Beiträge von Stefan C.

    Hallo Uwe,
    ich erzähl dir nichts neues, wenn ein (der) Adsorber nicht nur PO aufnimmt, sondern Si u.a. auch.

    m. M. ist bei dir aber der größte Hemmschuh der pH-Wert, weshalb ich dir auch wie kenny den Einsatz eines Al-Adsorber anrate, der m.E. pH-ungebunden arbeitet, aber weniger berechenbar ist.

    Ich sage dir, du gehst fehl in der Annahme, das der Duirchsatz an Wasser 'schon so' paßt. Unter normalen Bedingungen bei 0,1-0,2 PO4 des Einsatzes vielleicht, aber nicht bei den Futtermengen, -den Depots, wie du sie hast. Ich lass jetzt mal dahingestellt, ob da was in Rücklösung geht oder nicht.
    Du mußt das anders herum sehen: bis heute ist nicht bekannt, wieviel mg an P Sand, Gestein binden kann und wann dessen Kapazität erschöpft ist. Bakterien schaffen es immer, Depots aufzuschlüsseln.
    Als ich vor nun schon 2 Jahren an den Mischungen bastelte, dachte ich mir nach ersten Einsätzen in diversen Wirbelbettfiltern mit gutem Durchsatz,- das ist vielleicht ein Klump. Bis ich draufkam, immer langsamerer Durchfluß bei maximaler Entkeimung des Wassers und Abfilterung aller Stoffe, die den 'durchgeflutschten' Bakterien als Nahrung auf dem Substrat 'Adsorber' dienen konnten. Auch der Betrieb mehrerer Säulen konnte das Ergebnis minimale Durchflußmenge/maximale Ausbeute an PO4 gereinigtem Wasser verbessern.
    Ab da funktionierte es hervorragend.

    Von dem Mischgranulat sind bisher um die 1,8 to unters Volk gekommen. Bis 250kg kann ich das Feedback nachvollziehen, denn da kannte ich die Anwender mehr oder weniger und das Feedback war positiv. Nur bei Schlammfilteranwendern gabs/gibts noch immer Probleme. Bei Verdoppelung der Einsatzmenge zu Beginn war das Problem meist in den Griff zu bekommen. An was das liegt, -ich habe keine Ahnung.

    Hallo Uwe,
    vor nicht allzu langer Zeit hattest du doch mal fast nn hinbekommen :confused_face:
    Ich glaube, das war vor dem Umbau?
    Du kennst auch meine Meinung zu pH-Werten über 8 und dem verminderten Adsorbtionsverhalten. Alles selbst ausprobiert und durchexerziert.
    Ich verwende die identische Charge wie du an Adsorber und nach dem Algenex-Supergau im Dezember mit Spitze von 0,5mg gings binnen 2,5 Monaten wieder auf 0,02 bis weniger bei mir runter. (20 kg Adsorber, aber auf mehrere Filter verteilt, haben gereicht)
    Auf die 5000Ltr. Netto-Wasser geb ich auch am Tag gut 200 Gr ungespültes FF; momentan laufen nach einer Pause von 2 Monaten und Anstieg des PO4 Wertes auf 0,05mg wieder 7 kg Adsorber mit (auf drei Filter verteilt). Nach einer Woche hat er sich schon wieder deutlichst nach unten bewegt. Kannst vorbeikommen und weiße Korallen mit blauen Spitzen aus Import sehen, und nichts bräunt ein. Das ist für mich der Indikator, dass alles paßt. Und du kennst meine pummeligen Fische,-sind keine Kostverächter.

    Der Rest, wie Torsten schreibt.

    2 wichtige Punkte:
    1) Du solltest du bei der Menge an Futter und Wasser wirklich über mehrere Filter nachdenken, um die Substratfläche bei verminderter Durchflußgeschwindigkeit zu vervielfachen, denn die Wassermassen bei dir mit der Belastung sind erstmal zu bewältigen.
    So, wie du es jetzt betreibst, hats fast Placebo-Charakter. Litere deinen Piselstrahl aus dem Filter einfach mal aus und rechne hoch....
    Das, was du oben an Phosphat ins Becken kippst, wird logischerweise nicht im nächsten Moment im Fiilter landen. Koch mal eine Probe benutzten PO-Adsorber an und nach erkalten mißt du das Wasser (mit der Rowa-Farbskala kannst du das nicht mehr greifen) ....das wird tintenblau sein.
    Die jeweils verwendeten Kilo-Pakete sind auf dein Wasservolumen gerechnet jedenfalls zu wenig. Kanal- oder Rinnsalbildung ist beim Adsorber ausgeschlossen. Schütteln brauchst du da nichts.
    Dazu ist die Kornfraktion zu grob.
    2)Der pH- Wert, nunja. Wenn du ihn runterbekommen könntest, würdest du auch mal mehr an Wirkung trotz der in meinen Augen als zu gering eingesetzten Menge sehen. :face_with_rolling_eyes:

    Beim einen wirkts schneller, beim anderen eben längerwierig -> Depots lassen sich nun mal nicht vorhersagen und bestimmen.

    Matthias,
    Langsamkeit ist Trumpf; nur sollte man hierbei niemals die Menge des umzuwälzenden Wasser aus den Augen verlieren. Hat absolut nichts mit dem Eisenhydroxid an sich zu tun. Soviele Quellen dafür gibts nicht. Lediglich in der Sauberkeit des Materials und der Herstellung lassen sich Qualitätsmerkmale finden.

    Je höher die Durchströmung, desto mehr vergeudete Adsorberoberfläche Grund der Abrasion.
    Den Feinstabrieb könntest du dann nicht mal mit den besten Filtermedien aus dem Wasser holen. Und gerade auch der bindet Phosphat sehr gut.
    Das schwemmts ins Becken ein und liegt dann irgendwo in der Deko oder am Boden herum.
    Man kann sich dadurch natürlich auch Depots schaffen. Zwar wird man wohl niemals bis selten derart niedrige pH- Werte bewerkstelligen können, dass das gebundene Phosphat wieder in Lösung geht, aber Algen und Bakterien knacken sich das schon irgendwie auf, um das zu ihrem Nutzen zu verwerten.

    Zitat

    Original von kenny
    Bei HQI haben EVG einen enormen Einfluss auf die Haltbarkeit. Wie es mit der Farbstabilität aussieht kan nich allerdings nicht sagen.

    ööhm,
    hab ich was anderes geschrieben :confused_face: ....

    Zitat

    Soweit ich weiß ist doch auch die Netzspannung für die VSG ein sehr wichtiger Faktor. Und da haben die EVG (soweit ich weiß) klar die besseren Karten


    ...so wie ich das verstehe, ist die Spannung, die aus dem EVG rauskommt, wichtiger, als die Spannung der Stromaufnahme.
    Klar, wenn die KVG anspringen, kann man sich beim Geräusch des Brummens schon denken, was da an Spannungsspitze durchgeht. Für Brenner sicherlich nicht besonders bekömmlich.
    Andererseits, wenn ich meinem Vergleichsdoppel bei gleichzeitiger Brennerzündung zusehe, wüßte ich jetzt nicht, welchem Brenner ich nun welches VSG zuordnen sollte. Absolut kein Unterschied. Liegt aber vielleicht auch am hochwertigen Zündgerät des KVG, denn da gibts viel Klump am Markt.

    Hai,
    unbestritten mögen die EVG's sicherlich auch Vorteile haben; und wenn sichs nur um die Verlängerung des Brennereinsatzes dreht. Das denke ich, ist auch die Prämisse bei Hallenbeleuchtungen. Da ist das Farbspektrum über die Einsatzdauer relativ egal. Die laufen eh alle mit 6k.
    Eigentlich sollte ich es nicht schreiben, aber die Brenner müssen bei mir neben den Röhren immer um die 2 Jahre halten. Grund dafür ist die Arbeitsscheu des LM-Tausches bei 20 Brennern und 60 Röhren.
    Bei den Röhren wirkt sich das EVG erwiesenermaßen nicht sonderlich auf die LM Einsatzverlängerung/gleichbleibendes Farbspektrum aus.Da ist das Maximum an Lichtausbeute schon nach 4 Monaten ausgereizt und dann gehts bergab.
    Insofern ist das Argument bei den HQI-EVG's schon sehr schwammig, außer o.g. Grund.
    Auch sollte man bedenken, das die Brenner (einer k Serie) nie zu 100% identisch sind.
    mbb hier aus dem Forum hatte 3 AC 14k Brenner an EVG's und eine wunderbare Ampellicht-Mischung erzeugt.
    Und spätestens seitdem glaube ich nicht mehr Aussage, dass die EVG's auf die Aquaristikbrenner abgestimmt sein sollen.

    na, ich weiß nicht recht,
    ...ich habe nun seit fast 5 Monaten jeweils 1 BLV 14k 400W an einem EVG , das selbe nochmals an einem KVG hängen. Beide beleuchten die gleiche Pfütze. Ich wollte mal den vielbeworbenen Unterschied erleben.
    Es bräuchte viel Einbildungskraft, da jetzt etwas zwischen Zündverhalten, Flackerfreiheit, Lichtfarbe, Wärmeabgabe der VG's zu differenzieren. Ich kann keinen Unterschied erkennen (außer dem markanten Brummen bei einschalten des KVG)
    Zum Stromverbrauch/Einsparung kann ich nichts sagen, da mich das wenig tangiert.
    Der Stromverbrauch der KVG wird sowieso immer überbewertet. Sicher gibts da Unterschiede zwischen den Marken, aber nur im Promille-Bereich.
    Ich werde natürlich auch mal andere Lichtfarben mit dem Probedoppel austesten.
    Nur bis jetzt hat mich eigentlich nichts überzeugt, meine ganzen HQI's auf EVG umzurüsten. :face_with_rolling_eyes:

    Zitat

    Die Lampe wird nun nicht mehr als Handwarm

    ...mit EVG....
    das kann ich jetzt nicht nachvollziehen :confused_face:
    Extra zum Test betreibe ich beide Brenner an jeweils einem offenen Reflektor. 'Heiligs Blechle' :grinning_squinting_face: , an beiden verbrennt man sich die Griffel :face_with_tongue:

    Hallo Jens,
    hast du keine Bedenken bzgl. der Verdunstung/Steckerleiste? Noch dazu, wo diese mit den Dosen Richtung Wasserfläche hängen?
    Mit den Streamtreibern das gleiche.
    Ich hatte auch mal eine solche Anordnung und nach einem halben Jahr die ersten Probleme mit korrodierten Anschlüssen.
    Alles, was wärmer als die Umgebungsluft über Wasser wird, zieht den Wasserdampf an.

    Edit:
    ..und grade sehe ich noch das Lampen-VSG.
    Die ziehen bei mir wie magisch noch in 4 m Entfernung vom Aqua die Aerosole an ->Rost innen wie aussen:-)
    nunja...deck wenigstens dann das T-Becken nicht ab ; dies dann bitte bei Ballingzugabe nicht ausser acht zu lassen *gg*

    Zitat

    Allerdings vermute ich schon länger das es einen fast ähnlichen gibt, denn ich erwischt immer die, die nicht an Glasrosen gehen.


    Robert,
    eigentlich ganz einfach:
    -es gibt Acreichthys tomentosus und Acreichthys tunixtosus =)
    sind aber wirklich schwer zu unterscheiden.
    Ich habe derzeit Nr. 4 +5 und bei meinem Glück wieder A. tunixtosus erwischt. :frowning_face:

    zum Bild: tomentosus in Schreckfärbung/Schlafanzug

    Zitat

    Original von Inken Krause
    Hi Stefan,

    Warum setzt Du den armen Kleinen denn nicht einfach in ein anderes Becken? Genug Aquarien solltest Du doch haben :winking_face:

    Eine 3er Kombination ist unter Aquarienbedingungen immer heikel, aber bei derartigen Biestern wie A. frenatus halte ich eine solche Konstellation für nahezu unmöglich.

    Viele Grüße
    Inken

    öööhm :yrf
    an diese bissigen Viecher verschwende ich seltenst einen Gerdanken.
    sind kreuzhässliche Fische, made by 'use' =) ; selten zu sehen-,dass sie noch leben, spüre ich immer schmerzhaft beim Scheibenputzen, wenn das Monsterweib mich attackiert. Deshalb sifft das Becken langsam zu.
    Der eine Winzling ist Eremit in einer Höhle geworden.Das er nun garnichts hätte, war vorher leicht übertrieben. Die Heteractis hat schon die Größe, dass er immer einen Zipfel davon in seinem Zimmer liegen hat, ohne dass das Weib etwas merkt. Das reicht ihm schon. :winking_face:

    in die Fische soll mal einer reinsehen können.

    In einem Becken habe ich eine Quadricolor mit einem Pärchen Ocellaris-> alles i.O.

    In einem anderen Becken 3 Frenatus, 1x 3/4m Magnifica und 2 Quadricolor. Das Weibchen bewohnt mit dem Männchen alle 3 Anemonen auf 1,5 Länge. Kaum möchte der 3. kleine Frenatuus nur mal an einen Zipfel irgendeiner Anemone, gibts sofort Beissereien. Der Kleinste tut mr schon seit 1 Jahr leid.

    Hai,
    ...'hamse nix drin zum schlafen, ist au doof' :confused_face: :confused_face:
    deutsch verkommt immer mehr; :frowning_face:
    ... abgesehen davon, dass die Lebensgemeinschaft Anemone/Fisch anscheinend nicht hinreichend verstanden wird. Das 'andere machen es doch auch so' ist eben der Beweis dafür, dass 'andere' eben die Symbiose auch nicht errnst nehmen.
    ansonsten so, wie Marcus geschrieben hat.

    Zitat

    Original von mbb
    moin,

    ist definitiv ne melibe , scheint aber eine andere art als meine zu sein.

    ist das becken denn beleuchtet?

    wirst aber nicht lange freude dran haben, die werden nur max. ein jahr alt.


    nabend,
    jo, das Becken ist so schummrig mit T5-Funzeln erhellt; halt soviel, das die Korallen nicht grade abnippeln.

    Wer sagt, das ich da dran Freude haben will?
    So weit geht die Liebe zur Aquaristik nicht, dass ich alles schön finde :frowning_face:
    Aber von mir aus solls leben, solange ihm Zeit dazu bleibt :winking_face:

    Danke Gerhard,
    zumindest ganz grob (großes Maul und die Rückensegel) ist die Übereinstimmung da.
    Nach braunen Schnecken hatte ich allerdings nicht geschaut.
    Da der Schneckofant schneeweiß ist, denke ich, dass das Tierchen wohl eher von planktonischem lebt. Das dürfte auch erklären, warum das im Becken lebende Gewusel seit dessen Einzug deutlichst abgenommen hat.
    Jedenfalls kein Korallenschädling, -das ist beruhigend.

    Hai,
    es gibt immer wieder Sachen, die selbst mich noch erstaunen.
    In meinem Quarantäne-Import-Eingewöhnungs-Siffbecken habe ich das abgebildete Lebewesen entdeckt.
    Ca. 12cm groß, weiß-durchscheinend, am Rücken 3 segelähnliche Fortsätze. Das große runde scheint vorne zu sein. (Logisch, wer kriecht schon rückwärts)
    Ob es ein Algenaufwuchsfresser ist, glaub ich nicht; keine Fraßspuren des Scheibenbelages erkennbar. Kraucht aber meist die Scheiben rauf und runter und sitzt zeitweise auf Lederkorallen, eben den Importen.
    Im Seaslug-Forum bin ich jedenfalls nicht fündig geworden.
    Was könnte das sein? Sicherlich indonesischer Herkunft.

    ich schau mir die Fischleins nun schon länger an.

    Einige heikle Grüppchen wie Evansii, Tuka, Dispar usw. pflege ich.

    Die hier sehen irgendwie wie angefangen, aber nicht fertig gestylt aus :yrf
    Das sie alles fressen, spricht eigentlich dafür, das sie nicht wissen, dass sie heikle Fahnenbarsche zu sein haben, es selbst aber nicht mal checken :grinning_squinting_face:

    Zitat

    Für mich persönlich sind Korallen eher schmückendes Beiwerk zu Fischen :smiling_face:


    bei mir genau andersrum :smiling_face:
    ursprünglich hatten mich nur SPS fasziniert;
    dem bonsai-haften zusammenpferchen der bunten Bonbons konnte ich aber im Laufe der Jahre und steigender Größe der Becken nichts mehr abgewinnen; so ist mehr und mehr ein Mischbesatz aus Groß- und kleinpolypigem Hartem, Leder- und Weichkorallen Geschlurz daraus geworden.
    ...und es darf wachsen, wie es will =)

    Zitat

    Denn wo kein Licht da keine Photosynthese. Wo keine (übermässige) Photosynthese da kein Korallensterben!


    ach so?
    interessante Ansicht:-)
    demnach müßten alle bei Ebbe trockenfallenden Riffe (teils bis 1m) in der gleißenden Mittagssonne mausetot sein :face_with_rolling_eyes: . Sind sie aber nicht.
    Korallen wissen sich durchaus gegen ein Zuviel an Licht wie auch Temperatur zu schützen. Freilebende sind halt Gewohnheitstiere :grinning_squinting_face:
    Aquariumviecher dagegen sind Weicheier.

    kenny,
    du hast schon recht, wenige Strahler schatten weniger ab.
    aber nix mit 1000 o. 2000W. Ich hab ja schon geschrieben,- keine Bouillabaisse, wird einfach zu warm.
    Abgesehen davon sind die Lichtfarben in beiden Wattagen sowas von abscheulich.........
    Im Sommer hab ich ja Licht satt, nur fürs Winterhalbjahr müssen eben die 400W'ler ausreichen.:face_with_rolling_eyes:

    Zitat

    Original von Jens Kallmeyer
    Hallo Henrik

    Um das Becken soll (muss) doch ein Springschutz drum, .....
    Einen Springschutz würde ich auf jeden Fall machen, irgendwann springt so gut wie jeder Fisch.

    Grüße

    Jens

    Hallo Jens,
    für mich kam auch nie eine Umverkleidung/Springschutz in Frage.
    1. aus ästhtischem Aspekt und 2. das Becken steht unter Sonne. Das natürlichste der Welt wollte ich nicht aussperren.
    Ab gewissen Beckengrößen haben die Fische genügend Ausweichraum, um bei Kämpfchen und Balzverhalten nicht nur mangels Raum nach oben ausweichen zu können/müssen, -vorausgesetzt, man wählt mit Umsicht den Fischbesatz.
    In 3 Jahren Standzeit ist mir nur einmal ein Drücker aus dem Becken gesprungen. Das war während des Eingewöhnens und ich stand daneben.

    noch etwas zur Trennung des Aquas/Wohnraum:
    Ruedis Lösung ist für den Wohnraum allerdings am verträglichsten, soll nicht der ganze Raum zur Tropfsteinhöhle werden.
    Bei mir ist das relativ egal, da in dem Aquaraum insgesamt 70m³ Wasser vor sich hin verdampfen und nichts in Verbindung mit dem Hausinneren steht. (Eben draussen)

    Henrik,
    ich weiß, dass du technische Vorrichtungen zur Entfeuchtung vorgesehen hast, dennoch werden dir die großen Scheiben des Hauses einen Strich durch die Rechnung ohne Umbau des Aquas machen.

    Zur Beleuchtung: Seit Beginn habe ich Abhängungen in Edelstahldrahtseilen (und selbst die rosten weg). Zudem wurde die Beleuchtung von ursprünglich 6x400W um 10x Doppelbalken 80W und 10x selbes 54W aufgestockt. Noch mehr Abhängungen...sieht furchtbar aus.
    Seit 1 Jahr hängen über der Anlage nun bereits Laufschienen, an die ich bei Zeiten einen abgehängten Rahmen schweissen werde, um den Leuchtenhimmel verschiebbar zu machen (unsägliches Hantieren bis jetzt bei LM-Wechsel).
    Lange habe ich überlegt und getüftelt, jedoch machte mir der Rahmen mit Kreuzverbund über dem Aqua immer einen Strich durch die Rechnung mittels Schattenwurf.
    In dem Zug wird der Wirrwarr an jetzigen Leuchten dann entsorgt und gegen 12x 400W und 2x250W Blaulicht getauscht. 1000W hatte ich mal ausprobiert; jedoch habe ich nicht vor, Fischsuppe zu kochen.
    Mit der bisherigen Beleuchtung habe ich selbst im Sommer bis jetzt keine Temp-Probleme gehabt.

    das will ich der Gemeinde nicht vorenthalten :grinning_squinting_face: ;
    zu allererst: Tunze ist absolut fix in Reparaturen. :thup

    Anfang des Jahres legte ich mir 3x 20er Stream zu. Wie bei mir üblich, fing nach 4 Wochen eine zu pfeifen an.
    Geputzt, war aber absolut sauber und zurück ins Becken. Sie war nicht mehr zu hören (pfeifen).
    Eine Woche später wunderte ich mich doch sehr, dass man sich am Trafo der Pumpe die Finger verbrannte.
    Pumpe aus dem Wasser und siehe da, der Motorblock war innen an der Läuferaufnahme vollkommen verschrumpelt.
    Eingeschickt, 5 Tage später war sie mit neuem Motorblock wieder da.
    Rein ins Becken, kein Pfeifen, nach 1 Woche Trafo wieder heiß, selbes Problem mit dem Motorblock.

    Diesmal versuchte ich das Problem einzugrenzen und beschrieb den wahrscheinlichen Fehler im Treiber.
    So als hätte ich nichts geschrieben, kam die Pumpe mit neuem Motorblock 5 Tage später retour, selber Trafo, selber Treiber, selbes Reparaturprotokoll, und ohne Pfeifton verabschiedete sie sich abermals nach 14 Tagen aus dem Aquariengeschehen.
    Raus aus dem Wasser, abtrocknen, einpacken, einschicken....
    wie gewohnt....
    Nun nach 14 Tagen Betrieb ist das Problem wieder da :grinning_squinting_face: ....
    Den Retourenkarton pack ich gar nicht mehr weg, das rentiert sich nicht.
    Ich bin gespannt, wie lange Tunze das durchhält, bis der Groschen fällt. :face_with_tongue:

    Die anderen beiden 20er Streams werkeln ohne Problem seit 4 Monaten.

    Zitat

    Original von use
    Hi,

    also ich kenn keine Alge die farblos wächst und erst später Chlorophyll einlagert.

    mfg Uwe


    Uwe,
    und eben drum ist es keine Alge.

    anscheinend hat sich bei vielen gedanklich verhakt, dass Cyanos nur in losen Belägen anzutreffen sind.
    Und eben dies ist hier nicht der Fall.
    Ich bleib dabei, Lyngbya-Cyanos.
    Das Wachstum ähnelt durchaus dem einer Alge. Die Beschreibung der Haptik, des sich schweren entfernen lassens, punktuelles Auftreten und Aussehen, Farbänderung sprechen dafür. Kommt häufig auf nicht so tollen lebenden Steinen vor.
    In einem hast du Recht: Phosphatadsorber.
    und ich setz noch drauf: Strömung, Strömung und noch mehr Strömung!

    kenny,
    du hast keine Ahnung, wie frech mittlerweile Kunden geworden und für wie däm.lich sie die Verkäufer halten.
    Das trifft nicht nur in meinem Bereich zu, sondern ist branchenübergreifend.

    Robert,
    deinem Gedankengang kann ich immer noch nicht folgen.
    'Verderb' eines bestimmten Prozentsatzes eines Importes wird natürlich schon bewußt in die Preiskalkulation einfliessen.
    Das was ich in meinem letzten Beitrag geschrieben habe, ist dann 'out of order' ?
    ...und wie schon geschrieben, MAC ist i.O.; was ist aber mit der Logistikkette dazwischen?
    Das ist der wunde Punkt, für die kein Ex-/Importeur/Händler garantieren kann.
    Nach deinem Befürworten eines Qualitätssiegels wäre infolge dessen der Händler der Dumme, der für etwas garantieren soll, auf das er außerhalb seines Einflussbereiches gar keinen selbigen hat?

    siehste :D,
    Frau Plankton beschreibt es gut. :ylol
    Nach der Bibel für Algen-Fetischisten 'Algae' von Sprung läßt sich fast ausschliessen, das eine Alge, Cyanobakterie, Diatomeen immer in bestimmbarer Einzahl-, sondern meist in einem Mischmasch aus allem und jedem auftritt; toll oder? :face_with_tongue:
    Vom Foto her würde ich auf (jawohl) Cyanobakterien (trotz das sie sich nicht abwedeln lassen) in Form von Lyngbya (O-Text: green,brown, yellow...filaments, forming turfs on sand, rocks, gravel....) mit noch einer Cyano Oscillatoria, die für den schleimigen Part zuständig ist und eben die Sauerstoffbläschen bildet, schliessen.
    Goldalgen als Prise dazu möchte ich aber dennoch nicht ausschliessen.
    Alles aber wie geschrieben, ohne Mikroskop schwer zu bestimmen.
    Auf Korallenriff.de unter Plagegeister gibts die Leichtkost an gängigsten Plagen,....zum Nachlesen und Gruseln.

    :confused_face:
    typisch deutsch, alles zertifizieren zu wollen/müssen; OK, die EU schreibt auch den Krümmungswinkel von Bananen vor; die Bürokratiewut kennt keine Grenzen.
    auch typisch deutsch, -nur weil ein Tier nach Rechtslage ein(e) Sache/Gegenstand ist, sich das Recht darauf hinbiegen zu wollen.
    Da stellts mir die Haare auf.
    Wo sollten denn dann die Grenzen Fisch/niederes Tier sein?
    Ja, so dep.pert kann sich dann niemand stellen, dass er eine Koralle mehrmals umtauscht, da sie nicht die geforderte 'Leistungsbeschreibung' erfüllt, wenn sie jeweils binnen weniger Tage weiss werden.
    Der gekaufte Fisch wird einfach ins Becken gekippt, weil der dumme Händler eh in der Haftung steht, sollte der Fisch die sekündige Akklimatisierung nicht packen.
    Tschuldigung, aber soviel Polemik muß erlaubt sein.
    Wie ist es schon beim Import um die 'Ware' bestellt? Da steht schon in großen Lettern auf der Bestellung/Rechnung: Keine Sicherheit auf Ankunft lebender Tiere. DOA's sind unverzüglich dem Importeur mitzuteilen...; ja schon, und dann? Der teilt es dann dem Exporteur im Ursprungsland mit.
    Der gibt das dann (vielleicht) an die Fangstationen in den Archipeln weiter und wen kratzt es dort?

    Typisch deutsch auch, ein Auto mit einem Fisch/Hund/Katze/Pferd zu vergleichen;-eben wie schon geschrieben-, nur weil es unter den Sammelbegriff Sache/Gegenstand fällt.
    Not täte hier mal eine Gesetzesänderung, um Gegenstände von lebenden Wesen zu trennen.
    Wenn es so weitergeht, bin ich gespannt, wann die ersten Menschen ISO-zertifiziert werden.

    Ich finds ordentlich, so ein Threadthema anzupacken, aber was soll das bewirken?
    Jeder beschwert sich über die Bürokratie, aber anscheinend reicht es doch noch nicht, oder?

    Edit:
    auch ich bin erst nach dem 5. Mal lesen so einigermassen durchgestiegen, was das Threadthema soll.
    Man hätte es auch abkürzen können: was haltet ihr von 'Geld zurück Garantie' oder 'Umtausch' bei nicht überleben des Gegenstandes Fisch. Abzusichern über eine Zertifizierung....

    nochmal ein Edit:
    MAC ist ganz i.O; nur was soll der Qualitätsstandard darstellen, wenn ein Fehler in der Logistikkette ins Exportland passiert? siehe oben->DOA. Wenn den Fischen dier Sauerstoff in der Tüte knapp wird, muß es noch nicht heissen, das er automatisch tot ankommt. ->Folgeschäden?

    sieht für mich nach einer sich entwickelnden Goldalge aus und (noch) nicht soooo schlimm.
    Mit Mikroskop wäre es einfacher zu identifizieren.

    Edit:
    ist es glitschig, wenn man es zu fassen versucht, bzw. flutscht es zwischen den Fingern durch?

    @Marcus,
    das ist wieder mal ein Vorurteil, dass G-Kaiser an Korallen gehen.
    Sicherlich kommt das vor, wenn das Umfeld nicht paßt (Vergesellschaftung/Größe des Beckens).
    Ich hab jedenfalls keine Probleme. Nicht mal Krusten werden angefressen. Vielleicht auch deshalb, weil ich ab und zu Leckerlis wie Glasrosen-Steine verabreiche. Da sind sie absolut heiß drauf.

    @Michael,
    das Problem beim Paru ist, dass er schneller wächst als vergleichbare Fische. Meiner hat den Bau des 5000er Beckens nicht mehr erlebt, obwohl nur 1 Jahr zwischen Erwerb als Jungtier und Beckenaufstellung vergangen sind. Er ruderte auch in 500Ltr.

    Hallo Namensvetter,

    seit 2 Tagen bewegt der Redox sich nach Schäumereinschaltung abwärts :confused_face: . Nicht viel, nur um 30mv. Ich denke, dass es sich wieder so um die 500mv einpegeln wird.
    Bei Wasserwechsel ist das gravierender. Da gehts schlagartig mal um die 80-100mv runter.

    Zitat

    Ist der Redoxwert in der Hinsicht eine ausreichende Kontrolle? Oder brauche ich wirklich eine Sauerstoffmessung?

    ...nein, ist er nicht.
    Ich habe Doppelsondenmessung; unverändert der eine bei 580mv , der andere bei 600mv. Beide das letzte Mal vor 3 Monaten frisch eingestellt.
    Wenn ich die Redoxsonde aus dem großen Becken mit 430mv in die 'schäumerlose' Anlage hänge, geht der Wert auch auf o.g. hoch. Meßfehler darum ausgeschlossen.

    Wie es mit Sauerstoffmessung ausieht, keine Ahnung,-hab ich nicht.

    Hanno,
    wußt ich's doch :grinning_squinting_face:
    nunja,...mehr erahnt :winking_face:

    Zitat

    man kann alles bis auf das letzte ausreizen. irgendwie funktionierts. Aber wenn.....


    ...was dann :confused_face:
    ich habe nicht geschrieben, dass ich keine Abschäumung verwende. Nur nach den gewollten 14 Tagen zur bewußten Verschlimmbesserung der Wasserwerte habe ich schlicht und ergreifend vergessen, ihn wieder anzustöpseln. Jetzt läuft er wieder....und hat schon gut abgeschäumt. Nur wenn ich sehe, wie gut alles 'ohne' stand, werde ich öfters wieder Pausen einlegen.
    Was ich lediglich zum Ausdruck bringen wollte: -nicht gleich Alarm zu schlagen, wenn der AS mal ausgefallen ist.

    Hallo Leo,
    sooo viele waren nicht tot; es handelte sich um 3 Anthias und 2 Riffbarsche. Fische eben, denen es Grund ihres schnellen Stoffwechsels dann kurzzeitig das Lebenslicht durch Sauerstoffmangel auslöscht.
    Ist auch schon 6 Jahre her. Das Becken hat 1000Ltr. und war zu dem Zeitpunkt sehr dicht mit Korallen bewachsen.
    Das Becken hatte zur damaligen Zeit bereits die 30fache interne Umwälzung des Volumens. Jedenfalls hat das anscheinend nicht gereicht, einer drohenden Sauerstoffverknappung nach Trennung vom Filterbecken mit Abschäumer zuvorzukommen. Am folgenden Tag nach Wiederinbetriebnahme des Technikbeckens war alles wieder vollkommen normal.
    Die Bakterien sitzen eben nicht nur im Zeofilter, sondern siedeln ebenso im Becken auf Steinen, Bodengrund, Filterbecken, Matten-; alles was Besiedelungsfläche verspricht. Erzähle ich nichts neues, wenn ich sage, dass ein Zeofilter nur die Besiedelungsfläche vergrößert. Mit Futter und Bakterien hält man künstlich das Bakterienlevel bewußt gegenüber Normal-Becken hoch. Der Abschäumer, rspkt. Sauerstoffeintrag spielt eine gewichtige Rolle in diesem Zyklus.
    Mir jedenfalls war das damals eine Lehre, um das System wie ich es betrieb-, zu überdenken.

    @alle,
    nicht das jetzt ein falscher Eindruck entsteht. Ich schreibe über die Anlage mit 3000Ltr. Die besteht aus 4 Becken. Ein 1000er, ein 800er und zwei 600ern.
    Das hat nichts mit dem 5000er Becken zu tun. Das läuft alleine. Da brauche ich aber garnicht dran zu denken, den Abschäumer abzuschalten; der Gau wäre da vorprogrammiert.

    Hallo Uwe,
    drehen ist gut gesagt. Der magnetische Widerstand beim Versuch, händisch den Dingens zu drehen, ist enorm. Nicht das am Ende noch was abbricht.
    Edit: die Pumpe legt ja wie Hölle im Wasserfaß los, -nur nach 5 Sekunden ist wieder 'aus die Maus'.

    Zitat

    Ohne Schäumer auf Dauer geht schon aber mit ist es dauerhaft doch deutlich besser


    jo, seh ich auch so.
    Es soll ja auch kein Dauerzustand werden. :face_with_rolling_eyes:
    Aber schon krass...6 Wochen. Das längste waren bei mir mal 10 Tage.

    Derzeit hab ich aber soviel Arbeit gehabt, das es mir immer wieder irgendwie entfallen war, dien Abschäumer anzustöpseln. Gefördert hat er eh nie was, (der große GroTech)nur falls K.Jansen mitliest und das wieder in den falschen Hals bekommt :grinning_squinting_face: ,deshalb hab ich auch nie nach dem Topf gesehen; denn spätestens dann wäre mir aufgefallen, dass der Schäumer aus ist.

    es war ja nun nur ein Beispiel, dass man sich nicht gleich ins Hemd machen muß, wenn mal der Fall der Fälle eintritt und die Herz-Lungenmaschine nicht so tut, wie sie soll. Vorausgesetzt, das Becken ist halbwegs stabil und genügend Strömung vorhanden.

    Zitat

    Ja das meine ich ja auch , aber es muss ja dann nicht immer unbedingt das letzte Super-GT - HITECH - Modell sein


    da hast du wahr!
    mir ist ein Schäumer lieber, der was überläßt-, als einer, der ein Becken sterilisiert.

    @Klaus,
    echt jetzt :confused_face: ;
    ...gibts seit neuestem Beipackzettel zu RE Produkten? :geil:
    das wäre der erste, den ich haben würde, -sollte ich mich für eine solche Pumpe entscheiden, wenn ich sie bekommen würde. Da ich sie aber nicht bekomme, auch wenn ich sie bestellen würde, komme ich nicht in den Genuß, das zu lesen :face_with_rolling_eyes: :grinning_squinting_face:
    ...aber nicht, das ich lüge: bei immerhin einer von 6 RD's war einmal eine Reinigungsanleitung dabei :thup .

    Apropos RD: was fehlt denn einer, wenn sie 5 Sekunden pumpt und dann stillsteht? Stecker raus, Stecker rein, selbes Spiel. Sauber ist sie außen und innen...(nach Reinigungsanleitung zerlegt und wieder zusammengebaut)

    Hallo Leo,
    siehste, das meine ich! Zuwenig Sauerstoff, bzw. zehrten die Baks die nächtlichen Vorräte auf.
    Bei mir passierte das eben bei 12 std. Trennung Technikbecken/Hauptbecken,- wie schon geschrieben.
    Danach war ich nicht mehr der eiserne Zeo-Methode-Anwender, so dass ich nach diesem Vorfall das System wieder auf konventionell umstellte.
    Die Korallen waren vorher wie nachher bunt; danch gesund bunt... wohlgemerkt. :winking_face:

    Hallo Sven,
    hast recht :face_with_rolling_eyes: ;
    das trifft/traf aber auf das große Becken zu.
    Mit dem richtigen Adsorber nach der Dinoplage, gefolgt von reihenweise toten Korallen und resultierendem Phosphat bei 0,4mg im Januar ist das jetzt auch auf etwas über 0 gefallen. :winking_face:

    leoko,
    Abschäumer aus bei Zeovit ist aber gefährlich. :yidee
    In meiner früheren Zeovitzeit ließ ich nur mal über Nacht die Verbindung Technikbecken/Hauptbecken ruhen, da ich eine neue Verrohrung einklebte. Prompt hatte ich morgens einige Fische kieloben schwimmen.
    Die Zeovit-Methode erachte ich daher nicht als Optimum eines ohne Eingriffe 'biologisch stabil' laufenden Beckens.

    Hallo,
    inspiriert durch den Thread mit fehlender Abschäumerpumpe und der Angst vor einem Gau im RE-Board möchte ich einmal etwas anmerken.
    auf den Tag genau vor 6 Wochen nahm ich Grund nicht mehr messbaren Nitrates und auftretenden Cyanos den Abschäumer an meiner kleineren 3000 Ltr. Anlage außer Betrieb.
    Lediglich PO4 Adsorber und etwas Kohle laufen mit. Kein UV, kein Ozon; keine Feinfilterung, keine Spurenelemente, letzter 10%iger WW liegt über 3 Wochen zurück.
    Nachts rutscht der pH-Wert zwar etwas weiter als gewohnt ab (7,5), aber dennoch stehen die Korallen (20% weich und 80% hart) Klasse wie selten (sie legen richtige Wachstumsschübe hin), den Fischen gehts prächtig. Wasser ist glasklar. Die Wasserumwälzung liegt bei ca. 40fachem Nettoinhalt.
    Nitrat liegt nach wie vor bei 0-1mg (M&N), PO4 bei 0,02mg (Merck). Nitrit, Ammonium nichts eklatantes.
    Die Cyanos sind jetzt zwar von rot nach grün gewechselt, aber mit noch etwas Geduld verschwinden die auch noch/wieder.
    Einzig und allein mit Ulva als Plage habe ich zu kämpfen. Seit die Abschäumung aus ist, ist diese Alge nur noch aufwendigst mit der Hand zu ernten. Die herbivoren Fische schauen sie jedenfalls nicht mehr an.

    Mit diesem Beitrag möchte ich allen die Angst nehmen, bei biologisch stabilen Becken gleich zu hyperventillieren, wenn der Abschäumer mal ausfallen sollte.

    Haaaallllo,
    wie langweilig muß einem eigentlich sein, wenn man wegen einer Pumpe und der 'Software' dafür solch eine Litanei veranstaltet? Warum kann man nicht akzeptieren, dass diese Pumpe mit dem Teil dazu eine Einheit darstellt und gut ists?
    ich nehme Pumpen für gewöhnlich dazu her, das Wasser umzuwälzen.
    Für was brauche ich dazu eine riesen Firma mit Rechtabteilung im Rücken?
    Steckdose-Stecker und ab gehts. ....oder auch nicht, wenn es sich um hochklompiziertes handelt :frowning_face:
    Dafür dürften bei mir derzeit ca. 90 Stück aller Marken querbeet zuständig sein.
    Wie lästig High-Tech an Aquarien sein kann, kann man erst nachvollziehen, wenn wie am Beispiel Tunze Stream bei mir ein durchdringendes Pfeifen ertönt und man unter 20 Stück erstmal den Fehlerverursacher orten muß/darf. Eben Grund dessen habe ich vor Jahren die Controler zur Steuerung dieser entfernt. Weniger Kabel, weniger zusätzliche Teile, die Störungen verursachen können. (Was ein korrodierter Stecker anzurichten vermag, möchte ich hier gar nicht erörtern).

    Ich schätze die Arbeit von Klaus durchaus,-
    auf die RD 2 war ich schon arg gespannt-, aber wenn das im Endeffekt auf Spieltriebbefriedigung hinausläuft, ist das nichts für mich. Dafür gibt es dann sicher das Clientel an Kunden, die sich an Software-Codes und an den wahrscheinlichen zig-Einstellmöglichkeiten abreiben;... jedem Tierchen eben sein Pläsierchen :]

    nix für ungut, aber das mußte ich dazu loswerden.

    EDIT: wenn ihr schon in branchenspezifischem Kauderwelsch miteinander kommunizieren müßt, dann bitte so, dass es ein Laie auch versteht :winking_face: , sonst labere ich euch in meinen branchenbedingten Dingen auch mal mit Kürzeln zu.