Beiträge von Stefan C.

    Hai,
    schreiben wir von den gleichen 'roten' ?
    ich meine damit diese hier (1. Bild);
    die auf Gonioporen und Scheibenanemonen (auch an Weichkorallen) sind fetter, z.T. bis 6mm groß -,beige bis fleischfarben, z.T. auf Gonioporen in Farbe hellbraun.(hab sie letztens auch auf einer Zooanthus-Spezies mitbekommen) sehen so aus (2. und 3. Bild)

    Hallo,
    die Bezeichnung 'Abstauber' ist wirklich unglücklich formuliert :winking_face_with_tongue: .
    Edit: 'ich kapiers darum auch nicht, wie der Satz gemeint ist ...

    Die 'pest' gegen z.B. rote Turbellarien klingt interessant,- ich bin seit einem halben Jahr damit ziemlich gesegnet , da nirgendwo als Freßfeinde Chelidonura aufzutreiben sind. Nur ein Problem:
    eine Bekämpfung ausserhalb des Beckens in einem Bad dürfte Probleme machen. Denn ich habe sie bisher nur auf Scheiben, Steinen und Bodengrund gesehen. Niemals aber auf Korallen, ausser die sind abgestorben.
    Ich habe die Plattwürmer während der langen Zeit der Heimsuchung studiert ; dass sie sich demnach bei Anwesenheit von Kieselsäure vermehren, ist absoluter Quatsch; ansonsten kann man die Viecher nur absaugen...oder endgültig nach Concurat oder Niratil greifen.

    Zitat

    Original von use
    Hi Armin,

    meine Membran bringt 380l/Tag, Die Boosterpumpe 80l/h=1920l/Tag. Das währe ein Verhältnis von 1:4 ohne Durchflußbegrenzer. Mit Durchflußbegrenzer würde die Pumpe gegen den Maximaldruck von 8 Bar laufen den sie gerade noch schafft. Das geht dann krass auf Kosten der Haltbarkeit der Boosterpumpe da die Membranen dann ständig maximal belastet werden. Außerdem wird durch die Rückkopplung das Abwasser konzentrierter da es sozusagen mehrfach gefiltert wird.

    So hat mir es zumindest der Mensch von IEM erklärt als ich nach dem Sinn der Rückkopplung gefragt habe.

    mfg Uwe


    Hallo Uwe,
    dass die BA von IEM dann aber den Anschluß ihrer UOA verkehrt darstellen? Hier anzusehen.

    Hallo Stefan,
    'state of art' nach 1,5 Jahren (?) Abstinenz ?
    Eine ketzerische Frage, denn du bist doch nicht wirklich 'raus' gewesen, oder?
    Was sollte denn hier Neues gerade 'schick' oder gerade 'in' sein? Ausser einer regelbaren Pumpe für Schäumer von RE wüßte ich jetzt nichts.
    Und du weißt es selbst; es gibt verschiedene Kategorien an Herstellern:
    Hersteller, die im Stillen agieren, auf der Rankingliste weltweit bei Händlern und Kunden im Ausland auf vordersten Plätzen stehen und auch ohne Foren Qualität und Service bieten;
    Extrovertierte, die hochwertig produzieren, laufend Neuerungen bringen, die Kunden dafür Betatester darstellen und sich darüber freuen (Selbstkasteiung) ;
    Hersteller, welche seit !0 Jahren den unveränderten Stiefel zusammenbauen, der auch funktioniert und außerhalb einer aufgeklärten Forengemeinschaft auch Käufer findet;
    last but not least Plastik aus Amerika und Fernost, die auch aus Wasser und Luft Schaum abscheiden können.
    Wenn es tatsächlich um den wortwörtlich übersetzten Begriff geht, ist wohl Korallenzucht mit neonfarbenem Plastik 'state of art' . ATB bietet immerhin die Farben weiss, grau und rot zur Bestellung des PVC-Materials an. Fauna Marin hat nun 'blue line'.

    Dein letzer post ist überhaupt unverständlich.
    'Die' Pumpe hat deinen Ansprüchen nicht genügt und egal, welcher Abschäumer gerade 'in' ist, würde an einem künftigen Abschäumer die treibende Kraft von dir sowieso getauscht werden?

    Ich bin in Bezug auf die aquarienbetreibende Technik pragmatisch veranlagt und kein Ästhet, von daher für etwas, das nach dem Zeitgeist t(r)endiert, auch der verkehrte Forenteilnehmer .

    Edit:
    ich vergaß: es giit dann noch die Schäumer-Form als Maxime der Weltanschauung: Kugel, Kegel, Zylinder, oder eine Kombi aus allem-, ob gerollt, gezogen oder gegossene Form.

    Ich sage: die Mondphasen spielen bei der effektiven Abschäumung die übergeordnete Rolle :grinning_squinting_face:

    Zitat

    Original von jdeixi
    Hi,

    Kann dir die Abschöumer von ATB empfehlen.
    Ist ein Anbieter aus Österreich. Qualität 1A! :thup


    Hallo Jürgen,
    ich nehme an, du betreibst einen?
    die Qualität auf dem Bild sieht gut aus; was mich irgendwie zweifeln läßt...,da, wo andere Hersteller 2 oder mehr Pumpen brauchen, um den Wasserinhalt zu bewältigen, soll es hier eine schaffen? Ich habe da Supersize-Größen im Blick.
    Ich würde nämlich tatsächlich einen Schäumer suchen, der die Wassermasse allerdings nicht nur auf dem Papier bewältigt; davon hatte ich nun schon einige durch :O ....

    Hallo,
    auch wenn es die Frage nicht betrifft, so scheint dem Heniochus etwas Nahrungsspezifikation des Zanclus zugedichtet worden zu sein.

    Positive Erfahrungen (eben kein Korallenfressen) mit Centr. Bicolor bleiben immer Einzelerfahrungen. Ich kenne überwiegend nur sehr viele geschädigte Aquarianer, welche von Flurschäden berichten; abgebissene Polypen sind dabei das harmloseste.

    ....hm, ob ich mich wirklich auskenne :confused_face:
    meine Lithophyton (schätze um die 15 Stück) sehen auch ganz anders als im Lexikon aus und trotzdem sind es welche. Die Beschreibung der Substratbefestigung ist fast untrügliches Bestimmungsmerkmal. Danch ist es wurscht, ob die Koralle mal lang und dünn, mal kurz und dick ist. Eben drum gehören sie in die Klasse der Weichkorallen :yidee

    Edit:
    die Blödeleien nehmen in letzter Zeit schon arg überhand. :O

    Hallo,

    Zitat

    ...die sitzt auf mehreren Steinen und habe da auch schon einen abgeschnürten Zweig entdeckt....

    Lithophyton arboreum

    ...und eben, weils nicht unbekannt und schon gar nicht selten ist, wird es eingefärbt, um es doch als etwas besonderes zu deklarieren.

    Hallo,
    ein Centropyge bicolor war auch ein Anfängerfisch von mir. Es war nicht so, dass er Langeweile hätte haben können, denn in 1000Ltr. gab es herrlich groß- und kleinpolypige Steinkorallen, Weichkorallen usw.; Über erste Korallenverbisse sah ich hinweg;
    auf meine Frage nach Haltungsbedinhgungen für den Fisch (war immerhin vor 9 Jahren) wurde mir hier im Forum prophezeit, dass der Fisch zur Wild.sau im Becken avancieren wird. Ich glaubte es nicht...aber nach einem halben Jahr war die Pickerei und Zupferei nicht mehr anzusehen; los ging es am Morgen, wenn das Licht anging, und dauerte den ganzen Tag bis Licht aus.
    Der Fisch segnete-, als der Entschluß des Fangens feststand, durch einen Stromausfall von selbst das Zeitliche. Dem hab ich keine Träne nachgeweint :face_with_rolling_eyes:

    jeder Centropyge bicolor wird irgendwann zum Polypenfresser

    Zitat

    Original von Freitaucher
    Wohl eher nach Eisenoxyd,das ist nämlich auch rötlichbraun.
    Rowa braucht z.B. nicht vorgespühlt werden. :winking_face:

    Zitat

    Und ja, Eisenadsorber muß vorher gespült werden.


    schon erstaunlich, was hier für Wahrheiten entstehen :face_with_rolling_eyes:

    Zitat

    für mich ist nicht die Optik wichtig sondern die wirklche Zusammensetzung und die Basis.


    das ist mal ein Wort.

    Zitat

    In dem Fall noch das bis dato unerklärte Absacken der KH bei mir.


    nunja, es gibt genügend EisenIII Hydroxide, wo das nicht passiert.
    Ist eben eine Frage der Vorreinigung und wie diese gehandhabt wird und damit eine Frage des Preises.

    Guten Morgen,
    um genau das Permeat mit geringstmöglichen µS/cm zu erhalten, betreibe ich für meine 1200 Ltr. Wasserbedarf/Woche noch immer nur eine 380Ltr./d- Anlage, die aber tatsächlich nur 200 Ltr. bei 5 bar Leitungsdruck schafft. Das Permeat hat dann 12µS/cm ; mit 2 Ltr. nachgeschaltetem SiO2-Harz (auch da nur die kleinen 1Ltr. Kartuschenfilter zwecks Übersichtlichkeit) komme ich auf exakt 1000 Ltr. Reinstwasser mit 0,irgendwas µS/cm. Zur genauen Messung verlasse ich mich aber nur auf HE Titrier-Si-Test. Denn selbst, wenn die Anzeige am Meßgerät noch immer 0,00µS/cm anzeigt, können tatsächlich schon 0,15mg Si im Meßwasser sein.
    Klingt vlt. haarspalterisch, aber ich habe sehr labile Becken, die bereits bei nur einem Hauch von mehr an SiO2 als durch das Meersalz selbst eingebracht, mit Kieselalgen und nachfolgenden Plagen reagieren.

    Eben die Litermonster unter den Osmoseanlagen, die gerade noch unter Hausgebrauch zu verkaufen sind, haben mich bisher nach Test immer mit ihren 'unsauberen' Ergebnissen abgeschreckt, da die 'mehr'erzeugten Liter nur mit einem Mehrverbrauch an nachgeschaltetem SiO2-Harz erkauft werden können. Da ist dann eine Vollentsalzung bereits rentabler.

    Meiner Kenntnis nach kommen die Merlin's aus BlingBling-Land.

    Hallo,
    und...?
    was werden sie wohl machen, die Bakterien?
    Sie suchen Siedlungsfläche!
    und was ist PO4-Adsorber? Manch einer wird vielleicht doch noch logisch schlußfolgern: Siedlungssubstrat für die Bakterien. Herrlich kapillare Körnchen, die im Nullkommanix von den Baks vereinnahmt werden und den Chemismus des Adsorbers zunichte machen.
    Dann kommen immer dieAussagen: 'der Adsorber holt nicht aus dem Wasser' und folgende Ratschläge wie: 'nimm diesen oder jenen Adsorber'
    In Becken mit höchster bakterieller Bodiversität und verbundener Aktivität -Schlamfilter, DSB, Algenrefugien-(In diesem Fall übernimmt der Nitratreductor die Aufgabe als Bakterienbrutstätte) , hat es daher jeder Adsorber schwer, seine ihm zugedachte Aufgabe zu erfüllen.

    Edit:
    in diesem Fall: Nitratreductor entfernen; damit ist schon einmal ein Schritt zur künstlichen Bakterienverarmung getan; folgend Adsorber in kleinen Portionen und dafür alle 5-7 Tage wechseln.
    Viel Adsorber hilft wie schon festgestellt, nicht viel.

    Hallo,
    Labore mit der tatsächlichen Fähigkeit, Meerwasser auszumessen, gibt es nicht viele. Die tatsächlichen Profis lassen sich solch einen Test mit einigen 100,-€ belohnen;
    das Lesen läßt für mich den Schluß zu, dass die Schläuche an der UOA vertauscht sind.

    im Aquarium selbst (Filterbecken) die verkehrte Anwendung von Adsorber (jeder FE-Adsorber verrichtet seine Arbeit, der eine zieht mehr, der andere weniger)
    Wenn solch ein Si-Wert im Becken vorliegt, wird aber jeder PO-Adsorber bevorzugt Si anlagern; für PO4 bleibt da nicht mehr viel an Bindekapazität übrig.

    Zitat

    .Der Silikat Test von Salifert ist meiner Meinung nach um längen besser als der TM,sonst bin ich ja TM-Fan


    tatsächlich?
    ich staune.
    realistische Meßergebnisse für SiO2 für Hobbiesten liefert eigentlich nur M&N; der kostet aber auch das 10fache eines Salifert.

    Hallo,
    ich habe aus einem Salzmischfehler gelernt und werde das sicher nicht mehr tun.
    Nach vielem Rätseln nach der Ursache des nahezu 100%igem Steinkorallenverlustes in 2004 war der Fehler bei dem einmaligen Versuch des Vermischens der Salze gefunden. (Es waren einmalig 800Ltr. Wechselwasser)
    Hans-Werner war danach so freundlich, die Analyse der Salze im Trockenzustand zu übernehmen.
    Vorort kamen im Becken abenteuerliche Werte von
    Ca 580mg, Mg nicht mehr messbar, bzw. über 1600mg zustande.
    Dieses Ergebnis wurde mit der Mischung aus Chrystal Sea und TM pro reef erreicht.

    Wobei ich anfügen muß, die Mehrheit der Salze renommierter Anbieter lassen sich wohl mischen, jedoch sollte immer auf Gleichartigkeit der Salze geachtet werden (EDTA ja oder nein)

    Hallo Armin,
    Mißverständnis! Um die Patronen im Link darzustellen, ging es mir nicht.
    vielmehr um:
    >Die in der Regenerationtabelle angegebenen Werte sind durchschnittliche Erfahrungswerte. Die Leistung des Kationenaustauschers und somit der Grad der Härtereduktion sind von Strömungsgeschwindigkeit und Kontaktzeit/Verweilszeit abhängig.<
    die Eigenschaften und das Funktionsprinzip der Tauscherharze lassen sich nur unwesentlich von ihrem Behältnis beinflussen, Schütthöhe und Durchflußgeschwindigkeit sind exakt in Harz- Betriebsanleitungen definiert.
    Um die Membranen der low budget UOA's mit ihren getricksten Stundenleistungen (via eingelegter Durchflußbegrenzernadel im Abwasserschlauch) zu entlasten, ist mir nach all den Jahren des Praxiseinsatzes jedes vorgeschaltete Tauscherharz zu schade, bzw. die Regenerationsintervalle der
    Kationenharze zu kurz und mühselig.

    Edit:
    vielleicht sprechen wir beide von unterschiedlichen Tauscher-Harzen?

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Hallo Stefan,

    wahrscheinlich hattest du keinen Kationenaustauscher vor die Booster-UO geschaltet. Ohne Austauscher verblocken
    die Membranen bei hartem Wasser sehr schnell. Schade, dass die Hersteller darauf nicht hinweisen bzw. die Anlagen
    gleich um diese wichtige Komponente erweitern.

    Diese Austauscher sind übrigens ganz einfach zu regenerieren. Mit Kochsalz, wie in der Geschirrspülmaschine.

    Hallo Armin,
    ...hatte ich früher einmal in Gebrauch....
    Dann doch lieber nach jeweils 2 Std. Betrieb die Membran jeweils über Zeitschaltuhr gesteuert 1/4 Std. spülen und alle 1/2 Jahr bei nahezu Dauerbetrieb, mit Zitronensäure halbwegs permeabel halten.

    deinem post stelle ich die Regenerationstabelle für Kationentauscher nach Reiser- Filtertechnik gegenüber:
    Link

    4 Ltr. Harz würden demnach bei ° dH 30 einer 400Ltr./d UOA den 'erleichterten' Betrieb für etwas mehr als 12 Std. sichern, bevor es der Regeneration bedarf.
    Verständlicherweise schrecken UOA-Hersteller/Vertriebler die Kunden nicht mit meterhohen Säulen als zusätzliches 'notwendiges' Equipment für ihre Anlagen ab; von den Anschaffungskosten erst gar nicht zu sprechen.
    Edit: zuviele Edits am frühen Morgen...ist eben nicht meine Zeit :face_with_rolling_eyes:

    Hallo,
    ich schwanke noch, mir einen K-Test ins Haus zu holen, da ich die Zweifel über eine Vergiftung noch nicht ausgeräumt sehe. Der Farblosigkeit blauer Acroporen ist somit die einzige Übereinstimmung mit Jochens Becken, denn kein Stück Riffkeramik ist bei mir enthalten.
    Ich hatte 2004 einen Vergiftungs-Gau mit einem USA-Salz; die Folgen waren damals zwar verheerender, aber wie damals-, Seria- und Montiporen starben gemeinsam.
    Wie geschrieben, in einer parallel betriebenen Anlage mit gleichen Wassern, Wechselintervallen, allerdings noch dichterem Korallenbesatz fehlt nichts, bzw. sind keine Anzeichen irgendeines Mangels erkenbar.

    Andere Richtung der Ursachenforschung, welche vlt. das NO3 erklären könnte:
    was passiert, wenn 10Ltr. aus 4 Wochen gesammelter Abschäumertätigkeit überkochen und in 5000Ltr. Wasser zurücklaufen?
    Mit weniger an übergegangenem Absorbat im Wasser hab ich Erfahrungen, da ist noch nie etwas gestorben.

    Hai Claude,
    ....öhhhm, Kalium?
    habe ich eigentlich für das Modeelement der beiden vergangenen Jahre gehalten und mich noch nie drum gekümmert, folglich auch nie gemessen.
    Könnte aber was dran sein, da die blauen SPS alle so 'farblos' dastehen.
    Nur, bei 10%WW/ Woche kanns trotzdem daran fehlen?
    Eisen,-die Enzmann zeigt an, das ausreichend vorhanden sein müßte.
    Salinitätsverlust..., mal so gesagt, -ich bin kein Genauigkeitsfanatiker. Aber unter 1.021 rutscht der Wert eigentlich nie und 'ausgesüsst' habe ich noch immer rechtzeitig bemerkt.

    @Carsten,
    das Becken ist garantiert nicht nährstoffarm; das hatte ich mal-, es sieht allerdings identisch aus, stimmt!Jedenfalls wirken täglich 300 Gr Frostfutter und 100 Gr Flocken gegen Nährstoffarmut.

    <
    <
    Der sprunghafte Anstieg des NO3 gibt mir zu denken. :face_with_rolling_eyes:

    Hallo,
    Danke für eure Meinungen.
    Wie schon geschrieben: Ausschlußverfahren möglicher Ursachen und Vergleich mit parallel laufender Anlage.
    Anbei zwei Fotos vom aktuellen Zustand der Montipora in rot; die grünen der Art sind vollkommen weiss.
    Ich bezweifle natürlich selbst, dass die Menge an eingeschwemmtem Material solche Schäden hinterlassen kann; der PO4-Wert würde dann wohl eher im nn-Bereich liegen.

    Es muß dann wohl ein Gau während meiner Abwesenheit Anfang September passiert sein; das aber Korallen über einen wochenlang sich hinziehenden Prozess ausbleichen, kannte ich bisher so nicht.

    Hallo,
    Danke fürs erste.
    Die Fragestellung war meinerseits vielleicht mißverständlich ausgedrückt.
    Natürlich besteht das Alu aus einer Legierung; demnach wird durch die Korrosion kaum nur Alu-Oxid freigesetzt werden. Daher dürfte das Gebrösel für den Beckeninhalt nicht unbedingt förderlich sein.
    Fragt sich nur, welche Menge, bzw. Anreicherung für Korallen davon schädlich wird.
    An und für sich sehe ich solche Sachen immer recht unverkrampft, nur wenn solche Flurschäden auftauchen, werde ich nervös.
    Acroporas (ausser plötzlich allen blaufarbenen? ), LPS, Weichkorallen gehts gut. NO3 ist jetzt nach Jahren plötzlich auf 20mg gestiegen (sonst immer zwischen 3-5mg), PO4 schwankt immer zwischen 0,1 und 0,04mg.

    Ein anderer Beckenkomplex mit 4000Ltr erfährt die selbe
    Pflege, selbes Salz, selbes Wasser, ...keine Probleme;

    nach Ausschlußverfahren bleibt demnach nicht mehr viel übrig.

    Hallo und evtl. weiss jemand Näheres?

    an meinem großen Becken platzt mittlerweile auf größeren Flächen die Pulverbeschichtung vom umgebenden Alurahmen. Blasen warf die Beschichtung schon seit Jahren, nur rieselt nun bereits das Al-Oxid doch vermehrt ins Wasser. Andererseits-, wieviel von dem weissen Pulver brauchts, bis eine Vergiftung auftritt?
    Montiporen und Seriatoporen werden weiss, bzw. verlieren das Gewebe.
    Bisher hatte ich diesen Umstand an zu hoher Wassertemperatur festgemacht, da ich Anfang Sept. einige Tage nicht da war.
    Nur das Phänomen verschlimmert sich zusehends, -es sieht wie einer sich vor Jahren bei mir zugetragenen Vergiftung durch Einsatz eines USA-Salzes aus;
    Wasserwechsel von 500Ltr. (10%) jede Woche bringt keine Besserung...im Gegenteil, die Moniporaplatten weissen zusehens mehr ein.

    Hallo Christoph,

    Zitat

    ... und jetzt kannste Dich in den A.... beißen


    mit Sicherheit ; ist mir mit dieser UOA nicht nur einmal so gegangen, da ich sie sogar 2x gekauft hatte.
    vorneweg: auch ich habe vor wenigen Jahren noch IEM/waterpilot-Anlagen empfohlen.
    ich habe in der Vergangenheit 6 Anlagen von IEM verschlissen (incl. 3 Boosterpumpen).
    Keine kam jerdoch auf deine phänomenalen Werte,- wie bei mir, wo der Kalk aus dem Hahn rieselt .

    Ich rate jedem, der mit weniger als 1:2 Verhältnis einer UOA auftrumpft (es sei denn, genial weiches Wasser), mal einen HE M&N Si-Test (kein Billigtest) zu benutzen. Da gehen die Augen auf :winking_face_with_tongue: .
    Eklatante Unterschiede in Permeat>Sauberkeit< müssen sich bei UOA's zwangsläufig im Preis niederschlagen.
    Eine UOA für 200,-€ und 400Ltr/d ist zum Wasser verschneiden gut,- zu mehr aber nicht.


    Hallo,
    nochmals zum mitlesen:
    in AlgenEX ist kein Kupfer enthalten. Alle anderen 'handelsüblichen' Algen>vernichter<, falls für für MW verkauft, sind grob fahrlässig.
    Das Algen je nach Art auf Cu-Konzentrationen zwischen 0,1 -10mg/Ltr. Cu reagieren, ist bekannt. Aber ebenso Invertebraten in MW. Und dies schränkt die Auswahl an Bekämpfungsmitteln ein.
    0,3mg/Ltr. sollte die Konzentration zur Bekämpfung von Oodinium bei Fischen betragen.
    Alleine dieser Wert im Vergleich zu der weiten Konzentrationsspanne, auf die Algen reagieren (teils nur geschädigt werden,aber nicht absterben), zeigen den unpassenden Wirkstoff Cu zu deren Bekämpfung auf.

    Hallo Markus,
    was ich lese...wie immer phänomenal! Haben mir auch schon Herbert und Gaby berichtet :winking_face: ;
    leider haben sich bei mir die arbeitsreichen Wochen/ und -enden ab Mitte Sept. noch nie diesbezüglich verschieben lassen, dass ich dabei sein konnte :frowning_face:

    Edit:
    Ich war aber immerhin mit Weibchen heuer die erste Sept.Woche in Maurach logieren. :grinning_squinting_face: zwecks der Wellness :thup

    Zitat

    Original von benny1006
    Da war der hier viel Cooler :

    http://www.youtube.com/watch?v=F-R5xi0n2nc&feature=related

    wobei die Variante nicht besonders langlebig sein dürfte, da zwangsläufig Kühlprobleme auftreten.

    Zitat

    Leider reichen die LED's gerade einmal aus um Weichkorallen und LPS vernünftig zu halten, kunterbunte SPS wie man Sie mit T5 gewohnt ist, sind hingegen mit den LED's einfach noch nicht drin!


    dachte ich bisher auch, aber
    ich habe vergangene Woche über einem Becken jedenfalls eine (semi)professionelle LED-Beleuchtung (einstweilen Prototype) erlebt, da sind bisher käufliche Lösungen 'schade ums Geld' .
    Das Licht sensationell; allenfalls die Kühlelemente nehmen noch sehr viel Platz weg. 60cm Beckenhöhe stellten für die Beleuchtung jedenfalls kein Problem dar.

    Zitat

    Original von Joe
    hi euch,

    nun, hatte seinerzeit auch beabsichtigt, folienbecken für die korallenzucht aufzubauen.

    die folie sollte eine lebensmittelgerechte sein, da angeblich in teich-/ schwimmbadfolien algi-/fungiizide mittel eingebunden sein.

    hatte mich dann nicht weiter drum gekümmert, da sich der glasbau als vorteilhafter zeigte.

    produktionsbedingt wirkt der Film auf jeder PVC Folie tatsächlich als Algizid. Nach wässern und evtl. abschrubben ist davon aber nichts mehr nachweisbar. Keinesfalls sind in Folien algizide oder fungizide Wirkstoffe mit eingearbeitet; im Gegenteil: sonst würden dank den Weichmachern kaum Fadenalgen so gut Teichfolien als Siedlungsfläche annehmen.
    Blaue Schwimmbeckenfolie vom Markenhersteller hat zwar die notwendige Stärke und UV-Stabilität, ist aber dennoch höchst empfindlich für artfremde Vorhaben, wenn es nicht um den Zweck der reinen Wasserhaltung oder Schwimmbetrieb geht.
    Edit:
    vom Folieneinsatz für das Vorhaben kann ich aus Erfahrung nur abraten.

    Hallo,
    Mir ist immer noch schleierhaft, wie >>[Herstellerangabe: lebende, photosynthetische, aerobe, fakultativ anaerobe, anaerobe, und chemosynthetische Bakterien] << in eine Flasche passen sollen, ohne dass es 'ugs' Randale untereinander gibt und am Ende nicht mehr nur 'riechendes Korallenfutter' im Behältnis übrig bleibt. Die 'Symbiose' Glasflasche/Bakterien ist mir ebenfalls suspekt.

    Ich halte im übrigen Cyanos für einen wichtigen biologischen Entwicklungszyklus (ich sehe es als 2. Einfahrphase von reifenden Aquarien an) eines jeden Aquariums zur Erreichung von Stabilität des Nitrifikationskreislaufes. Je länger und hartnäckiger der 'Befall', -so meine Erfahrung-, desto stabiler und unanfälliger die aufbauende Beckenbiologie späters.

    Ein Pro für mich, die Bakterien auszuprobieren wäre der angegebene Grund der Pflegevereinfachung von Aquarien.
    12 Becken mit zus. 12000 Ltr. halten mich doch auf Trab. :face_with_rolling_eyes:

    Zitat

    Original von C. Schuhmacher
    machen die bei mir nie ..... grins


    :confused_face:


    ...habs jetzt erst gesehen...
    das ist ja ein 'privates' Händlerbecken, dessen Inhaber auch Marubis-Mitglied ist, und zudem stolz drauf ist, dass das Becken erst seit 1.Juli steht, so vollgepfercht und das Kroppzeug am Wachsen ist. :winking_face_with_tongue:
    Da fahr ich mal hin.....und lass mich beraten .

    ich muß mich für meine Wortkreation des 'Fischsuppen-Forums' entschuldigen. Das war eigentlich noch schmeichelhaft. :face_with_rolling_eyes:

    Als was will MARUBIS eigentlich ernst genommen werden :confused_face:

    Edit:
    ich machs nicht nur an den Fischen alleine fest, denn Korallen sind auch Lebewesen.

    Hallo Joe,
    du hast nur oberflächlich gelesen ;
    wo habe ich geschrieben, dass ich Leucosternon als Leitfisch ansehe?

    Ansonsten ist natürlich deine Sicht der Dinge die richtige;
    Schade, dass ich meinen post diesbezüglich nicht mehr umeditieren kann; war sowieso nur eine Folge persönlicher Erfahrung und Einstellung gewesen: Leuco Paarhaltung, Desjardinii Paarhaltung, Imperator Paarhaltung, u.a. ; meine übernommenen Großfische aus kleinen Anlagen haben jedenfalls Hospitalismus ohne weitere Verbesserung.

    Ist eben doch ein Fischsuppen-Forum mit Unterhaltungswert hier, das hatte ich vergessen .

    Zitat

    [i]Original von Korallen-traum.de
    Hallo Andi,

    Naja...hast du schon mal probiert zwei Weißkehl in eine Becken rein zu machen?Eine tote die andere....ein Weißkehl muss allein oder in mehere exemplare halten werden...genauso für A. Sohal,A. Achilles und viele Kaiserfische und und und...

    Viele Grüße
    Diego

    Hallo,
    mit Verlaub,
    das ist Nonsens;
    man kann Leucosternon, Sohal, Achilles, Kaiser bzgl. des Sozialverhaltens nicht miteinander vergleichen.
    Mit Verstand zusammengestellte Vergesellschaftungen an Fischen erlauben von vielem die Paar/-Gruppenhaltung!
    'Charakterfische' wie Sohal und Kaiser legitimieren sich aber in der Haltung nicht dadurch, dass sie nur ! 8-10cm groß sind und später sowieso umziehen dürfen. Bis das passiert, haben die Fische schon einen Schatten (BallaBalla) weg.

    Andererseits gibt es genügend große Becken (auch hier im Forum), wo eine Vergesellschaftung/Verpaarung von Leitfischen problemlos möglich wäre.
    Was aber ist Tatsache? Viele Fische, Hauptsache bunt, eine richtige Bouillabaisse..Leitfische in Einzelhaltung.
    Traurig, traurig....

    Joker,
    erkläre mir bitte, was es denn 'Neues' gibt. Ich bin ganz Ohr :wink

    Edit:
    Zeolith ist nicht neu, abschäumen auch nicht, also was dann.


    Mit frischem Wind in der 'Szene' hat eine imaginäre Orakel-Garnele

    Zitat

    die es auf eine poetische weiße


    sinnfrei und blödelnderweise 'rüberbringt' , nichts zu tun .


    ...ansonsten...
    gibt es für derartige Threads nicht sinnvollerweise das U-Board?

    Zitat

    Original von bendel
    Bezüglich des ersten Links (den anderen habe ich mir nicht angeschaut):

    Hmm, ein Salz mit wichtigem Quecksilber und Uran. Lecker! Ich frage mich auch, ob die 1470mg/l Mg für das ungelöste Pulver im Sack gelten.

    Grüsse,
    Stefefn

    Döbisan :face_with_tongue:
    ich kenne da jemanden aus meiner näheren Umgebung, welcher auf das Salz schwört.
    Wahrscheinlich aber nur, weils billig ist. :]
    Jedenfalls vertreibt das Salz Schmieralgen, -positiv; ...wenn man von den anderen Inhaltsstoffen absieht (oder vlt. kommts gerade davon? :grinning_squinting_face: )

    Zitat

    Ich finde die Seite witzig und vor allem schön ironisch.


    ich habe einige Zeit investiert, um das nachvollziehen zu können;
    was-, wenn die Aussagen so gemeint sind, wie geschrieben? Ich habe fast die Befürchtung.

    Klaus,
    die Symptome deuten für mich nach Vergiftung.
    Da die Fische dadurch geschwächt sind, werden sie sekundär mit Ektoparasiten befallen.
    Wer sagt, dass durch eine Vergiftung alles schnell und in hoher Zahl stirbt?
    Alles eine Frage der Dosis;
    die Mortalitätsrate wird vom Stadium der jeweiligen Anreicherung im Wasser bestimmt.

    Hallo,

    Zitat

    ok, gerne halbiere ich die Portion und wechsle öfter. Die Frage ist nur für mich, dadurch sinkt natürlich die Säule auch extrem durch das das Wasser fließt...wird dann nicht deutlich weniger PO4 adsorbiert?


    nein, eben nicht; durch das häufige Wechseln wirkt der Adsorber nur effektiver. Nach wenigen Tagen ist jedes Adsorberkörnchen von einem Biofilm überzogen und die Porösität, die es braucht, um die Chemiesorbtion zu vollziehen, ist nicht mehr gegeben. Adsorber ohne der Wasservorreinigung dienende Geräte wie UV und Materialien wie Watte und Kohle werden sich schnellstmöglich mit Bakterienrasen zusetzen. Angaben, welche herstellerbezogen über einer Woche Bindekapazität für Adsorber liegen, sind Märchen. Wenn Werte über Bindekapazitäten und Dauer vorhanden sind, so sind diese im Labor ermittelt und hochgerechnet. In der Praxis nicht nachvollziehbar.
    Da die meisten Adsorber eben 'einfach so' betrieben werden, arbeiten sie eben auch 'einfach so' als Schwebstoff- und Drecksammler. Die eigentliche Aufgabe der Chemiesorbtion funktioniert eben nur so lange, wie die Oberflächen des Adsorberkorns offen sind.

    Zitat

    Bringt es was wenn ich den Röhrendurchmesser verkleinere, damit die Säule höher ist?


    das ist wie bei jedem Adsorber und Harz das Effektivste, was man machen kann :thup .
    Die Kontaktzeit des Wassers ist entscheidend !
    10 Ltr./Std. Wasser durch ein Adsorberbett mit 5cm Schütthöhe x 20cm Durchmesser der Säule geschickt, sind Vergeudung. 20cm Schütthöhe auf 5cm Durchmesser (Werte sind fiktiv und sollen nur das Verhältnis aufzeigen) sind an Effektivität nicht zu übertreffen.
    Alle diese Angaben sind nun auf Fließbettverfahren ausgelegt.
    Im Wirbelbettfilter macht die Umschichtung des Materials die geringe Säulenhöhe wett.

    Hallo Daniela,
    Der Filter auf dem Bild ist von Schuran; das sollte aber nur als Beispiel dienen; andere Firmen bauen gleiches und ähnliches.
    Was macht dich sicher, dass zwischen dem gegebenen NO3/PO4 Verhältnis und den Cyanos ein Zusammenhang besteht? Die bekommt man anderweitig auch in den Griff. (Strömung ändern, absaugen, Bakterien einwerfen, [am besten ignorieren :winking_face: ] etc. )
    Interessanterweise scheint manchmal der PO4-Wert trotz Adsorberwechsel wie genagelt zu stehen. Das führt dann zur Fehleinschätzung: -der Adsorber taugt nichts (mehr), -die Menge an Adsorber wird erhöht, -die Durchflußgeschwindigkeit ebenso; -Markenwechsel.
    tatsächlich liegt es meistens am Nitratwert. Wird der um einige Punkte gesenkt, (Wasserwechsel, Bakterienzufuhr, Mischadsorbereinsatz) geht es auch wieder mit dem PO4 abwärts. Ist aber längerwierig und meist nicht in wenigen Wochen realisierbar.

    Edit:
    um auf dein Frage einzugehen:
    lass das System, wie es ist (mit dem 'Röhrenfilter' ); es hat bis jetzt funktioniert. Versuch, den Nitratwert etwas zu senken, halbiere die Portionen an Adsorber und wechsle dafür öfter (Bakterienbesiedelung s.o.).

    Zitat

    Original von ChristianH
    Hallo Stefan,

    Danke für die Erörterung! Kann man davon ausgehen, dass im Filter - wenn mit geringem Durchfluss betrieben - ein sauerstoffarmes Milieu
    herrscht und Nitrat abgebaut wird? Wie und wie häufig ist so ein Filter zu reinigen?

    lg,
    Christian


    Hallo Christian,
    die Filter haben idealerweise kein großes Volumen. Die bis 10 Liter Durchlauf wirken sich darum nicht auf etwa bildende Kleinbiotope im Filter aus :grinning_squinting_face: ; wobei schon der nächste Punkt anzusprechen ist: Filterreinigung ...nach jedem Adsorberwechsel. Man will weitestgehend und so lange wie möglich bakterielle Besiedelung verhindern (wobei das nach wenigen Stunden Betrieb schon wieder illusorisch ist)
    Sofern es sich um keinen Mischadsorber handelt, ist ein evtl. Nitratabbau im Langsamfilter nicht erwähnenswert.