Hallo Uwe,
ich erzähl dir nichts neues, wenn ein (der) Adsorber nicht nur PO aufnimmt, sondern Si u.a. auch.
m. M. ist bei dir aber der größte Hemmschuh der pH-Wert, weshalb ich dir auch wie kenny den Einsatz eines Al-Adsorber anrate, der m.E. pH-ungebunden arbeitet, aber weniger berechenbar ist.
Ich sage dir, du gehst fehl in der Annahme, das der Duirchsatz an Wasser 'schon so' paßt. Unter normalen Bedingungen bei 0,1-0,2 PO4 des Einsatzes vielleicht, aber nicht bei den Futtermengen, -den Depots, wie du sie hast. Ich lass jetzt mal dahingestellt, ob da was in Rücklösung geht oder nicht.
Du mußt das anders herum sehen: bis heute ist nicht bekannt, wieviel mg an P Sand, Gestein binden kann und wann dessen Kapazität erschöpft ist. Bakterien schaffen es immer, Depots aufzuschlüsseln.
Als ich vor nun schon 2 Jahren an den Mischungen bastelte, dachte ich mir nach ersten Einsätzen in diversen Wirbelbettfiltern mit gutem Durchsatz,- das ist vielleicht ein Klump. Bis ich draufkam, immer langsamerer Durchfluß bei maximaler Entkeimung des Wassers und Abfilterung aller Stoffe, die den 'durchgeflutschten' Bakterien als Nahrung auf dem Substrat 'Adsorber' dienen konnten. Auch der Betrieb mehrerer Säulen konnte das Ergebnis minimale Durchflußmenge/maximale Ausbeute an PO4 gereinigtem Wasser verbessern.
Ab da funktionierte es hervorragend.
Von dem Mischgranulat sind bisher um die 1,8 to unters Volk gekommen. Bis 250kg kann ich das Feedback nachvollziehen, denn da kannte ich die Anwender mehr oder weniger und das Feedback war positiv. Nur bei Schlammfilteranwendern gabs/gibts noch immer Probleme. Bei Verdoppelung der Einsatzmenge zu Beginn war das Problem meist in den Griff zu bekommen. An was das liegt, -ich habe keine Ahnung.
