichts mehr übernehmen zu wollen, gleichzeitig aber Tierliebe zu heucheln passt nicht zusammen.
Ein Aquarium ist mehr oder weniger 'Einrichtungsgegenstand'; die Arbeit damit (solange) überschaubar, aber eben auch genauso schnell wie eine heutige Plastik-Wohnzimmerschrankwand entsorgt. Lust dran verloren, weg damit.Die grosse Dunkelziffer hört einfach auf, da liest man nichts in den Foren.
Bei so manchem wechselt das Interesse schnell , und vom einstigen MW-Enthusiasten bleibt manch ein Becken sich schnell selbst überlassen; teilweise verrecken dann die Viecher noch qualvoll (mbb wird evtl. wissen, von wem ich rede
), weil man so ganz einfach die Lust dran verloren hat....Zajak war erst kürzlich im Fernsehen, weil Tierschützer protestierten, dass er junge Hunde im (ich glaube) Terrarium in seinem Laden zum Verkauf angeboten hat. Auf die Reporterfrage, wie es denn um die Hunde stünde, die nicht verkauft werden, antwortete Zajak in einer selbstgefälligen Arroganz, dass in das einstweilen nicht tangiert, -die werden schon verkauft.
Ob er sich denn um die Haltungsbedingungen beim Kunden vorab informiere, bevor er ein Tier verkauft, so die nächste Frage. Darum könne er sich nicht kümmern. Er dürfe sogar Elefanten verkaufen, dazu habe er die Erlaubnis. Wenn ein Kunde ihm die Haltungsbedingungen versichere, dann verkauft er auch den Elefanten.
Bei der Suche im Netz nach dem TV-Beitrag bin ich zwar nicht fündig geworden, aber in diesem link mit allen anhängigen Meinungen bestätigt sich eigentlich die Skrupellosigkeit im Handel mit Tieren.
Die Kunden selbst aber stehen dem aber in nichts nach. Wobei ich wieder beim Egoismus bin.
'Normale' domestizierte Tiere taugen eben heute nicht mehr als Profilierung des Ego, da brauchts schon ausgefallenes.
Die Nachfrage regelt das Angebot; gerne liefert das der Zoofachhandel, um seine Kompetenz unter Beweis zu stellen. Die Kunden danken das mit vollen Parkplätzen und jährlich steigenden Umsätzen der gesamten Zoofachbranche. ...solange eben die Tierliebe anhält
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Liebe Leute,
ihr überlegt euch schon gut, was ihr hier so über den 'Fachhandel' rspkt. Händler an geschäftsschädigendem Geplapper ablasst, oder?
was erwartet ihr denn noch an Tieren dort ?
wo bezieht ihr denn den ganzen Kram wie Salz, Technik, usw.?
wohl doch eher bei den geilen % Aktionen im Netz, oder?
Es mag nicht nur einen Grund geben, warum 'der kleine Fachhandel' ausstirbt.
Die Technik und Zubehör werden von den Kunden im Inet (billigst) erschachert, die Viecher mit hoher Verlustrate darf dann der Händler vor Ort versuchen, an den Mann bringen.
Ist nicht alles knallbunt und die Becken randvoll für die feilschenden Kunden (denen sowieso von vorne herein alles zu teuer ist), hat er schon einen Trumpf verspielt.
Falls er dann noch ausgefallene Margen mit den Tieren zu kompensieren versucht (was für andere das Hobby ist...davon muß er meist leben) , wird er mit 'übelst teuer' beschimpft , steht in irgendeinem Forum und schon...aus die Maus.Ist wirklich eine unseelige Zeit geworden.
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Hai,
nach diversem Browserwechsel läuft das Programm bei mir auch.
Zuerst meine Achtung vor der Arbeit, die hinter solch einem Programm steckt.
Es ist halt ein wohl notwendiges Übel in dieser Zeit, dass es für Alles und Jedes ein PC-Programm braucht.
Ein nettes Gimmick, das jedoch in meinen Augen das größte Problem der programmierten Addition an Fischen bei der Vergesellschaftung ausser Acht läßt, nämlich das der sozialen Verträglichkeit. Also insofern ersetzt das Programm nicht eine fundiert kompetente Beratung.Ich bin mit 108 Fischen in 5000Ltr. bei 88% und mit meinem Imperatorenpaar, das es nicht mal zur Auswahl gibt, wohl dann bei 1100 %

Zumindest mir braucht solch ein Programm nicht die Häfte meines Fischbesatzes als 'ungeeignet' beschreiben, der nachweislich sozial harmoniert und ohne Krücken wie UV und Ozon kerngesund steht.Nix für ungut, ist nur meine Meinung. Man kann sich christlicher geben als der Papst selbst ist-, so in der Art kommt mir der Fischfinder (ich mag keine Anglizismen) vor.
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Hallo,
wenn das Becken viele Rückzugmöglichkeiten (am liebsten große Steinkorallen) bietet, stellt das für die Viridis selbst kein Problem dar.
Die machen das untereinander aus. Schlechtestenfalls werden Einzeltiere aus dem Verbund 'ausgebissen', je kleiner der Verbund und je begrenzter die Fluchtpunkte sind.
Bei einem vollkommen neu zugesetzten Schwarm passiert der Verbiß des öfteren. Aber je mehr Tiere, umso weniger Agressionen. Je natürlicher das Umfeld (große Acroporen als Rückzug) desto ruhiger die Gruppe.Bisher habe ich altersbedingte Ausdünnung immer mit Nachsetzen von Jungfischen gelöst. Das lief, soweit man es beobachten konnte, problemlos ab.
Aber ganz ehrlich: Verbände von weniger als 15 Fischen zu halten ist für die Soziologie in der Gruppe unerträglich und nach meiner Erfahrung widernatürlich.
Deshalb hält sich das Märchen der Agressivität der Fischleins auch so hartnäckig, weil viele Halter die Fischpsychologie nicht nachvollziehen können und unterbesetzen;
man muß sich im Zweifelsfall einfach auch eingestehen können, dass manche Becken und evtl. vorhandene Fischgesellschaften auch schlichtweg ungeeignet für die Haltung dieser standorttreuen Fischchen sind!
Ich pflege 2 Gruppen in zwei Becken. Einen 16er Trupp in 1000Ltr. , eine ~40er Gruppe in 5m³, wobei sich diese mit 40 Zoramia blendend verstehen.Edit:
habe ich gerade gelesenZitatDie C. viridis würde ich mir nicht mehr ins Becken setzen, wenn die brüten entwickeln die sich echt zu Monstern,
und bestätigt meine These.
Wenn diese Fische agressiv werden, passt zumal meist der umgebende Fischbesatz nicht ,-Putzer sind da ganz vorne als Störer zu nennen, d.w. alle anderen Lippfischarten; die meisten Zwergbarscharten.
Wenn die Fische ihre natürliche Umgebung im Aquarium wiederfinden und ablaichen können, beschränkt sich die Agression alleine auf etwa 30cm Umfeld in Verteidigung der Brut. Das sei ihnen zugestanden
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Hallo,
Entschuldigung für einen Beitrag in einem 'Hersteller-Board', der nichts mit dem Magazin an sich, aber dennoch etwas mit der Nachhaltigkeits-Welle, auf der so ziemlich ganz Deutschland abgehoben und losgelöst dahinreitet, zu tun hat.
folgendes kann bitte jeder verstehen, wie er will
logisch: die 'grünen' Korallen resultieren
aus diesem unsäglich dehnbaren Begriff des 'Nachhaltigkeits' -Gedankens...;es wird mittlerweile krampfhaft versucht, diesen auf jedes Geschäftsfeld, in welchem auch nur ein Funken regenerative Energie, Emissionsverminderung und bestenfalls Resourcenschonung vermutbar ist, zu projizieren; natürlich immer, um jeweils den Rahm in Form des lockerer sitzenden Geldes bei Kunden abzuschöpfen.
geniales Marketing!
Die Schizophrenität einer Ideologie, welche mittlerweile hinter dem Nachhaltigkeits-Gedanken steht, gipfelt darin, dass es niemanden mehr interessiert, welche immensen Energien und Rohstoffe aufgewendet werden müssen, um nur einen Bruchteil davon, damit und daraus auf seriösem UND ökologischem Weg zurück zu gewinnen. Egal, welche und wieviel Energie dabei für Egoismen und sinnlos für die Gemeinschaft verbraten wird.
Unter ökonomischen Gesichtspunkten betrachtet absoluter Nonsens.
So erwirtschaftet z.B. ein Panel einer Photovoltaik-Anlage während ihrer Lebensdauer in unseren Breitengraden mit Glück gerade einmal die eigenen Herstellungskosten.Die kleine heile Welt hört leider für manchen Aquarianer in Frage nach der nachhaltigen Erzeugung seiner Korallen oder Fischleins an den Grenzen Deutschlands-, evtl. noch angrenzender Nachbarländer auf.
Die bösen Importeure und Händler, welche einen immer in Versuchung führen und für reichlich farbenfrohen Nachschub aus den Ursprungsländern in den Aquarien sorgen, tragen natürlich nicht zur Nachhaltigkeit bei; ein Böser ist, der das Wort 'Wildfang' in den Mund nimmt, ihn (als Händler) ausstellt und verkauft. Pfui!
Aber alle sind von den schönen Wildfängen fasziniert; selbstredend, dass niemand die kaufen würde.
Schön, wenn darum Nachzuchten in Europa gelingen; beseelt vom Gedanken und den Erfolgen der Nachzuchten vergisst man leider dabei, dass es eigentlich vom Energieeinsatz/-erhalt/-aufwand vollkommen egal ist, woher die Koralle, der Fisch, d.w. das Salz, das Leuchtmittel, die Pumpe usw. herstammen/ produziert werden.
Das Gewissen ist allleine damit schon beruhigt, wenn das ganze CO² neutral versendet wird und ISO-zertifiziert ist.
Man tut eben etwas für die Umwelt, weil es made in Germany ist.Allerdings: bei den jährlich turnusmäsig aufkommenden Stromrechnungsthreads ist Schluß mit lustig. Wo ist der günstigste Stromanbieterfür dieses Jahr? Natürlich soll es möglichst Öko sein, aber bitte..., der Reibekoeffizient zwischen Daumen und Zeigefinger bestimmt dann doch bei jedem die Grenze der grünen Selbstkasteiung. Die Hälfte der Deutschen ist wohl bereit, für Ökostrom mehr Geld auszugeben. . Entweder ist das beinhart gelogen oder die andere Hälfte ist hier vertreten

Eine tatsächliche Nachhaltigkeit lässt eigentlich nur einen Schluß zu: nämlich einen Verbrauch erst überhaupt nicht entstehen zu lassen.
Nur wie Hans Jürgen Buchner einmal die Ironie unserer Energie-Mentalität beschrieb: es werden so viele unsinnige Dinge mit Stromstecker erfunden, nur um damit den dauernd und immer mehr erzeugten und jederzeit zur Verfügung stehenden Strom auch tatsächlich zu verbrauchen.
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Hallo Martin,
ob eine Zugabe förderlich ist oder nicht, kannst nur du selbst herausfinden.
Ich habe jedenfalls für mich die Erfahrung gemacht, dass nach Heimsuchungen derart die Beckenbiologie von selbst wieder auf die Beine kommt (kommen muß). Unterstützende Maßnahmen mit Präparaten sind eher kontraproduktiv. -
Morgen,
Warum werden Mückenlarven nur immer wieder als totbringendes Unheil postuliert?
Nur weil manch einer tiefgefrorenen Müll von hochwertiger Qualität nicht zu unterscheiden vermag, werden alle Mückenlarven in einen Topf geworfen.
Selbes gilt für Artemien
.Edit:
hopperla, grade gelesen:ZitatMysis und Artemia sind sehr Fettreich, dass wars auch schon fast.
bisher kannte ich das anders, vielleicht gibt es diesbezüglich aber schon neuere Ergebnisse.
Ich kenne es zumindest beim Weissbrot aller Frofusorten, -nämlich Artemia-, so, dass nur nur die frisch geschlüpften Nauplien fettreich sind; ausgewachsene Artemien haben dagegen unter 2% Fett, dafür sind sie aber sehr proteinreich. -
Zitat
Original von Fauna Marin
HIWenn wir das sop handhaben würden. wären wir wohl nur noch am Händewaschen. Jeder der als Mitarbeiter in einem Laden beginnt kennt das Problem eines leichten Ausschlages, je mehr man dann in den Aquarien hantiert umso besser wird das dann auch.
Gruss Claude
Hallo Claude,
eben, das ist eine Form der Hypersensibilisierung.
Nur,-jeder Mensch hat eben andere Empfindlichkeitsstufen.ZitatJe mehr ich in den Aquarien arbeite umso weniger trocknen die Hände aus, aber beim Ableger machen muss man aufpassen da die Nesselzellen die oberen Hautschichten verletzten und zum abplatzen bringen können.
stimmt auch,
nur muß man langsam trennen, wodurch Auschläge und Allergien verursacht werden. Durch den Tierkontakt mit Sicherheit (wobei ich nichts als böser empfinde, als die Importe direkt aus den Tüten), das künstlich hergestellte Salzwasser an sich und noch mit allen möglichen Aus- und Abscheidungen der Tiere aber auch.
Ich habe mittels dermatologischen Tests immerhin schon 3 Salzsorten herausgefunden, die ich nicht mehr verwende. Seitdem ist es bedeutend besser geworden. -
Zitat
Original von Wolfgang S
Hallo Marc!Das ist ja auch nicht witzig. Hast du schon einmal versucht, längere(!) Zeit nicht in Kontakt mit Meerwasser zu kommen und wenn ja, wurde es dann besser?
Gruß
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
eine typische Hypophora
ZitatMarc C....da mir in den letzten Tagen die Fingerkuppen förmlich aufplatzten, war mir das Lachen zwischenzeitlich schon vergangen....
blutet es schon? Wenn nicht, kannst du deine Leidensfähigkeitsskala nach oben erweitern.
Ich denke, du mußt es über Hypersensibilisierung angehen oder aufhören.Bei mir hilfts nicht (mehr). Ich muß stundenlang im Wasser rumhantieren, denn 25m² Scheiben lassen sich mittels Magneten nicht putzen. Hinzu kommt, dass ich eben die Arbeiten in den Becken (ausser Wasserwechsel) Grund meiner Sensibilisierung schleifen lasse. 2 Blutvergiftungen in 3 Jahren mit stationärem Aufenthalt lassen einen umsichtig werden und den Spott anderer über zugewachsene Scheiben leicht ertragen.
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Zitat
Original von Marc C
Hallo,habe jetzt Bepanthen in den Latex Handschuh gefüllt und trage diesen für ein zwei Stunden.....scheint ein wenig Linderung zu bringen.
na,
in Latexhandschuhen eingefüllte Creme ist nicht wirklich hilfreich. Wenn, dann solltest du, -wie schon geschrieben-,wirklich Baumwollhandschuhe verwenden.noch ein Trick, wie man mit den Latex ins Wasser greifen kann und die Hände trotzdem trocken bleiben (dass kein Wasser in den Handschuh läuft):
unterhalb des Wulst des Handschuhes ein Loch einreissen. Das Loch dehnt sich entlang des Wulstes aus. Den entstehenden Wulstring dehnen und einmal über Kreuz die Hand durchgezogen. Der Wulstring liegt dann wie ein straffes Gummiband über dem Handgelenk und dichtet gegen einlaufendes Wasser in den Handschuh ab. -
Hallo Marc,
wenn es so extrem kommt ,
nehme ich Bepanthen-Creme mit 2 Tage Pflaster drüber, dann passt es wieder.
Ich achte mittlerweile sehr darauf, Latex anzuziehen. Das ist die beste Vorbeugung.Hi @Ilja,
schwarze Punkte anstatt Fingerabdruck ist doch auch gültig, oder?
-hat ja nicht jeder. 
Warts nur ab, ich komm dich schon noch besuchen.
Päckchen aus USA und Zoll hinterm Flughafen ...ein Erlebnis der besonderen Art
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Hallo,
...meine Griffel auf dem Foto. Fingerabdrücke würde ich nirgendwo mehr hinterlassen, da nicht mehr vorhanden :O.
Nach einigen Jahren ist es wohl durch Gewöhnungseffekt schon besser geworden. Früher kamen noch Nagelbett-Entzündungen übelster Art dazu.
Mittlerweile liegen immer Einweg-Latex bereit; aber die anzuziehen vergesse ich des öfteren.
Spätestens am folgenden Tag meldet sich dann der Juckreiz und auch die Blasenbildung kommt dazu.Ich bin nun mittlerweile auf das Chemiesalz auch schon allergisch.
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Hallo,
Wasserwerte sind das eine (da kann man suchen und herumdeuteln) , begünstigen aber wie in diesem Fall ->
RTN, ausgelöst durch Protozoen der Gattung Helicostoma. -
Hallo,
mal eine Sinn-Frage: was für eine Intention steckt dahinter, ein Becken dunkel zu lassen und nach 10 Tagen mit Blaulicht zu beginnen?
Ich habe nun wohl schon um die 70 Becken angefangen und noch niemals die '10Tage Licht aus-dann blaues Licht' Methodik angewandt.
Ist mir da vielleicht im Mittelteil etwas entgangen?
Wenmn das jetzt für Keramikeinsatz das zwingende Prozedere ist, -jeder wie er meint.Edit:
ich staune gerade bei nachlesen des Threads, was da für Chemismen in Gang gesetzt werden.
Salzsäure zur Neutralisierung, pH um 11...mein lieber Scholli
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Hallo Hajo,
ZitatMan kann auf den Gedanken kommen, Tageslicht zu nutzen.
Eine sehr schöne Idee, aber schwer zu kontrollieren. Wenn´s schief geht, bekommst Du Algen- und
Temperaturprobleme. Fadenalgen in diesem Riesenpott ist fast schon ein kleiner Gau.
Entschuldigung , wenn ich widerspreche.
Auch, wenn man es immer wieder schreibt, wird es trotzdem nicht wahrer.Allerdings reicht das Tageslicht in unseren Breiten tatsächlich nicht für mehr als ein Algenbecken mit ein paar Weichkorallen.
Wenn aber die Sonne scheint...,-so habe ich meine Becken ausgerichtet-, ein Flimmereffekt sondersgleichen und voll expandierte Steinkorallen.
Ohne HQI wäre das eingetragene Sonnenlicht dennoch zu wenig.ZitatVon kleineren Aquarien auf die Pflege und den Unterhalt von Großaquarien zu schließen ist ein falscher Gedanke
da hast du allerdings recht.zum Eingangspost:
um den Scheibenmagneten würde ich mir vorab die wenigsten Gedanken machen; abgesehen davon, das 3x12mm VSG Scheibe bei diesem Vorhaben kaum die notwendige Stabilität der Scheibe bringen.
50m³ würde einem Becken von lxbxh 7x 4x 1,8 m entsprechen.
In der Tat empfiehlt es sich wirklich, um solch ein Becken ein Haus zu bauen. Denn der Geldwert an Becken und Technik ohne Besatz entspricht schon dem eines EFH.
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Hallo,
ZitatIch bin eigentlich ein "Riffkeramik-Gegner", da ich in der Vergangenheit immer wieder erleben durfte, dass wenn ein Becken aus dem Bekannten-/Kundenkreis mal nicht so richtig laufen wollte, es fast immer ein Riffkeramikbecken war und selten ein Becken, welches aus totem und Lebengestein bestand.
ich denke, man darf nicht alle Keramiken bzw. die verschiedenen Hersteller in einen Topf werfen.
Ich habe nun seit 4 Wochen Keramik im Becken, welche 3 Tage nach einsetzen für genau 2 Tage Schmieralgen aufkommen liess. Nun spriessen bereits die ersten Kalkrotalgen. Einzig etwas Ulva-Flaum kommt an voll im Licht stehenden Stellen auf.
Silikat nichts, nicht einmal die vorhergesagte KH-Zehrung war und ist zu beobachten.Mir ist die Abgabe von Stoffen mit oft nicht voll abgeschlossenem Brennvorgang des Materials erklärt worden. Da hat jeder Hersteller so seine eigenen Vorstellungen, wie das abzulaufen hat.
Ich habe aus Interesse auch noch ein Stück Keramik eines anderen Herstellers zeitgleich in das selbe Becken eingebracht.
Ursprünglich schneeweiss, sitzen darauf nun braunschwarze Cyanos der Art Lyngbia und Derbesia-Algen. -
Hallo,
zu beachten gibts nicht viel. Die flächige Ausleuchtung wird mit den 8x54W bedeutend besser als mit der jetzigen Lösung sein. Die 250W HQI haben eben aber noch zwei erhellende Lichtkegel ins Becken geschaffen, die dann wegfallen.
Fürs Ziel der weiteren Korallenhaltung reicht die T5 aus. Mit der vertikalen Ausrichtemöglichkeit an nur zwei Seilen (->keine Blendwirkung) ist die FM-Leuchte ziemlich einzigartig auf dem Markt.
Zur LED fehlt mir die Erfahrung, -gebe aber die Beckenhöhe und Höhe der Aufhängung der LED-Spots zu bedenken. Das Licht, das die T5 flächig einbringt, wird mit dem LED-Spot nicht zu erreichen sein.
