Hallo Thomas,
meine Enzmann wächst bei nicht ganz so starker Beleuchtung besser. Stell sie mal etwas tiefer.
LG,
Bernhard
Hallo Thomas,
meine Enzmann wächst bei nicht ganz so starker Beleuchtung besser. Stell sie mal etwas tiefer.
LG,
Bernhard
Hallo Mark,
mehr als 900l/h würe ich nicht durchjagen.
Aber:
1.) Wenn Du Deine Lampe im Bypass angeschlossen hast, dann ist sie in der Wirksamkeit eingeschränkt. Besser wäre ein separater Kreislauf über eine kleine Umwälzpumpe (z.B. Eheim)
2.) 25 Watt sind für 850Liter m.E. zu schwach. Ich hatte bei 750L ursprünglich auch die AN25 dran und mußte dann auf 55Watt umstellen, um die Punkte bei meinem Weisskehl dauerhaft wegzubringen
-> Also wenn schon nur 25Watt, dann schließe sie wenigstens im separaten Kreislauf an.
VG,
Bernhard
(Und für einen Acanthurus pyroferus brauchst Du m.E. gar keine UVC - ist einer der unemfpindlichsten und friedlichsten Acanthuri)
Hallo Mario,
danke für den guten Artikel; irgendwann hatte ich die Koralle darüber schonmal gelesen, ist mir aber entfallen.
Ja, ist mir schon klar, dass in einem Gesellschaftsbecken keine Nachzuchten möglich sind; zumal ich zu viele hungrige und vor allem schnelle Mäuler habe. Obwohl, von den Kaudernis kommt immer wieder mal einer durch.
Aber das sind ja auch Maulbrüter, die die ganzen Metamorphosen nicht durchmachen müssen. In sofern nicht vergleichbar.
VG,
Bernhard
Hallo Forianer,
ich habe seit etwa 3 Jahren einen LSD-Mandarinfisch im Becken. Es ist vermutlich ein Weibchen, da es / sie keine ausgezogene Rückenflosse hat. Vor etwa 5 Wochen habe ich mir einen Mann gegönnt, mit eindeutig ausgezogener Rückenflosse. Die beiden haben sich von Anfang an bestens verstanden; vor allem das abendliche Balzspiel kurz vorm Erlöschen der Beleuchtung ist toll anzusehen.
Seit etwa 5 Tagen beobachte ich, wie das Weibchen von Tag zu Tag dicker wird, es scheint fast zu platzen. Verhaltensauffälligkeiten zeigen beide nicht.
Deshalb die Frage: kann es sein, dass die Gute schwanger ist?? Falls ja, wie lange ist die "Tragzeit"?
Anbei findet Ihr die aktuellen Fotos von heute abend. Glücklicherweise lassen sich Mandarinfische leichter knipsen als Doktoren .... ![]()
LG,
Bernhard
Hallo Oli,
wie hoch ist den Dein pH-Wert, und vor allem, mit was hast Du den gemessen? Hast Du einen Kalkreaktor laufen? Wieviele und wie große Fische hast Du im Becken?
Man sollte die Ursache beseitigen und nicht an den Symptomen "rumdoktorn".
VG,
Bernhard
ZitatAktivkohle habe ich Probiert und ebenso auch schon einen großen Wasserwechsel gemacht, leider ohne Erfolg]
Das verstehe ich jetzt nicht. Schreib doch mal etwas mehr zu Deinem Becken.
- Welche Fische hast Du drin?
- Was und wie oft / wie viel fütterst Du?
- Wie oft und wieviel Wasserwechsel führst Du durch?
- Wie alt ist Deine Osmoseanlage, bzw. wann wurde das letzte Mal der Aktivkohlefilter gewechselt?
- Wie sind Deine Wasserwerte (kH, NO3, PO4)?
Und stelle am besten ein Bild ein. Vielleicht finden wir dann gemeinsam eine Lösung.
VG,
Bernhard
P.S. Ob Ozon das richtige Mittel ist, wissen wir erst, wenn wir die Ursache für die Gelbfärbung kennen.
Hallo Andi,
wie wäre es, bei 60 Litern ganz auf den Abschäumer zu verzichten und stattdessen halt 10% Wasserwechsel pro Woche zu machen? Ist ja bei der Beckengröße auch kein großer Akt.
Und die Strandkrabben dürften bzgl. Wasserqualität ohnehin relativ tolerant sein.
VG,
Bernhard
Hallo ???
zur Entfernung der Gelbfärbung hilft Dir UVC-Strahlung nicht. Da bräuchtest Du entweder Aktivkohle oder Ozon - oder ****noch viel besser **** mach einen großen Wasserwechsel, verteilt auf mehrere Tage.
VG,
Bernhard
Hallo Unbekannter,
wie bereits oben beschrieben, könnte das bestimmte Fische extrem aggressiv machen. Wenn es schon eine Rückwandfolie sein muß, dann nimm eine blaue oder schwarze. Wird - bei gut laufendem Becken - ohnehin bald von Kalkrotalgen zugewachsen.
VG,
Bernhard
Jepp, ist eine Krabbe.
Von den Zangen her sieht sie nach Algenfresser aus, genau weiß man das aber nicht. Einfach mal beobachten und vor allem - keine Panik.
VG,
Bernhard
Hallo Dirk,
nach vier Wochen und mit Riffkeramik schon so komplett zu besetzen, da bist Du ganz schön mutig.
Zu Deiner "ersten Koralle", ich tippe auf eine Echinophyllia: Ist leider nicht gerade eine Anfängerkoralle und verlangt stabile Beckenwerte. Meiner Meinung nach kannst Du sie nur in Ruhe lassen und darauf hoffen, dass sie sich von selbst erholt.
Die Gorgonie ist da sicherlich wesentlich härter im Nehmen. Stelle sie an einen Ort, wo sie gut umströmt ist (die verträgt auch ruhig eine stärkere Strömung) und lasse sie dort einfach in Ruhe. Die kommt dann schon wieder.
LG,
Bernhard
So, liebe Forianer,
800 Liter Wasserwechsel und zwei Wochen später ist mein Becken wieder klar im Aufwind. Die Enzmann Acropora erholt sich erstaunlich schnell wieder und zeigt auch bereits wieder ein respektables Grün. Klar geht da noch mehr, aber ich bin schonmal sehr zufrieden.
Habe nun die Dosierung der Spuris halbiert und Wodka auf 1/3 dr vorigen Menge zurückgefahren.
Auch meine Pocillopora damicornis hat zumindest das Degerieren mal gestoppt, obwohl sie mächtig gelitten hat.
Aber seht Euch die Bilder selbst an (jetzt traue ich mich wieder, welche zu zeigen ...
)
LG,
Bernhard
Hallo Karin,
Zitatähnliches hatte ich vor dem Einsatz meines Uv Geräts. Allerdings war das "zum Glück" eindeutig ein Helicostoma Befall (Brown Jelly),
Brown Jelly hatte ich bei mir auch trotz 55Watt UVC - zum Glück nur bei LPS und auch nur Frisch eingesetzten Importkorallen
.
Bereits im Becken etablierte Korallen wurden bislang nie befallen.
VG,
Bernhard
Hallo Dieter,
warum überhaupt mischen? Ich nehme nur Natriumhydrogencarbonat; so empfiehlt es auch Armin Glaser in seinem Buch.
VG,
Bernhard
Hallo Chris,
ich habe bei meinem dicht besetzten 754Liter-Becken eine Abnahme der kH von 1 °kH pro Tag, wenn ich nicht zudosiere. Verbrauch sind knapp 400ml NaHCO3-Lösung (Konzentration 423gNaHCO3/5Liter).
Nur mal so zur Orientierung.
VG,
Bernhard
Hallo Nils,
ich tippe eigentlich auch eher auf eine Nährstofflimitierung oder aber zumindest eine schnelle Änderung von Parametern. Welche Korallen außer der Pocillopora damicornis sind den noch betroffen?
Bei einer Infektion hatte ich - zumindest bei LPS - immer die Erfahrung gemacht, dass die Korallen stark abschleimten und sich das Gewebe in braunen Schleim auflöste, bevor sie weiß wurden. Konntest Du etwas ähnliches auch beobachten?
VG,
Bernhard
Hallo Eric,
willkommen im Meerwasserforum! Ich kann Ina nur beipflichten: zumindest bei Mrutzek und extremcorals habe ich die Erfahrung gemacht, dass es sich um sehr seriöse Händler mit einem rundum professionellen Lebendtierversand handelt. Bei Mrutzek habe ich auch schon Lebendgestein bestellt, war bestens. Da würdest Du also nichts falsch machen. Und eine ehrliche telefonische Beratung bekommst Du da auch.
Es muß auch kein Lebendgestein aus der Karibik sein; Indonesien z.B. tut es genauso. Wichtig ist, dass es entweder ganz frisch ist oder aber profesionell gehältert wurde und nicht einfahc im Unterschrankbecken dunkel liegt. Und vor Glasrosen brauchst Du keine Angst zu haben: die wirst Du ohnehin irgendwann in Dein Becken einschleppen, und dann mußt Du sie halt rechtzeitig mit den entsprechenden Mitteln (Aipasia X etc.) wegspritzen. Nur am Anfang nicht verrückt machen lassen.
Und neben diesem Forum - in dem ich schon sehr viele gute Tipps bekommen habe - möchte ich Dir unbedingt gute Bücher ans Herz legen:
- R. Latka: Das Riffaquarium: Praxis für Neueinsteiger
- D. Brockmann: Das Meerwasseraquarium
und wenn Du Steinkorallen halten möchtest: A. Glaser: Ratgeber Meerwasserchemie
LG,
Bernhard
Hallo Armin,
ich bin von Sa bis Di in der Nähe von Karlsruhe. Gibt es die Möglichkeit, Euer zukünftiges Meisterstück schon mal vorab anzusehen? Sind die anderen Becken denn noch in Betrieb?
LG,
Bernhard
Hallo Harry,
Ich würde es definitv nicht machen. Bei Mrutzek gibt es z.B. eckige 5 Liter-Kanister, die haben eigentlich eine sehr gute Form. Und 10 davon kosten weniger als eine schöne SPS /LPS ....
LG,
Bernhard
Hallo Daniel,
ZitatIch wäre mit einem Dauereinsatz vorsichtig, weil die UVC dazu beitragen kann, dass das Wasser aggressiv wird
Das mußt Du mir jetzt erklären. UVC-Strahlung tötet Keime/Bakterien und sozusagen Kleinstlebewesen - aber was ist "aggressives Wasser"? ![]()
LG,
Bernhard
Hallo"DanyHH",
ob Du den UV-Klärer im Dauereinsatz oder nur temporär haben solltest, hängt vom Einsatzzweck ab. Es ist wohl nachgeiwesen, dass beim Abschalten der UVC-Lampe bereits nach einigen Stunden wieder die ursprüngliche Keimzahldichte - wie ohne UVC - erreicht wird. Solltest Du den UVC-Klärer deshalb im Becken haben, weil Du empfindliche Fische hast, mußt Du ihn auch dauerhaft betreiben.
Anders ist das beim Einsatzfall, wie ihn Daniel beschreibt. Wenn es darum geht, eine plötzlich aufgetretene Bakterienblüte mit zu bekämpfen, reicht eventuell eine temporärer Einsatz.
Da ich bei Dir aber interpretiere, dass Du den UVC-Klärer wegen hoher Fischdichte anschließen willst, käme für mich in diesem Fall nur der dauerhafte Betrieb in Frage. Oder aber die Anzahl der Fische reduzieren .... ![]()
Was spricht gegen eine dauerhafte UVC? Dass sich im Becken keine stabile Planktonproduktion ausbilden kann? Halte ich für ohnehin in unseren kleinen Pfützen nicht möglich - egal ob mit oder ohne UVC.
LG,
Bernhard
Hallo Markus,
ich will jetzt nicht "den Teufel an die Wand malen", aber bei mir war so etwas immer der Beginn vom Ende für die jeweilige Koralle. Ohne genauere Angaben ist das natürlich ein beliebiges Rätselraten. Poste doch mal bitte Deine Wasserwerte und schreib etwas mehr über Dein Becken (welche Technik, welche Spuris gibst Du zu, wie oft und mit was Wasserwechsel etc.).
Hast Du in der letzten Zeit irgendetwas am Becken verändert (andere Spuris, andere Dosierung)?
LG,
Bernhard
Hallo Dirk,
Bild 1,4,6 sind Zooanthus (Krustenanemonen)
Bild 2 müßte eine Favia sein
Bild 3 ist eine Gorgonie
Bild 5 ist leider zu unscharf
Bild 7 könnte eine Echinophyllia sein
Im Meerwasserlexikon findest Du auch eine prima Quelle, um die Korallen zu identifizieren und sich über deren Haltung zu informieren.
Wo Du die Korallen am besten platzieren solltest, hängt auch von der Leuchte ab, die Du verwendest. Schreib doch bitte etwas mehr über Deine Technik und stelle vielleicht mal ein Gesamtbild ein, dann können wir Dich auch besser beraten (auch im Hinblick, wie viele Korallen da noch reinpassen).
LG,
Bernhard
Hallo Florian,
Wodka dosiere ich schon seit 2 Jahren. Ich vermute auch eher einen langfristigen Effekt als einen plötzlichen Einfluß. Nur am Anfang fällt es einem halt nicht auf, wenn die Farben etwas verblassen.
Entweder es fehlt ein Baustein oder ich habe eine Anreicherung eines unerwünschten Elements - leider durch die beiden Analysen nicht ersichtlich. Deshalb habe ich mich für den großen Wasserwechsel entschieden, und dieser hat zumindest den Korallen nicht schlecht getan. Ich halte Euch auf dem Laufenden.
LG,
Bernhard
Hallo Armin,
Veränderungen an den betroffenen Korallen kann ich noch keine feststellen, also weder positive noch negative. Die Enzmann Acropora ist am Stamm nach wie vor hellbraun, zeigt aber zumindest ganz schöne Polypen. Die Pocillopora mit etwa 30cm Durchmesser hat es am Ärgsten erwischt, es haben sich schätzungsweise 70% der Polypen verabschiedet. Ich warte jetzt, wie sich das weiter entwickelt, und werde dann wohl ausschneiden und neu zusammensetzen.
Schlau werde ich nicht daraus; vor allem weiß ich nicht, was ich zukünftig besser machen soll. Vielleicht mache ich zusätzlich zu meinen 5% pro Woche zukünftig 1x pro Jahr einen großen Wasserwechsel, bei dem ich 2/3 des Beckenwassers erneuere.
Anderes fällt mir momentan nicht ein, trotz zweier "professioneller" Wasseranalysen.
Positiver Nebeneffekt ist, dass ich - wenn sich alles stabilisiert hat - mal endlich wieder Einkaufen gehen darf ...
LG,
Bernhard
Hallo Ina,
danke für die Nachfrage. Rein subjektiv würde ich sagen: besser. Zumindest hat er gestern abend auch wieder ein paar Runden durch das Becken gedreht. Die anderen Docs lassen ihn dabei in Ruhe. Mit dem Fressen ist er noch
sehr zögerlich. Wenn etwas direkt vor sein Maul kommt, schnappt er wohl danach; bei den 4 anderen Vielfressern kommt da allerdings nicht so viel an - und die Gelegenheit, sich das Futter erst in Ruhe anzusehen, hat er schon gleich gar nicht.
Werde das weiter beobachten.
Eingreifen kann ich ohnehin nicht viel. Gutes Futter bekommen sie meiner Meinung nach auch: Morgens Norialgenblätter, mittags Dr. Baseleers Granulat, abend Frostfutter (Mysis, Kristallgarnellen, Krill, Artemia, diese werden 2x pro Woche mit Tropic Marin Lipovit).
Werde weiter berichten, wenn sich etwas tut.
LG,
Bernhard
Hallo Armin,
danke für Dein Feedback.
Mein pH-Wert schwankt immer zwischen 7,8 (mittags) und 8,0 (abends). Ich glaube nicht, dass ich "falsch" messe. Da ich den Kalkreaktor zwischen 22:00 Uhr und 10:00 Uhr nicht mit CO2 beschicke, habe ich morgens zwischen beiden pH-Sonden im Becken und im Reaktor immer den nahezu gleichen Wert. Daher schließe ich aus, dass die Sonden nicht funktionieren. Kalibriert habe ich diese erst vor 4 Wochen mit neuer Kalibrierlösung, wobei nach der Kalibrierung in etwa der gleiche pH-Wert wie vor der Kalibrierung angezeigt wurde; also stabil-. Zu guter Letzt prüfe ich hin- und wieder mit dem TM Indikatortest gegen, auch hier gibt es in etwa Übereinstimmung. Ich glaube deshalb nicht an den pH-Wert 7,4 im Becken. Peter Gilbers hat mir im Telefonat auch bestätigt, dass das vorkommt, dass Proben in diesen PET-Mineralwasserflaschen niedrigere Werte anzeigen.
Zum Schwefel/Sulfat: Der Triton-Wert ist vermutlich Schwefel, also entspricht wohl der Norm. Der Wert von reefanalytics ist definitiv als Sulfat angegeben; also passt das nicht zusammen.
Magnesumsulfat gebe ich keines zu. Überhaupt habe ich die letzten 1,5 Jahre kein Magnesium zudosiert. Vermutlich reicht dazu der wöchentliche 5%-ige Wasserwechsel + Kalkreaktor aus, um den Wert stabil zu halten.
Nachdem ich jetzt ohnehin einen sehr großen Wasserwechsel hinter mich gebracht habe, würde ich auch mit der Dosierung neu starten. kH ist mittlerweile auf 7; und für die Spuris habe ich die Dosiermenge halbiert.
Kann Wodka solche Auswirkungen haben? Ist doch eigentlich nur eine Nährstoffquelle (Kohlenstoff). Oder ist das Billigzeugs vom Discounter evetuell gepanscht?
LG,
Bernhard
Hallo Forianer,
so, nun habe ich beide Analysenergebnisse vorliegen; ich habe sie zur besseren Übersicht mal in einer Tabelle zusammengefasst.
Folgendes versuche ich daraus abzuleiten:
1.) Es liegt zumindest keine Spurenelementüberkonzentration vor.
2.) Was aufällt, ist der - zumindest bei einer Analyse - niedrige Strontiumwert. Ich muß zugeben, dass ich auf diesen noch nie geachtet habe. Werde ab sofort Strontum zugeben.
3.) Sulfat ist eher niedrig. Könnte mit einem CaSO4-Ausfällung zu tun haben (ich hatte wöhrend meines Urlaubs Ca-Werte über 500mg/l)
4.) Barium ist auch sehr hoch. Woher auch immer das kommen mag. Habe irgendwo gelesen, dass der Phophatadsorber auf Eisenbasis auch Spuren von Barium enthält.
Da ich den Adsorber häufig wechsele, könnte das vielleicht ein Grund sein.
5.) Eisen (für die grüne Färbung mit verantwortlich) ist offenbar auch mit professionellen Analysemethoden in diesen niedrigen Konzentration so gut wie nicht zu detektieren.
Was schließe ich jetzt daraus: Viel schlauer bin ich nicht, bis auf vielleicht Strontium. Auf jeden Fall scheint mein großer Wasserwechsel von mittlerweile 660 Litern (bei 684 Litern Netto-Beckenvolumen) den Tieren eher gut als schlecht getan zu haben. Rein rechnerisch und unter Berücksichtigung des Mischeffektes habe ich jetzt 54% Neuwasser. Zumindest die Poco. zeigt - soweit nicht abgestorben - bereits wieder Polypen.
Vielleicht kann einer unserer Foren-Chemie-Cracks nochmal einen Blick auf die Analyse werfen, vielleicht fällt jemandem noch etwas auf .... Ansonsten werde ich Geduld haben und weiter berichten ....
LG,
Bernhard
Hallo Reinhard,
ich habe bis vor meinen Urlaub mit einem Kalkreaktor gearbeitet (mit natürlichem Korallenbruch), zusätzlich noch Mrutzek Organotrace zugegeben (allerdings nur die Hälfte der empfohlenen Dosierung). Da die Auslassdüse am Kalkreaktor manchmal verstopft und des Öfteren etwas nachgestellt werden muß, habe ich während meines Urlaubs auf Balling umgestellt.
Ich habe dabei auch die drei Spurenelementlösungen von extremcorals zugegeben.
Die Problematik mit den grünen Korallen hat aber schon vor drei Monaten begonnen. Zunächst verabschiedete sich nur die Hydnophora exesa; einem Ableger aus meinem Nanobecken, den ich dann in das große "Problembecken"! verfrachtete, ging es nicht besser.
LG,
Bernhard
Hallo Hajo,
ich habe ihn als Jungtier bekommen; war noch komplett hellgelb gefärbt (Zwergkaiser-Mimikry) und ca. 6cm groß. Alterserscheinungen können es also nicht sein. Wann tritt eigentlich die Geschlechtsreife ein?
Prinzipiell habe ich alle meine Doktoren als Jungfische gekauft: einen Zebrasoma vor 5 Jahren, den anderen Zebrasoma, den Tomniniensis und den Schoko-doc vor drei Jahren, und den Weisskehl vor zwei Jahren.
@Ina, werde am Wochenende mal versuchen, zu filmen. Habe dafür allerdings kein Talent, aber ich prbiers mal.
LG,
Bernhard
So, heute habe ich die erste der beiden Laboranalysen bekommen (Peter Gilbers war super schnell!).
Folgende Werte sind auffällig:
Strontium: <0,1 mg/l (also nicht nachweisbar)
Kalium 440mg/l
Sulfat: 1255mg/l
Alle anderen Werte sind im "Normbereich" für ein Riffbecken. Nach Rücksprache mit Peter Gilbers (sehr nettes Telefonat) könnte der niedrige Sulfatgehalt mit einem während meines Urlaubs zu hohen Calciumgehalt zusammenhängen, so dass es zu einer CaSO4-Fällung kam.
Kritisch ist aber wohl der Strontiumwert, ideal wären 6 - 8 mg/l. Auch wenn die Notwendigkeit von Strontium für die Skelletbildung umstritten ist, könnte dies ein Idniz sein. Da werde ich wohl zukünftig dosieren.
Eisen ist auch an der Nachweisgrenze, wobei das wohlö selbst mit Labormethoden im Meerwasser kaum detektierbare ist. In der Zwichenzeit habe ich mit großen Wasserwechseln begonnen, pro Tag etwa 15%.
Werde weiter berichten.
LG,
Bernhard
Hallo Ina,
schwer zu sagen; wenn ich mich entscheiden müßte, dann eher eingeschüchtert, weil er sich so gut wie gar nicht mehr im Freiwasser bzw. an der "Rennbahn" entlang der Scheibe zeigt.
Verdacht fällt natürlich sofort auf den Weißkehl; ich kann da allerdings keinerlei Agressivität bzw. Interaktion zwischen beiden erkennen. Der Weisskehl ist ganz normal wie immer.
LG,
Bernhard
P.S.: Anbei noch ein Bild aus besseren Tagen ... und lieben Dank, Ina, für Deine Bereitschaft, mit zusuchen!
Hallo Dirk,
wie schon beschrieben, schau mal in den einschlägigen Foren nach oder inseriere dort selbst. Ablegerkorallen aus Becken anderer Aquarianer haben auch den Vorteil, dass sie bereits an Aquarienverhältnisse gewöhnt sind und stabiler stehen. Ist zumindest meine persönliche Erfahrung. Gerade bei Importkorallen vom Händler hatte ich doch immer wiedermal Ausfälle zu verzeichnen. Wobei ich damit NICHT die Händler schlecht machen möchte; im Gegenteil, ich freue mich immer wieder, das eine oder andere Schmuckstück zu ergattern. Aber es liegt einfach in der Natur der Sache, dass im Meer wesentlich stabilere Verhältnisse vorherrschen und daher die importierten Korallen nicht so "fehlertolerant" sind.
LG,
Bernhard
Hallo Forianer,
brauchen mal Euren Rat: Seit einer Woche beobachte ich, dass mein ausgewachsener Acanthurus pyroferus nicht mehr frisst. Er schwimmt auch nicht mehr mit seinen Kumpels, sondern verbleibt den ganzen Tag in unmittelbarer Nähe seines Schlafplatzes (Höheneingang).
Äußerlich kann ich keinerlei Auffälligkeiten erkennen, das Tier ist auch gut genährt. Ich habe das Tier jetzt seit knapp 3 Jahren zusammen mit 4 weiteren Docs (Acanthurus leucosternon, 2 x Zebrasoma flavescens, Ct. Tominiensis). Weitere "Großfische" sind nicht im Becken. Alle Docs. sind mehr oder minder ausgewachsen und haben sich arrangiert. Streitigkeiten mit Ausnahme kleineren Geplänkels konnte ich bislang nie beobachten, auch nicht zwischen den beiden Acanthuri – wobei der Weisskehl natürlich der unumschränkte Chef ist.
Neue Fische habe ich nicht im Becken. Allerdings habe ich die letzten 4 Tage große Wasserwechsel durchgeführt (4 x 15%), wobei ich dabei nicht im Becken hantiere, die Fische also nicht weiter gestört werden. Die anderen 4 Docs verhalten sich weiter ganz normal und fressen begierig.
Hat jemand ähnliches erlebt und/oder einen Rat für mich, woran das liegen könnte und ob sich das ggf. wieder normalisiert?
LG,
Bernhard
Hallo Peter,
Pilzlederkorallen kannst Du wie eine Pizza zerteilen. Ich klebe dann immer einen Zahnstocher auf einen Ablegerstein und spieße die Stücke auf. Daraus wächst dann jedesmal woeder ein schönes Teil. Funktionierte bei mir allerdings nicht mit den grünen Pilzlederkorallen aus Madagaskar; diese scheinen doch etwas empfindlicher zu sein.
LG,
Bernhard
Sehr schönes Becken! ![]()
VG,
Bernhard
... dann trag´ ich auch mal was dazu bei ...
LG,
Bernhard
Hallo Edwin,
vermutlich kann man dort nicht zu eienr pauschalen Aussage kommen. Jedes Aquarium verhält sich anders. Auch mit der Zudosierung von Spurenelementen tappen wir letztendlich im Dunkeln. Die einzige belastbare Indikation ist das Aussehen Deiner Korallen (wobei das ja im Nordseeaquarium nicht relevant ist), vielleicht in diesem Fall das Wachstum Deiner Makroalgen. Sollte das stagnieren, hast Du enetweder eine Nährstofflimitierung oder -überkonzentrierung.
Dann wäre z.B. eine professionelle Wasseranalyse angebracht, wenn Du es genauer wissen willst.
LG,
Bernhard
