Hallo Martin
Die Artikel von Shimek kenne ich, bin aber nicht von allem, was er so schreibt, überzeugt.
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Original von Martin Kornacker
Hallo,
Letztendlich sind nur 4 Dinge wichtig:
-ausreichende Höhe des Bodengrundes, damit eben Denitrifikation stattfinden kann
Das glaube ich auch, wobei man sich über die minimal nötige Höhe Streiten kann. Meiner Meinung nach ist alles unter 10 cm nicht wirklich praktikabel
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-ausreichende Bodenfauna (Würmer etc, die beimpft werden müssen), das bedeutet verzichtet auf deren Fressfeinde (die meisten Garnelen, Einsiedlerkrebse, Grundeln...)
Die Fauna kommt von selbst mit lebenden Steinen etc. Es hilft bestimmt ein paar handvoll alten Bodengrund in den neuen zu mischen. Den Verzicht auf Fressfeinde finde ich absolut unnötig bzw sogar schädlich. Solange man nicht 10 Baggergrundeln auf 100 Liter packt können die das Sediment garnicht so schlimm umgraben als das es wirklich schaden kann. Allerdings kümmern sich Baggergrundeln etc. sehr gut um größere Nahrungspartikel so daß sie garnicht erst anfangen zu gammeln.
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-richtige Korngrösse (sehr fein, es gibt im reefcentral.com Forum unendliche Diskussionen...), 2-3 mm ist zu grob
Das kommt auf die Schichthöhe an, so pauschal kann man das nicht sagen
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-ausreichende Grösse und Nährstoffversorung der DSB, eine Ecke im Aquarium reicht nicht aus, ein DSB im Refugium funktioniert auch nicht ,weil da ja nicht ordentlich gefüttert wird und die Bodenfauna verhungert
Das mit der Ecke im Aquarium stimm. Das ein Refugium nicht klappt, halte ich spätestens seit den Bildern von Markus Resch für Blödsinn. Jörg Griem betreibt fast seine gesamte Korallenzucht mit einem Jaubert/DSB system und er hat eher PRobleme mit zu wenig Nährstoffen.
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Fäulnissherde werden durch die Bodenfauna verhindert, die ja kontinuierlich Wasser durch das Sediment pumpt.
Hmmm, im Prinzip richtig, allerdings liefert Shimek nirgendwo seine Formeln, wie er denn die Bioirrigation in einem solchen Sediment berechnet hat.
Ohne die Quantifizierung der Bioirrigation ist das alles nur Gerede Seine mathematischen Modelle dazu würden mich echt mal interessieren. Wissenschaftlich ist seine Aussage so nicht haltbar, da nicht belegt.
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Man braucht nicht unbedingt Aragonit oder dergleichen, jedes Sediment mit der richtigen Korngrösse ist ausreichend. Die "Pufferfunktion" durch CaCO3 haltige Stoffe ist laut Shimek zu vernachlässigen. Er empfiehlt auch gewaschenen Sand, z.B. von einem Flussufer...Silikat-Anteile würden nichts machen).
Im Prinzip richtig Miracle Mud ist auch Karbonat-frei. Allerdings will ich sowas nicht im Becken haben, sieht einfach doof aus. Warum sollten wir uns solche Mühe geben ein Riff nachzubilden, wenn wir dann Sand für ein Süßwasserbecken nehmen. Irgendwie würde mir dann was fehlen.
Grüße
Jens