Beiträge von Jens Kallmeyer

    Hallo Thomas,
    Eine Seitenwand im Norbert Look wäre bestimmt nicht schlecht, davon abgehend ein paar Äste ins freie Wasser würde bestimmt eine geile Wirkung haben, gerade bei 120 cm Tiefe. Wenn Dir das nicht so ins Konzept passt gäbe es noch die Option die Seitenscheibe mit einer Lage aus schwarzem Silikon zu überziehen. Die Scheibe zum Rausnehmen halte ich für keine gute Idee, dafür ist sie zu groß, und geteilt sieht die Naht blöd aus. Wenn Dir jetzt schon klar ist, dass Du Probleme mit der Reinigung bekommen wirst, dann würde ich zu einer Verkleidung tendieren, dann erledigt sich das Problem von alleine....allerdings sollte die Wand immer noch so geplant werden, dass Du die Korallen gärtnern kannst.
    Grüße
    Jens

    Viel interessanter finde ich die ganzen Optionen bei den Optiken, die die Industrielampe bietet. Wäre toll wenn man die auch bei der Aquarienleuchte hätte. Bei hohen Becken wären Tiefstrahler evtl. sinnvoller als Breitstrahler. Trotzdem möchte ich mein Becken nicht nur mit LED beleuchten, T5 gehört für mich immer noch dazu.
    Grüße
    Jens

    Da ich ein Freund von Lippfischen bin, die sich gerne in den Boden eingraben, finde ich so eine Idee ziemlich grausam. Im Endeffekt hat man nämlich einen Boden, der auch als Schmiergelpapier dienen kann und wo die armen Viecher dann mit Karacho gerne reintauchen wollen.

    Solange Du keine Lippis hast, die sich zum Schlafen in den Sand einbuddeln mag das gehen. Da Du so eine Entscheidung aber wohl nicht im laufenden Becken rückgängig machen kannst solltest Du Dir das gut überlegen.

    Hallo Sandy,
    An Deine These von der Lippfischraspel mag ich nach knapp 10 Jahren mit beschichteten Böden (Schaum, Mörtel) nicht so ganz glauben. Meine Lippis sind jedenfalls alle fit, Verluste gab es nur durch Teppichsurfen, aber nicht durch Wegraspeln. Kaputte Mäuler habe ich eigentlich nur in Händlerbecken mit nackten Glasböden gesehen wenn die Lippis mit Volldampf gegen den Glasboden geknallt sind. Wenn Du dazu eine Studie hast bin ich aber sehr daran interessiert, man lernt ja nie aus, sonst würden wir heute noch bei Wilkens, Chlupaty und Kipper hängen.

    Grüße
    Jens

    HI Thomas,

    ich würde den Boden auf jeden Fall Mörteln oder Harzen oder Schäumen, egal wie, aber abdecken. Natürlich gehört da Sand drauf, aber wenigstens sieht es dann nicht total ätzend aus wenn der an bestimmten Stellen nicht liegen bleibt. Außerdem hast Du die Möglichkeit Zoas oder Scheiben auf dem Boden in den ruhigen Ecken anzusiedeln an denen Du keinen Sand haben willst. Nackter Mörtelboden geht gar nicht, da gebe ich den Vorschreibern recht. Pass bei den Kanten auf, ich habe zu dünn gemörtelt und an den Kanten ist es etwas weggebrochen was die Optik meiner Meinung nach massiv beeinträchtigt.

    Grüße
    Jens

    Hallo Fabian

    erstmal herzlich willkommen hier im Forum.

    Werbung muss ich und will ich hier daher nicht explizit machen,....


    Hast Du aber, und dazu gibt es nunmal ziemlich klar formulierte Regeln. Dein ursprüngliches Posting wurde daraufhin ja auch geändert.

    Vielleicht auch Dein Misstrauen, weil es mein erster Post hier war, das könnte ich sogar dann nachvollziehen.


    Keine Ahnung wie es Klaus ging, aber genau dieser Gedanke kam mir auch. Anmelden, Werbung für die Garagen(Netto)Butze ablassen und wieder weg. Ehrlich gesagt, solche Leute hatte wir hier schon genug, die sollen uns doch bitte verschonen.


    Ich werde mich daher hier die Tage mal angemessen vorstellen, ok. :winking_face:


    Das ist ja schön, da freue ich mich schon drauf, ehrlich. Wir können kommerzielle Mitglieder mit großem Fachwissen immer gebrauchen, aber bitte dann mit Händler Registrierung und unter Einhaltung der Regeln.

    Viele Grüße
    Jens

    Hallo Karlo
    Eine Sedimentationskammer ist eine Kammer, in der die Fließgeschwindigkeit des Wassers so weit reduziert wird, dass die transportierten Partikel (das Sediment) sich absetzen können. Aufgrund des Stoke'schen Gesetzes, bzw. der Stokes Gleichung gibt es einen Zusammenhang zwischen der Strömungsgeschwindigkeit und der maximal transportierten Partikelgröße. Solche Kammern werden im großen Stil z.B. vor Wasserkraftwerken eingesetzt um die Partikelfracht durch die Turbinen zu reduzieren. Hier in D. haben wir ja praktisch nur Wasserkraftwerke an Staudämmen, da übernimmt der Stausee die Rolle der Sedimentationskammer. Im Aquarium lässt sich so eine Kammer nur selten realisieren, denn für grobe Partikel haben wir sehr effiziente mechanische Filter und einen Abschäumer und um feinste Partikel auf diese Weise zu entfernen müsste die Kammer sehr groß sein, u.U. größer als das Aquarium selber.
    Ich hoffe Du kannst mit dieser Erklärung was anfangen.

    Jens

    Hallo Thomas,

    das Becken wirkt irgendwie ziemlich dunkel, ist der Bodengrund komplett zu mit Kalkalgen? Außerdem ist die Rückscheibe mit dem fleckigen Kalkrotalgen auch nciht gerade ein Hingucker, dunkel ist die auch noch. Wäre es machbar, die von den Kalkalgen zu reinigen und z.B. dort eine blaue Folie zu installieren? Würde die Sache schon heller machen. Oder Du klebst mit entsprechendem Kleber ein paar Ableger (z.B. Krusten) an die Rückwand und lässt sie zuwachsen. Auch dort ließen sich plattige Montiporas sehr gut platzieren, allerdings ist die Gefahr da, dass sie irgendwann den ganzen Rest des Beckens abschatten. Den Riffaufbau finde ich gut, allerdings felt irgendwo ein "Hingucker" auf den sich erstmal alle Blicke ziehen, z.B. eine Koralle die bis zur Wasseroberfläche geht oder eine tolle Anemone. Schon eine knallorangene Kupferanemone ganz rechts (die Ecke ist noch zielich leer) wäre ein Hingucker, außerdem gefällt es Deinen ocellaris bestimmt auch. Es müssen ja keine knallbunten SPS sein, siehe das Becken von Lodahl, aber irgendwas knalliges sollte schon noch rein. Zu den Fischen hat Norbert ja schon was gesagt, da geht noch was.

    Grüße
    Jens

    Hi Torben,
    Die Amis kochen auch nur mit Wasser und bringen genauso viele Achilles um wie hier in D. Auch die haben kein Mittel um ein Becken PERMANENT pünktchenfrei zu halten, die Fälle wo es langfristig klappt sind einfach gute Aquarien mit einem stabilen Milieu und einem gut abgestimmten Fischbesatz. Ich denke da bist du auf einem guten Weg, aber die Zwischenhälterung während des Umbaus sehe ich als das größte Problem an, dabei werden die Fische massiv gestresst. Ich würde großzügig bemessen UV installieren und für den Notfall Kupfer, bzw. andere entsprechende Mittelchen zur Hand haben. Jedes (!) Tier vor dem Einsetzen in die neue Anlage erstmal 2 bis 3 Wochen in Quaratäne zu halten ist bestimmt die beste Möglichkeit Krankheiten im Vorfeld vorzubeugen und den akuten Vermehrungszyklus der meisten Erreger zu unterbrechen. Aber auch dann kann es immer noch "schlafende" Erreger geben, die erst viel später durch eine Schwächung des Fisches (z. B. durch Stress) ausbrechen können.
    Grüße Jens

    Hallo Hundewu (hast Du auch einen richtigen Namen?)
    Von den Zwergfeuerfischen würde ich Abstand nehmen, bei guter Pflege wird ein Dendrochirus brachypterus auch gerne mal über 20 cm groß. Viele Leute würde ein Paar in einem 650 L Becken halten, aber meiner Meinung nach ist das für eine langfristige Haltung (die werden ja auch gut über 10 Jahre alt) zu klein.
    Die Kugelfische sollten kein Problem sein.

    Grüße

    Jens

    Hallo
    Die normalen Refraks haben alle das Problem, dass sie nicht über die gesamte Skala linear sind. Musste das mal auf die hässliche Tour erfahren als ich viele Proben mit stark unterschiedlichen Salinitäten messen musste. Die Refraks sind so grob+/-5 Promille linear, darüber hinaus liefern sie bessere Schätzwerte. Außerdem sollte man die Refraks regelmäßig eichen mit einer Lösung die den gleichen Salzgehalt wie die zu messende Probe hat. Elektronische Refraks sind nett, müssen aber auch regelmäßig kalibriert werden.
    Grüße Jens

    HI Thomas,

    bei uns war der Deal folgendermaßen, mein Süßer bekommt die Bibliothek, ich das Aquarium. Seine Bücher sind auch noch viel schwerer als mein Becken.....alles eine Frage der richtigen Verhandlungstaktik :grinning_squinting_face: Das mit der zusätzlichen Kohle ist natürlich ein Argument, aber der Pott soll auch 10+ Jahre stehen, da soll er auch wirklich schick aussehen und die Mehrkosten verteilen sich auf einen langen Zeitraum.

    Grüße
    Jens

    Hi Ruedi,

    das ist ja schön für Dich, dass Du die Lampen über Deinem Becken mal eben austauschen kannst, ich kann und will einfach nciht alle 3 Jahre eine neue Beleuchtung für Tausende von Euro kaufen. Mit den SOL bin ich ja zufrieden (robust und keine 500 Spielereien eingebaut) und wenn der Kabelsalat einmal installiert ist dann bleibt er da ja auch. Natürlich gibt es bei der LED Beleuchtung momentan noch ziemlich Sprünge in der Entwicklung, aber irgendwann will ich einfach nicht mehr an der Technik rumfummeln sondern mich an den Tieren freuen. Pumpen und Abschäumer tausche ich ja auch nicht regelmäßig aus. Da steht gutes Material und das sollte mindestens 10 Jahre, gerne auch noch deutlich länger halten. Interessant wird noch der Lichtverlust bei den LED über die Jahre werden und was der Austausch der Leuchtmittel dann kostet. Dann sehen wir mal wie viel billiger (oder ob überhaupt) LED wirklich ist. Wenn ich alle 4 Jahre die Pods bei den 6 SOL taschen muss, dann kostet mich das 1200 US$, also 300 $ pro Jahr. Dafür kann ich schon ganz schön viele T5 Röhren kaufen....Unterm Strich glaube ich nicht, dass LED billiger kommt. Die geringere Abwärme ist ein Argument, aber damit hatte ich bei reinem T5 auch keine Probleme.

    Grüße
    Jens

    Hi Daniel,
    Besorge Dir mal eine große Pipette, z.B. eine für Bratensaft. Damit kannst Du die Mistviecher gut von den Korallen pusten. Wenn sie erstmal im freien Wasser sind finden manche anderen Fische die auch lecker, evtl kommt Dein Lippi dann auch auf d Geschmack. Scooter Blennies sind übringens auch super Planarienfresser.
    Grüße
    Jens

    Nun ja, versemmelt ist noch gar nichts, bisher leben noch alle Korallen und zeigen auch schon wieder Polypen. Ich denke nicht, dass es eine Schwermetallvergiftung ist, dafür fehlt zu wenig vom Stecker und ich habe ja auch ein paar Liter Wasser im Kreislauf. Trotzdem geht eine Wasserprobe zu Claude, ich will kein Risiko eingehen. Was die Korallen wahrscheinlich so geplättet hat waren die ca 4-6 Std. volles Weißlicht.

    Hallo,

    Samstag habe ich mal meine Lampen geputzt, die Lüfter und Kühlrippen waren total eingestaubt. Dazu habe ich die Ai SOL Module abgenommen, mit Pinsel und Staubsauger sauber gemacht und wieder über das Becken gehängt. Natürlich musste dafür die Kabelage entfernt werden, außerdem wollte ich die auch mal wieder putzen, da hingen doch einige Salzspritzer etc dran. Wenn man schon mal dabei ist kann man es ja auch gleich mal richtig machen.....
    Leider dauerte alles etwas länger und irgendwann drängte die Zeit, denn wir waren zum Abendessen verabredet. Alles schnell wieder übers Becken und natürlich nicht 100% kontrolliert. Als wir dann in den frühen Morgenstunden (das Essen war sehr gut, der Wein noch viel besser :grinning_squinting_face: ) wieder nach Hause kamen brannte noch Licht im Becken, und zwar nur das Weißlicht. Der Fehler war schnell gefunden, ich hatte die beiden Timer falsch angestöpselt. Außerdem hatte ich eines der Steuerkabel nicht richtig eingesteckt, das hing nun im Wasser und korrodierte fröhlich vor sich hin. Am Sonntag konnte ich mir dann die Bescherung anschauen, sämtliche SPS waren gebleicht, das sah aus wie die schlimmste Zeospur 2 Überdosierung. Da mir nicht klar war ob nicht vielleicht auch Kupfer etc. durch den korridierten Stecker ins Wasser gelangt ist habe ich erstmal Zeolith Pulver dosiert, Aktivkohle erneuert und eine 10% Wasserwechsel gemacht. Dazu Beleuchtung auf 30 % reduziert. BIsher halten alle Korallen noch gut durch, sind halt nur extrem hell. Nach Rücksprache mit Claude habe ich heute die Kohle entfernt und noch PVP Jod dosiert. Jetzt heißt es abwarten und hoffen das sich die Tiere wieder erholen. Ich werde weiter berichten...

    Grüße
    Jens

    Hallo Peter
    schau mal hier
    http://www.heinz-fritz.de/aquarium.html

    Die machen tolle Sachen, aber gegen die ist Schuran schon fast preiswert. Hatte mich damals erkundigt für mein Aquarium, bin dann aber schnell wieder davon abgekommen. Allerdings hat Heinz Fritz schlauere Lösungen als Schura für das Abfangen der Lasten am oberen Rand als nur einen Deckel aufzukleben und kleine Öffnungen reinzuschneiden.


    Grüße
    Jens

    Hallo Jens,

    bei deiner Beckengröße sind große Kolonien ja auch kein Problem. Bei Nanos werden die Bonsais mehr her machen.

    Balzen die Mikralbarsche. Überlege meinem Einzeltier einen Partner zu spendieren. Ist das nachträglich überhaupt möglich?

    Grüße Torben

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    Hallo Torben,
    Ich glaube schon das die balzen, auf jedenfall schwimmen sie manchmal zitternd umeinander, leider nur in der großen Höhle, da sehe ich nicht so viel davon. Nachsetzen könnte klappen allerdings bin ich zu blöd die GU zu erkennen.
    Das mit den Bonsais ist natürlich eine Frage der Beckengröße, aber auch viele größere Becken sehen so aus.
    Grüße
    Jens

    Hallo Jens,

    sind die beiden A.Latezonatus welche aus meinen Nachzuchten ?

    Grüsse aus dem Ländle

    Dölf


    Hallo Dölf,
    Ja, das sind sie :grinning_squinting_face:
    Und sie laichen alle 2 Wochen ab, leider hab ich keine Zeit zum züchten. Aber die beiden sollen ja noch länger bei mir bleiben, vielleicht klappt es irgendwann ja mal.
    Grüße
    Jens

    Immer wieder schön dein Becken zu sehen Jens. Für den unwissenden Betrachter das Becken ist 90cm hoch! Die Höhe ist auf den Bildern schlecht einzuschätzen. Erst wenn man das weiß kann man die tatsächliche Größe erahnen. Das Becken wird viel größer sein als es auf den Bildern wirkt. Die Zebrasoma flavescens, die du in deiner Bestandsliste vergessen hast, werden also nicht juvenil sein sondern adult.

    Grüße Torben

    Gesendet mit Tapatalk


    Hallo Torben,
    die Z. flavescens sind ca. 13 Jahre alt, der Vorbesitzer hatte sie 7 bis 8 Jahre und nun sind sie ca. 5 Jahre bei mir. Die sind schon ausgewachsen. Leider nicht zu sehen weil meistens versteckt sind noch meine beiden Mirakelbarsche, die kommen vom gleichen Vorbesitzer wie die flavescens und dürften wohl die 20 Jahre voll haben. Die orange Montiplatte und die blaue Teppichanemone sind knapp 30 cm groß, und die grüne Acro über der orangen E. quadricolor passt hochkant schräg ganz knapp in einen 25 kg Tropic Marin Eimer. Ich habe ja lieber einzelne schön gewachsene große Kolonien als diese Bonsai Kulturen mit unzähligen Minikorallen. Das ist ein Aquarium und kein Setzkasten....
    Grüße
    Jens

    Hallo Torsten,
    ich mische diverse Futtersorten zusammen und friere die dann weg. Teilweise taue ich dafür das Frostfutter kurz auf um es zu portionieren, habe dabei keine Verschlechterung des Futters feststellen können. Wichtig ist, dass die einzelnen Sorten ordentlich gespült werden. Was die Mischung angeht, so nehme ich keinerlei Artemia, die Viecher leben mir zu sehr im Dreck und haben das Potenzial reichlich Krankheiten zu übertragen. Nachdem ich diverse Horrorgeschichten gehört habe verzichte ich auf Artemia, meine Fische haben es mir bisher nicht übel genommen.
    Gute Futtersorten sind Mysis und (je nach Größe der Fische) feiner Krill, dazu noch fein gehackter oder geraspelter Tintenfisch und rohes Muschelfleisch (Tiefkühltheke), Fischrogen und sehr viel pflanzliches Material. Im Asia Shop gibt es tolle Algen und Tang, ich benutze Hijiki, Mekabu und Wakame. Das Zeug muss vorher etwas einweichen sonst ist es zu hart. Als Vitaminzusatz nehme ich Multi Sanostol mit Zucker. Knoblauch nehme ich nicht extra. Die Würfel gehen dann gefroren in ein Sieb, das im CL-Schacht hängt, das aufgetaute Futter wird dann von den Pumpen im Becken verteilt so dass alle Fische was davon abkriegen.
    Diese Art ist alle paar Wochen richtig Arbeit, aber dazwischen extrem einfach und komfortabel, einfach einen Block aus dem Eisfach holen, ins Sieb hängen und fertig.

    Grüße
    Jens

    Hallo,

    Weihnachten 2009 saßen wir neben einem trockenen und mit Riffkeramik eingerichteten Becken kurz danach kam das erste Wasser rein. Nun sind 6 Jahre vergangen und ich wollte mal einen Zwischenstand geben. Von einigen Rückschlägen abgesehen läuft das Becken zufriedenstellend. Die Korallen wachsen gut, und zwar so ziemlich alle Arten, incl. SPS, LPS, Weiche und Leder sowieso. Letzten Sommer war ich rund 2 Monate beruflich in Indonesien, da ist der Nitratwert etwas aus dem Ruder gelaufen und lag bei knapp 100 mg/L. Das fanden einige SPS nicht so toll, außerdem breiteten sich diese mistigen Plattwürmer aus. Einige größere SPS Stöcke haben es nicht gepackt, den Rest konnte ich retten durch Bäder in Fauna Marin Pest Control und durch das Einsetzen von jeweils einem Paar Sechsstreifenlippis und Synchiropus ocellatus.
    Einige Korallen mussten raus, insbesondere diverse Weich-und Lederkorallen. Auch diverse SPS mussten entweder raus oder wurden massiv gestutzt, insbesondere die Platten Montis. Die drei Anemonen machen keine Probleme, aber die Heteractis crispa wird halt immer größer.....und darf das auch. Natürlich vernesselt sie ein paar SPS, aber so ist das nun mal, das nehme ich in Kauf. Natürlich würde ich in dieser Ecke keine super empfindlichen Mini Ableger von irgendwelchen Ultra Shortcake oder wie dieses gehypte Zeug so genannt wird setzen, aber sowas habe eigentlich sowieso nicht im Becken. Von Tom habe ich ein paar echt geile Ableger bekommen, mal sehen was da so draus wird....ist ja nicht so das ich diese Korallen nicht hübsch finde, aber diesen Hype mache ich nicht mit und mir wachsen auch keine grauen Haare wenn so ein Ableger nicht mega-super-hyper bunt ist. Farbig genug ist es allemal im Becken. Insgesamt versuche ich lieber weniger Stöcke zu etablieren, die dafür aber in einer ordentlichen Größe.
    An Fischen musste ich einsehen, dass ich mit Anthias wohl kein Glück habe. Meine erste Gruppe A. bimaculatus stand top, dann habe ich noch welche nachgesetzt und die haben dann sämtliche Anthias gehimmelt. Ein weiterer Versuch war auch nicht erfolgreich. Vielleicht versuche ich irgendwann noch mal P. dispar, aber auch da bin ich mir nicht sicher.
    An Fischen habe ich momentan
    2x A. akallopisos (brütendes Paar)
    2x A. latezonatus (brütendes Paar)
    2x Macropharyngodon cyanoguttatus (Paar?)
    2x Pseudocheilinus hexataenia (balzendes Paar)
    1x Chelmon rostratus
    2x Acreichthys tomentosus
    2x Synchiropus ocellatus (Paar)
    2x Labroides dimidatus (Paar)
    1x Siganus uspi
    2x Centropyge multifasciata (Paar)
    1x Amblygobius cf. phalaena (war mal ein Paar)
    2x Oxycirrhites typus (balzendes Paar)
    Hier mal ein paar Bilder