Beiträge von Stefan C.

    hmm :face_with_rolling_eyes:,
    erst vor 2 Nächten hatte ich wieder mal einen 5 std. Stromausfall.
    ...und ich hatte seelenruhig geschlafen.
    Morgens war dann vollkommene Hektik angesagt. Generator wieder aufstellen, Hauptanschlüsse der Becken suchen,- bis ich dann alles beisammen hatte, war der Strom wieder da, *hmpf*.

    Aber ab übernächster Woche tangieren mich Stromausfälle nicht mehr.
    Ab dann gibts hausgemachten Strom =)
    Heute 6.30 morgens stand das erste Teil des eigenen BHKW's bei mir. :thup

    so,
    jetzt macht euch mal alle ins Hemd mit seitlichen Bohrungen.
    Mir gings doch nur darum, dass die elendiglichen Schächte in einem Becken nicht sein müssen. Was würde denn dagegen sprechen, stattdessen nur die Rohre stehen zu lassen und mit Keramik o.ä. zu verkleiden?
    In den Schächten wachsen und vermehren sich eh nur Glasrosen, schlüpfen Schnecken, hüpfen Fische.
    OK, Klaus macht einen Deckel drauf :grinning_squinting_face: .
    Das Argument der Umsetzung eines geräuschlosen Ablaufes oder der Einstellung des Wasserstandes ist sowieso dünn.

    Mit den seitlichen Bohrungen meinte ich auch nicht, eine Scheibe damit vollkommen zu perforieren. Klaus denkt da immer in etwas anderen Dimensionen.
    In dem Fall ginge es nur um 2 Bohrungen, welche durch einen umfangenden Miniablaufkasten stabilisiert werden würden.
    Ich habe dies jetzt schon viele Male bei Becken von Bekannten und Freunden realisiert/lassen.
    Ohne umfangende Maßnahme würde ich dies aber auch nie tun.

    Das Becken von Ilja Mäckel z.B. hat eben auch eine solche Konstruktion. Mir war schon etwas mulmig bei 12er Glasstärke und 70cm Höhe ( es war sein Wille) und ich habe leider auf den Beckenbau selbst keinen Einfluß gehabt :O.
    Aber 1. hat das Becken einen umlaufenden Glassteg und 2. ist der Minikasten in der Ecke platziert.
    Abgesehen davon würde ich mir selbst aber 70er Höhe nur in 15mm Glas fertigen lassen. Ich habs selbst auch gerne sicher. :winking_face:

    Henrik,
    wieso sollte der umgebende Schacht die Scheibe nicht stabilisieren?
    Die Funktion und Haltekraft des Silikons als Adhäsionskleber ist doch seit dessen Einführung milionenfach im rahmenlosen Glasbau bekannt.

    So,- und noch etwas zu den Bodenbohrungen. Wer meint zu glauben, das im Ganzglasbau eine perforierte Bodenscheibe weniger an Druck als eine Seitenscheibe zu halten hat, bitte um Meldung.
    I.d.R. ruht die Scheibe auf einer Unterkonstruktion, welche durch Längs-und Querstreben gesichert wird. Das Loch für die Bodendurchführung durch die Auflagefläche selbst ist etwa doppelt so groß als die der Aqua-Durchführung .
    Mir wäre es mulmig beim Gedanken, Bodendurchführungen nicht in unmittelbarer Nähe einer unterfangenden Strebe durchführen zu müssen.
    Alles an Löchern, die sich zur Mitte des Beckenbodens bewegen, würde ich persönlich nie machen wollen.
    Mein 1000er Becken hat 6 Löcher für Closed Loop im Boden. Aber alle wurden im Randbereich ausgeführt und dann entsprechend im Becken verrohrt. Das hält nun mittlerweile im 8.Jahr. 19er Bodescheibe, 15er Glas Stehwand bei 65cm Höhe. ...mit einem blöden Ablaufschacht :O .

    Zitat

    Original von Stefan F.

    Da glaube ich gerne, dass das Hält egal wieviele Bohrungen. Ich glaube aber so dickes Glas wollte Alex nicht, eher 17,5-17,8cm dünnere Scheiben :grinning_squinting_face:

    ...das habe ich vergessen, zu schreiben, bzw. hatte vorausgesetzt, dass es so verstanden wird:
    die seitlichen Bohrungen hängen natürlich von entsprechender Scheibendicke ab.
    Logisch ist auch, wenn eine oder 2 Bohrungen in der Mitte einer Scheibe gesetzt werden würden, ohne das Ganze durch irgendwelche stabilisierenden Maßnahmen abzufangen, würde wohl jede Scheibe, egal welche Stärke-, ihre Sollbruchstelle haben.

    schon klar, wenn ich was schreibe, dass es da immer ein Kontra gibt. :frowning_face:
    Nichts anderes bin ich gewohnt.
    Nur in meinem Beispiel fängt der Ablaufkasten mit seiner Verklebung die entstehenden Kräfte wieder ab.

    So wie bei mir gehen 10 Bohrungen durch eine 19cm Seitenscheibe, -mit Kasten. Ich war da auch etwas skeptisch, aber es fehlt nichts.
    Die restlichen Scheiben sind 2x12VSG.
    Und jetzt bitte den Kommentar, dass das eh alles Murks ist. :]

    Hallo Alex,
    1.-mich würde der bis zum Boden gezogene Ablaufkasten stören. Wenn diese Seite des Aquas eh am Holzbalken steht, wäre eine seitliche Durchführung der Rohre in einem 30x15x30cm Kasten oben angeklebt vollkommen genügen. Im Becken selbst ist dann bodenseitig eigentlich nichts (außer Aufbau), was einer vernünftigen Ringströmung entgegenstehen würde.
    So wie jetzt im Bild entstehen neben dem bodenseitigen Ablauf immer strömungstote Zonen.

    2.Hast du schon einmal daran gedacht, was deine Lochbohrungen für einen Aufwand unterseits an Verrohrung notwendig machen?
    Es kommt natürlich darauf an, wieviele Pumpen die Auslässe bedienen. Ich gehe mal von zweien aus.
    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Lochbohrungen in den Ecken (20-30cm eingerückt) am besten zu verrohren (und im Becken selbst zu kaschieren) sind, wenn sie unterseits mittig zwischen den Bohrungen pumpenseitig beschickt werden.
    Wenn du natürlich flexible PVC-Rohre verwendest, die nun in Mode kommen, kannst du treiben, was du willst :yidee ; denn dann brauchts fast keine Winkel und Bögen mehr. Jedoch würde mich persönlich dann aber auch die jetzige Anordnung der Lochbohrungen nicht glücklich machen.

    Hallo Ralf,

    Zitat

    Bedeutet das, dass ich den Adsorber völlig beruhigt auch länger, zB. 4 Wochen im TB lassen kann?


    nach spätestens 10-14 Tagen ist jeder Adsorber am Ende.

    Steffen,
    und, wirkt er ?
    ...wenn ich lese, du verballerst ihn... :grinning_squinting_face:
    zum optimalen Betrieb bräuchtest du nicht mal eine Pumpe. Es wären einmalige Investitionskosten von ca. 8-10 Eur. für eine DIY- Filtersäule.

    Hai,
    Metallteile im Inneren, die mit Wasser in Berührung kommen, hat kein UV-Klärer.
    Da sieht es mit der Meerwassertauglichkeit der Gehäuse schon anders aus. Teich ist eben kein Meerwasser.
    Deshalb würde ich explizit darauf achten, dass der Klärer für Meerwasser zugelassen ist.
    Es hat sich nämlich schon so manches Gehäuse vom inneren her,-aufgelöst;
    die Kombi Salz/UV ist nicht bei jedem Klärer kompatibel.

    Hallo Matthias,

    Zitat

    ieso seid ihr eigentlich dafür den absorber nur langsam zu durchströmen ( bei einsatz in einem normalen filter, keinem wirbelbettfilter )


    das hat eigentlich nur einen Grund, den Roger weiter oben schon herausgefunden hat. Je weniger und langsamer Wasser durch das Material geschickt wird, desto PO-freier verläßt es den Filter. Der Chemismus eines Adsorbers funktioniert nicht im Schnellwaschgang.
    Deshalb verstehe ich niemanden, der sich über Kanalbildung in Adsorbern beschwert. Für schnellen Durchlauf ist keiner gemacht oder vorgesehen.
    Selbst einen Wirbelbettfilter kann man so einregulieren, dass das Material zwar in lockerer Schwebe gehalten wird, dennoch aber nur minimalstes Rinnsal am Auslauf herauskommt.

    Aber wie es halt in der Praxis abläuft: Adsorber zwischen 2 Lagen Schaumstoff oder Watte gepackt und dann das Wasser durchgejagt oder im Säckchen ins Filterbecken gelegt; danach die lapidare Ansage, dass der Adsorber nichts taugt.
    Oder im schlimmsten Fall im Wirbelbettfilter das Material pulverisieren. 'Wirbeln' wird da leider zu wörtlich genommen.
    Für Fälle mit gut PO4 im Becken empfehle ich daher immer, mehrere Säulen parallel laufen zu lassen und dafür die Adsorbermengen zu verringern.

    Thomas,

    Zitat

    bei allem hin und her, eigentich ist der Hersteller verantwortlich. Wenn sein Produkt unter gegebenen Umständen nicht funktioniert, sollte er er auch verbessern. Es bringt ja nichts wenn so ein Zeug nur unter Laborbumgebung funktioniert, Kohle oder UV vorgeschaltet sein muß usw. Wenn ja dann muß es auch angegeben sein.

    nunja, bei enigen Adsorbern ist das Prozedere der Anwendung schon angegeben. :winking_face:
    Nur soll das Gebrösel eben auch verkauft werden und die Kunden nicht von vorne herein abgeschreckt werden :winking_face:
    das mit den Laborbedingungen hast du mißverstanden. Wasser, das frei von jeglichen Störfaktoren nur mit Phosphat versorgt ist, dient zur Berechnung der Bindekapazität. Wobei es mir die letzten Jahre schon so vorgekommen ist, das ein Adsorber den anderen übertrumpft und die Zahlen nur noch Unterhaltungswert besitzen.

    Zitat

    Original von Matthias Kapaun
    Hi,

    also wenn die bakterien dafür verantwortlich sind dass die absorber relativ schnell in ihrer wirkung nachlassen, da könnte man diese doch einfach nach ein paar tagen auswaschen bzw. die bakterien abtöten ?!


    Hallo Matthias,
    das ist jetzt die Glaubensfrage. Sicherlich hängt die PO-Aufnahme auch von unterschiedlich aufbereiteten Qualitäten ab und auch den angeführten Gründen von Armin.
    Armin sagt als Chemiker nein zu schneller Bakterienbesiedelung bzw. Beeinträchtigung des Adsorbers durch diese; ich sage nach nun 2 Jahren Tüftelei und Parallelbetrieben verschiedenster Einsatzvarianten: es ist nichts anderes wie eingebrachtes Zeolith, Kohle, Keramikröhrchen etc.; die Bakterien versuchen, jede neue Siedlungsfläche schnellstmöglich zu erobern.
    Wenn du 'abtöten' schreibst, -genau das ist es, was ich mit vorgeschalteter UV bewirke und dem Adsorber somit zu einer verbesserten/längeren Standzeit verhelfe.
    Vom Durchwaschen selbst halte ich nicht besonders viel. Ein einmal eingebrachter Adsorber soll seine 10 Tage Standzeit erfüllen und dann erneuert werden.

    Armin,
    beim 1. Absatz kann ich dir nicht folgen?(
    zum 2. Absatz: nunja, Wirbelbettfilter mißverstehen viele.
    Ich habe schon Fälle erlebt, die das zu wörtlich nahmen und den Inhalt pulverisierten. OK, der PO-Gehalt im Aquarium selbst sank dank der roten Wolken ziemlich rapide :grinning_squinting_face:
    Ich gebe minimalst zwangszugeführte Luft in die sparsamst gefluteten Filtersäulen (von unten nach oben durchströmt).
    So wird das Material auf engstem Raum umgeschichtet und habe somit auch kein Problem mit übermäßiger Abrasion des Adsorbers.

    Edit:
    momentan bin ich am Tüfteln, das Wasser aus den Säulen direkt in den Abschäumer zu bringen. Die feinsten Abriebteile fängt nämlich nicht mal ein Pre-Filter auf.

    Zitat

    Original von Armin Glaser


    Das Problem der Phosphatadsorber sind nicht Bakterien, sondern konkurrierende Stoffe im Wasser. Das sind vor allem
    Silicat und Gelbstoffe. Je mehr davon vorhanden ist, desto weniger Phosphat wird adsorbiert.

    Hallo Armin,

    ...Nur parallel laufende PO-Säulen bei mir mit identischer Technik, mit UV-Vorreinigung und ohne-, lassen für mich nach meßbaren Ergebnissen nur den Schluß zu, das die Bakterien nicht zu einem unerheblichen Teil am vermeintlich vorschnellen 'dichtmachen' des Adsorbers beteiligt sind.
    Si (außer salz- und sandbedingtem Gehalt) und Gelbstoffe hatte und habe ich nicht im Wasser. Jedoch stimme ich dir zu, dass diese 'Störfaktoren' jeden Adsorbereinsatz mindern.

    Meinungen gefragt...
    Habe heute ein an die Wand gefahrenes Becken begutachten dürfen. Mein erster Blick: Salzunfall.
    Alles an niederen Tieren (Anemonen und Weichkorallen) haben sich in Nichts aufgelöst, bzw. wurden schon entsorgt.
    Den Fischen (sind nicht viele) gehts noch prächtig. Cyanos schlagen nun heftigst zu. Der Bitte um Wassertests bin ich nachgekommen und habe einen Eimer Wasser mitgenommen.
    Die Tests haben sich erübrigt, denn die Dichte lag mit Leitwertmesser bei 1.033.
    Vor 3 Monaten wurde das Becken (AM Percula) umgemodelt-, verbesserte Strömung, Umbau auf Unterschrankfilterung, fast kompette Neubestückung mit LS (war die beste Qualität) und alles entwickelte sich prächtig.
    Jetzt möchte der Besitzer ein neues Becken. Logisch, dass das ins Geld geht; nur macht es Sinn, die LS zu übernehmen?
    Ich bin da nun ehrlich etwas überfragt. An manchen Stellen blitzen noch einige Kalkalgen. Auch kleine Röhrenwürmer sehen noch gut aus. Nur die Bakterienflora dürfte m.E. wohl hinüber sein?
    Die Steine selbst sind seit 8 Wochen im Becken.
    Edit: der Unfall dürfte vor 14 Tagen passiert sein:-)

    ihr habt einen Denkfehler in euren Messungen.
    Die Adsorber schaffen tatsächlich (fast) die angegebenen Mengen,- nur eben unter Laborbedingungen :winking_face:
    Was glaubt ihr, wie schnell sich jedes Adsorbermaterial mit Bakterienfilmen zusetzt?
    Keine 48 Std. nach Inbetriebnahme ist ein fast lückenloser Bakterienfilm über jedem Körnchen.
    Deshalb propagiere ich neben der Langsamkeit des Durchflusses auch unbedingt eine rigorose Entkeimung des Wassers mittels vorgeschaltetem UV-Klärer, und dieses Wasser auch noch mittels Watte abzufiltern. Zur Sicherheit auch noch Kohle vor- oder zwischenzuschalten.
    Erst dann sollte das Wasser in den PO-Filter geschickt werden.
    So, wie es meist gehandhabt wird, (Säckenmethode, Filterschwamm und Adsorber drauf) ist es schade um jedes Material.
    Auch spielt (Entschuldigung, dass ich mich immer wiederhole) der pH-Wert eine nicht unwesentliche Rolle. Bei über 8 wird jedes Material träge.

    Hai,
    im Aquaristikbereich eine UV-Anlage von diesem oder jenem Hersteller zu empfehlen, ist nur eine Glaubensfrage.
    Es leuchten in den gängigen Sorten immer nur Phllips-Röhren. Und deshalb frage ich mich, woher die unterschiedlichen Literangaben der Gehäusehersteller zur Wasserbehandlung herkommen? Langsamer Durchfluß bei entsprechender Wattage ist der einzig richtige Hinweis.

    Zitat

    Original von Stefan F.

    Ich denke deBary kommt eher aus dem Teichbereich und hier geht es primär darum das Wasser von Algen zu befreien - aber das ist nur eine Vermutung.
    .

    und...?
    ist denn eine UV-Entkeimung im Teich/Aquaristikbereich primär zu was anderem konzipiert ? Nur soviel: wenns Algen erwischt, packts auch Keime. :winking_face:
    Vollkommen keimfrei würde ich ein Becken niemals machen wollen (was praktisch auch überhaupt nicht funktioniert) .
    6 Monate ist als Wechselintervall übertrieben. Bei langsamem Durchfluß setzt sich aber übermäßig Sediment auf der Röhre ab, was dann zu verminderter Leistung führt.

    Hallo Daniel,
    Verweise auf andere Becken, was dort alles schwimmt, sind wohl wahr, aber auch nicht exemplarisch zu betrachten.
    Das Forum ist eben auch dazu da, Lehrgeld zu vermeiden.

    Zitat

    Befreunde Aquarianer haben auch zu gleichen Woche diese Krankheit bekommen und beim selben Händler eingekauft.


    .... kein Händler will sich bewußt die Kunden mit kranken Fischen vergraulen. :O
    Deine Fragen zur 'Krankheit' wurden von keinem abgewälzt.
    Jeder hat dich drauf hingewiesen, dass diese streßbedingt durch das kleine Becken kommt. Du wirst auch nicht alle Fische auf einmal eingesetzt haben, oder?
    Nichtsdestotrotz ist selbst bei mir ein Lineatus in 5000Ltr. vor Jahren eingegangen. :frowning_face:

    Edit: an deiner Stelle würde ich versuchen, den Naso in ein entsprechend grosses Behältnis zu vermitteln. Keinesfalls mehr in das Becken zurückpacken!

    Zitat

    Was passiert dann mit dem Mud?


    na, wenn das Becken ausgeleert wird, findet er sich halt im Eimer wieder =)

    Hai,
    wenn du die Suchfunktion bemühst, wirst du viele Beiträge über MM und Cyanos finden;
    wenn jetzt von vorne herein Schnellschüsse wie abtrennen und ausleeren kommen, würde ich sagen, es hapert an der Geduld? ...
    Es hört sich so an, als würde der MM-Filter noch nicht so lange laufen?

    paar Tips vorab: Durchströmung im Filter verbessern, Cyanos absaugen. Das kann schon dauern, bis die verschwinden.
    Zur 24Std. Beleuchtung hab ich meine eigene Meinung :face_with_rolling_eyes: ; das tut aber hier nichts zur Sache.

    kurz und knapp:
    Bresslein IIIer :thup
    viele mokieren sich über die Hammerschlagreflektoren in den Bresslein's. Sind aber altbewährt und gut.
    Außer bei Giesemann haben mich die hochglanzeloxierten Refllektoren noch in keiner anderen Leuchte sonderlich überzeugt.
    Giesemann ist aber eben eine Liga für sich. :face_with_rolling_eyes:

    Hallo Sven,

    Zitat

    Nebenbei schaltet man bei dieser Variante immer die Phase(L) ab und nicht nur den Neutralleiter(N).


    ...und das bedeutet :confused_face: ...
    wenn ich bei mir den Sicherungsautomaten-Schalter runterdrücke, ist doch die Phase abgeschaltet, oder?
    Die Nuller sind doch alle oben in der Klemmleiste zusammengefaßt?
    Sorry, ich bin nur 'Grundverständnis-der-drei-Kabel-Elektriker'.
    Teilweise hab ich Schalter an den Dosen in Feuchtraumausführung im Unterschrank. Nur die Luftfeuchtigkeit ist einfach zu hoch bei 1,5m² Filterbecken und 20m³ Wasserdurchsatz/Std. Da korrodiert alles.

    Hallo Sven,

    Zitat

    Meine platzsparende Lösung für die Elektrik... ein Feuchtraumverteilerkasten mit Schaltern. Eine Zuleitung auf den Kasten und von da ab Kabel mit Steckdosen an der passenden Stelle. Vorteil... kein Kabelsalat und zentrales Schalten ohne den Stecker aus der Dose zu ziehen!

    vom Prinzip her hast du recht; bis zu gewissen Größenordnungen durchaus realisierbar. Nur hab ich an den Dosen schon wieder Kabelsalat durch Mehrfachbelegungen.
    Gerade die Tage hab ich das Problem, die Beleuchtung um 4 kw aufstocken zu dürfen. Aufgeteilt auf drei Stromkreise habe ich die Kabel zum Si-Kasten verlegt, diesen aufgeschraubt....und der Blick verheißt nichts gutes: alles belegt :loudly_crying_face:
    anbei das Bild meiner Stromverteilung nur für die Aqua. Überschlagsmäßig versorgt diese etwa 120 Stromabnehmer. Nur mit Schaltern die einzelnen Dosen stromlos zu machen-, in der Realtät kaum zu verwirklichen:face_with_rolling_eyes:

    Hallo Christoph,
    ein 150W-HQI (und solltens auch mehrere sein) ist ja wohl schlecht als Referenz für HQI's im allgemeinen heranzuziehen. :winking_face: . Sowas war bei mir mal Nacht- und Notbeleuchtung :grinning_squinting_face: .

    Wenn du mit T5 alleine zufrieden bist, ist es gut. Nur kannst du deine Meinung nicht anderen aufoktruieren.
    Ich betreibe neben reichlich HQI auch ca. 60 T5 (Solaris, Lumimaster, Doppelbalken Bresslein und AC).
    Wenn ich den Kosten/Nutzen Effekt HQI/T5 bei mir gegenüberstelle, schneiden die HQI's jedenfalls besser ab.
    Hauptpunkt, wie Stefan schon geschrieben hat:-Zeitersparnis, verlängerte Tauschintervalle, ganz zu schweigen von den vielen abgerauchten EVG's bei mir in den T5.

    Zitat

    Wenn man nicht den verstärkten Kringeleffekt hätte würden sie (HQI) kaum noch gekauft werden


    nunja, es soll eben auch höhere Becken als 60cm geben, bei denen Steinkorallenwachstum noch in gewisser Tiefe befriedigend sein soll. :face_with_rolling_eyes:

    Henrik,

    Zitat

    Aber ein Becken nur mit T5 sieht völlig unnnatürlich aus. Statisch und starr, keine Kringel und Wellen wie in einem Gewächshaus


    erster Satz teilweise OK, aber zweiter?? Bei mir steht fast alles unter o.a. Bedachung. An Sonnentagen flirrt das Wasser geradezu. Da ist zugeschaltetes HQI-Licht mit Kringel-Effekt dagegen absolut lächerlich.
    Unter T5 kann man selbigen in abgeschwächter Form natürlich auch haben. Da brauchts nur satte Oberflächenströmung mit zahlreichen Verwirbelungen.

    Zitat

    Original von Gerd Guddat
    Moin Robert !


    Da ist Preis Aquaristik doch nicht bei, oder bin ich blind !?

    Viele Grüße, Gerd

    Hmmm,
    Preis ist sang- und klanglos vor schon über einem Jahr aus dem Hersteller-Board verschunden/rausgenommen worden.
    Eigentlich schade drum,-aber wenns keine Produktfragen gibt, irgendwie schlüssig.

    @lars
    nein, da ist nicht das drin, was du meinst zu glauben. Die Mg-Salze stimmen schon.
    Edit: die Produktbeschreibung ist aber auch nicht unwahr :winking_face: . Nur irritiert halt das Wort 'Eiweißbausteine'.

    das oben war mehr eine rhetorisch gemeinte Frage von mir:-)
    in der Tat ist nicht das in der Dose, was einem suggeriert wird.
    Ich hatte es mal längere Zeit eingesetzt, um eben den 'geringen' Nitratanstieg zu provozieren. Jedenfalls weit unter Herstellerangabe zudosiert, hatte ich, rspkt. die Korallen, ernsthafte Probleme bekommen, was bei vielen zum Exitus führte.
    Schlecht ist das Pulver keinesfalls, aber eben nicht einzusetzen bei Werten von NO3 und PO4 nahe der Nachweisgrenze.
    >
    >
    Das gilt im übrigen auch für Aminos, ...weniger ist oft mehr.
    letztes EDIT: Aminos kann man auch ohne Kühlung teilweise haltbar machen. Deshalb auch immer der leichte Essiggeruch.

    Zitat

    Tropic Marin Pro Coral organic (bei Organic ist immer ein Verdacht auf Aminos) steht z.B. das es den Phosphatgehalt senkt und ein "geringer Nitratanstieg unerheblich ist". Außerdem besteht es aus "Eiweissbausteinen" (=Aminos)

    Hallo Lars,
    bist du dir bei letzterem sooo sicher? :winking_face:

    da fällt mir noch was ein, da ich noch 2 so heikle Kandidaten auf dem Foto sehe (die übrigens super gesund aussehen :thup ) .
    Gibts abwechslungsreiche Grünkost?

    im Meerwasserlexikon steht zwar, Algenfresser und der Tip mit der Banane.
    ...und niemand erwähnt, dass er zum Korallenbeisser mutiert (mutieren könnte) ...sehr seltsam, ich kenne das bis jetzt von 4 Fällen. :face_with_rolling_eyes: ;

    oha...
    für ein 1000er Becken eine 6 Kilo-Flasche?
    Respekt :thup
    sowas hab ich an 5000 Ltr. hängen und reiche damit fast ein 3/4 Jahr.
    Ich denke, eine 2 Kilo-Flasche würde genügen, zumal ein Schuran einer der effizientesten Kalkreaktoren ist, die es gibt.
    Zu den Nadelventilen:
    Armaturen hab ich einige. Ich muß jedoch sagen, dass meine allererste von Dennerle (und leider auch die teuerste :frowning_face: ) die am saubersten einzustellende ist.

    altes Thema, gleiche Fragen...
    jeder, ausnahmslos jeder Halter eines Zanclus, den ich kenne war anfangs stolz, wie brav der Fisch ist und alles in Ruhe läßt.
    Nur irgendwann geht es halt los, dass er seiner natürlichen Nahrung nachstellt.
    Entzieht man ihm diese Nahrung, ist das sein Todesurteil.

    So einfach ist das und da hilft auch keine Fischflüsterei :O .

    Edit:
    ich kannte weitaus größere Becken als 2000Ltr., in denen der Flurschaden durch einen Fisch unübersehbar war. Mit Weichkorallen gibt er sich am wenigsten ab.

    Danke euch,
    sehr gute Idee;
    nur der Rohrmotor alleine mit den verschiedenen Ritzeln zur jeweiligen Aufnahme eines Wickelrohres ist ohne selbiges machtlos.
    Hab schon im Netz gestöbert. Wickelrohre finde ich allerdings nirgendwo :confused_face: . Lust, einen kompletten Rolladen oder Markise nur Grund des Wickelrohres zu erwerben, verspüre ich weniger.
    Seilwinden mit 12V wären evtl. auch eine Alternative? Obwohl, die Zugkraft dürfte mit mind. 950kg leicht überdimensioniert sein. :winking_face_with_tongue:
    Bei genauerem Überlegen, und wie oft das Teil eigentlich benutzt wird, denke ich dass eine Handseilwinde eigentlich genauso ihren Zweck erfüllt.

    eine Frage an Antriebsspezialisten?
    der auf dem Foto noch unfertige Alu-Sammelsurium mit den Massen 2,70 x 1,90m wird/soll über die 4 bezeichneten Aufhängungspunkte mittels Elektrokraft einen Hebeweg von 0,50 -1m in der Horizontalen an allen 4 Punkten gleichzeitig schaffen.
    Oben in 2 m Höhe wird sich ein Rahmen mit exakt den gleichen Aufnahmepunkten wiederfinden. Die Schwierigkeit besteht nun allerdings darin, dass sich der obere Rahmen an Laufkatzen jeweils über 2m händisch nach links und rechts (eben mit unten angebrachtem Leuchtenhimmel) zum LM-Wechsel verschieben läßt.
    Die Lösung müßte daher irgendwo zwischen beiden Teilen angeordnet sein.
    Zu hebendes Gewicht im fertigen Zustand nur ca. 80 kg, da sich die schwerste Technik von 12 HQI-VSG am oberen Rahmen befindet.
    Gibt es da kleinere elegante Lösungen?

    Zitat

    Original von Stefan F.
    ....

    Ich denke nicht, dass es auf die Dauer gut geht. Auch weil der Fisch so Streßempfindlich ist und leicht Krank wird...

    die Suche-Funktion hier im Forum ist eine Einrichtung, die leider viel zu selten bemüht wird :grinning_squinting_face:
    Stefan,
    Stell dir vor, da gibts Leute, die du als Affen bezeichnest, die in Realität tatsächlich in kleinerem Becken ein Paar (wohlgemerkt nicht 2 ) pflegen und nichts von Streßempfindlichkeit geschweige Krankheit berichten können. Kein UV und kein Ozon.
    Allerdings in 2000Ltr. würde ich auch von 2 Leucosternon absehen.

    genau das gleiche wollte ich vor 4 Wochen auch schon fragen :winking_face: ....aber,
    ...ich werd das Gefühl nicht los, dass die vermehrt aufkommenden Salz(Hersteller)sorten in den vergangenen beiden Jahren alle aus einer gemeinsamen grossen Mischtrommel stammen :face_with_rolling_eyes: .
    Wer einmal eine Salzmischanlage gesehen hat, weiß-, was ich meine. Das sind Investitionskosten, die sich so schnell nicht relativieren.

    Zitat

    Original von Gerd.G

    Das Gehäuse selber ist egal, auf das Harz kommt es an. Vielleicht ist der Durchlauf zu schnell, kann aber eigentlich auch nicht sein !? Wieviel Liter Harz hast Du denn drin ?

    Viele Grüße, Gerd

    das Gehäuse ist eben nicht egal.
    möglichst hoch und schmal, um eine lange Kontaktzeit des Wassers beim Durchlauf zu gewährleisten.
    Auch wird die Kapazität des Harzes oftmals gnadenlos überbewertet.
    Ich bin von den großen Säulen mit 10 Litern und mehr zu den 1 Ltr. Nachfüll-Kartuschen zurückgekehrt. Da weiß ich, dass genau 400Ltr. Reinstwasser mit 1 Ltr. Harz machbar sind. Besser, als immer nachzumessen, wann das Harz in den großen Säulen fertig ist.
    Meinen 1000Ltr. Wochenbedarf halte ich mit dem richtigen Harz daher absolut Si-frei.
    Mit den Harzen wird leider handelsseitig teilweise viel Unfug getrieben. Das echte MB20 kursiert seitens des französischen Herstellers leider nicht mehr unter dem Namen.

    Zitat

    Original von C. Schuhmacher
    Hi

    Brauchste doch nur nen Tanklaster
    vom Mittelmeer. dazu noch bisschen Kohle und gut is
    für das was ein so grosser Schäumer kostet kannste die dir nächsten 10 Jahre jeden Monat
    nen Tanker mit 25.000 Liter kommen lassen gg
    Gruss

    da kommt eindeutig der Schwabe durch :O :face_with_tongue: ...;

    damits nicht vollends OT wird, kann ich Alexander nur den Rat geben, Käfiggröße mindestens verfünffachen (monetärer Gesichtspunkt) oder einen Platz für den Fisch suchen, der angemessen ist.
    In dem Zustand geht das kein halbes Jahr mehr gut :frowning_face: .

    Zitat

    Original von C. Schuhmacher
    HI

    Wenn du einen Seeigel hättest wäre der auch bald fällig

    Reichere dein Futter mit mehr pflanzlichen Anteilen an und reiche dazu
    Nährlösungen mit Omega III Fettsäuren.
    Er wird dann wie viele andere Fische auch aufhören an den Korallen zu knabbern.

    Gruss Claude

    Hai,
    das mit dem Seeigel mag stimmen.
    Mir hatten 2 halbstarke Palettendoktoren in damals 1000Ltr. aus lauter Langeweile einen Diadem zerlegt.

    Bei dem Sohal (das wäre mein erklärter Traumfisch) denke ich aber, das die Zufütterung wie beschrieben auch nicht mehr viel bringen dürfte. Der hat einfach ein Problem mit der Beckengröße und bräuchte bereits Psychopharmaka als Hauptfutter.
    Wenn sich an der Käfiggröße nichts ändert, wird er über kurz oder lang den Löffel in selbstzerstörerischer Weise abgeben.