Hallo,
die Fadenalgen im Umkreis der Koralle werden von Foto zu Foto eigentlich jedesmal mehr. ![]()
Abgesehen davon, dass die Belästigung des Korallengewebes durch die Algenfäden von Enteromorpha nicht unbedingt zuträglich sind, weist das Vorhandensein auf noch nicht stabilen biologischen Zustand des Aquariums hin.
Die Art der Fadenalgen hat zudem noch die unangenehme Eigenschaft, sich an freiem Kalkskelett zu befestigen. Davon besitzt eine Trachyphyllia untenrum einiges. Also Vorsicht.
Beiträge von Stefan C.
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Hallo,
mich wundert die schwindende Erinnerung:
das Mittel war vor Jahren schon in Gebrauch und hat, wenn ich mich richtig erinnere, wohl sehr vielen Doktorfischen (und nur diesen) das Leben gekostet.Zitat...besteht doch die Gefahr, sich PO4-Depots ins Becken zu holen. Diese sind zwar im Becken selbst nicht löslich, können aber von Bakterien wieder freigesetzt werden.
die Gefahr der Freisetzung von Depots durch Bakterien ist hier, wie auch anderweitig gebildeten Depots und deren Freisetzung durch Baks -,verschwindend gering; das dürfte sich kaum im meßbaren Bereich abspielen.
Edit:
die Fällung mit Ausflockung sollte im Technikbecken passieren und nach meinem Verständnis unbedingt vom Abschäumer erfasst werden; eine Verlagerung der Reaktion ins Hauptbecken wäre demnach kaum vorstellbar. Ansonsten-> meine Mahnung an die toten Fische. -
Hallo,
Verbacken von Adsorbern?
Ich habe keine Probleme damit.
Mag vlt. am eingesetzten Material liegen, oder an der Art, wie ich die Filter betreibe. Eine Mischung aus Wirbelbett und Barrierefilter ist optimal bei körnigen Feststoffadsorbern. Abrasion in Wirbelbettfiltern sollte nur in dem Masse stattfinden, dass der sich bildende Biofilm von den Oberflächen abgetragen wird. Findet man das Adsorber-Material im Abschäumer oder Becken wieder: -> verkehrte Anwendung.
Sobald ein Adsorber verbackt, sollte man ebenso die Einsatzweise überdenken.
Von Graduierungen unter 2mm und deren Einsatz in MW halte ich wenig; hier ist die Gefahr der übermäßigen Abrasion genau wie die Gefahr eines Verbackens durch verkehrte Durchlaufliter gegeben.zu der Fragen, die an mich gerichtet waren:
insgesamt füttere ich auf 10.000 Ltr. Wasser täglich 1/2 kg Frostfutter+ ~70gr Flockenfutter; zzgl. Azooxanthellate mit Staubfutter und den Flüssigfuttern.
Ich habe mit Phosphaten jedenfalls keine/kaum Probleme; größtenteils beuge ich den Phosphaten auf biologischem Wege in Form von Verbrauchern, Filterung, Bakterien vor. Adsorber wirken nur unterstützend, und werden weitestgehend durch im vorigen post genannte Methoden 'sauber' betrieben.
Ich rechne nach Kilo und verwende eigene Mischgranulate mit Körnungen größer 2mm. Die Schüttdichte spielt daher bei mir keine Rolle. Relevanz messe ich daher der Schütthöhe zu.Viele Anwender erwarten von den Adsorbern wahre Wunder an Bindekapazitäten. Nur verkennen sie, dass das bischen an Phosphat, das ein Adsorber aus dem Wasser zieht, tagsüber meist oben ins Becken wieder in Form von Futter eingeworfen wird. Da müssen noch nicht einmal Depots angefallen sein. Schlechtestenfalls sind eisenbasierte Adsorber (die vorgereinigten) oft schon oxidiert, bevor sie überhaupt ihrem Einsatzzweck zugeführt worden sind; quasi seitens der Herstellung fehlbehandelt!
ZitatLege die Adsorber, die in der Filtersäule nicht mehr schnell genug adsorbieren einfach für 1-2 Wochen in das Technikbecken. Sie adsorbieren immer noch PO4, nur eben nicht schnell genug.
das sehe ich anders,
...denn das arbeitet nur noch als biologischer Filter....; in Meerwasser ist nach spätestens 10 Tagen Schluß mit der Bindekapazität -<die Bakterien haben den Adsorber vereinnahmt.
Nur Einlegen ins Wasser bringt eigentlich nichts. Das Wasser muß zwangsweise durch die Granulate geleitet werden, -sonst passiert nichts. PO4-Adsorber in fester Form arbeiten alle als 'reaktive Barrierefilter' ;
btw,
da hat sich für mich aus einem der vorigen posts eine Frage ergeben:ZitatDanke, dass Du so viel Geduld gehabt hast. Anscheinend können solche Depots doch sehr groß sein, dass über einen längeren Zeitraum eine größere Menge an Adsorber eingesetzt werden muss.
ein PO4 Adsorber soll die Depots abtragen? nach meiner Erfahrung kann man in dem Fall kiloweise Adsorber einsetzen, ohne das etwas passiert.
Denn nur Bakterien oder Algen schlüsseln Depots auf. Erstere sollte man bei Laune halten, indem immer ausreichend NH4 beim Abbau stickstoffhaltiger Reste nachfließt. Die Ausscheidungen oder Zerfallsprodukte von Bakterien und Algen geben wiederum Orthophosphat ans Wasser ab, welches ein Adsorber entfernen kann.Uwe,
Ich möchte mich nicht schlauer darstellen, als ich bin, aber eigentlich gehört die Kohle bei einer Schichtung als Barrierefilter und Fließrichtung von unten nach oben an die erste Stelle.
Was für eine Graduierung von Zeolith nimmst du in den Filter?
In deinem Fall sicher kein Problem, da die Nachzuchten für genügend Ammonium im Wasser sorgen.
In anderen Fällen kann eine Körnung unter 2-4mm bei der Schütthöhe und dem Wasservolumen und Tauschintervall schon für gehörige Probleme sorgen. -
Hallo,
ZitatBei "ruhiger" Filtergeschwindigkeit und pH-Werte um pH 7 +/- 0,5 arbeiten Adsorber am optimalsten. Da Ihr aber euer Wasser ständig im Kreis pumpt, kann man auch mit etwas höheren Strömungsgeschwindigkeiten arbeiten.
Wenn ein PO4-Molekül nicht im ersten Durchlauf adsorbiert wird, dann eben im zweiten oder zehnten Durchlauf.
da ich nun auch schon einige Jahre mit Adsorbern in MW experimentiere:
zum ersten Satz uneingeschränkte Zustimmung! Besonders die fett hervorgehobene Passage wird oftmals einfach nicht testamiert.
Der zweite Satz mag je nach Wasserbelastung zutreffen, sollte aber 50ltr/Std. keinesfalls überschreiten.
Der letzte Satz trifft speziell im MW nicht zu,
denn der innerhalb von wenigen Stunden dicht siedelnde Bakterienrasen auf jedem Material im keimbelasteten Wasser macht die Oberfläche des Adsorbers dicht.
Grund dessen propagiere ich seit Jahren, UV-Klärer, Kohle, Watte vor die Adsorber zu schalten, um selbige über zumindest einen gewissen Zeitraum vor Besiedelung zu schützen, damit der eigentliche Chemismus stattfinden kann.Zitat
@use
ist denn die Strömungsgeschwindigkeit für dein Becken ausreichend und wie lange ist die Standzeit deines Adsorbers?
Uwe ging mit der Aussage von einer 0-Messung des auslaufenden Wassers aus. In Realität ist immer eine Diskrepanz des Wasserdurchsatzes/ PO-freies Wasser vorhanden. Die 0-Messung funktioniert auch nur wenige Stunden, denn der rechnerische Wert der Bindekapazität in mg des Materials ist in Meerwasser fiktiv und übertrieben.Ich z.B. setze auf 5000Ltr. Wasser netto 6 Filtersäulen a 1kg Adsorber mit 50Ltr. Wasserdurchsatz/Säule/Std. ; in Summe schaffe ich trotz langsamem Durchfluß dennoch 300Ltr. 'gereinigtes' Wasser mit ~0,02mg PO4 per Std. Säulen mit mehr Adsorberinhalt und Durchflußerhöhung liefern bei weitem nicht den Erfolg wie der Einsatz kleiner Einheiten.
Nach 5-7 Tagen ist trotz optimalem Wirbelbettverfahren mit einhergehender genügender Abrasion des Materials jeder Adsorber am Ende, d.h. der meßbare Auslauf unterscheidet sich kaum mehr wesentlich vom Umgebungswasser.Es gäbe noch viele Parameter ( z.B.Schütthöhe, Zuschlagstoffe, Nitratwert des Wassers),neben den bereits erwähnten im Vorgänger-post, welche Einfluß auf die Wirksamkeit eines PO4 Adsorbers haben.
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Zitat
Original von Paulie
Kennt jemand die Probleme von den nanostreams, sprich: hatte das schon jemand und konnte es reparieren?Werde sie mir morgen mal genauer ansehen, aber für Hilfen und Tipps bin ich sehr dankbar!!!
Hallo,
so ein langer Thread für solch ein simples Problem.
....mehr als ansehen wird wohl auch kaum möglich sein.
das Problem haben viele Klein-Pumpen und Heizstäbe .Es liegt immer am eingegossenen Kabel ins Gehäuse/Motorblock. Die Plastikummantelung des PVC-Kabels schrumpft; der entstehende hauchdünne Abstand Vergußmasse/Kabel mit nun gegebener Möglichkeit für eindringende Feuchtigkeit reicht für entstehendes spürbares 'Pritzel
'-Phänomen aus. -
Zitat
Original von LiamLiffey
Zu den Nährstoffen bleibt zu sagen, dass diese recht tief sind. Um genau zu sein kann ich nix nachweisen. Ich meine, dass es da keinen erkennbaren Zusammenhang gibt bei mir.Übrigens, so ganz einfach abzusaugen sind die Dingen denn doch nicht. Funktionierte gestern nicht so wie ich mir das vorgestellt habe.
Grüße
Axel...das wäre auch zu einfach; ansonsten würde sich das auch nicht zu einer oftmals verheerenden Plage entwickeln.
Nur ein herumtreibender Flusen eines roten Algenbausches reicht schon für die weitere Verbreitung und Vermehrung aus. Hier nochmals ein Bild, wie die Plage anfängt.
Und dann gehts Schlag auf Schlag. Bei mir verdoppelte sich jeweils das Wachstum innerhalb von 3 Tagen.
PO4 lag am Schluß bei absolut nicht mehr nachweisbar, Nitrat ebenso. Erst dann stagnierte das Wachstum der Algen. Die Korallen starben unter den wehenden Algenbüscheln ab.
Abzusaugen gingen die Büschel zwar leicht. Ein paar zurück gebliebene Fusel waren am nächsten Tag jedoch wieder zu einem prächtig roten Wattebausch herangewachsen.@Hans-Werner,
ich weiß nicht recht, wie du den Gametophyten heranziehen willst?
Nach meinem Wissen kommen sämtliche Stadien der Algen immer gleichzeitig vor ? -
@Hans-Werner,
es scheint bzgl. der Nomenklatur keine Übereinstimmung herbeizuführen zu sein.
Dein verlinktes Foto zeigt zumindest in der Großaufnahme nicht das wattebausch ähnliche Erscheinungsbild; zudem scheint mir das Wachstum nur benthisch zu sein. http://florabase.calm.wa.gov.au/science/timage/26486ic1.jpg ist leider nicht nur in der von dir beschriebenen Weise in Verbindung mit erhöhten Nährstoffen zu finden. Es mag das Wachstum begünstigen, aber primär mit sinkenden Nährstoffen ein Verschwinden der Alge zu prognostizieren, ist nach meiner Erfahrung falsch.
Siedelnde Flächen sind zu Beginn benthisch, mit weiterer Ausbreitung nicht mehr substratgebunden.Edit:
hier vlt. ein idealeres Erscheinungsbild: http://www.recif-france.com/Database/images/Asparagopsis.jpg -
Zitat
Original von C. Schuhmacher
HIBodenbohrungen sind statisch das einzig richtige
Bohrungen in Rückwände sind immer ein Problem vor allem wenn die noch mittig gesetzt werden.
Da sich die Rückscheiben anders verhalten wie die Bodenplatten.Natürlich wird es gemacht und es klappt ja auch aber korrekt betrachtet mach ich sicher noch gerne
Bodenbohrungen
ist bei Stirnwandbecken auch irgendwie die einzige Möglichkeit
Grusshmmm,
ich wollte damals alles in Bodenbohrungen und bekam keine
;
woher denn nu der Sinneswandel? -
ZitatAlles anzeigen
Zitat: Original von ocean3012
Zitat:
Original von Stefan C.
...
allgemein:
Zu Ablaufschächten und Kämmen habe ich meine eigenen Gedanken. Alle meine neueren Becken haben nichts mehr davon, denn es ist überflüssig wie ein Kropf.hi
hab mir die frage auch schon gestellt, was man da besser/anders machen könnte (nachdem so der ein oder andere fisch im schacht verschwand). warum meinst du das die überflüssig sind? wie würdest du jetzte einen ablauf gestalten? einfach nur ein rohr im becken (sprich ne bohrung im boden) oder bohrung in der seite und da den ablauf drin? wie so ein rohr dann sichern damit kein fisch reinkommt?Hai,
ist eigentlich Boris's Thread, sonst wird es OT;
darum nur kurz: 2 Bohrungen in Boden oder Seite; 1x Hauptablauf, 1x Notablauf, Schlitzrohr drauf, Kugelhahn zur Einstellung (muss natürlich des öfteren überprüft werden, damit sich nichts zusetzt) am Hauptablauf. Verrohrung entsprechend groß dimensioniert, damit Gurgel- und Ablaufgeräusche eliminiert werden.
Ablaufschächte: entweder hüpfen Fische rein, kriechen Schnecken über den Ablaufkamm und könnte es nicht dümmer kommen, blockieren sie am Ende das Ablaufrohr, wenn es nicht gesichert ist, -oder es wachsen prima Glasrosen im Schacht (selbst, wenn er dunkel verkleidet ist). Alles in allem also mehr ein Ärgernis als von praktischem Nutzen.
Man kann natürlich einen Deckel auf den Schacht machen; aber wozu? Kein Schacht, kein Deckel.------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Hai,
hab die Grippe und darum neben Büroarbeit einigermassen Zeit
animiert durch den Thread des 4m Beckens und die Perfektionisten mit Rechner und Schiebelehre im Überlaufkamm-Thread meine Frage; wozu brauchts einen Schacht und Kamm?
In meinem großen 5m³ Becken ist der Überlaufkamm nach 4 Wochen Betrieb einfach abgefallen und war nicht mehr zu befestigen. Seitdem läuft der Ablauf mittels Schlitzrohr als Schutz und mit Kugelhahn zur Regulierung des Wasserstandes repariert das 6. Jahr ohne Problem.
In einem anderen Becken von mir brachen 2 Kämme aus der Halterung, da Kalkrotalgenwuchs Kamm und Tasche unlösbar miteinander verbacken hatten. Der Schacht mißt 15x15 cm. Seit 7 Jahren paßt auf den Schacht (ohne Kämme) mittlerweile eine Aquamedic-Verrieselungsplatte 100%ig genau drauf und schafft neben exaktem Wasserstand auch einen nahezu geräuschlosen Wasserablauf.
In neuen Becken wende ich nur noch zitatmäßig beschriebene Methode an und keine Probleme.
Also, warum Schacht und Kamm?
Es muß doch einen Grund geben, warum so etwas immer noch state of art darstellt
-
Zitat
Original von ocean3012
hi
hab mir die frage auch schon gestellt, was man da besser/anders machen könnte (nachdem so der ein oder andere fisch im schacht verschwand). warum meinst du das die überflüssig sind? wie würdest du jetzte einen ablauf gestalten? einfach nur ein rohr im becken (sprich ne bohrung im boden) oder bohrung in der seite und da den ablauf drin? wie so ein rohr dann sichern damit kein fisch reinkommt?
Hai,
ist eigentlich Boris's Thread, sonst wird es OT;
darum nur kurz: 2 Bohrungen in Boden oder Seite; 1x Hauptablauf, 1x Notablauf, Schlitzrohr drauf, Kugelhahn zur Einstellung (muss natürlich des öfteren überprüft werden, damit sich nichts zusetzt) am Hauptablauf. Verrohrung entsprechend groß dimensioniert, damit Gurgel- und Ablaufgeräusche eliminiert werden.
Ablaufschächte: entweder hüpfen Fische rein, kriechen Schnecken über den Ablaufkamm und könnte es nicht dümmer kommen, blockieren sie am Ende das Ablaufrohr, wenn es nicht gesichert ist, -oder es wachsen prima Glasrosen im Schacht (selbst, wenn er dunkel verkleidet ist). Alles in allem also mehr ein Ärgernis als von praktischem Nutzen.
Man kann natürlich einen Deckel auf den Schacht machen; aber wozu? Kein Schacht, kein Deckel.
-
ZitatAlles anzeigen
Original von C. Schuhmacher
Hi StefanDu machst das genau richtig
es reichen an sich auch 2 Grössen1. Ablaufschacht 5 cm Siebhöhe
2. Close Loop 15 - 20 cm Siebhöhewegen mir 30 oder 50 cm lange Kämme
das reicht vollkommen aus
am besten in Schwarz übrigens
ach ja und kein PE oder PP das geht gar nicht
Gruss Claude
....
tschuldigung, wollte was zu den Kämmen schreiben, hat sich erledigt.
Nur soviel: Berechnungen des Wasserdurchsatzes sind mehr oder weniger für die Katz. Kalkrotalgen, Minischnecken, Aufwuchs Kammzwischenräume...
es sei denn, man ist wöchentlich mit der Zahnbürste unterwegs.
Dabei stellt sich mir im übrigen die Grundsatzfrage des überhaupt notwendigen Einsatzes von Kämmen und Ablaufschächten?? -
Hai,
finde das Objekt sehr interessant :thup.
allerdings:
Tunze-Kabel (noch dazu die von Streamboxen
) mit Kabelbindern zusammen zu fassen, zeugt von ziemlichem Qualitätsglauben in die Marke. Wie Nico schreibt, -entfernen. Den beim ersten Putzen, bzw. Rausnehmen in Folge Defektes rächt sich der Gedanke des sauber verlegten Kabelstranges.Ob Mangroven mit dem beengten Platzverhältnis nach oben zurecht kommen? Zudem wäre für die Pflanzen das Licht von oben wichtig, sonst schieben sie den Wuchs über das Becken /Abschattung.
allgemein:
Zu Ablaufschächten und Kämmen habe ich meine eigenen Gedanken. Alle meine neueren Becken haben nichts mehr davon, denn es ist überflüssig wie ein Kropf. -
Hallo,
für mein Dafürhalten und aus Praxiserfahrung ist das Licht zu stark fokussiert. Wenn, dann sollte der ganze Teller beschienen sein.
Auch funktioniert der Trick nur am Boden... und darum:
ist der Teller auch schön bodenschlüssig mit den Außenkanten im Bodengrund versenkt?
Turbellarien bewegen sich kriechenderweise in den Lichtkegel. Sie werden darum auch nicht zuerst den dunklen Tellerunterrand überwinden, um ins Licht zu kommen
Was sollen die explizit erwähnten schwarzen Flecken auf dem Teller bewirken

Hier hatten wir mal gleiches? Problem.
noch ein Edit:
das ganze kann sich über mehrere Wochen hinziehen, aber nur befallsvermindernd wirken. Wurmfrei wird man damit nicht. Da helfen dann Peters vorgeschlagene Freßfeinde. -
@Marcus,
wer nicht richtig liest, deutet meinen Schrieb als Schimpfen über UOA's.
Das, was ich bemängle, ist die Leichtgläubigkeit der Anwender und teilweise Sinnfreiheit der angegebenen Werte der Anlagen. Jeder, der professionell Wasser aufbereiten muß, wäre demnach dumm, wenn er nicht die aquaristischen Lösungen anstatt der industriellen Geräte verwenden würde.
Was soll ich nun eine Osmoseanlage empfehlen, die ich für meinen Bedarf mit den angegebenen (gemessenen) Werten als gut empfinde, jemand anders aber partout eine Anlage zu brauchen glaubt, welche die doppelte Wassermenge schaffen soll?
Ich habe bei UOA's bei 1/2 stündigem abstellen und wieder Inbetriebnahme selbst mit billigem TDS schon einen Leitwert von 3 Promille gemessen. Rate mal, wie lange du spülen mußt, um wieder auf die üblichen Werte nach Osmose von 0,02 zu kommen? Da hilft dir der angegebene Wert von 1:2 nicht viel, wenn du bei jedem Spülvorgang erst ~200 Ltr. Wasser in den Abfluß laufen lassen mußt.Das Thema Umkehr-Osmose ist sehr komplex; ein Teil ist mal hier beschrieben;
des weiteren ist die richtige Wahl der Membrane bei jeweils zur Verfügung stehendem Rohwasser : Härte, Druck, Wärme etc. ausschlaggebend. Das gibt es hier nachzulesen. Früher hatte ich selbst die Wasserleitung auf 40 Grad zwecks der besseren Ausnutzung der Membrane geheizt.
Pauschal könnte ich die Aussage treffen: für kleinere Becken tun es die 3stufigen Anlagen, welche es schon seit 'Ewigkeiten' unter den Marken gibt.
Wer mehr Wasser produzieren will (500Ltr./Woche aufwärts), soll sich in die Materie einlesen und sich im Baukastensystem seine benötigten Komponenten in Kerzenfiltern zusammen stellen.
Das spart gegenüber Komplettanlagen viel Geld.
Wer aber unbedingt meint, 500 Ltr. mit einer ebay-Anlage für 79,95 oder einer Merlin für 300-500,- produzieren zu können/müssen...,kann ich nix dafür
ich habe versucht,die Punkte zu beschreiben, auf die es ankommt;
ich mache mit meiner Lösung 80.000Ltr. Reinstwasser im Jahr für die Aquas. Einmaliger Anschaffungspreis: 210,-
;die Membrane ist seit 3 Jahren im Einsatz, Kerzenfilter (Kohle, Sediment) werden alle 5 Monate getauscht. -
@Claude,
da erzähle ich doch nichts Neues, wenn ich sage, das nicht alles, was aus einem 'Original'-Karton stammt, auch 'Original' sein muß. Die einschlägigen Seiten im Netz, die die Hersteller aus dem bevölkerungsreichsten Land der Erde als Plattform zur Kontaktaufnahme mit Handel und Gewerbe im Westen nutzen, zeigen doch bildlich, was angeboten wird.
inwieweit ROWA sein Sortiment mit 'Merlin' dadurch ergänzt, -keine Ahnung. Ich möchte auch niemandem etwas unterstellen.
Bemerkenswert finde ich aber , dass ROWA sich andererseits 'high Quality' Klein-Osmose-Anlagen (die wirklich was taugen) schon sehr gut bezahlen lässt
und die auch ihr Geld wert sind, aber in keiner Relation zu Merlin stehen.@Axel,
die Anlage mit Booster von IEM?
Schade um das Geschriebene.
Ich verstehe den Ehrgeiz des Ergatterns von möglichst Billigem mit viel an Versprochenem schon in irgend einer Weise; bin ja selbst schon so oft auf die Angebote reingefallen
Aber irgendwann setzt der Lerneffekt ein, dass es unmöglich ist, möglichst viel Ware/Qualität/Leistung für wenig Geld zu erhalten.
So habe ich eine normale 'bessere teurere' Membrane von westaqua.de (Händler und Verkäufer von IEM-Produkten) mit angegebenen 380Ltr. (die 200-250Ltr./Tag macht) mit einem vorgeschalteten Kohle und Sedimentfilter in 10'' Kerzenform. Ohne Booster (hatte ich alles schon mal), aber mit Spülzyklen alle 5 Stunden für 1/4 Std.
So mache ich in der Woche mit nachgeschaltetem Reinstwasserfilter in 1 Ltr. 10''Kartuschen und 3 entsprechenden Harz-Füllungen 1500-1700 Ltr. Wasser.
Ich könnte die Wasserherstellung nun zeitmäßig mit einer 'Merlin' verkürzen (hatte ich auch schon mal). Jedoch mußte ich bei der Leistung und 'dem' erzeugten Wasser 3 Harzsäulen mit insgesamt 3,50m HARZ-Wegstrecke nachschalten, um ein auf Leistung/Ausbeute abgestimmtes Si-freies Wasser zu erhalten.
Vlt. sind bei jedem die Ansprüche an Reinstwasser anders gelagert. Ich verstehe darunter tatsächlich den Begriff REINST-Wasser.
Wie die Hersteller der UOA's tricksen, um die papierenen Leistungen zu erbringen, habe ich schon im anderen Thread beschrieben.
Wenn jemandem diese Angaben genügen und damit leichtgläubig zufrieden ist, ist es mir egal. Jedoch ärgere ich mich über eine unnötigerweise mehr als nötige Wasserverschwendung, die derjenige mit solchen Standards betreibt.
Mit Boosterpumpe und entsprechendem Equipment erreiche ich selbst bei Schundanlagen 1:1 Verhältnisse.
Jedoch würden 3 Lagen Kaffeefilter (überspitzt ausgedrückt) ein ähnliches Ergebnis bringen., -zudem es bei den Boosterpumpen auch eklatante Qualitätsunterschiede gibt. -
Hallo,
dass alle 'Merlin' aus ein und dem selben Werk stammen, bezweifle ich ernsthaft.
Ich hatte mal das Vergnügen, an 3 Anlagen das Permeat messen zu können .
Zumindest bei 2 Anlagen lag der Verdacht schon nahe, ob überhaupt eine Membrane im Rohr steckt oder doch nur gewickelter Kaffeefilter
-
Hallo,
ich habe es im 'sauteuer-Thread' schon angedeutet und schreibe es nochmals deutlich:
die UOA, die mit Verhältnissen von bis zu 1:1 lt. Hersteller glänzen und zu Preisen unter ~500,- verkauft werden, sind nach meinen Versuchen nicht mal das Geld, geschweiuge denn das Wasser wert, das hinten heraus kommt.
An Billiganlagen mit Booster verschlechtert sich die Permeatausbeute (mit meßbarem Si-Austrag) nochmals deutlich.ZitatAlso wir haben die hier
http://www.waterpilot.com/xtcommerce/pro...eltnis-1-1.htmlAlles dabei was du brauchst und die macht wegen der Druckerhöhungspumpe sogar bei uns ein Verhältniss UNTER 1:1
ich habe diese UOA wieder retour geschickt sowie geldmäßigen Einsatz zurück verlangt.
Denn die Permeatausbeute ist gegenüber einer 280er ohne Booster-Pumpe eine Zumutung. Den geldwerten Vorteil der UOA legt man in doppelten Harzmengen in Nachschaltung mit entsprechenden Preisen gegenüber vernünftigen UOA's wieder drauf.
Der Trick bei Billigamlagen: sie erreichen ihre angegebenen Mengen durch in die Anschlüsse eingesetzte Durchflußbegrenzer. Nur diese tricksen sich nach einiger Laufzeit selbst aus und setzen sich zu. Da werden dann aus den Wunderwerten von 1:1 binnen weniger Betriebsmonate schnell 1:5
ZitatOder jeden Tag ne viertel Stunde, dann ist es immer frisch
das läßt sich selbst mit billigsten TDS widerlegen; außer -, man spült jeweils eine 1/4 Std. vor jeder Wasserentnahme. -
Hopperla,
ich meinte Calciumoxid; bei Einrühren ins Wasser entsteht unter beschriebener Reaktion Calciumhydroxid. -
jau,
so eine Reaktion kenne ich nur von Calciumhydroxid; dazu passt auch die Beschreibung des Pulvers und des gelösten Endproduktes im Kanister. -
Hallo,
sicher, dass es sich überhaupt um eine S. hystrix handelt?
Es gibt Seriatopora-Arten, welche morphologisch zu der auf dem Bild passen,- und die haben nicht immer spitze Wachstumsspitzen:-)
Salifert-Test in KH und PO4 unglaubwürdig.
Der Koralle passt der Standort absolut nicht. -
Hallo,
Clavularia spp. ist das eine,
die Krabbe kann (muß aber nicht) mitunter ein Schädling werden; bei bestimmten Acroporen werden die kommensalen Krabben vertrieben/getötet und an deren Stelle hockt dann die Neue, geklammert an der Korallenbasis oder schlechtestens unter der Koralle im Gestein.
Die Krabben besetzen aber erst relativ große Stöcke.
Schäden kann man erst relativ spät feststellen. Einige Äste der Wirtstiere sind dann ohne Polypen und fast glattgescheuert. Nachtaktiv, wie er ist, läßt sich der 'Schädling' auch nur zu dieser Zeit entlarven. -
Hallo Thorben,
mit Sicherheit funktioniert das Harz; fragt sich nur, wie lange; denn die Kapazität des Ionentauschers ist immer schlagartig erreicht.
was ich versuche, zu erklären: mit höherer Durchflußgeschwindigkeit nimmt die Bindekapazität des Harzes ab, da die Verweilzeit der beladenen Wasserionen zwischen den Harzmembranen nicht ausreichend ist, um den Chemismus des Ionentausches vollständig durchzuführen.
Ich habe noch eine andere UO-Anlage mit Boosterpumpe für Notfälle neben der eigentlichen Hauptosmose-Anlage. Gerade die leistungsverstärkte ließ ich zu Beginn auch über 1Ltr. Harzkartuschen laufen; die erhöhte Durchflußgeschwindigkeit äußerte sich in nicht einmal der Hälfte an Permeatausbeute (bis das Harz meßbar erschöpft war) gegenüber konventionell betriebener UO-Anlage ohne Booster-Pumpe.
Mit erhöhter Durchflußgeschwindigkeit steigt daher der Harzverbrauch nicht-linear zur Wasserausbeute an; es sei denn, man erhöht die Verweilzeit des Wassers durch längeren Kontakt mit dem Harz in höheren Säulen.
Man kann mit der UOA durchaus Rohwasser bis zum Abwinken produzieren.
Wenn man Grund der Örtlichkeit und Jahreszeit erhebliche Beimischungen im Wasser an Silikat als Korrosions-Inhibtor hat und eine Nachbehandlung des Wassers mittels Harzes unumgänglich ist, bleibt das Nadelör der nachgeschaltete Harzfilter, der die vorhandene Kieselsäure, welche die Membrane der UO-Anlage nur zum geringsten Teil zurück hält,- entfernen muß.Edit: immer diese miesen Rechtschreibfehler

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Zitat
Mein Harz ist das NRW-37 von Filtergranulat.de. Kann mir jemand einen Tipp geben, wie groß die Säule sein müßte, und ob es wirklich bei 900Liter/Tag in einer 1 Liter Harzsäule nicht richtig wirkt?
Hallo,
habe grade mal auf der Verkaufsseite und unabhängig davon das techn. Datenblatt des Herstellers angesehen (auf der Verkaufsseite finde ich diesbezüglich keinen Dateianhang) .
Etwas verwirrend dazu sind die Angaben auf der Verkaufsseite ob es sich nun um ein Mischbettharz handelt.
Der Hersteller gibt damit lt. Spezifikation jedenfalls nur einen stark basischen Anionentauscher an.Tatsache ist, dass die handelsüblichen 1 Ltr. Kartuschen und jedes darin enthaltene Harz zur Entkieselung/Silikatentfernung, den Osmoseanlagen nachgeschaltet, allerhöchstens bis 10Ltr. Durchfluß/Std. verkraften. Darüber liegende Wasservolumen werden nur ungenügend 'gereinigt', d.h. auch bei optimalst arbeitender Membrane der UOA können schlechtestenfalls nur ~200 Ltr. Permeat mit den angegebenen µS des Herstellers erzeugt werden. Die Uneffizienz läßt sich leicht durch einen HE Si-Test überprüfen.
Normal können aber durchaus 500Ltr. Reinstwasser (je nach zur Verfügung stehendem Rohwasser) erzeugt werden.
Bei höheren Durchsatzraten sind Säulen mit proportional höherer Schütthöhe bei schlankem Rohr wichtig. Nicht das Volumen, sondern nur die Schütthöhe sind für optimalen Einsatz ausschlaggebend. -
Hallo,
ZitatEr scheint auch manchmal an Korallen zu knabbern und sollte nicht in einem Riffbecken gehalten werden, ist das so richtig?
undiskutabel, den Fisch aus einem Korallenbecken verbannen zu wollen!
Ein Zanclus GEHÖRT in ein Riffbecken, da das Riff mit seinen sessilen Bewohnern neben Algenaufwuchs seine Nahrungsgrundlage darstellt.
Er hinterläßt dabei je nach Beckengröße und Inhalt entsprechende Flurschäden, die man dem Fisch zuliebe zu tolerieren hat oder man braucht sich erst gar nicht mit seiner Haltung zu befassen.
Ich kenne nur einen Fisch, der nun schon länger als 2 Jahre in einem Privatbecken lebt. Alle anderen Haltungsversuche wurden abgebrochen, die Fische weitergereicht oder sind verstorben (edit: verhungert) .Manchmal wird der Fisch gegen Hydroidpolypen als natürlicher Freßfeind empfohlen. Unverantwortlich!
-
hmm,
ich brauche 1800 Ltr. Reinstwasser/Woche und mir reicht eine 350er UO-Anlage aus.
Es kommen ca. 280Ltr. raus. Die Anlage rappelt die ganze Woche.Zitat...Sie soll 1000 liter/Stunde schaffen ( bei mir mir dem nachgeschaltetem Mischbettharzfilter sind es ca.900Liter/Stunde ) , und das Verhältnis ist bei mir auch unter 1:1; und das für fast den gleichen Preis wie die von Waterpilot.
nicht schlecht.
ich sehe allerdings den begrenzenden Faktor immer in den nachgeschalteten Harzfiltern.
60m Durchfluß /Std ab 600mm Schütthöhe bei so ziemlich allen relevanten Polystyrolharzen.
Alles, was schneller durch die Säulen läuft....rausgeworfenes Geld, weil es das Harz nicht packt;- es sei denn , die Säulenhöhe ist entsprechend dem Wasserdurchfluß ausgelegt. -
Zitat
Original von SaschaA.
Hallo,ich habe einen 6 Liter Ionenaustauscher gefüllt mit MB 20. Das Harz habe ich einmal gekauft für 60 €. Nachdem ich es gekauft habe kann ich es bei der selben Firma austauschen lassen. Das kostet mich mit versand nur 20€.
P.S. http://www.kahesch.de
Grüße Sascha
Hallo,
ob es sich um wirkliches MB20 handelt-, zumindest ich habe da meine Zweifel. Stutzig macht mich der 'Tauschpreis'. Vor 5 Jahren bezog ich noch kleinere Mengen davon. Das sah jedenfalls anders aus als aus den 25kg Originalsäcken des Amberlite MB20 Herstellers, die ich heute verwende.-
Ich habe unter dem Namen MB20 schon die tollsten Harze erlebt... -
Zitat
Original von fridi1
Moin zusammen,
ich habe mal den Tip bekommen, das Kalkwasser auf einen Stein im TB tropfen zu lassen und diesen dann regelmäßig auszutauschen, um eben diese Ablagerungen/ Depots dann aus dem TB zu bekommen.

Hallo,
ist kein guter Tip;
Kalkwasser sollte keinen Kontakt mit der Umgebungsluft haben, sondern ins Wasser eingeleitet werden. Beim blossen Eintropfen so, oder auf einen Stein fällt in Verbindung mit dem CO2 Gips aus. Die Wirkung ist damit hinfällig.
Entweder an strömungsberuhigter Stelle im TB einleiten, damit sich Ausfällungen am Boden absetzen können, die öfters abgesaugt werden sollten; oder wie beschrieben, dem Abschäumer zuführen. Die Frage, ob ein Anti-Kalk-Bypass an der Abschäumerpumpe dann Sinn macht, lasse ich mal einfach stehen. -
da haben sich die posts überschnitten;
so weit stecke ich da nicht drin, aber:
die 6201 wird nach wie vor über GH an Handel verkauft, da die 6205 seltenst in benötigten Stückzahlen zur Verfügung steht.
Wenn man natürlich entsprechende Kontakte zu Tunze selbst pflegt, mag sich das natürlich anders verhalten
. -
Zitat
Original von C. Schuhmacher
HI StefanAls wir verkaufeb die 6200 schon seit etwa 7 MOnaten nicht mehr
daher ist das Problem echt Geschichte
Grusshmmm,
das gibt mir zu denken;
vlt. habe ich die verkehrte Pumpenkennung angegeben, die Typen kann ich mir eh alle nicht merken. ( ich hab jedenfalls zuviele davon im Einsatz); es handelt sich um die 6201.000; eben schon die mit flachem Trafo, aber alter Bauweise.
Die wird parallel zu den 'Kugel'Streams gleicher Liter- und Regelleistung weiter vertrieben. -
Zitat
Original von Stefan_Servus
Aber zu kaufen gibt es die 6200er weiterhin mit dem Risiko dass die Laufbuchsen verschmelzen oder wie?
stimmt, ganz richtig ist das sicher nicht.
Oder ist das spezifisch nur das Problem von deinen eingeschickten 6200ern?
das Problem scheint durchaus bekannt zu sein; ich bin anscheinend nicht der Einzige.Drum ist der Wandlungsvorschlag eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
Wenn die Qualität nicht soo stimmig ist, muß wenigstens Service und Kulanz die Scharte ausmerzen.
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so,
heute stand das Paket mit den reparierten Streams schon wieder vor der Haustüre
.
Ab und zu habe ich auch Glück: gestern erfolgte noch ein Rückruf von Tunze, dass meine eingeschickten 6200er wohl in Kürze wieder das Problem mit verschmolzenen Laufbuchsen haben könnten; um dem vorzubeugen, wurde mir der Vorschlag gemacht, gegen einen klitzekleinen Aufpreis dafür nagelneue 6305er zu erhalten ; da sagte ich natürlich nicht nein.
Also wie schon geschrieben, -der Service von Tunze ist super!
einziger Wermuthstropfen: Nachnahmeversand ohne Ankündigung; die letzten Male ging das noch immer auf Rechnung.
Aber Tunze hat wohl die selben Erfahrungen mit Versand auf Rechnung wie ich gemacht:
die Zahlungsmoral ist unter aller Sa.u , falls überhaupt. -
Zitat
hopperla,
so eine Rumspritzerei
wenn jetzt noch die Zielgenauigkeit durch Erreichung eines sauber gelenkten Wasserstrahls überarbeitet wird...eine ganz gute Pumpe
(Spaß,- nicht das sich sofort wieder jemand auf den Schlips getreten fühlt)
PS: anscheinend hat heutzutage niemand mehr vernünftige Behältnisse zur Demonstration vorzuweisen
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Hallo Alex,
na, das du irgend etwas ausplaudern sollst, meine ich doch überhaupt nicht.
Nur KJ hatte seinerzeit ganz überrascht getan, das 3 Pumpen bei dir verbaut sind? Das gibt mir eben Rätsel auf, eben- weil auf den Controlern RE steht.
Jetzt sind die Tritron natürlich nicht mehr baugleich mit den RDII von damals; das erscheint selbst mir logisch.
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könnte mich bitte jemand aufklären?
Alex G. hat (die) Pumpen seit Beckenbau unterseits (jetzt welche neueren Datums) verschraubt. Dazu sieht man auf Fotos aber Controller mit der Aufschrift Royal Exclusiv.
Anscheinend waren diese Pumpen schon immer von Schunk und dieser ist der AG von Alex?
Diese bisherigen VS-Pumpen von RE waren scheints von Schunk?
Mit erscheinen der ti-Pumpen wurden jedenfalls bei RE die Schunk-Pumpen ausgemustert, sozusagen ad acta gelegt? Plötzlich waren die RDII-ti-Pumpen besser?
Dennoch holt Schunk mit geändertem Laufrad kurzerhand ganz plötzlich 8% mehr Wasser aus der Pumpe und stellt nun die Konkurrenz zu RE her?
Warum wird bei RE eine wohl absolut flüsterleise Pumpe gegen eine Serie mit weniger Wohnzimmertauglichkeit getauscht?Viele Fragen, keine Antworten

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na, so schlimm ist es nicht, der 'Service' funktioniert ja; dennoch ist es ärgerlich.
Ich habe aber auch noch Streams, welche noch nie an einer Regelung hingen, nur mal sporadisch gereinigt wurden, und nach 6 Jahren immer noch ihren Dienst tun.
Jedoch werde ich irgendwie das Gefühl nicht los, das ich mit jeder neuen Pumpe weniger die Chance auf 50:50 habe, das sie länger als einige Monate durchhält...;
Das Konzept der Streams ist dennoch nach wie vor genial. Noch dazu, seit die Magnetbefestigung Einzug gehalten hat. -
oje,
am 30.3. hab ich noch über 2 neue 6201 geschrieben; beide hingen zu dem Zeitpunkt 3 Tage im Becken.
Schon ist eine tot
. Wie fast immer: meistens geschmolzene Laufbuchsen.
anbei Foto von meinen gesammelten Tunze seit Sept 08:
oberer Haufen: 4x regelbare 6100er; der Ehrlichkeit halber sind sie um die 3 Jahre alt; nicht mehr lohnenswert zu reparieren
unterer Haufen: 4x regelbare 6200er , 1x neue 6200er mit flachem Trafo 8 Tage alt, 1x 6100er 2 Tage alt, 1x12er Stream-Kugel 3 Monate, 2x 4500er Nanostream
gleich wird eingepackt und wieder ab zur Reparatur
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Zitat
Original von Bloom
@Stafan C, ... das ist eine Ansage die mir gefällt. Da bin ich sofort auf Deiner Seite. Jetzt noch 5% wöchentlicher Wasserwechsel dazu oder durch Dauertausch 1% täglich und wir sind im gleichem Team.
Wegen des "missverstehens" - weil Du immer gleich mit markigen Worten draufhaust. Nicht jeder der ein Fabel hat für Technik oder gar gutgestaltete Technik ist ein "überredeter Consumer".
@Heinz,
das Fable hatte ich auch einmal...; die Betonung liegt auf 'hatte'.
Was aber ist bitte 'gut gestaltete' Technik? Hat die Einfluß auf den Erfolg? ...ist das etwa auch größenabhängig?Wasserwechsel ist natürlich eine feine Sache. Nur in gewissen Größenordnungen schwer praktikabel.
Ich versuche, wöchentlich 800 Ltr. zu wechseln; das sind eben die 5%. Dass das ins Geld geht, dürfte unschwer nachzuvollziehen sein. -
Claude,
aha, dann schreibe ich nur Schmarrn, -Danke.
Rest: siehe mein Edit oben.
so, ich geh jetzt Bakterienschleim von den Scheiben putzen, -auch in einem halb-Azoo-Becken mit LS und Bodengrund

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Joe nimmt mir die Worte aus dem Mund

@Claude,
eben, man kann mit Baks zusätzlich arbeiten, aber m.E. fehlt ganz einfach die Siedlungsfläche für nitrifizierende Bakterien. Der Abschäumer oder der Besatz sind nur Mittel zum Zweck des Stoffumsatzes. Die biologische Stabilität des gesamten Beckens durch die geringe Siedlungsfläche ist dadurch lange nicht gegeben.
Bei 20kg eingeworfenem LS nach vielen PN's mit Wolfgang habe ich meine Überzeugungsarbeit als gescheitert angesehen.
Ich wechsle alle 3 Monate um 20kg LS aus, da sämtliche Bakterienpräparate aus Erfahrung die Diversität von frischem LS nicht ersetzen können.
Edit: bei Jens Kallmeyer hat Totdeko und Azoo anscheinend funktioniert; meine Meinung ist aber nach wie vor, dass kleine Becken niemals mit der Bio- und Ökologie von mehreren tsd. Ltr. gleichgesetzt werden können.@Heinz,
ich frage mich seit Jahren, warum ich nur immer so mißinterpretiert werde. Viele glauben aus und zwischen meinen Zeilen immer mehr herauszulesen, als geschrieben steht.
Im übrigen habe ich noch niemals Grundsätze zur Handhabe von Technik, bzw die Abhängigkeit zwischen Wertigkeit und Erfolg aufgestellt. Da gibts andere, die glauben, das 'Ei des Kolumbus' für sich gepachtet zu haben. -
Zitat
Wer von Anfang an die richtge Technik fährt - was ja bei Anfängern nicht immer der Fall ist - wird keine Probleme mit einer "schnellen" Besetzung haben. Es gibt sogar erfahrenen Aquarianer, die schwören auf sofortige Besetzung, damit eben erst keine Probleme entstehen. Wie gesagt, Vorraussetzung, perfekte Technik.
immer wieder schön zu lesen, wenn verkaufsstrategisches Wortgeplänkel auf fruchtbaren Boden fällt :D.
Zumindest ich kann aus Erfahrung schreiben, dass technikabhängige Einfahrphasen-Verkürzung vollkommener Nonsens ist; gesunde 'gewachsene' Biologie läßt sich durch keine Technik ersetzen, sondern höchstens pflegend unterstützen. Je weniger Biologie, desto erhöhter der technische Aufwand, desto instabiler ein solches System. Hier trifft dann die Aussage 'wohin das Becken nach Standzeit 11-15 Monate steuert' zu.
Durch Technik ohne Sinn und Verstand ist noch nie ein Becken ans Laufen gekommen.Wolfgang hat sich seine Gedanken gemacht und mit Minimalsttechnik das Becken nun so zum Ende der Einlaufphase bekommen. Wie die weitere Entwicklung vonstatten geht, wird die Zeit zeigen.
Ich bin aber der Meinung, dass die Biologie in dem Becken noch nicht in Lage ist, die auf dauernd vorherrschende Wasserbelastung wegzustecken.
